Halvor Egner Granerud

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Halvor Egner Granerud Skispringen
Halvor Egner Granerud (2017)

Halvor Egner Granerud (2017)

Nation NorwegenNorwegen Norwegen
Geburtstag 29. Mai 1996 (22 Jahre)
Geburtsort Oslo, Norwegen
Karriere
Verein Asker Skiklubb
Trainer Roy Erland Myrdal
Pers. Bestweite 240,0 m
(Vikersund, 11. Februar 2016)
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Nationale Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 2 × Bronze
FIS Skisprung-Junioren-WM
0Gold0 2015 Almaty Mannschaft
0Silber0 2016 Râșnov Mannschaft
Norwegischer Skiverband Norwegische Meisterschaften
0Bronze0 2014 Molde Mannschaft
0Bronze0 2018 Oslo Normalschanze
0Silber0 2019 Oslo Normalschanze
0Silber0 2019 Oslo Mannschaft
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 5. Dezember 2015
 Gesamtweltcup 15. (2018/19)
 Skiflug-Weltcup 20. (2017/18)
 Vierschanzentournee 24. (2017/18)
 Raw Air 22. (2018)
Skisprung-Grand-Prix
 Gesamtwertung Grand Prix 18. (2017)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 0 0 1
 Teamspringen 0 0 1
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 20. Februar 2014
 COC-Siege (Einzel) 06  (Details)
 Gesamtwertung COC 05. (2015/16)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 6 3 5
letzte Änderung: 30. März 2019

Halvor Egner Granerud (* 29. Mai 1996 in Oslo) ist ein norwegischer Skispringer. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2015 im kasachischen Almaty gewann er mit der norwegischen Mannschaft die Goldmedaille.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Granerud besucht die sportlich orientierte weiterführende Schule WANG Toppidret. Trainiert wurde er von 2002 bis 2008 von Jan Bertzen, Per Christian Næsset und Tor Dølvik, 2008 bis 2009 von Erlend Munkeby und Arild Sørensen, 2009 von Kristoffer Gaustad, 2009 bis 2010 von Peter Sandell, 2010 bis 2012 von Marius Huse und Kjetil Moen, 2012 bis 2013 von Yngve Ludviksen, seit 2013 von Roy Erland Myrdal und seit 2014 zusätzlich wieder von Marius Huse.[1]

International hatte er seine ersten Auftritte im Sommer-FIS-Cup 2013: In der Villacher Alpenarena belegte er am 13. und 14. Juli 2013 die Plätze 30 und 26. Im FIS-Cup der Wintersaison 2013/14 auf dem Tveitanbakken in Notodden am 12. und 13. Dezember 2013 wurde er 29. und 14. Danach wechselte er zum Continental Cup. Bei der norwegischen Meisterschaft 2014 auf dem Skarbakken in Molde startete er für die Provinz Akershus und erhielt eine Bronzemedaille, gemeinsam mit Vegard Swensen, Rune Velta und Tom Hilde. Im Continental Cup gelang Granerud sein erster Sieg am 14. Februar 2015 auf der Salpausselkä-Schanze (HS 130) in Lahti vor Anže Lanišek und Janne Ahonen, nachdem er sowohl im ersten als auch im zweiten Durchgang die beste Punktzahl erzielt hatte.[2]

Der größte Erfolg Halvor Egner Graneruds im Juniorenbereich war der Gewinn der Goldmedaille bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2015 in Almaty im Mannschaftsspringen von der Normalschanze, gemeinsam mit Joacim Ødegård Bjøreng, Phillip Sjøen und Johann André Forfang. Im Einzelwettbewerb belegte er den 20. Platz.

Zum ersten Mal am Skisprung-Weltcup nahm er am 5. Dezember 2015 beim Springen von der Normalschanze in Lillehammer teil, wurde aber, wie drei andere Norweger, wegen eines falschen Anzugs disqualifiziert. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2016 im rumänischen Râșnov gewann er gemeinsam mit Marius Lindvik, Are Sumstad und Robin Pedersen die Silbermedaille hinter Deutschland. Mit der norwegischen Mixed-Mannschaft verpasste er als Vierter knapp die Medaillenränge, während er im Einzelwettbewerb 17. wurde. Seine ersten Weltcuppunkte holte er am 30. Dezember 2016 bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf mit dem 28. Platz nach einem 29. Platz im ersten Durchgang. Zum ersten Mal in die Top 10 sprang er mit seinem 5. Platz am 16. Dezember 2017 in Engelberg. Bei den Norwegischen Meisterschaften 2018 in Oslo gewann er auf der Normalschanze die Bronzemedaille.

Bei den Weltmeisterschaften 2019 in Seefeld in Tirol belegte er von der Großschanze den 33. Rang und wurde mit der norwegischen Männermannschaft Fünfter.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Continental-Cup-Siege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Typ
1. 14. Februar 2015 FinnlandFinnland Lahti Großschanze
2. 1. März 2015 DeutschlandDeutschland Titisee-Neustadt Großschanze
3. 19. September 2015 NorwegenNorwegen Oslo Normalschanze
4. 27. Dezember 2016 SchweizSchweiz Engelberg Großschanze
5. 26. Februar 2017 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Iron Mountain Großschanze
6. 11. Februar 2018 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Iron Mountain Großschanze

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2016/17 42. 050
2017/18 20. 280
2018/19 15. 422

Grand-Prix-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2016 22. 097
2017 18. 137
2018 20. 096

Continental-Cup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2014/15 21. 445
2015/16 05. 722
2016/17 10. 721
2017/18 35. 300

FIS-Cup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2013/14 163. 26

Schanzenrekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Schanzenrekord hält er für die Sommernutzung der K-55-Schanze am Paradiskullen im schwedischen Örnsköldsvik mit 63,0 Metern, die er dort am 27. Juni 2008 sprang. Das sind 5,5 Meter weiter als der vorherige Schanzenrekord von Alexander Lehto vom 27. Januar 2008.[3]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Halvor Egner Granerud ist der Urenkel des Kinderbuchautors und -illustrators Thorbjørn Egner (1912–1990).[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Halvor Egner Granerud auf der Website des Asker Skiklubbs (norwegisch)
  2. Offizielles Endergebnis des Continental-Cup-Springens am 14. Februar 2015 (PDF, englisch)
  3. Paradiskullen auf skisprungschanzen.com
  4. Hoppukedebutanten er Thorbjørn Egners oldebarn. Artikel von Nils Christian Mangelrød und Anders Engeland vom 29. Dezember 2015 auf der Website des Norsk rikskringkastings (norwegisch)