Friedrich August von der Heydte

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Friedrich-August Johannes Wilhelm Ludwig Alfons Maria Freiherr von der Heydte[1] (* 30. März 1907 in München; † 7. Juli 1994 in Aham, Niederbayern) war ein deutscher Staats- und Völkerrechtler, hochdekorierter Offizier und konservativ-klerikaler Politiker (CSU). Er diente im Zweiten Weltkrieg als Oberstleutnant der Fallschirmjägertruppe der Wehrmacht und wurde als Bundeswehrangehöriger zum ersten Brigadegeneral der Reserve befördert. In der Bundesrepublik war er einer der Schlüsselpersonen der Flick-Affäre der Union und der Spiegel-Affäre. Von 1951 bis 1975 war er Ordinarius an den Universitäten in Mainz und Würzburg, wo er Schüler im Öffentlichen Recht und in den Politischen Wissenschaften betreute. Als Abgeordneter saß er von 1966 bis 1970 im Bayerischen Landtag.

Leben[Bearbeiten]

Herkunft und Wehrdienst[Bearbeiten]

Friedrich August Freiherr von der Heydte entstammte väterlicher- und mütterlicherseits Offizierfamilien. Die Familie hatte ihre Wurzeln im Egerland und später in Bayern. Sein Vater Rudolf Franz Freiherr von der Heydte (* 1856 in Augsburg; † 1930 in Traunstein) kam ursprünglich aus dem Königreich Sachsen und war dann Oberst der Bayerischen Armee. Die Familie der Mutter, Célestine Colin (* 1870 in Bamberg; † 1961 in Neumarkt in der Oberpfalz), zu deren Vorfahren u.a. der französische General Jean Rapp zählte, stammte aus dem Elsass und machte sich in der Pfalz ansässig.[2] Seine Schwester heiratete in die böhmische Uradelsfamilie Deym ein.

Von der Heydte, katholisch und im süddeutschen Adel sozialisiert, wuchs als einziger Sohn seiner Eltern und ohne ländlichen Besitz in seiner Geburtsstadt München auf und besuchte dort zunächst eine private Grundschule. 1916 wurde er Schüler am Maximiliansgymnasium, 1918 am humanistischen Progymnasiums Traunstein und 1922 am fürstlichen Gymnasium Wernigerode. Von der Heydte trat nach dem Abitur am humanistischen Gymnasium in Rosenheim am 1. April 1925 in das 19. (Bayerisches) Infanterie-Regiment der Reichswehr in Landshut ein. 1926 wechselte er als Offizieranwärter zum 18. Reiter-Regiment in Bad Cannstatt.[3]

Rechswissenschaftliches Studium[Bearbeiten]

Am 31. Juli 1926 schied er auf eigenen Wunsch hin und in Anbetracht der Beschränkungen der Streitkräfte durch die Regelungen des Versailler Vertrages als Fahnenjunkers aus der Armee aus, um ab 1926 Rechtswissenschaft und Nationalökonomie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Innsbruck zu studieren. Er finanzierte sich sein Studium überwiegend durch Stipendien und Hilfsjobs.[4] Bereits 1925 war er in Innsbruck dem katholischen Studentenverein Unitas Norica beigetreten, dem er bis zu seinem Lebensende angehörte.[5] Von der Heydte legte 1927 das 1. juristische österreichische Staatsexamen (mit Auszeichnung) an der Universität Graz ab und setzte dann seine Studien an der Friedrich-Wilhelm-Universität zu Berlin fort. Von der Heydte besuchte von 1928 bis 1930 die Konsularakademie Wien und war an der Universität wissenschaftlicher Assistent des Völkerrechtlers Alfred Verdross. 1930 erlangte er in Wien ein Diplom; 1931 folgte das 2. und 1932 das 3. österreichische juristische Staatsexamen.[3]

Im Herbst 1932 und von Januar 1933 bis 30. April 1933 war er „Privatassistent“ des Völkerrechtlers Hans Kelsen an der Universität zu Köln; in Köln wollte er habilitieren. Nach der Beurlaubung Kelsens wurde von der Heydte allerdings nicht von dem Staatsrechtler Carl Schmitt, nachmaliger „Kronjurist des Dritten Reiches“, übernommen.[6] Schmitt schrieb an einen Dritten: „Nach der Art seiner bisherigen Vorbildung und Tätigkeit, die wesentlich durch die sogenannte Wiener Schule – Kelsen und Verdross – bestimmt ist, ist er für mich persönlich keine geeignete Hilfskraft.“[7] Von der Heydte kommentierte die Nichtübernahme mit: „bei der Auswahl seiner Mittel zur Bekämpfung seiner wissenschaftlichen Gegner“ sei Schmitt „weder allzu wählerisch noch allzu ritterlich“.[8]

Er trat spätestens nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten der NSDAP bei und wurde mit Wirkung vom 1. Mai 1933 unter der Parteinummer 2.134.193 registriert.[9] Von der Heydte war ein Anhänger einer großdeutschen Lösung und äußerte sich bezüglich der Reichspräsidentenwahl 1932 folgendermaßen: „Ich hatte damals die Hoffnung, daß durch die NSDAP jemals noch die Einigung unseres Volkes, die Überwindung des Parteienstaates und ein neues, besseres Reich herbeigeführt werden könne, angesichts dieses mich so enttäuschenden Wahlkampfes völlig aufgegeben.“[10] 1932 wurde er in Graz zum Doktor der Rechtswissenschaften und 1935 in Innsbruck zum Doktor der Staatswissenschaften promoviert (Dr. iur. et rer. pol.). 1933/34 war er Fellow der Carnegie-Stiftung für Internationalen Frieden.[11] Im Jahr 1934 erwarb er die österreichische Staatsbürgerschaft, behielt aber gleichzeitig seine bayerische. Der Kampf der austrofaschistischen Regierung gegen den Nationalsozialismus in Österreich führte im Mai/Juni 1934 auch zu von der Heydtes Entlassung – mittlerweile an der Universität Wien tätig – wegen des Verdachts der nationalsozialistischen Betätigung.[12]

Im Jahr 1935 wurde er an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster Assistent des katholisch-nationalistischen Staatsrechtlers Karl Gottfried Hugelmann, den er aus Wien kannte. Hugemann attestierte ihm „wissenschaftliche[] Begabung und nationale[] Verlässlichkeit in hohem Maße“. 1935 machte von der Heydte, der 1934/35 Habilitationsstudien in Rom (an der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek) und Paris (an der Bibliothèque nationale) durchführen wollte,[4] bei einem Besuch in der italienischen Hauptstadt nähere Bekanntschaft mit dem Theologen Alois Hudal, der nach dem Zweiten Weltkrieg als Fluchthelfer von Kriegsverbrechern fungierte. In Münster geriet er in dieser Zeit in eine Schlägerei mit dem NS-Studentenführer. Zudem kam es zu Unstimmigkeiten zwischen Hugelmann und von der Heydte und letzterer suchte erneut den Kontakt zur Armee. Später räumte er ein, dass er zunächst „doch vielen Gedanken des Nationalsozialismus begeistert zugestimmt hatte“, dann aber unüberbrückbare Differenzen „zwischen der nazistischen Weltanschauung und meiner religiösen und wissenschaftlichen Überzeugung“ ausmachen musste und 1935/36 Berufsoffizier wurde, weil es „der einzige noch unpolitische Beruf“ sei.[12]

Paramilitarismus und Offizier der Wehrmacht[Bearbeiten]

Beförderungen

Von 1922 bis 1925 war er Mitglied im rechtsextremen Wehrverband Bund Oberland.[12] Von 1927 bis 1932 war er Mitglied des paramilitärischen, nationalistischen Österreichischen Heimatschutzes.[12] 1933 wurde er auch Mitglied der paramilitärischen Kampforganisation der NSDAP (SA).[12]

Am 1. März 1934 wurde er zu einer Reserveübung herangezogen. 1935/36 übte er, später auch freiwillig, bei den Reiterregimentern 2 und 15 der Reichswehr bzw. der Wehrmacht.[13] Im August 1936 trat er zur Probedienstleistung in die Panzerabwehrabteilung 6 ein. Die Vereidigung erfolgte im September 1936 beim Reiterregiment 15 in Paderborn.[13] Von 1935 bis 1937 wurde er für ein Studium an der Haager Akademie für Internationales Recht beurlaubt. Im Oktober 1937 wurde er Kompaniechef in der Panzerabwehrabteilung 6 in Herford. Von 1938 bis 1939 absolvierte er einen Generalstabsoffizierlehrgang an der Kriegsakademie Berlin. Von September 1939 bis Juli 1940 war er 1. Ordonnanzoffizier Ia der 246. Infanterie-Division und nahm am Frankreichfeldzug teil.

Friedrich August von der Heydte als Oberstleutnant (1944)

Am 15. Juli 1940 erfolgte sein Übertritt zur Luftwaffe und die freiwillige Absolvierung des Fallschirmjägerschullehrgangs.[13] Er wurde zunächst Kompaniechef im Fallschirmjägerregiment 3. Als Bataillonskommandeur, ab Dezember 1940, folgten Einsätze auf Kreta, wo er sich bei der Einnahme des Hafens von Chania bewährte und mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde.

Anschließend wurde er an die Ostfront und von Juli 1942 bis Januar 1943 als Kommandeur des Fallschirm-Lehrbataillons aus Döberitz nach Nordafrika verlegt, wo er mit der Fallschirmjäger-Brigade Ramcke an den Schlachten von El-Alamein teilnahm. Im Februar 1943 wurde er Erster Generalstabsoffizier (Ia) der von Ramcke in Frankreich aufgestellten 2. Fallschirmjäger-Division. Nach dem Sturz des italienischen Diktators Mussolini erhielt er Audienz bei Papst Pius XII. im Vatikan. Am 11. September 1943 nahm sein Verband im Zuge des Falls Achse Rom ein. Am folgenden Tag stürzte Heydte bei einem Flug über Elba ab und wurde schwer verletzt und in ein Lazarett eingeliefert. Nach seiner Genesung wurde er am 1. Februar 1944 zum Kommandeur des Fallschirmjägerregiments 6 ernannt und führte diesen Verband in der Normandie bei der Schlacht um Carentan. Als Cousin des Hitler-Attentäters Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg hatte er lose Kontakte zum militärischen Widerstand des 20. Juli 1944.[14] Im Oktober 1944 begann der Aufbau der Kampfschule der Fallschirmarmee. Er geriet am 24. Dezember 1944 als Kommandeur der Fallschirmjäger-Kampfgruppe v.d. Heydte im Verlauf des Unternehmens Stößer in den Ardennen in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft.

Anschließend ab 23. Februar 1945 war er im Kriegsgefangenenlager Trent Park bei London. Sein Verhör als Prisoner of War im Mai 1945 ergab, dass er u.a. anglophil und intelligent sowie ein Nazigegner sei.[15] Am 12. Juli 1947 wurde er durch die Belgier entlassen.[4]

Wirken in der Bundesrepublik[Bearbeiten]

Lehrstuhlinhaber in Mainz und Würzburg[Bearbeiten]

Von der Heydte, der zunächst erfolglos nach Münster zurückwollte, habilitierte 1949/50 mit der durch den Staats- und Völkerrechtler Erich Kaufmann[16] an der Ludwig-Maximilians-Universität München betreuten Arbeit Die Geburtsstunde des souveränen Staates. Seine Habilitationsschrift setzte sich kritisch mit dem verabschiedeten Grundgesetz auseinander. 1950 wurde er Privatdozent an der Juristischen Fakultät der LMU München.[17] Von 1951 bis 1957 war er Lehrbeauftragter (ab 1953 Gastprofessor)[18] für Öffentliches Recht an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Einen Ruf an die Universität Wien (Nachfolge von Alfred Verdross, seinem Lehrer) konnte er 1961 wegen des Widerstandes der damaligen österreichischen Regierungspartei SPÖ nicht annehmen.[17]

Er wurde zunächst 1951 als Ordinarius für Öffentliches Recht an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz berufen.[17] Nebenamtlich war er von 1952 bis 1956 Richter am Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz.[17]

Von 1954 bis 1975 war er als Nachfolger von Franz Tibor Hollós[19] Lehrstuhlinhaber für Völkerrecht, Allgemeine Staatslehre, Deutsches und Bayrisches Staatsrecht und Politische Wissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg tätig.[17] Ferner gründete und leitete er das Institut für Wehrrecht der Universität Würzburg, das verschiedene Veröffentlichungen auf den Weg brachte. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehörten Rechtsphilosophie, Staatsrecht, Verfassungsrecht und Völkerrecht.[20] Er galt als einer der Wegbereiter des Naturrechtsansatzes nach dem Zweiten Weltkrieg und setzte sich eingehend mit dem Kriegsvölkerrecht auseinander.[20] Zu seinen akademischen Schülern zählten u.a. Bruno Bandulet, Otto-Friedrich Freiherr von Gamm, Dieter Haase, Alfred Jüttner, Heinrich Kipp, Heinz Laufer, Hans Merkel, Gerhard Ritter, Günter Roth, Oscar Schneider, Armin Steinkamm, Christoph Uleer und Jürgen Warnke.

Während der 68er-Bewegung war er massiver Kritik linker Studenten und Medien ausgesetzt.[21] Die Angriffe gingen soweit, dass sich 1965 der Sozialdemokratische Hochschulbund (SHB) öffentlich wegen zum Teil diffamierender Äußerungen entschuldigte.[22]

Von der Heydte stellte 1954 einen Antrag zur Wiederaufnahme seines einstigen Widersachers Carl Schmitts, mittlerweile persona non grata, in die Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer (VDStR), der allerdings abgelehnt wurde.[23] Er war ab 1956 assoziiertes und ab 1971 ordentliches Mitglied der Gelehrtengesellschaft Institut de Droit international (IDI)[24] und als solches federführend an der Edinburgher Resolution (1969) beteiligt.[20] 1960 wurde er zum Mitglied der Amerikanischen Gesellschaft für internationales Recht (ASIL) gewählt.[25] Von der Heydte war zudem von 1961 bis 1965 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Völkerrecht (DGVR).

Er war Autor zahlreicher Bücher u.a. eines Lehrbuchs zum Völkerrecht[20] und ab 1960 gemeinsam mit Theodor Maunz Herausgeber der Reihe Münchener öffentlich-rechtliche Abhandlungen im Verlag C.H.Beck. Außerdem veröffentlichte er Aufsätze in u.a. Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie, Die Friedens-Warte, Zeitschrift für Politik, Stimmen der Zeit, Archiv des Völkerrechts, Archiv des öffentlichen Rechts, Europaische Wehrkunde, Internationales Recht und Diplomatie und American Journal of International Law. Von der Heydte war Gutachter für Bundes- und Landesregierungen (u.a. 1961 beim Jugendwohlfahrtsgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht).

Militärisches Engagement[Bearbeiten]

Er engagierte sich zunächst in der Stillen Hilfe für Kriegsgefangene und Internierte.[19]

Beförderungen

Von 1956 bis 1966 leistete von der Heydte als Reserveoffizier, zunächst als Oberst d.R., Wehrübungen beim Heer der Bundeswehr. Er wurde 1962 während einer Wehrübung bei der 12. Panzergrenadierdivision in Tauberbischofsheim vom Bundespräsidenten Heinrich Lübke zum Brigadegeneral befördert.[26] Damit war er der erste General der Reserve der Bundeswehr.

Von der Heydte beriet u.a. die Regierungen in Ägypten und Japan beim Aufbau ihrer Streitkräfte.[27] Außerdem pflegte er enge Kontakte zu den Obristen der griechischen Militärjunta und dem Franco-Regime in Spanien.[28] Er kommentierte eine umstrittene Reise, die er gemeinsam mit einer CSU-Delegation unternahm, mit: „Wenn man nach Moskau fahren kann, kann man auch nach Athen.“[29]

Hans-Erich Volkmann bezeichnete ihn als „katholischen Phalanx für den westdeutschen Verteidigungsbeitrag“.[30]

Politisches Engagement[Bearbeiten]

Rechtskatholische Aktivitäten[Bearbeiten]

Als konservativer Christ unterstützte er seit den 1930er Jahren rechtskatholische Ideen.[10] Er engagierte sich im Katholischen Akademikerverband und war von 1948 bis 1958 Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), wo er in den 1950er Jahren das „Staatsbürgerliche Referat“ leitete.[31] Er war dann als Nachfolger von Franz Fürst zu Salm-Reifferscheidt-Dyck von 1958 bis 1965 Statthalter der Deutschen Statthalterei des römisch-katholischen Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem (OESSH). Aufgrund von Satzungsänderungen zu Lasten von Laien trat er allerdings von seinem Amt zurück.[5]

Von der Heydte war ferner Mitglied der konservativ-klerikalen Abendländischen Akademie. Die Organisation beschwor vor allem christliche Werte, abendländische Kultureinheit und Föderalismus. Den Vorsitz gab er allerdings 1956 ab, da die Akademie „zur Zielscheibe linkstendierender Kräfte geworden“ war. Er sah sich aufgrund zeitlicher Engpässe und unzureichender Unterstützung außer Stande „dieser Hetze mit genügendem Nachdruck und entsprechender Wirkung“ entgegenzutreten.[32]

Flick-Parteispendenaffäre[Bearbeiten]

Von der Heydte vertrat 1958 die schwarze Bundesregierung vor dem Bundesverfassungsgericht zur Frage der Parteienfinanzierung durch steuerbegünstigte Spenden.[33] Bereits seit den frühen 1960er Jahren diente das von ihm viele Jahre geschäftsführend geleitete Würzburger Institut für Staatslehre und Politik e. V. (ISP) in Mainz als „Geldwaschanlage“ der Staatsbürgerliche Vereinigung 1954 e.V. (SV) der CDU, was in den 1980er Jahren öffentlich und kontrovers diskutiert wurde.[34] Von der Heydte wurde zu einer der zentralen Figuren in der sogenannten Flick-Affäre. Er soll u.a. Kontakte zu Karl Friedrich Grau (CDU) unterhalten haben.[35]

Spiegel-Affäre[Bearbeiten]

Von der Heydte, ein Vertrauter von Franz Josef Strauß, zeigte 1962 Rudolf Augstein, Herausgeber des Spiegels, wegen des Artikels Bedingt abwehrbereit bei der Bundesanwaltschaft wegen Landesverrats an und löste damit die Spiegel-Affäre aus. Der damalige FDP-Bundesgeschäftsführer Karl-Hermann Flach veröffentlichte daraufhin in der Frankfurter Rundschau den kritischen Artikel Der General und das Abendland. Mit seiner Klage gegen die Veröffentlichung vor dem Landgericht Würzburg bekam von der Heydte teilweise Recht.[36]

Landtagsabgeordneter der CSU[Bearbeiten]

Von der Heydte sympathisierte zunächst mit der Bayernpartei (BP). Im Jahr 1947 trat er aber in die CSU ein, wo er Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Hochschulgemeinschaft wurde. Ab 1951 war er in der europäischen förderalistischen Bewegung aktiv. 1953 vertrat er gemeinsam mit Georg Strickrodt die CDU auf der Jahrestagung der Internationalen Union der Christlichen Demokraten in Tours.[37] 1958 war er Gründungsmitglied des antikommunistischen Komitees Rettet die Freiheit (RdF) um Franz Josef Strauß. Weiterhin war bei ähnlich konservativ ausgerichteter Organisationen wie als Mitarbeiter der Frankfurter Studiengesellschaft für staatspolitische Öffentlichkeitsarbeit von Theodor Oberländer und als Gründer des Deutschen Kreises 1958 in München aktiv.[38]

Von der Heydte war Autor der konservativen CSU-Zeitung Bayernkurier; bekannt wurden darüber hinaus auch Beiträge in der Deutschen National Zeitung und Soldaten-Zeitung des Verlegers Gerhard Frey in den 1960er Jahren.[39][40][41][42]

Als Listenkandidat der CSU für den Wahlkreis Unterfranken gehörte er vom 20. November 1966 bis 22. November 1970 dem Bayerischen Landtag in München an. Er war dort von 1966 bis 1970 Mitglied des Ausschusses für kulturpolitische Fragen und 1970 des Zwischenausschusses. Im Landtag hatte er 1969 gemeinsam mit Alfred Seidl ein „scharfes Vorgehen“ gegen krawallbereite Studenten gefordert.[43] 1964 wurde er Mitglied der Ständigen Finnisch-Schweizerischen Vergleichskommission.[24] Von 1967 bis 1970 war er Beiratsmitglied der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit (BLpB) und der Wiedergutmachung beim Landesentschädigungsamt. 1969/70 war er stellvertretendes (nichtberufliches) Mitglied des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs (VfGHG) in München und der Kommission nach Art. 2 des Gesetzes zur Ausführung des Gesetzes zu Art. 10 Grundgesetz.

Im Zuge der Bundestagswahl 1969 versuchte er sich erfolglos gegen den Parteifreund Matthias Engelsberger (CSU) als Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis Traunstein (Wahlkreis 211) aufstellen zu lassen; er erhielt nur eine Stimme.[44]

Er galt als (rechts-)konservativ und regierungsnah.[45] Ihm wurde eine nationale, zugleich aber auch westliche Gesinnung attestiert.[46]

LaRouche-Bewegung[Bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 1987 unterstützte von der Heydte die rechte Splitterbewegung „Patrioten für Deutschland“ um Lyndon LaRouche.[10] Der US-amerikanische Politaktivist LaRouche steuerte bereits 1986 in der Neuauflage von Der moderne Kleinkrieg als wehrpolitisches und militärisches Phänomen ein Vorwort bei. Es erschienen dann Artikel und Interviews sowie Analysen zu von der Heydte in der Wochenzeitschrift Executive Intelligence Review (EIR) der sektenartigen LaRouche-Bewegung.

Familie und Nachlass[Bearbeiten]

Er war mit Gabrielle Amelie Maria Nathalie Antonia Josepha Gräfin de Garnerin von Montgelas (1910–1985) verheiratet. Sie hatten drei Kinder. Im Jahr 1994 starb Friedrich August von der Heydte nach langer Krankheit.

Bei der Totenmesse 1994 der französischen Fallschirmjäger in der französischen Pfarrkirche St-Louis-en-l’Île in Paris waren neben hochrangigen Staatsgästen auch die Nachkommen von von der Heydte geladen. Es wurde eine Fürbitte verlesen.[24]

Das Archiv für Christlich-Demokratische Politik (ACDP) der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) führt ihn im Bestand.[47]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Kriegsauszeichnungen[Bearbeiten]

Verdienstorden[Bearbeiten]

Ehrungen[Bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Das Weiss-Blau-Buch zur deutschen Bundesverfassung und zu den Angriffen auf Christentum und Staatlichkeit der Länder. J. Habbel Verlag, Regensburg 1948.
  • Montesquieu: Vom Geist der Gesetze. Eine Auswahl, Übersetzung und Erläuterung durch Friedrich August von der Heydte, de Gruyter, Berlin 1950.
  • Die Geburtsstunde des souveränen Staates. Ein Beitrag zur Geschichte des Völkerrechts, der allgemeinen Staatslehre und des politischen Denkens. J. Habbel Verlag, Regensburg 1952.
  • Fiktion und Wirklichkeit der westdeutschen Demokratie (= Politische Studien, Heft 48). Isar-Verlag, München 1954.
  • Die Berufsbeamten und die Staatskrisen (= Veröffentlichungen der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer, Heft 13). Berichte von Friedrich August von der Heydte, Günter Dürig, Richard Naumann, Hans Spanner und Aussprache zu den Berichten in den Verhandlungen der Tagung der deutschen Staatsrechtslehrer zu Tübingen am 14. und 15. Oktober 1954. de Gruyter, Berlin 1955.
  • Vom heiligen Reich zur geheiligten Volkssouveränität. Ulrich Steiner Verlag, Laupheim 1955.
  • mit Karl Sacherl (Hrsg.): Soziologie der deutschen Parteien. Isar-Verlag, München 1955.
  • Verfassung und Gewerbefreiheit (= Politische Studien, Heft 76). Isar-Verlag, München 1956.
  • mit Friedrich Giese (Hrsg.): Der Konkordatsprozess. 4 Bände, Isar-Verlag, München 1956–1958.
  • Daedalus returned. Crete 1941. Übersetzung aus dem Deutschen durch W. Stanley Moss, Hutchinson, London 1958.
  • Völkerrecht. Ein Lehrbuch. 2 Bände, Verlag für Politik und Wirtschaft, Köln 1958–1960.
  • mit Georg Stadtmüller, Helmut Ibach: Bürgerschaft und Staatsordnung in Geschichte und Gegenwart (= Schriftenreihe des Kommunal-Verlags, 6). Mit einem Vorwort von Hans Peters, Kommunal Verlag, Recklinghausen 1959.
  • mit Ignaz Seidl-Hohenveldern (Hrsg.): Völkerrecht und rechtliches Weltbild. Festschrift für Alfred Verdross. Springer, Wien 1960.
  • Vorrang oder Subsidiarität der freien Jugendhilfe? (= Hamburger öffentlich-rechtliche Nebenstunden, Band 7). Forschungsstelle für Völkerrecht und Ausländisches Öffentliches Recht, Hamburg 1961.
  • Krise des Parlamentarismus (= Beiträge zur Begegnung von Kirche und Welt, Bände 58/59). Akademie der Diözese Rottenburg, Stuttgart 1961.
  • Kirche und Staat (= Veröffentlichungen der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg, Band 2). Badenia-Verlag, Karlsruhe 1966.
  • Der moderne Kleinkrieg als wehrpolitisches und militärisches Phänomen. Mit einem Vorwort von Lyndon LaRouche, Neuausgabe, Böttiger, Wiesbaden 1986, ISBN 3-925725-03-2. (Erstausgabe: Holzner-Verlag, Würzburg 1972)
  • Muß ich sterben, will ich fallen … Ein Zeitzeuge erinnert sich. Vowinckel-Verlag, Berg am See 1987 (Autobiografie).
  • Die Monarchie – Eine europäische Idee. Österreich vom Wiener Kongress bis St. Germain. Amalthea Signum, Wien 1993, ISBN 3-85002-340-0.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Von der Heydte. General-Anzeiger. In: Der Spiegel. Nr. 47, 1962, S. 55–66 (21. November 1962, mit Titelbild „Anzeiger von der Heydte“, online).
  • Dieter Blumenwitz: August Freiherr von der Heydte zum 70. Geburtstag. In: Archiv des öffentlichen Rechts 1977, S. 280–282.
  • Heinrich Kipp, Franz Mayer, Armin Steinkamm (Hrsg.): Festschrift für Friedrich August von der Heydte zur Vollendung des 70. Lebensjahres. 2 Bände. Duncker & Humblot, Berlin 1977.
  • Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who's Who. 21. Ausgabe, Schmidt-Römhild, Lübeck 1981, ISBN 3-7950-2002-6, S. 486.
  • Dieter Blumenwitz: Friedrich August Freiherr von der Heydte zur Vollendung seines achtzigsten Geburtstages. In: Zeitschrift für Politik 34 (1987) 2, S. 219.
  • Roland Riz: Friedrich August von der Heydte 80 Jahre. In: Europa Ethnica 44 (1987), S. 103.
  • Friedrich August Freiherr von der Heydte, in: Internationales Biographisches Archiv 37/1994 vom 5. September 1994, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
  • Dieter Blumenwitz: Friedrich August Freiherr von der Heydte †. In: Neue Juristische Wochenschrift 1994, S. 2006.
  • Ludwig Maria Freibüter: In memoriam mortuorum: August Freiherr von der Heydte. In: unitas 134 (1994) 4, S. 107–108.
  • Hermann H.-K. Rechenberg: Nachruf für Friedrich August Freiherr von der Heydte. In: Archiv des Völkerrechts 33 (1995) 4, S. 425–429.
  • Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr. 1955 – 1999. die militärischen Werdegänge (= Deutschlands Generale und Admirale; Teil VIb). Band 2, 1: Gaedcke – Hoff. Biblio-Verlag, Osnabrück 2000, ISBN 978-3-7648-2369-6, S. 353–355.
  • Ein klerikaler Amokläufer Die rechten Umtriebe des Großkreuzritters Friedrich August von der Heydte. In: Egmont R. Koch, Oliver Schröm: Verschwörung im Zeichen des Kreuzes. Die Ritter vom Heiligen Grabe. Orbis Verlag, München 2002, ISBN 3-572-01313-5, S. 91 ff.
  • Friedrich August Freiherr von der Heydte: Ein katholischer Adeliger im „Reich“ – ein Wehrmachtsgeneral im „Großraum“. In: Vanessa Conze: Das Europa der Deutschen. Ideen von Europa in Deutschland zwischen Reichstradition und Westorientierung (1920–1970). Verlag R. Oldenbourg, München 2005, ISBN 978-3-486-57757-0, S. 63–71.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Friedrich August von der Heydte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hans Friedrich von Ehrenkrook: Genealogisches Handbuch des Adels. Band 123, C. A. Starke Verlag, Limburg 2000.
  2. Hermann H.-K. Rechenberg: Nachruf für Friedrich August Freiherr von der Heydte. In: Archiv des Völkerrechts 33 (1995) 4, S. 425.
  3. a b Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr. 1955 – 1999. die militärischen Werdegänge (= Deutschlands Generale und Admirale; Teil VIb). Band 2, 1: Gaedcke – Hoff. Biblio-Verlag, Osnabrück 2000, ISBN 978-3-7648-2369-6, S. 353.
  4. a b c Hermann H.-K. Rechenberg: Nachruf für Friedrich August Freiherr von der Heydte. In: Archiv des Völkerrechts 33 (1995) 4, S. 426.
  5. a b Ludwig Maria Freibüter: In memoriam mortuorum: August Freiherr von der Heydte. In: unitas 134 (1994) 4, S. 107.
  6. Hans Kelsen: Hans Kelsen Werke. Band 1: Veröffentlichte Schriften 1905–1910 und Selbstzeugnisse. Hrsg. von Matthias Jestaedt in Kooperation mit dem Hans-Kelsen-Institut, Mohr Siebeck, München 2007, ISBN 978-3-16-149419-2, S. 78.
  7. Reinhard Mehring: Kriegstechniker des Begriffs. Biographische Studien zu Carl Schmitt (= Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts. 78). Mohr Siebeck, Tübingen 2014, ISBN 978-3-16-153452-2, S. 87.
  8. Raphael Gross: Politische Polykratie 1936. Die Gestapo-Akte Carl Schmitt. In: Dan Diner, Frank Stern (Hrsg.): Nationalsozialismus aus heutiger Perspektive (= Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte. Bd. 23). Im Auftrag des Instituts für Deutsche Geschichte, Universität Tel Aviv, Bleicher, Gerlingen 1994, ISBN 3-88350-497-1, S. 127.
  9. Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 000.
  10. a b c Vanessa Conze: Das Europa der Deutschen. Ideen von Europa in Deutschland zwischen Reichstradition und Westorientierung (1920–1970) (= Studien zur Zeitgeschichte. Bd. 69). Oldenbourg, München 2005, ISBN 3-486-57757-3, S. 67.
  11. Carnegie Endowment for International Peace Records, 1910–1954: Subseries IV. D. Divison of International Law – Fellowships, 1925-1935, Rare Book & Manuscript Library, Columbia University, abgerufen am 17. Mai 2015.
  12. a b c d e Lieselotte Steveling: Juristen in Münster. Ein Beitrag zur Geschichte der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster/Westfalen. (= Beiträge zur Geschichte der Soziologie, 10) Lit, Münster 1999, ISBN 3-8258-4084-0, S. 428.
  13. a b c Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr. 1955 – 1999. die militärischen Werdegänge (= Deutschlands Generale und Admirale; Teil VIb). Band 2, 1: Gaedcke – Hoff. Biblio-Verlag, Osnabrück 2000, ISBN 978-3-7648-2369-6, S. 354.
  14. Thomas Parrish, Samuel Marshall: The Simon and Schuster encyclopedia of World War II. Simon & Schuster, Delaware 1978, ISBN 0-671-24277-6, S. 270.
  15. Christian H. Stifter: Zwischen geistiger Erneuerung und Restauration. US-amerikanische Planungen zur Entnazifizierung und demokratischen Reorientierung und die Nachkriegsrealität österreichischer Wissenschaft 1941–1955. Böhlau, Wien u.a. 2014, ISBN 978-3-205-79500-1, S. 285.
  16. Michael Stolleis: Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland. Band 4: Staats- und Verwaltungsrechtswissenschaft in West und Ost 1945–1990. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63203-7, S. 60
  17. a b c d e Hermann H.-K. Rechenberg: Nachruf für Friedrich August Freiherr von der Heydte. In: Archiv des Völkerrechts 33 (1995) 4, S. 427.
  18. Michael Stolleis: Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland. Band 4: Staats- und Verwaltungsrechtswissenschaft in West und Ost 1945–1990. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63203-7, S. 66
  19. a b Michael Stolleis: Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland. Band 4: Staats- und Verwaltungsrechtswissenschaft in West und Ost 1945–1990. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63203-7, S. 71
  20. a b c d Dieter Blumenwitz: Friedrich August Freiherr von der Heydte †. In: Neue Juristische Wochenschrift 1994, S. 2006.
  21. Anne Rohstock: Von der "Ordinarienuniversität" zur "Revolutionszentrale"? Hochschulreform und Hochschulrevolte in Bayern und Hessen 1957–1976 (= Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte. Bd. 78). Oldenbourg, München 2010, ISBN 978-3-486-59399-0, S. 227.
  22. Jürgen Hagemann, Jürgen Bleher: Der SHB entschuldigt sich. Vorwürfe gegen Bbr. Professor von der Heydte zurückgezogen. In: unitas 105 (1965) 9, S. 188.
  23. Michael Stolleis: Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland. Band 4: Staats- und Verwaltungsrechtswissenschaft in West und Ost 1945–1990. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63203-7, S. 86
  24. a b c d Hermann H.-K. Rechenberg: Nachruf für Friedrich August Freiherr von der Heydte. In: Archiv des Völkerrechts 33 (1995) 4, S. 429.
  25. Aus der unitarischen Familie: Ehrungen. In: unitas 100 (1960) 2, S. 6.
  26. General der Reserve. In: Hamburger Abendblatt, 24. Oktober 1962.
  27. Hermann H.-K. Rechenberg: Nachruf für Friedrich August Freiherr von der Heydte. In: Archiv des Völkerrechts 33 (1995) 4, S. 428.
  28. Egmont R. Koch, Oliver Schröm: Dunkle Ritter im weißen Gewand. In: Die Zeit, Nr. 13/1994.
  29. Krücke für Chrike. In: Der Spiegel, 39/1976, 20. September 1976.
  30. Hans-Erich Volkmann: Die innenpolitische Dimension Adenauerscher Sicherheitspolitik in der EVG-Phase. In: Lutz Köllner et al.: Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik. 1945–1956. Band 2: Die EVG-Phase. Hrsg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Oldenbourg, München 1990, ISBN 3-486-51681-7, S. 556.
  31. Axel Schildt: Zwischen Abendland und Amerika. Studien zur westdeutschen Ideenlandschaft der 50er Jahre (= Ordnungssysteme. Band 4). Oldenbourg, München 1999, ISBN 3-486-56344-0, S. 66.
  32. Axel Schildt: Zwischen Abendland und Amerika. Studien zur westdeutschen Ideenlandschaft der 50er Jahre (= Ordnungssysteme. Band 4). Oldenbourg, München 1999, ISBN 3-486-56344-0, S. 70 f.
  33. Daniel Herbe: Hermann Weinkauff (1894–1981). Der erste Präsident des Bundesgerichtshofs. Mohr Siebeck Verlag, München 2008, ISBN 978-3-16-149461-1, S. 97.
  34.  Die drehen heute genüßlich die Daumen. In: Der Spiegel. Nr. 26, 1989, S. 37–45 (26. Juni 1989, online).
  35.  Affären: Absturz nach dem Melken. In: Der Spiegel. Nr. 51, 1984, S. 92–93 (17. Dezember 1984, online).
  36. Heinrich Senfft: Schmäher vor Gericht. Persönlichkeitsschutz und öffentliche Meinung in Deutschland (= Göttinger Sudelblätter). Wallstein, Göttingen 1993, ISBN 3-89244-063-8, S. 18 f.
  37. Geschichte der CDU: Kalender: 1953, Konrad-Adenauer-Stiftung, abgerufen am 17. Mai 2015.
  38.  Von der Heydte. General-Anzeiger. In: Der Spiegel. Nr. 47, 1962, S. 55–66 (21. November 1962, mit Titelbild „Anzeiger von der Heydte“, online).
  39. Gert Heidenreich: Rechts hinter der Wand. In: Ingeborg Drewitz (Hrsg.): Strauß ohne Kreide. Ein Kandidat mit historischer Bedeutung. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1980, ISBN 3-499-14637-1, S. 71.
  40. Zitate. In: Der Spiegel, 1/1964, 8. Januar 1964.
  41. Dietrich Strothmann: Angeklagt: die National-Zeitung. In: Die Zeit, 8. September 1967, Nr. 36.
  42. Otto Köhler: Anschlag auf den Staat. In: Der Spiegel, 34/1967, 14. August 1967.
  43. Anne Rohstock: Von der "Ordinarienuniversität" zur "Revolutionszentrale"? Hochschulreform und Hochschulrevolte in Bayern und Hessen 1957–1976 (= Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte. Bd. 78). Oldenbourg, München 2010, ISBN 978-3-486-59399-0, S. 222.
  44. Die Vatermörder. In: Der Spiegel, 28/1969, 7. Juli 1969.
  45. Vanessa Conze: Das Europa der Deutschen. Ideen von Europa in Deutschland zwischen Reichstradition und Westorientierung (1920–1970) (= Studien zur Zeitgeschichte. Bd. 69). Oldenbourg, München 2005, ISBN 3-486-57757-3, S. 66.
  46. Roland Riz: Friedrich August von der Heydte 80 Jahre. In: Europa Ethnica 44 (1987), S. 103.
  47. Bestandsübersicht. Archiv für Christlich-Demokratische Politik, Konrad-Adenauer-Stiftung, aktualisierte Auflage 2013, S. 167.
  48. a b Veit Scherzer: Die Ritterkreuzträger 1939–1945. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 389
Vorgänger Amt Nachfolger
Franz zu Salm-Reifferscheidt-Dyck Croix de l Ordre du Saint-Sepulcre.svg Statthalter der Deutschen Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem
1958−1965
Lorenz Höcker