Bundesautobahn 671

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Bundesautobahn 671 in Deutschland
Bundesautobahn 671
Karte
Verlauf der A 671
Basisdaten
Betreiber: DeutschlandDeutschland Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Wiesbaden
(50° 3′ N, 8° 15′ O)
Straßenende: Mainspitz-Dreieck
(49° 59′ N, 8° 20′ O)
Gesamtlänge: 12 km

Bundesland:

Die Bundesautobahn 671 (Abkürzung: BAB 671) – Kurzform: Autobahn 671 (Abkürzung: A 671) – ist eine ca. 12 km lange Autobahn im deutschen Bundesland Hessen und führt als östlicher Teil des Mainzer Autobahnringes von Wiesbaden zum Mainspitz-Dreieck bei Ginsheim-Gustavsburg.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die A 671 bildet den östlichen Teil des Mainzer Autobahnringes

Die Autobahn beginnt als Fortsetzung der vom Wiesbadener Stadtzentrum her kommenden B 263 kurz hinter der Anschlussstelle Wiesbaden-Mainzer Straße der A 66. Der Anschluss zwischen beiden Autobahnen ist nicht vollständig höhenfrei – will man von der A 66 auf die B 263 wechseln, gelangt man in beiden Fahrtrichtungen jeweils an eine Ampelkreuzung, in umgekehrte Richtung ist dies nicht der Fall. Ab der Anschlussstelle Wiesbaden/Mainz-Amöneburg (2), die sich allerdings noch auf Biebricher Gebiet befindet, ist die Straße als Autobahn ausgeschildert. Unmittelbar östlich der Fahrbahn befindet sich hier die ehemalige Wuth’sche Brauerei mit ihrem markanten Hauptgebäude.

Weiter führt die A 671 an den Gleisanlagen des Bahnhofs Wiesbaden Ost vorbei und macht eine Kurve in südöstlicher Richtung, so dass die Umgehungsbahn Mainz nicht überquert wird. Die Anschlussstelle Mainz-Kastel (3) bindet mit Mainz-Kastel an und ist als Kleeblatt ausgebaut. Die hier angeschlossene B 455 bietet zudem in nördlicher Richtung eine Verbindung zur A 66 in Richtung Frankfurt. Ab der nachfolgenden Anschlussstelle Hochheim-Nord (4), an der die Bundesstraße 40 in Richtung Osten abzweigt, schwenkt die Strecke nach Süden. Über die Anschlussstelle Hochheim-Süd (5) ist die Kernstadt von Hochheim angeschlossen. Zudem zweigt hier der westliche Ast der Bundesstraße 40 in Richtung Mainz-Kostheim und Mainz ab. Zwischen den Anschlussstellen Hochheim-Süd (5) und Gustavsburg (6) wird der Main auf der Mainbrücke Hochheim gequert, parallel zur Kostheimer Brücke für den Eisenbahnverkehr. Nach der Anschlussstelle Gustavsburg (6) mündet die Autobahn im Mainspitz-Dreieck auf die A 60.

Rastplätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen den Anschlussstellen Hochheim-Nord (4) und Mainz-Kastel (3) befindet sich in Fahrtrichtung Wiesbaden ein kleiner Rastplatz mit dem Namen Zur alten Römerstraße. Auf gleicher Höhe befand sich in der Gegenrichtung ebenfalls ein kleiner Parkplatz, der Ende der 1980er aufgelassen wurde, dessen Form man aber noch heute an den bewirtschafteten Grundstücksgrenzen von der nahen Brücke über die Autobahn noch gut erkennen kann.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Autobahn wurde in den 1960er Jahren gebaut, so wurde der Abschnitt zwischen Gustavsburg und dem Mainspitz-Dreieck 1969 eröffnet.[1] Ursprünglich wurde die Autobahn auch als „Süd-Main-Schnellweg“ (im Gegensatz zur Bezeichnung „Rhein-Main-Schnellweg“ für die A 66) bezeichnet.[2] Vor der Neuordnung des Baundesautobahnnetzes im Jahr 1975 wurde die gesamte Autobahnstrecke als A 92 bezeichnet und über das Mainspitz-Dreieck hinaus zum Rüsselsheimer Dreieck geführt[3]. Letztgenannter Abschnitt ist heute Teil der A 60. In den 1970er Jahren wurde auf nahezu der gesamten Länge der Autobahn parallel eine 110-kV-Leitung der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden errichtet.

Ende 2015 wurden zahlreiche Wegweiser der Strecke erneuert. Die Brücke über den Amöneburger Kreisel (AS 2 Wiesbaden/MZ-Amöneburg) wurde von Februar 2013 bis Januar 2016 aufwendig saniert und teilweise neu gebaut.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neubau 1969. In: Autobahn Online. Abgerufen am 20. November 2015.
  2. Rhein-Main-Stadtatlas Ausgabe 1987
  3. Autobahn-Nummerierung vor 1974. In: Autobahn Online. Abgerufen am 20. November 2015.
  4. A 671 Abriss Brücke Amöneburger Kreisel. Bickhardt Bau, 2. Mai 2013, archiviert vom Original am 6. März 2016; abgerufen am 6. März 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]