Abidos

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Abidos
Wappen von Abidos
Abidos (Frankreich)
Abidos
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Pyrénées-Atlantiques
Arrondissement Pau
Kanton Le Cœur de Béarn
Gemeindeverband Lacq-Orthez
Koordinaten 43° 24′ N, 0° 37′ WKoordinaten: 43° 24′ N, 0° 37′ W
Höhe 86–170 m
Fläche 3,06 km2
Einwohner 232 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 76 Einw./km2
Postleitzahl 64150
INSEE-Code
Website http://www.annuaire-mairie.fr/mairie-abidos.html

Rathaus

Abidos ist eine französische Gemeinde mit 232 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Pau und zum Kanton Le Cœur de Béarn (bis 2015: Kanton Lagor). Die Bewohner werden Abidosiens genannt.[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt circa 27 Kilometer nordwestlich von Pau. Umgeben wird Abidos von den Nachbargemeinden Lacq im Norden, Mont im Osten, Lagor im Süden sowie Os-Marsillon im Westen. Abidos liegt im Einzugsgebiet des Flusses Adour und liegt am Zusammenfluss der Bayse mit dem Gave de Pau.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der Gemeinde ist gallo-römischen Ursprungs und bedeutet Landgut des Avitus.

Dokumente zeugen vom Ehrenerweis des Raymond Arnaud von Abidos am 4. Februar 1351 an Gaston Fébus. Gleichermaßen Lehnsherren und Äbte des Laienklosters des Ortes genossen die Herren von Abidos Titel und Privilegien des Adels. Ein Hochwasser des Gave du Pau führte zum Abbruch des Schlosses im 19. Jahrhundert. Die Mühle über der Bayse mitsamt ihrem Kanal hingegen konnte erhalten werden.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2016
Einwohner 226 184 187 188 200 233 232
Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz
Quellen: EHESS/Cassini bis 1999,[3] INSEE ab 2008[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche
  • Die Kirche, gewidmet Saturninus von Toulouse, war vormals an ein Laienkloster angeschlossen. Trotz mehrerer Restaurationsarbeiten am Ende des 20. Jahrhunderts hat das Gebäude seine alte Struktur beibehalten. Eines der Neuerungen der letzten Arbeiten ist die Errichtung einer schmalen, eingeschossigen Vorhalle am Haupteingang. Die Kirche ist u. a. ausgestattet mit einer Marienstatue und einer Statue zu Ehren des Saturninus.
  • Die Schule von Abidos ist im Jahre 1886 nach Plänen des Architekten Henri d’Arnaudat erbaut worden, der in der Region berühmt war für seine Rekonstruktionen von Sakralbauten.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abidos liegt in der Zone AOC des Ossau-Iraty, eines traditionell hergestellten Schnittkäses aus Schafmilch[5]

Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2014[6]
Gesamt = 46

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abidos ist angeschlossen an die Routes départementales 31 und 33.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Abidos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Village d’Abidos (fr) annuaire-mairie.fr. Abgerufen am 16. Dezember 2016.
  2. a b Abidos (fr) Visites en Aquitaine. Archiviert vom Original am 21. Dezember 2016. Abgerufen am 16. Dezember 2016.
  3. Notice Communale Abidos (fr) EHESS. Abgerufen am 16. Dezember 2016.
  4. Populations légales 2013 Commune d’Abidos (64003) (fr) INSEE. Abgerufen am 16. Dezember 2016.
  5. Institut national de l’origine et de la qualité : Rechercher-un-produit (fr) Institut national de l’origine et de la qualité. Abgerufen am 5. Oktober 2017.
  6. Caractéristiques des établissements en 2014 Commune d’Abidos (64003) (fr) INSEE. Archiviert vom Original am 2. Januar 2017. Abgerufen am 16. Dezember 2016.