Veilhof

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stadt Nürnberg
Koordinaten: 49° 27′ 28″ N, 11° 6′ 16″ O
Höhe: 329–339 m ü. NN
Fläche: 1,09 km²
Einwohner: 11.720 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 10.772 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1899
Eingemeindet nach: Nürnberg
Postleitzahl: 90489
Vorwahl: 0911
Karte
Lage von Veilhof in Nürnberg

Veilhof ist ein Stadtteil Nürnbergs. Es bildet den Statistischen Bezirk 27.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veilhof liegt im Osten von Wöhrd. Der Statistische Bezirk hat Anteile an den Gemarkungen 3419 Gärten bei Wöhrd, 3458 Rennweg, 3464 Schoppershof und 3478 Wöhrd.[2]

Statistische Nachbarbezirke
Maxfeld Schoppershof
Wöhrd Nachbargemeinden St. Jobst
Tullnau

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veilhof ist aus einer Saigerhütte östlich des Nürnberger Stadtteils Wöhrd entstanden. Im 18. Jahrhundert bestand er aus dem Herrensitz Oberveilhof mit einer Pulvermühle und dem östlich an der Pegnitz gelegenen unteren Veilhof. 1813/18 wurde der aus sieben Haupt- und acht Nebengebäuden bestehende Weiler mit anderen Höfen zur Gemeinde Rennweg zusammengefasst. 1899 erfolgte die Eingemeindung nach Nürnberg. Der obere Veilhof wurde 1863 für die Erziehungsanstalt erworben. 1902 entstand dort ein Neubau, der seit 1922 das Predigerseminar und seit 1956 das landeskirchliche Archiv der Lutherischen Kirche beherbergt.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bismarckschule Bismarckstraße 20

Der Ortsteil liegt an der Nordseite des Wöhrder Sees. Zurzeit (2012) entsteht zwischen Predigerseminar und Zentralfinanzamt ein Neubau des Landeskirchlichen Archivs der Lutherischen Kirche Bayern. An die Grundstücke der Kirche schließen sich die Feuerwache, die Musikhochschule sowie das Sebastiansspital an. Veilhof zählte am 31. Dezember 1997 11.185 Einwohner.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wegen der evangelisch-lutherischen Christen wurde Veilhof früher zu St. Jobst gezählt, obwohl sich der Friedhof Wöhrd in Veilhof befindet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Veilhof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Nürnberg, Amt für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch der Stadt Nürnberg 2016. Dezember 2015, ISSN 0944-1514, 18 Statistische Stadtteile und Bezirke, S. 244–245, S. 244 (nuernberg.de [PDF; 6,3 MB; abgerufen am 1. November 2017]).
  2. Stadtplandienst Nürnberg