Aast

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Aast
Wappen von Aast
Aast (Frankreich)
Aast
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Pyrénées-Atlantiques
Arrondissement Pau
Kanton Vallées de l’Ousse et du Lagoin
Gemeindeverband Nord Est Béarn
Koordinaten 43° 17′ N, 0° 5′ WKoordinaten: 43° 17′ N, 0° 5′ W
Höhe 367–393 m
Fläche 4,75 km2
Einwohner 177 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 37 Einw./km2
Postleitzahl 64460
INSEE-Code
Website www.aast.free.fr

Rathaus

Aast ist eine französische Gemeinde mit 177 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Pau und zum Kanton Vallées de l’Ousse et du Lagoin (bis 2015: Kanton Montaner). Die lokale Aussprache des Ortsnamens ist [a-s-t], mit einem stark nasaliertem ‚a‘ und einem gesprochenen ‚t‘ am Schluss.[1]

Aast ist die erste französische Gemeinde in der alphabetischen Reihenfolge der Ortsnamen. Die Einwohner werden Aastois genannt.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwa 15 verstreute Häuser bilden das kleine Dorf auf dem Hochland von Ger, circa 27 Kilometer östlich von Pau. Umgeben wird Aast von den Nachbargemeinden Saubole im Nordwesten, Ponson-Dessus im Osten, Ger im Süden sowie Gardères, eine Enklave des Départements Hautes-Pyrénées, im Westen.

Aast liegt im Einzugsgebiet des Flusses Adour und wird durchquert vom Carbouère, einem Bach, der in den Louet mündet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab bis 1791 ein Laienkloster. Von 1674 bis zur Revolution unterstand Aast der Familie De Day. Jerôme De Day, ein Berater des Königs, erstand das Kloster im Jahr 1678 mit allen Rechten, wie z. B. Einnahmen eines Teils der Steuer, Bestattung in der Kirche.[1]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2016
Einwohner 203 115 140 163 190 181 177
Quellen: EHESS/Cassini bis 1999,[3] INSEE ab 2008[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche Saint-Martin
  • Bauernhof aus dem 17. Jahrhundert
  • Kirche, gewidmet Martin von Tours. 1854, unter Napoleon III. erbaut, mit Kirchenmöbeln, Glasfenstern, Gemälden und sonstigen Objekten, geführt im Gesamtbestandsverzeichnis des Kulturguts (Inventaire général du patrimoine culturel)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aast liegt in den Zonen AOC des Jambon noir de Bigorre und des Porc noir de Bigorre[5]

Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2014[6]
Gesamt = 24

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aast ist angeschlossen an die Routes départementales 64, 70, 202 und 311.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aast – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Le village > Historique (fr) Offizielle Seite von Aast. 22. Februar 2008. Abgerufen am 14. Dezember 2016.
  2. Pyrénées-Atlantiques Gentilé (fr) habitant.fr. Abgerufen am 15. Dezember 2016.
  3. Notice Communale Aast (fr) Abgerufen am 14. Dezember 2016.
  4. Populations légales 2013 Commune d’Aast (64001) (fr) Abgerufen am 14. Dezember 2016.
  5. Institut national de l’origine et de la qualité : Rechercher-un-produit (fr) Institut national de l’origine et de la qualité. Abgerufen am 5. Oktober 2017.
  6. Caractéristiques des établissements en 2014 Commune d’Aast (64001) (fr) INSEE. Archiviert vom Original am 2. Januar 2017. Abgerufen am 16. Dezember 2016.