Süper Lig

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Süper Lig
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Voller Name Spor Toto Süper Lig
Abkürzung STSL
Verband Türkiye Futbol Federasyonu
Erstaustragung 21. Februar 1959
Hierarchie 1. Liga
Mannschaften 18
Meister Fenerbahçe Istanbul
Rekordmeister Fenerbahçe Istanbul
Galatasaray Istanbul (je 19 Siege)
Rekordspieler TürkeTürke Oğuz Çetin (503)
Rekordtorschütze TürkeTürke Hakan Şükür (249)
Qualifikation für Champions League
Europa League
Türkischer Supercup
TFF 1. Lig (II)

Die Süper Lig (nach dem offiziellen Sponsoren auch „Spor Toto Süper Lig“) ist die höchste Spielklasse im türkischen Männerfußball. Sie wurde nach dem Beschluss des türkischen Fußballverbandes 1959 eingeführt.

In der Süper Lig werden im Ligasystem, bei dem jeder Verein in Hin- und Rückspielen gegen jeden anderen Verein antritt, der Türkische Fußballmeister sowie die Teilnehmer der Europapokalwettbewerbe ausgespielt. Die letzten drei Mannschaften steigen in die TFF 1. Lig ab.

Von den mittlerweile 68 teilnehmenden Vereinen konnten bisher nur fünf Mannschaften die Süper Lig-Meisterschaft gewinnen: Fenerbahçe Istanbul und Galatasaray Istanbul (19 Titel), Beşiktaş Istanbul (13 Titel),[1] Trabzonspor (sechs Titel) und Bursaspor (ein Titel). Türkischer Meister der laufenden Saison 2013/14 wurde Fenerbahçe Istanbul.

Modus

Während eines Meisterschaftsjahres, das sich in eine Hin- und Rückrunde unterteilt, treffen alle 18 Vereine der Süper Lig anhand eines vor der Saison festgelegten Spielplans zweimal aufeinander; je einmal im eigenen Stadion und einmal im Stadion des Gegners. Eine Süper Ligspielzeit mit ihren (derzeit) 34 Spieltagen erstreckt sich in der Regel von August bis Mai.

Die Mannschaft, die nach dieser doppelten Punktrunde den ersten Platz belegt, erhält für ein Jahr den Titel „Türkischer Fußball-Meister“. Die drei letztplatzierten Mannschaften müssen in die TFF 1. Lig absteigen, deren zwei erstplatzierte Mannschaften im Gegenzug direkt in die Süper Lig aufsteigen. Darüber hinaus finden seit der Saison 2005/06 Play-off-Spiele von dem Dritten bis Sechsten der TFF 1. Lig statt. Neben dem Türkischen Meister und den Absteigern werden über die Süper Lig auch die Teilnehmer an den europäischen Vereinswettbewerben ermittelt. Dabei bestimmt die UEFA-Fünfjahreswertung, welcher nationale Verband mit wie vielen Vereinen in der Champions League und in der UEFA Europa League vertreten ist und zu welcher Phase die Klubs in die Wettbewerbe einsteigen. Aufgrund der gegenwärtigen Platzierung der Türkei in der Fünfjahreswertung nimmt der Meister der Süper Lig an der Champions League teil. Der Vizemeister ist berechtigt zur Teilnahme an der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League. Der Meisterschaftsdritte und -vierte sind ebenso wie der türkische Fußballpokalsieger für die Europa League qualifiziert. Sind beide Endspielteilnehmer des türkischen Pokals bereits über die Süper Lig für die Champions League oder die Europa League qualifiziert, nimmt der Tabellenfünfte an der Europa League teil. Zusätzlich können sich weitere Mannschaften über die Fair-Play-Wertung qualifizieren.

Nach jeder Partie erhält die siegreiche Mannschaft 3 Punkte (seit 1987, vorher 2 Punkte) und die besiegte 0 Punkte, bei einem Unentschieden jede Mannschaft 1 Punkt. Die erreichten Punkte einer Spielzeit werden addiert und ergeben so für jeden Spieltag eine aktuelle Rangliste der Vereine. Bei Punktgleichheit entscheidet das Gesamtergebnis aus den Partien gegeneinander über die Reihenfolge der Platzierung, bei gleicher Differenz die Anzahl der erzielten Auswärtstore. Sollten danach zwei Mannschaften immer noch gleichplatziert sein, entscheidet die Gesamttordifferenz aus der Saison. Falls auch das gleich ist, wird auf neutralem Platz ein Entscheidungsspiel ausgetragen. Dies war bisher in der Süper Lig jedoch noch nie der Fall.

Der Modus der Süper Lig wurde nach der ersten Saison 1959 vom Gruppenmodus zum heutigen Ligamodus umgeändert, seitdem ist es nahezu unverändert. Es schwankte nur die Zahl der teilnehmenden Vereine (16 bis 22) sowie die Anzahl der Abstiegsplätze (2 bis 4). Zeitweilig wurden auch Relegationsspiele zur Ermittlung eines Auf- und Absteigers ausgetragen. Die Drei-Punkte-Regel gilt seit der Saison 1987/88. Davor gab es für einen Sieg zwei Punkte und für ein Unentschieden einen Punkt.

Zeitraum Teams
1959 16
1959/60–1961/62 20
1962/63 22
1963/64 18
1964/65–1965/66 16
1966/67–1967/68 17
1968/69–1980/81 16
1981/82 17
1982/83–1984/85 18
1985/86–1986/87 19
1988/89 20
1989/90 19
1990/91–1993/94 16
seit 1994/95 18

Geschichte

Gründungsjahr (1959)

Saison Süper Lig-Meister[2]
1959 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul
1959/60 Besiktas JK.svg Beşiktaş Istanbul
1960/61 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul
1961/62 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
1962/63 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
1963/64 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul
1964/65 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul
1965/66 Besiktas JK.svg Beşiktaş Istanbul
1966/67 Besiktas JK.svg Beşiktaş Istanbul
1967/68 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul
1968/69 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
1969/70 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul
1970/71 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
1971/72 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
1972/73 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
1973/74 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul
1974/75 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul
1975/76 Trabzonspor.svg Trabzonspor
1976/77 Trabzonspor.svg Trabzonspor
1977/78 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul
1978/79 Trabzonspor.svg Trabzonspor
1979/80 Trabzonspor.svg Trabzonspor
1980/81 Trabzonspor.svg Trabzonspor
1981/82 Besiktas JK.svg Beşiktaş Istanbul
1982/83 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul
1983/84 Trabzonspor.svg Trabzonspor
1984/85 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul
1985/86 Besiktas JK.svg Beşiktaş Istanbul
1986/87 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
1987/88 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
1988/89 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul
1989/90 Besiktas JK.svg Beşiktaş Istanbul
1990/91 Besiktas JK.svg Beşiktaş Istanbul
1991/92 Besiktas JK.svg Beşiktaş Istanbul
1992/93 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
1993/94 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
1994/95 Besiktas JK.svg Beşiktaş Istanbul
1995/96 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul
1996/97 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
1997/98 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
1998/99 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
1999/2000 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
2000/01 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul
2001/02 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
2002/03 Besiktas JK.svg Beşiktaş Istanbul
2003/04 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul
2004/05 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul
2005/06 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
2006/07 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul
2007/08 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
2008/09 Besiktas JK.svg Beşiktaş Istanbul
2009/10 Bursaspor.svg Bursaspor
2010/11 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul
2011/12 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
2012/13 Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul
2013/14 Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul

Vor der Gründung der ersten gemeinsam Fußballliga in der Türkei spielten die Mannschaften aus Istanbul, Izmir, Ankara, Eskişehir, Adana und Trabzon in ihren eigenen Regionen um Meisterschaften. Nachdem die türkische Fußballnationalmannschaft an der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz teilgenommen hatte, entschied sich der türkische Fußballverband für eine gemeinsame Liga. In den Jahren 1957 und 1958 wurde der Federations-Pokal ausgerichtet, der Sieger dieses Wettbewerbes nahm an der darauffolgenden Spielzeit am Europapokal der Landesmeister teil. Beide Spielzeiten beendete Beşiktaş Istanbul als Sieger. In der Europapokal der Landesmeister Saison 1957/58 konnte Beşiktaş nicht teilnehmen, weil der türkische Fußballverband die Anmeldefrist bei der UEFA verpasst hatte.[3]

Für die Teilnahme der ersten professionellen türkischen Fußballliga qualifizierten sich 16 Mannschaften: acht Mannschaften aus Istanbul und jeweils vier aus Ankara und Izmir. Dies geschah in den eigenen regionalen Ligen.

Die 16 Gründungsmitglieder der Süper Lig waren schließlich:

Die erste Saison der obersten türkischen Fußballklasse Millî Lig (deutsch: National Liga) wurde in zwei Gruppen mit jeweils acht Mannschaften ausgetragen: eine Rote Gruppe (Kırmızı Grup) und eine Weiße Gruppe (Beyaz Grup). In jeder Gruppe spielten die Mannschaften zweimal gegeneinander. Der Sieger einer Partie erhielt zwei Punkte; bei einem Unentschieden gab es einen Punkt. Die jeweils Gruppenersten traten im Finale um die Meisterschaft an. Bei Punktgleichheit entschied die Tordifferenz. Wenn diese ebenfalls identisch war, wurde der direkte Vergleich in Betracht gezogen. Dies war für die Rote Gruppe nötig: Galatasaray und Vefa hatten am Ende der Gruppenphase 20 Punkte und eine Tordifferenz von +11, im direkten Vergleich war Galatasaray vorne, weil sie zu Hause ein 0:0-Unentschieden erreichten und auswärts gegen Vefa 1:1-Remis spielten. In der weißen Gruppe zog Fenerbahçe mit einem Acht Punkte Vorsprung deutlich vor Beşiktaş ins Finale.

Im Finale gab es ein Hin- und Rückspiel. Galatasaray gewann das Hinspiel mit 1:0 durch ein Tor von Metin Oktay in der 39. Spielminute.[4] Das Rückspiel gewann Fenerbahçe mit 4:0 und wurde der erste offizielle türkische Fußballmeister.[5] Beide Partien fanden im Mithatpaşa-Stadion (heute Inönü-Stadion) statt. Erster Fußball-Torschützenkönig der Türkei wurde Metin Oktay (Galatasaray) und es stieg keine Mannschaft ab.

Die drei Großen (1960–1975)

Die ersten 16 Jahre der Süper Lig wurde von Beşiktaş, Fenerbahçe und Galatasaray dominiert. Deshalb werden sie in der Türkei als die Drei Großen bezeichnet. In diesen 16 Jahren wurde Beşiktaş dreimal, Fenerbahçe achtmal und Galatasaray sechsmal türkischer Fußballmeister. Bis zur Saison 1965/66 wurden die ersten drei Plätze abwechselnd unter diesen drei Klubs ausgemacht. 1966 gelang es Gençlerbirliği Ankara mit Platz 3, diese Gewohnheit zu beenden. Drei Jahre später wurde Eskişehirspor als erster anatolischer Klub Vizemeister. In der Saison 1969/70 wiederholte Eskişehirspor diesen Erfolg und wurde erneut Vizemeister hinter Fenerbahçe. Galatasaray und Beşiktaş waren mit Platz acht und neun weit abgeschlagen.

In der Saison 1960/61 wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Liga ein Abendspiel ausgetragen: die Partie zwischen Gençlerbirliği Ankara und Adana Demirspor vom 13. September 1960.[6] Das Ankara 19 Mayıs Stadyumu war das erste Stadion der Türkei mit Flutlichtanlage. Mit Adana Demirspor kam ein Verein aus der Amateurliga, welcher nicht aus den Gründungstädten der Liga (Ankara, Istanbul und Izmir) stammte. Die Meisterschaft in der Saison 1961/62 entschied Galatasaray für sich.

In der darauffolgenden Saison 1962/63 konnte mit Galatasaray erstmals ein Meister seinen Titel verteidigen. Außerdem wurde in der gleichen Saison die Wintertransferperiode und die Leihgabe der Spieler eingeführt. Zur Saison 1963/64 wurde die Liga in Türkiye 1. Ligi (deutsch: Türkeis 1. Liga) umbenannt. Während der Spielzeit wurde Karşıyaka SK der Spielmanipulation verdächtigt. Einigen Fußballspielern von Kasımpaşa wurde Geld angeboten, um das Spiel zu manipulieren, die Partie endete 4:0 für Karşıyaka.[7] Der Verband bestrafte beide Vereine mit Zwangsabstieg. Kasımpaşa war bereits Tabellenletzter und Karşıyaka SK Vierzehnter. Karşıyaka SK war somit anstelle von Beykozspor der letzte Absteiger. Karşıyaka SK legte Einspruch gegen die Entscheidung des Verbands des Zwangsabstieges ein. Zwei Jahre später entschied das Danıştay (Staatsrat der Republik Türkei), dass Karşıyaka keine Schuld träfe und somit in der Saison 1966/67 wieder in der 1. Liga teilnehmen dürfe.[8] [9]

Am 1. Mai 1966 wurde mit Beşiktaş gegen Fenerbahçe das erste Mal ein Spiel live im türkischen Radio übertragen.[10] Die Technische Universität Istanbul übertrug das Spiel, kommentiert wurde es von Halit Kıvanç. Eine Spielzeit später durften die Erstligisten maximal zwei ausländische Spieler unter Vertrag nehmen. Bis zur Saison 1970/71 wurden ausländische Schiedsrichter berufen, in dieser Spielzeit wurde das beendet.

Metin Oktay stellte in dieser Periode einen bis heute aktuellen Rekord auf. Er wurde sechsmal Torschützenkönig der Süper Lig und hielt lange den Titel als Rekordtorschütze der Liga.

Fenerbahçe gegen Trabzonspor (1976–1985)

Es dauerte 17 Jahre, bis der erste Verein, der nicht aus Istanbul stammte, türkischer Fußballmeister wurde. Trabzonspor wurde in seinem zweiten Jahr (Saison 1975/76) der Süper Lig Meister vor Fenerbahçe. Damit war die Dominanz der Istanbuler Klubs vorerst beendet. Dieser Titel war nicht der letzte für die Mannschaft am Schwarzen Meer. In der nachfolgenden Spielzeit konnte man den Titel verteidigen, erneut vor Fenerbahçe. Die Gelb-Blauen konnten einen Titel-Hattrick Trabzonspors in der Saison 1977/78 verhindern. Trotz einer 0:1-Niederlage am letzten Spieltag gegen Trabzonspor reichte ein Punkt zur neunten Meisterschaft. In der gleichen Spielzeit durften die Vereine Sponsoren auf ihren Trikots platzieren lassen.

Den zuvor verpassten Titel-Hattrick holte Trabzonspor (1978/79, 1979/80, 1980/81) nach. Sie waren damit der zweite Verein nach Galatasaray (1970/71, 1971/72, 1972/73), der das geschafft hatte. Vor der Saison 1978/79 verbat man den Mannschaften ausländische Trainer einzustellen bzw. zu beschäftigen. Deshalb musste sich Fenerbahçe vom jugoslawischen Meistertrainer Tomislav Kaloperović trennen, was ein herber Rückschlag für die Mannschaft war. Dieses Verbot wurde ab der Spielzeit 1980/81 aufgehoben. Von 1979 bis 1981 durften auch keine ausländischen Spieler mehr für die Vereine spielen. Eine weitere Regelung kam hinzu: der Gewinner des türkischen Fußballpokals musste als Erstligist nicht absteigen, ein Zweitligist als Pokalsieger konnte automatisch in die 1. Liga aufsteigen. MKE Ankaragücü gewann als Zweitligist den türkischen Pokal und sicherte sich für die Saison 1981/82 so den Aufstieg.

Im Juni 1982 wurde Beşiktaş Meister, 1983 Fenerbahçe und in beiden Spielzeiten war der Vizemeister Trabzonspor. Am Ende der Saison 1983/84 wurde Trabzonspor zum sechsten Mal Meister. Durch diese Erfolge wurde aus den Drei Großen nun die Vier Großen (türkisch: dört büyükler). Fenerbahçe gewann die Meisterschaft 1984/85 trotz Punktgleichheit mit Beşiktaş dank besserer Tordifferenz.

1984 wurde Tarik Hodžić (Galatasaray) als erster ausländischer Spieler Torschützenkönig der Süper Lig.

Die drei Großen wieder unter sich (1986–1996)

Beşiktaş erlebte von 1985 bis 1995 seine erfolgreichste Zeit in der Süper Lig. Die Schwarzen Adler wurden in den nachfolgenden zehn Spielzeiten fünfmal Meister und fünfmal Vizemeister. In der Saison 1985/86 holte man vor Galatasaray den 5. Meistertitel. Für Galatasaray endete diese Spielzeit trotz keiner Niederlage nicht mit dem Meistertitel. Trainer von Galatasaray war zu diesem Zeitpunkt Jupp Derwall. Die Überraschungen dieser Saison waren mit Platz 3 Samsunspor und Platz 4 Sarıyer GK. Beim Erfolg Samsunspors hatte der Stürmer Tanju Çolak einen großen Anteil. Mit 33 Saisontoren erzielte er als zweiter Spieler nach Metin Oktay über 30 Tore innerhalb einer Saison. 1987 gewann Galatasaray nach 14 Jahren wieder die türkische Meisterschaft mit einem Punkt Vorsprung vor Beşiktaş. Die Sonderregelung für den Gewinner des türkischen Pokals wurde in dieser Spielzeit abgeschafft. In derselben Saison bestand ein Vorwurf der Spielmanipulation in der Partie zwischen Zonguldakspor und Bursaspor. Da dies aber nicht bewiesen werden konnte, durften beide Vereine nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtes in der 1. Liga bleiben und unterlagen somit keinem Zwangsabstieg.[11]

Die 3-Punkte-Regel wurde in der Spielzeit 1987/88 eingeführt. Galatasaray verpflichtete den zu dem Zeitpunkt besten türkischen Stürmer Tanju Çolak von Samsunspor, was sich für die Löwen auszahlen sollte. Çolak erzielte 39 Saisontore und hält damit den alleinigen Rekord für die höchste Toranzahl innerhalb einer Saison. Außerdem erhielt er für diese Leistung den Goldenen Schuh. Wie im Jahr zuvor wurde erneut Beşiktaş Vizemeister. Malatyaspor überraschte die Liga mit dem 3. Platz zum Saisonende. Außerdem wurden mit 1.032 Toren, die meisten innerhalb einer Saison, in der Ligageschichte erzielt.

Fenerbahçe spielte während des Zweikampfes zwischen Galatasaray und Beşiktaş keine große Rolle. Vor der Spielzeit 1988/89 reagierten sie deshalb und verpflichteten von Sakaryaspor: Aykut Kocaman, Oğuz Çetin und von Rizespor: Hasan Vezir. Alle drei und der ein Jahr vorher verpflichtete Rıdvan Dilmen brachten in ihrem ersten gemeinsamen Jahr eine überragende Leistung und wurden mit dem Meistertitel belohnt. 73 der 103 Tore wurden von den vier genannten Spieler erzielt, außerdem durchbrach zum ersten und bislang einzigen Mal eine Mannschaft die "100-Tore-Marke". Beşiktaş schaffte es zum dritten Mal in Folge Vizemeister zu werden. Die Saison wurde durch ein Tragödie überschattet. Am 22. Januar 1989 war der Mannschaftsbus von Samsunspor auf dem Weg zum Auswärtsspiel gegen Malatyaspor mit einem LKW kollidiert. Der Trainer von Samsunspor Nuri Asan, sowie die Spieler Mete Adanır, Muzaffer Badalıoğlu und Zoran Tomic verloren dabei ihr Leben. Viele Spieler mussten ihre Karriere aufgrund der Verletzungen, die sie erlitten hatten, beenden. Nach gemeinsamer Entscheidung aller Vereine wurde Samsunspor für die Rückrunde der Saison vom Spielbetrieb befreit. Die Partien des Vereins wurde mit 3:0 für das gegnerische Team gewertet. Samsunspor durfte in der Saison 1989/90 erneut am Spielbetrieb der 1. Liga teilnehmen.

Nach drei Jahren als Vizemeister gewann Beşiktaş die Saison 1989/90, den Erfolg ermöglichten die Spieler Feyyaz Uçar (28 Tore), Metin Tekin (13 Tore) und Ali Gültiken (15 Tore). Von ihren Fans und den Medien wurde das Trio Metin-Ali-Feyyaz genannt. Dieses Trio bestätigte in der Ligapartie gegen Adana Demirspor am 15. Oktober 1989 eindrucksvoll diesen Namen.. Das Spiel endete nach 90. Minuten mit 10:0, Metin sowie Feyyaz trafen je dreimal, Ali sogar viermal das Tor.[12] In den beiden Saisons 1990/91 und 1991/92 wurde Beşiktaş erneut Meister. Am 25. August 1990 durfte zum ersten Mal ein Privatsender eine Partie vom Spieltag live senden (Galatasaray - Boluspor). Die Saison 1991/92 beendete Beşiktaş ohne Niederlage.

Den vierten Meistertitel von Beşiktaş in Folge verhinderte Galatasaray 1993. Am letzten Spieltag schlug die Mannschaft von Karl-Heinz Feldkamp MKE Ankaragücü mit 8:0 und entschied somit die Meisterschaft. Die Tore erzielten unter anderem Falko Götz und Torsten Gütschow.[13] Galatasaray verteidigte den Titel, trainiert von Reiner Hollmann. Insgesamt war es die 10. Meisterschaft, und Galatasaray war mit dem Erzrivalen Fenerbahçe gemeinsam Rekordmeister. Tanju Çolak erzielte am 15. September 1992 sein 218. Tor in der Süper Lig und wurde zum besten Torschützen der Ligageschichte.[14]

Beşiktaş holte im Februar 1994 Christoph Daum. Ein Jahr später gewann er mit seinem Team als dritter deutscher Trainer die Meisterschaft. Trabzonspor wurde Vizemeister und hatte damit sein bestes Saisonergebnis seit der Meisterschaft 1983/84. In der nächsten Saison 1995/96 erreichte Daum mit Beşiktaş den 3. Platz und trat als Trainer zurück. Die Meisterschaft gewann nach sieben Jahren Fenerbahçe. Trainer war Carlos Alberto Parreira, welcher ein Jahr zuvor mit Brasilien Weltmeister wurde.

Galatasaray (1997–2000)

Vor der Saison 1996/97 verpflichtete Galatasaray Fatih Terim als neuen Trainer. Vor seinem Engagement bei Galatasaray nahm Terim mit der Türkei zum ersten Mal bei einer Fußball-Europameisterschaft teil. Außerdem gelang es der Vereinsführung Gheorghe Hagi zu verpflichten. Der amtierende Meister Fenerbahçe verpflichtete unter anderem Jay-Jay Okocha von Eintracht Frankfurt. Galatasaray gewann souverän die Meisterschaft vor Beşiktaş mit acht Punkten Vorsprung. Hagi und Hakan Şükür hatten mit 52 gemeinsam erzielten Saisontoren einen großen Anteil an diesem Erfolg. In den darauffolgenden drei Spielzeiten konnte Galatasaray den Meistertitel verteidigen. Somit gewann der Verein viermal in Folge die Meisterschaft, dies gelang keinem anderen Verein in der Süper Lig.

Am 17. Mai 2000 gewann Galatasaray als erste türkische Mannschaft den UEFA-Pokal.

Fenerbahçe beendet die rot-gelbe Dominanz (2001–2009)

Vor Beginn der Saison 2000/01 verließ Fatih Terim Galatasaray und trainierte fortan die AC Florenz, auch Hakan Şükür ging nach Italien zu Inter Mailand. Als Nachfolger für Terim wurde Mircea Lucescu verpflichtet und als Ersatz für Şükür kam Mário Jardel. Auch der Erzrivale Fenerbahçe erneuerte seinen Kader und holte einen neuen Trainer. Mustafa Denizli wurde Chef-Trainer, vor seinem Engagement war er Trainer der türkischen Nationalmannschaft und erreichte das Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft 2000. Der Kampf um die Meisterschaft dauerte bis zum 34. Spieltag und Fenerbahçe wurde Meister mit drei Punkten Vorsprung vor Galatasaray. Es war für die Gelb-Dunkelblauen der 14. Meistertitel und beendete gleichzeitig die Titelserie von Galatasaray. Die nachfolgende Saison endete fast im gleichen Szenario, nur wurde diesmal Galatasaray mit 3 Punkten Vorsprung vor Fenerbahçe Meister. Während der Saison entließ Fenerbahçe Denizli am 24. Dezember 2001 und engagierte Anfang Januar Werner Lorant.[15] Galatasaray trennte sich trotz gewonnener Meisterschaft von Lucescu und holte Fatih Terim als Trainer zurück, während Lucescu zum Stadtrivalen Beşiktaş wechselte. Unter Lucescu kehrte der Erfolg bei Beşiktaş nach acht Jahren mit dem Meistertitel der Saison 2002/03 zurück. Die Entscheidung fiel am vorletzten Spieltag im direkten Duell zwischen Beşiktaş und Galatasaray, mit dem einzigen Tor des Spiels in den Schlussminuten durch Sergen Yalçın vor heimischen Publikum.[16]

Zur Saison 2003/04 kehrte Christoph Daum zum dritten Mal an den Bosporus zurück. Nach zwei Amtszeiten bei Beşiktaş (1994–1996 & 2001–2002) trainierte er nun Fenerbahçe. Er wurde mit seiner Mannschaft sowohl in dieser als auch in der nachfolgenden Saison türkischer Meister. Vizemeister wurde in beiden Spielzeiten Trabzonspor. Die Spielzeit 2005/06 spielten Fenerbahçe und Galatasaray unter sich aus. Am 31. Spieltag gewann Fenerbahçe mit 4:0 gegen Galatasaray und wurde Tabellenführer. Bis zum 34. Spieltag waren beide Mannschaften punktgleich. Fenerbahçe war im direkten Vergleich die bessere Mannschaft, weshalb Galatasaray auf einen Punktverlust hoffen musste. Am letzten Spieltag gewann Galatasaray im eigenen Heimstadion gegen Kayserispor 3:0 und verfolgte gleichzeitig das Auswärtsspiel Fenerbahçes gegen Denizlispor. Die Partie in Denizli endete mit 1:1 und Galatasaray wurde Meister. Daum trat nach dieser Saison zurück. Sein Nachfolger wurde Zico. Er wurde gleich in seiner ersten Saison Meister vor Beşiktaş.

Im Juni 2007 kehrte Karl-Heinz Feldkamp als Trainer von Galatasaray zurück. Vor 14 Jahren wurde er mit den Löwen Meister. Diesmal lief es wieder erfolgreich für seine Mannschaft, er verkündete allerdings fünf Spieltage vor Saisonende überraschend seinen Rücktritt als Trainer.[17] Trotz seines Rücktritts wurde Gala am Ende der Saison zum 17. Mal Meister. Hakan Şükür erzielte am 2. September 2007 gegen Manisaspor sein 241. Tor in der Süper Lig und wurde zum erfolgreichsten Torschützen. Insgesamt wurden es zum Saisonende 249 Tore und er beendete damit seine Karriere. Fenerbahçe verpflichtete zu dieser Spielzeit Roberto Carlos und erreichte das Viertelfinale der UEFA Champions League. Meister der Saison 2008/09 wurde Beşiktaş mit Mustafa Denizli als Trainer. Ihm gelang es, als erster Trainer mit Beşiktaş, Fenerbahçe und Galatasaray Meister zu werden. Denizli kam erst am 7. Spieltag als Nachfolger von Ertuğrul Sağlam zu den Schwarz-Weißen. Sivasspor, Vizemeister dieser Saison, hatte bis zum letzten Spieltag die Chance auf den Meistertitel, verlor jedoch mit 1:2 gegen Galatasaray während Beşiktaş sein Spiel gegen Denizlispor mit 2:1 gewann.

Bursaspor und der Bestechungsskandal 2010/11 (2010–2011)

Das Rennen um die Meisterschaft der Saison 2009/10 verlief zwischen Fenerbahçe und Bursaspor. Christoph Daum trainierte diese Spielzeit die Gelb-Blauen zum zweiten Mal. Fenerbahçe ging mit einem Punkt vor Bursaspor in den letzten Spieltag. Fenerbahçe spielte gegen Trabzonspor und Bursaspor gegen Beşiktaş, beide jeweils im Heimstadion. Bursaspor besiegte den amtierenden Meister mit 2:1. Fenerbahçe hingegen spielte 1:1 und das Chaos nahm kurz vor Ende des Spiels seinen Lauf. Der Stadionsprecher meldete während der Nachspielzeit, dass die Partie zwischen Bursaspor und Beşiktaş Unentschieden endete. Nach Schlusspfiff feierten die Fenerbahçe-Fans auf dem Spielfeld die vermeintliche Meisterschaft. Der Stadionsprecher meldete sich erneut und korrigierte seine falsche Durchsage und verkündete, dass Bursaspor türkischer Meister geworden ist. Es kam zu Ausschreitungen seitens der Fenerbahçe-Fans.[18] Bursaspor feierte seine erste gewonnene Meisterschaft. Die Meisterschaft 2010/11 gewann Fenerbahçe vor Trabzonspor. Aykut Kocaman wurde als Spieler und als Trainer mit Fenerbahçe Fußballmeister, vorher gelang dies niemandem. Im Juli 2011 erschütterte ein Bestechungsskandal die Süper Lig. 80 Spieler und Funktionäre wurden verhaftet.[19] Der Start der Saison 2011/12 wurde verschoben.[20]

Galatasaray zurück an der Spitze (2012–2014)

Meister der Saison 2011/12 wurde Galatasaray. Am letzten Spieltag des Play-offs konnte die Mannschaft von Trainer Fatih Terim im direkten Duell gegen Fenerbahçe die 18. Meisterschaft durch ein torloses Unentschieden für sich entscheiden. Vizemeister wurde Fenerbahçe, Trabzonspor Dritter und Beşiktaş Tabellenvierter. Für Galatasaray war es die erste Meisterschaft nach vier Jahren. Mit diesem Titel wurde Fatih Terim als Trainer Rekordmeister.

Die Saison 2012/13 endete wie die vorherige, Galatasaray wurde vor Fenerbahçe Meister.

Vereine

Seit Gründung der Süper Lig im Jahr 1959 spielten insgesamt 68 Vereine in der höchsten türkischen Spielklasse, wobei Akhisar Belediyespor in der Saison 2012/13 der jüngste Neuzugang war. Beşiktaş, Fenerbahçe und Galatasaray gehören der Liga seit allen, bislang 57, Spielzeiten ununterbrochen an. Es folgen MKE Ankaragücü mit 48 sowie Bursaspor mit 46 Spielzeiten.

Die meisten Mannschaften in der Süper Lig kamen aus Istanbul (16). Es folgen Ankara (9) und Izmir (6).

  • seit 1959 bis einschließlich 2014/2015
  • Fett gedruckte Mannschaften spielen in der Saison 2014/15

Teilnehmer der Saison 2014/15

Mannschaft Stadt Gründung In der Liga seit Letzte Saison Stadion Kapazität
Akhisar Belediyespor Akhisar 1970 2012 10. Manisa 19 Mayıs Stadı[21] 16.597
Balıkesirspor Balıkesir 1966 2014 02. (2. Liga) Balıkesir Atatürk Stadı 15.800
Beşiktaş Istanbul Istanbul 1903 1959 03. Atatürk Olimpiyat Stadı[22] 76.092
Bursaspor Bursa 1963 2006 08. Bursa Atatürk Stadı 25.661
Çaykur Rizespor Rize 1968 2013 13. Yeni Rize Şehir Stadı 15.485
Eskişehirspor Eskişehir 1965 2008 12. Eskişehir Atatürk Stadı 13.520
Fenerbahçe Istanbul Istanbul 1907 1959 01. Şükrü Saracoğlu Stadı 50.530
Galatasaray Istanbul Istanbul 1905 1959 02. Türk Telekom Arena 52.650
Gaziantepspor Gaziantep 1969 1990 15. Kâmil Ocak Stadı 16.981
Gençlerbirliği Ankara Ankara 1923 1989 09. Ankara 19 Mayıs Stadı 19.209
Istanbul Başakşehir FK Istanbul 1990 2014 01. (2. Liga) Başakşehir Fatih Terim Stadı 17.319
Kardemir Karabükspor Karabük 1969 2010 07. Dr. Necmettin Şeyhoğlu Stadı 15.000[23]
Kasımpaşa Istanbul Istanbul 1921 2012 06. Recep Tayyip Erdoğan Stadı 14.234
Kayseri Erciyesspor Kayseri 1966 2013 14. Kayseri Kadir Has Stadı 32.864
Mersin Idman Yurdu Mersin 1925 2014 06. (2. Liga) Mersin Arena 25.534
Sivasspor Sivas 1967 2005 05. Sivas 4 Eylül Stadı 15.000
Trabzonspor Trabzon 1967 1974 04. Hüseyin Avni Aker Stadı 24.169
Torku Konyaspor Konya 1981 2013 11. Konya Büyükşehir Stadı 42.042
Vereine der Süper Lig 2014/15

Die Auf- und Absteiger

Rekord-Aufsteiger in die Süper Lig
Verein Aufstiege in den Jahren
1 Samsunspor 7 1969, 1976, 1982, 1985, 1991, 1993, 2011
2 Mersin Idman Yurdu 6 1967, 1976, 1980, 1982, 2011, 2014
3 Diyarbakırspor 5 1977, 1981, 1986, 2001, 2009
Kayserispor 5 1973, 1979, 1985, 1992, 1997
Sakaryaspor 5 1981, 1987, 1998, 2004, 2006

Rekord-Absteiger der Süper Lig
Verein Abstiege in den Jahren
1 Samsunspor 7 1975, 1979, 1983, 1990, 1992, 2006, 2012
2 Karşıyaka SK 6 1964, 1967, 1972, 1991, 1994, 1996
Kayserispor 6 1975, 1980, 1986, 1996, 1998, 2014
4 Adana Demirspor 5 1961, 1984, 1990, 1992, 1995
Diyarbakırspor 5 1980, 1982, 1987, 2006, 2010
Göztepe Izmir 5 1977, 1980, 1982, 2000, 2003
Medical Park Antalyaspor 5 1985, 1987, 2002, 2007, 2014
Mersin Idman Yurdu 5 1974, 1978, 1981, 1983, 2013
Sakaryaspor 5 1986, 1990, 1999, 2005, 2007

Meistertitel und Meistersterne

Der zu Saisonende Erstplatzierte der Süper Lig ist Türkischer Fußballmeister. Zudem darf ein Verein ab fünf gewonnenen Süper Lig-Meisterschaften einen, ab zehn einen zweiten, ab 15 einen dritten sowie ab 20 errungenen Meisterschaften einen vierten Meisterstern über dem Vereinswappen tragen.

In den bisher 55 Spielzeiten der Süper Lig errangen insgesamt fünf verschiedene Vereine den Meistertitel. Erfolgreichster Verein ist Galatasaray Istanbul mit 19 gewonnenen Süper Lig-Meisterschaften, Fenerbahçe hingegen führt die Ewige Tabelle der Süper Lig an.

Rang Verein Süper Lig-Meisterschaften Meistersterne
1 Fenerbahçe Istanbul 19 3
Galatasaray Istanbul 19 3
3 Beşiktaş Istanbul 13 2
4 Trabzonspor 6 1
5 Bursaspor 1 -


Siehe auch: Liste der türkischen Fußballmeister

Berichterstattung

Die 1. türkische Fußballliga wird seit 1996 im Pay-TV ausgestrahlt. Von 1996 bis 2000 wurden die Spiele von Beşiktaş Istanbul, Fenerbahçe Istanbul, Galatasaray Istanbul und Trabzonspor auf Cine5 gesendet. Während der Saison 2000/01 besaß der Sender Teleon die Senderrechte für die Livepartien.

Seit der Saison 2001/02 ist der Pay-TV-Anbieter Digiturk für die Live-Berichterstattung der Süper Lig verantwortlich. Unter dem Sendernamen Lig TV werden die Spiele live ausgestrahlt. Es wurden jedoch nur die Spiele von Beşiktaş, Fenerbahçe, Galatasaray und Trabzonspor gesendet. Digiturk verlängerte am 14. Januar 2010 die Zusammenarbeit mit der Liga für die nächsten vier Spielzeiten (2010/11, 2011/12, 2012/13 & 2013/14) plus einer Option für eine weitere Saison.

Seit der Saison 2010/11 werden 321 Millionen US-Dollar an die Vereine verteilt.[24] Außerdem werden alle neun Partien jedes Spieltages, zum ersten Mal in der Süper Lig, live gesendet.[25]

Sponsoren

Namenssponsor

Telsim (1999)

Im Juni 1999 erwarb das Telekommunikationsunternehmen Telsim für die kommenden beiden Spielzeiten die Namensrechte der höchsten Spielklasse, damals unter dem Namen Türkiye 1. Ligi, für 9,25 Millionen US-Dollar.[26][27] Die Liga sollte in Telsim Türkiye 1.Ligi bzw. Türkiye Telsim Ligi umbenannt werden.[27] Auf diese Entscheidung legte der, für Jugend und Sport verantwortliche, Staatsminister Fikret Ünlü der Republik Türkei (türkisch: Türkiye Cumhuriyeti) sein Veto ein und klagte später auch vor dem Zivilgericht in Ankara.[26][28][29] Das Gericht entschied im Juli 1999 gegen die Namensänderung, um keine unerwünschte Werbung und Propaganda im Zusammenhang mit dem Wort "Türkiye" zu ermöglichen.[26][27][28] Daraufhin entschlossen sich im selben Monat Vorstand und Präsident Haluk Ulusoy des türkischen Fußballverbandes (TFF) den Liganamen in Telsim 1. Ligi umzubenennen.[26][27][29][30] Nach einem Beschluss des Staatskabinetts der Republik Türkei wurde der Liganame im Oktober 1999 zurück zum alten bekannten, Türkiye 1. Ligi, umgeändert.[28][29] Danach endete die Vereinbarung zwischen dem Ligabetreiber TFF und dem Namensponsors Telsim.

Ehemaliges Logo der Turkcell Süper Lig

Turkcell (2005–2010)

Ab der Saison 2005/06 besaß das Telekommunikationsunternehmen Turkcell die Namensrechte der höchsten Spielklasse, die offiziell Turkcell Süper Lig hieß. Wie in anderen Ländern auch haben sich diese Bezeichnungen allerdings bisher weder im allgemeinen Sprachgebrauch noch in den Printmedien durchgesetzt; lediglich Fernseh- und Radiostationen verwenden diesen Namen häufiger. Die Zusammenarbeit zwischen der Liga und dem Unternehmen endete im August 2010.

Spor Toto (Seit 2010)

Im August 2010 sicherte sich der Sportwettenanbieter Spor Toto die Namensrechte der Süper Lig sowie der 3. und 4. Liga.[31] Spor Toto erhielt das Namensrecht für die nächsten fünf Jahre. Im Gegenzug wird pro Jahr an die Süper Lig 22,5 Millionen US-Dollar gezahlt.[32]

Ballsponsor

Nike ist seit der Saison 2005/06 offizieller Ballsponsor der Süper Lig. Folgende Bälle wurden benutzt:

  • Saison 2005/06: Nike Total 90 Aerow (rot-weiß) und Nike Total 90 Aerow Hi-Vis (gelb-lila)
  • Saison 2006/07: Nike Total 90 Aerow II (blau-weiß)
  • Saison 2007/08: Nike Total 90 Aerow II (blau-weiß)
  • Saison 2008/09: Nike Total 90 Omni (schwarz-weiß)
  • Saison 2009/10: Nike Total 90 Omni (rot-weiß) und Nike Total 90 Omni Hi-Vis (gelb-lila)
  • Saison 2010/11: Nike Total 90 Tracer PL
  • Saison 2011/12: Nike T90 Seitiro
  • Saison 2012/13: Nike Maxim[33]
  • Saison 2013/14: Nike Incyte (schwarz-weiß)

Turkcell Fair-Play Wertung

Die Turkcell Fair-Play Wertung war eine vom türkischen Fußballverband und Turkcell ins Leben gerufene Wertung, die die gesamten gelb- oder roten Karten, die ein Schiedsrichter einer Mannschaft zeigt, erfasste. Diese Wertung wurde bis zum letzten Spieltag gewertet. Die drei Mannschaften, die am wenigsten eine Verwarnung oder sonstige Strafe sahen, erhielten vom Ligasponsor Turkcell ein Preisgeld. Der 1. Platz dieser Wertung erhielt 500.000 US-Dollar, der 2. Platz 300.000 US-Dollar und der 3. Platz 200.000 US-Dollar.

Mit dieser Wertung verfolgte der Verband das Ziel, den Fußball in der Süper Lig attraktiver zu gestalten.

Gewinner dieser Wertung

Rekorde

Spieler

Rekordtorschütze:Hakan Şükür

Rekord-Spieler der Süper Lig [34]
Spieler Zeitraum Verein[35] Spiele
1 Oğuz Çetin 1981–2000 Fenerbahçe Istanbul 503
2 Rıza Çalımbay 1980–1996 Beşiktaş Istanbul 494
3 Hakan Şükür 1987–2008 Galatasaray Istanbul 488
4 Hami Mandıralı 1984–2003 Trabzonspor 475
Kemal Yıldırım 1976–1995 MKE Ankaragücü 475
6 Recep Çetin 1984–2001 Beşiktaş Istanbul 437
7 Müjdat Yetkiner 1979–1995 Fenerbahçe Istanbul 429
8 Bülent Korkmaz 1988–2005 Galatasaray Istanbul 428
9 Cüneyt Tanman 1973–1991 Galatasaray Istanbul 425
10 İsmail Arca 1966–1982 Eskişehirspor 418

Rekord-Torjäger der Süper Lig [36]
Spieler Zeitraum Verein[35] Tore
1 Hakan Şükür 1988–2008 Galatasaray Istanbul 249 (Ø 0,51)
2 Tanju Çolak 1981–1994 Galatasaray Istanbul 240 (Ø 0,85)
3 Hami Mandıralı 1985–2002 Trabzonspor 219 (Ø 0,46)
4 Metin Oktay 1959–1969 Galatasaray Istanbul 217 (Ø 0,84)
5 Aykut Kocaman 1984–2000 Fenerbahçe Istanbul 200 (Ø 0,56)
6 Feyyaz Uçar 1981–1997 Beşiktaş Istanbul 191 (Ø 0,51)
7 Serkan Aykut 1993–2009 Samsunspor 188 (Ø 0,56)
8 Fevzi Zemzem 1962–1973 Göztepe Izmir 146 (Ø 0,48)
9 Necati Ateş 1997– Galatasaray Istanbul 138 (Ø 0,40)
10 Cenk İşler 1993–2012 Adanaspor 137 (Ø 0,39)
Spieler mit den meisten Meistertiteln
Bülent Korkmaz, Suat Kaya, Hakan Şükür (8 Meisterschaften, alle Galatasaray Istanbul)
Rekordspieler der Süper Lig
Oğuz Çetin (503 Spiele)
Rekordtorjäger der Süper Lig
Hakan Şükür (249 Tore)
Am häufigsten Torschützenkönig
Metin Oktay (6)
Der erste ausländische Torschützenkönig
Tarık Hodziç (Galatasaray Istanbul, mit 16 Toren in der Saison 1983/84)
Die längste Zeit ohne ein Gegentor für einen Torwart
Şenol Güneş, 1112. Minuten
Das schnellste Tor der Süper Lig
Darryl Roberts (für Denizlispor, in 11. Sek am 29. November 2008 gegen Eskişehirspor)
Der jüngste Torschütze der Süper Lig
Enes Ünal (16 Jahre und 107 Tage, Bursaspor)[37]
Die meisten Tore in einem Spiel
Tanju Çolak (6, für Fenerbahçe Istanbul am 6. Dezember 1992 beim 7:1 gegen Karşıyaka SK)
Die meisten Tore in einer Saison
Tanju Çolak (39 Tore, Saison 1987/88 (Galatasaray Istanbul))
Der schlechteste Torschützenkönig
Metin Oktay (11 Tore, Saison 1959 (Galatasaray Istanbul))
Bester ausländischer Torschütze der Süper Lig
Alex (136 Tore)
Die meisten Tore eines ausländischen Spielers in einer Saison
Alex (28 Tore, in der Saison 2010/11 für Fenerbahçe Istanbul)

Trainer

Trainer mit den meisten Meistertiteln
Fatih Terim (6 Meistertitel, alle mit Galatasaray Istanbul)
Die längste Amtszeit eines ausländischen Trainers
Kemal Ömeragic, 13 Jahre (sechs Jahre für Altay Izmir, fünf für Bursaspor und zwei für Adana Demirspor)
Die längste Amtszeit eines ausländischen Trainers durchgehend für einen Verein
Gordon Milne, 6½ Jahre bei Beşiktaş Istanbul
Gewinn der Meisterschaft als Spieler und als Trainer
Ertuğrul Sağlam (1995/Beşiktaş Istanbul – 2010/Bursaspor), Aykut Kocaman (1989, 1996/Fenerbahçe Istanbul – 2011/Fenerbahçe Istanbul)

Vereine

Das torreichste Spiel
Fenerbahçe Istanbul (8:4, gegen Gaziantepspor am 16. Mai 1992)
Höchster Sieg in einem Spiel
Beşiktaş Istanbul (10:0, gegen Adana Demirspor am 15. Oktober 1989)
Höchster Auswärtssieg
MKE AnkaragücüGalatasaray Istanbul am 30. Mai 1993 (0:8)[38]
Die meisten Elfmeter für ein Team innerhalb eines Spieles
Fenerbahçe Istanbul (vier Elfmeter, gegen Eskişehirspor am 1. Februar 1987. Alle Elfmeter für Fenerbahçe und jeder wurden von Zafer Tüzün ausgeführt und getroffen (Endstand: 4:1)).
Die meisten rote Karten für ein Team innerhalb eines Spieles
Beşiktaş Istanbul, (fünf rote Karten, am 25. Januar 2004 gegen Samsunspor)
Die längste Zeit ohne Niederlage
Beşiktaş Istanbul, 48 Spiele (vom 26. Spieltag der Saison 1990/91 bis zum 13. Spieltag der Saison 1992/93)
Die meisten Torschützenkönige aus einer Mannschaft
Fenerbahçe Istanbul, 14 Spieler
Die meisten Tore einer Spielzeit
1.032 in 380 Spielen (2000/01, im Schnitt 2,72 pro Spiel)
Die wenigsten Tore einer Spielzeit
405 in 240 Spielen (1973/74, im Schnitt 1,69 pro Spiel)
Die meisten Tore an einem Spieltag
43 Tore (8. Spieltag 1995/96 und 30. Spieltag 1997/98)
Die wenigsten Tore an einem Spieltag
4 Tore (29. Spieltag 1981/82)
Die meisten Siege hintereinander
Beşiktaş Istanbul, 13 Spieltage (1959/60 vom 10. bis 22. Spieltag)
Die meisten Niederlagen hintereinander
Zeytinburnuspor, 10 Spieltage (1996/97 vom 25. bis 34. Spieltag)
Die meisten Auswärtssiege in Folge
Fenerbahce Istanbul, 12 Siege (Süper Lig 2010/11)
Die längste Zeit ohne Siege
Adana Demirspor, 29 Spieltage (1994/95, vom 6. bis 34. Spieltag)
Die längste Serie ohne Auswärtsniederlage
Galatasaray Istanbul, 40 Spiele (1997/98 vom 19. Spieltag bis zum 31. Spieltag der Saison 1999/2000)
Die Saison ohne Niederlagen abgeschlossen
Galatasaray Istanbul (1985/86), Beşiktaş Istanbul (1991/92) (Beşiktaş Istanbul wurde in dieser Saison Meister, Galatasaray gelang dies nicht)
Die meisten Siege in einer Saison
Beşiktaş Istanbul (1959/60) und Fenerbahçe Istanbul (1988/89), 29 Siege
Die wenigsten Siege in einer Saison
Diyarbakırspor (1981/82), Konyaspor (1992/93), Zeytinburnuspor (1996/97), Adanaspor (2000/01), MKE Ankaragücü (2011/12) (alle zwei Siege)
Die torärmsten Mannschaften
Samsunspor (1971/72) und Beşiktaş Istanbul (1972/73), jeweils 14 Tore
Die wenigsten Gegentore
Fenerbahçe Istanbul, 6 Gegentore, (1969/70)
Die meisten Gegentore
Adanaspor, 91 Gegentore, (2000/01)
Die meisten unentschieden gespielten Spiele
MKE Ankaragücü, 18 Unentschieden (1982/83)
Die beste Tordifferenz
Fenerbahçe Istanbul, +76 (1988/89)
Die schlechteste Tordifferenz
Zeytinburnuspor, -60 (1996/97)
Alle Heimspiele in einer Spielzeit gewonnen
Fenerbahçe Istanbul, (2000/01), Galatasaray Istanbul (2001/02)
Höchste Punktzahl in einer Spielzeit
Fenerbahçe Istanbul (Mit 3-Punkte-Regel): 93, (1988/89)
Niedrigste Punktzahl in einer Spielzeit
Zeytinburnuspor (Mit 3-Punkte-Regel): 11, (1996/97)

Meisterrekorde

Der Rekordmeister
Fenerbahçe Istanbul und Galatasaray Istanbul (je 19 Titel)
Der Rekordvizemeister
Fenerbahçe Istanbul (18)
Der größte Punktevorsprung eines Meisters
Galatasaray Istanbul mit 12 Punkten vor Beşiktaş Istanbul, (1987/88)
Meister mit den meisten Niederlagen
Trabzonspor (1980/81), 7
Meister mit den wenigsten Niederlagen
Beşiktaş Istanbul (1991/92), 0
Meister mit den wenigsten Toren
Trabzonspor (1979/80), 25
Meister mit den meisten Gegentoren
Galatasaray Istanbul (1997/98), 43
Meister mit den wenigsten Gegentoren
Fenerbahçe Istanbul (1969/70), 6
Meister mit den wenigsten Punkten
Trabzonspor (1979/80, 1980/81), 39

Sonstiges

Höchste Zuschauerzahl
Beşiktaş Istanbul gegen Galatasaray Istanbul 76.127 Zuschauer im Atatürk-Olympiastadion in der Saison 2013/14[39]
Die meist verkauften Dauerkarten
Galatasaray Istanbul, 47.200 Karten (2012/13)[40]
Die meisten Mannschaften einer Stadt
Istanbul, 17 Teams
Transferrekorde
Rang Spieler abgebender Verein aufnehmender Verein Ablösesumme (in Mio. ) Jahr
1 BosnierBosnier Elvir Baljić Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul Real Madrid Logo.svg Real Madrid 18,9[41] 1999
2 SpanierSpanier Daniel Güiza Rcd mallorca.svg RCD Mallorca Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul 17,4[42] 2008
3 BrasilianerBrasilianer Mário Jardel FC Porto.svg FC Porto Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul 16 2000
4 NigerianerNigerianer Jay-Jay Okocha Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul Paris SG Logo.svg Paris SG 15,4[43][44] 1998
5 NigerianerNigerianer Emmanuel Emenike Spartak Moskau.svg Spartak Moskau Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul 13[45] 2013
6 TürkeTürke Arda Turan Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul Atletico Madrid logo.svg Atlético Madrid 12+1 (Bonuszahlung)[46] 2011
7 FranzoseFranzose Nicolas Anelka Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul Bolton Wanderers logo.svg Bolton Wanderers 12[47] 2006
8 FranzoseFranzose Nicolas Anelka ManCity.svg Manchester City Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul 10,7 2005
9 PortugiesePortugiese Bruma Sporting Lissabon.svg Sporting Lissabon Galatasaray Sports Club Logo.png Galatasaray Istanbul 10 (75% der Transferrechte)[48] 2013
10 NigerianerNigerianer Emmanuel Emenike Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul Spartak Moskau.svg Spartak Moskau 10[49] 2011
10 SenegaleseSenegalese Moussa Sow OSC Lille.svg OSC Lille Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul 10[50] 2012
10 PortugiesePortugiese Raúl Meireles Chelsea crest.svg Chelsea London Fenerbahce Spor Kulubu.svg Fenerbahçe Istanbul 10[51] 2012

UEFA-Fünfjahreswertung

Platzierung in der UEFA-Fünfjahreswertung (in Klammern die Vorjahresplatzierung). Die Kürzel CL und EL hinter den Länderkoeffizienten geben die Anzahl der Vertreter in der Saison 2014/15 der Champions League bzw. der Europa League an.

Stand: Ende der Europapokalsaison 2012/13[52]

Siehe auch

Literatur

  •  Tobias Schächter: Süperlig - Die unerzählte Geschichte des türkischen Fußballs. 1 Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2008, ISBN 978-3-462-03992-4, S. 185.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Beşiktaş Istanbul war 1957 und 1958 Gewinner der Federasyon Kupası. Beide Titel wurden 2002 dem Verein nachträglich anerkannt.
  2. TFF: Alle Süper Lig-Meister seit 1959
  3. turkish-soccer.com: Federation Cup 56/57
  4. mackolik.com: Galatasaray - Fenerbahce 1:0 (10. Juni 1959)
  5. mackolik.com: Fenerbahce - Galatasaray 4:0 (14. Juni 1959)
  6. mackolik.com: Das erste Abendspiel der Süper Lig
  7. mackolik.com: Karsiyaka - Kasimpasa: Spielmanipulation
  8. Turkish-Soccer.com: 1963-1964 1. Lig (englisch)
  9. mackolik.com: Saison 1963/64
  10. mackolik.com: Besiktas - Fenerbahce: Erste TV-Übertragung einer Süper Lig-Partie
  11. mackolik.com: Saison 1986/87
  12. mackolik.com: Besiktas - Adana Demirspor 10:0
  13. mackolik.com: MKE Ankaragücü - Galatasaray 0:8
  14. mackolik.com: Fenerbahce - Bakirköyspor 4:2
  15. spiegel.de: Trainerkarussell: Lorant mit Fenerbahce einig (vom 2. Januar 2001)
  16. TFF.org: Spielstatistik: Beşiktaş 1:0 Galatasaray vom 25. Mai 2003 (abgerufen am 22. Mai 2014)
  17. morgenpost.de: Feldkamp verlässt Galatasaray (vom 6. April 2008)
  18. spox.com: Fenerbahce versinkt im Chaos (vom 17. Mai 2010)
  19. stern: Zunächst keine Strafen im türkischen Betrugsskandal
  20. n-tv: Die Süper Lig ist gelähmt (vom 22. Juli 2011)
  21. Das Akhisar Belediye Stadı entspricht nicht den Anforderungen der UEFA für ein Erstligastadion, weshalb Akhisar Belediyespor seine Partien im Manisa 19 Mayıs Stadı austrägt.
  22. Das İnönü Stadı von Beşiktaş wurde abgerissen. An dessen Stelle entsteht momentan die Vodafone Arena mit 41.903 Sitzplätzen.
  23. Das Dr. Necmettin Şeyhoğlu Stadı wird modernisiert, eine genaue Angabe zur Zuschauerkapazität ist nicht vorhanden.
  24. tff.org: TFF Süper Lig ve TFF 1. Lig Medya Hakları İhalesi yapıldı
  25. tff.org: TFF, Kulüpler Birliği ve Digitürk toplantısı gerçekleşti
  26. a b c d Hürriyet (Archiv): Nereye kadar para? vom 25. Juli 1999 (abgerufen am 23. Mai 2014)
  27. a b c d Hürriyet (Archiv): Ligin yeni adı ‘Telsim 1. Ligi’ vom 30. Juli 1999 (abgerufen am 23. Mai 2014)
  28. a b c Hürriyet (Archiv): Bakan Ünlü gürledi vom 7. Oktober 1999 (abgerufen am 23. Mai 2014)
  29. a b c Hürriyet (Archiv): 3 Bomba karar vom 16. Oktober 1999 (abgerufen am 23. Mai 2014)
  30. Hürriyet (Archiv): Ulusoy’a 250 milyarlık dava vom 23. Oktober 1999 (abgerufen am 23. Mai 2014)
  31. tff.org: Süper Lig'in isim sponsoru Spor Toto oldu
  32. maraton.com.tr: Dev anlasma imzalandi
  33. tff.org: 2012-2013 sezonunda Nike Maxim kullanılacak
  34. mackolik.com: Rekord-Spieler der Süper Lig
  35. a b Angegeben ist der Verein, für den der Spieler die meisten Einsätze absolviert hat.
  36. mackolik.com: Rekord-Torjäger der Süper Lig
  37. Anadolu Ajansı: Enes Ünal Süper Lig tarihine geçti (Türkisch) vom 26. August 2013
  38. mackolik.com: Spielbericht MKE Ankaragücü - Galatasaray Istanbul
  39. amkspor.com: Olimpiyatta rekor (abgerufen am 22. September 2013)
  40. Vatan: Galatasaray rekor kırdı! (abgerufen am 4. Mai 2013)
  41. kicker.de: Elvir Baljic stürmt wieder für Fenerbahce- ... Baljic war erst 1999 für eine Ablösesumme von umgerechnet 37 Millionen Mark von Fenerbahce zu den Königlichen gewechselt ... vom 2. August 2000
  42. DHA.com.tr: Vicente Grande Mallorca kulübüne başkanlık ettiği dönemde 2008 yılında Guiza’yı Fenerbahçe’ye 17 milyon 400 bin avro ya satarak büyük bir başarı elde etmişti vom 12. November 2013
  43. kicker.de: Jay-Jay Okocha, früherer Bundesligaprofi (Eintracht Frankfurt) und Nigerianischer Nationalspieler wechselt für eine Ablösesumme von umgerechnet 30 Millionen Mark zum französischen Erstligisten Paris St. Germain vom 28. Juli 1998
  44. Hürriyet Daily News: Fenerbahce sells Okocha to PSG - ... Turkish club Fenerbahce said it had sold Nigerian international Jay Jay Okocha to French side Paris St Germain for $17 million ... vom 30. Juli 1998
  45. kap.gov.tr: Bildirim: Emmanuel Emenike (2013)
  46. kap.gov.tr: Bildirim: Arda Turan
  47. kicker.de: Anelka zu den "Wanderers" - ... Der Premier-League-Club zahlt für den bisweilen exzentrischen Stürmer eine Ablöse von knapp zwölf Millionen Euro an Fenerbahce Istanbul. Dies teilten die Wanderers am Freitag mit ... vom 25. August 2006
  48. Galatasaray.org: Bruma Transferi Hakkında Açıklamalar
  49. kap.gov.tr: Bildirim: Emmanuel Emenike (2011)
  50. kap.gov.tr: Bildirim: Moussa Sow
  51. kap.gov.tr: Bildirim: Raul Meireles
  52. Bert Kassies: Aktuelle UEFA-Fünfjahreswertung 2013. Abgerufen am 16. Mai 2013 (englisch).