Paratico

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Paratico
Wappen
Paratico (Italien)
Paratico
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Brescia (BS)
Koordinaten 45° 40′ N, 9° 57′ OKoordinaten: 45° 39′ 40″ N, 9° 57′ 12″ O
Fläche 6,2 km²
Einwohner 4.721 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 761 Einw./km²
Postleitzahl 25030
Vorwahl 035
ISTAT-Nummer 017134
Volksbezeichnung paraticesi
Website http://www.comune.paratico.bs.it/

Paratico ist eine Gemeinde mit etwa 4500 Einwohnern in der Provinz Brescia (Region Lombardei) am Südufer des Iseosees.

Durch Paratico fließt der Oglio. Die Nachbargemeinden des Ortes sind Adro, Capriolo, Credaro, Iseo, Sarnico und Villongo. Paratico gehört zum Weinanbaugebiet Franciacorta und ist Endpunkt der Bahnstrecke Palazzolo–Paratico. Von 1907 bis 1999 bestand eine Eisenbahnfährverbindung für den Güterverkehr von Paratico nach Lovere.[2][3]

Der Ort wird 975 anlässlich einer Schenkung erstmals urkundlich erwähnt.[4] Zu Paratico gehört die Burgruine Lantieri aus dem 13./14. Jahrhundert, strategisch auf einem Hügel oberhalb der Wege gelegen, die in Richtung der Ebene gingen. Sie wurde von der Familie Lantieri erbaut und bewohnt, war ab 1500 aber nicht mehr von Nutzen und dem Verfall preisgegeben.[5] Nach einer nicht belegten Legende weilte Dante Alighieri im Jahr 1311 auf der Burg und sei dort zur Darstellung des Berges des Purgatoriums seiner Göttlichen Komödie inspiriert worden.[5]

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.
  2. [I] FS 1993, aber wie vor 100 Jahren: Trajektkähne auf dem Lago d'Iseo (m24B). Abgerufen am 15. Juni 2015.
  3. Trajektverkehr auf dem Lago d'Iseo; Zitate aus Drehscheibe 121 (1996) und 141 (1999). Drehscheibe (Bahnzeitschrift), F. Glaubitz, abgerufen am 25. Juni 2018.
  4. Comune di Paratico: Cenni storici
  5. a b Comune di Paratico: Il Castello