Landkreis Hildesheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Hildesheim Deutschlandkarte, Position des Landkreises Hildesheim hervorgehoben52.099.94Koordinaten: 52° 5′ N, 9° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Verwaltungssitz: Hildesheim
Fläche: 1.205,76 km²
Einwohner: 274.519 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 228 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: HI, ALF
Kreisschlüssel: 03 2 54
Kreisgliederung: 40 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Bischof-Janssen-Straße 31
31134 Hildesheim
Webpräsenz: www.landkreishildesheim.de
Landrat: Reiner Wegner (SPD)
Lage des Landkreises Hildesheim in Niedersachsen
Landkreis Göttingen Landkreis Holzminden Landkreis Schaumburg Landkreis Goslar Region Hannover Landkreis Hildesheim Salzgitter Landkreis Wolfenbüttel Braunschweig Landkreis Wolfenbüttel Landkreis Peine Landkreis Hameln-Pyrmont Landkreis Helmstedt Wolfsburg Landkreis Gifhorn Landkreis Nienburg/Weser Landkreis Northeim Landkreis Osterode am Harz Landkreis Diepholz Freie Hansestadt Bremen Freie Hansestadt Bremen Hamburg Hamburg Königreich der Niederlande Nordrhein-Westfalen Hessen Thüringen Schleswig-Holstein Mecklenburg-Vorpommern Brandenburg Sachsen-Anhalt Osnabrück Landkreis Osnabrück Delmenhorst Oldenburg (Oldenburg) Landkreis Wesermarsch Landkreis Vechta Landkreis Emsland Landkreis Grafschaft Bentheim Landkreis Leer Emden Landkreis Leer Landkreis Cloppenburg Landkreis Ammerland Wilhelmshaven Mellum Landkreis Aurich Landkreis Aurich Landkreis Wittmund Landkreis Aurich Landkreis Friesland Landkreis Oldenburg Landkreis Cuxhaven Landkreis Osterholz Landkreis Verden Landkreis Stade Landkreis Harburg Landkreis Lüneburg Landkreis Lüchow-Dannenberg Landkreis Heidekreis Landkreis Uelzen Landkreis Celle Landkreis Rotenburg (Wümme)Karte
Über dieses Bild

Der Landkreis Hildesheim ist ein Landkreis im Süden von Niedersachsen. Das Landkreisgebiet deckt sich mit dem gleichnamigen Landschaftsverband.

Geographie[Bearbeiten]

Lage und Naturräume[Bearbeiten]

Der Landkreis Hildesheim wird durch eine Vielzahl landschaftlich reizvoller Erscheinungsformen geprägt, vor allem bedingt durch den Übergang vom Mittelgebirge in die Norddeutsche Tiefebene. Daher kann der Landkreis grob in vier Naturräume unterschieden werden: die westliche, dichtbesiedelte Hildesheimer Börde und Calenberger Lößbörde, sowie das östlich gelegene, waldreiche untere Innerstebergland und Leinebergland. Eher im südlichen Kreisgebiet sind die Gebirgs- und Höhenzüge wie der Osterwald, Thüster Berg, Ith, Hils, die Sieben Berge, die Vorberge, der Hildesheimer Wald, der Duinger Wald, Hainberg, Sackwald und Selter zu finden. Das Gebiet im südöstlichen Kreisgebiet bei Bockenem im Einzugsgebiet der Nette wird Ambergau genannt.

Vom südöstlichen Rand des Landkreises Hildesheim zieht sich die Innerste von Grasdorf, über Hildesheim bis zum nordwestlichen Rand des Kreises nach Ruthe, wo sie in die Leine mündet. Im westlichen Landkreis fließt die Leine durch die Städte Alfeld und Gronau.

Der Landkreis Hildesheim hat eine Nord-Südausdehnung von 45 km (Ummeln bis Wetteborn), eine von West nach Ost von 49 km (Capellenhagen bis Söhlde). Die im Kreis als Oberzentrum zentral gelegene Stadt Hildesheim liegt bei etwa 83 m. Der höchste Punkt im Landkreis Hildesheim ist die Bloße Zelle mit 480,4 m im Hils bei Coppengrave, der tiefste Punkt mit 59 m in der Niederung von Ruthe. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 8,5 °C.

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Nordwesten beginnend an die Region Hannover, an den Landkreis Peine, an die kreisfreie Stadt Salzgitter, an die Exklave Baddeckenstedt des Landkreises Wolfenbüttel sowie an die Landkreise Goslar, Northeim, Holzminden und Hameln-Pyrmont.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Landkreis wurde im Zuge der damaligen Kreisreform am 1. März 1974 durch Zusammenlegung der bislang kreisfreien Stadt Hildesheim mit dem Landkreis Hildesheim-Marienburg gegründet. Letzterer war seinerseits 1946 durch Zusammenlegung des Altkreises Hildesheim mit dem Landkreis Marienburg in Hannover, dessen Gebiet im östlichen Teil des heutigen Landkreises liegt und seinen Verwaltungssitz ebenfalls in Hildesheim hatte, entstanden. Außerdem nahm der Landkreis sechs Gemeinden des Landkreises Gandersheim und die Gemeinde Breinum des Landkreises Alfeld (Leine) auf. Am 1. August 1977 wurde der Kreis Hildesheim um den bisherigen Landkreis Alfeld (Leine) und um fünf Gemeinden des Landkreises Holzminden vergrößert.[2]

Die weitere Geschichte des Landkreises Hildesheim geht auf den Regierungsbezirk Hildesheim, das Fürstentum Hildesheim (bis 1802 selbständig), das Bistum Hildesheim und den sächsischen Gau Astfala zurück. In der Stadt Alfeld (Leine) ist bist heute noch ein Außensitz der Kreisverwaltung erhalten geblieben.

Eine geplante Fusion der Landkreise Hildesheim und Peine ist für den 1. November 2016 vorgesehen.Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren[3][4][5][6] Die Aufnahme von Fusionsverhandlungen wird jedoch in verschiedenen Gremien kontrovers diskutiert.[7]

Politik[Bearbeiten]

Kreishauptmänner[Bearbeiten]

Landräte[Bearbeiten]

Sitzverteilung im Kreistag
1
25
8
1
3
1
1
22
25 22 
Von 62 Sitzen entfallen auf:

Kreistag[Bearbeiten]

Kreiswahl 2011[8][9]
Wahlbeteiligung: 53,8 % (2006: 52,3 %)
 %
40
30
20
10
0
39,6 %
35,6 %
13,0 %
4,5 %
2,1 %
2,0 %
1,6 %
1,6 %
keine
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
-2,8 %p
-3,3 %p
+6,2 %p
+0,8 %p
+2,1 %p
-1,7 %p
+1,6 %p
-2,2 %p
-0,6 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
d Die Unabhängigen

In Artikel 28 des Grundgesetzes ist geregelt, dass Landkreise und Gemeinden eine Vertretungskörperschaft haben, die aus allgemeinen, unmittelbaren, freien, gleichen und geheimen Wahlen hervorgeht. Bei den Landkreisen heißt diese bürgerschaftliche Vertretung Kreistag. Die Kreistagstätigkeit ist keine Berufstätigkeit, sondern wird von den Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern neben ihren normalen Berufen und Tätigkeiten ausgeübt. Der Kreistag wird für eine Wahlperiode von 5 Jahren gewählt. Die letzte Wahl war am 11. September 2011, die laufende Wahlperiode hat am 1. November 2011 begonnen. Dem Kreistag des Landkreises Hildesheim gehören neben dem Landrat 62 Kreistagsabgeordnete an.

Nach der Kommunalwahl am 11. September 2011 ergibt sich folgende Sitzverteilung:

Parteien und Wählergemeinschaften Prozent
2011[10]
Sitze
2011
Prozent
2006[11]
Sitze
2006
Prozent
2001[12]
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 39,6 25 42,4 26 44,8 30
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 35,6 22 38,9 24 40,4 27
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 13,0 8 6,8 4 5,4 3
FDP Freie Demokratische Partei 1,6 1 3,8 3 3,4 2
Bündnis! Bündnis für Hildesheim 2,0 1 3,7 3 - -
Unab Die Unabhängigen 4,5 3 3,7 2 - -
Linke Die Linke 2,1 1 - - - -
Piraten Piratenpartei Deutschland 1,6 1 - - - -
FAMILIE Familienpartei - - 0,1 - - -
REP Die Republikaner - - - - 1,3 -
ÖDP Ökologisch-Demokratische Partei - - - - 0,4 -
ZEMTRUM Zentrumspartei - - - - 0,2 -
WG Wählergruppen - - - - 4,1 2
Ezb. Einzelbewerber - - 0,5 - - -
Gesamt 100 62 100 62 100 64
Wahlbeteiligung in Prozent 53,8 52,3 58,7
  • Wählergruppen, da sich das Ergebnis von 2001 nicht auf einzelne Wählergruppen aufschlüsseln lässt.
  • Neben den gewählten Kreistagsabgeordneten gehört der Landrat dem Kreistag an.

Verwaltung[Bearbeiten]

Kreishaus Landkreis Hildesheim in Hildesheim
Kreishaus in Hildesheim

Reiner Wegner wurde 2006 zum hauptamtlichen Landrat des Landkreises Hildesheim gewählt und trat damit die Nachfolge von Ingrid Baule (2000–2006) an. Der Landrat wird auf acht Jahre gewählt; seine Amtszeit wurde im Dezember 2013 bis zum 31. Oktober 2016 durch Kreistagsbeschluss verlängert. Gegen die Amtszeit-Verlängerung hat die CDU/FDP-Gruppe des Kreistages Ende Februar 2014 mit Eilantrag Klage beim Verwaltungsgericht Hannover eingereicht. [13] Der Landrat hat Organstellung und gehört gleichzeitig den anderen Organen Kreisausschuss (als Vorsitzender) und Kreistag (als stimmberechtigtes Mitglied) an.

Neben dem Landrat gehört der Erste Kreisrat der Verwaltungsführung an. Seit Frühjahr 2012 ist Olaf Levonen Erster Kreisrat und allgemeiner Vertreter des Landrates. Seine Amtszeit endet 2020.

Die Kreisverwaltung ist in vier Dezernate und 18 Fachdienste sowie 8 Organisationseinheiten mit zurzeit ca. 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegliedert.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 1. August 1979 genehmigt.

Blasonierung: „In Gold und Rot durch erhöhten Zinnenschnitt geteilt; oben einen wachsenden rot gekrönten und bewehrten schwarzen Adler, unten ein goldenes Geweih des Zwölfender-Kronenhirsches auf der Herzstelle eine silbern bebutzte goldene Rose.“

Wappen des Landkreises Hildesheim

Die Elemente des Wappens sind unter anderem der halbe, steigende Adler aus dem Wappen der Stadt Hildesheim, die Rose verweist auf den 1000-jährigen Rosenstock am Hildesheimer Dom und das Hirschgeweih ist abgeleitet aus den alten Kreiswappen der in den Kreis Hildesheim aufgegangenen Kreise Alfeld und Hildesheim-Marienburg, die einen Hirsch bzw. einen Hirschkopf enthielten. Die Farben Gold und Rot sind die traditionellen Farben des Bistums und der Stadt Hildesheim.

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge des Landkreises zeigt in zwei gleichen breiten Querstreifen die Farben Gelb und Rot und darin, etwas zur Stange verschoben, das Kreiswappen. Die Flagge des Landkreises wird auch in Form eines Banners geführt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Neben einem vielfältigen Mittelstand haben auch bedeutende Industrieunternehmen mit Weltruf im Landkreis Hildesheim ihren Sitz. Kernkompetenzen des Wirtschaftsstandorts konzentrieren sich auf die Bereiche Automobilzulieferer, Logistik/Distribution/Verkehr, Maschinenbau, Elektrotechnik/Elektronik, Papiererzeugung/-verarbeitung sowie aufgrund des fruchtbarsten deutschen Bodens der Hildesheimer Börde die Landwirtschaft. Die größten Wirtschaftsstandorte sind die Städte Hildesheim, Alfeld, Sarstedt, Bad Salzdetfurth, Bockenem, Elze, Gronau und die Gemeinde Harsum.

Bedeutende Unternehmen sind unter anderem Blaupunkt (Hildesheim), Bosch (Hildesheim), GEA Ecoflex (Sarstedt), WABCO, Landré (beide Gronau), Meteor Gummiwerke (Bockenem), Sappi (Alfeld), etc.

Die Kaufkraftkennziffer je Einwohner in der Region Hildesheim liegt bei 104,2 (BRD = 100, Stand 2004). Es gibt 6681 Betriebe mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (2002), davon gehören 22,3 % zum produzierenden Gewerbe, 82,6 % zum Dienstleistungssektor, 4,1 % zur Land-/Forst-/Fischereiwirtschaft.

Verkehr[Bearbeiten]

Der Landkreis Hildesheim ist verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Durch das Kreisgebiet verlaufen die Bundesautobahn 7, u. a. die Bundesstraßen 1, 3, 6, 243 und 494, der Stichkanal Hildesheim zwischen Mittellandkanal und Hildesheimer Hafen und die ICE-Haupteisenbahnlinie Kassel-Berlin. Weitere diverse Nord-Süd und Ost-West Eisenbahnlinien durchziehen das Kreisgebiet.

In der Stadt Hildesheim laufen die meisten der Verkehrsadern zusammen. Sie ist daher ein wichtiger auch überregionaler Hauptverkehrsknotenpunkt.

Den öffentlichen Personennahverkehr im Landkreis Hildesheim wickelt die Regionalverkehr Hildesheim GmbH (RVHi) ab.

Gesundheitswesen[Bearbeiten]

Aufgestellte Krankenhausbetten im Landkreis Hildesheim
Krankenhaus Sitz 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
Klinikum Hildesheim
(verbunden mit der Rhön-Klinikum AG; vorher Städtisches Krankenhaus Hildesheim)
Hildesheim 603 570 555 555 535 535 535 535 535 498 541
St. Bernward Krankenhaus Hildesheim 535 524 524 524 524 524 524 524 524 524 524
AMEOS Klinikum Hildesheim
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie
(bis September 2007 Niedersächsisches Landeskrankenhaus Hildesheim)
Hildesheim 338 338 338 334 334 334 334 334 334 339 314
AMEOS Klinikum Alfeld
zuvor Kreis- und Stadtkrankenhaus Alfeld; 2004–2007 als Leinebergland-Kliniken zur ProDiako-Holding
Alfeld 224 204 204 179 179 172 169 167 167 156 151
Johanniter-Krankenhaus Gronau
2004–2007 als Leinebergland-Kliniken zur ProDiako-Holding
Gronau 137 137 137 137 123 117 117 117 117 117 117
Lungenklinik Diekholzen
bis 2008 Kreiskrankenhaus Diekholzen
Diekholzen 123 123 112 107 101 92 86 86 78 73 73
Klinik Hildesheimer Land
zuvor Salze Klinik I Bad Salzdetfurth (Lielje-Gruppe); seit 2010 zum Klinikverbund der Rhön-Klinikum AG
Bad Salzdetfurth 30 30 25 25 25 25 25 25 25 25 25
Gesamt 1990 1926 1895 1861 1821 1799 1790 1788 1780 1732 1746

Kultur[Bearbeiten]

Die Kulturentwicklung ist ein hochrangiges Ziel des Landkreises Hildesheim, dessen Umsetzung durch das KulturBüro seit 1999 forciert vorangetrieben wird.

Eine absichtsvoll betriebene Vernetzung fördert den regionalen Bekanntheitsgrad von Aktivitäten „vor Ort“. So existiert neben kulturellen Highlights eine Vielzahl interessanter, spannender lokaler Kulturszenerien.

Es geht darum, eine Kulturlandschaft sichtbar werden zu lassen, die im Wortsinne lebendig ist, wo die Akteure voneinander wissen und in der Lage sind - bei aller Konkurrenz - sich grundsätzlich auf gemeinsame Ziele zu verständigen; zum Beispiel auf die Vision einer Region, die sich im Wesentlichen über ihre kulturellen Hervorbringungen profiliert und definiert.

Aus dem Vernetzungsgedanken heraus entstand 2005 das NetzWerk Kultur & Heimat Börde Leinetal e.V. als Zusammenschluss unterschiedlicher Initiativen, Einrichtungen, Vereine und auch Einzelpersonen, die sich den Zielen der Kulturentwicklung verpflichtet fühlen: z.B. die Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Lebenswelt zu fördern und über kulturelle Aktivitäten Diskurse zu evozieren, die auch allgemeine Belange des Gemeinwesens berühren. Das NetzWerk Kultur & Heimat initiiert immer wieder Projekte in der Region, welche auch als Beitrag zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raumes verstanden sein wollen.

Mit dem Kulturinformationssystem kulturium entsteht seit geraumer Zeit ein virtuelles Nachschlagewerk der gesamten kulturellen Infrastruktur der Region mit dem Ziel, dieselbe sowohl für Anbieter kultureller Dienstleistungen als auch für das Publikum verfügbarer zu machen.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

In Klammern die Einwohnerzahl am 31. Dezember 2013[14].

Einheitsgemeinden

Landkreis Hildesheim Niedersachsen Landkreis Holzminden Landkreis Northeim Landkreis Goslar Landkreis Wolfenbüttel Salzgitter Landkreis Hameln-Pyrmont Region Hannover Landkreis Peine Landwehr Winzenburg Everode Freden (Leine) Lamspringe Coppengrave Harbarnsen Sehlem Sehlem Neuhof Woltershausen Adenstedt Bockenem Alfeld (Leine) Duingen Sarstedt Algermissen Harsum Giesen Nordstemmen Hildesheim Elze Betheln Gronau Gronau Eime Diekholzen Despetal Diekholzen Schellerten Schellerten Söhlde Bad Salzdetfurth Holle Weenzen Marienhagen Hoyershausen Banteln Rheden Brüggen Eberholzen Sibbesse Westfeld AlmstedtMunicipalities in HI.svg
Über dieses Bild
  1. Alfeld (Leine), Stadt, selbständige Gemeinde (18.974)
  2. Algermissen (7798)
  3. Bad Salzdetfurth, Stadt (13.214)
  4. Bockenem, Stadt (9801)
  5. Diekholzen (6550)
  6. Elze, Stadt (8838)
  7. Giesen (9678)
  1. Harsum (11.533)
  2. Hildesheim, Kreisstadt, große selbständige Stadt (99.390)
  3. Holle (7131)
  4. Nordstemmen (12.042)
  5. Sarstedt, Stadt (18.541)
  6. Schellerten (8057)
  7. Söhlde (7839)

Samtgemeinden mit ihren Mitgliedsgemeinden

* Sitz der Samtgemeindeverwaltung

  1. Coppengrave (640)
  2. Duingen, Flecken * (2833)
  3. Hoyershausen (450)
  4. Marienhagen (751)
  5. Weenzen (373)
  1. Everode (464)
  2. Freden (Leine) * (3080)
  3. Landwehr (546)
  4. Winzenburg (702)
  1. Banteln (1499)
  2. Betheln (1003)
  3. Brüggen (906)
  4. Despetal (1276)
  5. Eime, Flecken (2636)
  6. Gronau (Leine), Stadt * (5159)
  7. Rheden (1042)
  1. Harbarnsen (552)
  2. Lamspringe, Flecken * (3022)
  3. Neuhof (423)
  4. Sehlem (869)
  5. Woltershausen (841)
  1. Adenstedt (1008)
  2. Almstedt (883)
  3. Eberholzen (597)
  4. Sibbesse * (2665)
  5. Westfeld (913)

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde der kreisfreien Stadt Hildesheim und dem Landkreis Hildesheim-Marienburg bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen HI zugewiesen. Es wird im Landkreis Hildesheim durchgängig bis heute ausgegeben.

Bis in die 1990er Jahre erhielten Fahrzeuge aus dem Altkreis Alfeld (Leine) Kennzeichen mit den Buchstabenpaaren NA bis PZ und den Zahlen von 1 bis 99, später auch 100 bis 999.

Seit dem 15. November 2012 ist auch das Unterscheidungszeichen ALF (Alfeld (Leine)) erhältlich.

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Seifart: Sagen aus Stadt und Stift Hildesheim. Hildesheimer Heimatbücher 1. Heft, herausgegeben von H. Blume. Hildesheim 1913.
  • Karl-Heinz Böse und Hermann Doebel: Verbreitung und Gefährdung der Orchideen im Landkreis Hildesheim. Mitteilungen aus dem Roemer-Museum Hildesheim, Abhandlungen Neue Folge Heft 2, Hildesheim 1988.
  • Hildesheimer und Kalenberger Börde. Natur und Landschaft im Landkreis Hildesheim. Mitteilungen der Paul-Feindt-Stiftung, Hildesheim 2005, ISBN 3-8067-8547-3.
  • Hans-A. Lönneker: Landkreis Hildesheim. Deutsche Landkreise im Portrait. Oldenburg 2005.
  • Zum Ober-Bathonium (Mittlerer Jura) im Raum Hildesheim, Nordwestdeutschland - Mega- und Mikropaläontologie, Biostratigraphie. In: Geologisches Jahrbuch. Reihe A, Heft 121. Hannover 1990.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Hildesheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 210 und 219.
  3. Fusion zwischen Peine und Hildesheim: Start soll der 1. November 2016 sein. Peiner Allgemeine Zeitung, 18. Februar 2014, abgerufen am 11. Juli 2014
  4. Hildesheimer wollen Fusion nur mit Peine. Braunschweiger Zeitung - Peiner Nachrichten, 16. November 2013, abgerufen am 11. Juli 2014
  5. Gibt es bald die Fusion zwischen den Landkreisen Peine und Hildesheim? Peiner Allgemeine Zeitung, 3. Oktober 2013, abgerufen am 11. Juli 2014
  6. Fusioniert der Landkreis Hildesheim mit Peine? Hildesheimer Allgemeine Zeitung, abgerufen am 11. Juli 2014
  7. Thorsten Pifan: Wollen mehrere Gemeinden die Fusion zwischen Peine und Hildesheim stoppen? In: Peiner Allgemeine Zeitung, 6. Juni 2014, abgerufen am 11. Juli 2014
  8. http://wahlen.kreis-hi.de/wahlen/Kreistag/ktw2011/java/index.html
  9. http://wahlen.kreis-hi.de/wahlen/Kreistag/ktw2006/html/index.html
  10. http://wahlen.kreis-hi.de/wahlen/Kreistag/ktw2011/html/html.html
  11. http://wahlen.kreis-hi.de/wahlen/Kreistag/ktw2006/html/html.html
  12. http://www.nls.niedersachsen.de/KW2006/254k.html
  13. http://www.hildesheimer-allgemeine.de/news/article/klage-keine-laengere-amtszeit-fuer-landrat-wegner.html?noMobile=/proc/ea8self/environ%27/&cHash=a934dc9b38bcb795ea26c054aa9ff66b
  14. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014)