Liste der Gerechten unter den Völkern aus Deutschland

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Der Garten der Gerechten unter den Völkern

Die Liste der Gerechten unter den Völkern aus Deutschland enthält Deutsche, die für die Rettung von Juden während der Zeit des Nationalsozialismus von der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem als Gerechte unter den Völkern geehrt wurden.

Seit 1953 werden durch den Staat Israel Menschen als Gerechte unter den Völkern ausgezeichnet, die zwischen 1933 und 1945 große persönliche Risiken in Kauf nahmen und dabei ihr Leben in Gefahr brachten, um von der Deportation in Arbeits- oder Vernichtungslager bedrohte Juden zu schützen. In Yad Vashem wird im Garten der Gerechten unter den Völkern für jede Person eine Plakette angebracht, für die frühen Geehrten wurde zudem in der Allee der Gerechten unter den Völkern jeweils ein Baum gepflanzt, dies ist inzwischen jedoch aufgrund Platzmangels selten geworden. Zum 1. Januar 2018 betrug die Zahl der Gerechten insgesamt 26.973, darunter befanden sich 616 Deutsche.[1] Aufgrund der großen Anzahl an Personen ist die Liste nach Nationalitäten aufgeteilt. Für andere Nationen siehe die Liste der Gerechten unter den Völkern.

Neben dem Namen sowie den Geburts- und Sterbedaten der jeweiligen Person enthält die Liste Spalten zum Ort, in dem die Rettungsaktionen schwerpunktmäßig stattfanden, eine kurze Beschreibung der Taten, für die die Person geehrt wurde, sowie das Jahr der Auszeichnung.

Liste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Geboren Gestorben Ort der Rettung Grund der Ehrung Jahr
Elisabeth Abegg 3. März 1882 8. August 1974 Berlin Versteckte Verfolgte u. a. in ihrer Wohnung, organisierte Nahrung, Geld sowie gefälschte Papiere und unterrichtete heimlich Kinder und Jugendliche, die aufgrund der Nürnberger Gesetze nicht mehr unterrichtet werden durften. 1967
Richard Abel ? Tunesien Abel verhalf als Soldat fünf gefangenen Juden zur Flucht, indem er sie mit Lebensmitteln und Karten ausstattete und die zuständigen Wachen unter einem Vorwand wegschickte. Als er am nächsten Morgen die Flucht „bemerkte“, schickte er die ihm unterstellten Soldaten zur Suche in die falsche Richtung. 1969
Frieda Adam Berlin Frieda versteckte ihre ehemalige jüdische Arbeitskollegin Erna Puterman, als diese 1942 in Not an ihrer Wohnungstür klingelte, zweieinhalb Jahre lang in der eigenen Wohnung und versorgte sie mit ihren eigenen knappen Lebensmitteln. Als Friedas Mann 1944 von ihr verlangte, sich des Gastes zu entledigen, konnte sie mit Hilfe ihrer Schwester Frau Puterman in der Wohnung eines Nazigegners unterbringen. So überlebte Erna Puterman die Shoa. 1992
Willi Ahrem 1902 20. Juni 1967 Nemyriw Als Kommandant eines Zwangsarbeitslagers der Organisation Todt warnte er wiederholt dort internierte Juden vor bevorstehenden Aktionen der SS und versteckte Personen während dieser Aktionen in seinem Haus. Schließlich schmuggelte er eine Familie aus dem Lager in ein Ghetto in rumänisch besetztem Gebiet und versorgte sie und andere dort mit Nahrung und Kleidung. 1965
Adolf Althoff 25. Juni 1913 14. Oktober 1998 Als Direktor des Zirkus Althoff nahm er die Lebensgefährtin eines seiner Mitarbeiter und deren Familie bei sich auf und rettete so fünf Menschen vor der Deportation. Adolf Althoff wurde dafür gemeinsam mit seiner Frau Maria Althoff geehrt. 1995
Maria Althoff Ehefrau von Adolf Althoff, dem sie durch engagiertes und einfallsreiches Tun bei der Rettungsaktion für diese jüdischen Menschen vorbehaltlos unterstützte. 1995
Ruth Andreas-Friedrich 23. September 1901 17. September 1977 Berlin-Steglitz Gründerin der Widerstandsgruppe Onkel Emil. Sie versteckte Verfolgte, versorgte sie mit Nahrung und gefälschten Papieren. 2002
Aurelius Arkenau 7. Januar 1900 19. Oktober 1991 Leipzig Als Dominikanerpater versteckte er mehr als 100 Menschen im Dachgeschoss des Klosters St. Albert in Leipzig oder besorgte ihnen Verstecke bei christlichen Familien. 1998
Hugo Armann 11. August 1917 Mai 1989 Baranawitschy Armann war Hauptfeldwebel der Wehrmacht und rettete zwei jüdischen Menschen das Leben, indem er sie im September 1942 versteckte und anschließend ihr Untertauchen zu den Partisanen ermöglichte. 1985
Hildegard Arnold Berlin Arnold gehörte zum Unterstützerkreis von Elisabeth Abegg – siehe dort! 2007
Heinrich Aschoff 9. August 1893 10. Dezember 1958 Herbern Der Landwirt versteckte auf dem Hof seiner Familie Marga Spiegel und deren Tochter Karin (* 1938). 1965
Fritz Aub 26. Dezember 1890 Berlin Aub war Arzt in Berlin. Er versorgte untergetauchte Juden mit ärztlicher Hilfe, Lebensmitteln und Lebensmittelkarten und beschaffte Unterkünfte für sie. Dabei half ihm seine Frau Hedwig. 1987
Hedwig Aub Ehefrau von Fritz Aub, die ihn bei seinen Rettungstätigkeiten unterstützte. 1987
Arno Bach Niederschmiedeberg Bach hat zwei Juden, die einem Todesmarsch per Eisenbahntransport im April 1945 entfliehen konnten, versteckt und damit gerettet. 1987
Margarete Bach Ehefrau von Arno Bach. 1987
Leonard Bartlakowski 1979
Cläre Barwitzky[2] 19. Juni 1913 10. März 1989 Frankreich Die Seelsorgehelferin betreute in einem Heim bei Chamonix ab 1943 etwa 30 jüdische Kinder, die so vor der Deportation bewahrt wurden. 1991
Albert Battel 21. Januar 1891 1952 Przemyśl Rettete im Sommer 1942 zusammen mit Max Liedtke Juden, die vor der drohenden Deportation aus dem Ghetto von Przemyśl geflohen waren, und verhinderte zeitweise die Räumung des Ghettos durch die SS. Später ließ er etwa 500 Insassen des Ghettos in eine Kaserne überführen; in deren Kellerräumen entgingen sie der Deportation in Vernichtungslager.[3] 1981
Gitta Bauer 1919 1990 Berlin Versteckte ihre Freundin Ilse Baumgart ab Juli 1944 neun Monate lang in ihrer Wohnung. 1985
Katharina Bayerwaltes 20. Januar 1914 11. Juni 2011 Bonn Sie beherbergte das Kölner Ehepaar Salomon und Henriette Jacoby und dessen Tochter Hildegard Schott in ihrem Haus in der Argelanderstraße 44 vom Mai 1943 bis zur Befreiung Bonns durch die US-Armee am 9. März 1945. Siehe auch: Heinz Odenthal, Josephine Odenthal, Sibylla Cronenberg 2005
Julia Beck Zolkiew Versteckte zusammen mit ihrem Mann Valentin 18 Juden in ihrem Keller. 1983
Valentin Beck Zolkiew Versteckte zusammen mit seiner Frau Julia 18 Juden in seinem Keller. Er lebte nach dem Krieg weiterhin in Polen.[4] 1983
Emil Beer 1883 1970 Reichshof Emil Beer aus Reichshof bei Köln, Ortsteil Berg, war 1933 der einzige Vermieter, der der ihm bis dahin unbekannten 5-köpfigen jüdischen Familie Löwenstein aus Köln eine Unterkunft gab. Sie waren auf das Land ausgewichen, zogen aber ein Jahr später wieder nach Köln zurück. Beers Tochter und der zum Christentum übergetretene Sohn der Löwensteins, Rudi, hatten sich in der Zwischenzeit kennengelernt und verlobt, lösten die Verbindung aber nach der Verkündung der Nürnberger Gesetze 1935. Als 1941 die Deportationen begannen, bestätigte Beer dem Freund seiner Tochter, ein wahrer Christ zu sein, und ließ ihn bei sich wohnen. Ende 1941 suchte die Gestapo nach Rudi Löwenstein und war ihm schon auf der Spur. Emil Beer sorgte dafür, dass er in ein anderes Versteck im Dorf kam. Trotzdem wurde er verhaftet und deportiert. Rudi Löwenstein wurde in Auschwitz ermordet. Seine Schwester Trude entkam nach England, die Eltern Löwenstein überlebten versteckt in Köln, wo sie von Emil Beer heimlich mit Lebensmitteln versorgt wurden. 1998
Else Beitz 11. Juni 1920 14. September 2014 Boryslaw War zusammen mit ihrem Mann Berthold an der Rettung hunderter Zwangsarbeiter sowie am Verstecken bedrohter Juden beteiligt. 2006
Berthold Beitz 26. September 1913 30. Juli 2013 Boryslaw Stufte mehrere hundert jüdische Zwangsarbeiter – darunter auch arbeitsunfähige – als unentbehrlich für die Erdölindustrie ein und beschäftigte sie in den von ihm verwalteten Fabriken, wodurch diese der Deportation entgingen. Zusammen mit seiner Frau Else Beitz versteckte er zudem Juden in seinem eigenen Haus. 1973
Otto Berger 15. April 1900 22. Mai 1985 Berlin Versteckte u. a. seinen Kollegen Fedor Bruck ab Juli 1943 in seinen Privaträumen vor der drohenden Deportation und besorgte ihm gefälschte Papiere. 2009
Ella Bernhardt 1983
Herbert Bernhardt Ehemann von Ella Bernhardt. 1983
Rudolf Bertram 8. Mai 1893 1975 Gelsenkirchen Rettete zusammen mit vier weiteren Krankenhausangestellten 17 jüdische Zwangsarbeiterinnen, die nach einem Bombenangriff schwer verletzt in das Gelsenkirchener Krankenhaus gebracht worden waren, in dem er als Chirurg tätig war, vor dem Abtransport in ein Außenlager des KZ Buchenwald. 1979
Werner von Biel 2003
Ekkehard Bingel-Erlenmeyer 2011
Willi Bleicher 27. Oktober 1907 23. Juni 1981 KZ Buchenwald Rettete als Kapo im KZ Buchenwald den polnisch-jüdischen Jungen Stefan Jerzy Zweig vor dem Abtransport nach Auschwitz und damit vor dem sicheren Tod, indem er ihn gemeinsam mit Robert Siewert im Lager unter Typhuskranken versteckte. Später wurde dessen Name von einer Transportliste entfernt. Bekanntheit erlangte die Rettung durch das Buch Nackt unter Wölfen von Bruno Apitz 1958 und die Verfilmung des Buches 1963. 1965
Else Blochwitz 1965
Irene Block 1992
Adolph Kurt Böhm 27. Juli 1926 Paris Fälschte zusammen mit seiner Mutter Marie Böhm Ausweise, um Juden vor Verfolgung zu schützen. 1994
Marie Böhm ? Paris Fälschte zusammen mit ihrem Sohn Adolph Kurt Böhm Ausweise, um Juden vor Verfolgung zu schützen. Sie besorgte Verstecke und warnte Juden in ihrem Stadtviertel vor bevorstehenden Polizeiaktionen. 1994
Helena Bollen 2012
Gottfried Bongers 2007
Ludwig Bongers Sohn von Gottfried Bongers. 2007
Käthe Bongers 2007
Paul Bongers Ehemann von Käthe Bongers. 2007
Elisabeth Bornstein 1982
Johannes Böttcher 2004
Käthe Böttcher Ehefrau von Johannes Böttcher. 2004
Günther Brandt 1980
Elisabeth Braun 2012
Elisabeth Bredig 1982
Fritz Briel 2004
Maria Briel Ehefrau von Fritz Briel. 2004
Heinrich Brockschmidt 1975
Herta Brockschmidt Ehefrau von Heinrich Brockschmidt. 1975
Ernst Bross 2008
Henny Brunken Bremen 1968
Valeska Buchholz 1984
Erich Büngener 1991
Erika Büngener Ehefrau von Erich Büngener. 1991
Wilhelm Bürger 1978
Adolf Bunke 2009
Frieda Bunke Ehefrau von Adolf Bunke. 2009
Marie Burde 9. Juni 1892 12. Juli 1963 Berlin Zeitungsverkäuferin und Lumpensammlerin, die ab 1943 in ihrer Kellerwohnung drei jüdische Jugendliche versteckte und ihnen so das Leben rettete. 2012
Wilhelm Burger 1978
Emilie Busch 2004
Otto Busse 1968
Hans Georg Calmeyer 23. Juni 1903 3. September 1972 Den Haag War Leiter der Abteilung „Innere Verwaltung“, zu der auch das „Judenreferat“ gehörte, in den besetzten Niederlanden. Seine Aufgabe war u. a. die „Klärung rassischer Zweifelsfälle“. Er akzeptierte wissentlich auch gefälschte Papiere, um die Einordnung von Menschen als „Arier“ oder als „Viertel-“ bzw. „Halbjuden“ statt als „Volljuden“ zu ermöglichen, und gab Hinweise, wie eine möglicherweise lebensrettende Einordnung zu erreichen sei. Auch eine Verwarnung durch Vorgesetzte hielt ihn nicht davon ab. Er konnte so mindestens 3700 Menschen retten, während gleichzeitig für etwa 2000 Juden die Einordnung als „Zweifelsfälle“ durch ihn den Tod bedeutete. 1992
Ursula Calogerás-Meissner 1994
Joseph Sebastian Cammerer 1969
Eva Cassirer Tochter von Hannah Sotschek. 2011
Herbert Coehn 1992
Sibylla Cronenberg 1870 1951 Rolandseck bei Remagen Sie beherberge die jüdische Familie Jacoby, Salomon und Henriette sowie deren Tochter Hildegard Schott in der von Ihr betriebenen Rheinhotel „Zum Anker“. Siehe auch: Heinz Odenthal, Josephine Odenthal, Katharina Bayerwaltes 2005
Wilhelm Daene 20. November 1899 Berlin Er hielt drei Jüdinnen in seiner Zweizimmerwohnung versteckt, besorgte für viele andere Juden gefälschte Papiere, warnte sie vor Deportationen und half ihnen abzutauchen. Wilhelm Daene verbesserte ebenfalls die Arbeitsbedingungen jüdischer Zwangsarbeiter, indem er ihre Schichten verkürzte und sie auch sonst an allen Stellen verteidigte. 1978
Margarete Daene Berlin Ehefrau von Wilhelm Daene. Sie sorgte für die Unterbringung der drei Jüdinnen und vieler mehr während der Verhaftung ihres Mannes 1944. 1978
Konrad David 1980
Paul David Ehemann von Regina David, gemeinsame Tochter Margit David. 1982
Regina David 1982
Margit David 1982
Johannes De Lattré 1978
Eva De Lattré Ehefrau von Johannes De Lattré. 1978
Hilde Dietrich Oettersdorf Rettete zusammen mit ihrem Schwiegervater Paul (s. u.) den jüdischen Schneidermeister Alfred Lichtenstein in ihrem Wohnhaus in Oettersdorf, indem sie ihn vom Juni 1944 bis April 1945 vor der Deportation versteckten. Beide erhielten die Medaille „Retter unter den Völkern“. 2001
Paul Dietrich[5] 2001
Alfred Dilger 20. Oktober 1897 1975 Bad Cannstatt War als Mitglied der „Bruderrats“ der Bekennenden Kirche an der Hilfe für Verfolgte beteiligt; u. a. versteckte er zusammen mit seiner Frau Luise das jüdische Ehepaar Krakauer in seinem Haus. 1991
Luise Dilger ? Bad Cannstatt Versteckte zusammen mit ihrem Mann Alfred das jüdische Ehepaar Krakauer in ihrem Haus. 1991
Josef Dinzinger 1966
Maria Dinzinger Ehefrau von Josef Dinzinger. 1966
Hildegard Dipper 2008
Theodor Dipper 1903 1969 Württemberg Organisator der Untergrundorganisation Württembergische Pfarrhauskette, die in Kirchen und Privathäusern von Pfarrern und deren Angehörigen verfolgte Juden verbarg. Ehemann von Hildegard Dipper. 2008
Anita Disselnkötter 1996
Walther Disselnkötter Ehemann von Anita Disselnkötter. 1996
Margarethe Dobbeck 2013
Hans von Dohnanyi 1. Januar 1902 9. April 1945 Ermöglichte 1942 den jüdischen Berliner Rechtsanwälten Fritz Arnold und Julius Fliess mit ihren Familienangehörigen die Flucht in die Schweiz, indem er sie als Agenten des Amtes Ausland/Abwehr ausgab. Über die von ihm veranlasste angebliche Operation U-7 konnten 13 Personen in die Schweiz ausreisen, nachdem er bei einem geheimen Besuch deren Aufnahme als Flüchtlinge vorbereitet hatte. 2003
Wanda Dombrowski 2001
Martha-Maria Driessen 1979
Elfriede Drossel 20. April 1892 Berlin Ehefrau von Paul Drossel, Mutter des gemeinsamen Sohnes Heinz Droßel. Sie, ihr Mann und ihr Sohn versteckten im März 1945 vier Juden in Berlin. 1999
Heinz Droßel 21. September 1916 28. April 2008 Berlin, Senzig Wehrmachtssoldat, half auf Heimaturlaub im Jahr 1942 in Berlin einer jüdischen Frau, ließ sie bei sich zu Hause ausruhen und gab ihr Geld, um ihr die Suche nach einem Versteck zu erleichtern.[6] Auf Heimaturlaub bei seinen Eltern in Senzig im Februar 1945 gab er einer dort seit Jahren versteckten jüdischen Familie, die von Nachbarn entdeckt worden war und denunziert zu werden drohte, den Schlüssel zu seiner Berliner Wohnung sowie eine Pistole und vernichtete verräterische Dokumente. 1999
Paul Drossel 15. Dezember 1880 Ehemann von Elfriede Drossel, siehe oben 1999
Georg Ferdinand Duckwitz 29. September 1904 16. Februar 1973 Kopenhagen Als Beschäftigter beim deutschen Auswärtigen Amt gab er 1943 Wissen über geplante Deportationen von Juden aus Dänemark weiter und verhalf durch seine Verhandlungspolitik Juden zur Flucht nach Schweden. Nachdem er am 18. September 1943 über den deutschen Gesandten in Kopenhagen Werner Best vom Deportationsbefehl für die dänischen Juden gehört hatte, verhandelte Duckwitz unter Duldung Bests[7] in Stockholm mit der schwedischen Regierung über die Aufnahme jüdischer Flüchtlinge. Damit konnten 7000 dänische Juden vor der Deportation gerettet werden, ca. 500 wurden in das KZ Theresienstadt abtransportiert, wovon 90 % überlebten. 1971
Anne Dudacy 30. August 1904 7. März 1970 Sie versteckte eine jüdische Familie bis zum Ende des Krieges. 2001
Sylvia Ebel 31. Dezember 1926 6. April 2008 Tochter der Anne Dudacy 1996
Gunther-Georg Ebert 2009
Therese Ebert Ehefrau von Gunther-Georg Ebert. 2009
Johanna Eck 14. Januar 1888 27. September 1979 Berlin Versteckte zwei Juden und zwei politisch Verfolgte. 1973
Frida Eckert 1980
Gotthilf Eckert Ehemann von Frida Eckert. 1980
Frida von Einem 2002
Else Elsner 2006
Henri Elsner Ehemann von Else Elsner. 2006
Joseph Emonds 15. November 1898 7. Februar 1975 Kirchheim Der katholische Priester versteckte in seinem Pfarrhaus den Maler Mathias Barz und dessen jüdische Ehefrau Hilde Stein. 2013
Bernhard Falkenberg 2002
Johan Baptist Feilen 2005
Wanda Feuerherm 1987
Hans Feyerabend 2013
Fritz Fiedler ? Horodenka Als Ortskommandant warnte er jüdische Einwohner vor bevorstehenden Verhaftungsaktionen der SS. Etwa fünfzig Juden versteckte er unter dem Vorwand, sie arbeiteten für die Wehrmacht, im Gebäude der Ortskommandantur. Den ihm unterstellten Soldaten gab er den Befehl, das Eindringen der SS notfalls mit Waffengewalt zu verhindern. 1965
Hans Fittko 16. Mai 1903 Banyuls-sur-Mer Zusammen mit seiner Frau Lisa Fittko führte er von September 1940 bis April 1941 zahlreiche Verfolgte auf einem Schmugglerpfad über die Pyrenäen von Frankreich nach Spanien. 2000
Emil Fleischer 2001
Gabriele Fleischer Tochter von Emil Fleischer. 2001
Lieselotte Flemming 1984
Elisabeth Flügge 4. Februar 1895 2. Februar 1983 Hamburg Die Lehrerin ermöglichte ihren jüdischen Schülerinnen Ferienaufenthalte und nahm eine jüdische Familie bei sich auf. 1976
Lydia Forsström 1980
Ella Friedlieb 1994
Karin Friedrich 18. Februar 1925 27. November 2015 Marburg War gemeinsam mit ihrer Mutter Ruth Andreas-Friedrich und anderen Mitglied der Widerstandsgruppe Onkel Emil. Sie versteckte Verfolgte, versorgte sie mit Nahrung und gefälschten Papieren. 2004
Peter Friedrich 1985
Otto Ernst Fritsch 1975
Gertrud Fröhlich[8] 1999
Wolfgang Frommel[9] 8. Juli 1902 13. Dezember 1986 Amsterdam Versteckte ab 1942 eine Gruppe größtenteils jüdischer Jugendlicher aus Deutschland und den Niederlanden vor dem Zugriff der deutschen Besatzungsmacht, darunter Claus Victor Bock und Friedrich W. Buri.[10] 1973
Auguste Fuchs Versteckte gemeinsam mit ihrem Ehemann Dr. Fritz Fuchs monatelang im eigenen Haus in Bergisch Gladbach eine als Jüdin (Henriette Jordan, Ehefrau des Wuppertaler Fabrikanten Franz Jordan) von Nazis verfolgte Wuppertalerin.[11] Zu Ehren der Eheleute Fuchs wurde in Bergisch Gladbach eine Straße nach ihnen benannt und trägt jetzt den Namen „Auguste-und-Fritz-Fuchs-Platz“.[12] 2009
Fritz Fuchs Ehemann von Auguste Fuchs. 2009
Herta Fuchs 1995
Kurt Fuchs 22. November 1908 12. Mai 1945 Oberpoyritz Ehemann von Herta Fuchs. 1995
Elli Fullmann 1981
Gaby Gaebler 1980
Wolfgang Gaebler Sohn von Gaby Gaebler. 1995
Liesel Gansz 2009
Luise Gansz Mutter von Luise Gansz. 2009
Hanni Ganzer 2004
Willi Garbrecht 2011
Elise Garzke-Israelowicz 2004
Auguste Gehre 2. Oktober 1898 Januar 1972 Berlin Auguste Gehre und ihr Mann versteckten den jüdischen Hausarzt der Familie ab 1943 in ihrer Wohnung und trugen dazu bei, dass seine Verwandten Unterschlupf fanden. Außerdem versorgten sie sie mit Lebensmitteln. 1988
Karl Max Gehre 23. August 1897 1968 Berlin Gehre und seine Frau versteckten ab 1943 den jüdischen Hausarzt der Familie und sorgten für die Unterkunft seiner Verwandten. 1988
Hedwig Gehke 2004
Christl Gerbrandt Tochter von Klara und Gustav Gerbrandt. 1990
Gustav Gerbrandt Ehemann von Klara Gerbrandt, Vater von Christl Gerbrandt. 1990
Klara Gerbrandt 1990
Anastasia Gerschütz 1985
Severin Gerschütz Ehemann von Anastasia Gerschütz. 1985
Elisabeth Gessler 2007
Albert Gilles 2005
Marga Gilles Ehefrau von Albert Gilles. 2005
Hilde Gölz 10. Dezember 1884 7. August 1971 Wankheim Versteckte gemeinsam mit ihrem Mann Richard (s. u.) in dessen Pfarrhaus Juden, die durch das Berliner Büro Grüber vermittelt worden waren. 1992
Richard Gölz 5. Februar 1887 3. Mai 1975 Wankheim Versteckte gemeinsam mit seiner Frau Hilde (s. o.) in seinem Pfarrhaus Juden, die durch das Berliner Büro Grüber vermittelt worden waren, oder vermittelte sie an andere Pfarrhäuser weiter (Württembergische Pfarrhauskette). Ende 1944 wurde er denunziert und am 23. Dezember 1944 während des Frühgottesdienstes in Tübingen verhaftet und ins KZ Welzheim überführt, kam aber 1945 wieder in Freiheit. 1992
Theodor Görner 10. Dezember 1884 7. August 1971 Berlin Druckereibesitzer, half zusammen mit seiner Tochter Hanni Nörper über hundert verfolgten, meist jüdischen Personen, von denen 22 überlebten. Unter anderem Inge Deutschkron und ihre Mutter Ella, der er durch Vermittlung von Otto Weidt im Sommer 1943 unter falschem Namen Arbeit in seiner Druckerei verschaffte. 1967
Elisabeth Goes 16. November 1911 23. August 2007 Gebersheim Deutsche Pfarrersfrau und Mitglied der Württembergischen Pfarrhauskette, nahm, während ihr Mann als Militärpfarrer abwesend war, auf Vermittlung eines ihr bekannten Pfarrers eine jüdische Frau und 1944 das jüdische Ehepaar Max und Ines Krakauer im Pfarrhaus auf, das sie als Bombenflüchtlinge aus Berlin ausgab.[13] Max und Ines Krakauer lebten bis zum 20. September 1944 bei ihr und ihren Kindern. 1991
Hermann Gräbe 19. Juni 1900 17. April 1986 Ukraine Ingenieur, arbeitet ab 1941 für eine Baufirma in der deutsch besetzten Ukraine und leitete für die Deutsche Reichsbahn Wartungs- und Neubauarbeiten an den Gleisanlagen. Dabei wurde er in Rowno und Dubno Zeuge des Massakers an der jüdischen Bevölkerung.[14] Es gelang ihm, Tausende von Juden mit gefälschten Papieren zu versorgen und offiziell als Arbeitskräfte auf seinen Baustellen zu beschäftigen. Durch seine Aufzeichnungen über die Mordtaten konnten die Amerikaner Massengräber in der Ukraine aufspüren und Verantwortliche auffinden. Als Zeuge bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen im Jahr 1946 trugen seine detaillierten Aussagen entscheidend zur Verurteilung zahlreicher Täter bei.[15] 1965
Martha Grassmann 2012
Alfred Griesmann 1987
Liesel Griesmann Ehefrau von Alfred Griesmann. 1987
Walter Groos 1979 Kaufering/Landsberg am Lech Der aus Augsburg stammende Walter Groos kam in den Jahren 1944/45 als Bauleiter der Firma Josef Riepel zum Bau von Eisenbahnstrecken in den KZ-Außenlager-Komplex Kaufering. In dieser Funktion war er zwei Mal in der Woche auf der Baustelle und versuchte, das Leid der Häftlinge zu lindern, indem er Medikamente, Kleidung, Nahrung und Information zum Näherrücken der Front in die Lager schmuggelte. Er machte den KZ-Häftlingen damit Mut, bis zur Befreiung auszuharren. Groos wurde von Arbeitskollegen denunziert, konnte diese Anzeigen jedoch niederschlagen. Außerdem unterstützte er Juden bei der Emigration nach England. Seine jüdische Schwiegermutter hatte er bei sich zuhause aufgenommen und sie so vor Deportation und Vernichtung gerettet. Dies alles wurde durch die Oral-History-Arbeit von Anton Posset und Zeitzeugenberichte publik gemacht.[16] 1994
Anneliese Groscurth 1910 1996 1987
Georg Groscurth 27. Dezember 1904 8. Mai 1944 Ehemann von Anneliese Groscurth. 1987
Charlotte Großmann 21. Dezember 1897 10. August 1978 Berlin-Treptow Vom 21. November 1942 bis zum Sommer 1944 verbargen die Widerstandskämpfer Charlotte (geb. Krause) und Reinhold Großmann zusammen mit ihrer Tochter Sonja Großmann die mit ihnen befreundete jüdische Künstlerin Gertrude Sandmann in ihrer gemeinsamen Wohnung in der Onkenstraße 11 und wirkten bis zur Kapitulation der Wehrmacht im Mai 1945 an der weiteren Rettung (u. a. durch Nahrungsmittelversorgung im Folgeversteck – Laubenkolonie in Biesdorf) vor der sicheren Vernichtung mit. 2015
Reinhold Großmann 28. Juli 1897 11. April 1975 Berlin-Treptow Vom 21. November 1942 bis zum Sommer 1944 verbargen die Widerstandskämpfer Charlotte (geb. Krause) und Reinhold Großmann zusammen mit ihrer Tochter Sonja Großmann die mit ihnen befreundete jüdische Künstlerin Gertrude Sandmann in ihrer gemeinsamen Wohnung in der Onkenstraße 11 und wirkten bis zur Kapitulation der Wehrmacht im Mai 1945 an der weiteren Rettung (u. a. durch Nahrungsmittelversorgung im Folgeversteck – Laubenkolonie in Biesdorf) vor der sicheren Vernichtung mit. 2015
Tony Grossmann Tony Grossmann versteckte die Ärztin Ilse Kassel und ihre Tochter Edith auf einem Bauernhof in der Nähe von Landsberg an der Warthe. Vermutlich durch Denunziation flog das Versteck aber auf, Ilse Kassel nahm sich aus Furcht vor der Verhaftung das Leben. Tony Grossmann wurde zu zweieinhalb Jahren Konzentrationslager verurteilt. Sie wurde 1993 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.[17][18] 1981
Wilma Groyen 2008
Heinrich Grüber 24. Juni 1891 29. November 1975 1964
Klara Grüger 16. Juli 1912 8. Mai 1999 Berlin Klara Grüger versteckte zweieinhalb Jahre lang einen jüdischen Rechtsanwalt in ihrer Wohnung und half anderen Juden und russischen Kriegsgefangenen. 1986
Marie Grünberg 1984
Emma Gumz 1. Dezember 1899 5. Januar 1981 Berlin Emma Gumz versteckte Ella und Inge Deutschkron in der Wäscherei, die sie mit ihrem Mann betrieb, und versorgte andere Juden mit Lebensmitteln. 1971
Anna Gutsmann 2010
Maria Haardt 1981
Herbert Haardt Ehemann von Maria Haardt. 1981
Erna Härtel 1966
Anna Hafner Mutter von Anna Kaferle-Hafner, s. u. 1997
Hedwig Hafner 1979
Otto Hafner Ehemann von Hedwig Hafner. 1979
Gertraud Hagemann 1994
Gerhard Hagemann Ehemann von Wally Hagemann, gemeinsame Töchter Gertraud, Maria und Monika. 1994
Maria Hagemann 1994
Monika Hagemann 1994
Wally Hagemann 1994
Wilhelm Hammann 25. Februar 1897 26. Juli 1955 KZ Buchenwald War als Kommunist Häftling im KZ Buchenwald, wo er „Blockältester“ des „Kinderblock 8“ war, in dem jüdische Kinder einsaßen. Als die Nachricht von der bevorstehenden Deportation der jüdischen Kinder durchsickerte, rettete er 159 Kinder, indem er ihnen den Stern von der Häftlingskleidung entfernte, der sie als jüdische Kinder auswies.[19] 1984
Georg Hammer 1978
Gertrud Hammer Tochter von Georg Hammer. 1978
Carola Hammer-Mueller 1979
Albert Harder ? Palmnicken Versteckte gemeinsam mit seiner Frau Loni von Januar 1945 bis zum Kriegsende im April drei jüdische Frauen, die von einem Todesmarsch geflohen waren, in seinem Haus und versorgte sie mit Essen und medizinischer Hilfe. 1966
Loni Harder ? Palmnicken Versteckte gemeinsam mit ihrem Mann Albert von Januar 1945 bis zum Kriegsende im April drei jüdische Frauen, die von einem Todesmarsch geflohen waren, in ihrem Haus und versorgte sie mit Essen und medizinischer Hilfe. 1966
Anne-Liese Harich 21. November 1898 1975 Berlin Versteckte ab Frühjahr 1943 den untergetauchten Konrad Latte in ihrem Haus und versorgte ihn mit Nahrung und Kleidung. 2002
Hans Hartmann 1896 Lemberg, KZ Janowska Auf die Bitte einer Frau, deren Mann und Sohn in das KZ Janowska verschleppt worden waren, kümmerte sich Hartmann um deren Befreiung. Nachdem Versuche, den Lagerkommandanten von einer Freilassung zu überzeugen, gescheitert waren, fuhr Hartmann persönlich zum Lager, holte die beiden Gefangenen heraus und beschaffte ihnen und ihren Angehörigen Dokumente, die deren Überleben sicherten. Zur Strafe wurde Hartmann wenig später nach Afrika versetzt. 1963
Liselotte Hassenstein 2006
Käthe Hauschild 19. April 1915 Meiningen (Thüringen) Unterstützte die dreiköpfige jüdische Familie Frühauf von 1938 bis 1943 mit Lebensmittelpaketen, zudem versteckte sie den Vater der Familie mehrmals vor der Gestapo. Vater und Sohn Frühauf wurden schließlich nach Auschwitz deportiert und ermordet, nur die Tochter überlebte den Krieg. 1983
Robert Havemann 11. März 1910 9. April 1982 2005
Fritz Heine 6. Dezember 1904 5. Mai 2002 1986
Heinrich Heinen 2013
Josef Heinen 9. Nov 1898 23. Dez 1989 Ahrweiler, Liers Versteckte von 1942 bis 1945 die jüdische Familie Sonnenfeld in seinem Wochenendhaus. 1969
Emil Heinzmann ? Lorsbach Versteckte gemeinsam mit seiner Frau Paula ab April 1944 ein Jahr lang ein zwölfjähriges Mädchen, das gemäß den Nürnberger Gesetzen als „jüdischer Mischling“ galt. 2002
Paula Heinzmann ? Lorsbach Versteckte gemeinsam mit ihrem Mann Emil ab April 1944 ein Jahr lang ein zwölfjähriges Mädchen, das gemäß den Nürnberger Gesetzen als „jüdischer Mischling“ galt. 2002
Heinrich Held 25. September 1897 19. September 1957 2003
Lieselotte Hellenbrandt 1979
Werner Hellenbrandt ? Ghetto Piotrków Trybunalski Versorgte Kranke im Ghetto Piotrków Trybunalski mit Medikamenten. Das dort lebende jüdische Ehepaar Chwat warnte er mehrfach vor drohenden Deportationen; bei einer bereits erfolgten Verhaftung erreichte er die Freilassung der beiden Mediziner. Um sie vor zukünftigen Deportationen zu schützen, arrangierte er für sie Arbeit in einer Glashütte. Ehemann von Lieselotte Hellenbrandt. 1979
Donata Helmrich 1986
Eberhard Helmrich 1965
Marie Luise Hensel 1972
Herbert Herden 8. Januar 1915 11. Februar 2009 2004
Eva Hermann 24. Mai 1900 1997 Mannheim Eva Hermann und ihr Mann versteckten das Ehepaar Hilde und Fritz Rosenthal aus Berlin und unterstützten nach Südfrankreich deportierte Juden aus Mannheim finanziell. 1976
Carl Hermann 17. Juni 1898 12. September 1961 Mannheim Carl Hermann und seine Frau Eva versteckten Hilde und Fritz Rosenthal aus Berlin und unterstützten nach Südfrankreich deportierte Juden aus Mannheim finanziell. 1976
Otto Herrmann 29. Mai 1903 1969[20] Niederorschel, KZ Buchenwald Als Kapo des KZ-Außenlagers Niederorschel verbesserte er im Auftrag des illegalen Lagerkomitees die Haftbedingungen der Insassen. Unter dem Vorwand, die Häftlinge leisteten kriegswichtige Arbeit, sicherte er 97 % der Insassen – die meisten von ihnen Juden – das Überleben. 2004
Marta Heuer 1975
Albert Heuer Hemmingen Dorle und Albert Heuer sowie Gertrud Kochanowski hatten von 1942 bis 1945 die Jüdin Margot Bloch versteckt bei sich untergebracht.[21] 1976
Dorle Heuer Ehefrau von Albert Heuer. 1976
Helene Hesseler-Höffner[22] Horhausen/Westerwald Helene Hesseler geb. Höffner, Schwester von Joseph Kardinal Höffner, brachte in ihrem Elternhaus in Horhausen/Westerwald auf Bitten ihres Bruders 1943 für sechs Monate die Jüdin Dr. Edith Nowak und ihren Mann unter. 2003
Clara Hinz 2013
Hermann Hinz 2013
Edith Hirschfeldt-Berlow 16. Januar 1903 9. August 1995 1992
Elise Höfler 1912 1991 Gottmadingen Elise Höfler verhalf zusammen mit ihrem Mann Josef und Luise Meier etwa 28 Juden zur Flucht in die Schweiz. 2001
Josef Höfler[23] 25. September 1911 1. Januar 1991 Gottmadingen Zusammen mit Luise Meier und seiner Frau Elise brachte er etwa 28 Juden über die Grenze in die Schweiz 2001
Otto Hörner 2002
Margarete Hoffer 2012
Elly Hoffmann-Gerstenberger ? Weimar Versteckte etwa eineinhalb Jahre lang – bis zur Entdeckung durch die Gestapo aufgrund einer Denunziation im Herbst 1944 – zwei Kinder in ihrem Gartenhaus. 1984
Joseph Höffner[22] 24. Dezember 1906 16. Oktober 1987 Köln Joseph Kardinal Höffner (Erzbischof von Köln 1969 bis 1987) versteckte 1943 in seiner Zeit als Pfarrer in Kail das siebenjährige Mädchen Esther Sara Meyerowitz unter dem Namen „Christa Koch“ in seinem Pfarrhaus vor dem Regime. 2003
Fritz Hohmann 2000
Rosa Hohmann Ehefrau von Fritz Hohmann. 2000
Lisa Holländer 24. Dezember 1890 22. April 1986 Berlin Lisa Holländer versteckte mehrere Monate lang Ella Deutschkron und deren Tochter Inge in ihrer Wohnung. Nach der Zerstörung ihres Hauses durch alliierte Luftangriffe versorgte sie die beiden Frauen in anderen Verstecken weiterhin mit Nahrungsmitteln. 1971
Alfred Holschke 1998
Ursula Holschke Tochter von Alfred Holschke. 1998
Walter Holschke Sohn von Alfred Holschke. 1998
Helene Holzman 30. August 1891 25. August 1968 2005
Wilhelm Hosenfeld 2. Mai 1895 13. August 1952 2008
Paula Hülle ? Berlin-Friedrichshain Hülle versorgte mehrere Familien mit Lebensmitteln und Geld, außerdem bestach sie einen NSDAP-Ortsgruppenleiter, damit dieser die Familien vor Razzien warnte. Als eine der Familien deportiert werden sollte, bot Hülle ihr an, sie zu verstecken; die Familie lehnte jedoch ab und wurde nach Theresienstadt gebracht. Auch dort versorgte Hülle sie weiterhin mit Lebensmittelpaketen. Ab Ende 1943 versteckte Paula Hülle eine der Familien für mehrere Monate auf einem Gutshof außerhalb Berlins. 1971
Stephanie Hüllenhagen 17. Dezember 1893 15. Januar 1967 Berlin Stefanie Hüllenhagen nahm im Januar 1943 die von Deportation bedrohte Helene Leroi in ihre Einzimmerwohnung auf. Dort versteckte sich Helene Leroi mit kurzen Unterbrechungen bis Mai 1945. 2001
Josephine Hünerfeld Tochter von Georg Jünemann, s. u. 2005
Kreszentia Hummel 22. Februar 1907 21. August 2002 Arberg Gab Charlotte Knobloch als ihr eigenes, uneheliches Kind aus. 2017
Erika Hutsch 2012
Frieda Impekoven 1880 1966
Helene Jacobs 25. Februar 1906 23. August 1993 1983
Ida Jauch 1886 1944 Berlin Ida Jauch versteckte von 1943 bis Kriegsende zusammen mit Emma Harndt und Maria Schönebeck den bekannten jüdischen Entertainer, Moderator und Regisseur Hans Rosenthal in einer Berliner Kleingartenanlage. 2011
Otto Jogmin 2011
Michael Jovy 9. März 1920 19. Januar 1984 1982
Jean Jülich 18. April 1929 19. Oktober 2011 1982
Georg Jünemann Vater von Josephine Hünerfeld. 2005
Anna Käferle-Hafner Tochter von Anna Hafner, s. o. 1997
Fritz Kahl 7. Dezember 1895 1974 2006
Margarete Kahl 15. November 1896 1958 Ehefrau von Fritz Kahl. 2006
Maria Karnop 1997
Helmut Karnop Sohn von Maria Karnop. 1997
Klara Kaus 1903 15. April 1985 Mannheim Klara Kaus versteckte mit ihrem Ehemann von 1943 bis 1945 ein jüdisches Mädchen (Ellen Loebel) in ihrer Wohnung in Mannheim.[24] 1974
Helena Kerner Ehefrau von Paul Kerner, Mutter von Dr. Paul Kerner. 1984
Paul Kerner 1885 1984
Dr. Paul Kerner 1984
Arthur Ketzer 2007
Lina Kiefert 2003
Rudolf Kiefert Ehemann von Lina Kiefert. 2003
Klara Kochan Stein 2013
Gertrud Kochanowski 1976
Vater von Gertrud Kochanowski 1976
Clara Köhler ? Berlin Unterstützte ihren Mann Max Köhler bei der Versorgung von in ihrer Fabrik versteckten Juden. 1988
Max Köhler ? Berlin Als Inhaber einer metallverarbeitenden Fabrik stellte er mehrere untergetauchte jüdische Männer ein. Gegenüber den anderen Arbeitern behauptete Köhler, dass es sich um vom Wehrdienst freigestellte „Arier“ handeln würde. Zudem versteckte er mehrere Frauen in abgelegenen Räumen der Fabrik. 1988
Adele Köhn 1985
Max Kohl 1996
Viktoria Kolzer 24. Februar 1902 30. Juni 1976 Berlin Nahm die untergetauchte Jüdin Hanni Weißenberg von November 1943 bis Kriegsende in ihre Wohnung in der Nollendorfstraße 28 auf und teilte mit ihr die Lebensmittelkarten 1978
Walter Krämer 21. Juni 1892 6. November 1941 Rettete als „Arzt von Buchenwald“ viele Menschenleben und wurde in der Sandgrube Försterberg bei Goslar-Hahndorf „auf der Flucht“ hinterrücks erschossen. 1999
Theodor Kranz Half der jüdischen Familie Frankenstein, im Untergrund zu überleben. 2013
Willi Kranz 2002
Paul Ludwig Krebs 2013
Anny Kreddig 1984
Walter Kreddig Ehemann von Anny Kreddig. 1984
Johanna Kreyssig Bruderhof in Hohenferchesar Ehefrau von Lothar Kreyssig. 2017
Lothar Kreyssig 30. Oktober 1898 5. Juli 1986 Bruderhof in Hohenferchesar Mit seiner Ehefrau Johanna versteckte er in den Jahren 1943–1945 zwei Jüdinnen, die zuvor von der Gestapo verfolgt worden waren.[25] 2017
Hedwig Kretchmar 1979
Günter Krüll 1999
Werner Krumme 12. Mai 1909 1972 1964
Maria Kulka 1982
Willi Kulka 1982
Frieda Kunze 2009
Gerhard Kurzbach 2011
Karl Laabs 1980
Vera Lagrange 1987
Elisabeth Landmann ? Berlin-Friedenau/England Besorgte in England Bürgschaften sowie Plätze in Internaten und Pflegefamilien für über 50 jüdische Kinder, denen so im Rahmen der Kindertransporte die Flucht ermöglicht wurde. 1967
Otto Landmann 2001
Evert Baron Freytag von Loringhoven 1967
Ellen Latte 1978
Erich Lauche 2005
Ilse Lauche Ehefrau von Erich Lauche. 2005
Elsa Ledetsch 1987
Alfred Leikam 1. September 1915 8. Februar 1992 2002
Auguste Leißner 2002
Maria Letnar 1968
Bernhard Lichtenberg 3. Dezember 1875 5. November 1943 2004
Max Liedtke 1993
Frieda Lissack 1987
Heinrich List 5. Februar 1882 5. Oktober 1942 1992
Maria List Ehefrau von Heinrich List. 1992
Erich Löbe 2010
Gertrud Luckner 26. September 1900 31. August 1995 1966
Hans Luma 1982
Elfriede Lusebrink 2009
Ernst Lusebrink Ehemann von Elfriede Lusebrink. 2009
Hermann Maas 5. August 1877 27. September 1970 1964
Jozef Maciejok 1994
Frieda Mager 2009
Maria Gräfin von Maltzan 1987
Erich Mahrt 1910 1988 Berlin Erich Mahrt versteckte seine spätere Ehefrau, die Jüdin Wally Gortatowski, von Dezember 1942 bis zum Kriegsende in einer Gartenlaube 2017
Gerhard Marquardt 30. Mai 1904[26] 14. März 1983[26] Essen Gerhardt Marquardt hielt zwei Frauen vier Wochen lang, bis zum Einmarsch der Amerikaner in Essen am 11. April 1945, versteckt. Sie flüchteten auf dem Weg vom KZ-Außenlager Humboldtstraße zur Arbeit bei der Friedrich Krupp AG.[27] 1985
Johann Maschotta 2005
Klara Maschotta Ehefrau von Johann Maschotta. 2005
Max Maurer 23. März 1891 1972 1995
Paul Mayer 2. August 1896 15. April 1976 Versteckte drei Jahre eine jüdische Ärztin in seiner Wohnung über den Diensträumen seines Gendarmeriepostens, verhalf italienischen Zwangsarbeitern zur Flucht, versteckte etwa 20 kanadische Kriegsgefangene in seiner Berghütte 1968
Rosa Mayer Ehefrau von Paul Mayer. 1968
Albert Meier Ehemann von Maria Meier, gemeinsame Tochter Katharina Meier. 1990
Katharina Meier 1990
Maria Meier 1990
Luise Meier 2001
Wilhelm Mensching 05. Okt. 1887 25. Aug. 1964 Bückeburg Im Krieg versteckte Pastor Mensching von Herbst 1943 bis Frühjahr 1944 Ruth Lilienthal aus Berlin in seinem Pfarrhaus in Petzen[28] und kurz vor Kriegsende auch noch einen geflohenen russischen Kriegsgefangenen.[29][30] 2001
Margarete Meusel 26. Mai 1897 16. Mai 1953 2006
Hanne Meyer 1965
Josef Meyer 1965
Elfriede Meyer Mutter von Josef Meyer. 1965
Gerda Mez 2012
Heinrich Middendorf 31. August 1898 10. August 1972 Stegen 1944–45 versteckte Pater Middendorf als Rektor des Klosters Stegen neun verfolgte Juden. 1994
Maimi von Mirbach 1981
Johann Mitschke 2013
Georg Möhring Ehemann von Dorothea Zimmermann. 2011
Annemarie Moller 2009
Elisabeth Möller 2011
Richard Möller Ehemann von Elisabeth Möller 2011
Karin Morgenstern 2004
Gertrud Mörike Unterstützte ihren Mann Otto Mörike bei der Rettung verfolgter Juden. 1970
Otto Mörike Versteckte verfolgte Juden und organisierte ihnen auch Verstecke an anderen Orten. 1970
Richard Ernst Moser 13. Mai 1885 5. April 1967 Hamburg, Kogel 2001
Elfriede Most Berlin Schwester von Grete Most. Die Familie Most, Arthur, Gerd, Fritz, Elfriede und Grete, nahm die untergetauchte Jüdin Hanni Weißenberg bis November 1943 in ihrem Haus auf und hielt auch später zu ihr Kontakt. 1978
Grete Most Berlin Schwester von Elfriede Most. Die Familie Most, Arthur, Gerd, Fritz, Elfriede und Grete, nahm die untergetauchte Jüdin Hanni Weißenberg bis November 1943 in ihrem Haus auf und hielt auch später zu ihr Kontakt. 1978
Ernst-Bruno Motzko 1969
Fritz Mühlhoff 1978
Fritz Müller Polen Versteckte Ignatz Bucholz nach seiner Flucht aus dem Ghetto vor der Gestapo 1984
Gerhard Müller 1985
Maria Müller Ehefrau von Gerhard Müller. 1985
Frieda Müller 1978
Mathias Müller Ehemann von Frieda Müller. 1978
Herta Müller 1971
Kurt Müller 2012
Karl Muttje 1975
Max Naujocks 2011
Ella Neubauer 2010
Kurt Neubauer Ehemann von Ella Neubauer 2010
Hilde Neyses 1981
Joseph Neyses 10. November 1893 23. Mai 1988 1981
Maria Nickel 1968
Otto Nickel 1969
Fritz Niermann 24. September 1898[26] 9. März 1976[26] Essen Lebensmittelhändler Fritz Niermann hielt vier Frauen vier Wochen lang, bis zum Einmarsch der Amerikaner in Essen am 11. April 1945, in seinem Haus Markscheide 50 in Essen-Altendorf versteckt. Sie flüchteten auf dem Weg vom KZ-Außenlager Humboldtstraße zur Arbeit bei der Friedrich Krupp AG.[27] Zudem hielt Niermann weitere russische Zwangsarbeiter versteckt. 1985
Edith Noerenberg Tochter von Gertrud und Otto Noerenberg. 1978
Gertrud Noerenberg 1978
Otto Noerenberg 1978
Johan Carl Nurnberger 2013
Norberta Obloeser 2013
Heinz Odenthal Köln, Rolandseck bei Remagen, Bonn Rette Salamon und Henriette Jacoby zusammen mit ihrer Tochter Hildegard Schott. Siehe auch: Josephine Odenthal, Sibylla Cronenberg, Katharina Bayerwaltes 2005
Josephine Odenthal Köln, Rolandseck bei Remagen, Bonn Ehefrau von Heinz Odenthal (siehe zuvor). 2005
Charlotte Oewerdieck 1978
Erhard Oewerdieck Ehemann von Charlotte Oewerdieck. 1978
Friedrich Carl von Oppenheim 1996
Josef Otten 10. Dezember 1903 31. Juli 1979 Düsseldorf 2015
Maria Otten 17. Juni 1904 6. Juni 1959 Düsseldorf Ehefrau von Josef Otten. Das Ehepaar versteckte ab Herbst 1944 den 59-jährigen Juden Emanuel Nooitrust, der in Essen wohnte, für neun Monate in ihrem Keller in Düsseldorf und versorgte ihn mit Lebensmitteln. Etwas später wurde dort auch sein 68-jähriger Bruder Salomon (Sally) Nooitrust aus Düsseldorf, Schwiegervater von Peter Belgo junior (ein Bruder von Maria Otten), mit aufgenommen. Beide konnten hierdurch den Holocaust überleben. 2015
Adolf Otto 2011
Aenne Otto 1982
Willi Otto Ehemann von Aenne Otto. 1982
Käthe Overath 1992
Cornelie Pachali[31] 24. Juli 1923 10. August 2006 Berlin-Tiergarten Ehefrau von Rudolf Pachali. Das Ehepaar versteckte Ruth Lilienthal. 2016
Rudolf Pachali[32] 11. November 1914 7. Oktober 2005 Berlin-Tiergarten Ehemann von Cornelie Pachali. Das Ehepaar versteckte Ruth Lilienthal. 2016
Melida Palme 1975
Otto Pankok 6. Juni 1893 20. Oktober 1966 Pesch bei Münstereifel 2013
Hulda Pankok 20. Februar 1895 8. September 1985 Pesch bei Münstereifel Ehefrau von Otto Pankok. Das Ehepaar versteckte in seinem Haus den Maler Mathias Barz und dessen jüdische Ehefrau Hilde Stein. 2013
Erika Patzschke Hemmingen Siehe Albert Heuer. 1976
Herbert Patzschke Ehemann von Erika Patzschke. 1976
Hedwig Pauli 4. März 1891 28. Januar 1980 Schwester der Anne Dudacy 1996
Olga Paulo 1994
Vinzenz Paulo Ehemann von Olga Paulo. 1994
Felicia Pauselius 2001
Hubert Pentrop 1965
Rolf Peschel 1997
Ernst Pfau 1975
Stephan Hubertus Pfürtner 23. November 1922 2. Juli 2012 Pfürtner verhalf als Soldat im November 1944 drei Jüdinnen zur Flucht aus dem KZ Stutthof und verbarg eine von ihnen in seinem Danziger Elternhaus. 2006
Helene Pissarius 2010
Paul Pissarius Ehemann von Helene Pissarius 2010
Karl Plagge 10. Juli 1897 19. Juni 1957 Vilnius 2004
Dorothee Poelchau 1971
Harald Poelchau Ehemann von Dorothee Poelchau. 1971
Agneta Pohl 1994
Angela Pohl 1994
Lili Pollatz 2013
Manfred Pollatz 2013
Hedwig Porschutz Tochter von Hedwig Voelker. 2012
Christian Pütz 1985
Christine Pütz Ehefrau von Christian Pütz. 2004
Erna Raack Tochter von Ida und Ernst Scharf. 2012
Gerhard Radke 18. Februar 1914 24. Juli 1999 Belgrad Radke war als Soldat in der Nähe von Belgrad stationiert. In dem Haus, in dem er untergebracht war, lebte auch eine aus Belgrad geflüchtete jüdische Familie. Radke half ihnen, ihre in Belgrad zurückgelassenen Pässe zu holen, indem er sie mit einem Militärfahrzeug zu ihrer Wohnung fuhr und die dort angebrachte Versiegelung aufbrach. Anschließend besorgte er ihnen alle für die Ausreise nach Palästina notwendigen Reisepapiere, bevor er an die russische Front versetzt wurde. 1977
Gerd Ramm 14. September 1906 27. April 1968 Gerd Ramm erwarb in den 1930er-Jahren mehrere Unternehmen in Berlin und Norddeutschland – z. T. von Juden, die aus Deutschland fliehen mussten – und gelangte so zu Wohlstand. In seinen Werkstätten im Prenzlauer Berg arbeiteten auch jüdische Zwangsarbeiter. Der deutschnational eingestellte Kaufmann war aber ein entschiedener Gegner des Nationalsozialismus.

Er warnte seine Zwangsarbeiter vor einer drohenden Razzia und bot ihnen Verstecke an. So verbargen sich u. a. Konrad Friedländer, dessen Vater Bernhard Friedländer, der jüdische Textilkaufmann Alfred Boehm und der schon 1941 vor der Gestapo geflohene Heinz Jacobius in der Firma oder der Charlottenburger Wohnung. In letzterer lebten auch seine Ehefrau und seine kleine Tochter.

Ramm verwendete einen Teil seines Vermögens dazu, falsche Papiere für seine Schützlinge zu bezahlen. Relativ einfach waren die Postausweise zu erhalten, allerdings hielten sie genaueren Überprüfungen nicht stand. Für je 6000 RM erwarb er von einem korrupten Büroangestellten im Oberkommando der Wehrmacht Ausweiskarten für Heinz Jacobius und Konrad Friedländer. Die Dokumente wiesen sie als Zivilmitarbeiter der Behörde aus.

Heinz Jacobius wurde zwar Ende 1944 verhaftet und ins Ghetto Theresienstadt deportiert, überlebte aber. Die anderen erwähnten Männer blieben unentdeckt in Berlin. Gerd Ramm rettete mindestens zehn Menschen das Leben und erhielt dafür 1959 das Bundesverdienstkreuz.[33][34]

2009
Alois Rauch 2013
Maria Rauch 2013
Charlotte Rebhun 1997
Eberhard Rebling 4. Dezember 1911 2. August 2008 2007
Friedrich Reck-Malleczewen 11. August 1884 Februar 1945 Bayern Ehemann von Irmgard Reck-Malleczewen; Mitwirkung an der Rettung von Max Bachmann, Albertine Herda (geb. Gimpel) und Richard Marx. 2014
Irmgard Reck-Malleczewen 1912 1999 Bayern Ehefrau von Friedrich Reck-Malleczewen; Mitwirkung an der Rettung von Max Bachmann, Albertine Herda (geb. Gimpel) und Richard Marx. 2014
Gisela Reissenberger 1987
Paul Rentsch 29. September 1898 8. Mai 1944 2005
Herbert Richter 5. August 1901 8. Mai 1944 2005
Emma Richter 20. April 1891 Berlin Ab November 1938 wohnte die Jüdin Meta Sawady bei ihr, während diese zur Zwangsarbeit in einer Fabrik gezwungen war. Bei der Fabrikaktion wurde Sawady verhaftet, konnte aber beim Transport nach Auschwitz fliehen und sich bei Richter verstecken. Nach sechs Monaten in der Wohnung Richters brachte diese sie wegen der steigenden Gefahr von Luftangriffen in ein Sommerhaus außerhalb Berlins. Richter besuchte Sawady dort täglich und versorgte sie mit Lebensmitteln. Außerdem schickte sie Lebensmittelpakete an Verwandte Sawadys ins KZ Theresienstadt. 1964
Walter Riecke 1971
Grete Rönnfeldt 6. November 1901 1981 Neuenhagen bei Berlin Grete Rönnfeldt nahm 1943 einen jüdischen Jugendlichen, dessen Kindermädchen sie gewesen war, in ihre Familie auf, als ihm die Deportation drohte. Er blieb bei ihr bis zum Ende des Weltkrieges. 2003
Ida Röscher 2004
Selma Rosemann 2001
Paula Rosen 2012
Emma Rosenthal 2013
Alfred Rossner 1995
Else Rouge 1978
Walter Rozenkranz 1975
Eduard Rügemer 1883 1955 Tarnopol Rügemer half Irene Gut zwölf Juden in Tarnopol zu verstecken, die aufgrund dieser Hilfsmaßnahme überlebten, unter ihnen Roman Haller. 2012
August Ruf 2004
August Sapandowski 17. Juni 1882 10. März 1945 2004
Artur Schade ? Białystok Versteckte zwei Mal Juden während SS-Razzien in seiner Wohnung und half ihnen, aus dem Ghetto Bialystok zur jüdischen Untergrundbewegung zu entkommen. Schade unterstützte nicht nur die von ihm versteckten Personen, sondern auch jüdische Partisanengruppen mit Nahrungsmitteln, Medikamenten, Karten und Waffen. (Literatur siehe Artikel zu Otto Busse (Widerstandskämpfer)) 1995
Hildegard Schaeder 13. April 1902 11. April 1984 Berlin-Dahlem Mitglied der Bekennenden Kirche. Sie versorgte u. a. inhaftierte und untergetauchte Juden mit Lebensmitteln. Am 14. September 1943 wurde sie verhaftet und verbrachte die Zeit bis zum Kriegsende großteils im KZ Ravensbrück. 2000
Anni Schallenberg 2007
Bertram Schallenberg Ehemann von Anni Schallenberg. 2007
Johanna Schallschmidt 1982
Ernst Scharf 2012
Ida Scharf 2012
Heinz Scheidling 1990
Helene von Schell 2000
Gisela Scherer 1971
Josy Scherer-Hoffmann 1971
Elisabeth Schiemann 15. August 1881 3. Januar 1972 Berlin Biologin, kritisierte die Rassenpolitik der Nationalsozialisten, Mitglied der bekennenden Kirche 2014
Emilie Schindler 22. Oktober 1907 5. Oktober 2001 Ehefrau von Oskar Schindler. 1993
Emma Schindler 2013
Oskar Schindler 28. April 1908 9. Oktober 1974 beschäftigte während des 2. Weltkrieges 1200 jüdische Zwangsarbeiter und rettete sie damit vor dem sicheren Tod. 1993
Bartholomäus Schink 27. November 1927 10. November 1944 1982
Elsa Schleiermacher 1985
Walter Schleiermacher Ehemann von Elsa Schleiermacher. 1985
Arthur und Paula Schmidt 7. November 1887 4. Juli 1959 Berlin, Worin Das Obst- und Gemüsehändler-Ehepaar nahm die sieben jüdischen Kinder von Alexander (konvertierte zum Judentum) und Pauline Weber geb. Banda (Jüdin; 1943 in Auschwitz ermordet) aus Berlin zu sich in ihr Haus in Worin (hinter dem Gasthaus „Zum Grünen Wald“) und entzog sie so dem Zugriff der Nationalsozialisten; der NSDAP-Bürgermeister Rudi Fehrmann deckte die Aktion.[35][36] 2015
Meta Schmitt 1979
Änne Schmitz 13. Dezember 1911 11. Dezember 1999 2004
Elisabeth Schmitz 23. August 1892 10. September 1977 Berlin Verfasste 1935 eine Denkschrift Zur Lage der deutschen Nichtarier, in der sie völlig zutreffend prognostizierte, was mit dem Nationalsozialismus auf die jüdischen Mitbürger zukommen würde. Ihre Warnungen – vor allem in Richtung der Evangelischen und hier besonders der Bekennenden Kirche – blieben aber wirkungslos. Sie quittierte den Schuldienst nach den Novemberpogromen 1938. Unterstützte jüdische Verfolgte aktiv. 2011
Christa Schneider 5. Oktober 1920 2002
Dorothea Schneider 18. November 1889 Mutter von Christa Schneider. 2002
Ella Schock 2013
Emil Schock 2013
Anna Schönberner 1997
Gertrud Schönberner Mutter von Anna Schönberner. 1997
Oskar Schönbrunner 15. September 1908 18. November 2004 1977
Maria Schönebeck 1901 1950 Berlin Maria Schönebeck versteckte von 1943 bis Kriegsende zusammen mit Emma Harndt und Ida Jauch den bekannten jüdischen Entertainer, Moderator und Regisseur Hans Rosenthal in einer Berliner Kleingartenanlage. 1977
Karl Schörghofer Junior ? München War gemeinsam mit seinen Eltern Karl und Katharina daran beteiligt, sieben Juden vor der Gestapo zu verstecken und sie zu versorgen. 1968
Karl Schörghofer Senior 1879 München Schörghofer Senior war Friedhofsverwalter des neuen jüdischen Friedhofs. Während des Holocausts verteidigte er nicht nur die Grabsteine des Friedhofs gegen die Zerstörungswut der Nationalsozialisten, sondern versteckte gemeinsam mit seiner Familie auch sieben Juden vor der Gestapo und versorgte sie mit dem Lebensnotwendigen. Als nach 14 Monaten die versteckten Männer und Frauen von einem Spitzel verraten wurden, konnten die meisten von ihnen fliehen, zwei wurden in Konzentrationslager gebracht. Obwohl die Gestapo der Familie für den Fall eines erneuten Versteckens von Juden mit Deportation in das KZ Dachau drohte, versteckten die Schörghofers einen der Geflohenen erneut. Gemeinsam mit Joseph Sebastian Cammerer rettete Karl Schörghofer senior 1944 zudem eine Frau und brachte sie bei seiner Tochter Martha in Miesbach unter. 1968
Katharina Schörghofer ? München Gemeinsam mit ihrem Mann Karl und ihren Kindern versteckte sie sieben Juden vor der Gestapo. Als nach 14 Monaten die versteckten Männer und Frauen von einem Spitzel verraten wurden, konnten die meisten von ihnen fliehen, zwei wurden in Konzentrationslager gebracht. Obwohl die Gestapo der Familie für den Fall eines erneuten Versteckens von Juden mit Deportation in das KZ Dachau drohte, versteckten die Schörghofers erneut einen der Geflohenen. 1968
Martha Schörghofer-Schleipfer ? Miesbach Martha Schörghofer-Schleipfer versteckte über ein Jahr lang bis zum Kriegsende 1945 eine Jüdin, die von ihrem Vater Karl Schörghofer Senior zu ihr gebracht worden war. 1968
Sonja Schreiber 2004
Hedwig Schrödter 1993
Otto Schrödter Ehemann von Hedwig Schrödter. 1993
Gustav Schröder 27. September 1885 1959 Atlantik Schröder war Kapitän des Hapag-Passagierschiffs St. Louis. Das Schiff war 1939 mit über 900 jüdischen Flüchtlingen an Bord von Hamburg nach Amerika gefahren, dort wurden sie aber sowohl von Kuba wie auch von den USA abgewiesen. Zurück in Europa unternahm Schröder alles, um nicht nach Deutschland zurückkehren zu müssen; er erwog sogar, das Schiff vor Großbritannien auf Grund zu setzen. Schließlich erklärten sich verschiedene Länder bereit, die an Bord befindlichen Juden aufzunehmen. 1993
Hanning Schröder 4. Juli 1896 16. Oktober 1987 1978
Franz Schürholz 1973
Eduard Schulte 4. Januar 1891 6. Januar 1966 1988
Anni Schulz 1988
Gustav Schulz Ehemann von Anni Schulz. 1988
Frieda Schulze 1978
Käthe Schwarz 1971
Wolfgang Schwarz 1984
Maria Schwelien 1985
Gerhard Schwersensky 1985
Ilse Schwersensky Ehefrau von Gerhard Schwersensky. 1985
Konrad Schweser 16. November 1899 28. Februar 1975 Teplyk Schweser war ein deutscher Baumeister, der von Juni 1940 bis Oktober 1941 in Polen als Stadtbaumeister diente, wobei er Juden durch die Beschaffung zusätzlicher Lebensmittel unterstützte. Anschließend war er bis Kriegsende bei der Organisation Todt in der Ukraine beschäftigt. Dort rettete er mindestens 44 Juden das Leben, indem er sie vor Mitgliedern der SS versteckte. Ihm wurde 1971 das Bundesverdienstkreuz verliehen. 1968
Herta Seebaß 2004
Julius Seebaß Ehemann von Renata Seebaß und Vater der gemeinsamen Kinder Ricarda und Renata Seebaß. 2004
Renata Seebaß 2004
Ricarda Seebaß 2004
Esther-Maria Seidel 1982
Hans Seidel Ehemann von Esther-Maria Seidel. 1982
Maria Seitz 1987
Wilhelm Seitz Ehemann von Maria Seitz. 1987
Kurt Seligmann 2006
Annemarie Sell 1981
Helmuth Sell Ehemann von Annemarie Sell. 1981
Gertie Siemsen 2002
Heinrich Silkenböhmer 1965
Ellen Christel Simons 1988
Erna Simons Mutter von Ellen Christel Simons. 1988
Margarete Sommer 21. Juli 1893 30. Juni 1965 Berlin 2003
Walter Sonntag 2003
Hannah Sotschek Mutter von Eva Cassirer. 2011
Senta Specht 1997
Else Spisky 1990
Wilhelm Spisky Ehemann von Else Spisky. 1990
Otto M. Springer 1986
Vojislav Stefanovic 1979
Stefan Steinbacher Sohn von Therese. 2013
Therese Steinbacher 2013
Gertrud Steinl 1979
Elfriede Stichnoth 1985
Elisabeth Stippler 1984
Karl Stippler Ehemann von Elisabeth Stippler. 1984
Annemarie Stockmann 2010
Karl Stockmann Zusammen mit Annemarie (Dietrichs) und Tochter Margret Verhaak. 2010
Hans Stockmar 2001
Eugen Stöffler Ehemann von Johanna Stöffler, gemeinsame Tochter Ruth Stöffler. 1998
Johanna Stöffler [37] 1998
Ruth Stöffler 1998
Eva Stoll 1980
Walter Stoll Ehemann von Eva Stoll. 1980
Fritz Strassmann 1985
Friedrich Strindberg 2001
Utje Strindberg Ehefrau von Friedrich Strindberg. 2001
Grete Ströter 2004
Bernhard Südfeld 1965
Hans Sürkel 1980
Werner Sylten 1979
Horst Symanowski 2002
Isolde Symanowski Ehefrau von Horst Symanowski. 2002
Anna Tervoort 1997
Frieda Szturmann 12. Juni 1897 1962 2013
Luise Teske 2009
Wilhelm Teske Ehemann von Luise Teske. 2009
Edwin Tietjens 20. März 1894 22. Mai 1944 1997
Gina Tietjens 1997
Albrecht Tietze Ehemann von Gina Tietjens. 1970
Ilse Totzke 4. August 1913 23. März 1987 1995
Ernst Treptow 1988
Maria Treptow Ehefrau von Ernst Treptow. 1988
Joseph Tudyka 2006
Georg Ufer 1980
Margaret Verhaak Tochter von Karl und Annemarie Stockmann (Dietrich) 2010
Hedwig Voelker 2012
Herbert Vogt 1979
Emma Waldhelm Ehefrau von Fritz Waldhelm, gemeinsame Tochter Ilse Waldhelm. 2002
Fritz Waldhelm 2002
Ilse Waldhelm 2002
Hans Walz 2002
Ludwig Walz 1974
Herta Webber 1965
Elisabeth Weeg 1990
Ludwig Weeg Ehemann von Elisabeth Weeg. 1990
Armin T. Wegner 16. Oktober 1886 17. Mai 1978 Armin T. Wegner protestierte im April 1933 in einem offenen Brief an Adolf Hitler gegen die Judenverfolgung. Der Brief wurde von keiner Zeitung veröffentlicht, woraufhin Wegner ihn direkt an das Braune Haus schickte. Kurz darauf wurde er deswegen verhaftet, gefoltert und mehrere Monate lang interniert. 1967
Otto Weidt 2. Mai 1883 22. Dezember 1947 Besitzer einer als „wehrwichtiger Betrieb“ eingestuften Besen- und Bürstenbinderei. Durch Bestechung und Passfälschung konnte er seine größtenteils jüdischen Mitarbeiter vor der Deportation schützen und versorgen, u. a. Inge Deutschkron, Hans Israelowicz und Alice Licht. Er versteckte die Familie Horn neun Monate in einem Hinterraum seiner Werkstatt. Kurz vor Kriegsende fuhr er nach Auschwitz, half seiner Freundin Alice Licht bei der Flucht während des Todesmarsches aus einem der Außenlager des KZ Groß-Rosen und verbarg sie in einem von ihm angemieteten Zimmer. 1971
Eugen Weiler 2004
Agnes Wendland 1975
Ruth Wendland Tochter von Agnes Wendland. 1975
Paula Wendt 2004
Franz Weschenfelder 1976
Helen Weschenfelder Ehefrau von Franz Weschenfelder. 1976
Adolf Wiegel 2005
Frida Wiegel Ehefrau von Adolf Wiegel. 2005
Irmgard Wieth 1968
Frieda Winkler 1982
Hans Winkler Ehemann von Frieda Winkler. 1982
Trude Wisten 1994
P. Witkowski 1979
Susanne Witte 1998
Alfred Wohlgemuth 2013
Ludwig Wörl 28. Februar 1906 27. August 1967 1963
Alexander Wolf 1996
Elena Wolf Ehefrau von Alexander Wolf. 1996
Elisabeth Wust 1. November 1913 31. März 2006 1995
Karl Zacherl 1980
Walburga Zacherl Ehefrau von Karl Zacherl. 1980
Joachim von Zedtwitz 11. Juni 1910 10. Oktober 2001 1994
Erika Zeise 2006
Ludwig Zeise Ehemann von Erika Zeise. 2006
Elsbeth Zeller 2007
Hermann Zeller Ehemann von Elsbeth Zeller. 2007
Gustav Zenker[38] 5. Mai 1905[39] 1998 Mülheim an der Ruhr Im Winter 1943 versteckten Mathilde und Gustav Zenker über Nacht die Jüdin Marianne Strauss (* 7. Juni 1923) vor der Gestapo. 2004
Mathilde Zenker[38] Mülheim an der Ruhr geb. Schäfer, Ehefrau von Gustav Zenker 2004
Konrat Ziegler 12. Januar 1884 8. Januar 1974 Berlin, Osterode am Harz Ziegler verhalf 1938 einem jüdischen Freund zur Emigration und wurde daraufhin zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Wieder in Freiheit und ausgebombt, versteckte er seinen ehemaligen jüdischen Kollegen Kurt Latte in Osterode. 2000
Ruth Zielinski 1991
Berta Zimmermann 27. September 1902 14. November 1937 2013
Dorothea Zimmermann Ehefrau von Georg Möhring 2011
Rudolf Zogelmann 2002
Agnes Zubeil 1976
Gustav Zubeil Ehemann von Agnes Zubeil. 1976

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Righteous Among the Nations from Germany – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Names and Numbers of Righteous Among the Nations – per Country & Ethnic Origin, as of January 1, 2018. In: yadvashem.org, abgerufen am 11. November 2018 (Stand: 1. Januar 2018; zitiert nach der aktuelleren englischen Version).
  2. Barwitzky Claire auf der Seite von Yad Vashem, abgerufen am 17. Mai 2017 (englisch).
  3. Seev Goshen: Albert Battels Widerstand gegen die Judenvernichtung in Przemysl. Miszelle. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Band 33, Nr. 3. Walter de Gruyter, 1985, ISSN 0042-5702 (ifz-muenchen.de [PDF; 671 kB; abgerufen am 17. September 2018] ausführliche Beschreibung der Aktionen).
  4. Joachim Käppner: In der Finsternis. In: Süddeutsche Zeitung. 24. Oktober 2009, S. V2/6.
  5. Nicht identisch mit Paul Dietrich. Paul und Hilde Dietrich – mutige Menschen aus Thüringen. Medaille der Gerechten unter den Völkern. In: fvks.projektonline.info. Förderverein Kulturstadt Görlitz-Zgorzelec, archiviert vom Original am 1. Mai 2018; abgerufen am 17. September 2018 (mit Verweis auf das Lexikon der Gerechten unter den Völkern. 2. Auflage. Göttingen 2005, S. 95).
  6. Heinz Droßel: Die Zeit der Füchse. Lebenserinnerungen aus dunkler Zeit. 2. Aufl. Waldkircher Verl.-Ges., Waldkirch 2001, ISBN 3-87885-338-6, S. 88 f., 162 f., 256.
  7. Sebastian Werner: Der völkische Ideologe. In: Ronald Smelser, Enrico Syring, Rainer Zitelmann (Hrsg.): Die braune Elite. Teil 2: 21 weitere biographische Skizzen (= WB-Forum. Bd. 80). 2., aktualisierte Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1999, DNB 955920124, S. 23.
  8. Gertrud Fröhlich ist „Gerechte unter den Völkern“. In: welt.de. Die Welt, 29. März 2000, abgerufen am 17. Mai 2017.
  9. Genannt in der Liste von Yad Vashem: Niederländische Gerechten unter den Völkern. In: yadvashem.org. 15. Februar 2016, S. 25, archiviert vom Original am 1. Mai 2018; abgerufen am 3. September 2018 (PDF; 906 kB, englisch, Stand: 1. Januar 2016).
  10. Zit. n. Claus Victor Bock: Untergetaucht unter Freunden. Ein Bericht, Amsterdam 1942–1945. 3., durchges. Aufl. Castrum-Peregrini-Presse, Amsterdam 1989, ISBN 90-6034-053-1; sowie Friedrich W. Buri: Ich gab dir die Fackel im Sprunge. W. F. Ein Erinnerungsbericht. Hrsg. und mit einem Nachw. von Stephan C. Bischoff. Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin 2009, ISBN 978-3-86650-068-6.
  11. Hinweis der Kanzlei WERNER RI auf die Taten des ehemaligen Sozius RA Dr. Fritz Fuchs und seiner Ehefrau Auguste. In: facebook.com, abgerufen am 17. Mai 2017; der Hinweis enthält einen Link zum Artikel NS-Zeit. Couragierte Helfer aus Überzeugung. In: ksta.de. Kölner Stadt-Anzeiger. 29. November 2013, abgerufen am 17. Mai 2017 (mit weiteren Informationen).
  12. Uta Böker: Feierstunde in Bergisch Gladbach Dorfplatz trägt den Namen mutiger Retter. In: ksta.de. Kölner Stadt-Anzeiger. 19. April 2015, abgerufen am 17. Mai 2017 (Bericht über die Einweihung des „Auguste-und-Fritz-Fuchs-Platzes“).
  13. Gertrud & Reverend Otto Mörike (Memento vom 6. April 2013 im Webarchiv archive.is). In: yadvashem.org, abgerufen am 17. Mai 2017 (englisch).
  14. Gräbes Bericht über die Ermordung der Juden von Dubno ist dokumentiert in: Nationalrat der Nationalen Front (Hrsg.): Braunbuch – Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik und in Berlin (West). Dokumentationszentrum der Staatlichen Archivverwaltung der DDR, Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin (Ost) 1965, OCLC 221670679, S. 71 f.; (3. Aufl.), Reprint der Ausg. [Staatsverl. der DDR, Berlin] 1968. Hrsg. von Norbert Podewin. Mit einer kritischen Würdigung und einem Gespräch mit Gerhard Dengler. Ed. Ost, Berlin [2002], ISBN 3-360-01033-7.
  15. Wolfram Wette: Verleugnete Helden. Die Erinnerung an den Widerstand gegen das NS-Regime war nach dem Krieg keine Selbstverständlichkeit. Auch jene stillen Widerständler, die Verfolgte gerettet hatten, wurden offen angefeindet. In: Die Zeit. Nr. 46, 8. November 2007, S. 96 (zeit.de [abgerufen am 3. September 2018]).
  16. Anton Posset: „Ich konnte nicht anders“. Als Bauleiter wurde Walter Groos von seiner Firma zum Rüstungsprojekt „Ringeltaube“ geschickt. Er sah nicht weg, hielt nicht seinen Mund und half den jüdischen KZ-Häftlingen, mit denen er arbeitete. Erst jetzt, 15 Jahre nach seinem Tod, erfährt Walter Groos’ Engagement eine späte Auszeichnung. ln Yad Vashem wurde er als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt. In: Bürgervereinigung Landsberg im 20. Jahrhundert (Hrsg.): Landsberg im 20. Jahrhundert. Themenhefte Landsberger Zeitgeschichte. Die Vernichtung der Juden im Rüstungsprojekt „Ringeltaube“. Das KZ-Kommando Kaufering/Landsberg 1944/1945. Heft 4. Europäische Holocaustgedenkstätte Stiftung, 2017, ISBN 3-9803775-3-9, ISSN 0945-9901, S. 8 f. (landsberger-zeitgeschichte.de [PDF; 1,2 MB; abgerufen am 17. September 2018] PDF-Auszug).
  17. Heimatmuseum Reinickendorf (Hrsg.): Stolpersteine Berlin – Reinickendorf: Wachsmuthstraße 9. Lebensweg von Dr. Ilse Kassel. Berlin 5. Juli 2008 (spinnenwerk.de [PDF; 310 kB; abgerufen am 30. Januar 2013]).
  18. Deutsche und Österreicher. In: Daniel Fraenkel (Hrsg.): Lexikon der Gerechten unter den Völkern. Wallstein-Verlag, Göttingen 2005, ISBN 3-89244-900-7, S. 127–128 (Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 5. März 2013]).
  19. Buchenwald Concentration Camp and the Rescue of Jews (Memento vom 16. April 2013 im Webarchiv archive.is). In: yadvashem.org, abgerufen am 22. Mai 2017 (englisch).
  20. Otto Herrmann als „Gerechter unter den Völkern“ ausgezeichnet – kommunistischer Häftling hatte sich für seine jüdischen Mitgefangenen eingesetzt. In: derstandard.at. Der Standard. 20. April 2005, abgerufen am 18. Mai 2012.
  21. Gedenktafel in Hemmingen, Juli 2010.
  22. a b Yad Vashem verleiht Kardinal Joseph Höffner den Titel „Gerechter unter den Völkern“. Kardinal Karl Lehmann würdigt Verdienste der Höffner-Geschwister. In: dbk.de. Deutsche Bischofskonferenz. Pressemeldung, 31. Oktober 2003 – Nr. 0 [sic!], abgerufen am 22. Mai 2017.
  23. Badisches Landesmuseum Karlsruhe (Hrsg.): Baden und Europa 1918 bis 2000. Führer durch die landes- und kulturgeschichtliche Abteilung [des Badischen Landesmuseums Karlsruhe]. Hrsg. von Brigitte Heck, Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Karlsruhe 2004, ISBN 3-88190-365-8, S. 30 (Scan in der Google-Buchsuche).
  24. Klara Kaus. In: raoulwallenberg.net. The International Raoul Wallenberg Foundation, abgerufen am 5. Januar 2018.
  25. Johanna und Lothar Kreyssig erhalten die Ehrung „Gerechte unter den Völkern“. In: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V. (Hrsg.): zeichen. Facetten der Reformation. Band 45, Nr. 1, 2017, ZDB-ID 8912-6, S. 4, ASF: Kurznachrichten (asf-ev.de [PDF; 2,5 MB; abgerufen am 17. September 2018]).
  26. a b c d Walter Kern: Stille Helden aus Essen. Widerstehen in der Zeit der Verfolgung 1933–1945. Alte Synagoge Essen, Essen 2014, ISBN 978-3-924384-41-8, S. 66–73.
  27. a b Gedenktafel in Essen-Altendorf, vormals am Haus Markscheide 50.
  28. Mensching, Wilhelm. Akte 9242. In: Deutsche und Österreicher (= Israel Gutman [Hrsg.], unter Mitarbeit von Sara Bender: Lexikon der Gerechten unter den Völkern). Hrsg. von Daniel Fraenkel (Deutsche), Jacob Borut (Österreicher). Übersetzung ins Deutsche von Uwe Hager. Wallstein Verlag, Göttingen 2005, ISBN 3-89244-900-7, S. 195 (Vorschau in der Google-Buchsuche)
  29. Wilhelm Mensching. In: geschichtsatlas.de, abgerufen am 19. Mai 2018.
  30. Matthias Schreiber: Mensching, Wilhelm. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 5, Bautz, Herzberg 1993, ISBN 3-88309-043-3, Sp. 1269–1270.
  31. Pachali Cornelie (1923–2006). In: db.yadvashem.org, abgerufen am 24. Mai 2018.
  32. Pachali Rudolf (1914–2005). In: db.yadvashem.org, abgerufen am 24. Mai 2018.
  33. Johannes Tuchel (Redakteur): Mit falschen Papieren. In: Gedenkstätte Stille Helden – Widerstand gegen die Judenverfolgung 1933–1945. 2. Auflage. Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin 2009, ISBN 978-3-926082-36-7, S. 9–10 (gedenkstaette-stille-helden.de [abgerufen am 17. Mai 2017]).
  34. Gerd Ramm (1906–1968). In: yadvashem.org. Yad Vashem – Die Behörde zum Gedenken an die Märtyrer und Helden des Holocaust, abgerufen am 17. Februar 2014 (englisch).
  35. (inn): Yad Vashem ehrt deutsches Ehepaar. In: israelnetz.de. Israelnetz, 15. März 2018, abgerufen am 30. März 2018.
  36. Hans Holzhaider: Stille Helden. In: Süddeutsche Zeitung. 1./2. September 2018, S. 11 ff. (ausführliche Darstellung des Geschehens).
  37. Elisabeth Stiefel: Sie waren Sand im Getriebe. Frauen im Widerstand. Francke, Marburg 2015, ISBN 978-3-86827-493-6 (darin ein Kapitel über J. Stöffler).
  38. a b Zenker Family. In: yadvashem.org, abgerufen am 25. Mai 2017.
  39. Nach Yad Vashem; nach dem Geburtsregister des Standesamts Schönebeck, 1905, Nr. 56: 5. Februar 1905.