Olympische Winterspiele 2010/Eishockey (Herren)

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Olympische Ringe
Eishockey

Während der Olympischen Winterspiele 2010 nahmen im Eishockey-Wettbewerb bei den Herren, so wie bei den Spielen in Turin, zwölf Nationalmannschaften am Turnier teil. Jedoch wurden statt zuletzt 38 Partien nur noch 30 ausgetragen. Von diesen 30 Partien wurden lediglich zwei in der UBC Thunderbird Arena mit einer Kapazität von 6.800[1] Zuschauern ausgetragen, alle anderen fanden im 19.300[2] Zuschauer fassenden Canada Hockey Place statt. Das Turnier begann am 16. Februar mit der Vorrunde und endete am Schlusstag der Spiele, dem 28. Februar, mit dem Finale.

Wie die Ligen der europäischen Teilnehmerländer unterbrach auch die nordamerikanische National Hockey League vom 15. Februar bis zum 1. März den Spielbetrieb der Saison 2009/10, damit die dort aktiven Spieler die Möglichkeit hatten, ihr Heimatland zu vertreten.[3]

Für das Turnier qualifizierten sich die ersten neun Nationen der IIHF-Weltrangliste nach Abschluss der Weltmeisterschaft 2008. Zusätzlich wurden drei Teilnehmer in mehreren Qualifikationsturnieren ausgespielt.

Der General Motors Place, Austragungsort der Finalspiele der olympischen Eishockeyturniere

Als beste neun Mannschaften der IIHF-Weltrangliste 2008 qualifizierten sich:

Über die sieben Qualifikationsturniere qualifizierten sich:

Übersicht
Turnier Ort Datum Zuschauer Schnitt
KanadaKanada Olympisches Turnier Vancouver 16. Feb. 2010 – 28. Feb. 2010 419444 16381
DeutschlandDeutschland Qualifikation Gruppe E Hannover 05. Feb. 2009 – 08. Feb. 2009 17929 2988,2
LettlandLettland Qualifikation Gruppe F Riga 05. Feb. 2009 – 08. Feb. 2009 27050 4508,3
NorwegenNorwegen Qualifikation Gruppe G Oslo 05. Feb. 2009 – 08. Feb. 2009 8490 1415,0
EstlandEstland Vor-Qualifikation Gruppe B Narva 06. Nov. 2008 – 09. Nov. 2008 3188 531,3
UngarnUngarn Vor-Qualifikation Gruppe C Budapest 07. Nov. 2008 – 09. Nov. 2008 26501 4416,8
PolenPolen Vor-Qualifikation Gruppe D Sanok 06. Nov. 2008 – 09. Nov. 2008 10600 1766,7
TurkeiTürkei Vor-Qualifikation Gruppe A Ankara 09. Okt. 2008 – 11. Okt. 2008 1392 232,0


Qualifikation[Bearbeiten]

Die Nationalmannschaften ab dem Weltranglistenplatz 10 spielten zwischen Oktober 2008 und Februar 2009 die drei verbleibenden Plätze in Qualifikationsturnieren aus. Insgesamt meldeten 24 Länder für die sieben Turniere.

An der Vorqualifikation nahmen die vier gemeldeten Mannschaften ab Weltranglistenplatz 31 nach Abschluss der Weltmeisterschaft 2008 teil. Die Vorqualifikation wurde in einer Gruppe ausgespielt. Der Gewinner und die elf Nationalteams auf den Weltranglistenplätze 19 bis 30 – mit Ausnahme der Volksrepublik China – trafen in der ersten Qualifikationsrunde in drei Gruppen à vier Mannschaften aufeinander. Die drei Gruppensieger erreichten die zweite Qualifikationsrunde, in der sie dann auf die neun Mannschaften trafen, die in der Weltrangliste die Plätze 10 bis 18 belegten. Dort wurde erneut in drei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften gespielt. Die jeweiligen Gruppensieger qualifizierten sich schließlich für das olympische Eishockeyturnier.

Vor-Qualifikation[Bearbeiten]

Vom 9. bis 11. Oktober 2008 wurde eine Vor-Qualifikation ausgespielt. Die Teilnehmer dieses Turniers waren Bulgarien, Spanien, Mexiko und die Türkei. Als Gastgeber fungierte der türkische Verband, der das Turnier in Ankara in der Genclik Spor il Mudurlugu Ice Arena ausrichtete.

Gruppe A[Bearbeiten]

Nachdem das Turnier zunächst in İzmit hatte stattfinden sollen, verlegte der türkische Verband den Austragungsort kurzfristig in die Hauptstadt Ankara. Aufgrund des besten Torverhältnisses setzten sich die Spanier gegen die punktgleichen Bulgaren und Mexikaner durch. Daran änderte auch die knappe Niederlage gegen Mexiko nichts, da die Iberer das Duell gegen die gastgebenden Türken von allen Mannschaften am deutlichsten gewonnen hatten und zudem die bis dahin ungeschlagenen Bulgaren im abschließenden Spiel schlagen konnten. Ohne jede Chance beendete die Türkei, die als einzige Mannschaft in der WM-Division III beheimatet war, das Turnier.

Als bester Scorer ging der Bulgare Alexej Jotow mit zwölf Scorerpunkten aus dem Turnier hervor, der damit deutlich vor dem Mexikaner Brian Arroyo lag, der es auf acht Punkte brachte.

Insgesamt besuchten 1392 Zuschauer die sechs Qualifikationsspiele, was einem Schnitt von 232,0 pro Spiel entspricht.[4]

9. Oktober 2008
14:30 Uhr
(MESZ)
MexikoMexiko Mexiko 2:6
(1:2, 0:3, 1:1)
Spielbericht (PDF; 10 kB)
BulgarienBulgarien Bulgarien Gençlik Spor İl Müdürlüğü Eishalle, Ankara
Zuschauer: 50
9. Oktober 2008
18:00 Uhr
SpanienSpanien Spanien 14:1
(2:1, 6:0, 6:0)
Spielbericht (PDF; 12 kB)
TurkeiTürkei Türkei Gençlik Spor İl Müdürlüğü Eishalle, Ankara
Zuschauer: 465
10. Oktober 2008
14:30 Uhr
SpanienSpanien Spanien 4:5
(3:2, 1:2, 0:1)
Spielbericht (PDF; 11 kB)
MexikoMexiko Mexiko Gençlik Spor İl Müdürlüğü Eishalle, Ankara
Zuschauer: 146
10. Oktober 2008
18:00 Uhr
BulgarienBulgarien Bulgarien 8:0
(2:0, 3:0, 3:0)
Spielbericht (PDF; 10 kB)
TurkeiTürkei Türkei Gençlik Spor İl Müdürlüğü Eishalle, Ankara
Zuschauer: 256
11. Oktober 2008
13:30 Uhr
BulgarienBulgarien Bulgarien 2:6
(1:0, 1:4, 1:1)
Spielbericht (PDF; 11 kB)
SpanienSpanien Spanien Gençlik Spor İl Müdürlüğü Eishalle, Ankara
Zuschauer: 125
11. Oktober 2008
17:00 Uhr
TurkeiTürkei Türkei 2:9
(0:3, 1:2, 1:4)
Spielbericht (PDF; 11 kB)
MexikoMexiko Mexiko Gençlik Spor İl Müdürlüğü Eishalle, Ankara
Zuschauer: 350
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. SpanienSpanien Spanien 3 2 0 0 1 24:08 6
2. BulgarienBulgarien Bulgarien 3 2 0 0 1 16:08 6
3. MexikoMexiko Mexiko 3 2 0 0 1 16:12 6
4. TurkeiTürkei Türkei 3 0 0 0 3 03:31 0

Erste Qualifikationsrunde[Bearbeiten]

Die erste Qualifikationsrunde fand zwischen dem 6. und 9. November 2008 statt. Dabei genossen die drei Gruppenköpfe das Recht, über den Ort der Ausrichtung zu bestimmen. Ungarn und Polen machten in den Gruppen C und D von diesem Recht Gebrauch, während sich Kasachstan mit Estland als Turnierausrichter der Gruppe B zufriedengab.

Gruppe B[Bearbeiten]

Die Spiele der Gruppe B der ersten Qualifikationsrunde fanden vom 6. bis 9. November 2008 in der Kreenholm Eishalle im estnischen Narva statt.

Eindrucksvoll untermauerte Kasachstan bereits in der Auftaktpartie des Turnieres seine Favoritenstellung, als Vor-Qualifikationssieger Spanien mit 17:0 besiegt wurde – zugleich der höchste Sieg der gesamten ersten Runde. Nach einem weiteren Sieg über Gastgeber Estland, das am Vortag mit dem 6:4 über die Niederlande für eine kleine Sensation gesorgt hatte, war die Abschlusspartie der Kasachen gegen die Niederländer reine Formsache. Durch einen 7:2-Sieg über die Niederlande erreichten die Kasachen mit einer makellosen Bilanz von drei Siegen und 31:2 Toren die finale Qualifikation. Den zweiten Platz sicherten sich die baltischen Gastgeber, die im abschließenden Turnierspiel den insgesamt hoffnungslos unterlegenen Qualifikanten von der iberischen Halbinsel besiegten.

Als beste Scorer gingen die Kasachen Andrei Spiridonow, Alexander Schin und Dosschan Jessirkenow mit jeweils sechs Scorerpunkten aus dem Turnier hervor. Dahinter folgten weitere neun ihrer Teamkollegen sowie ein Este mit fünf Punkten. Mit je vier Turniertreffern erzielten die Kasachen Andrei Spiridonow und Talgat Schailauow die meisten Tore.

Insgesamt besuchten 3.188 Zuschauer die sechs Qualifikationsspiele, was einem Schnitt von 531,3 pro Spiel entspricht.[5]

6. November 2008
15:00 Uhr
(MEZ)
KasachstanKasachstan Kasachstan 17:0
(7:0, 6:0, 4:0)
Spielbericht (PDF; 12 kB)
SpanienSpanien Spanien Kreenholm Eishalle, Narva
Zuschauer: 432
6. November 2008
19:00 Uhr
NiederlandeNiederlande Niederlande 4:6
(2:1, 1:1, 1:4)
Spielbericht (PDF; 10 kB)
EstlandEstland Estland Kreenholm Eishalle, Narva
Zuschauer: 560
7. November 2008
15:00 Uhr
NiederlandeNiederlande Niederlande 4:1
(0:1, 2:0, 2:0)
Spielbericht (PDF; 10 kB)
SpanienSpanien Spanien Kreenholm Eishalle, Narva
Zuschauer: 155
7. November 2008
19:00 Uhr
EstlandEstland Estland 0:7
(0:4, 0:2, 0:1)
Spielbericht (PDF; 10 kB)
KasachstanKasachstan Kasachstan Kreenholm Eishalle, Narva
Zuschauer: 1.200
9. November 2008
15:00 Uhr
KasachstanKasachstan Kasachstan 7:2
(2:1, 3:1, 2:0)
Spielbericht (PDF; 11 kB)
NiederlandeNiederlande Niederlande Kreenholm Eishalle, Narva
Zuschauer: 206
9. November 2008
19:00 Uhr
SpanienSpanien Spanien 1:8
(0:2, 1:3, 0:3)
Spielbericht (PDF; 11 kB)
EstlandEstland Estland Kreenholm Eishalle, Narva
Zuschauer: 635
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. KasachstanKasachstan Kasachstan 3 3 0 0 0 31:02 9
2. EstlandEstland Estland 3 2 0 0 1 14:12 6
3. NiederlandeNiederlande Niederlande 3 1 0 0 2 10:14 3
4. SpanienSpanien Spanien 3 0 0 0 3 02:29 0

Gruppe C[Bearbeiten]

Die Spiele der Gruppe C der ersten Qualifikationsrunde fanden vom 7. bis 9. November 2008 in der Papp László Budapest Sportaréna in der ungarischen Hauptstadt Budapest statt.

Mit drei deutlichen Siegen untermauerte der Gastgeber Ungarn, der im vorangegangenen Frühjahr bei der Weltmeisterschaft den Aufstieg von der Division I in den Top-Pool geschafft hatte, seine Favoritenstellung und qualifizierte sich für die zweite und abschließende Runde der Qualifikation. Nach Siegen der Ungarn und Litauer über die beiden teilnehmenden Balkanstaaten Serbien und Kroatien kam es am letzten Spieltag zum „Endspiel“ um den Turniersieg. Dort stellte Ungarn vor heimischer Kulisse bereits frühzeitig die Weichen auf Sieg. Den dritten Platz sicherte sich Kroatien durch einen deutlichen 5:1-Sieg über den Nachbarstaat Serbien.

Als beste Scorer gingen die Ungarn Balázs Ladányi und Gábor Ocskay mit jeweils sieben Scorerpunkten aus dem Turnier hervor. Beide erzielten zwei Tore selbst und bereiteten fünf weitere vor. Mit je vier Turniertreffern erzielte ihr Teamkollege János Vas und der Kroate Oliver Ciganović die meisten Tore.

Insgesamt besuchten 26.501 Zuschauer die sechs Qualifikationsspiele, was einem Schnitt von 4.416,8 pro Spiel entspricht.[5]

7. November 2008
14:30 Uhr
(MEZ)
LitauenLitauen Litauen 4:2
(0:2, 3:0, 1:0)
Spielbericht (PDF; 10 kB)
KroatienKroatien Kroatien Budapest Arena, Budapest
Zuschauer: 400
7. November 2008
18:00 Uhr
UngarnUngarn Ungarn 9:1
(4:0, 1:1, 4:0)
Spielbericht (PDF; 11 kB)
SerbienSerbien Serbien Budapest Arena, Budapest
Zuschauer: 6.500
8. November 2008
14:00 Uhr
LitauenLitauen Litauen 7:2
(0:1, 4:1, 3:0)
Spielbericht (PDF; 10 kB)
SerbienSerbien Serbien Budapest Arena, Budapest
Zuschauer: 1.500
8. November 2008
17:30 Uhr
KroatienKroatien Kroatien 1:6
(0:2, 0:3, 1:1)
Spielbericht (PDF; 10 kB)
UngarnUngarn Ungarn Budapest Arena, Budapest
Zuschauer: 7.898
9. November 2008
14:00 Uhr
SerbienSerbien Serbien 1:5
(0:1, 1:3, 0:1)
Spielbericht (PDF; 10 kB)
KroatienKroatien Kroatien Budapest Arena, Budapest
Zuschauer: 1.683
9. November 2008
17:30 Uhr
UngarnUngarn Ungarn 5:2
(3:1, 0:0, 2:1)
Spielbericht (PDF; 11 kB)
LitauenLitauen Litauen Budapest Arena, Budapest
Zuschauer: 8.520
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. UngarnUngarn Ungarn 3 3 0 0 0 20:04 9
2. LitauenLitauen Litauen 3 2 0 0 1 13:09 6
3. KroatienKroatien Kroatien 3 1 0 0 2 08:11 3
4. SerbienSerbien Serbien 3 0 0 0 3 04:21 0

Gruppe D[Bearbeiten]

Die Spiele der Gruppe D der ersten Qualifikationsrunde fanden vom 6. bis 9. November 2008 in der Arena Sanok im polnischen Sanok statt.

Nachdem sich in den Gruppen B und C jeweils die in der IIHF-Weltrangliste bestplatzierte Mannschaft durchgesetzt hatte, verpassten die als Gruppenkopf gesetzten Polen vor heimischer Kulisse die nächste Runde zu erreichen. Bereits an den ersten beiden Spieltagen waren die Tendenzen klar geworden. Während die Japaner und Polen ihre Partien gegen Rumänien und Großbritannien gewonnen hatten, kam es – wie in den beiden anderen Gruppen auch – am letzten Tag zum entscheidenden Spiel um den Turniersieg, in das die Asiaten mit einem Punkt Vorsprung gingen, da die Polen Großbritannien am Spieltag zuvor erst im Penaltyschießen besiegt hatten, während Japan in der regulären Spielzeit knapp mit 2:1 gewonnen hatte. Die Japaner besiegten schließlich auch Polen mit 3:1 und erreichten die nächste Runde. Den dritten Rang belegte Großbritannien, die mit einem abschließenden 11:1-Sieg die insgesamt hoffnungslos unterlegenen Rumänen auf den vierten Platz verwiesen.

Als bester Scorer ging der Brite Greg Chambers mit sechs Scorerpunkten, allesamt Torvorbereitungen, aus dem Turnier hervor. Mit vier Turniertreffern erzielte der Pole Krzysztof Zapała die meisten Tore.

Insgesamt besuchten 10.600 Zuschauer die sechs Qualifikationsspiele, was einem Schnitt von 1.766,7 pro Spiel entspricht.[5]

6. November 2008
15:30 Uhr
(MEZ)
JapanJapan Japan 7:0
(3:0, 3:0, 1:0)
Spielbericht (PDF; 10 kB)
RumänienRumänien Rumänien Arena Sanok, Sanok
Zuschauer: 600
6. November 2008
19:30 Uhr
PolenPolen Polen 3:2 n.P.
(1:1, 1:0, 0:1, 0:0, 1:0)
Spielbericht (PDF; 10 kB)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Arena Sanok, Sanok
Zuschauer: 2.500
7. November 2008
15:45 Uhr
JapanJapan Japan 2:1
(1:1, 1:0, 0:0)
Spielbericht (PDF; 9 kB)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien Arena Sanok, Sanok
Zuschauer: 300
7. November 2008
19:15 Uhr
RumänienRumänien Rumänien 1:9
(1:3, 0:3, 0:3)
Spielbericht (PDF; 11 kB)
PolenPolen Polen Arena Sanok, Sanok
Zuschauer: 2.400
9. November 2008
14:30 Uhr
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien 11:1
(4:0, 3:1, 4:0)
Spielbericht (PDF; 11 kB)
RumänienRumänien Rumänien Arena Sanok, Sanok
Zuschauer: 800
9. November 2008
18:15 Uhr
PolenPolen Polen 1:3
(0:3, 1:0, 0:0)
Spielbericht (PDF; 10 kB)
JapanJapan Japan Arena Sanok, Sanok
Zuschauer: 4.000
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. JapanJapan Japan 3 3 0 0 0 12:02 9
2. PolenPolen Polen 3 1 1 0 1 13:06 5
3. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien 3 1 0 1 1 14:06 4
4. RumänienRumänien Rumänien 3 0 0 0 3 02:27 0

Zweite Qualifikationsrunde[Bearbeiten]

Die zweite Qualifikationsrunde fand vom 5. bis 8. Februar 2009 statt. Dabei genossen die drei Gruppenköpfe das Recht über den Ort der Ausrichtung zu bestimmen und machten davon auch Gebrauch. Das vom Deutschen Eishockey-Bund ausgerichtete Turnier der Gruppe E fand in der Hannoveraner TUI Arena statt,[6] während die anderen beiden Turniere im norwegischen Oslo und in der lettischen Hauptstadt Riga ausgetragen wurden.[7] Dort dienten das Jordal Amfi und die Riga Arena als Austragungsorte.

Gruppe E[Bearbeiten]

Die Spiele der Gruppe E wurden – wie vom Deutschen Eishockey-Bund bereits im Juli 2008 angekündigt – in der TUI Arena von Hannover, der Heimspielstätte der Hannover Scorpions aus der Deutschen Eishockey Liga, ausgetragen.

Logo des Herren-Qualifikationsturniers in Deutschland

Bereits nach dem zweiten Turniertag stand die favorisierte deutsche Nationalmannschaft von Bundestrainer Uwe Krupp als Turniersieger und somit einer der drei endgültigen Qualifikanten für das olympische Turnier in Vancouver fest. Nach einem deutlichen 7:1-Auftaktsieg gegen überforderte Japaner, gelang dem Zehnten der IIHF-Weltrangliste von 2008 gegen die erst im Vorjahr in die Top-Division aufgestiegenen Österreicher ein weiterer, aber knapper Sieg. Da die ebenfalls in der Gruppe befindlichen Slowenen sowohl Österreich in der Verlängerung als auch den Japanern erst im Penaltyschießen unterlegen gewesen waren, hatten mit Ausnahme von Deutschland alle anderen Teams bereits viele Verlustpunkte gesammelt, wodurch die Deutschen schon vor den abschließenden Spielen am letzten Spieltag als Sieger des Turniers feststanden. Die abschließenden Siege Österreichs über Japan sowie Deutschlands über Slowenien hatten daher nur noch statistischen Wert.

Als bester Scorer und zugleich treffsicherster Torschütze ging der Österreicher Michael Grabner mit fünf Scorerpunkten, allesamt Tore, aus dem Turnier hervor. Mit drei Turniertreffern platzierte sich der Deutsche John Tripp in beiden Wertungen hinter ihm. Die meisten Torvorbereitungen gelangen Grabners Landsmann Oliver Setzinger, der drei Treffer seines Teams vorbereitete. Der Österreicher Grabner war für das Turnierwochenende extra aus Nordamerika nach Hannover angereist, um sein Team nach Vancouver zu führen. Er war von seinem Team, den Manitoba Moose aus der American Hockey League – gleichzeitig das Farmteam der Vancouver Canucks aus der Olympia-Gastgeberstadt –, für die Qualifikation freigestellt worden.[8] Als bester Torhüter wurde Deutschlands Dimitri Pätzold, der im Duo mit Teamkollege Dennis Endras die mit Abstand besten statistischen Werte aufwies, ausgezeichnet. Ebenso erhielt sein Landsmann John Tripp die Auszeichnung als bester Stürmer, während der Österreicher André Lakos die Nominierung zum besten Verteidiger erhielt.[9]

Insgesamt besuchten 17.929 Zuschauer die sechs Qualifikationsspiele, was einem Schnitt von 2.988,2 pro Spiel entspricht.[10]

5. Februar 2009
16:00 Uhr
(MEZ)
SlowenienSlowenien Slowenien
A. Hebar (21:48)
M. Rodman (30:30)
M. Rodman (39:44)
3:4 n.V.
(0:0, 3:2, 0:1, 0:1)
Spielbericht (PDF; 68 kB)
OsterreichÖsterreich Österreich
M. Grabner (24:52)
M. Grabner (35:39)
T. Koch (55:01)
A. Lakos (63:40)
TUI Arena, Hannover
Zuschauer: 1.016
5. Februar 2009
19:30 Uhr
DeutschlandDeutschland Deutschland
Y. Seidenberg (3:57)
M. Wolf (6:07)
P. Gogulla (15:00)
M. Klinge (31:28)
R. Mueller (31:57)
J. Tripp (32:55)
J. Tripp (53:22)
7:1
(3:1, 3:0, 1:0)
Spielbericht (PDF; 68 kB)
JapanJapan Japan
M. Domeki (19:01)
TUI Arena, Hannover
Zuschauer: 4.318
7. Februar 2009
12:00 Uhr
SlowenienSlowenien Slowenien
T. Razingar (0:59)
I. Jan (11:37)
A. Mušič (28:45)
A. Kranjc (30:34)
4:5 n.P.
(2:1, 2:1, 0:2, 0:0, 0:1)
Spielbericht (PDF; 68 kB)
JapanJapan Japan
M. Domeki (16:45)
R. Kawai (27:02)
B. Ishioka (47:00)
G. Tanaka (56:12)
G. Tanaka (PS)
TUI Arena, Hannover
Zuschauer: 2.380
7. Februar 2009
15:30 Uhr
OsterreichÖsterreich Österreich
D. Kalt (30:49)
1:2
(0:0, 1:2, 0:0)
Spielbericht (PDF; 67 kB)
DeutschlandDeutschland Deutschland
Y. Seidenberg (22:04)
J. Tripp (33:03)
TUI Arena, Hannover
Zuschauer: 5.034
8. Februar 2009
13:30 Uhr
JapanJapan Japan
D. Mitani (34:45)
D. Obara (42:59)
2:5
(0:1, 1:3, 1:1)
Spielbericht (PDF; 67 kB)
OsterreichÖsterreich Österreich
M. Grabner (13:05)
M. Grabner (26:39)
D. Welser (31:30)
M. Grabner (31:55)
P. Lakos (48:25)
TUI Arena, Hannover
Zuschauer: 1.423
8. Februar 2009
17:10 Uhr
DeutschlandDeutschland Deutschland
M. Hackert (12:22)
T. Mulock (21:12)
2:1
(1:0, 1:0, 0:1)
Spielbericht (PDF; 67 kB)
SlowenienSlowenien Slowenien
A. Mušič (48:07)
TUI Arena, Hannover
Zuschauer: 3.758
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. DeutschlandDeutschland Deutschland 3 3 0 0 0 11:03 9
2. OsterreichÖsterreich Österreich 3 1 1 0 1 10:07 5
3. JapanJapan Japan 3 0 1 0 2 08:16 2
4. SlowenienSlowenien Slowenien 3 0 0 2 1 08:11 2

Gruppe F[Bearbeiten]

Die Spiele der Gruppe F der zweiten Qualifikationsrunde fanden in der Riga Arena, der größten Sportarena der lettischen Hauptstadt, statt. Die maximal 11.000 Zuschauer fassende Halle war bereits bei der Eishockey-Weltmeisterschaft 2006 im Baltikumstaat Hauptspielort und Schauplatz des Finalspiels gewesen.

Wie in Gruppe E setzte sich der Favorit und Gastgeber Lettland durch. Ausschlaggebend für die Letten war, neben dem entscheidenden 4:1-Sieg über Italien im letzten Gruppenspiel, dass der große Konkurrent Italien bereits in der ersten Partie des Turniers gegen die Ukrainer – dem einzigen Teilnehmer aus der Weltmeisterschafts-Division-I – mit 2:3 unterlag und somit wertvolle Zähler einbüßte. Nachdem Italien und Lettland am zweiten Turniertag jeweils drei Punkte einfahren konnten und die Ukrainer damit auch eine Niederlage hinnehmen mussten, genügte Lettland am Schlusstag lediglich ein Punkt für die erfolgreiche Qualifikation. Abgeschlagen auf dem letzten Platz landeten die Ungarn, die sich erst über das im eigenen Land veranstaltete Qualifikationsturnier für die zweite Runde qualifiziert hatten. Lediglich gegen die Ukrainer gelang es ihnen einen Punkt zu holen.

Als bester Scorer ging der Lette Jānis Sprukts mit sieben Scorerpunkten, darunter fünf Torvorbereitungen, aus dem Turnier hervor. Mit vier Turniertreffern erzielte sein Landsmann Mārtiņš Karsums die meisten Tore. Beide Spieler waren im Vorfeld von ihren Klubs aus der National Hockey League – Sprukts von den Florida Panthers und Karsums von den Boston Bruins – extra für das Turnier freigestellt worden.[8] Die besten statistischen Werte unter den Torhüter wies mit Sergejs Naumovs ebenfalls ein Lette auf.

Insgesamt besuchten 27.050 Zuschauer die sechs Qualifikationsspiele, was einem Schnitt von 4.508,3 pro Spiel entspricht. Dies war zugleich der beste Schnitt aller drei Qualifikationsturniere der zweiten Runde.[10]

5. Februar 2009
14:00 Uhr
(MEZ)
ItalienItalien Italien
R. Ramoser (55:11)
R. Ramoser (55:37)
2:3
(0:1, 0:0, 2:2)
Spielbericht (PDF; 55 kB)
UkraineUkraine Ukraine
S. Warlamow (14:38)
S. Warlamow (52:52)
O. Materuchin (54:28)
Riga Arena, Riga
Zuschauer: 1.100
5. Februar 2009
18:00 Uhr
LettlandLettland Lettland
J. Sprukts (12:33)
A. Reķis (25:16)
L. Dārziņš (26:03)
M. Karsums (30:37)
H. Vasiļjevs (48:05)
L. Dārziņš (57:57)
M. Karsums (59:29)
7:3
(1:1, 3:2, 3:0)
Spielbericht (PDF; 56 kB)
UngarnUngarn Ungarn
B. Ladányi (7:06)
M. Vas (29:05)
B. Svasznek (37:59)
Riga Arena, Riga
Zuschauer: 4.900
6. Februar 2009
14:00 Uhr
ItalienItalien Italien
L. Ansoldi (13:42)
A. Aquino (14:17)
J. Pittis (27:29)
M. Chitaroni (45:44)
4:1
(2:0, 1:0, 1:1)
Spielbericht (PDF; 55 kB)
UngarnUngarn Ungarn
B. Svasznek (58:49)
Riga Arena, Riga
Zuschauer: 900
6. Februar 2009
18:00 Uhr
UkraineUkraine Ukraine
A. Srjubko (18:57)
S. Klymentjew (58:48)
2:4
(1:0, 0:2, 1:2)
Spielbericht (PDF; 56 kB)
LettlandLettland Lettland
M. Karsums (24:40)
M. Rēdlihs (33:38)
A. Ņiživijs (47:31)
J. Sprukts (59:45)
Riga Arena, Riga
Zuschauer: 8.250
8. Februar 2009
12:00 Uhr
UngarnUngarn Ungarn
G. Ocskay (21:47)
J. Vas (31:28)
K. Palkovics (57:25)
3:4 n.P.
(0:0, 2:0, 1:3, 0:0, 0:1)
Spielbericht (PDF; 56 kB)
UkraineUkraine Ukraine
O. Tymtschenko (51:39)
O. Materuchin (54:41)
W. Schachrajtschuk (58:44)
S. Warlamow (PS)
Riga Arena, Riga
Zuschauer: 1.900
8. Februar 2009
16:00 Uhr
LettlandLettland Lettland
Ģ. Ankipāns (8:48)
M. Cipulis (10:01)
M. Karsums (34:25)
L. Dārziņš (42:59)
4:1
(2:0, 1:0, 1:1)
Spielbericht (PDF; 55 kB)
ItalienItalien Italien
G. Scandella (40:15)
Riga Arena, Riga
Zuschauer: 10.000
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. LettlandLettland Lettland 3 3 0 0 0 15:06 9
2. UkraineUkraine Ukraine 3 1 1 0 1 09:09 5
3. ItalienItalien Italien 3 1 0 0 2 07:08 3
4. UngarnUngarn Ungarn 3 0 0 1 2 07:15 1

Gruppe G[Bearbeiten]

Die Spiele der Gruppe G fanden im altehrwürdigen Jordal Amfi von Oslo statt. Das 5.500 Zuschauer fassende und 1951 erbaute Stadion war bereits Schauplatz der Olympischen Winterspiele 1952 und der Eishockey-Weltmeisterschaft 1999 gewesen.

Logo des Herren-Qualifikationsturniers in Norwegen

Auch in der dritten Qualifikationsgruppe setzte sich die in der IIHF-Weltrangliste am besten platzierte Mannschaft durch. Trotz am Ende fünf Punkten Vorsprung mussten die Norweger bis weit ins letzte und entscheidende Gruppenspiel gegen den Nachbarn Dänemark um die Qualifikation zittern. Zwar waren die Dänen durch eine überraschende Niederlage nach Verlängerung gegen Frankreich schlecht ins Turnier gestartet, doch ein Sieg über Kasachstan bewahrte sie vor dem vorzeitigen Aus. Nachdem Frankreich Norwegen und Kasachstan unterlegen war, entschied sich im rein skandinavischen Duell, wer den Startplatz für Vancouver erhalten sollte. Dabei führten die Dänen bis zur Hälfte der Partie mit 2:1 gegen die Gastgeber. Erst danach bekamen die Norweger die Partie unter Kontrolle und Ex-NHL-Spieler Patrick Thoresen bewahrte seine Mannschaft mit einem Hattrick vor dem Ausscheiden.

Als beste Scorer gingen die Norweger Patrick Thoresen und Tore Vikingstad mit jeweils sechs Scorerpunkten aus dem Turnier hervor. Während Thoresen mit vier Turniertreffern gleichzeitig auch bester Torschütze des Turniers wurde, erzielte Vikingstad drei Treffer. Beide sorgten damit fast im Alleingang für die erfolgreiche Qualifikation der Skandinavier. Unter den Torhütern gab es nur wenig Unterschiede. So wiesen sowohl der Kasache Alexei Kusnezow als auch der Norweger Pål Grotnes und der Franzose Fabrice Lhenry sehr ähnliche Werte in den Statistiken für Gegentorschnitt und gehaltene Schüsse auf.

Insgesamt besuchten lediglich 8.490 Zuschauer die sechs Qualifikationsspiele, was einem Schnitt von 1.415 Zuschauern pro Spiel entspricht. Vor allem die Spiele ohne norwegische Beteiligung waren nur mäßig besucht.[10]

5. Februar 2009
15:00 Uhr
(MEZ)
DanemarkDänemark Dänemark
D. Nielsen (8:11)
1:2 n.V.
(1:0, 0:0, 0:1, 0:1)
Spielbericht (PDF; 74 kB)
FrankreichFrankreich Frankreich
S. Bordeleau (43:19)
B. Amar (61:18)
Jordal Amfi, Oslo
Zuschauer: 325
5. Februar 2009
19:00 Uhr
NorwegenNorwegen Norwegen
P. Thoresen (26:49)
T. Vikingstad (33:00)
2:1
(0:0, 2:1, 0:0)
Spielbericht (PDF; 68 kB)
KasachstanKasachstan Kasachstan
W. Krasnoslobodzew (29:55)
Jordal Amfi, Oslo
Zuschauer: 2.069
7. Februar 2009
13:00 Uhr
DanemarkDänemark Dänemark
L. Eller (5:34)
J. Damgaard (34:54)
M. Green (46:36)
3:2
(1:1, 1:0, 1:1)
Spielbericht (PDF; 69 kB)
KasachstanKasachstan Kasachstan
R. Sawtschenko (4:58)
K. Kassatkin (59:59)
Jordal Amfi, Oslo
Zuschauer: 455
7. Februar 2009
17:00 Uhr
FrankreichFrankreich Frankreich
P.-É. Bellemare (27:15)
O. Coqueux (40:17)
2:3
(0:1, 1:2, 1:0)
Spielbericht (PDF; 68 kB)
NorwegenNorwegen Norwegen
T. Vikingstad (17:32)
T. Vikingstad (35:52)
M. Ask (37:43)
Jordal Amfi, Oslo
Zuschauer: 2.313
8. Februar 2009
13:00 Uhr
KasachstanKasachstan Kasachstan
R. Startschenko (5:50)
R. Sawtschenko (6:13)
I. Solarew (25:27)
A. Ogorodnikow (26:08)
K. Kassatkin (33:40)
W. Rifel (48:40)
A. Gawrilin (53:42)
W. Krasnoslobodzew (54:10)
8:2
(2:0, 3:1, 3:1)
Spielbericht (PDF; 70 kB)
FrankreichFrankreich Frankreich
F. Rozenthal (37:16)
L. Tardif (58:53)
Jordal Amfi, Oslo
Zuschauer: 314
8. Februar 2009
17:00 Uhr
NorwegenNorwegen Norwegen
L.-E. Spets (4:09)
P. Thoresen (27:54)
P. Thoresen (37:26)
J. Holøs (49:40)
P. Thoresen (58:13)
5:3
(1:2, 2:0, 2:1)
Spielbericht (PDF; 69 kB)
DanemarkDänemark Dänemark
M. Bødker (0:45)
N. Hardt (14:43)
R. Olsen (56:36)
Jordal Amfi, Oslo
Zuschauer: 3.014
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. NorwegenNorwegen Norwegen 3 3 0 0 0 10:06 9
2. DanemarkDänemark Dänemark 3 1 0 1 1 07:09 4
3. KasachstanKasachstan Kasachstan 3 1 0 0 2 11:07 3
4. FrankreichFrankreich Frankreich 3 0 1 0 2 06:12 2

Hauptturnier[Bearbeiten]

Modus[Bearbeiten]

Die zwölf Teams des olympischen Eishockeyturnieres wurden in der Vorrunde in drei Gruppen zu je vier Mannschaften eingeteilt. Dabei setzten sich die drei Gruppen nach den Platzierungen der Nationalmannschaften in der IIHF-Weltrangliste nach der Weltmeisterschaft 2008 nach folgendem Schlüssel zusammen:

Gruppe A Gruppe B Gruppe C
A1 (1) B1 (2) C1 (3)
A2 (6) B2 (5) C2 (4)
A3 (7) B3 (8) C3 (9)
A4 (12) B4 (11) C4 (10)

Die ersten drei Mannschaften der Weltrangliste bildeten die Gruppenköpfe. Dahinter folgten die Mannschaften auf den Rängen 4 bis 6 an zweiter Position und 7 bis 9 an dritter. Die drei verbleibenden Plätze ermittelten die drei Qualifikanten. Der in der Weltrangliste des Jahres 2008 bestplatzierte Qualifikant wurde dabei in die Gruppe C gesetzt, der zweitbeste in Gruppe B und der drittbeste in Gruppe A. Daraus ergab sich schließlich folgende Gruppierungen:

Gruppe A Gruppe B Gruppe C
KanadaKanada Kanada RusslandRussland Russland SchwedenSchweden Schweden
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA TschechienTschechien Tschechien FinnlandFinnland Finnland
SchweizSchweiz Schweiz SlowakeiSlowakei Slowakei WeissrusslandWeißrussland Weißrussland
NorwegenNorwegen Norwegen LettlandLettland Lettland DeutschlandDeutschland Deutschland

Innerhalb der Gruppen spielen die Mannschaften zunächst nach dem Modus Jeder-gegen-Jeden, sodass jede Mannschaft zunächst drei Spiele bestreitet. Nach ihren Ergebnissen in der Vorrunde – zunächst nach der Platzierung innerhalb der Gruppe, anschließend nach Punkten, Tordifferenz, erzielten Toren und schließlich nach dem Weltranglisten-Platz – werden die Mannschaften dann auf die Positionen 1 bis 12 einer neu ermittelten Setzliste eingeteilt.

Die drei Gruppenersten sowie der beste der drei Gruppenzweiten qualifizieren sich automatisch für das Viertelfinale. Die verbleibenden acht Teams spielen in einer Viertelfinal-Qualifikation die verbleibenden vier Plätze im Viertelfinale aus. Das Team auf dem fünften Rang der Setzliste trifft dabei auf das zwölftplatzierte, das sechstplatzierte auf das elftplatzierte, das siebtplatzierte auf das zehntplatzierte und das achtplatzierte auf das neuntplatzierte. Die siegreichen Playoff-Qualifikanten spielen anschließend im Viertelfinale gegen eines der vier automatisch qualifizierten Teams. Die Sieger daraus treffen im Halbfinale aufeinander, wobei die Sieger das Finale um die Goldmedaille und die Verlierer das Spiel um die Bronzemedaille bestreiten.

Kader[Bearbeiten]

Vorrunde[Bearbeiten]

Gruppe A[Bearbeiten]

Bully in der Partie zwischen der Schweiz und Kanada

In der Gruppe A, der die beiden nordamerikanischen Teams angehörten, setzte sich zur Überraschung vieler das Team der Vereinigten Staaten als Gruppensieger durch.

Am Auftaktspieltag siegten sowohl die USA gegen die Schweiz und Kanada gegen Norwegen. Während die Amerikaner beim 3:1 noch nicht zu überzeugen wussten, siegte Turnierfavorit Kanada souverän mit 8:0. Nach dem zweiten Spieltag übernahmen die USA die Führung in der Gruppe, da die Kanadier trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung nicht über ein 3:2 im Penaltyschießen gegen die Schweiz hinauskamen. Somit benötigten die Gastgeber im abschließenden Spiel gegen den Erzrivalen einen Sieg, um die direkte Viertelfinalqualifikation zu schaffen. Die Amerikaner siegten in einem engen Spiel jedoch mit 5:3. Die Schweiz sicherte sich durch einen Sieg in der Verlängerung über Norwegen den dritten Rang.

Letztlich qualifizierten sich die Vereinigten Staaten als bestes Team aller Vorrundengruppen direkt fürs Viertelfinale, die Kanadier belegten nach der Vorrunde den sechsten Rang. Die Schweiz und Norwegen belegten die Ränge 8 und 10.

16. Februar 2010
12:00 Uhr
(Ortszeit)
16. Februar 2010
21:00 Uhr
(MEZ)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA
B. Ryan (18:59)
D. Backes (25:52)
R. Malone (28:25)
3:1
(1:0, 2:0, 0:1)
Spielbericht (PDF; 18 kB)
SchweizSchweiz Schweiz
R. Wick (49:25)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 16.706
16. Februar 2010
16:30 Uhr
17. Februar 2010
1:30 Uhr
KanadaKanada Kanada
J. Iginla (22:30)
D. Heatley (24:27)
M. Richards (31:06)
R. Getzlaf (44:29)
D. Heatley (46:43)
J. Iginla (47:36)
C. Perry (51:03)
J. Iginla (58:11)
8:0
(0:0, 3:0, 5:0)
Spielbericht (PDF; 18 kB)
NorwegenNorwegen Norwegen Canada Hockey Place
Zuschauer: 16.652
18. Februar 2010
12:00 Uhr
18. Februar 2010
21:00 Uhr
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA
P. Kessel (2:39)
C. Drury (13:04)
P. Kane (25:52)
R. Malone (54:19)
B. Rafalski (57:00)
B. Rafalski (59:23)
6:1
(2:0, 1:1, 3:0)
Spielbericht (PDF; 18 kB)
NorwegenNorwegen Norwegen
M. Holtet (28:37)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 16.710
18. Februar 2010
16:30 Uhr
19. Februar 2010
1:30 Uhr
SchweizSchweiz Schweiz
I. Rüthemann (28:59)
P. von Gunten (39:50)
2:3 n.P.
(0:1, 2:1, 0:0, 0:0, 0:1)
Spielbericht (PDF; 19 kB)
KanadaKanada Kanada
D. Heatley (9:21)
P. Marleau (20:35)
S. Crosby (PS)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 17.019
20. Februar 2010
12:00 Uhr
20. Februar 2010
21:00 Uhr
NorwegenNorwegen Norwegen
T. Vikingstad (12:21)
M. Hansen (25:24)
T. Vikingstad (38:46)
T. Vikingstad (52:18)
4:5 n.V.
(1:1, 2:2, 1:1, 0:1)
Spielbericht (PDF; 18 kB)
SchweizSchweiz Schweiz
J. Sprunger (1:03)
R. Wick (29:15)
R. Sannitz (35:42)
S. Blindenbacher (49:56)
R. Lemm (62:28)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 16.952
21. Februar 2010
16:40 Uhr
22. Februar 2010
1:40 Uhr
KanadaKanada Kanada
E. Staal (8:53)
D. Heatley (23:32)
S. Crosby (56:51)
3:5
(1:2, 1:1, 1:2)
Spielbericht (PDF; 18 kB)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA
B. Rafalski (0:41)
B. Rafalski (9:15)
C. Drury (36:46)
J. Langenbrunner (47:09)
R. Kesler (59:15)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 18.561
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 3 3 0 0 0 14:05 9
2. KanadaKanada Kanada 3 1 1 0 1 14:07 5
3. SchweizSchweiz Schweiz 3 0 1 1 1 08:10 3
4. NorwegenNorwegen Norwegen 3 0 0 1 2 05:19 1

Gruppe B[Bearbeiten]

Szene aus der Partie zwischen Russland und Lettland

Mit den Ländern Russland, Tschechien und der Slowakei kristallisierte sich die Gruppe B als die ausgeglichenste des Turniers heraus. Trotz einer Niederlage erreichte Mitfavorit Russland das Viertelfinale auf direktem Weg.

Russland mit einem 8:2-Sieg und Tschechien mit einem 3:1-Sieg über das Nachbarland Slowakei hatten – wie erwartet – einen guten Start ins Turnier. Am zweiten Spieltag sorgten die Slowaken allerdings für eine der größten Überraschungen der Vorrunde, als sie Doppelweltmeister Russland mit 2:1 in der Verlängerung schlugen. Da Tschechien und die Slowakei in der Folge auch ihre Partie gegen Lettland gewannen, kam es im letzten Gruppenspiel zum direkten Duell um den Gruppensieg. Dort besiegte Russland die Tschechen mit 4:2. Somit belegten die Tschechen den zweiten Rang hinter Russland, jedoch vor der Slowakei und Lettland.

Als Gesamtdritter der Vorrunde zogen die Russen direkt ins Viertelfinale ein. Tschechien und die Slowakei wurden für die Viertelfinalqualifikation nach ihren Ergebnissen an die fünfte und siebte Position gesetzt. Lettland wurde als schlechtestes Team der Vorrunde auf den zwölften Platz gesetzt.

16. Februar 2010
21:00 Uhr
(Ortszeit)
17. Februar 2010
6:00 Uhr
(MEZ)
RusslandRussland Russland
D. Saripow (2:38)
A. Radulow (7:46)
A. Owetschkin (19:25)
J. Malkin (38:18)
A. Owetschkin (40:59)
D. Saripow (41:30)
I. Kowaltschuk (43:04)
A. Morosow (58:57)
8:2
(3:0, 1:0, 4:2)
Spielbericht (PDF; 18 kB)
LettlandLettland Lettland
H. Vasiļjevs (40:33)
Ģ. Ankipāns (43:35)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 16.862
17. Februar 2010
21:00 Uhr
18. Februar 2010
6:00 Uhr
TschechienTschechien Tschechien
P. Eliáš (9:02)
J. Jágr (37:56)
T. Plekanec (39:58)
3:1
(1:0, 2:1, 0:0)
Spielbericht (PDF; 17 kB)
SlowakeiSlowakei Slowakei
M. Gáborík (20:47)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 16.924
18. Februar 2010
21:00 Uhr
19. Februar 2010
6:00 Uhr
SlowakeiSlowakei Slowakei
M. Hossa (49:48)
P. Demitra (PS)
2:1 n.P.
(0:0, 0:1, 1:0, 0:0, 1:0)
Spielbericht (PDF; 18 kB)
RusslandRussland Russland
A. Morosow (25:32)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 17.202
19. Februar 2010
16:30 Uhr
20. Februar 2010
1:30 Uhr
TschechienTschechien Tschechien
D. Krejčí (2:30)
T. Plekanec (3:33)
J. Jágr (5:07)
T. Kaberle (26:33)
P. Eliáš (59:42)
5:2
(3:0, 1:2, 1:0)
Spielbericht (PDF; 18 kB)
LettlandLettland Lettland
K. Sotnieks (35:30)
Ģ. Ankipāns (38:26)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 16.984
20. Februar 2010
16:30 Uhr
21. Februar 2010
1:30 Uhr
LettlandLettland Lettland 0:6
(0:3, 0:2, 0:1)
Spielbericht (PDF; 17 kB)
SlowakeiSlowakei Slowakei
Ľ. Višňovský (2:44)
R. Zedník (9:11)
J. Stümpel (17:08)
M. Hossa (21:07)
M. Handzuš (22:20)
I. Baranka (57:20)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 17.023
21. Februar 2010
12:00 Uhr
21. Februar 2010
21:00 Uhr
RusslandRussland Russland
J. Malkin (15:13)
W. Koslow (34:34)
J. Malkin (41:49)
P. Dazjuk (59:47)
4:2
(1:1, 1:0, 2:1)
Spielbericht (PDF; 18 kB)
TschechienTschechien Tschechien
T. Plekanec (19:06)
M. Michálek (54:51)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 17.114
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. RusslandRussland Russland 3 2 0 1 0 13:06 7
2. TschechienTschechien Tschechien 3 2 0 0 1 10:07 6
3. SlowakeiSlowakei Slowakei 3 1 1 0 1 09:04 5
4. LettlandLettland Lettland 3 0 0 0 3 04:19 0

Gruppe C[Bearbeiten]

Marcel Goc (links, Deutschland) und Samuel Påhlsson (Schweden) beim Anspiel

In der Gruppe C qualifizierten sich die beiden skandinavischen Nationen Schweden und Finnland souverän für das Viertelfinale. Beide hatten bei den Winterspielen 2006 in Turin das Finalspiel bestritten.

Zum Auftakt gewannen die Finnen souverän gegen Weißrussland, während die Schweden beim 2:0-Sieg über Deutschland erhebliche Probleme hatten. Beide Mannschaften untermauerten am zweiten Gruppenspieltag mit weiteren Siegen aber ihre Favoritenstellung. In den zwei letzten Spielen gewann Weißrussland gegen Deutschland mit 5:3, obwohl diese noch kurz vor Spielende einen Zwei-Tore-Rückstand egalisiert hatten. Schweden gewann mit 3:0 gegen Finnland und blieb somit im zweiten Spiel ohne Gegentor. Gleichzeitig sicherten sie sich den Gruppensieg vor Finnland. Weißrussland wurde Dritter vor Deutschland.

Als Gesamtzweiter und -vierter der Vorrunde erreichten sowohl Schweden als auch Finnland direkt das Viertelfinale. Finnland war der beste Gruppenzweite aller Gruppen. Die Weißrussen belegten den neunten Rang im Endklassement der Vorrunde, während die Deutschen als Vorletzter in die Viertelfinal-Qualifikation gingen.

17. Februar 2010
12:00 Uhr
(Ortszeit)
17. Februar 2010
21:00 Uhr
(MEZ)
FinnlandFinnland Finnland
O. Jokinen (3:24)
N. Hagman (17:50)
N. Hagman (36:52)
V. Filppula (40:23)
J. Ruutu (52:59)
5:1
(2:0, 1:1, 2:0)
Spielbericht (PDF; 17 kB)
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland
S. Kaszizyn (20:21)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 16.639
17. Februar 2010
16:30 Uhr
18. Februar 2010
1:30 Uhr
SchwedenSchweden Schweden
M. Öhlund (24:29)
L. Eriksson (34:13)
2:0
(0:0, 2:0, 0:0)
Spielbericht (PDF; 17 kB)
DeutschlandDeutschland Deutschland Canada Hockey Place
Zuschauer: 16.966
19. Februar 2010
12:00 Uhr
19. Februar 2010
21:00 Uhr
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland
D. Mjaleschka (34:40)
D. Mjaleschka (51:33)
2:4
(0:2, 1:1, 1:1)
Spielbericht (PDF; 17 kB)
SchwedenSchweden Schweden
D. Sedin (6:40)
D. Alfredsson (9:04)
J. Franzén (29:35)
D. Alfredsson (59:49)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 16.878
19. Februar 2010
21:00 Uhr
20. Februar 2010
6:00 Uhr
FinnlandFinnland Finnland
T. Ruutu (4:21)
K. Timonen (24:04)
K. Timonen (36:03)
J. Ruutu (47:10)
J. Pitkänen (49:01)
5:0
(1:0, 2:0, 2:0)
Spielbericht (PDF; 17 kB)
DeutschlandDeutschland Deutschland Canada Hockey Place
Zuschauer: 16.662
20. Februar 2010
21:00 Uhr
21. Februar 2010
6:00 Uhr
DeutschlandDeutschland Deutschland
D. Seidenberg (5:39)
J. Tripp (51:49)
M. Goc (52:10)
3:5
(1:1, 0:1, 2:3)
Spielbericht (PDF; 18 kB)
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland
A. Uharau (10:43)
A. Kaljuschny (28:36)
S. Kaszizyn (51:10)
R. Salej (54:36)
A. Kaljuschny (58:45)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 16.979
21. Februar 2010
21:00 Uhr
22. Februar 2010
6:00 Uhr
SchwedenSchweden Schweden
L. Eriksson (6:41)
N. Bäckström (24:19)
L. Eriksson (38:08)
3:0
(1:0, 2:0, 0:0)
Spielbericht (PDF; 17 kB)
FinnlandFinnland Finnland Canada Hockey Place
Zuschauer: 17.410
Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte
1. SchwedenSchweden Schweden 3 3 0 0 0 09:02 9
2. FinnlandFinnland Finnland 3 2 0 0 1 10:04 6
3. WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 3 1 0 0 2 08:12 3
4. DeutschlandDeutschland Deutschland 3 0 0 0 3 03:12 0

Finalrunde[Bearbeiten]

  Viertelfinal-Qualifikation Viertelfinale Halbfinale Finale
                                     
        
  1D  Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2  
    E4  SchweizSchweiz Schweiz 0  
8D  SchweizSchweiz Schweiz 3
9D  WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 2  
  F1  Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6  
  F4  FinnlandFinnland Finnland 1  
        
        
  4D  FinnlandFinnland Finnland 2
    E1  TschechienTschechien Tschechien 0  
5D  TschechienTschechien Tschechien 3
12D  LettlandLettland Lettland 2  
  SH1  Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2
  SH2  KanadaKanada Kanada 3
        
        
  3D  RusslandRussland Russland 3 Spiel um Platz 3
    E2  KanadaKanada Kanada 7  
6D  KanadaKanada Kanada 8 VH1  FinnlandFinnland Finnland 5
11D  DeutschlandDeutschland Deutschland 2   VH2  SlowakeiSlowakei Slowakei 3
  F3  KanadaKanada Kanada 3
  F2  SlowakeiSlowakei Slowakei 2  
        
        
  2D  SchwedenSchweden Schweden 3
    E3  SlowakeiSlowakei Slowakei 4  
7D  SlowakeiSlowakei Slowakei 4
10D  NorwegenNorwegen Norwegen 3  

Viertelfinal-Qualifikation[Bearbeiten]

Die Partien der Viertelfinal-Qualifikation waren mit Ausnahme einer Partie sehr ausgeglichen. Gleich drei der vier Partien wurden mit nur einem Tor Differenz entschieden, davon je eines in der Overtime und im Penaltyschießen. Lediglich die Kanadier gewannen im ungleichen Duell mit Deutschland souverän. Weißrussland, Lettland und Norwegen bereiteten ihren jeweiligen Gegnern aber erhebliche Probleme.

  • Das erste Viertelfinal-Qualifikationsspiel bestritten die an die achte Position gesetzten Schweizer und die unmittelbar dahinter platzierten Weißrussen. Selbige gingen bereits nach 59 Sekunden durch Aljaksej Kaljuschny in Führung. Nach 27 Minuten hatte die Schweiz die Partie aber gedreht und führte mit 2:1. Noch vor Ende des zweiten Drittels glichen die Weißrussen durch Kanstanzin Sacharau aber aus. Nach torlosem Schlussabschnitt und Verlängerung sorgte Romano Lemm mit seinem Treffer im Penaltyschießen für die Entscheidung und den Viertelfinaleinzug der Eidgenossen.
Der deutsche Torwart Thomas Greiss verhindert eine Torchance des Kanadiers Ryan Getzlaf
  • Im zweiten Viertelfinal-Qualifikationsspiel meldeten sich die Kanadier mit einem souveränen 8:2-Sieg über Deutschland im Kreis der Favoriten zurück. Vor allem im zweiten und dritten Drittel zeigten die Kanadier ihre Klasse. Insgesamt trafen auf Seiten Kanadas sieben verschiedene Spieler das Tor. Lediglich Jarome Iginla traf im Mittelabschnitt doppelt. Für Deutschland erzielten Marcel Goc und Manuel Klinge die Tore zum zwischenzeitlichen 1:4 und 2:8-Endstand.
  • Aufgrund des Turniermodus trafen in der dritten Partie Tschechien und Lettland aufeinander. Beide hatten bereits in der Vorrundengruppe gegeneinander gespielt und Tschechien mit 5:2 gewonnen. Zwar konnten die Tschechen auch diesmal die frühe Führung durch Tomáš Rolinek und Tomáš Fleischmann erzielen, doch in der Schlussphase bestraften die Letten die tschechische Unbekümmertheit. Mārtiņš Cipulis und Miķelis Rēdlihs glichen durch Treffer in der Schlussphase aus. Erst in der sechsten Minute der Verlängerung erlöste David Krejčí Tschechien und ebnete den Weg ins Viertelfinale.
  • Das vierte Spiel sah die Slowaken als drittes Team der Gruppe B ins Viertelfinale einziehen. Sie besiegten die Norweger mit 4:3. Die Slowaken verspielten im Laufe der Partie ebenfalls eine Zwei-Tore-Führung, die Michal Handzuš, Marián Gáborík und Richard Zedník herausgeschossen hatten. Dennoch glichen die Norweger mit der Schlusssirene zur zweiten Drittelpause zum 3:3 durch Anders Bastiansen aus. Der Slowake Miroslav Šatan besorgte in der 49. Minute das 4:3-Endergebnis.
23. Februar 2010
12:00 Uhr
(Ortszeit)
23. Februar 2010
21:00 Uhr
(MEZ)
SchweizSchweiz Schweiz
J. Sprunger (12:25)
H. Domenichelli (27:07)
R. Lemm (PS)
3:2 n.P.
(1:1, 1:1, 0:0, 0:0, 1:0)
Spielbericht (PDF; 17 kB)
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland
A. Kaljuschny (0:59)
K. Sacharau (35:42)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 17.397
23. Februar 2010
16:30 Uhr
24. Februar 2010
1:30 Uhr
KanadaKanada Kanada
J. Thornton (10:13)
S. Weber (22:32)
J. Iginla (23:41)
J. Iginla (28:50)
S. Crosby (41:10)
M. Richards (46:41)
S. Niedermayer (51:22)
R. Nash (56:28)
8:2
(1:0, 3:1, 4:1)
Spielbericht (PDF; 16 kB)
DeutschlandDeutschland Deutschland
M. Goc (36:34)
M. Klinge (58:58)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 17.723
23. Februar 2010
19:00 Uhr
24. Februar 2010
4:00 Uhr
TschechienTschechien Tschechien
T. Rolinek (5:52)
T. Fleischmann (11:06)
D. Krejčí (65:10)
3:2 n.V.
(2:0, 0:0, 0:2, 1:0)
Spielbericht (PDF; 16 kB)
LettlandLettland Lettland
M. Cipulis (52:02)
M. Rēdlihs (56:19)
UBC Thunderbird Arena
Zuschauer: 5.448
23. Februar 2010
21:00 Uhr
24. Februar 2010
6:00 Uhr
SlowakeiSlowakei Slowakei
M. Handzuš (7:03)
M. Gáborík (9:48)
R. Zedník (18:52)
M. Šatan (48:41)
4:3
(3:1, 0:2, 1:0)
Spielbericht (PDF; 16 kB)
NorwegenNorwegen Norwegen
M. Zuccarello Aasen (18:06)
T. Vikingstad (27:27)
A. Bastiansen (39:59)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 17.583

Viertelfinale[Bearbeiten]

Henrik Sedin (rechts, Schweden) und Michal Handzuš (Slowakei) im direkten Duell

Ähnlich der Viertelfinal-Qualifikation gestalteten sich auch die Begegnungen des Viertelfinals als sehr ausgeglichen. Zwar ging keine Partie über die reguläre Spielzeit von 60 Minuten hinaus, jedoch wurden drei Partien erst in der Schlussphase entschieden. Die von vielen als mögliche Finalpaarung anvisierte Partie zwischen Kanada und Russland stieg aufgrund des schwachen Abschneidens der Kanadier bereits im Viertelfinale.

  • Im ersten Viertelfinale bereiteten die Schweizer den in der Vorrunde so souveränen Amerikanern erhebliche Probleme. Erst in der 43. Minute hatte Zach Parise die Führung für die USA erzielt, nachdem ihnen ein Treffer im zweiten Drittel knapp nach dem Ablauf der Uhr noch verwehrt geblieben war. Mit seinem zweiten Treffer zwölf Sekunden vor dem Ende besiegelte Parise den Einzug der US-Amerikaner ins Halbfinale und das Ausscheiden der Eidgenossen.
  • Die mit Spannung erwartete Begegnung zwischen Russland und Kanada nahm einen eher unerwarteten Verlauf. Die Kanadier führten nach dem ersten Drittel bereits mit 4:1. Diesen Vorsprung bauten sie bis zur 30. Minute auf 7:2 aus. Mit sechs verschiedenen Torschützen zeigte sich erneut die Ausgeglichenheit des Kaders. Sergei Gontschar betrieb mit dem 3:7 noch ein wenig Ergebniskosmetik.
  • Das Spiel zwischen Finnland und Tschechien wurde erst in den letzten sieben Minuten entschieden. Bis dahin hatte die Partie 0:0 gestanden und sich in allen Belangen ausgeglichen gestaltet. Die Treffer von Niklas Hagman und Valtteri Filppula sorgten schließlich für den Halbfinaleinzug Finnlands.
  • Abwechslungsreich gestaltete sich die Begegnung zwischen Schweden und der Slowakei. Dabei gelang es mit den Slowaken einem weiteren Team, das sich über die Vorrunde für das Viertelfinale qualifiziert hatte, das schwedische Team aus dem Turnier zu werfen. Sie besiegten den Titelverteidiger mit 4:3. Die Schweden hatten kurz vor Ende des zweiten Drittels einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt, hatten das Remis aber nicht in die Pause retten können. Einen weiteren Treffer der Slowaken, mit dem die abermalige Zwei-Tore-Führung verbunden war, konnten die Skandinavier nicht mehr aufholen.
24. Februar 2010
12:00 Uhr
24. Februar 2010
21:00 Uhr
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA
Z. Parise (42:08)
Z. Parise (59:48)
2:0
(0:0, 0:0, 2:0)
Spielbericht (PDF; 16 kB)
SchweizSchweiz Schweiz Canada Hockey Place
Zuschauer: 17.536
24. Februar 2010
16:30 Uhr
25. Februar 2010
1:30 Uhr
RusslandRussland Russland
D. Kalinin (14:39)
M. Afinogenow (24:46)
S. Gontschar (31:40)
3:7
(1:4, 2:3, 0:0)
Spielbericht (PDF; 17 kB)
KanadaKanada Kanada
R. Getzlaf (2:21)
D. Boyle (12:09)
R. Nash (12:55)
B. Morrow (18:18)
C. Perry (23:10)
S. Weber (24:07)
C. Perry (29:51)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 17.740
24. Februar 2010
19:00 Uhr
25. Februar 2010
4:00 Uhr
FinnlandFinnland Finnland
N. Hagman (53:34)
V. Filppula (58:25)
2:0
(0:0, 0:0, 2:0)
Spielbericht (PDF; 16 kB)
TschechienTschechien Tschechien UBC Thunderbird Arena
Zuschauer: 5.461
24. Februar 2010
21:00 Uhr
25. Februar 2010
6:00 Uhr
SchwedenSchweden Schweden
P. Hörnqvist (33:49)
H. Zetterberg (34:26)
D. Alfredsson (49:39)
3:4
(0:0, 2:3, 1:1)
Spielbericht (PDF; 16 kB)
SlowakeiSlowakei Slowakei
M. Gáborík (27:34)
A. Sekera (28:11)
P. Demitra (39:12)
T. Kopecký (49:01)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 17.493

Halbfinale[Bearbeiten]

In den beiden Halbfinalpartien trafen die Vereinigten Staaten auf Finnland und Gastgeber Kanada auf die Turnierüberraschung Slowakei. Die konnten die Partie weitgehend ausgeglichen gestalten, während die US-Amerikaner problemlos das Finale erreichten.

  • Im ersten Halbfinale überrollten die US-Amerikaner bereits im ersten Drittel und brachten den Einzug ins Finalspiel schon nach 13 Minuten unter Dach und Fach, als sie mit 6:0 führten. Patrick Kane hatte als einziger der US-Amerikaner zweimal getroffen. Den sichtlich geschockten Finnen fiel in der Folge nichts mehr ein und die Amerikaner verwalteten mit ihrer jungen Mannschaft die Führung. Antti Miettinen gelang fünf Minuten vor dem Ende noch der Ehrentreffer für die Skandinavier.
  • Das zweite Halbfinale sah die Kanadier mit 3:2 siegen. Im ersten Drittel hatten Patrick Marleau und Brenden Morrow eine 2:0-Führung herausgeschossen, die Ryan Getzlaf im Mittelabschnitt auf 3:0 ausbaute. In der Schlussphase der Partie musste die Kanadier dann aber noch einmal zittern, da Ľubomír Višňovský und Michal Handzuš binnen kurzer Zeit die Treffer zum 1:3 und 2:3 erzielt hatten. In den letzten fünf Minuten rettete Kanada das knappe Ergebnis aber erfolgreich über die Zeit.
26. Februar 2010
12:00 Uhr
26. Februar 2010
21:00 Uhr
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA
R. Malone (2:04)
Z. Parise (6:22)
E. Johnson (8:36)
P. Kane (10:08)
P. Kane (12:31)
P. Stastny (12:46)
6:1
(6:0, 0:0, 0:1)
Spielbericht (PDF; 16 kB)
FinnlandFinnland Finnland
A. Miettinen (54:46)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 17.602
26. Februar 2010
18:30 Uhr
27. Februar 2010
3:30 Uhr
KanadaKanada Kanada
P. Marleau (13:30)
B. Morrow (15:17)
R. Getzlaf (36:54)
3:2
(2:0, 1:0, 0:2)
Spielbericht (PDF; 16 kB)
SlowakeiSlowakei Slowakei
Ľ. Višňovský (51:35)
M. Handzuš (55:07)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 17.799
Das finnische Team bejubelt den Gewinn der Bronzemedaille

Spiel um Platz 3[Bearbeiten]

In einem mehr als abwechslungsreichen Spiel um die Bronzemedaille hatten die Finnen am Ende das bessere Ende für sich. Sie besiegten die Slowakei mit 5:3.

Kurz vor Ende des ersten Drittels war der Silbermedaillengewinner von 2006 durch Verteidiger Sami Salo in Führung gegangen. Marián Gáborík, Marián Hossa und Pavol Demitra drehten die Partie im zweiten Drittel aber zu Gunsten der Slowaken, die mit einem 3:1 in den Schlussabschnitt gingen. Niklas Hagman gelang fünf Minuten nach Wiederanpfiff der Anschlusstreffer für Finnland und Olli Jokinen konnte mit Treffern innerhalb von zwei Minuten die erneute Führung für Finnland erzielen. Kurz vor Schluss stellte Valtteri Filppula den Endstand her.

27. Februar 2010
19:00 Uhr
28. Februar 2010
4:00 Uhr
FinnlandFinnland Finnland
S. Salo (18:50)
N. Hagman (45:06)
O. Jokinen (46:41)
O. Jokinen (48:41)
V. Filppula (59:49)
5:3
(1:0, 0:3, 4:0)
Spielbericht (PDF; 17 kB)
SlowakeiSlowakei Slowakei
M. Gáborík (29:56)
M. Hossa (35:38)
P. Demitra (38:45)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 17.322

Finale[Bearbeiten]

Sidney Crosby und seine Mitspieler jubeln nach dem 3:2-Siegtreffer

Im Finale − der Neuauflage des Finals des olympischen Eishockeyturniers des Jahres 2002 in Salt Lake City − trafen die Kanadier auf die Vereinigten Staaten. Beide waren bereits in der Vorrunde aufeinandergetroffen, als die US-Amerikaner überraschend, aber verdient mit 5:3 die Oberhand behalten hatten.

Die Gastgeber gingen im Gegensatz zur Vorrundenpartie diesmal in Führung. Jonathan Toews traf in der 13. Spielminute nach Vorlage von Mike Richards. Beim Stand von 1:0 für die Kanadier ging es auch in die Drittelpause, nach deren Ende Kanada die Partie auch weiterhin dominierte. Corey Perry gelang in der 28. Minute das 2:0, ehe Ryan Kesler fünfeinhalb Minuten später den Anschlusstreffer für die US-Amerikaner erzielte. Im Schlussabschnitt drückten die Vereinigten Staaten auf den Ausgleich, wurden aber nur selten zwingend, da die Kanadier diszipliniert spielten. Eineinhalb Minuten vor Spielende nahmen die US-Amerikaner Torhüter Ryan Miller für einen sechsten Feldspieler aus dem Tor. Die Überzahl führte 25 Sekunden vor dem Ende zum Ausgleich durch Zach Parise. In der Verlängerung, die mit lediglich vier Feldspielern auf beiden Seiten bestritten wurde, erzielte Sidney Crosby nach 7:40 Minuten auf Vorlage von Jarome Iginla den 3:2-Siegtreffer für Kanada.

28. Februar 2010
12:15 Uhr
28. Februar 2010
21:15 Uhr
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA
R. Kesler (32:44)
Z. Parise (59:35)
2:3 n.V.
(0:1, 1:1, 1:0, 0:1)
Spielbericht (PDF; 81 kB)
KanadaKanada Kanada
J. Toews (12:50)
C. Perry (27:13)
S. Crosby (67:40)
Canada Hockey Place
Zuschauer: 17.748

Beste Scorer[Bearbeiten]

Als bester Scorer ging der slowakische Stürmer Pavol Demitra aus dem Turnier hervor. Er verbuchte in sieben Spielen zehn Punkte und lag damit einen Punkt vor seinem Teamkollegen Marián Hossa. Demitra und der Kanadier Jonathan Toews waren mit sieben Assists die besten Torvorbereiter des Wettbewerbs. Der kanadische Olympiasieger Jarome Iginla erwies sich mit fünf Toren am Treffsichersten.

Der offensivstärkste Verteidiger des Turniers war der US-Amerikaner Brian Rafalski mit vier Toren und insgesamt acht Scorerpunkten war er gemeinsam mit Zach Parise auch der gefährlichste Angreifer der Vereinigten Staaten.

Abkürzungen: Sp = Spiele, T = Tore, V = Vorlagen, Pkt = Punkte, +/− = Plus/Minus, SM = Strafminuten; Fett: Turnierbestwert

Spieler Team Sp T V Pkt +/− SM
Pavol Demitra SlowakeiSlowakei Slowakei 7 3 7 10 ±0 2
Marián Hossa SlowakeiSlowakei Slowakei 7 3 6 9 ±0 6
Zach Parise Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6 4 4 8 +4 0
Brian Rafalski Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6 4 4 8 +7 2
Jonathan Toews KanadaKanada Kanada 7 1 7 8 +9 2
Jarome Iginla KanadaKanada Kanada 7 5 2 7 +5 0
Sidney Crosby KanadaKanada Kanada 7 4 3 7 +2 4
Dany Heatley KanadaKanada Kanada 7 4 3 7 +1 4
Ryan Getzlaf KanadaKanada Kanada 7 3 4 7 +2 2
Niklas Hagman FinnlandFinnland Finnland 6 4 2 6 −3 2

Beste Torhüter[Bearbeiten]

Unter den Torhütern wies der US-Amerikaner Ryan Miller mit 94,56 Prozent abgewehrten Torschüssen die beste Fangquote auf, womit er maßgeblichen Anteil am Finaleinzug der US-Amerikaner hatte. Der Schwede Henrik Lundqvist erreichte mit 1,34 den niedrigsten Gegentorschnitt pro Spiel und verbuchte zwei Shutouts. Die längste Zeit auf dem Eis verbrachte Jaroslav Halák aus der Slowakei, der alle sieben Spiele seines Teams bestritt und über 422 Minuten absolvierte.

Abkürzungen: Sp = Spiele, Min = Eiszeit (in Minuten), GT = Gegentore, SO = Shutouts, GAA = Gegentorschnitt, Sv% = Fangquote; Fett: Turnierbestwert

Spieler Team Sp Min GT SO GAA Sv%
Ryan Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6 355:07 8 1 1,35 94,56
Ilja Brysgalow RusslandRussland Russland 2 100:53 3 0 1,78 94,23
Tomáš Vokoun TschechienTschechien Tschechien 5 303:35 9 0 1,78 93,57
Henrik Lundqvist SchwedenSchweden Schweden 3 179:05 4 2 1,34 92,73
Roberto Luongo KanadaKanada Kanada 5 307:40 9 1 1,76 92,68

Abschlussplatzierungen[Bearbeiten]

Die Platzierungen ergeben sich nach folgenden Kriterien:

  • Plätze 1 bis 4: Ergebnisse im Finale sowie im Spiel um Platz 3
  • Plätze 5 bis 8 (Verlierer der Viertelfinalpartien): nach Platzierung − dann Punkten, dann Tordifferenz in der Vorrunde
  • Plätze 9 bis 12 (Verlierer der Viertelfinal-Qualifikationspartien): nach Platzierung − dann Punkten, dann Tordifferenz in der Vorrunde
  • Plätze 13 bis 21 (Zweite Qualifikationsrunde): nach Platzierung − dann Punkten, dann Tordifferenz
  • Plätze 22 bis 30 (Erste Qualifikationsrunde): nach Platzierung − dann Punkten, dann Tordifferenz
  • Plätze 31 bis 33 (Vor-Qualifikation): nach Platzierung
Rang Nation
1 KanadaKanada Kanada
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA
3 FinnlandFinnland Finnland
4 SlowakeiSlowakei Slowakei
5 SchwedenSchweden Schweden
6 RusslandRussland Russland
7 TschechienTschechien Tschechien
8 SchweizSchweiz Schweiz
9 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland
10 NorwegenNorwegen Norwegen
11 DeutschlandDeutschland Deutschland
12 LettlandLettland Lettland
Rang Nation
13 OsterreichÖsterreich Österreich
14 UkraineUkraine Ukraine
15 DanemarkDänemark Dänemark
16 KasachstanKasachstan Kasachstan
17 ItalienItalien Italien
18 JapanJapan Japan
19 SlowenienSlowenien Slowenien
20 FrankreichFrankreich Frankreich
21 UngarnUngarn Ungarn
Rang Nation
22 LitauenLitauen Litauen
23 EstlandEstland Estland
24 PolenPolen Polen
25 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien
26 KroatienKroatien Kroatien
27 NiederlandeNiederlande Niederlande
28 SerbienSerbien Serbien
29 RumänienRumänien Rumänien
30 SpanienSpanien Spanien
Rang Nation
31 BulgarienBulgarien Bulgarien
32 MexikoMexiko Mexiko
33 TurkeiTürkei Türkei

Medaillengewinner[Bearbeiten]

Olympiasieger

KanadaKanada
Kanada
Patrice Bergeron, Dan Boyle, Martin Brodeur, Sidney Crosby, Drew Doughty, Marc-André Fleury, Ryan Getzlaf, Dany Heatley, Jarome Iginla, Duncan Keith, Roberto Luongo, Patrick Marleau, Brenden Morrow, Rick Nash, Scott Niedermayer, Corey Perry, Chris Pronger, Mike Richards, Brent Seabrook, Eric Staal, Joe Thornton, Jonathan Toews, Shea Weber
Trainer: Mike Babcock
Silber

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
USA
David Backes, Dustin Brown, Ryan Callahan, Chris Drury, Tim Gleason, Erik Johnson, Jack Johnson, Patrick Kane, Ryan Kesler, Phil Kessel, Jamie Langenbrunner, Ryan Malone, Ryan Miller, Brooks Orpik, Zach Parise, Joe Pavelski, Jonathan Quick, Brian Rafalski, Bobby Ryan, Paul Stastny, Ryan Suter, Tim Thomas, Ryan Whitney
Trainer: Ron Wilson
Bronze

FinnlandFinnland
Finnland
Niklas Bäckström, Valtteri Filppula, Niklas Hagman, Jarkko Immonen, Olli Jokinen, Niko Kapanen, Miikka Kiprusoff, Mikko Koivu, Saku Koivu, Lasse Kukkonen, Jere Lehtinen, Sami Lepistö, Toni Lydman, Antti Miettinen, Antero Niittymäki, Janne Niskala, Ville Peltonen, Joni Pitkänen, Jarkko Ruutu, Tuomo Ruutu, Sami Salo, Teemu Selänne, Kimmo Timonen
Trainer: Jukka Jalonen

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Spielertrophäen[11]
Wertvollster Spieler Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ryan Miller
Bester Stürmer KanadaKanada Jonathan Toews
Bester Verteidiger Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brian Rafalski
Bester Torwart Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ryan Miller
All-Star-Team[11]
Sturm Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Zach PariseKanadaKanada Jonathan ToewsSlowakeiSlowakei Pavol Demitra
Verteidigung Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brian RafalskiKanadaKanada Shea Weber
Torwart Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ryan Miller

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vancouver2010.com, venue profile of the Thunderbird Arena
  2. Vancouver2010.com, venue profile of the Canada Hockey Place
  3. tsn.ca, NHL releases schedule; Canadiens, Leafs meet opening night
  4. iihf.com, Spain advances
  5. a b c iihf.com, Kazakhstan, Hungary, Japan towards Vancouver
  6. iihf.com, Olympic qualifier in Hanover
  7. iihf.com, Olympic qualifier in Oslo, Riga
  8. a b iihf.com, Three AHL stars in Olympic race
  9. stats.iihf.com, Best Players Selected by the Directorate (PDF; 60 kB)
  10. a b c iihf.com, Olympic picture complete
  11. a b iihf.com, Miller gets MVP honours