Ghedi

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Ghedi
Ghedi (Italien)
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Brescia (BS)
Lokale Bezeichnung Ghét
Koordinaten 45° 24′ N, 10° 17′ OKoordinaten: 45° 24′ 0″ N, 10° 17′ 0″ O
Höhe 85 m s.l.m.
Fläche 60 km²
Einwohner 18.630 (31. Dez. 2019)[1]
Postleitzahl 25016
Vorwahl 030
ISTAT-Nummer 017078
Bezeichnung der Bewohner Ghedesi
Schutzpatron San Rocco
Website Ghedi

Ghedi ist eine Gemeinde mit 18.630 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in der italienischen Region Lombardei in der Provinz Brescia.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (im Uhrzeigersinn) Borgosatollo und Castenedolo im Norden, Montichiari im Osten, Calvisano im Südosten, Gottolengo und Isorella im Süden, Leno im Südwesten und Bagnolo Mella sowie Montirone im Nordwesten.

Militärflugplatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Ghedi befindet sich der Militärflugplatz Ghedi der italienischen Luftwaffe. Der drei Kilometer weiter im Osten gelegene, inzwischen zivile Flughafen Brescia-Montichiari bildete mit dem Flugplatz von Ghedi lange Zeit eine der größten militärischen Einrichtungen Italiens. In Ghedi ist ein Tornado-Geschwader stationiert, das im Rahmen der so genannten nuklearen Teilhabe amerikanische Atombomben einsetzen kann.[2] Diese Bomben werden bei Ghedi in Bunkeranlagen gelagert.

Stolpersteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2020 verlegte der deutsche Künstler Gunter Demnig sechs Stolpersteine in Ghedi, die an Opfer der NS-Besatzung in Italien erinnern.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ghedi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2019.
  2. Ben Riley-Smith: European sites where US nuclear weapons held inadvertently revealed in Nato-linked document. In: The Telegraph. 16. Juli 2019, ISSN 0307-1235 (telegraph.co.uk [abgerufen am 17. Juli 2019]).
  3. Posa di 9 Pietre d’inciampo a Ghedi e Cevo, 17 gennaio 2020. In: CCDC.it (Cooperativa Cattolico-democratica di Cultura). 9. Januar 2020, abgerufen am 31. August 2020 (italienisch).