Buch (Nürnberg)

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Stadt Nürnberg
Koordinaten: 49° 29′ 48″ N, 11° 2′ 43″ O
Höhe: 305 (305–313) m
Fläche: 3,08 km²
Einwohner: 716 (31. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 232 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Mai 1924
Postleitzahl: 90427
Vorwahl: 0911
Karte
Gemarkung 3407 Buch in Nürnberg
Bewässerungsanlagen im Knoblauchsland bei Buch
Bewässerungsanlagen im Knoblauchsland bei Buch (2013)

Das ehemals eigenständige Dorf Buch ist seit 1924 ein Stadtteil von Nürnberg. Es bildet zusammen mit Höfles (Distrikt 732) und Schnepfenreuth (Distrikt 730) den Statistischen Bezirk 73.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buch liegt im Norden der Stadt im Knoblauchsland und wird vom Bucher Landgraben durchflossen, der den Ort früher in zwei Hälften teilte. Nachbarorte sind (dem Uhrzeigersinn folgend und im Norden beginnend) die Nürnberger Stadtteile Kraftshof, Almoshof, Schnepfenreuth und Höfles sowie der Fürther Stadtteil Braunsbach.

Statistische Nachbarbezirke
Boxdorf Kraftshof
Nachbargemeinden Almoshof
Wetzendorf Thon
Historischer Gasthof zum Goldenen Stern

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Buch wurde von den Herren von Berg gegründet und 1273 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1427 ging das Dorf in den Besitz der Reichsstadt Nürnberg über und wurde im Zweiten Markgrafenkrieg vollständig zerstört. 1796 wurde Buch wie das gesamte Knoblauchsland unter die Verwaltung Preußens gestellt und 1808 dem Königreich Bayern übergeben. Nach der Gemeindebildung im Jahr 1818 wurde Buch am 1. Mai 1924 nach Nürnberg eingemeindet.[1]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1855 wurde die Bast AG Preßhefe-Fabrik eröffnet, die heute als Deutsche Hefewerke firmiert. Am südöstlichen Ortsrand befindet sich eine Metro-Filiale.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ortskern verläuft von Süd nach Nord die Bucher Hauptstraße, die an beiden Enden in die Bundesstraße 4 mündet. Diese führt als vierspurige Schnellstraße am östlichen Ortsrand vorbei. Buch wird mit den Stadtbuslinien 31 und 33 erschlossen sowie von den Linien 20, 29, 30, 30E und 290, die auf der B 4 verkehren, tangiert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Buch – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 602