Kreis Pinneberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Kreises Pinneberg Deutschlandkarte, Position des Kreises Pinneberg hervorgehoben53.719.73Koordinaten: 53° 43′ N, 9° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Verwaltungssitz: Elmshorn
Fläche: 664,11 km²
Einwohner: 298.826 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 450 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: PI
Kreisschlüssel: 01 0 56
Kreisgliederung: 49 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Kurt-Wagener-Straße 11
25337 Elmshorn
Webpräsenz: www.kreis-pinneberg.de
Landrat: Oliver Stolz (parteilos)
Lage des Kreises Pinneberg in Schleswig-Holstein
Bremerhaven (zu Freie Hansestadt Bremen) Niedersachsen Freie und Hansestadt Hamburg Freie und Hansestadt Hamburg Mecklenburg-Vorpommern Helgoland (zu Kreis Pinneberg) Königreich Dänemark Kreis Nordfriesland Flensburg Kiel Neumünster Lübeck Kreis Herzogtum Lauenburg Kreis Stormarn Kreis Segeberg Kreis Ostholstein Kreis Pinneberg Kreis Steinburg Kreis Dithmarschen Kreis Schleswig-Flensburg Kreis Plön Kreis Rendsburg-EckernfördeKarte
Über dieses Bild
Logo des Kreises Pinneberg

Der Kreis Pinneberg ist der nach Fläche kleinste, aber bevölkerungsreichste Kreis des Landes Schleswig-Holstein.[2] Er gehört zur Metropolregion Hamburg. Er erstand durch die „Verordnung, betreffend die Organisation der Kreis- und Distriktbehörden, sowie die Kreisvertretung in der Provinz Schleswig-Holstein“ vom 22. September 1867[3] und ging aus der Herrschaft Pinneberg hervor.

Geographie[Bearbeiten]

Der Kreis Pinneberg liegt im Süden des Landes und grenzt im Westen und Norden an den Kreis Steinburg, im Osten an den Kreis Segeberg, im Südosten an die Freie und Hansestadt Hamburg und im Südwesten an den niedersächsischen Landkreis Stade. Zum Kreis Pinneberg gehören auch die Elbinsel Bishorster Sand und der größte Teil von Pagensand sowie Helgoland, das 1932 dem Kreis übertragen wurde.

Geologie[Bearbeiten]

Das Kreisgebiet liegt teilweise in der Elbmarsch. Sie entstand durch Sandablagerungen innerhalb einer Bucht, die nach der Eiszeit bis an den Geestrand heranreichte, an dem sich später aufgrund des wieder angestiegenen Meeresspiegels Niedermoore bildeten.

Der Pinneberg auf Helgoland ist mit 61,3 m der höchste Punkt im Kreis Pinneberg.

Eine geologische Besonderheit, die unter Naturschutz steht, ist die Liether Kalkgrube in Klein Nordende: Hier wurden Erdschichten aus dem Perm durch einen Salzstock an die Oberfläche gedrückt, so dass heute sowohl der Kalkhut auf dem Salzstock als auch ein kleinerer Braunkohleflöz an der Oberfläche liegen. Die Liether Kalkgrube ist auch ein bedeutender Fundplatz für Fossilien und steinzeitliche Werkzeuge.

Das Landschaftsschutzgebiet Holmer Sandberge bei Appen besteht aus Dünen am Urstromtal der Elbe, die inzwischen bewaldet sind.

Haseldorfer Marsch[Bearbeiten]

Zeugnis vieler Sturmfluten in der Haseldorfer Marsch
Eschenallee im untergegangenen Ort Bishorst

Von Wedel bis zur Pinnau, einem Fluss, der in die Elbe mündet, erstreckt sich die an der Elbe gelegene Haseldorfer Marsch, die durch ihren fruchtbaren Boden die Grundlage für Landwirtschaft und Obstbau bildet. Die Seestermüher Marsch ist ebenfalls ein Teil dieser Kultur- und Naturlandschaft, die durch die Eiszeiten und den Elbstrom geprägt wurden. Bis zur Eindeichung, die bereits im 11. Jahrhundert begann, veränderte sich die Landschaft aufgrund von Sturmfluten und Stromverlagerungen der Elbe stark. Aber auch später gingen noch ganze Ortschaften verloren – wie zum Beispiel Bishorst, das Mitte des 18. Jahrhunderts nach einer Sturmflut aufgegeben werden musste. Und im Januar 1976 kam es bei einer Sturmflut zu einem Deichbruch bei Hetlingen, infolgedessen die gesamte Haseldorfer Marsch überschwemmt wurde.

Heute sind vor allem die Süßwasserwatten außerhalb des eingedeichten Gebiets von besonderer Bedeutung für den Natur- und Vogelschutz. Hier befindet sich auch die Haseldorfer Graureiherkolonie, ein Artenschutzgebiet in Haseldorf. Sie ist die größte und eine der bedeutendsten Brutkolonien des Graureihers in Schleswig-Holstein.

Seestermüher Marsch[Bearbeiten]

Die Seestermüher Marsch erstreckt sich zwischen Krückau und Pinnau. Sie ist beinahe vollständig Landschaftsschutz- und Wasserschutzgebiet. In den Eschschallen im Seestermüher Vorland sind eine ganze Reihe seltener und bedrohter Tierarten beheimatet.

Schachbrettblume

Moor- und Waldgebiete[Bearbeiten]

Besonders im östlichen Kreisgebiet lagen ausgedehnte Moorgebiete, von denen bei Bokel und Langeln noch einige erhalten sind. Im Süden befinden sich die unter Naturschutz gestellten Moore Buttermoor/Butterbargsmoor, Holmmoor und das Tävsmoor/Haselauer Moor. Das Himmelmoor bei Quickborn ist eins der vier Moore im Bundesland, in denen noch Torf abgebaut wird. Als zusammenhängende Waldgebiete bestehen noch der Rantzauer Forst und die Heeder Tannen.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

In Hetlingen blüht die aufgrund ihrer hohen Anforderungen an die Wasserqualität seltene Schachbrettblume, die deswegen zu einem Wahrzeichen der Gemeinde wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Grafschaft Pinneberg um 1650

Das Gebiet war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, wovon unter anderem Grabhügel bei Appen, Hemdingen und in der Nähe der Heeder Tannen im westlichen Kreisgebiet zeugen. Auch der Ochsenweg, eine prähistorische Fernhandelsstraße nach Dänemark, führte von Wedel über Uetersen nach Elmshorn durch das Kreisgebiet.

Das Gebiet des Kreises Pinneberg ist Teil des Gebietes des historischen Gaues Stormarn der Grafschaft Holstein, die 1111 Graf Adolf I. aus dem Hause Schauenburg verliehen wurde. Aufgrund verschiedener Erbteilungen entstand die Pinneberger Linie des Hauses Schauenburg. Nach dem Aussterben der anderen Linien und der Belehnung von Christian I. von Dänemark mit den anderen Teilen Holsteins entstand hier die Grafschaft Holstein-Schauenburg, die bis 1640 bestand und erst dann an den dänischen König Christian IV. fiel. Nach der zwischenzeitlichen Teilung in die Grafschaft Rantzau und die Herrschaft Pinneberg entstand aus diesen beiden Gebieten sowie den Güterbezirken Haseldorf, Haselau, Flottbek, Seestermühe und dem Klosterbezirk Uetersen 1867 der Kreis Pinneberg, der sich aufgrund von Verwaltungsreformen bis 1970 mehrfach veränderte.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen bis 1970 beziehen sich auf den Gebietsstand am 27. Mai 1970.[4]

Jahr Einwohner
1871 (1. Dez.) 45.764
1885 (1. Dez.) 51.920
1895 (2. Dez.) 61.505
1905 (1. Dez.) 72.759
1925 (16. Juni) 85.702
1939 (17. Mai) 105.550
1950 (13. Sep.) 188.216
Jahr Einwohner
1950 (13. Sep.) 188.216
1961 (6. Juni) 197.152
1970 (27. Mai) 237.877
1987 (25. Mai) 259.592
2002 (30. Juni) 294.397
2007 (31. Dez.) 301.320
2012 (31. Dez.) 298.826

Kloster Uetersen und Adelssitze[Bearbeiten]

Kloster Uetersen

Das Kloster Uetersen wurde vermutlich im 13. Jahrhundert als Nonnenkloster gegründet, nachgewiesen ist die Existenz des Klosters seit Mitte des 14. Jahrhunderts, als Ritter Heinrich II von Barmstede einen Teil seines Besitzes zum Bau des Klosters stiftete. Das Kloster wurde 1658 bei einem Überfall durch schwedische Truppen niedergebrannt, woraufhin der Gutsherr Detlef von Ahlefeldt den dänischen König bat, in Hetlingen an der Elbe eine Befestigungsanlage zu errichten. Daraufhin entstand im Jahr 1659 die Hetlinger Schanze, die trotz mehrerer Angriffe durch die Schweden nicht eingenommen werden konnte und bis zu ihrem teilweisen Abriss 1768 bestand.

Holsteiner Pferd

Im Kloster begann auch die Holsteiner-Zucht, heute ein beliebtes und auf Turnieren erfolgreiches Vielseitigkeitspferd.

Schlossinsel in Barmstedt

In derselben Zeit, in der das Kloster in Uetersen gegründet wurde, entstanden auch andere Adelssitze im heutigen Kreisgebiet. So wurde von den Rittern von Barmstede zum Beispiel in der Krückau im heutigen Rantzauer See in Barmstedt eine Befestigungsanlage gegründet, deren Reste auf der Schlossinsel noch erhalten sind. Das ursprüngliche Herrenhaus brannte im 18. Jahrhundert ab, sodass das heute erhaltene Ensemble nur mit dem Nachfolgerbau aufwarten kann. Außerdem ist auf der Insel das ehemalige Amtsgericht mit seinen Nebengebäuden erhalten, das aus dem 19. Jahrhundert stammt. Das Schlossgefängnis wird heute als Restaurant genutzt, man kann in den Zellen speisen.

Die Drostei in Pinneberg

Ebenfalls im 12. Jahrhundert entstand in Pinneberg eine Burg, die Ende des 14. Jahrhunderts vom Schauenburger Grafen Adolf VIII. erobert wurde. Pinneberg wurde schon Ende des 14. Jahrhunderts Gerichtsstätte. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde an der Stelle des 1472 errichteten Renaissanceschlosses die barocke Drostei als Verwaltungssitz errichtet.

Das Herrenhaus in Haseldorf

Auch in Haseldorf entstand im 12. Jahrhundert die erste Burg im heutigen Kreisgebiet, die von den Rittern von Haseldorf erbaut wurde und 1627 durch Wallenstein zerstört wurde. Der heutige Nachfolgerbau stammt aus dem Jahr 1804. Auch in Wedel sind noch Reste einer Burganlage, die allerdings bereits um 1400 aufgegeben wurde, zu erkennen.

Das Gutshaus in Seestermühe

Nach der Teilung des Gutes Haseldorf um 1550 wurde Seestermühe eigener Gutsbezirk. 1770 wird mit dem Bau eines Burggrabens und des Schlosses der gräflichen Familie von Ahlefeldt begonnen, welches jedoch noch in der Bauphase 1713 vollständig ausbrennt. Es entsteht in der Folgezeit ein Gutshaus, welches samt Ländereien 1752 von der hoch verschuldeten Familie von Ahlefeldt an den Grafen von Kielmannsegg verkauft wird.

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten]

Bei den Reichstagswahlen im Juli 1932 erzielte die NSDAP im Kreis Pinneberg 51,9 % (35.255) der Stimmen, im November 1932 46,6 % (31.326) und im März 1933 53,4 % (38.508). Die SPD erzielte jeweils 26,1 % (17.726), 24,2% (16.284) und 22,2 % (15.904), die KPD 11,4% (7.717), 13,9% (9.377) und 11,6% (8.308).[5] Elmshorn und Uetersen waren in der Zeit des Nationalsozialismus Hochburgen der kommunistischen und sozialdemokratischen Widerstandsbewegung im südlichen Schleswig-Holstein. So wurde im Dezember 1932 der Aufmarsch von 600 SS-Anhängern erfolgreich verhindert. 1933 erfolgte in Uetersen eine Demonstration mit über 750 Teilnehmern gegen die Nationalsozialisten. Nachdem der Kreis Pinneberg bereits 1927 die südlichen Kreisteile durch das Groß-Altona-Gesetz an die Stadt Altona verloren hatte, erfolgten weitere Veränderungen durch das Groß-Hamburg-Gesetz im Jahr 1937 (Lokstedt mit Niendorf und Schnelsen) zugunsten Hamburgs.

Während der Zeit des Nationalsozialismus befand sich in Wedel eine Außenstelle des Konzentrationslagers Neuengamme, an die eine Stele an der Bundesstraße 431 erinnert. Aufgrund der Nähe zu Hamburg erlitten mehrere Orte im Kreisgebiet während des Zweiten Weltkriegs schwere Schäden, unter anderem die Industriestädte Elmshorn und Wedel. Vom Flugplatz Uetersen aus flog die Luftwaffe am 9. April 1940 den Angriff auf Dänemark und Norwegen, Teil des groß angelegten deutschen Unternehmens Weserübung. Es war der erste Kampfeinsatz von Fallschirmtruppen aus der Luft in diesem Krieg. Am gleichen Tag starten noch einmal über 100 andere Transportmaschinen vom Fliegerhorst. Sie flogen die zweite Welle bei der Eroberung der Flugplätze in Aalborg und des Flugplatzes im norwegischen Stavanger.

Wirtschaftsgeschichte[Bearbeiten]

In Wedel fand aufgrund der Lage am Ochsenweg schon früh ein großer Viehmarkt statt, in Erinnerung an sie wird in der Stadt auch heute noch der Ochsenmarkt abgehalten. Als Zeichen des Marktrechts hat die Stadt einen Roland, der in seiner heutigen Form aus dem 17. Jahrhundert stammt.

Der Seestermüher Zitronenapfel, eine Apfelsorte aus dem Kreis Pinneberg

Der heute noch wichtige Wirtschaftszweig der Baumschulen entstand bereits Ende des 18. Jahrhunderts, als Baron Caspar Voght in Klein-Flottbek, das damals im Pinneberger Herrschaftsgebiet lag, eine Baumschule gründete. Der Bedarf an Baumschulen entstand seinerzeit vor allem durch die Verkoppelung und die Knicks, die im Zuge dessen angelegt wurden. Mitte des 19. Jahrhunderts war das Kreisgebiet auch aufgrund seiner Nähe zu Hamburg so gut an das Schienennetz und damit auch an den Hamburger Hafen angeschlossen, dass die Baumschulen des Gebiets überregionale Märkte erreichen konnten. Ende des 19. Jahrhunderts kamen auch die Rosenzucht und der Obstbau hinzu. Mit dem heute recht seltenen Seestermüher Zitronenapfel hat der Kreis auch eine eigene Apfelsorte.

Motorrad um 1930 mit ILO-Motor

Mit den ILO-Motorenwerken, ehemals der größte Zweitaktmotorenhersteller in Deutschland, war auch ein wichtiges Industrieunternehmen im Kreis ansässig. Das Unternehmen wurde 1911 in Altona unter dem Namen Norddeutsche Maschinenfabrik GmbH gegründet und spezialisierte sich auf den Gleis- und Brückenbau, seit 1913 war es in Pinneberg ansässig. Mit der Entwicklung eines Zweitaktmotors 1918 begann der Erfolg des Unternehmens, Mitte der 1950er Jahre hatte es sich mit 1.500 Beschäftigte in zwei Werken zum größten Arbeitgeber im Kreis Pinneberg und zum größten Hersteller für Zweitaktmotoren in Deutschland entwickelt. Das Unternehmen bestand bis 1990, als es aufgrund der Wirtschaftslage in der Motorenindustrie geschlossen werden musste. Im Norden des Kreises wurde bis Mitte der 1970er Jahre auch Erdöl gefördert, noch heute Zeugen Straßennamen wie die Ölfeldstraße in Brande von der einstigen Erdölförderung.

Die vor allem in Elmshorn und Uetersen ansässige Industrie des Kreises war nicht nur von der Krückau und Pinnau als Wasserstraße abhängig, sie hatte auch dazu geführt, dass die beiden Flusse bis in die 1970er-Jahre zu den am meisten verschmutzten Gewässern Deutschlands gehörten. In den 1940er-Jahren war Uetersen der Verkehrsknotenpunkt des Kreises Pinneberg. Vom Flugplatz Uetersen aus wurde der Kreis an das internationale Luftfrachtnetz angeschlossen und die Luftfahrtstrecke Uetersen-Kopenhagen wurde eingerichtet. Die nur sechs Kilometer lange Bahnstrecke Uetersen-Tornesch der Uetersener Eisenbahn hatte das größte Verkehrsaufkommen des Kreises, allein 1941 beförderte diese Zugstrecke über 1 Million Fahrgäste und rund 80.000 Tonnen Frachtgut.

Politik[Bearbeiten]

Kreisstadt ist Pinneberg.[6] Hier tagt der Kreistag.[7] Die Kreisverwaltung wurde Ende 2011 mit Ausnahme der Fachdienste für Straßenverkehr, Straßenbau und Verkehrssicherheit aus Kostengründen an den Rand Elmshorns verlegt.[8][9]

Kreistag[Bearbeiten]

Der Pinneberger Kreistag besteht seit der Kommunalwahl vom 26. Mai 2013 aus 49 Abgeordneten. Die Wahlbeteiligung der 248.305 Wahlberechtigten lag bei 45,5%.

Bei dieser Wahl kam es zu folgendem Ergebnis:

Kreistagswahl 2013
 %
40
30
20
10
0
39,1 %
31,0 %
15,6 %
5,9 %
2,5 %
2,2 %
1,0 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+0,3 %p
+3,2 %p
+2,9 %p
-5,2 %p
-3,3 %p
+2,2 %p
+1,0 %p
Sitzverteilung im Kreistag
1
15
8
1
1
3
20
15 20 
Von 49 Sitzen entfallen auf:
Partei Prozent 1998 Prozent 2003 Prozent 2008 Mandate 2008 Prozent 2013 Mandate 2013
CDU 39,5 % 51,0 % 38,8 % 24 39,1 % 20
SPD 44,3 % 29,7 % 27,8 % 16 31,0 % 15
SSW - - - - 0,1 % 0
GRÜNE 9,0 % 11,2 % 12,7 % 7 15,6 % 8
FDP 7,1 % 8,2 % 11,1 % 6 5,9 % 3
LINKE - - 5,8 % 3 2,5 % 1
Kreis Wählergemeinschaft Pinneberg (kWGp) - - 3,8 % 2 2,6 % 1
PIRATEN - - - - 2,2 % 1
NPD - - - - 1,0 % 0
IHM 0,1 % - - - - -
Gesamt 100 100 100 58 100 49
Wahlbeteiligung in Prozent k.A. 52,1 45,4 45,5

[10]

Landräte[Bearbeiten]

Der Landrat leitet die Kreisverwaltung. Nach der Kapitulation 1945 bestand in Schleswig-Holstein die Zweigleisigkeit der Verwaltung. Der Kreis wurde durch den politischen Landrat und den (Ober)Kreisdirektor regiert. Politische Landräte waren Walter Damm (SPD) und Hermann Schinkel. Heinrich Stühmeyer war Oberkreisdirektor und Alfred Bethke Kreisdirektor. Nach der Aufhebung der Zweigleisigkeit in der Verwaltung am 19. April 1950 wurde der Kreis wieder allein vom Landrat regiert.

  • 1865–1867 Adalbert Heinrich Friedrich von Baudissin (In der Übergangsphase von der Herrschaft Pinneberg zum Kreis Pinneberg)
  • 1868–1870, Adolf von Moltke
  • 1870–1881, Emil Ludwig Voerster
  • 1881–1889, Alexander von Bischoffshausen
  • 1889–1918, Ludwig Scheiff
  • 1919–1932, Gustav Niendorf, SPD
  • 1932–1945, Johann Duvigneau, NSDAP
  • 1945–1946, Herman Wuppermann
  • 1946–1947, Heinrich Stühmeyer, (Oberkreisdirektor)
  • 1946–1947, Walter Damm, SPD (politischer Landrat)
  • 1948–1950, Alfred Bethke (Kreisdirektor)
  • 1947–1962, Hermann Schinkel (bis 1950 politischer Landrat)
  • 1962–1973, Udo Sachse, CDU
  • 1973–1985, Winfried Hebisch, SPD
  • 1985–1991, Jörn Alwes, CDU
  • 1991–2003, Berend Harms, SPD
  • 2003–2010, Wolfgang Grimme, CDU
  • seit 1. April 2010, Oliver Stolz, parteilos

Partnerschaften[Bearbeiten]

Bodiam Castle in der Grafschaft East Sussex

Der Kreis Pinneberg unterhält partnerschaftliche Beziehungen zur Grafschaft East Sussex im Vereinigten Königreich und zum Rajon Selenogradsk in Russland.

Die freundschaftliche Beziehung zur Grafschaft East Sussex begann mit einem kulturellen Austausch im Jahr 1956 und wurde 1980 formell geschlossen. Es findet ein lebhafter Austausch in den Bereichen Sport, Bildung und Kultur sowie zwischen verschiedenen Institutionen in beiden Regionen statt. Seit den 1980er Jahren haben auch vier Pinneberger Gemeinden Partnerschaften mit Gemeinden in East Sussex, nämlich Appen mit Polegate, Bönningstedt mit Seaford, Ellerhoop mit Hurst Green und Quickborn mit Uckfield.

Bahnhof des Seebads Selenogradsk

Die Partnerschaft mit Selenogradsk (ehemals Cranz) besteht auf Anregung des Kreistags und wurde 1991 geschlossen, um eine Brücke zur Kaliningrader Oblast zu schlagen. Seit 1951 bestand bereits eine Patenschaft zur Kreisgemeinschaft Fischhausen (heute Primorsk), deren Fläche mit dem Rayon Selenogradsk weitgehend identisch ist. Heute findet nicht nur ein Austausch zwischen Wirtschaftsunternehmen statt, es gibt auch Aktivitäten wie die Besuche von Schülern aus dem Selenogradsk in Pinneberg oder die Unterstützung von Freizeit- und Bildungsprojekten im Rayon.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot das silberne holsteinische Nesselblatt, belegt mit einer stilisierten grünen Tanne, die goldene Wurzeln hat.“[11]

Die freischwebende Tanne mit den goldenen Wurzeln im Kreiswappen, das von A. Paul Weber entworfen und am 11. Januar 1946 von der britischen Militärregierung genehmigt wurde, ist ein Hinweis auf die für die Wirtschaft sehr relevanten Baumschulen. Das silberne Nesselblatt leitet sich vom Wappen der Schauenburger Grafen, die lange über die Geschicke der Region bestimmt haben, ab.

Flagge[Bearbeiten]

Blasonierung: „Die Kreisflagge zeigt inmitten eines weißen, oben mit einem blauen und unten mit einem roten Streifen begrenzten Tuches das leicht zur Stangenseite hin verschobene Kreiswappen.“[11]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Baumschulen in Halstenbek

Der Kreis Pinneberg gilt als größtes zusammenhängendes Baumschulgebiet der Welt und ist auch durch zwei große Rosenlieferanten bekannt.[12] In den rund 400 Baumschulen im Kreis sind heute etwa 3.000 Personen tätig. Rosen Tantau in Uetersen und Rosen Kordes in Sparrieshoop dominieren mit ihren Züchtungen den Weltmarkt für Schnittrosen. Kurioserweise werden ihre Rosen nicht im Kreis Pinneberg aufgezogen: Nach dem Verlassen ihrer Holsteiner „Kinderstube“ werden die Rosen nach Südamerika und Afrika verschickt, dort auf Plantagen aufgezogen und schließlich geerntet und per Luftfracht an Großhändler weltweit geliefert. Über niederländische Rosenbörsen finden einige dann auch ihren Weg zurück in Blumengeschäfte des Kreises Pinneberg.[13]

Die Wirtschaft des Kreises ist jedoch nicht nur durch Baumschulen geprägt. Mit rund 17.650 Unternehmen aus 17 verschiedenen Wirtschaftszweigen kommen etwa 28 Prozent der Schleswig-Holsteinischen Unternehmen aus dem Kreis.[14] Nach dem Kreis Stormarn hat der Kreis Pinneberg die zweithöchste Industriedichte des Landes. Mehr als 20 der in Kreis ansässigen Unternehmen sind in ihrem Bereich Weltmarktführer bzw. haben einen hohen Anteil am Weltmarkt.[15]

Mit der Stadt Elmshorn befindet sich auch ein wichtiger Industriestandort im Kreisgebiet, an dem unter anderem der Haferflocken- und Müslihersteller Peter Kölln und der Wurstwarenhersteller Döllinghareico angesiedelt sind. Prägend für die Stadt sind auch Kraft Foods und Teppich Kibek sowie das petrochemische Unternehmen Tamoil, eines der umsatzstärksten Unternehmen im Bundesland. In Quickborn ist mit der E.ON Hanse ein großes Energieversorgungsunternehmen ansässig, das 2003 aus einer Fusion von Schleswag, Hein-Gas und Hanse-Gas entstand und weite Teile der nördlichen Bundesländer mit Strom, Erdgas, Wasser und Wärme versorgt. Mit der comdirect bank ist in Quickborn außerdem eine im SDAX, einem Aktienindex für kleinere Unternehmen, notierte Direktbank ansässig. In Uetersen sind außerdem die Regio Kliniken, die im Kreisgebiet 2500 Mitarbeiter beschäftigen, die Nordmark-Arzeimittelwerke, das forstwirtschaftliche Unternehmen Stora Enso ansässig und das Lacke und Spachtelmasse produzierende Werk der VossChemie GmbH. Die Spar Handelsgesellschaft, die seit September 2005 eine Tochtergesellschaft der Edeka Zentrale AG ist, hat seit 1952 ihren Unternehmenssitz in Schenefeld (Kreis Pinneberg). In Wedel befindet sich der Deutschlandsitz der AstraZeneca, des fünftgrößten Pharmakonzerns der Welt.

Auf der zum Kreis gehörigen Nordseeinsel Helgoland spielt der Fremdenverkehr eine bedeutende Rolle.

Bildung[Bearbeiten]

Mit der Fachhochschule Wedel, der Physikalisch-Technischen Lehranstalt Wedel und der Nordakademie in Elmshorn liegen drei große private Bildungsinstitute im Kreisgebiet. Außerdem gibt die AKAD-Fachhochschule Pinneberg die Möglichkeit zum Fernstudium.

Die Fachhochschule Wedel ist eine der wenigen privaten, aber gemeinnützigen Fachhochschulen in Deutschland und hat etwa 1.200 Studienplätze. Sie wurde 1969 gegründet und bietet eine Ausbildung in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Informatik, Medieninformatik, technische Informatik, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen an. Die mit der Fachhochschule eng verbundene Physikalisch-Technische Lehranstalt, die sich im Gebäude der Fachhochschule in Wedel befindet, wurde 1948 gegründet und ist eine private, staatlich anerkannte Berufsfachschule für Elektronik, Datentechnik, Physik und Informatik.

Die Nordakademie in Elmshorn ist eine private, staatlich anerkannte Fachhochschule für Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaftslehre mit rund 800 Studienplätzen. Sie wurde 1992 gegründet und zeichnet sich durch eine duale Ausbildung mit einem theoretischen Teil an der Hochschule und einem praktischen Teil in einem Unternehmen aus.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schiffsbegrüßungsanlage in Wedel

Ein beliebtes Ausflugsziel ist die Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft am Schulauer Fährhaus in Wedel. Hier werden seit 1952 Schiffe, die auf der Elbe den Hamburger Hafen anfahren oder verlassen begrüßt. Nur wenige Kilometer elbabwärts liegt die Hetlinger Schanze ein Elbstrand bei Hetlingen. An diesem Strand stehen auch die höchsten Freileitungsmasten Europas die Elbekreuzung 1 und 2. Es ist ein beliebtes Naherholungsziel und Naturschutzgebiet.

Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel ist das Uetersener Rosarium, einen Rosenpark, der Besucher von weit her anlockt. Mit sieben Hektar Fläche ist er der größte Rosengarten Norddeutschlands und steht im Mittelpunkt der deutschen Rosenzucht. In diesen Park werden mehr als 35.000 Rosen und 1020 Rosensorten in allen farblichen Abstufungen und Duftnuancen vorgestellt.

Eine besondere Attraktion ist auch das Arboretum Ellerhoop-Thiensen. Hier kann man neben den verschiedensten Themengärten unter anderem auch die größte Strauch-Pfingstrosen-Sammlung Deutschlands bewundern.

Das wohl bekannteste Ausflugsziel des Kreises ist die Insel Helgoland, sie ist ein staatlich anerkanntes Seeheilbad. Geologische Sehenswürdigkeiten sind unter anderem die Lange Anna und der Lummenfelsen. Eine in Deutschland einmalige Touristenattraktion ist auch das Ausbooten von den Fähren mit den Börtebooten.

Verkehr[Bearbeiten]

Drehbrücke in Moorrege
Fähre Kronsnest

Die Infrastruktur des Kreises Pinneberg ist vergleichsweise gut entwickelt. Bis zur Kreisstadt Pinneberg und bis zur Stadt Wedel reicht das S-Bahn-Netz des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV), durch Pinneberg und die Stadt Elmshorn führt die Eisenbahnlinie nach Kiel bzw. Flensburg und nach Westerland (Sylt). Die Stadt Quickborn und die Gemeinden Bönningstedt und Hasloh liegen an der Bahnlinie A1 der AKN von Hamburg nach Neumünster, die Stadt Barmstedt an der AKN-Bahnlinie A3 von Elmshorn nach Henstedt-Ulzburg. Schon seit 1967 reichte der Einzugsbereich des HVV bis Pinneberg, der restliche ÖPNV im Kreisgebiet wurde 2003 in den HVV eingegliedert. Die Autobahnen A 7 (Hamburg−Kiel/Flensburg) und A 23 (Hamburg−Heide) führen durch den Kreis Pinneberg.

Auf der zum Kreisgebiet gehörenden Insel Helgoland dürfen nur Rettungsfahrzeuge und Fahrzeuge des Zollamts fahren, allen anderen ist das Führen von Kraftfahrzeugen oder Fahrrädern verboten. Als Taxis oder für Transporte werden Elektrofahrzeuge eingesetzt. Die Insel kann von Büsum, Cuxhaven oder Hamburg aus erreicht werden. Auf der Insel gibt es auch einen Flugplatz, für den am Strand sogar eine Fußgängerampel aufgestellt wurde.

Transport einer Winde auf der Pinnau

Da der Kreis an der Elbe, der Krückau und der Pinnau liegt, hat er Zugang zu drei Bundeswasserstraßen. Die tideabhängigen Flüsse Pinnau und Krückau können an ihrer Mündung mit einem Sperrwerk geschlossen werden, um die Marschgebiete vor Sturmfluten zu schützen. Die Krückau fließt im Kreisgebiet durch den Rantzauer See und ist auch ab Elmshorn nur noch für kleinere Boote befahrbar. Seit dem Bau der Pinneberger Westumgehung ist auch die Pinnau nur noch von Uetersen bis zur Mündung Bundeswasserstraße. Nach der Ausbaggerung des Uetersener Hafens im Jahr 2005 ist der Fluss der einzige, der noch Wirtschaftlich genutzt wird. Er wird nun überwiegend zum Transport von Papierrohstoffen und von großen Schiffswinden, Kesselanlagen und anderen Sonderanfertigungen genutzt, die nicht als Schwertransport über die Straßen transportiert werden können.

Im Kreisgebiet befinden sich auch zwei Kuriositäten: die älteste noch im Betrieb befindlich Drehbrücke und die kleinste Fähre Deutschlands. Die Drehbrücke über die Pinnau in Moorrege wurde 1887 gebaut. Die handbetriebene Fähre Kronsnest verkehrt in den Sommermonaten auf der Krückau zwischen Seester und Neuendorf im Kreis Steinburg.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2012[16])

Amtsfreie Gemeinden/Städte


Ämter mit amtsangehörigen Gemeinden/Städten (* = Sitz der Amtsverwaltung)

  1. Klein Nordende (3101)
  2. Klein Offenseth-Sparrieshoop (2918)
  3. Kölln-Reisiek (2972)
  4. Raa-Besenbek (568)
  5. Seester (908)
  6. Seestermühe (959)
  7. Seeth-Ekholt (839)
  1. Haselau (1065)
  2. Haseldorf (1712)
  3. Hetlingen (1306)
  1. Bokel (615)
  2. Brande-Hörnerkirchen (1606)
  3. Osterhorn (402)
  4. Westerhorn (1303)
  1. Appen (4842)
  2. Groß Nordende (734)
  3. Heidgraben (2497)
  4. Heist (2836)
  5. Holm (3074)
  6. Moorrege* (3995)
  7. Neuendeich (518)
  1. Borstel-Hohenraden (2264)
  2. Ellerbek (4153)
  3. Kummerfeld (2134)
  4. Prisdorf (2162)
  5. Tangstedt (2196)
  1. Bevern (602)
  2. Bilsen (760)
  3. Bokholt-Hanredder (1197)
  4. Bullenkuhlen (353)
  5. Ellerhoop (1437)
  6. Groß Offenseth-Aspern (408)
  7. Heede (678)
  8. Hemdingen (1635)
  9. Langeln (536)
  10. Lutzhorn (797)

Gemeinde- und Ämterkarte[Bearbeiten]

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Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Kreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen PI zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Literatur[Bearbeiten]

  • Eugen von Hammerstein: Wilhelmine. Gedenkschrift holsteinischer zeitgenössischer Zustände u. Charaktere. Lüneburg 1840.
  • Richard Haupt: Kreis Pinneberg. In: Die Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Schleswig-Holstein mit Ausnahme des Kreises Herzogtum Lauenburg. Bd. 2, Homann, Kiel 1888, S. 100–116.
  • Hippolyt Haas, Hermann Krumm, Fritz Stoltenberg (Hrsg.): Schleswig-Holstein meerumschlungen in Wort und Bild. Lipsius & Tischler, Kiel 1896.
  • Wilhelm Ehlers: Geschichte und Volkskunde des Kreises Pinneberg. Groth, Elmshorn 1922.
  • Heimatverband für den Kreis Pinneberg (Hrsg.): Jahrbuch für den Kreis Pinneberg. (1917-1922 1938–1941 & 1967–2012) ISSN 0448-150X.
  • Wolf Müller: Der Kreis Pinneberg. Eine politische Wirtschaftsgeschichte. Evert, Hamburg 1936 (R.- u. staatswiss. Diss. v. 4. November 1936)
  • Kreisverwaltung Pinneberg (Hrsg.): Der Kreis Pinneberg - Geschichte, Landschaft, Wirtschaft. Gerhard Stalling Verlag, Oldenburg i. O. 1962.
  • Claus Ahrens: Vorgeschichte des Kreises Pinneberg und der Insel Helgoland. Wachholtz, Neumünster 1966 (Die vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler und Funde in Schleswig-Holstein 7) (Hamburg, Phil. Diss. v. 21. Februar 1966)
  • Hartmut Tank: Kurz gefaßt: der Landkreis Pinneberg. Schmidt & Klaunig, Kiel 1983, ISBN 3-88312-141-X (Heimatkundliches aus Schleswig-Holstein).
  • Kreis Pinneberg. hrsg. in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung. Red.: Berend Harms. Verlag Kommunikation und Wirtschaft, Oldenburg (Oldb) 1998, ISBN 3-88363-161-2.
  • Archivführer für den Kreis Pinneberg. 10 Jahre Archivgemeinschaft Pinneberg 1999–2009. Tornesch 2009.
  • Kreiskulturverband Pinneberg e. V. (Hrsg.): Museen- und Sammlungen im Kreis Pinneberg. Pinneberg 2004.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kreis Pinneberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Kreis Pinneberg. Pinneberg ist Schleswig-Holsteins Kreis der Superlative. In: www.schleswig-holstein.de. Landesregierung Schleswig-Holstein, abgerufen am 25. Juli 2014.
  3. PrGS 1867, 1587
  4.  Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867 – 1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 21.
  5. Frank Will: Rechts - Zwo - Drei: Nationalsozialismus im Kreis Pinneberg. Pinneberg 1993, ISBN 3-9800964-7-5, S. 37.
  6. Gerrit Bastian Mathiesen: Kreisstadt: Pinneberg oder doch Elmshorn? Jungsozialisten regen Debatte um Status-Änderungen der Kommunen an. In: www.shz.de. Elmshorner Nachrichten, 22. Mai 2012, abgerufen am 25. Juli 2014.
  7. Sitzungen. Übersicht nach Gremium und Datumsbereich. Kreis Pinneberg, 2014, abgerufen am 25. Juli 2014.
  8. Arne Kolarczyk und Burkhard Fuchs: Juso-Chef Hansen will Elmshorn als Kreisstadt. Vorschlag der SPD-Nachwuchses stößt bei Politikern auf Ablehnung. Unnötige Debatte, findet auch Pinnebergs Bürgermeisterin. In: abendblatt.de. Hamburger Abendblatt, 2012, abgerufen am 25. Juli 2014.
  9. Kontakt. Kreis Pinneberg, abgerufen am 22. Juli 2014.
  10. [1]
  11. a b Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  12. Kreis Pinneberg. Pinneberg ist Schleswig-Holsteins Kreis der Superlative. In: www.schleswig-holstein.de. Landesregierung Schleswig-Holstein, abgerufen am 25. Juli 2014.
  13. Rosen für die reiche Welt. In: Die Zeit. Nr. 30/2005.
  14. Industrie als wichtiger Wirtschaftsfaktor. In: Wedel-Schulauer Tageblatt. 8. April 2014.
  15. Gewerbeflächen werden knapp. In: Pinneberger Tageblatt. 8. April 2014.
  16. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011)