Vibersviller

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Vibersviller
Wappen von Vibersviller
Vibersviller (Frankreich)
Vibersviller
Region Lothringen
Département Moselle
Arrondissement Château-Salins
Kanton Albestroff
Gemeindeverband Communauté de communes du Saulnois.
Koordinaten 48° 55′ N, 6° 57′ O48.9144444444446.9444444444444225Koordinaten: 48° 55′ N, 6° 57′ O
Höhe 216–266 m
Fläche 13,02 km²
Einwohner 465 (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 36 Einw./km²
Postleitzahl 57670
INSEE-Code

Die Kirche Sainte-Barbe

Vibersviller (deutsch Wiebersweiler, lothringisch Wiberschwiller) ist eine französische Gemeinde mit 465 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Moselle in der Region Lothringen. Sie gehört zum Arrondissement Château-Salins, zum Kanton Albestroff und zum Kommunalverband Communauté de communes du Saulnois.

Geografie[Bearbeiten]

Vibersviller liegt im Saulnois sieben Kilometer östlich von Albestroff an der Grenze zum Elsass auf einer Höhe zwischen 216 und 266 Metern über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 13,02 km² (1.302 Hektar). Zur Gemeinde gehört auch der nördlich gelegene Weiler Sainte-Elisabeth.

Geschichte[Bearbeiten]

Vibersviller liegt an der alten Römerstraße von Straßburg (Argentorate) nach Metz (Divodurum).[1][2] Im 13. Jahrhundert gehörte die Ortschaft zur Seigneurie Fénétrange-Schwanhals. 1565 wurde Vibersviller reformiert. Im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) wurde die Ortschaft zerstört.[3]

1793 erhielt Vibersviller im Zuge der Französischen Revolution (1789–1799) den Status einer Gemeinde und 1801 das Recht auf kommunale Selbstverwaltung.

Durch Gebietsveränderungen im Zuge des Deutsch-Französischen Kriegs (1870–1871), die im Frieden von Frankfurt endgültig bestätigt worden waren, wurde Vibersviller 1871 deutsch. 1919 fiel die Gemeinde durch erneute Gebietsänderungen im Zuge des Ersten Weltkriegs (1914–1918) wieder an Frankreich.[4]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
416 421 410 411 398 405 447

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die katholische Kirche Sainte-Barbe wurde 1880 errichtet.

Weblinks[Bearbeiten]

Vibersviller auf cartesfrance.fr in Französisch

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Société d'archéologie lorraine, Musée lorrain (Nancy) (Hrsg.): Mémoires de la Société d'archéologie lorraine. In: 2. Serie. 7, A. Lepage, Nancy 1865, ISSN 17706122, S. 23-25 (auf Gallica, abgerufen am 22. Februar 2010). (Französisch).
  2. VR6-Itinéraires romains en France (Französisch) Abgerufen am 22. Februar 2010.
  3. L'introuvable Wiebersweiler Hof ou chronique d'une disparition (Französisch).
  4. Vibersviller auf cassini.ehess.fr (Französisch) Abgerufen am 22. Februar 2010.