Sündersbühl

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Stadt Nürnberg
Koordinaten: 49° 26′ 40″ N, 11° 2′ 30″ O
Höhe: 301–310 m ü. NN
Fläche: 1,08 km²
Einwohner: 5482 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 5.093 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1898
Eingemeindet nach: Nürnberg
Postleitzahlen: 90439, 90431
Vorwahl: 0911
Karte
Lage des statistischen Bezirks 21 Sündersbühl in Nürnberg
Lage der Gemarkung 3470 Sündersbühl in Nürnberg

Sündersbühl ist ein Stadtteil im Weiteren Innenstadtgürtel West von Nürnberg, der Name des statistischen Bezirks 21 und der Gemarkungsnummer 3470.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der statistische Bezirk Sündersbühl grenzt im Westen entlang der Bundesstraße 4 R an Gaismannshof, im Süden an der Rothenburger Straße an St. Leonhard und beim Frankenschnellweg im Nordosten an Gostenhof.[3]

Der nordöstliche Teil Sünderbühls, entlang der Fugger- und Witschelstraße, ist durch Autohandel und andere Gewerbe geprägt. Im südlichen Teil liegt ein Wohngebiet mit mehrstöckigen Gebäuden entlang der Rothenburger Straße und der Ossietzkystraße. Dazwischen befindet sich, im Westen des Stadtteils, der östliche Teil des Westparks und eine Kleingartenanlage.

Statistische Nachbarbezirke
Bärenschanze
Gaismannshof Nachbargemeinden
St. Leonhard

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemalige Gemeinde Sündersbühl auf dem heutigen Stadtgebiet von Nürnberg wurde im Jahr 1362 erstmals urkundlich erwähnt[4]. Der frühere Name Sinterspuehel leitet sich von Sinter (Hammerschlag, Metallschlacke) und Bühl (Hügel) ab.

Der Gemeindeteil Kleinweidenmühle wurde 1825 zum Stadtgebiet Nürnberg eingemeindet, dem weitere 1881 folgten. Am 1. Januar 1898 war die vollständige Eingemeindung nach Nürnberg abgeschlossen.[5]

Das Nützelschlösschen, der Herrensitz der Patrizierfamilie Nützel von Sündersbühl sowie das Burgfriedschlösschen wurden 1943 im Zweiten Weltkrieg zerstört. Andere Gebäude verschwanden schon früher, das Rupprechtschlösschen ca. 1880 [6].

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sündersbühl – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Nürnberg, Amt für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch der Stadt Nürnberg 2016. Dezember 2015, ISSN 0944-1514, 18 Statistische Stadtteile und Bezirke, S. 244–245, S. 244 (nuernberg.de [PDF; 6,3 MB; abgerufen am 1. November 2017]).
  2. Kap. 18: Statistische Stadtteile und Bezirke (PDF; 4,6 MB) auf archiv.statistik.nuernberg.de
  3. Stadtplandienst der Stadt Nürnberg, abgerufen 25. Januar 2010
  4. Gustav Voit: Sündersbühl. In: Michael Diefenbacher, Rudolf Endres (Hrsg.): Stadtlexikon Nürnberg. 2., verbesserte Auflage. W. Tümmels Verlag, Nürnberg 2000, ISBN 3-921590-69-8 (Gesamtausgabe online).
  5. Eingemeindungen in Nürnberg auf nuernberginfos.de
  6. Sündersbühl auf herrensitze.com