Hauptbahnhof

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Hauptbahnhof (abgekürzt in Deutschland und Österreich Hbf, in der Schweiz HB) bezeichnet in vielen Städten des deutschsprachigen Raumes üblicherweise den wichtigsten von mehreren Personenbahnhöfen. Ein Hauptbahnhof kann auch einen Güter- oder Rangierbahnhof mit umfassen.

In mehreren nicht-deutschsprachigen Ländern, wie zum Beispiel in Italien, den Niederlanden oder Tschechien, werden dafür Begriffe ähnlicher Bedeutung verwendet, während es in anderen Ländern – wie Frankreich, Spanien oder Rumänien – nicht üblich ist, einen bestimmten Bahnhof als den zentralen oder wichtigsten Bahnhof der Stadt zu bezeichnen. Im 19. Jahrhundert war auch in Deutschland für den wichtigsten Bahnhof einer Großstadt der Begriff Centralbahnhof geläufig, infolge der Orthographischen Konferenz von 1901 später Zentralbahnhof geschrieben.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die DB Station&Service bezeichnet 125 Bahnhöfe als Hauptbahnhof.[1][2] Da die Benennung nach der Bedeutung für den Eisenbahnbetrieb erfolgt, liegt der Hauptbahnhof einer Stadt nicht zwangsweise in deren Zentrum. Existiert in einem solchen Fall ein weiterer Bahnhof im Stadtzentrum, so kann dessen zentrale Lage durch einen Namenszusatz wie „Mitte“, „Ort“, „Stadt“, „Stadtmitte“ oder „Dorf“ betont werden.

Superlative[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baden-Württemberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name von bis Bemerkungen
Aalen Hbf 2016[5]
Bad Friedrichshall Hbf 2014
Freiburg (Breisgau) Hbf vor 1897
Freudenstadt Hbf
Heidelberg Hbf vor 1897
1934
1911
1955
alter Bahnhof, 1955 aufgelassen
Heidelberg Hbf 1955
Heilbronn Hbf vor 1905[6]
Karlsruhe Hbf vor 1897 1913 alter Bahnhof, 1913 aufgelassen
Karlsruhe Hbf 1913
Laupheim Hbf 1904 1939 heute Laupheim West
Lörrach Hbf 2009[7]
Mannheim Hbf vor 1897
Maulbronn Hbf 1914 1939 heute Maulbronn West
Öhringen Hbf 2008[8]
Pforzheim Hbf
Reutlingen Hbf
Riegel Hbf vor 1905[9] heute Riegel-Malterdingen
Sinsheim (Elsenz) Hbf 2010
Stuttgart Hbf vor 1897 1922 alter Bahnhof, 1922 aufgelassen
Stuttgart Hbf 1922
Tübingen Hbf
Ulm Hbf 1911[10]
Weinheim (Bergstr) Hbf 2018[11]

Bayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name von bis Bemerkungen
Aschaffenburg Hbf
Augsburg Hbf
Bayreuth Hbf
Berchtesgaden Hbf 1913
Deggendorf Hbf 1941
Fürth (Bay) Hbf
Hof Hbf
Ingolstadt Hbf 1904 zuvor Ingolstadt Centralbahnhof
Kempten (Allgäu) Hbf 1969 alter Kopfbahnhof, 1969 aufgelassen[12]
Kempten (Allgäu) Hbf 1969 neuer Durchgangsbahnhof[12]
Landshut (Bay) Hbf
Lindau Hbf 1936 2020 heute Lindau-Insel
Miltenberg Hbf 1906 1977 ab 1977 Güterbahnhof, 2005 aufgelassen
München Hbf 1904 zuvor ab 1876 München Centralbahnhof[13][14]
Nürnberg Hbf 1904 zuvor Nürnberg Centralbahnhof
Passau Hbf
Regensburg Hbf
Schweinfurt Hbf 1904 zuvor ab 1893 Schweinfurt Centralbahnhof
Würzburg Hbf

Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name von bis Bemerkungen
Berlin Hauptbahnhof 2006 Neubau im Bereich des früheren Lehrter Bahnhofs und des Lehrter Stadtbahnhofs
Berlin Hbf 1987 1998 vorher Berlin Frankfurter Bahnhof, Berlin Schlesischer Bahnhof, Berlin Ostbahnhof
Seit 1998 wieder Berlin Ostbahnhof
Spandau Hbf 1911 1936 vorher Spandau Hamburger Bf, Spandau, nachher Berlin-Spandau, ab 1997/98 als Berlin-Stresow reiner S-Bahnhof, der heutige Bahnhof Berlin-Spandau ist ein Neubau von 1998 in anderer Lage.
Hauptbahnhof
der Parkeisenbahn
1990[15] vorher Pionierpark „Ernst Thälmann“

Brandenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Brandenburg Hauptbahnhof (nach 1945)
  2. Cottbus Hauptbahnhof (seit 2018)
  3. Eberswalde Hauptbahnhof
  4. Lübben Hauptbahnhof
  5. Neuruppin Hauptbahnhof (Name von 1930 bis in die 1960er Jahre, danach nur Neuruppin, ab 2000 durch den Haltepunkt Neuruppin West ersetzt)
  6. Potsdam Hauptbahnhof (1961–1993, seitdem Potsdam Pirschheide)
  7. Potsdam Hauptbahnhof (seit 1999)
  8. Ziesar Hauptbahnhof (etwa 1930 bis in die 1960er Jahre)

Bremen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name von bis Bemerkungen
Bremen Hbf vor 1897[16] zuvor ab 1889 Bremen Centralbahnhof
Bremerhaven Hbf 1947

Hamburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name von bis Bemerkungen
Altona Hbf vor 1897 1898 alter Bahnhof, 1898 aufgelassen
Altona Hbf 1898 1938 heute Hamburg-Altona
Hamburg Hbf 1906
Harburg Hbf
Harburg-Wilhelmsburg Hbf
1897
1927
1927
1938
heute Hamburg-Harburg

Hessen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name von bis Bemerkungen
Darmstadt Hbf 1902 1912 Main-Neckar-Bahnhof und Ludwigsbahnhof, 1912 aufgelassen
Darmstadt Hbf 1912
Frankfurt (Main) Hbf vor 1897 zuvor ab 1888 Frankfurt Centralbahnhof
Hanau Hbf 1927
Höchst (Main) Hbf 1927 1928 heute Frankfurt-Höchst
Kassel Hbf
Korbach Hbf 2018
Offenbach (Main) Hbf
Wiesbaden Hbf 1928

Mecklenburg-Vorpommern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name von bis Bemerkungen
Blankensee (Meckl) Hbf 1941 1951 vorher Blankensee i. Meckl. Staatsbf., Blankensee (Meckl) Reichsb., heute: Blankensee (Meckl) [17]
Neustrelitz Hbf 1941 vorher Neustrelitz, Neustrelitz Staatsbf., Neustrelitz Reichsb[17]
Rostock Hbf 1910[18] vorher: Rostock Lloyd-Bahnhof, Rostock Zentralbahnhof, in den 1930er und 1940er Jahren Seestadt Rostock Hbf
Schwerin Hbf 1930er
Jahre
vorher Schwerin, Schwerin (Meckl), bis in die 1990er Jahre Schwerin (Meckl) Hbf
Stralsund Hbf 2010 vorher Stralsund

Niedersachsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Braunschweig Hauptbahnhof
  2. Emden Hauptbahnhof
  3. Hannover Hauptbahnhof
  4. Hildesheim Hauptbahnhof
  5. Oldenburg (Oldenburg) Hauptbahnhof
  6. Osnabrück Hauptbahnhof
  7. Wilhelmshaven Hauptbahnhof
  8. Wolfsburg Hauptbahnhof

Nordrhein-Westfalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aachen Hauptbahnhof
  2. Bielefeld Hauptbahnhof
  3. Bochum Hauptbahnhof
  4. Bonn Hauptbahnhof
  5. Bottrop Hauptbahnhof (seit 1933)
  6. Castrop-Rauxel Hauptbahnhof
  7. Dortmund Hauptbahnhof
  8. Duisburg Hauptbahnhof
  9. Düsseldorf Hauptbahnhof (seit 1936, Vorgänger seit 1891: Alter Hauptbahnhof (Düsseldorf))
  10. Eschweiler Hauptbahnhof (seit 1911)
  11. Essen Hauptbahnhof
  12. Gelsenkirchen Hauptbahnhof
  13. Gevelsberg Hauptbahnhof (seit 1968)
  14. Gütersloh Hauptbahnhof
  15. Hagen Hauptbahnhof
  16. Hamm (Westfalen) Hauptbahnhof (seit 2019)
  17. Köln Hauptbahnhof
  18. Krefeld Hauptbahnhof
  19. Lünen Hauptbahnhof
  20. Minden (Westf) Hbf (1905), heute Minden (Westf)[19]
  21. Mönchengladbach Hauptbahnhof (seit 1927)
  22. Mülheim (Ruhr) Hauptbahnhof (seit 1974, vorher Mülheim (Ruhr) Stadt, davor Mülheim (Ruhr)-Eppinghofen)
  23. Münster (Westfalen) Hauptbahnhof
  24. Neuss Hauptbahnhof (seit 1988)
  25. Oberhausen Hauptbahnhof
  26. Paderborn Hauptbahnhof
  27. Recklinghausen Hauptbahnhof
  28. Remscheid Hauptbahnhof (seit 1914)
  29. Rheydt Hauptbahnhof
  30. Siegen Hauptbahnhof
  31. Solingen Hauptbahnhof in Solingen-Ohligs (seit 2006, Vorgänger seit 1913: Alter Hauptbahnhof (Solingen))
  32. Steele Hbf (1926–1950), heute Essen-Steele Ost
  33. Stolberg (Rheinland) Hauptbahnhof
  34. Velbert Hauptbahnhof (bis 1999)
  35. Wanne-Eickel Hauptbahnhof
  36. Witten Hauptbahnhof
  37. Wuppertal Hauptbahnhof (seit 1992, vorher Bahnhof Wuppertal-Elberfeld)

Rheinland-Pfalz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bingen (Rhein) Hauptbahnhof in Bingerbrück (seit 1993)
  2. Boppard Hauptbahnhof (seit 2001)
  3. Frankenthal Hauptbahnhof
  4. Kaiserslautern Hauptbahnhof
  5. Koblenz Hauptbahnhof
  6. Landau (Pfalz) Hauptbahnhof
  7. Ludwigshafen (Rhein) Hauptbahnhof
  8. Mainz Hauptbahnhof
  9. Neustadt (Weinstraße) Hauptbahnhof
  10. Pirmasens Hauptbahnhof (seit 1928)
  11. Speyer Hauptbahnhof
  12. Trier Hauptbahnhof
  13. Wittlich Hauptbahnhof in Wengerohr (seit 1987)
  14. Worms Hauptbahnhof
  15. Zweibrücken Hauptbahnhof (seit 1941)

Saarland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Homburg (Saar) Hauptbahnhof
  2. Neunkirchen (Saar) Hauptbahnhof
  3. Saarbrücken Hauptbahnhof
  4. Saarlouis Hauptbahnhof

Sachsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chemnitz Hauptbahnhof
  2. Döbeln Hauptbahnhof
  3. Dresden Hauptbahnhof
  4. Leipzig Hauptbahnhof
  5. Zwickau (Sachs) Hauptbahnhof

Sachsen-Anhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bernburg Hauptbahnhof
  2. Dessau Hauptbahnhof
  3. Elbingerode Hauptbahnhof
  4. Halle (Saale) Hauptbahnhof
  5. Magdeburg Hauptbahnhof
  6. Merseburg Hauptbahnhof
  7. Naumburg (Saale) Hauptbahnhof
  8. Stendal Hauptbahnhof
  9. Thale Hauptbahnhof
  10. Wernigerode Hauptbahnhof
  11. Lutherstadt Wittenberg Hauptbahnhof

Schleswig-Holstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kiel Hauptbahnhof
  2. Lübeck Hauptbahnhof

Thüringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Altenburg Hauptbahnhof
  2. Arnstadt Hauptbahnhof
  3. Erfurt Hauptbahnhof
  4. Gera Hauptbahnhof
  5. Gotha Hbf (1905), heute Gotha[20]
  6. Salzungen Hbf (1905), heute Bad Salzungen[21]
  7. Sonneberg (Thür) Hauptbahnhof

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der nördliche Eingang des Wiener Hauptbahnhofs

In Österreich gibt es in zwölf Städten einen Hauptbahnhof:

  1. Graz Hauptbahnhof
  2. Innsbruck Hauptbahnhof
  3. Klagenfurt Hauptbahnhof
  4. Leoben Hauptbahnhof
  5. Linz Hauptbahnhof
  6. Salzburg Hauptbahnhof
  7. St. Pölten Hauptbahnhof
  8. Villach Hauptbahnhof
  9. Wels Hauptbahnhof
  10. Wien Hauptbahnhof
  11. Wiener Neustadt Hauptbahnhof
  12. Wörgl Hauptbahnhof

Wien Hauptbahnhof ist der jüngste österreichische Hauptbahnhof, er ist seit dem 13. Dezember 2015 in Vollbetrieb. Die Stadt Wien erhielt damit zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt einen Hauptbahnhof.

Deutsche Reichsbahn im Anschlussgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Kursbüchern der Deutschen Reichsbahn von 1939 bis 1944 wurden folgende Bahnhöfe (meist zur Unterscheidung vom Lokalbahnhof) als „Hauptbahnhof“ bezeichnet[22]:

  1. Bregenz ab 5. Mai 1941
  2. Bruck an der Leitha
  3. Gänserndorf bis 2. Juli 1944
  4. Gmünd (Niederösterreich)
  5. Gmunden
  6. Graz
  7. Innsbruck
  8. Jenbach
  9. Kapfenberg
  10. Klagenfurt
  11. Komotau
  12. Laa
  13. Linz
  14. Mistelbach
  15. Neunkirchen N.Ö. bis 2. Juli 1944
  16. Salzburg
  17. Sankt Pölten
  18. Sankt Veit an der Glan ab 6. Oktober 1941
  19. Villach
  20. Waidhofen an der Ybbs
  21. Wels
  22. Wiener Neustadt

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zürich HB

In der Schweiz wird seit den Nullerjahren nur noch der Bahnhof von Zürich von den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) offiziell als Hauptbahnhof bezeichnet; ansonsten tragen alle bisherigen Hauptbahnhöfe einfach nur noch den Namen der Stadt. Ferner bezeichnet das Bundesamt für Verkehr in seiner Dienststellendokumentation (Didok) im Stadtverkehr die Haltestelle an den Bahnhöfen Bern, Rorschach, Solothurn und Winterthur mit Hauptbahnhof.[23] Auch der Bahnhof Lausanne hieß einmal Gare centrale.

In der Deutschschweiz wird Hauptbahnhof mit HB abgekürzt.

Der Bahnhof Basel SBB stellt mit dem angegliederten Bahnhof Basel SNCF den Hauptbahnhof der Stadt Basel dar, wenngleich Hauptbahnhof weder von den SBB noch vom Bundesamt für Verkehr im Stadtverkehr benutzt wird. Seit seiner Entstehung im Jahre 1860 bis zur Übernahme durch die SBB im Jahr 1902 trug er den Namen Basel Centralbahnhof.

Belgien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antwerpen-Centraal
  1. Antwerpen-Centraal
  2. Brüssel-Central/Centraal
  3. Verviers-Central

Bulgarien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Burgas (Централна гара Бургас)
  2. Plovdiv (Централна гара Пловдив)
  3. Sofia (Централна гара София)

Dänemark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hauptbahnhöfe haben in Dänemark den Zusatz „H“:

  1. Aarhus Hovedbanegård (Aarhus H)
  2. Københavns Hovedbanegård (København H)

Ehemalig:

  1. Haderslev H (1943–1968)
  2. Nyborg H (bis 1972)
  3. Rønne H (bis zur Schließung)
  4. Skive H (1927 bis 1972)
  5. Sønderborg H (bis 1972)
  6. Tønder H (bis 1972)

Finnland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Helsinki Hauptbahnhof (Helsingin päärautatieasema)
  2. Turku Hauptbahnhof (Turun päärautatieasema)

Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Frankreich heißen die Haltestellen des Stadtverkehrs an den meisten größeren Bahnhöfen Gare centrale, zu deutsch Zentralbahnhof.

Elsass-Lothringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen bezeichneten den Bahnhof von Straßburg Ende des 19. Jahrhunderts als Centralbahnhof[24] und ab spätestens 1905 als Hauptbahnhof.[25]

Im Kursbuch der Deutschen Reichsbahn wurden für Elsass-Lothringen 1941 die Bahnhöfe von Kolmar, Metz, Mülhausen, Saargemünd (1943 und 1944) und Straßburg als Hauptbahnhof bezeichnet.

Italien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Namenszusatz „Centrale“ bedeutet „Hauptbahnhof“:

  1. Agrigento Centrale
  2. Bari Centrale
  3. Barletta Centrale (FNB)
  4. Bologna Centrale
  5. Caltanissetta Centrale
  6. Catania Centrale
  7. Gorizia Centrale
  8. La Spezia Centrale
  9. Lamezia Terme Centrale
  10. Livorno Centrale
  11. Messina Centrale
  12. Milano Centrale
  13. Napoli Centrale
  14. Palermo Centrale
  15. Pescara Centrale
  16. Pisa Centrale
  17. Potenza Centrale
  18. Prato Centrale
  19. Reggio Calabria Centrale
  20. Rimini Centrale
  21. Tarvisio Centrale (geschlossen)
  22. Torre Annunziata Centrale
  23. Treviglio (bekannt als Treviglio Centrale)
  24. Treviso Centrale
  25. Trieste Centrale

Kroatien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zagreb Glavni kolodvor (Zagreb Hauptbahnhof)

Niederlande[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amersfoort Centraal (seit dem 15. Dezember 2019)
  2. Amsterdam Centraal
  3. Arnhem Centraal (seit dem 19. November 2015)
  4. Den Haag Centraal
  5. Eindhoven Centraal (seit dem 15. Dezember 2019)
  6. Leiden Centraal (seit 1997)
  7. Rotterdam Centraal
  8. Utrecht Centraal

Norwegen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Oslo Sentralstasjon
  2. Trondheim Sentralstasjon

Polen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Bahnhöfe werden in Polen als „Główn -a,-e,-y“ (Hauptbahnhof, Abkürzung: „Gł“) bezeichnet. Es wird die jeweilige Jahreszahl angegeben, seitdem der Bahnhof als Hauptbahnhof bezeichnet wird. Einige haben den Zusatz „Osobow -y, -a“ („Person“).[26]

Hauptbahnhöfe für Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bielsko-Biała Główna (Bielitz, 1943–1945, ab 1958)
  2. Bydgoszcz Główna (Bromberg, 1942–1945, ab 1947)
  3. Gdańsk Główny (Danzig, 1896–1945, ab 1947)
  4. Gdynia Główna (Gdingen bzw. Gotenhafen, seit 1967 mit dem Zusatz Osobowa)
  5. Iława Główna (Deutsch Eylau, 1903–1920, 1941–1945, ab 1947)
  6. Kłodzko Główne (Glatz, 1901–1945, ab 1949)
  7. Kraków Główny (Krakau, 1939–1945, 1947–1957, seit 1958 mit dem Zusatz Osobowy)
  8. Lublin Główny (ab 2019)
  9. Łowicz Główny (Lowitsch, ab 1951)
  10. Olsztyn Główny (Allenstein, ab 1936)
  11. Opole Główne (Oppeln, ab 1936)
  12. Piła Główna (Schneidemühl, 1944, ab 1968)
  13. Podkowa Leśna Główna (1927–1939, ab 1945)
  14. Poznań Główny (Posen, 1879–1900 als Posen Central Bahnhof, 1901–19?? als Posen Zentralbahnhof, 1916–1919 und 1939–1945 als Posen Hauptbahnhof, 1945–1953 als Poznań Główny, seit 1954 als Poznań Główny Osobowy)
  15. Przemyśl Główny (1941–1944, ab 1947)
  16. Rzeszów Główny (Reichshof, ab 2008)
  17. Sosnowiec Główny (Sosnowitz, ab 1951)
  18. Szczecin Główny (Stettin, ab 1931)
  19. Świdnica Główna (Schweidnitz, 1916–1945, 1945–1948)
  20. Świnoujście Główne (Swinemünde, 1910–1949)
  21. Toruń Główny (Thorn 1901–1909, 1916–1920, ab 1937)
  22. Wałbrzych Główny (Waldenburg-Dittersbach, ab 1949)
  23. Warszawa Centralna (Warschau Zentral, ??–?? als Warszawa Centrum, ab 1969)
  24. Warszawa Główna (Warschau Hauptbahnhof, 1918–1944, geschlossen, beherbergt seit 1972 das Eisenbahnmuseum Warschau)
  25. Wrocław Główny (Breslau, 1884–1900 als Breslau Central-Bahnhof, 1901–1953, seit 1954 mit dem Zusatz 'Osobowy')
  26. Zielona Góra Główna (Grünberg (Schlesien), ab 2018)

Hauptbahnhöfe für Güter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bydgoszcz Główna Towarowa (Bromberg, 1920–1939, ab 1945)
  2. Gdynia Główna Towarowa (Gdingen bzw. Gotenhafen, 1926–1939, 1945–1991)
  3. Gdynia Port Centralny (Gdingen bzw. Gotenhafen, ab 1945)
  4. Kraków Główny Towarowy (Krakau, 1947–1992, seit 1993 als Kraków Główny Zachod)
  5. Opole Główne Towarowe (Oppeln, ab 1948)
  6. Pila Główna Towarowa (Schneidemühl, ab 1968)
  7. Poznań Główny Towarowy (Posen, 1919–1934, 1945–1997)
  8. Szczecin Port Centralny (Stettin, 1906–1918, 1919–1945, ab 1947)
  9. Toruń Główny Towarowy (Thorn, 1920–1939, ab 1945)
  10. Wrocław Główny Towarowy (Breslau, ab 1945)

Russland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jaroslawl (Ярославль-Главный, Jaroslawl-Glawnyi)
  2. Nowosibirsk Hauptbahnhof (Станция Новосибирск-Главный, Stanzija Nowosibirsk-Glawnyi)
  3. Rostow am Don (Станция Ростов-Главный, Stanzija Rostow-Glawnyi)

Schweden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hauptbahnhöfe haben in Schweden den Zusatz „C“:

  1. Arlanda centralstation
  2. Bodens centralstation
  3. Borlänge centralstation
  4. Borås centralstation
  5. Fagersta centralstation
  6. Falköpings centralstation
  7. Falun centralstation
  8. Gävle centralstation
  9. Göteborgs centralstation
  10. Halmstads centralstation
  11. Helsingborgs centralstation
  12. Hässleholms centralstation
  13. Jönköpings centralstation
  14. Kalmar centralstation
  15. Karlskrona centralstation
  16. Karlstads centralstation
  17. Kiruna centralstation
  18. Kristianstads centralstation
  19. Linköpings centralstation
  20. Lunds centralstation
  21. Malmö centralstation
  22. Norrköpings centralstation
  23. Nässjö centralstation
  24. Skövde centralstation
  25. Stockholms centralstation
  26. Sundsvalls centralstation
  27. Söderhamns centralstation (1886–1997)
  28. Trollhättans centralstation
  29. Uddevalla centralstation
  30. Umeå centralstation
  31. Uppsala centralstation
  32. Västerås centralstation
  33. Örebro centralstation
  34. Örnsköldsviks centralstation
  35. Östersunds centralstation

Slowakei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bratislava hlavná stanica (Bratislava Hauptbahnhof)

Slowenien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marburg an der Drau ab 6. Oktober 1941

Tschechien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Praha hlavní nádraží (Prag Hauptbahnhof)

Im Tschechischen bedeutet „hlavní nádraží“ (abgekürzt „hl.n.“) Hauptbahnhof:

  1. Brno hlavní nádraží (Brünn)
  2. Česká Lípa hlavní nádraží (Böhmisch Leipa)
  3. Děčín hlavní nádraží (Tetschen)
  4. Hradec Králové hlavní nádraží (Königgrätz)
  5. Karviná hlavní nádraží (Karwin)
  6. Kutná Hora hlavní nádraží (Kuttenberg)
  7. Mladá Boleslav hlavní nádraží (Jungbunzlau)
  8. Nymburk hlavní nádraží (Nimburg)
  9. Olomouc hlavní nádraží (Olmütz)
  10. Ostrava hlavní nádraží (Ostrau)
  11. Pardubice hlavní nádraží (Pardubitz)
  12. Plzeň hlavní nádraží (Pilsen)
  13. Praha hlavní nádraží (Prag)
  14. Prostějov hlavní nádraží (Proßnitz)
  15. Trutnov hlavní nádraží (Trautenau)
  16. Ústí nad Labem hlavní nádraží (Aussig)

Deutsche Reichsbahn im Anschlussgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Kursbüchern der Deutschen Reichsbahn wurden von 1939 bis 1944 folgende Bahnhöfe, meist zur Unterscheidung vom Lokalbahnhof, als „Hauptbahnhof“ bezeichnet:

  1. Asch (),
  2. Iglau (Jihlava),
  3. Jungbunzlau (Mladá Boleslav),
  4. Karlsbad (Karlovy Vary), ab 6. Oktober 1941
  5. Mährisch-Ostrau (Ostrava), ab 5. Mai 1941
  6. Marienbad (Mariánské Lázně),
  7. Olmütz
  8. Praha hlavní nádraží (Prag), ab 5. Mai 1941
  9. Proßnitz (Prostějov).

Vereinigtes Königreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

England[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bahnhof Liverpool Central
  2. Lincoln Central
  3. Rotherham Central

Schottland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dumbarton Central
  2. Glasgow Central

Wales[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cardiff Central
  2. Wrexham Central

Nordirland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Belfast Central

Weißrussland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Baranowitschi Zentralny (Baranowicze Centralne, Баранавічы Цэнтральныя)
  2. Brest Zentralny (Brest-Centralny, Брест-Центральный)
  3. Wolkowysk Zentralny (Wołkowysk Centralny, Ваўкавыск Цэнтральныя)

Amerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brasilien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Estação Central (Belo Horizonte)
  2. Estação Central (Metrô de Brasília)
  3. Estação Central-Chico da Silva der Metrô de Fortaleza

Chile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Estación Central de Santiago ist der Hauptbahnhof der Hauptstadt Santiago de Chile.

Kanada[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Central (ETS), eine Nahverkehrsstation in Edmonton
  2. Guelph Central Station
  3. Montreal Gare Centrale
  4. Pacific Central Station in Vancouver
  5. Coquitlam Central Station in Vancouver (Metro und Nahverkehr)

Kuba[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Estación Central de Ferrocarriles (La Habana) ist der Hauptbahnhof der Hauptstadt Havanna.

Uruguay[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Montevideo Estación Central General Artigas war der Hauptbahnhof der Hauptstadt Montevideo.

Asien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Indien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chennai Central (MAS)
  2. Kanpur Central (CNB)
  3. Mumbai Central (BCT)
  4. Trivandrum Central (TVC)
  5. Mangalore Central

Israel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Be'er Sheva Central Railway Station
  2. Haifa Central Railway Station

Malaysia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bahnhof Kuala Lumpur Sentral

Taiwan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hauptbahnhof Taipeh

Australien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Brisbane Central railway station
  2. Gawler Central Railway Station (in Adelaide)
  3. Sydney Central Railway Station (auch Sydney Terminal)
  4. Wynnum Central Railway Station (in Brisbane)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiktionary: Hauptbahnhof – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Hauptbahnhöfe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Suche Hbf unter www.bahnhof.de (Memento vom 11. März 2012 im Internet Archive)
  2. Suche Hauptbahnhof unter www.bahnhof.de (Memento vom 11. März 2012 im Internet Archive)
  3. Jörg Riefenstahl: Hauptbahnhof ist am Limit. Hamburg 6. August 2018 (abendblatt.de [abgerufen am 12. August 2018] Zugang nur mit Abonnement).
  4. Betriebsstellen (Memento vom 7. August 2006 im Internet Archive)
  5. Eckard Scheiderer: Aalen hat jetzt einen Hauptbahnhof. In: Schwäbische Zeitung, 13. Dezember 2016, abgerufen am 24. Januar 2021.
  6. Reichs-Kursbuch Juli 1905. Ausgabe Nr. 5, Berlin 1905, Nr. 269.
  7. Nikolaus Trenz: Lörrach hat jetzt einen Hauptbahnhof. In: Badische Zeitung, 16. Dezember 2009, abgerufen am 24. Januar 2021.
  8. Peter Hohl: Bahnhof wird zum Hauptbahnhof. In: Heilbronner Stimme, 12. November 2008, abgerufen am 24. Januar 2021.
  9. Reichs-Kursbuch Juli 1905. Ausgabe Nr. 5, Berlin 1905, Nr. 252, 252f.
  10. Stefan J. Dietrich: Ulm und die Eisenbahn. Eine Chronik der Ereignisse. Hrsg.: Stadtarchiv Ulm. Ulm 2000, S. 31.
  11. Günther Grosch: Scharnier zwischen den Metropolregionen: Weinheim hat jetzt einen Hauptbahnhof. In: Rhein-Neckar-Zeitung, 16. Juli 2018, abgerufen am 24. Januar 2021.
  12. a b Siegfried Bufe: Allgäubahn. München–Kempten–Lindau. Bufe-Fachbuch-Verlag, Egglham 1991, ISBN 3-922138-41-1, S. 144.
  13. Karl Bürger: München–Mühldorf–Simbach. Glanz, Niedergang und Renaissance einer königlich bayerischen Eisenbahn. Bewegte Verkehrsgeschichte mit umwälzender Zukunft. Selbstverlag, Walpertskirchen 2017, ISBN 978-3-00-056474-1, S. 37.
  14. Klaus-Dieter Korhammer, Armin Franzke, Ernst Rudolph: Drehscheibe des Südens. Eisenbahnknoten München. Hrsg.: Peter Lisson. Hestra-Verlag, Darmstadt 1991, ISBN 3-7771-0236-9, S. 155.
  15. Geschichte. In: parkeisenbahn.de. Berliner Parkeisenbahn gGmbH, abgerufen am 25. Januar 2021.
  16. Reichs-Kursbuch Mai 1897. Ausgabe Nr. 3, Berlin 1897, Nr. 130.
  17. a b Peter Bley: Berliner Nordbahn – 125 Jahre Eisenbahn Berlin–Neustrelitz–Stralsund. Neddermeyer, Berlin 2002, ISBN 3-933254-33-7, S. 113
  18. Zeitung des Vereins deutscher Eisenbahnverwaltungen, Band 50 (1910), S. 261.
  19. Reichs-Kursbuch Juli 1905. Ausgabe Nr. 5, Berlin 1905, Nr. 127.
  20. Reichs-Kursbuch Juli 1905. Ausgabe Nr. 5, Berlin 1905, Nr. 193.
  21. Reichs-Kursbuch Juli 1905. Ausgabe Nr. 5, Berlin 1905, Nr. 198.
  22. Deutsches Kursbuch Winterausgabe 1941/42. In: deutsches-kursbuch.de. Abgerufen am 21. Februar 2017.
  23. Liste der Stationsnamen Fahrplan 2018 (V30) und Antragsformular für Mutationen. (XLSX) «Didok-Liste». (Nicht mehr online verfügbar.) Bundesamt für Verkehr, 16. Dezember 2016, ehemals im Original; abgerufen am 14. Mai 2017.@1@2Vorlage:Toter Link/www.bav.admin.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  24. Reichs-Kursbuch Mai 1897. Ausgabe Nr. 3, Berlin 1897, Nr. 216.
  25. Reichs-Kursbuch Juli 1905. Ausgabe Nr. 5, Berlin 1905, Nr. 216.
  26. Atlas Linii Kolejowych Polski 2010