Arnad

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Arnad
Wappen
Arnad (Italien)
Arnad
Staat Italien
Region Aostatal
Koordinaten 45° 38′ N, 7° 43′ OKoordinaten: 45° 38′ 0″ N, 7° 43′ 0″ O
Höhe 361 m s.l.m.
Fläche 28 km²
Einwohner 1.269 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 45 Einw./km²
Postleitzahl 11020
Vorwahl 0125
ISTAT-Nummer 007004
Volksbezeichnung Arnadins (frz.)
Schutzpatron Martin von Tours
Website Arnad
Martinskirche Arnad

Arnad (walserdeutsch Arnoal) ist eine italienische Gemeinde in der autonomen Region Aostatal mit 1269 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016).

Die Einwohner werden arnadins genannt. In der Frankoprovenzalischen Sprache heißen die Männer Arnayot und die Frauen Arnayota, auf Französisch Arnadin und Arnadine jeweils. Arnad ist Mitglied des Gemeindeverbands Unité des Communes valdôtaines Évançon.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arnad liegt auf einer mittleren Höhe von 361 m s.l.m. und verfügt über eine Größe von 28 km².

Arnad besteht aus den Ortsteilen: Anvyey, Arnad-Le-Vieux, Bonavesse, Champagnolaz, Château, Chez Fornelle, Clapey, Clos de Barme, Costa, Echallod, Echallogne, Extraz, Les Vachères, Machaby, Pied-de-Ville, Prouve, Revie, Rollety, Sisan, Torretta und Ville. Die Nachbargemeinden sind Bard, Challand-Saint-Victor, Donnas, Hône, Issime, Issogne, Perloz, Pontboset, Verrès.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname Arnad hatte die Rechtschreibung Arnaz (homophon) bis 1976.

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gibt dem Valle d’Aosta Lard d'Arnad, einem Speck mit Herkunftsbezeichnung (Denominazione d’Origine Protetta) ihren Namen. Der Weinbau spielt eine bescheidene Rolle. Der DOC-Wein Arnad-Montjovet besteht zu mindestens 70 % aus der Rebsorte Nebbiolo. Daneben finden die Sorten Freisa, Dolcetto, Neyret, Vien de Nus und Pinot Noir Eingang in den als Verschnitt ausgebauten Rotwein. In Arnad werden die seltenen Rebsorten Ner d’Ala und Roussin angebaut.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche: 1020 erbaut, romanisch, dem heiligen Martin gewidmet (Martinskirche)
  • Notre-Dame-des-Neiges: Das Heiligtum Notre-Dame-des-Neiges wurde bereits im Jahr 1503 erwähnt, liegt im Ortsteil Machaby

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Arnad – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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