Bundesautobahn 40

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Bundesautobahn 40 in Deutschland
Bundesautobahn 40
 European Road 34 number DE.svg
Karte
Verlauf der A 40
Basisdaten
Betreiber: DeutschlandDeutschland Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Straelen
(51° 23′ N, 6° 13′ O)
Straßenende: Dortmund
(51° 30′ N, 7° 27′ O)
Gesamtlänge: 108,4 km
  davon in Betrieb: 95,4 km
  davon in Bau: 7 km
  davon in Planung: 6 km

Bundesland:

Ausbauzustand: 2×2 und 2×3 Fahrstreifen
A40-Ruhrschnellweg-Huttrop.jpg
A40 in Essen

Die Bundesautobahn 40 (Abkürzung: BAB 40) – Kurzform: Autobahn 40 (Abkürzung: A 40) – verläuft fast genau in West-Ost-Richtung von der niederländischen Grenze bei Straelen über den ländlichen linken Niederrhein durch die Ruhrgebiets-Großstädte Moers, Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen und Bochum bis nach Dortmund.

Die A 40 im Ruhrgebiet gehört mit teilweise mehr als 100.000 Fahrzeugen täglich zu den Autobahnen mit den höchsten Verkehrsaufkommen in Deutschland. Zwischen Essen und Dortmund ist sie die Autobahnstrecke mit den meisten Staukilometern je Autobahnkilometer in ganz Deutschland.

Mit der Autobahn-Nummer 40 wurde in den 1970er-Jahren die Neubau-Planung eines „Lippeschnellwegs“ durch das nördliche Ruhrgebiet bezeichnet, die nie realisiert wurde. 1992 verwendete man die Nummer neu, um die damalige Bundesautobahn 430 und den damaligen westlichsten Abschnitt der Bundesautobahn 2 zu einer durchgehenden neuen Autobahn zusammenzulegen.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesautobahn 40 beginnt als Weiterführung der niederländischen Autobahn 67 am Grenzübergang Niederdorf zwischen den Städten Venlo und Straelen. Von dort führt sie fast gerade nach Osten durch die Gemeinden Wachtendonk, Kempen, Kerken, Rheurdt und Neukirchen-Vluyn bis zum Autobahnkreuz Moers, wo sie die A 57 überquert. Über das Stadtgebiet von Moers erreicht sie in Duisburg den Rhein, den sie auf der Rheinbrücke Neuenkamp überquert. Kurz darauf unterquert die A 40 im Autobahnkreuz Duisburg die A 59 und nur 1,5 Kilometer dahinter im Autobahnkreuz Kaiserberg die A 3. Der A 40-Abschnitt von der niederländischen Grenze bis Kreuz Kaiserberg gehörte früher zur A 2 und ist heute noch Teil der Europastraße 34.

Vom Kreuz Kaiserberg führt die A 40 in West-Ost-Richtung zentral durch die größten Ruhrgebiets-Großstädte. Der früher als Bundesautobahn 430 geführte Abschnitt wird auch Ruhrschnellweg genannt. Durch Mülheim an der Ruhr – nur wenige Meter von der Stadtgrenze Oberhausen – und die Mitte von Essen unterquert die A 40 im Ruhrschnellweg-Tunnel das Essener Stadtzentrum und erreicht dahinter das Autobahndreieck Essen-Ost, wo von Süden die A 52 einmündet. Auf der weiteren Strecke berührt die Autobahn 40 beinahe Gelsenkirchen – die Anschlussstelle Gelsenkirchen liegt genau auf der Stadtgrenze Essen/Bochum, einen Kilometer von Gelsenkirchen entfernt – und durchquert danach Bochum. Im Autobahndreieck Bochum-West wird der Verkehr aufgeteilt auf eine nördliche Umfahrung der Bochumer Stadtmitte auf der A 40 und eine südliche Umfahrung auf der A 448. Im Autobahnkreuz Bochum unterquert die A 40 die A 43, im Autobahnkreuz Dortmund-West überquert sie die A 45. Hinter der Schnettkerbrücke endet die A 40 kurz vor der Dortmunder Stadtmitte an der Anschlussstelle Dortmund-Hombruch zur Landesstraße 660 (Wittekindstraße). Dort geht sie in die Bundesstraße 1 über.

Ein Weiterbau der A 40 auf der heutigen B 1-Trasse bis zum Anschluss an die fortführende A 44 bei Unna ist seit Jahrzehnten in Planung, der B 1-Abschnitt wird bereits zur A 40-Trasse gezählt. Die B 1 ist vom Ausbauende A 40 für 5,8 Kilometer bis zum autobahnähnlichen Kreuz Dortmund-Ost mit der Bundesstraße 236 eine sechsspurige Stadtstraße (Rheinlanddamm und Westfalendamm). Auf den folgenden 9,9 Kilometern bis zum Übergang in die A 44 im Autobahnkreuz Dortmund/Unna ist die B 1 autobahnähnlich ausgebaut, für rund 1,5 Kilometer sechsspurig, danach vierspurig. Der Ausbau dieses bereits autobahnähnlichen Teilstücks zu einer durchgehend sechsspurigen Autobahn wurde inzwischen mit ersten Brückenbauwerken begonnen.[1]

Die A 40 im Ruhrgebiet gehört zu den Autobahnen mit den höchsten Verkehrsaufkommen in Deutschland. Sechs Abschnitte werden mit mehr als 100.000 Fahrzeugen am Tag gezählt.[2] Durch die beengten Räume in den dicht bebauten Großstädten ist die Autobahn teilweise sechsspurig, über weite Strecken jedoch nur vierspurig ausgestattet. Dadurch ist die Belastung je Fahrspur außergewöhnlich hoch. In der ADAC-Staubilanz ist die A 40 zwischen Essen und Dortmund der Autobahnabschnitt mit den meisten Staukilometern je Autobahnkilometer in ganz Deutschland. Die A 40 zwischen Essen und Duisburg hat die viertmeisten Staukilometer je Autobahnkilometer in Deutschland.[3] Im Volksmund wird die Autobahn auch als „Ruhrschleichweg“ oder als „längster Parkplatz des Ruhrgebiets“ bezeichnet.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bau des Ruhrschnellwegs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Planungen für den Ruhrschnellweg begannen 1926, als noch mehr als ein Drittel aller Verkehrsteilnehmer mit Pferdefuhrwerken unterwegs waren. Im Ruhrgebiet war die Strecke damals mit nur einer signalgeregelten Kreuzung in Wattenscheid ausgestattet. 1934 wurde sie in Reichsstraße 1 umbenannt; bis 1935 war deren Ausbau fertiggestellt und wies nun einen neun Meter breiten Querschnitt auf, rund zwanzig Zentimeter weniger als der schmalste Querschnitt heute.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Reichstraße in Bundesstraße 1 umbenannt. Angesichts des zunehmenden Verkehrs begannen 1952 Überlegungen, die Straße vierstreifig auszubauen, hinzu kam ein vier Meter breiter Mittelstreifen. Zugrundegelegt wurde eine Geschwindigkeit von 80 km/h. Zwischen Wattenscheid und Dortmund sollten zudem Radwege gebaut werden. Ab 1954 erfolgte der Ausbau. Im November 1955 wurde der erste Abschnitt zwischen Essen-Kray und der Stadtgrenze zu Wattenscheid eröffnet. Im Juli 1957 wurde ein zweiter Abschnitt in Dortmund-Dorstfeld westlich der Schnettkerbrücke fertiggestellt. 1958 waren die Abschnitte zwischen Wattenscheid und Bochum sowie zwischen der Bochumer Stadtgrenze und Dortmund-Lütgendortmund fertig. 1960 wurde der Ruhrschnellweg auf dem damaligen Bochumer Stadtgebiet eröffnet.[5]

Am 24. Oktober 1961 wurde der erste Abschnitt in Essen für den Verkehr freigegeben. Im November 1962 war der Abschnitt zwischen der Dortmunder Stadtgrenze und der Ruhrtangente A 1 bei Unna im Massener Kreuz mit einem provisorischen Anschluss an Dortmund-Sölde vollendet. Ein Jahr später wurde das letzte oberirdische Teilstück im Dortmunder Osten zwischen der Ausfahrt Marsbruchstraße und Sölde eingeweiht.[6]

Die provisorische Verbindung über die alte R1 in Sölde wurde nie weiter ausgebaut, stattdessen realisierte man die Verbindung zur Bundesautobahn 44 im Autobahnkreuz Dortmund/Unna Anfang der 1970er Jahre auf einer auf dem Gebiet der Gemeinde Holzwickede weiter südlich verlaufenden Trasse. Ab 1967 wurden die Radwege entlang des Schnellweges zugunsten des Automobilverkehrs zurückgebaut und die Straße verbreitert. Am 25. September 1970 wurde der Ruhrschnellweg-Tunnel in Essen durch Gustav Heinemann eingeweiht.

Von der A 430 und der A 2 zur A 40[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1977 wurde die Bundesstraße 1 lediglich zwischen Bochum-Werne und Mülheim an der Ruhr, und auf neuer Trasse weiter bis zum Kreuz Kaiserberg, zur Bundesautobahn 430 hochgestuft.

Bei der Neuordnung des Autobahnnetzes in Deutschland wurde im April 1992 die A 430 mit Teilen der bisherigen A 2 (Straelen–Kreuz Duisburg-Kaiserberg) zur A 40 zusammengefasst, um die Doppelführung von A 2 und A 3 zwischen den Kreuzen Kaiserberg und Oberhausen zu vermeiden und der gestiegenen Verkehrsbedeutung des Ruhrschnellweges zu entsprechen. Im Zuge dieser Aufwertung wurden zahlreiche Anschlussstellen umbenannt, die zuvor den Namen der anschließenden Stadtstraßen trugen, was nicht dem Standard entsprach, und daher jetzt Stadtteilnamen tragen (beispielsweise Essen, Steeler Straße zu Essen-Huttrop, obwohl sich die Anschlussstelle im Südostviertel befindet).

In Teilen der Politik und in Kreisen der Rhein-Ruhr-Wirtschaft wurde in den 1990er Jahren auf die zu erwartenden, weiter steigenden Verkehre in Ost-West-Richtung hingewiesen; dem Ruhrgebiet drohe ein „Verkehrskollaps“. Diskutiert wurde, neben der Fertigstellung der A 44 im Dortmunder Süden von der A 1 bei Holzwickede bis zum Autobahnkreuz Dortmund/Witten und von Bochum über Velbert bis zum Autobahnkreuz Ratingen-Ost unter anderem auch eine zum Ruhrschnellweg parallel verlaufende, privat zu erstellende und zu bewirtschaftende Tunnellösung zwischen Dortmund und Duisburg; diese wurde wegen der zu erwartenden Kosten nicht weiter verfolgt. Eingang in den Bedarfsplan des Vierten Gesetzes zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes vom 15. November 1993 (BGBl. 1993, Teil I, S. 1877) fand das erstgenannte Vorhaben des Neubaus der A 44, allerdings im „weiteren Bedarf“ zwischen dem Kreuz Dortmund/Witten und dem Dreieck Holzwickede; die Strecke Ratingen–Velbert–Bochum wurde als vordringlich eingestuft.

Die Planung in den 1970er-Jahren sah vor, die A 44 zu einer weiteren West-Ost-Autobahn durch das Ruhrgebiet südlich der A 40 auszubauen. Diese Autobahntrasse von Ratingen über Velbert, Essen, Bochum und Dortmund bis Unna wurde nur in einem Teilstück zwischen A 43 und A 45 realisiert. Alle anderen Abschnitte werden nicht mehr geplant, stattdessen soll die Verbindung des westlichen und des östlichen Abschnitts der A 44 über die A 40 hergestellt werden. Dazu wurde die A 40 zwischen den Autobahndreiecken mit der A 52 in Essen und mit der A 448 in Bochum durchgehend sechsspurig ausgebaut. Der Abschnitt von der Stadtgrenze zu Essen bis Bochum-Wattenscheid wurde im Dezember 2010 fertiggestellt und im November 2011 vollständig freigegeben.[7] Der folgende Abschnitt über Bochum-Wattenscheid bis zum im Bau befindlichen Autobahndreieck Bochum-West wurden im Mai 2012 abgeschlossen. Das Autobahndreieck selbst wurde im Juni 2015 für den Verkehr freigegeben.[8] Von dort führt die neu eingerichtete A 448 südlich um den Bochumer Stadtkern herum über – ein kurzer Lückenschluss ist noch im Bau – das Autobahnkreuz Bochum/Witten bis zum Autobahnkreuz Dortmund/Witten und bildet eine parallele Strecke zur A 40.

Zwischen März und August 2005 wurden auf der Strecke zwischen Bochum-Werne und dem Autobahnkreuz Dortmund-West die für eine Bundesautobahn vorgeschriebenen blauen Hinweisschilder aufgestellt. Aus Kostengründen war dieser Teilabschnitt – obwohl als Autobahn geführt – noch mit den alten Hinweisschildern der B 1 ausgestattet und als Kraftfahrstraße beschildert. Von August bis Oktober 2004 war der Mittelstreifen auf diesem Abschnitt mit Betonschutzwänden gesichert worden.[9] Vom 2. Mai 2007 bis zum 20. Oktober 2009 wurde der anschließende Abschnitt bis zur neu eingerichteten Anschlussstelle 44 Dortmund-Barop sechsstreifig ausgebaut.[10] Im Zuge der Verbreiterung der Trasse war u. a. das Autobahnkreuz Dortmund-West teilweise modernisiert und die Regenbogenbrücke abgerissen und durch einen Neubau ersetzt worden. Im Dezember 2009 wurde der Streckenteil bis zur Anschlussstelle 45 Dortmund (B1-Abfahrt Hombruch/Lindemannstraße) zur Bundesautobahn 40 aufgewertet. Seit der Freigabe der neugebauten Schnettkerbrücke am 31. Mai 2012 ist er durchgängig sechsstreifig befahrbar. Für diesen Abschnitt liefen Baukosten in Höhe von 99 Millionen Euro auf.[11] Vom 27. April bis zum 25. Juni 2012 wurden jeweils an den Wochenenden die restlichen Sanierungsarbeiten am Autobahnkreuz Dortmund-West realisiert. Vom 30. September 2012 bis Ende 2013 wurde die Fahrbahn des Autobahnabschnitts nach Bochum saniert, der vierstreifig bleibt. Zusätzlich wurden die Sicherheitseinrichtungen und Schilderbrücken erneuert.[12]

Zwischen den Anschlussstellen 6 Kerken und 7 Neukirchen-Vluyn wurde am 19. Mai 2011 die neue Parkplatzanlage Neufelder Heide in Betrieb genommen, die unter anderem die Parkplatznot der LKW lindern soll.[13] 2001 stand die Anlage Neufelder Heide nach jahrelangen Planungen schon einmal kurz vor der Realisierung – wie an den beidseitig der Autobahn gerodeten Waldflächen sichtbar – als von Seiten des Bundesverkehrsministeriums die Anzahl erforderlicher LKW-Standplätze für ganz Deutschland mit erheblich mehr Parkraum neu prognostiziert wurde. Die Anlage wurde daher planerisch vollständig überarbeitet. Die ursprüngliche Planung einer Tank- und Rastanlage wurde dabei aufgegeben, da sich kein Betreiber fand.[14]

Baustelle A40 Ausfahrt Essen-Zentrum August 2012

Vom 7. Juli bis zum 30. September 2012 war die Autobahn für drei Monate wegen der Sanierung des Ruhrschnellweg-Tunnels und mehrerer Brücken zwischen den Anschlussstellen 23 Essen-Zentrum (Westteil) und 24 Essen-Huttrop in beiden Richtungen voll gesperrt. Die Vollsperrung verkürzte die Bauzeit für die Tunnelnachrüstung, die Instandsetzung der Fußgängerbrücke Steubenstraße, der Helbingbrücken und die Erneuerung des Überbaus und der Lager und Auflagebänke der Brücke Stadtwaldbahn um insgesamt 21 Monate. Die Gesamtkosten dieser Baumaßnahmen betrugen rund 20 Millionen Euro.[15] Die Einsparung durch die Vollsperrung wird mit 5,5 Millionen Euro angegeben. Um Ortsfremden die Umleitung über die Autobahnen 3, 42, 43 und 52 zu erleichtern, wurden etwa 260 zusätzliche Verkehrsschilder aufgestellt.[16] Am 30. September 2012 wurde die Sperrung um 17.30 Uhr wieder komplett aufgehoben.[17]

Für die im Zuge des Umbaus weggefallenen Tankstellen Bochum-Dückerweg und Bochum-Stahlhausen/Wattenscheider Straße wurde der Parkplatz Somborn an der Stadtgrenze von Bochum zu Dortmund zur Rastanlage Beverbach ausgebaut.[18] Ab dem 1. Februar 2012 erfolgten die Baumfällarbeiten. Der Ausbau der Parkfläche begann am 2. April[19] und war mit dem Jahresende 2012 abgeschlossen.[20] Nach Abschluss der Arbeiten zur Decken- und Bauwerkserneuerung der A 40 zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Kley und Dortmund-Lütgendortmund wurde der Parkplatz am 8. November 2013 dem Verkehr übergeben. Mit dem Bau der Rastanlage wurde im Oktober 2013 begonnen.[21] Am 27. Oktober 2014 folgte die offizielle Eröffnung.[22] Teil der Anlage ist ein knapp 16 m hoher stählerner Aussichtsturm in Form eines Fördergerüsts, der über zwei Plattformen verfügt und vom Restaurant der Rastanlage zugänglich ist.[23]

An der Nordseite der A 40, an der im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus die Tankstelle Bochum-Darpestaße von der Autobahn abgetrennt wurde,[24] war ein Autohof in Höhe der Hansastraße in Bochum-Wattenscheid angedacht, für den bisher keine genehmigungsfähige Planung vorgelegt werden konnte.[25]

Bauvorhaben und Planungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neubau der Rheinbrücke in Duisburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rheinbrücke Neuenkamp der A 40 wurde von 1966 bis 1970 gebaut und entsprechend dem damaligen Bedarf für 30.000 Fahrzeuge am Tag ausgelegt.[26] Inzwischen wird sie von mehr als 100.000 Fahrzeugen täglich befahren, bis 2030 wird mit einem weiteren Anstieg auf 126.500 Fahrzeuge gerechnet. Die Brücke ist baulich überlastet, muss immer wieder aufwändig repariert werden und ist nur noch mit Einschränkung auf vier Spuren und Sperrung für schwere Lastkraftwagen zu betreiben. Daher ist ein vollständiger Neubau der Brücke geplant und bereits begonnen. Die neue Brücke soll aus zwei separaten Bauwerken mit jeweils vier Fahrspuren bestehen. Dazu passend wird die A 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen auf einer Gesamtlänge von 3,5 Kilometern achtspurig ausgebaut. Das erste Brückenbauwerk soll zwischen 2020 und 2023 entstehen und sechsspurig den laufenden Verkehr aufnehmen. Danach wird die alte Brücke abgerissen und durch das zweite Brückenbauwerk ersetzt. Dessen Fertigstellung und die Freigabe aller acht Spuren wird für 2026 geplant.[27] Die Kosten des gesamten Projekts werden mit 366 Millionen Euro geplant.[28]

Ausbau Kreuz Moers–Kreuz Duisburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über die Umgebung der Rheinbrücke hinaus gibt es im Bundesverkehrswegeplan 2030 eine Planung für den Ausbau der gesamten 12,0 Kilometer zwischen der A 57 und der A 59 auf acht Spuren. Das Vorhaben wurde als „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ eingestuft. Für den 7,2 Kilometer langen westlichen Abschnitt vom Autobahnkreuz Moers bis zur Anschlussstelle Duisburg-Homberg wurden mit Stand 2014 die Gesamtkosten auf 69,5 Millionen Euro geschätzt. Für den 4,8 Kilometer langen östlichen Abschnitt weiter bis zum Autobahnkreuz Duisburg wurden die Gesamtkosten einschließlich Rheinbrücke mit 275,9 Millionen Euro geschätzt. Davon werden mit dem Neubau der Brücke nun 3,5 Kilometer realisiert, es verbleiben noch 1,3 Kilometer zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Häfen und dem Kreuz Duisburg.[29]

Ausbau Kreuz Kaiserberg–Essen-Frohnhausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf insgesamt 12,3 Kilometern durch das gesamte Stadtgebiet von Mülheim an der Ruhr soll die A 40 auf sechs Spuren ausgebaut werden. Die Planung im Bundesverkehrswegeplan 2030 besteht aus drei Teilabschnitten, die alle in die höchste Kategorie „Vordringlicher Bedarf mit Engpassbeseitigung“ eingestuft wurden.[30] Die Gesamtkosten des Vorhabens werden auf 253,8 Millionen Euro geschätzt. 2017 wurde die Umweltverträglichkeitsprüfung abgeschlossen. Danach werden für die drei Teilabschnitte eigene Planungsverfahren eröffnet.[31] Der Nutzen des Bauvorhabens wird bezweifelt, weil der Verkehr ab Essen-Frohnhausen auf vier Autobahnspuren beschränkt bleibt und in bereits hoch belastete Essener Stadtstraßen gelenkt wird. Der Mülheimer Bundestagsabgeordnete bezeichnet die drohenden Verkehrsverhältnisse als einen „Dauerstau mit Ansage“.[32]

Ausbau Essen-Frohnhausen–Dreieck Essen-Ost[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch für den folgenden Autobahnabschnitt bis zur Einmündung der A 52 gibt es eine Planung zum Ausbau auf sechs Fahrspuren. Sie ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 in die niedrige Kategorie „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ eingestuft. Für den Ausbau des 5,9 Kilometer langen Abschnitts durch die Mitte von Essen wurden 2014 Gesamtkosten von 409 Millionen Euro geschätzt.[33]

Die A 40 führt in diesem Abschnitt durch die dichtestbesiedelten Stadtteile von Essen. Durch die Baugeschichte als ehemalige Stadtstraße stehen in den Stadtteilen Frohnhausen, Holsterhausen, Südostviertel und Huttrop über mehrere Kilometer viergeschossige Häuserzeilen größtenteils in Blockrandbebauung unmittelbar an der Autobahn. Der Ausbau zur Schnellstraße wurde von der Anschlussstelle Essen-Frohnhausen bis zum Ruhrschnellweg-Tunnel sowie von der Anschlussstelle Essen-Huttrop bis zum Autobahndreieck Essen-Ost in Troglage realisiert, um die zahlreichen angeschlossenen und querenden Stadtstraßen niveaugleich halten zu können. Im Stadtzentrum führt der 1970 eröffnete Ruhrschnellweg-Tunnel zwischen dem Hauptbahnhof, der U-Bahn und dem Hochhausviertel hindurch. In diesem beengten Raum wäre ein Ausbau mit zahlreichen aufwändigen Bauwerken und außergewöhnlich hohen Kosten verbunden. In einem Übersichtslageplan werden alleine 22 Ingenieurbauwerke aufgeführt, das ist jede 250 Meter eines.[34]

Verlegung Anschlussstelle Essen-Frillendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weil sie bislang sehr nah am Autobahndreieck Essen-Ost lag und durch den Einfädelverkehr einen Unfallschwerpunkt bildete, wird ein Teil der Anschlussstelle Essen-Frillendorf rund einen Kilometer nach Osten verlegt. Dabei handelt es sich um die Ausfahrt aus Richtung Essen-Mitte zusammen mit einer neuen Auffahrt Richtung Bochum, die im November 2014 fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben wurden,[35] sowie die neue Ausfahrt aus Richtung Bochum zusammen mit der Auffahrt in Richtung Essen-Mitte. Deren Errichtung gestaltete sich komplexer, weil eine neue Erschließungsstraße auf einem bis dahin dem TÜV Nord gehörenden Grundstück gebaut werden musste. Nach jahrelangen Verhandlungen konnte eine Einigung über den Verkauf des Grundstücks gefunden und 2016 mit dem Bau begonnen werden. Die eigentliche Auffahrt ist inzwischen fertiggestellt, aber wegen verzögerter Bauarbeiten an der anzuschließenden städtischen Straße noch nicht für den Verkehr freigegeben (Stand: Februar 2020).[36] Die Gesamtkosten werden auf 27,3 Millionen Euro geschätzt.[37]

Die ursprüngliche Auffahrt Richtung Bochum und die Ausfahrt aus Richtung Bochum blieben bestehen. Obwohl alter und neuer Teil rund einen Kilometer auseinander liegen, bilden sie gemeinsam die Anschlussstelle Essen-Frillendorf (26).

Ausbau Dreieck Bochum-West–Kreuz Dortmund-West[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen den Anschlüssen der A 448 und der A 43 ist der Ausbau von vier auf sechs Fahrspuren geplant. Das Vorhaben ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 in die höchste Kategorie „Vordringlicher Bedarf mit Engpassbeseitigung“ eingestuft. Für eine Strecke von 8,5 Kilometern wurden Gesamtkosten von 222,0 Millionen Euro geschätzt.[38] Auch der anschließende Abschnitt bis zum Kreuz mit der A 45 soll sechsspurig ausgebaut werden. Das Vorhaben wurde im Bundesverkehrswegeplan 2030 in die zweithöchste Kategorie „Vordringlicher Bedarf“ eingestuft. Für eine Strecke von 8,0 Kilometern wurden Gesamtkosten von 140,3 Millionen Euro geschätzt.[39] Konkret in Planung ist der Ausbau des Autobahnkreuzes Bochum. Sowohl die A 40 zwischen den Anschlussstellen Bochum-Harpen und Bochum-Werne als auch die A 43 sollen in einem Vorgang auf sechs Spuren erweitert werden. Das Planfeststellungsverfahren soll 2022 beginnen, der Baubeginn wird für 2025 angestrebt.[40] Die weiteren Abschnitte sind in einem frühen Planungsstadium. Es werden unterschiedliche Gutachten einholt, um konkrete Bauvorschläge ausarbeiten zu können.[41]

Weiterbau Dortmund-Hombruch–Kreuz Dortmund/Unna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bundesverkehrswegeplan ist ein Weiterbau der A 40 auf der heutigen B 1-Trasse bis zum Anschluss an die A 1 und die A 44 im Autobahnkreuz Dortmund/Unna geplant. Die B 1 ist von der Anschlussstelle Dortmund-Hombruch für 5,8 Kilometer bis zum autobahnähnlichen Kreuz Dortmund-Ost eine sechsspurige Stadtstraße. Vom Kreuz Dortmund-Ost bis zum Kreuz Dortmund/Unna ist die B 1 auf 9,9 Kilometern bereits autobahnähnlich ausgebaut, für rund 1,5 Kilometer sechsspurig, danach vierspurig.

Der bereits autobahnähnliche B 1-Abschnitt soll hinter dem Kreuz Dortmund-Ost zu einer durchgehend sechsspurigen Autobahn ausgebaut werden. Das Vorhaben ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 in die höchste Kategorie „Vordringlicher Bedarf mit Engpassbeseitigung“ eingestuft. Für eine Ausbaustrecke von 9,5 Kilometern wurden 2014 Gesamtkosten von 96,6 Millionen Euro geschätzt.[42] Zur Vorbereitung wurde bis 2016 die zwischen den beiden Richtungsfahrbahnen verlaufende Stadtbahnlinie U47 in einem Tunnel unter der südlichen Richtungsfahrbahn durchgeführt, so dass sie kreuzungsfrei aus der Trasse abbiegen kann.[43] Für den Ausbau dieses B 1-Abschnitts zur A 40 wurde 2016 das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen. 2018 wurde der Bau einer ersten Brücke begonnen. Die Fertigstellung des Bauvorhabens wird für 2023 angestrebt.[44]

Für den Ausbau der B 1 zur A 40 in dem Abschnitt durch die dicht bebaute Dortmunder Stadtmitte gibt es eine Planung mit zwei Tunneln von 1,5 und 1,6 Kilometern Länge. Noch mehr als der Ausbau durch die Essener Stadtmitte wäre dieser Autobahnneubau außerordentlich teuer. In den Planungsdaten des Bundesverkehrswegeplans 2030 wurden für zwei Bauabschnitte von zusammen 6,2 Kilometern Gesamtkosten von 794,4 Millionen Euro (Preisstand 2014) geschätzt. Das Vorhaben wurde in die zweitniedrigste Kategorie „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ eingestuft.[45]

Der Planfeststellungsbeschluss für den Bau des Tunnels unter dem Westfalendamm und dessen kreuzungsfreien Anschlusses zur Semerteichstraße wurde vom Oberverwaltungsgericht Münster am 25. August 2009 für rechtswidrig erklärt, da die Stadt Dortmund in ihren Planungskompetenzen übergangen wurde. Die Anbindung der Semerteichstraße als kommunaler Straße muss durch ein städtebauliches Planungskonzept gerechtfertigt werden.[46] Die Beschwerde des Landes gegen Nichtzulassung der Revision wurde am 13. Juli 2010 vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zurückgewiesen. Die zuständigen Behörden setzen sich weiterhin für den Bau eines Tunnels ein.[47] Die Stadtverwaltung schuf über Bebauungspläne Baurecht für den Anschluss der Semerteichstraße und die Oberfläche der B 1. Der Landesbetrieb Straßen NRW schrieb ein neues Verkehrsgutachten aus und vergab Fachgutachten zum Schallschutz und zur Lufthygiene für das Planfeststellungsverfahren für den Tunnel.[48] Im ersten Entwurf des aktuell zu verabschiedenden Bundesverkehrswegeplanes bis 2030 war der Tunnel nicht mehr enthalten, nach Einwendungen der Dortmunder Politik, der IHK, von Bürgerinitiativen und Land ist er als „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ eingestuft.[49]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen den Anschlussstellen Essen-Huttrop und Essen-Kray befindet sich eine Spurbusstrecke zwischen zwei Autobahnstreifen. Diese beinhaltet die Haltestellen Oberschlesienstraße, Feldhaushof, Frillendorfer Platz und Schönscheidtstraße und wird von der Buslinie 146 der Ruhrbahn bedient. Bis 1985 fuhr hier stattdessen die meterspurige Straßenbahn.

Zwischen den Anschlussstellen Essen-Zentrum und Mülheim-Heißen (Westteil) verkehrt zwischen den Autobahnstreifen die normalspurige U-Stadtbahnlinie U18.

Auf Essener und Mülheimer Gebiet wurde sogenannter Flüsterasphalt verlegt, auch um den wartenden Fahrgästen die Wartezeit erträglicher zu machen. Diese Maßnahme diente aber vor allem dem Lärmschutz der Anwohner, da die Strecke mitten durch dichtbesiedeltes Gebiet führt.

Zwischen den Anschlussstellen Mülheim-Winkhausen und Bochum-Werne regeln Verkehrsleitanlagen den Verkehr.

Am 14. November 2007 wurde zur Reduzierung der Lärm- und Abgasbelastung der Anwohner in Dortmund an der östlichen Verlängerung der A 40, der Bundesstraße 1 zwischen der B 54 im Westen und der B 236 im Osten, die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h bzw. 70 km/h auf 50 km/h beschränkt.

Seit dem 12. Februar 2008 ist der Ruhrschnellweg zwischen den Autobahnkreuzen Dortmund-West (als A 40 mit der A 45) und Dortmund-Unna (als A 44 mit der A 1) in den Nachtstunden für LKW-Durchgangsverkehr gesperrt.

Am 30. Mai 2010 wurde in der Nähe der Anschlussstelle Bochum-Hamme (33) die Autobahnkirche RUHR (Epiphanias-Kirche) eingeweiht.[50]

Zum 1. Juli 2019 hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen für das durch das Essener Stadtgebiet führende Teilstück der BAB 40 die Einführung eines Fahrverbotes für Fahrzeuge mit besonders hohem Schadstoffausstoß, darunter vor allem Dieselfahrzeuge, bestimmt. Damit wurde in Deutschland erstmals ein Fahrverbot auf einer Autobahn aus Gründen der Umweltschutzes ausgesprochen.[51] Gegen das Urteil wurde durch die Landesregierung NRW Berufung eingelegt.[52]

Die A 40 in Kunst und Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Mai 2009 ist die Bundesautobahn A 40 Schauplatz mehrerer künstlerischer Interventionen. Die Eichbaumoper[53] von Raumlabor Berlin und die Symphonie A40[54] von Detlev Bruckhoff, Frank Hensel und Karsten Spriestersbach zählen zu den ersten Kulturprojekten, die die A 40 als Kulturraum begreifen und sich künstlerisch mit dem Transitraum auseinandersetzen.

Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010 ist die A 40 auf verschiedenen Abschnitten in das Projekt mit einbezogen worden. So sind u. a. im Bereich Essen zahlreiche großformatige Bilder und in Bochum farbige Schallschutzwände montiert worden. Den Höhepunkt der Nutzung der A 40 als kulturelle Ruhrgebietsautobahn im Rahmen der Bespielung durch die RUHR.2010 GmbH stellte der 18. Juli 2010 dar. Für diesen Tag wurde der Ruhrschnellweg auf 60 km von der AS Duisburg-Häfen bis Dortmund Märkische Straße (B1) für den Motorverkehr gesperrt. Die Richtungsfahrbahn nach Duisburg wurde mit rund 20.000 Bierzeltgarnituren zum Feiern genutzt, die Gegenrichtung für Radfahrer und Inliner als Mobilitätsspur freigegeben. Auf der gesamten Strecke sollten sowohl Bürger als auch Künstler unter dem Motto Still-Leben Ruhrschnellweg die Kulturhauptstadt Ruhrgebiet feiern und erleben können.[55]

Frühere A 40-Planung „Lippeschnellweg“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der „Lippeschnellweg“ als A 40

In den 1970er-Jahren wurde für Nordrhein-Westfalen und das nördliche Rheinland-Pfalz ein dichtes Netz von West-Ost-Regionalautobahnen geplant. Von Nord nach Süd sollten die Nummern A 40, A 42, A 44, A 46 und A 48 eine systematische Erschließung signalisieren. Unter der Bezeichnung Bundesautobahn 40 sollte ein „Lippeschnellweg“ neu gebaut werden.

Der Plan für den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 sah zunächst zwischen Aldekerk und Beckum eine aus drei Bundesstraßen gebildete durchgehende West-Ost-Strecke nördlich der A 2 vor.[56][57] Das Verkehrsprojekt wurde zu einer Autobahnstrecke weiterentwickelt, die das gesamte Ruhrgebiet nördlich umspannen sollte.[58][59] Die ab 1975 als A 40 geplante Autobahn sollte am linken Niederrhein bei Rheurdt beginnen und von dort über Kamp-Lintfort und Rheinberg zur Rheinquerung bei Voerde führen. Von dort sollte sie die nördlichen Ruhrgebiets-Städte Dinslaken, Bottrop, Dorsten, Marl, Recklinghausen, Oer-Erkenschwick, Datteln, Waltrop, Lünen, Werne und Hamm verbinden. Damit wäre die Autobahn rechtsrheinisch ungefähr dem Lauf des Flusses Lippe gefolgt. Bei Beckum war die Einmündung in die A 2 geplant.[60]

Mit dem Ersten Gesetz vom 5. August 1976 zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 (BGBl. 1976, Teil I, S. 2093) konnte die Finanzierung nicht geklärt werden. Im Bedarfsplan des Zweiten Gesetzes vom 25. August 1980 zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 (BGBl. 1980, Teil I, S. 1614) war nur noch die Strecke Rheinberg–Dinslaken zwischen A 57 und A 3 zum Bau als A 40 vorgesehen. Die parallel zur A 2 verlaufende Strecke zwischen Dinslaken und Beckum wurde gestrichen. Das Dritte Gesetz vom 21. April 1986 zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen (BGBl. 1986, Teil I, S. 557) führte zur Streichung der A 40-Planung insgesamt, als Ersatz wurden auf einigen Teilabschnitten zweispurige Bundesstraßen geplant. Im Bundesverkehrswegeplan 2003 war kein Teilabschnitt der alten A 40 mehr enthalten. Die nachfolgende Neuverwendung der Nummer führte dazu, dass heute die A 40 zwischen der A 42 und der A 44 liegt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bundesautobahn 40 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ausbau der A 40 (heutige B 1) zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna. In: DEGES Projektbeschreibung. Abgerufen am 9. Februar 2020.
  2. Manuelle Straßenverkehrszählung 2015, Ergebnisse auf Bundesautobahnen. (PDF; 302 kB) In: Bundesanstalt für Straßenwesen. 26. Januar 2017, abgerufen am 9. Februar 2020.
  3. ADAC Staubilanz 2019: Autofahrer steckten in NRW länger im Stau. In: ADAC-Pressemitteilung. 6. Februar 2020, abgerufen am 9. Februar 2020.
  4. A40: Erst mal weiterfahren. In: Die Zeit. 17. Dezember 2018, abgerufen am 9. Februar 2020.
  5. Historische Fotos: So entstand die A 40. Neue Ruhr Zeitung, 17. April 2008, abgerufen am 10. Februar 2020.
  6. Geschichte des Ruhrschnellwegs bis 1964. In: Bundesministerium für Verkehr, zitiert nach: Autobahnatlas Online. 1964, abgerufen am 10. Februar 2020.
  7. Auf der A40 bei Gelsenkirchen rollt der Verkehr nun sechsspurig. Neue Ruhr Zeitung, 5. Januar 2011, abgerufen am 3. Februar 2020.
  8. A40-Dreieck Bochum-West eröffnet, aber noch nicht vollendet. Neue Ruhr Zeitung, 22. Juni 2011, abgerufen am 3. Februar 2020.
  9. Straßen.NRW: Presseinformation vom 3. August 2004 (Memento vom 26. August 2004 im Internet Archive)
  10. Straßen.NRW: Presseinformation vom 1. Oktober 2009 (Memento vom 10. März 2014 im Internet Archive)
  11. Straßen.NRW: B1, Neubau der Schnettkerbrücke (Memento vom 14. Juli 2006 im Internet Archive)
  12. Straßen.NRW: Presseinformation vom 27. September 2012 (Memento vom 10. März 2014 im Internet Archive)
  13. Neufelder Heide. In: eautobahn.de. 8. Oktober 2010, abgerufen am 22. November 2011.
  14. Daniel Fröhling: Neufelder Heide: Bagger rollen. In: RP Online. 19. November 2010, abgerufen am 3. April 2018.
  15. Straßen.NRW: A40 - Sperrung im Sommer 2012 (Memento vom 14. April 2011 im Internet Archive)
  16. Jörg Diehl: Vollsperrung der A40: Das Baustellen-Experiment. In: SPIEGEL ONLINE. 11. Juli 2012, abgerufen am 26. Januar 2018.
  17. Derwesten.de vom 30. September 2012: Verkehr auf der A 40 in Essen rollt wieder.
  18. Planfeststellungsbeschluss. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) In: mbv.nrw.de. 17. Dezember 2010, ehemals im Original; abgerufen am 26. Januar 2018.@1@2Vorlage:Toter Link/www.mbv.nrw.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  19. Straßen NRW: Pressemeldung vom 27. März 2012 (Memento vom 6. Januar 2014 im Internet Archive)
  20. Der Westen: Straßen.NRW plant neuen Rastplatz mit Tankstelle für A40 bei Bochum, 16. Februar 2011.
  21. A40: Parkplatz Somborn wird eröffnet. Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, 8. November 2013, abgerufen am 14. November 2013.
  22. Der Westen: Raststätte Beverbach und Fördergerüst in Bochum offiziell eröffnet, 27. Oktober 2014.
  23. Aussichtsturm Rastplatz Beverbach Wissenskarte auf medienwerkstatt-online.de
  24. Der Westen: Tankstelle nach rund 60 Jahren von der A 40 abgeschnitten, 11. März 2015.
  25. Der Westen: Hürden für den Autohof, 3. November 2010.
  26. 1970 entstand in Duisburg die modernste Brücke der Welt. Neue Ruhr Zeitung, 14. Dezember 2019, abgerufen am 10. Februar 2020.
  27. A 40: Ausbau der Autobahn und Ersatzneubau der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp. In: DEGES Projektbeschreibung. Abgerufen am 10. Februar 2020.
  28. A40-Brücke wird „neues Wahrzeichen für Duisburg“. Neue Ruhr Zeitung, 16. Dezember 2019, abgerufen am 10. Februar 2020.
  29. Projektinformation A40-G11-NW, A 40 AK Moers (A 57) - AK Duisburg (A 59). Projektinformationssystem des Bundesverkehrsministeriums zum Bundesverkehrswegeplan 2030, abgerufen am 10. Februar 2020.
  30. Projektinformation A40-G30-NW, A 40 AK Kaiserberg - AD Essen-O. Projektinformationssystem des Bundesverkehrsministeriums zum Bundesverkehrswegeplan 2030, abgerufen am 10. Februar 2020.
  31. A40: Ausbau zwischen Kreuz Kaiserberg und Essen-Frohnhausen. Straßen.NRW Projektbeschreibung, abgerufen am 10. Februar 2020.
  32. Droht ein A-40-Dauerstau am Rhein-Ruhr-Zentrum in Mülheim? Neue Ruhr Zeitung, 22. März 2016, abgerufen am 10. Februar 2020.
  33. Projektinformation A40-G30-NW-T4-NW, A 40 AS Essen-Frohnhausen - AD Essen-O. Projektinformationssystem des Bundesverkehrsministeriums zum Bundesverkehrswegeplan 2030, abgerufen am 10. Februar 2020.
  34. Projekt-Nr. A40-G30-NW-T4-NW Übersichtslageplan. (PDF; 2,9 MB) Straßen.NRW, 26. August 2013, abgerufen am 11. Februar 2020.
  35. Neue Anschlussstelle und noch mehr Lärmschutz an der A40. Neue Ruhr Zeitung, Lokalausgabe Essen, 17. November 2014, abgerufen am 13. Februar 2020.
  36. Warum eine fertige A-40-Auffahrt nicht geöffnet ist. Neue Ruhr Zeitung, Lokalausgabe Essen, 11. Februar 2020, abgerufen am 13. Februar 2020.
  37. A40-Anschlussstelle Frillendorf-Nord vor dem Baubeginn. Neue Ruhr Zeitung, Lokalausgabe Essen, 15. Januar 2016, abgerufen am 11. Februar 2020.
  38. Projektinformation A40-G40-NW, A 40 AD Bochum-West (A 448) - AK Bochum (A 43). Projektinformationssystem des Bundesverkehrsministeriums zum Bundesverkehrswegeplan 2030, abgerufen am 11. Februar 2020.
  39. Projektinformation A40-G50-NW, A 40 AK Bochum (A 43) - AK Dortmund-West (A 45). Projektinformationssystem des Bundesverkehrsministeriums zum Bundesverkehrswegeplan 2030, abgerufen am 11. Februar 2020.
  40. Autobahnkreuz Bochum (A40/A43). Straßen.NRW Projektbeschreibung, abgerufen am 11. Februar 2020.
  41. A40: Sechsstreifiger Ausbau zwischen Bochum-West und Dortmund-West. Straßen.NRW Projektbeschreibung, abgerufen am 11. Februar 2020.
  42. Projektinformation A40-G70-NW-T3-NW, A 40 AS Dortmund-Ost (B 236) - AK Dortmund/Unna (A 1/A 44). Projektinformationssystem des Bundesverkehrsministeriums zum Bundesverkehrswegeplan 2030, abgerufen am 12. Februar 2020.
  43. Stadtbahn U47 rollt ab Montag durch Tunnel unter der B1. Westfälische Rundschau, Lokalausgabe Dortmund, 10. November 2016, abgerufen am 12. Februar 2020.
  44. Ausbau der A 40 (heutige B 1) zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna. DEGES Projektbeschreibung, abgerufen am 12. Februar 2020.
  45. Projektinformation A40-G70-NW, A 40 AS Dortmund (L 660) - AK Dortmund/Unna (A 1/A 44). Projektinformationssystem des Bundesverkehrsministeriums zum Bundesverkehrswegeplan 2030, abgerufen am 12. Februar 2020.
  46. Der Westen: Dortmunder B1-Tunnel darf nicht gebaut werden, 27. August 2009.
  47. Ruhr-Nachrichten: Bauplanung für Dortmunder B1-Tunnel rechtswidrig.
  48. Stadt Anzeiger: Neuer Anlauf für B1-Tunnel, 28. Januar 2012.
  49. Stadt Anzeiger:Bund hat Planung für den B1-Tunnel höher gestuft, 18. Juli 2016.
  50. Autobahnkirche RUHR (Memento vom 23. August 2016 im Internet Archive)
  51. Zonales Fahrverbot unter Einschluss der A 40 in weiten Teilen des Essener Stadtgebiets ab Juli 2019 Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen vom 15. November 2018. Abgerufen am 6. Januar 2019.
  52. Michael Mücke: Land legt gegen Diesel-Fahrverbot in Essen Berufung ein. In: Neue Ruhr Zeitung. 20. Dezember 2018 (nrz.de [abgerufen am 8. Januar 2019]).
  53. Eichbaumoper (Memento vom 28. September 2012 im Internet Archive)
  54. Mongkok.de - Symphonie A40 // Von der Stadtlandschaft zur Landklangschaft (Memento vom 6. Dezember 2008 im Internet Archive)
  55. RUHR.2010: Still-Leben Ruhrschnellweg. (Memento vom 2. November 2009 im Internet Archive)
  56. Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985. Anlage zum Straßenbaubericht 1972 (Kartenausschnitt). Bundesminister für Verkehr, Abteilung Straßenbau, abgerufen am 10. Februar 2020.
  57. Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985. Anlage zum Straßenbaubericht 1972 (Kartenausschnitt). Bundesminister für Verkehr, Abteilung Straßenbau, abgerufen am 10. Februar 2020.
  58. Netz der Bundesautobahnen und Bundesstraßen, Stand 1. Januar 1976 (Kartenausschnitt). Bundesminister für Verkehr, Abteilung Straßenbau, abgerufen am 10. Februar 2020.
  59. Netz der Bundesautobahnen und Bundesstraßen, Stand 1. Januar 1976 (Kartenausschnitt). Bundesminister für Verkehr, Abteilung Straßenbau, abgerufen am 10. Februar 2020.
  60. Detaillierte Streckenbeschreibung des Lippeschnellwegs (geplant als A 40). In: Autobahnatlas Online. Abgerufen am 9. Februar 2020.