Bundesautobahn 392

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Bundesautobahn 392 in Deutschland
Bundesautobahn 392
Karte
Verlauf der A 392
Basisdaten
Betreiber: DeutschlandDeutschland Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Braunschweig-Watenbüttel-Ost
(52° 18′ N, 10° 29′ O)
Straßenende: Braunschweig-Hamburger Straße
(52° 17′ N, 10° 31′ O)
Gesamtlänge: 4 km

Bundesland:

Niedersachsen

A392.JPG
A392 unmittelbar westlich des Kreuzes Ölper

Die Bundesautobahn 392 (Abkürzung: BAB 392) – Kurzform: Autobahn 392 (Abkürzung: A 392) – auch Braunschweiger Nordtangente genannt – ist eine Autobahn, die im Nordwesten der Braunschweiger Innenstadt verläuft und den Ort Watenbüttel mit der Hamburger Straße verbindet. Sie hat eine Länge von ca. vier Kilometern.

Eine bauliche Besonderheit ist, dass vom Kreuz Ölper kommend die Hauptfahrbahn direkt in die Celler Straße übergeht, die Verlängerung zur Hamburger Straße hingegen an die Nebenfahrbahn angesetzt ist.

Weiterbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich war der Weiterbau der A 392 zwischen den Anschlussstellen Watenbüttel und der A 2 geplant. Hierfür sollte eine Querung der Okeraue erfolgen. Der Damm der Autobahn endet abrupt an der Bundesstraße 214, zu der der Verkehr über eine einspurige Rampe geführt wird.

Aktuelle Planungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Derzeit ist ein Weiterbau der A 392 nur am westlichen Ende geplant. Die aktuellen Planungen des Bundesverkehrswegeplans 2030 sieht eine Führung zur Ernst-Böhme-Straße in Veltenhof vor, die dann zur B 214 aufgewertet werden soll.[1]

Verworfene Planungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Weiterbau nach Westen sah die ursprüngliche Planung eine Trasse am südlichen und westlichen Rand Watenbüttels entlang vor, die auf Höhe des Abfall-Entsorgungs-Zentrums in die Celler Heerstraße münden sollte.[2] Diese Trassierungsvariante wird im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans 2030 nicht weiter verfolgt.

An der Anschlussstelle Hamburger Straße sind zwar Vorleistungen für einen Weiterbau in Richtung Osten zu erkennen; hier sollte die A 392 ursprünglich bis zur Anschlussstelle Braunschweig-Ost (Berliner Heerstraße) weitergeführt werden. Dabei sollten weitere Anschlussstellen am Bienroder Weg und an der Bevenroder Straße entstehen. Eine Untersuchung, die im Auftrag der Stadt Braunschweig durchgeführt wurde, empfiehlt, die bisherigen Planungen einer verlängerten Autobahn aufzugeben. Es wäre zu erwarten, dass (vor der Zeit des Lückenschlusses der A 39 mit der A 2 im Südosten der Stadt) der Fernverkehr aus dem Hessischen Raum in Richtung Berlin die A 392 als Abkürzung zwischen der A 391 und der A 2 benutzen würde. Auch Verkehr aus Wolfsburg in Richtung Braunschweig-Stadtmitte oder zum VW-Werk Braunschweig würde den Weg über die erweiterte A 392 nehmen. Zusätzlich würden enorme Lärmbelästigungen der Ortsteile zwischen der A 2 und der A 392 entstehen. Außerdem müssten laut der Untersuchung die Baukosten als „erheblich“ eingeschätzt werden, da die zu überquerende Infrastruktur komplex ist. Dagegen steht nur die Entlastung des innerstädtischen Verkehrs im Bereich Rebenring und nord-östlichem Teil der B 248 (Hans-Sommer-Straße, Berliner Straße, Ortsdurchfahrt BS-Volkmarode). Das Gutachten empfiehlt der Stadt stattdessen, zwischen der Hamburger Straße und dem Bienroder Weg eine „normale“ Straße zu bauen, da diese für den Fernverkehr uninteressant sei und sie den Verkehr rund um den Rebenring ausreichend entlastet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bundesautobahn 392 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundesverkehrswegeplan 2030; Projekt B 214 OU BS-Watenbüttel (Webseite)
  2. Verkehrsentwicklungsplan Braunschweig (PDF; 690 kB) - Seite 62