Pisogne

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Pisogne
Kein Wappen vorhanden.
Pisogne (Italien)
Pisogne
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Brescia (BS)
Lokale Bezeichnung Pidógne
Koordinaten 45° 48′ N, 10° 6′ OKoordinaten: 45° 48′ 0″ N, 10° 6′ 0″ O
Höhe 198 m s.l.m.
Fläche 47 km²
Einwohner 8.022 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 171 Einw./km²
Postleitzahl 25055
Vorwahl 0364
ISTAT-Nummer 017143
Volksbezeichnung Pisognesi
Schutzpatron San Costanzo
Website Pisogne

Pisogne ist eine Gemeinde in der italienischen Provinz Brescia in der Lombardei. Der Ort hat 8022 Einwohner (Stand 31. Dezember 2015) und liegt auf 198 m.ü.M.

Blick von Lovere auf Pisogne

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt am nord-östlichen Ende des Iseosees, wo das Valcamonica in den See mündet. Sie gehört zur Berggemeinschaft (Comunità montana) Sebino Bresciano. Nach dem südlich gelegenen Iseo am Ostufer des Sees sind es etwa 24 km, die Provinzhauptstadt Brescia liegt etwa 44 km südlich.

Fraktionen (Ortsteile) der Gemeinde sind Fraine, Gratacasolo, Grignaghe, Sommo, Palot, Sonvico, Siniga, Toline, Pontasio und Passabocche.

Die Nachbargemeinden sind Artogne, Castro (BG), Costa Volpino (BG), Lovere (BG), Marone, Pezzaze, Pian Camuno, Riva di Solto (BG), Solto Collina (BG), Tavernole sul Mella und Zone.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gegend ist seit prähistorischen Zeiten bewohnt. Im Mittelalter war Pisogne ein wichtiges Handelszentrum zwischen dem Camonica-Tal und dem Iseo-See. Im 12. Jahrhundert wurde der Ort zerstört, wieder aufgebaut und mit Mauern und Türmen befestigt. Das jetzige Stadtbild des Zentrums stammt hauptsächlich aus dem 17. Jahrhundert, und zeichnet sich durch den Bau von Arkaden und Palästen aus. Seit 1907 ist Pisogne an das Eisenbahnnetz angeschlossen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sehenswert ist die Kirche Santa Maria della Neve mit Fresken von Girolamo Romanino. Sie wurden zwischen 1532 und 1534 geschaffen und zeigen das Leiden Jesu. Die Kirche Santa Maria in Silvis enthält ebenfalls Fresken aus dem späten 15. Jahrhundert, darunter eine Darstellung des Totentanzes.
  • Außerdem befinden sich im Ortskern der Bischofsturm (Torre del Vescovo) und Reste der alten Stadttore.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.