200-Meter-Lauf

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200-Meter-Lauf (Weltmeisterschafts-Endlauf 2007, Tyson Gay (3.v.r.) gewinnt in 19,76 s vor Usain Bolt (4.v.r.) und Wallace Spearmon (5.v.r.))

Der 200-Meter-Lauf ist eine olympische Sprintdisziplin der Leichtathletik. Dabei wird eine halbe Stadionrunde gelaufen, bei der der Start vor der Kurve liegt. Der Start erfolgt in der Regel im Tiefstart mit Startblöcken. Jeder Sportler läuft dabei in seiner eigenen Bahn.

Die schnellsten Männer erreichen eine Zeit von knapp 20 Sekunden (ca. 10 m/s = 36 km/h), die schnellsten Frauen eine Zeit von knapp 22 Sekunden.

Der im Jahr 2009 bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin von Usain Bolt aufgestellte Männer-Weltrekord von 19,19 s entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 10,42 m/s oder 37,52 km/h.

Der im Jahre 1988 von Florence Griffith-Joyner aufgestellte Frauen-Weltrekord von 21,34 s entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 9,37 m/s oder 33,73 km/h.

Rekorde mit Rückenwindunterstützung werden nur anerkannt, wenn die Windgeschwindigkeit höchstens 2,0 Meter pro Sekunde betrug. Dazu wird die Windgeschwindigkeit zehn Sekunden lang gemessen, sobald der erste Läufer die Zielgerade erreicht (IAAF-Regel 163.8).[1]

Der 200-Meter-Lauf ist auch die vierte Teildisziplin der Mehrkämpfer beim Siebenkampf der Frauen.

Außer für die 200-Meter-Einzelstrecke registriert die Internationale Leichtathletik-Föderation IAAF auch Weltrekorde für den 4-mal-200-Meter-Staffellauf.

Geschichte[Bearbeiten]

Die 200-Meter-Strecke hat als Kurzstrecken-Wettbewerb die längste Geschichte, da bei den Olympischen Spielen der Antike der Lauf über ein Stadion mit 192,28 Metern ähnlich lang war.

In der Neuzeit wurde die Strecke zunächst im 19. Jahrhundert als Achtelmeile (Furlong), 201,12 Meter, im englischsprachigen Raum gelaufen.

Bei Olympischen Spielen laufen die Männer die 200 Meter seit 1900, die Frauen seit 1948.

200-Meter-Lauf auf gerader Bahn[Bearbeiten]

Rekordläufe wurden bis 1959 auch auf anderen Bahnen als den für die offiziellen Meisterschaften standardisierten 400-Meter-Bahnen anerkannt. Deshalb wurde eine Reihe von Rekorden auf 600-Meter-Bahnen aufgestellt, die eine gerade 200-Meter-Strecke ohne Kurve aufwiesen, was einen Zeitgewinn von ca. drei bis vier Zehntelsekunden gegenüber der Kurvenstrecke brachte. Ab 1960 wurden, rückwirkend bis 1951, getrennte Rekordlisten geführt.

Die aktuelle Weltbestzeit über 200 Meter auf gerader Bahn hält der US-Amerikaner Tyson Gay mit 19,41 s, gelaufen am 16. Mai 2010 in Manchester. Zuvor hatte Tommie Smith den Rekord seit 1966 mit 19,5 s gehalten.

200-Meter-Lauf in der Halle[Bearbeiten]

In der Halle wird die 200-Meter-Strecke ebenfalls gelaufen, sie entspricht dort einer Stadionrunde. Da die Läufer auf den engen Innenbahnen stark benachteiligt sind, wird diese Strecke seit 2006 nicht mehr bei Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften ausgetragen.

Meilensteine[Bearbeiten]

200-Meter-Vorlauf bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki
  • Erster offiziell von der IAAF geführter Weltrekord: 21,2 s, Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Willie Applegarth, 1914
  • Erster Lauf unter 22 Sekunden: 21,8 s, Vereinigte Staaten 44Vereinigte Staaten Luther Cary, 1891
  • Erster Lauf unter 21 Sekunden: 20,7 s, Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Jesse Owens, 1936
  • Erster Lauf unter 20 Sekunden: 19,83 s, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tommie Smith, 1968
  • Erste Läuferin unter 24 Sekunden: 23,6 s, PolenPolen Stanisława Walasiewicz, 1935
  • Erste Läuferin unter 23 Sekunden: 22,9 s, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wilma Rudolph, 1960
  • Erste Läuferin unter 22 Sekunden: 21,71 s, Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Marita Koch, 1979

Erfolgreichste Sportler[Bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten]

Medaillengewinner der Olympischen Spiele[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1900 Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten Walter Tewksbury Britisch-IndienBritisch-Indien Norman Pritchard AustralienAustralien Stan Rowley
1904 Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten Archie Hahn Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten Nate Cartmell Vereinigte Staaten 45Vereinigte Staaten William Hogenson
1908 Kanada 1868Kanada Bobby Kerr Vereinigte Staaten 46Vereinigte Staaten Robert Cloughen Vereinigte Staaten 46Vereinigte Staaten Nate Cartmell
1912 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Ralph Craig Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Donald Lippincott Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Willie Applegarth
1920 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Allen Woodring Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Charles Paddock Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Harry Edward
1924 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Jackson Scholz Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Charles Paddock Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Eric Liddell
1928 Kanada 1921Kanada Percy Williams Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Walter Rangeley Deutsches ReichDeutsches Reich Helmut Körnig
1932 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Eddie Tolan Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten George Simpson Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Ralph Metcalfe
1936 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Jesse Owens Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Mack Robinson NiederlandeNiederlande Martinus Osendarp
1948 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Mel Patton Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Barney Ewell PanamaPanama Lloyd LaBeach
1952 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Andy Stanfield Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Thane Baker Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten James Gathers
1956 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Bobby Morrow Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Andy Stanfield Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Thane Baker
1960 ItalienItalien Livio Berruti Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lester Carney SenegalSenegal Abdoulaye Seye
1964 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Henry Carr Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Paul Drayton Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Edwin Roberts
1968 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tommie Smith AustralienAustralien Peter Norman Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Carlos
1972 Sowjetunion 1955Sowjetunion Walerij Borsow Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Larry Black ItalienItalien Pietro Mennea
1976 JamaikaJamaika Donald Quarrie Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Millard Hampton Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dwayne Evans
1980 ItalienItalien Pietro Mennea Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Allan Wells JamaikaJamaika Don Quarrie
1984 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Carl Lewis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kirk Baptiste Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Thomas Jefferson
1988 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joe DeLoach Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Carl Lewis Brasilien 1968Brasilien Robson Caetano da Silva
1992 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Marsh NamibiaNamibia Frank Fredericks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Bates
1996 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson NamibiaNamibia Frank Fredericks Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Ato Boldon
2000 GriechenlandGriechenland Konstantinos Kenteris Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Darren Campbell Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Ato Boldon
2004 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Shawn Crawford Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bernard Williams Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Justin Gatlin
2008 JamaikaJamaika Usain Bolt Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Shawn Crawford Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Walter Dix
2012 JamaikaJamaika Usain Bolt JamaikaJamaika Yohan Blake JamaikaJamaika Warren Weir

Frauen[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1948 NiederlandeNiederlande Fanny Blankers-Koen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Audrey Williamson Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Audrey Patterson
1952 AustralienAustralien Marjorie Jackson NiederlandeNiederlande Bertha Brouwer Sowjetunion 1923Sowjetunion Nadeschda Chnykina
1956 AustralienAustralien Betty Cuthbert Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft Christa Stubnick AustralienAustralien Marlene Mathews
1960 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wilma Rudolph Deutschland Mannschaft GesamtdeutschGesamtdeutsche Mannschaft Jutta Heine Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dorothy Hyman
1964 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edith McGuire PolenPolen Irena Kirszenstein AustralienAustralien Marilyn Black
1968 PolenPolen Irena Szewińska AustralienAustralien Raelene Boyle AustralienAustralien Jenny Lamy
1972 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Renate Stecher AustralienAustralien Raelene Boyle PolenPolen Irena Szewińska
1976 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Bärbel Eckert Deutschland BRBR Deutschland Annegret Richter Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Renate Stecher
1980 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Bärbel Eckert Sowjetunion 1955Sowjetunion Natalja Botschina JamaikaJamaika Merlene Ottey
1984 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Valerie Brisco-Hooks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Florence Griffith-Joyner JamaikaJamaika Merlene Ottey
1988 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Florence Griffith-Joyner JamaikaJamaika Grace Jackson Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Heike Drechsler
1992 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gwen Torrence JamaikaJamaika Juliet Cuthbert JamaikaJamaika Merlene Ottey
1996 FrankreichFrankreich Marie-José Perec JamaikaJamaika Merlene Ottey NigeriaNigeria Mary Onyali-Omagbemi
2000 BahamasBahamas Pauline Davis Sri LankaSri Lanka Susanthika Jayasinghe JamaikaJamaika Beverly McDonald
2004 JamaikaJamaika Veronica Campbell-Brown Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Allyson Felix BahamasBahamas Debbie Ferguson
2008 JamaikaJamaika Veronica Campbell-Brown Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Allyson Felix JamaikaJamaika Kerron Stewart
2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Allyson Felix JamaikaJamaika Shelly-Ann Fraser-Pryce Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Carmelita Jeter

Medaillengewinner der Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Calvin Smith Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Elliott Quow ItalienItalien Pietro Mennea
1987 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Calvin Smith FrankreichFrankreich Gilles Queneherve Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Regis
1991 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson NamibiaNamibia Frank Fredericks KanadaKanada Atlee Mahorn
1993 NamibiaNamibia Frank Fredericks Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Regis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Carl Lewis
1995 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson NamibiaNamibia Frank Fredericks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Williams
1997 Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Ato Boldon NamibiaNamibia Frank Fredericks BrasilienBrasilien Claudinei da Silva
1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Maurice Greene BrasilienBrasilien Claudinei da Silva NigeriaNigeria Francis Obikwelu
2001 GriechenlandGriechenland Konstantinos Kenteris JamaikaJamaika Christopher Williams Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Shawn Crawford
2003 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Capel Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Darvis Patton JapanJapan Shingo Suetsugu
2005 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Justin Gatlin Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wallace Spearmon Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Capel
2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tyson Gay JamaikaJamaika Usain Bolt Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wallace Spearmon
2009 JamaikaJamaika Usain Bolt PanamaPanama Alonso Edward Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wallace Spearmon
2011 JamaikaJamaika Usain Bolt Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Walter Dix FrankreichFrankreich Christophe Lemaitre
2013 JamaikaJamaika Usain Bolt JamaikaJamaika Warren Weir Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Curtis Mitchell

Frauen[Bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Marita Koch JamaikaJamaika Merlene Ottey Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kathy Smallwood-Cook
1987 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Silke Möller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Florence Griffith-Joyner JamaikaJamaika Merlene Ottey
1991 DeutschlandDeutschland Katrin Krabbe Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gwen Torrence JamaikaJamaika Merlene Ottey
1993 JamaikaJamaika Merlene Ottey Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gwen Torrence RusslandRussland Irina Priwalowa
1995 JamaikaJamaika Merlene Ottey RusslandRussland Irina Priwalowa RusslandRussland Galina Maltschugina
1997 UkraineUkraine Schanna Pintussewytsch Sri LankaSri Lanka Susanthika Jayasinghe JamaikaJamaika Merlene Ottey
1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Inger Miller JamaikaJamaika Beverly McDonald JamaikaJamaika Merlene Frazer

DeutschlandDeutschland Andrea Philipp

2001 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Marion Jones JamaikaJamaika Debbie Ferguson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten LaTasha Jenkins
2003 RusslandRussland Anastassija Kapatschinskaja Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Torri Edwards FrankreichFrankreich Muriel Hurtis
2005 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Allyson Felix Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rachelle Boone-Smith FrankreichFrankreich Christine Arron
2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Allyson Felix JamaikaJamaika Veronica Campbell Sri LankaSri Lanka Susanthika Jayasinghe
2009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Allyson Felix JamaikaJamaika Veronica Campbell-Brown BahamasBahamas Debbie Ferguson-McKenzie
2011 JamaikaJamaika Veronica Campbell-Brown Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Carmelita Jeter Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Allyson Felix
2013 JamaikaJamaika Shelly-Ann Fraser-Pryce ElfenbeinküsteElfenbeinküste Murielle Ahouré NigeriaNigeria Blessing Okagbare

Siehe auch[Bearbeiten]

Weltrekordentwicklung[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

y: Zeit wurde in einem 220-Yards-Lauf (220 y = 201,168 m) erzielt.

Zeit (s) Name Land Datum Ort
21,2 y Willie Applegarth Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 04.07.1914 London
21,0 Helmut Körnig Deutsches ReichDeutsches Reich GER 26.08.1928 Bochum
21,0 Ralph Metcalfe Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 06.08.1933 Berlin
21,0 Jesse Owens Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 12.07.1936 New York City
20,7 Jesse Owens Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 05.08.1936 Berlin
21,1 y Barney Ewell Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 22.06.1940 Minneapolis
20,9 y Barney Ewell Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 09.05.1942 Pittsburgh
20,7 Mel Patton Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 10.07.1948 Evanston
20,9 y Lloyd LaBeach PanamaPanama PAN 05.09.1946 Kingston
20,7 Barney Ewell Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 10.07.1948 Evanston
20,6 y Andy Stanfield Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 26.05.1951 Philadelphia
20,6 Andy Stanfield Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 28.06.1952 Los Angeles
20,6 Bobby Morrow Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 16.06.1956 Berkeley
20,6 Thane Baker Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 23.06.1956 Bakersfield
20,6 Andy Stanfield Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 23.06.1956 Bakersfield
20,6 Bobby Morrow Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 30.06.1956 Los Angeles
20,6 Thane Baker Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 27.10.1956 Santa Ana
20,6 Bobby Morrow Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 27.11.1956 Melbourne
20,6 Manfred Germar Deutschland BRBR Deutschland FRG 01.10.1958 Wuppertal
20,6 Ray Norton Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA 02.05.1959 San José
20,6 Ray Norton Vereinigte Staaten 49Vereinigte Staaten USA 04.08.1959 Göteborg
20,6 Ray Norton Vereinigte Staaten 49Vereinigte Staaten USA 19.03.1960 Berkeley
20,6 Ray Norton Vereinigte Staaten 49Vereinigte Staaten USA 30.04.1960 Philadelphia
20,5 y Peter Radford Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 28.05.1960 Wolverhampton
20,5 Stone Johnson Vereinigte Staaten 49Vereinigte Staaten USA 02.07.1960 Stanford
20,5 Ray Norton Vereinigte Staaten 49Vereinigte Staaten USA 02.07.1960 Stanford
20,5 y Paul Drayton Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 23.06.1962 Walnut
20,5 Bob Hayes Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 10.02.1963 Pointe-Pierre
20,5 y Bob Hayes Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 02.03.1963 Coral Gables
20,4 y Henry Carr Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 19.03.1963 Tempe
20,3 y Henry Carr Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 23.03.1963 Tempe
20,2 y Henry Carr Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 04.04.1964 Tempe
20,0 y Tommie Smith Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 11.06.1968 Sacramento
19,92 John Carlos Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 12.09.1968 Echo Summit
19,83 Tommie Smith Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 16.10.1968 Mexiko-Stadt
19,8 (19,86) Donald Quarrie JamaikaJamaika JAM 03.08.1971 Cali
19,72 Pietro Mennea ItalienItalien ITA 12.09.1979 Mexiko-Stadt
19,66 Michael Johnson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 23.06.1996 Atlanta
19,32 Michael Johnson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 01.08.1996 Atlanta
19,30 Usain Bolt JamaikaJamaika JAM 20.08.2008 Peking
19,19 Usain Bolt JamaikaJamaika JAM 20.08.2009 Berlin

Frauen[Bearbeiten]

Die früheste erfasste Bestzeit stammt von Maria Viinikainen, Finnland: Sie brauchte auf dem vereisten See Peuranka bei Laukaa für eine 201,8 Meter lange Strecke 48,0 s.

Von 1885 bis 1903 wurde in den USA die Zeit für die 220-Yards-Strecke (201,17 m) von 36 1/4 s auf 30 3/5 s verbessert.

Die erste 200-Meter-Zeit wurde am 7. Juni 1908 in Finnland erfasst (Eufrosyne Simola, FIN, 30,3 s).

Die letzten Bestzeiten vor der offiziellen Anerkennung von Weltrekorden durch die Frauensportorganisation FSFI erzielten die deutsche Läuferin Grossmann (Vorname unbekannt; 28,7 s am 22. Mai 1921 in Berlin) und die Tschechin Marie Mejzlíková I (28 3/5 s am 21. Mai 1922 in Paris auf einer 500-Meter-Bahn).

Der erste offizielle 200-Meter-Weltrekord mit der Zeit von 23,6 s wurde 1935 von Stanisława Walasiewicz in einem gemischten Rennen mit Männern aufgestellt, überdies war Stanisława Walasiewicz möglicherweise intersexuell (siehe Artikel zur Person). Nach den Frauen-Weltspielen 1934 waren 200-Meter-Läufe erst wieder 1948 bei den Olympischen Spielen 1948 im Programm eines internationalen Höhepunktes, und erst bei den Olympischen Spielen 1952 gelang es Fanny Blankers-Koen, den gültigen Weltrekord von 23,6 s wieder zu erreichen.

Stanisława Walasiewicz gelang es am 12. sowie am 18. Juni 1938 in Cleveland (USA), ihre Zeit auf der Yard-Strecke bis auf 23,9 s zu verbessern, die Ergebnisse wurden aber nicht als Weltrekorde ratifiziert.

Bemerkungen zur Tabelle:

  • y: Zeit wurde als 220-Yards-Weltrekord anerkannt und wird hier angegeben, sofern sie besser ist als der früher erzielte 200-Meter-Weltrekord
  • st: Zeit wurde auf einer Geraden erzielt (st für engl. straight)
  • * : Weltrekord wurde von der FSFI anerkannt, bevor die IAAF Frauen-Weltrekorde registrierte
  • Klammerangaben: Automatische Zeitnahme, anerkannt wurden jedoch die handgestoppten Zeiten
Zeit (s) Name Land Datum Ort
Handgestoppte Zeiten
27 4/5 * Alice Cast Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 20.08.1922 Paris
26 4/5 y * Mary Lines Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 23.09.1922 Waddon
26 1/5 y * Eileen Edwards Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 20.08.1924 London
26,0 * Eileen Edwards Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 03.10.1926 Paris
25 2/5 y * Eileen Edwards Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 12.06.1927 Berlin
24,7 st * Kinue Hitomi JapanJapan JPN 19.05.1929 Miyoshima
24,1 st * Stanisława Walasiewicz PolenPolen POL 18.08.1932 Chicago
24,6 * Tollina Schuurman NiederlandeNiederlande NLD 13.08.1933 Brüssel
24,3 y * Stanisława Walasiewicz PolenPolen POL 09.06.1935 Cleveland
23,6 y Stanisława Walasiewicz PolenPolen POL 04.08.1935 Warschau
23,6 (23,74) Marjorie Jackson AustralienAustralien AUS 25.07.1952 Helsinki
23,4 (23,59) Marjorie Jackson AustralienAustralien AUS 25.07.1952 Helsinki
23,2 Betty Cuthbert AustralienAustralien AUS 16.09.1956 Sydney
23,2 Betty Cuthbert AustralienAustralien AUS 07.03.1960 Hobart
22,9 Wilma Rudolph Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 07.07.1960 Corpus Christi
22,7 Irena Kirszenstein PolenPolen POL 08.08.1965 Warschau
22,5 (22,58) Irena Szewinska (Kirszenstein) PolenPolen POL 18.10.1968 Mexiko-Stadt
22,4 Chi Cheng Chinese TaipeiChinese Taipei TPE 12.07.1970 München
22,4 (22,40) Renate Stecher Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 07.09.1972 München
22,1 (22,38) Renate Stecher Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 21.07.1973 Dresden
Elektronisch gestoppte Zeiten
22,21 Irena Szewinska PolenPolen POL 13.06.1974 Potsdam
22,06 Marita Koch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 28.05.1978 Erfurt
22,02 Marita Koch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 03.06.1979 Leipzig
21,71 Marita Koch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 10.06.1979 Karl-Marx-Stadt
21,71 Marita Koch Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 21.07.1984 Potsdam
21,71 Heike Drechsler Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 29.06.1986 Jena
21,71 Heike Drechsler Deutschland Demokratische Republik 1949DDR GDR 29.08.1986 Stuttgart
21,56 Florence Griffith-Joyner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 29.09.1988 Seoul
21,34 Florence Griffith-Joyner Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 29.09.1988 Seoul

Weltbestenliste[Bearbeiten]

Männer[Bearbeiten]

Alle Läufer mit einer Zeit unter 20 Sekunden.[2] In Klammern: Wind in m/s. A=Zeit unter Höhenbedingungen erzielt. Letzte Veränderung: 14. September 2014

  1. 19,19 s (-0,3) JamaikaJamaika Usain Bolt, Berlin, 20. August 2009
  2. 19,26 s (0,7) JamaikaJamaika Yohan Blake, Brüssel, 16. September 2011
  3. 19,32 s (0,4) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson, Atlanta, 1. August 1996
  4. 19,53 s (0,7) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Walter Dix, Brüssel, 16. September 2011
  5. 19,58 s (1,3) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tyson Gay, New York City, 30. Mai 2009
  6. 19,63 s (0,4) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Xavier Carter, Lausanne, 11. Juli 2006
  7. 19,65 s (0,0) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wallace Spearmon, Daegu, 28. September 2006
  8. 19,68 s (0,4) NamibiaNamibia Frank Fredericks, Atlanta, 1. August 1996
  9. 19,68 s (-0,5) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Justin Gatlin, Monaco, 18. Juli 2014
  10. 19,72 s A (1,8) ItalienItalien Pietro Mennea, Mexiko-Stadt, 12. September 1979
  11. 19,73 s (-0,2) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Marsh, Barcelona, 5. August 1992
  12. 19,75 s (1,5) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Carl Lewis, Indianapolis, 19. Juni 1983
  13. 19,75 s (1,7) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joe DeLoach, Seoul, 28. September 1988
  14. 19,77 s (0,7) Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Ato Boldon, Stuttgart, 13. Juli 1997
  15. 19,79 s (1,2) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Shawn Crawford, Athen, 26. August 2004
  16. 19,79 s (0,9) JamaikaJamaika Warren Weir, Kingston, 23. Juni 2013
  17. 19,80 s (0,8) FrankreichFrankreich Christophe Lemaitre, Daegu, 3. September 2011
  18. 19,81 s (-0,3) PanamaPanama Alonso Edward, Berlin, 20. August 2009
  19. 19,83 s A (0,9) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tommie Smith, Mexiko-Stadt, 16. Oktober 1968
  20. 19,84 s (1,7) NigeriaNigeria Francis Obikwelu, Sevilla, 25. August 1999
  21. 19,85 s (-0,3) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Capel, Sacramento, 23. Juli 2000
  22. 19,85 s (-0,5) GriechenlandGriechenland Konstantinos Kenteris, München, 9. August 2002
  23. 19,85 s (1,4) NiederlandeNiederlande Churandy Martina, Lausanne, 23. August 2012
  24. 19,85 s (0,0) JamaikaJamaika Nickel Ashmeade, Zürich, 30. August 2012
  25. 19,86 s A (1,0) JamaikaJamaika Donald Quarrie, Cali, 3. August 1971
  26. 19,86 s (1,6) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Maurice Greene, Stockholm, 7. Juli 1997
  27. 19,86 s A (1,0) JamaikaJamaika Jason Young, Luzern, 17. Juli 2012
  28. 19,86 s A (1,6) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Isiah Young, Des Moines, 23. Juni 2013
  29. 19,87 s (0,8) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lorenzo Daniel, Eugene, 3. Juni 1988
  30. 19,87 s A (1,8) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Regis, Sestriere, 31. Juli 1994
  31. 19,87 s (1,2) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Williams, Fresno, 13. April 1996
  32. 19,88 s (-0,3) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Floyd Heard, Sacramento, 23. Juli 2000
  33. 19,88 s (0,1) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joshua J. Johnson, Brüssel, 24. August 2001
  34. 19,89 s (-0,8) BrasilienBrasilien Claudinei da Silva, München, 11. September 1999
  35. 19,89 s (1,3) NorwegenNorwegen Jaysuma Saidy Ndure, Stuttgart, 23. September 2007
  36. 19,90 s (1,3) JamaikaJamaika Asafa Powell, Kingston, 25. Juni 2005
  37. 19,92 s A (1,9) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Carlos, Echo Summit, 12. September 1968
  38. 19,96 s (-0,9) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kirk Baptiste, Los Angeles, 8. August 1984
  39. 19,96 s (0,4) Brasilien 1968Brasilien Robson da Silva, Brüssel, 25. August 1989
  40. 19,96 s (-0,3) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Coby Miller, Sacramento, 23. Juli 2000
  41. 19,96 s (-0,4) BotswanaBotswana Isaac Makwala, La Chaux-de-Fonds, 6. Juli 2014
  42. 19,97 s (-0,9) BrasilienBrasilien Obadele Thompson, Yokohama, 9. September 2000
  43. 19,97 s (0,0) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Curtis Mitchell, Moskau, 16. August 2013
  44. 19,97 s (-0,6) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dedric Dukes, Gainesville, 6. April 2014
  45. 19,98 s (1,7) PolenPolen Marcin Urbaś, Sevilla, 25. August 1999
  46. 19,98 s (0,3) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jordan Vaden, Indianapolis, 25. Juni 2006
  47. 19,98 s (1,4) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten LaShawn Merritt, Carson, 20. Mai 2007
  48. 19,98 s (-0,3) JamaikaJamaika Steve Mullings, Berlin, 20. August 2009
  49. 19,98 s (-0,3) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Adam Gemili, Moskau, 16. August 2013
  50. 19,98 s (0,2) JamaikaJamaika Rasheed Dwyer, Marrakesch, 14. September 2014
  51. 19,99 s (0,6) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Calvin Smith, Zürich, 24. August 1983
  52. 19,99 s (1,7) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rodney Martin, Eugene, 6. Juli 2008

Frauen[Bearbeiten]

Alle Läuferinnen mit einer Zeit von 22,22 Sekunden oder schneller. In Klammern: Wind in m/s. A=Zeit wurde unter Höhenbedingungen erzielt.

Letzte Veränderung: 5. September 2014

  1. 21,34 s (1,3) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Florence Griffith-Joyner, Seoul, 29. September 1988
  2. 21,62 s A (-0,6) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Marion Jones, Johannesburg, 11. September 1998
  3. 21,64 s (0,8) JamaikaJamaika Merlene Ottey, Brüssel, 13. September 1991
  4. 21,69 s (1,0) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Allyson Felix, Eugene, 30. Juni 2012
  5. 21,71 s (0,7) Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Marita Koch, Karl-Marx-Stadt, 10. Juni 1979
  6. 21,71 s (1,2) Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Heike Drechsler, Jena, 29. Juni 1986
  7. 21,72 s (1,3) JamaikaJamaika Grace Jackson, Seoul, 29. September 1988
  8. 21,72 s (-0,1) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gwen Torrence, Barcelona, 5. August 1992
  9. 21,74 s (0,4) Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Marlies Göhr, Erfurt, 3. Juni 1984
  10. 21,74 s (1,2) Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Silke Gladisch-Möller, Rom, 3. September 1987
  11. 21,74 s (0,6) JamaikaJamaika Veronica Campbell-Brown, Peking, 21. August 2008
  12. 21,75 s (-0,1) JamaikaJamaika Juliet Cuthbert, Barcelona, 5. August 1992
  13. 21,77 s (0,6) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Inger Miller, Sevilla, 27. August 1999
  14. 21,81 s (-0,1) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Valerie Brisco-Hooks, Los Angeles, 9. August 1984
  15. 21,83 s (-0,2) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Evelyn Ashford, Montréal, 24. August 1979
  16. 21,85 s (0,3) Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Bärbel Wöckel, Potsdam, 21. Juli 1984
  17. 21,87 s (0,0) RusslandRussland Irina Priwalowa, Monaco, 25. Juli 1995
  18. 21,93 s (1,3) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pam Marshall, Indianapolis, 23. Juli 1988
  19. 21,95 s (0,3) Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Katrin Krabbe, Split, 30. August 1990
  20. 21,97 s (1,9) TschechoslowakeiTschechoslowakei Jarmila Kratochvílová, Bratislava, 6. Juni 1981
  21. 21,99 s (0,9) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chandra Cheeseborough, Indianapolis, 19. Juni 1983
  22. 21,99 s (1,1) FrankreichFrankreich Marie-José Perec, Villeneuve-d’Ascq, 2. Juli 1993
  23. 21,99 s (1,1) JamaikaJamaika Kerron Stewart, Kingston, 29. Juni 2008
  24. 22,00 s (1,3) JamaikaJamaika Sherone Simpson, Kingston, 25. Juni 2006
  25. 22,01 s (-0,5) BulgarienBulgarien Anelija Nunewa, Sofia, 16. August 1987
  26. 22,01 s (0,0) China VolksrepublikVolksrepublik China Li Xuemei, Shanghai, 22. Oktober 1997 (Asienrekord)
  27. 22,01 s (0,6) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Muna Lee, Peking, 21. August 2008
  28. 22,03 s (-0,5) NiederlandeNiederlande Dafne Schippers, Zürich, 15. August 2014
  29. 22,04 s A (0,7) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dawn Sowell, Provo, 2. Juni 1989
  30. 22,06 s A (0,7) Sudafrika 1928Südafrikanische Union Evette de Klerk, Pietersburg, 8. April 1989
  31. 22,07 s (-0,1) NigeriaNigeria Mary Onyali-Omagbemi, Zürich, 14. August 1996
  32. 22,09 s (-0,3) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sanya Richards-Ross, New York, 9. Juni 2012
  33. 22,09 s (-0,2) JamaikaJamaika Shelly-Ann Fraser-Pryce, London, 8. August 2012
  34. 22,10 s (-0,1) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kathy Smallwood-Cook, Los Angeles, 9. August 1984
  35. 22,11 s (1,0) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Carmelita Jeter, Eugene, 30. Juni 2012
  36. 22,11 s (0,1) FrankreichFrankreich Myriam Soumaré, Brüssel, 5. September 2014
  37. 22,13 s (1,2) PolenPolen Ewa Kasprzyk, Moskau, 8. Juli 1986
  38. 22,14 s (-0,6) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Carlette Guidry-White, Atlanta, 23. Juni 1996
  39. 22,15 s (+1,0) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Shalonda Solomon, Eugene, 26. Juni 2011
  40. 22,17 s A (-2,3) UkraineUkraine Schanna Block, Monachil, 9. Juli 1997
  41. 22,18 s (-0,6) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dannette Young-Stone, Atlanta, 23. Juni 1996
  42. 22,18 s (0,9) RusslandRussland Galina Maltschugina, Sankt Petersburg, 4. Juli 1996
  43. 22,18 s (0,5) JamaikaJamaika Merlene Frazer, Sevilla, 25. August 1999
  44. 22,18 s (1,5) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tori Bowie, Eugene, 31. Mai 2014
  45. 22,19 s (1,5) SowjetunionSowjetunion Natalja Botschina, Moskau, 30. Juli 1980
  46. 22,19 s (0,0) BahamasBahamas Debbie Ferguson-McKenzie, Saint-Denis, 3. Juli 1999
  47. 22,19 s (+1,9) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kimberlyn Duncan, Des Moines, 7. Juni 2012
  48. 22,19 s (1,0) RusslandRussland Alexandra Fedoriwa, Tscheboksary, 6. Juli 2012
  49. 22,20 s (2,0) BelgienBelgien Kim Gevaert, Brüssel, 9. Juli 2006
  50. 22,21 s (1,9) PolenPolen Irena Szewinska, Potsdam, 13. Juni 1974
  51. 22,22 s (-0,9) NigeriaNigeria Falilat Ogunkoya, Dakar, 22. August 1998
  52. 22,22 s (0,6) JamaikaJamaika Beverly McDonald, Sevilla, 27. August 1999
  53. 22,22 s (0,3) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rachelle Boone-Smith, Carson, 26. Juni 2005

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.iaaf.org/mm/Document/06/28/89/62889_PDF_English.pdf IAAF Competition Rules 2012-2013, p. 148.
  2. Ewige Bestenliste der IAAF. Letzter Abgleich: 21. August 2013. Laufende Aktualisierung von tilastopaja.org.

Quellen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]