Abère

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Abère
Abère (Frankreich)
Abère
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Pyrénées-Atlantiques
Arrondissement Pau
Kanton Pays de Morlaàs et du Montanérès
Gemeindeverband Nord Est Béarn
Koordinaten 43° 23′ N, 0° 10′ WKoordinaten: 43° 23′ N, 0° 10′ W
Höhe 239–346 m
Fläche 5,81 km2
Einwohner 160 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 28 Einw./km2
Postleitzahl 64160
INSEE-Code
Website http://www.annuaire-mairie.fr/mairie-abere.html

Glockenturm der Kirche von Abère

Abère ist eine französische Gemeinde mit 160 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Pau und zum Kanton Pays de Morlaàs et du Montanérès (bis 2015: Kanton Morlaàs). Die Bewohner werden Abérois genannt.[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt circa 15 Kilometer nordöstlich von Pau. Umgeben wird Abère von den Nachbargemeinden Gerderest und Monassut-Audiracq im Norden, Anoye im Osten, Baleix und Lespourcy im Süden sowie Saint-Laurent-Bretagne im Westen.

Abère liegt im Einzugsgebiet des Flusses Adour und wird durchquert vom Lées und von seinem kleinen Zufluss Mondane.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Herrensitz von Abère taucht in Erwähnungen des 10. Jahrhunderts auf. Aufeinanderfolgend ist er im Besitz von Gratien de Navailles, Bernard d’Abère, Jehannot de Cauna, Jehan de Laplace, Timothée de Béarn und schließlich von den Bordenave d’Abère, die letzten Edelleute des Ortes bis zum 19. Jahrhundert.

Das Château de Bordenave d’Abère wurde wahrscheinlich im 16. Jahrhundert errichtet, erkennbar am gotischen Stil einer Öffnung in der Fassade sowie einem Erker im Pultdach. Im 18. Jahrhundert wurde das Schloss umgestaltet, was Jahreszahlen am Fuß der Treppe (1732) und über der Eingangstür (1747) belegen.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2008 2013
Einwohner 140 133 132 123 133 144 146 157

Quellen: EHESS/Cassini bis 2006,[4] INSEE ab 2008[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche
  • Schloss Bordenave d’Abère
  • Wohnhäuser und Bauernhöfe, genannt Haus Menyucq aus dem 19. Jahrhundert
  • Ziegelei, bereits im 17. Jahrhundert erwähnt und auf der Carte de Cassini geführt
  • Kirche, gewidmet Johannes dem Täufer, datiert teilweise aus dem 11. Jahrhundert, mit Kirchenmöbeln, einem Gemälde, Statuen und sonstigen Objekten, geführt im Gesamtbestandsverzeichnis des Kulturguts (Inventaire général du patrimoine culturel)
  • Pfarrhaus, erstanden von der Gemeinde 1809, restauriert um 1867

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2014[6]
Gesamt = 20

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abère ist angeschlossen an die Routes départementales 7 und 207.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Abère – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pyrénées-Atlantiques Gentilé (fr) habitant.fr. Abgerufen am 16. Dezember 2016.
  2. Abère (fr) annuaire-mairie.fr. Abgerufen am 16. Dezember 2016.
  3. Château de Bordenave d’Abère (fr) Visites en Aquitaine. Archiviert vom Original am 21. Dezember 2016. Abgerufen am 16. Dezember 2016.
  4. Notice Communale Abère (fr) EHESS. Abgerufen am 16. Dezember 2016.
  5. Populations légales 2013 Commune d’Abère (64002) (fr) INSEE. Abgerufen am 16. Dezember 2016.
  6. Caractéristiques des établissements en 2014 Commune d’Abère (64002) (fr) INSEE. Archiviert vom Original am 2. Januar 2017. Abgerufen am 16. Dezember 2016.