Filmjahr 1944

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Weitere Ereignisse

Filmjahr 1944
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Zum ersten Mal werden 1944 von der Vereinigung der ausländischen Journalisten in den Vereinigten Staaten die Gewinner des Golden Globe Award verkündet.

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ende Januar: Zum ersten Mal werden von der Vereinigung der ausländischen Journalisten in den USA die Gewinner des Golden Globe Award verkündet. Die ersten Gewinner sind Das Lied von Bernadette von Henry King und Wem die Stunde schlägt von Sam Wood.
  • Am 24. April findet die Uraufführung von Frau ohne Gewissen statt. Diese unter der Regie von Billy Wilder und nach einem Drehbuch von Billy Wilder und Raymond Chandler entstandene Produktion gilt als herausragendes Exemplar des Film noir. Das Rollenschema der Femme fatale wurde durch diesen Film von Barbara Stanwyck entscheidend geprägt.
  • Am 24. Mai verordnete die Reichsfilmkammer, dass die in Wien hergestellten Filme keine mundartliche Sprechweise mehr aufweisen dürften. Man reagierte hiermit spät auf die deutschen Kritiker, die insbesondere Hans Mosers Verständlichkeit stark bemängelten. Die Anweisung, die die Wien-Film an ihre Regisseure weiterleitete, lautete im Wortlaut: „Von unserer vorgesetzten Behörde werde ich darauf hingewiesen, mit besonderer Sorgfalt darauf zu achten, daß in unseren Filmen der Wiener Dialekt oder der Dialekt der Donau- und Alpenreichsgaue so abgestimmt wird, damit unsere Filme dem deutschen Publikum aller Stämme verständlich bleiben.“
  • Am 1. September erließen die Nationalsozialisten ein Spielverbot für sämtliche Theater. Kinos durften jedoch weiterbetrieben werden.
  • Aufgrund des Erlasses vom 1. September, und weil viele Kinos bereits durch Bombenangriffe zerstört waren, wurde die Wiener Volksoper ab 6. Oktober für mehrere Monate das zweitgrößte Kino der Stadt mit 1.550 Plätzen.

Academy Awards[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die diesjährige Oscarverleihung findet am 2. März in Grauman's Chinese Theatre statt. Moderator ist Jack Benny.

Vollständige Liste der Preisträger

New York Film Critics Circle Award[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Filmpreise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geburtstage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar bis März[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rutger Hauer (* 23. Januar)
Bo Svenson (* 13. Februar)
Uschi Glas (* 2. März)
R. Lee Ermey (* 24. März)
Ken Howard (* 28. März)

Januar

Februar

März

April bis Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monica Bleibtreu (* 4. Mai)
John Rhys-Davies (* 5. Mai)
Marie-France Pisier (* 10. Mai)
George Lucas (* 14. Mai)
Jeffrey Tambor (* 8. Juli)
Jacqueline Bisset (* 13. September)
Michael Douglas (* 25. September)

April

Mai

Juni

Juli bis September[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juli

August

September

Oktober bis Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Danny DeVito (* 17. November)

Oktober

November

  • 02. November: Patrice Chéreau, französischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler († 2013)
  • 13. November: Mario Garriba, italienischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor
  • 13. November: Jesper Klein, dänischer Schauspieler († 2011)
  • 17. November: Danny DeVito, US-amerikanischer Schauspieler
  • 18. November: Suzanne Brøgger, dänische Schauspielerin und Drehbuchautorin
  • 21. November: Harold Ramis, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor († 2014)
  • 23. November: Joe Eszterhas, ungarisch-amerikanischer Drehbuchautor
  • 23. November: James Toback, US-amerikanischer Drehbuchautor und Regisseur
  • 25. November: Ben Stein, US-amerikanischer Schauspieler
  • 27. November: Gregory Hoblit, US-amerikanischer Produzent und Regisseur
  • 28. November: Daniel Duval, französischer Schauspieler und Regisseur († 2013)
  • 28. November: Terry Plumeri, US-amerikanischer Musiker und Komponist († 2016)

Dezember

Tag unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Roger Christian, britischer Regisseur
  • Arne Elsholtz, deutscher Synchronsprecher und -regisseur, Dialogbuch- und Drehbuchautor, Schauspieler († 2016)
  • Achim Schülke, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher

Verstorbene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Yvette Guilbert (1867–1944)

Januar bis Juni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 08. April: Maria Bard, deutsche Schauspielerin (* 1900)
  • 20. April: Betty Morrissey, US-amerikanische Schauspielerin (* 1908)
  • 29. April: Billy Bitzer, US-amerikanischer Kameramann (* 1872)
  • 17. Mai: Felix Basch, österreichischer Schauspieler und Regisseur (* 1885)
  • 28. Mai: Josefine Dora, österreichische Schauspielerin (* 1867)
  • 31. Mai: Alberto Doria, italienischer Drehbuchautor und Regisseur (* 1901)
  • 02. Juni: Arnold Korff, österreichischer Schauspieler (* 1870)
  • 06. Juni: Geza L. Weisz, deutscher Schauspieler (* 1904)
  • 10. Juni: Christa Winsloe, deutsch-ungarische Schriftstellerin und Drehbuchautorin (* 1888)

Juli bis Dezember[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 17. August: Robert Frazer, US-amerikanischer Schauspieler (* 1891)
  • 03. Oktober: Hermann Feiner, österreichisch-deutscher Schauspieler und Regisseur (* 1888)
  • 30. Oktober: Max Ehrlich, deutscher Schauspieler (* 1892)
  • 30. Oktober: Otto Wallburg, deutscher Schauspieler (* 1889)
  • 15. November: Eugen Burg, deutscher Schauspieler (* 1871)
  • 15. November: Kurt Gerron, deutscher Schauspieler und Regisseur (* 1897)
  • 13. Dezember: Lupe Vélez, mexikanische Schauspielerin (* 1908)
  • 20. Dezember: Merna Kennedy, US-amerikanische Schauspielerin (* 1908)
  • 22. Dezember: Harry Langdon, US-amerikanischer Schauspieler (* 1884)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Portal: Film – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Film

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Filmjahr 1944 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien