Bundesautobahn 94

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Bundesautobahn 94 in Deutschland
Bundesautobahn 94
 European Road 552 number DE.svg
Karte
Verlauf der A 94
Basisdaten
Betreiber: DeutschlandDeutschland Bundesrepublik Deutschland
Gesamtlänge: 151 km
  davon in Betrieb: 84 km
  davon in Bau: 39 km
  davon in Planung: 28 km

Bundesland:

Ausbauzustand: derzeit teilweise zweistreifig

Die Bundesautobahn 94 (Abkürzung: BAB 94) – Kurzform: Autobahn 94 (Abkürzung: A 94) soll München mit Passau verbinden. Bisher sind allerdings nur die Teilstücke München–Pastetten, HeldensteinBurghausen und bei Malching realisiert. Zwischen Burghausen und Simbach am Inn (14 Kilometer) ist ein Teilstück mit nur einer zweistreifigen Fahrbahn als Bundesstraße 12 in Betrieb. Vorleistungen für den weiteren Ausbau zur A 94 sind hier aber schon erbracht.

Die Trassenführung zwischen Forstinning und Heldenstein war Gegenstand einer jahrzehntelangen Debatte.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ursprünglichen Planung war der Abschnitt zwischen Simbach und Passau nicht vorgesehen. Die A 94 sollte stattdessen den Inn überqueren und in Österreich durch das Innviertel nach Ried im Innkreis weitergeführt und dort an die österreichische A 8 in Richtung Wien angeschlossen werden. Diese Strecke hätte die Fahrzeit von München nach Wien im Vergleich zu der Strecke über Salzburg deutlich verkürzt. Sowohl in Simbach als auch in Ried wurden die jeweiligen Anschlussstellen für diese Planung sogar bereits errichtet. Da Österreich das Innviertel aber nicht mit Transitverkehr belasten wollte, wurde die Planung von österreichischer Seite aufgegeben. Die deutsche Seite beschloss daraufhin, die A 94 mit der A 3 bei Pocking/Neuhaus am Inn zu verbinden. Damit sollte die Möglichkeit einer nördlichen Weiterführung in Richtung Tschechien gegeben werden.

Zeitweilig war ein Trassenverlauf von Mühldorf über Pfarrkirchen nach Pocking geplant. Der heutige A 94-Abschnitt von Mühldorf nach Simbach hätte dann die Bezeichnung A 942 erhalten.

Die Münchener Stadteinfahrt der A 94 war in früheren Jahren ab dem Kreuz München-Ost als A 992 geplant. Zwischen den Anschlussstellen München-Vogelweideplatz und Feldkirchen-West trägt sie zusätzlich den Namen „Töginger Straße“.[1]

Kosten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesamtkosten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um die Autobahn bis Marktl bis 2018 durchgängig befahrbar zu machen, wurden 2011 jährliche Finanzmittel in Höhe von 70 Millionen Euro für notwendig erachtet. Hochgerechnet auf acht Jahre ergibt das eine Summe von 490 Mio. Euro. Stand November 2011 betrugen die für einen Folgezeitraum von zwei Jahren über einen Haushaltssammeltitel zugesagten Finanzmittel 40 Mio. Euro für Vorarbeiten und Grundstückkäufe.[2]

Kosten nach BVWP 2030[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kostenansatz für einen vierstreifigen Neu-/Ausbau im Bundesverkehrswegeplan 2030 beträgt auf der Strecke von der Anschlussstelle Forstinning bis zur Anschlussstelle Marktl Gelder 539,4 Millionen Euro. Für den Erhalt werden zusätzliche 231,2 Millionen Euro zum Ansatz gebracht. Außerdem werden für den Bereich vom Autobahnkreuz München Ost bis zur Anschlussstelle Pocking noch einmal zusätzliche 485,6 Millionen Euro für Aus- und Neubau (N4+E4) sowie 40,3 Millionen Euro für Erhaltungs- und Ersatzmaßnahmen angesetzt.

Insgesamt beziffert der Bundesverkehrswegeplan 2030 die Kosten für die beiden als fest disponiert (851,5 Millionen Euro) und die beiden als vordringlicher Bedarf (572,9 Millionen Euro) eingestuften Projekte mit 1,4 Milliarden Euro.

Kosten pro Bauabschnitt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forstinning nach Pastetten

Im Bundesverkehrswegeplan von 2003[3] waren für den Abschnitt 26,9 Millionen Euro veranschlagt worden. Die Kosten beliefen sich letztendlich auf etwa 50 Millionen Euro.[4][5] Dies entspricht einer Kostensteigerung um 86 Prozent.

Pastetten nach Heldenstein

Der Bundesverkehrswegeplan 2003 enthielt für die beiden im vordringlichen Bedarf als Alternative 1 aufgeführten Projekte folgende Kostenansätze:

  • Pastetten–Dorfen: 128,2 Mio. Euro
  • Dorfen–Heldenstein: 119,5 Mio. Euro

Somit rechnete man im Jahr 2003 mit Gesamtkosten in Höhe von 247,7 Mio. Euro. Die Finanzierung für den Bau von Pastetten nach Heldenstein war unabhängig von den Planfeststellungsbeschlüssen im Jahr 2011 noch ungeklärt, da Kostensteigerungen nicht ausgeschlossen werden konnten.[5] Die Gegner der Isentalautobahn rechneten bereits im Juni 2013 mit erheblichen Kostensteigerungen und einer Anschubfinanzierung in der Größenordnung von mehreren Hundert Millionen Euro.[6] Von Dezember 2012[7] bis April 2015 standen Baukosten von 350 Millionen Euro im Raum[8][9]. Ab November 2015 ging die Autobahndirektion Südbayern bereits von Gesamtkosten in Höhe von 400 Millionen Euro aus.[10] 2016 belaufen sie sich auf 440 Mio. Euro.[11] Diese entspricht einer Kostensteigerung um 77,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2003.

2013 konnte lediglich die Finanzierung der Lappachtalbrücke sichergestellt werden.[6] Die Kosten der Brücke betragen 13,2 Millionen Euro.[12]

Heldenstein nach Ampfing

Die Gesamtkosten betrugen etwa 70 Millionen Euro. Davon hatte die Einhausung bei Wimpasing einen Anteil von Die 15 Millionen Euro.[13] Im Bundesverkehrswegeplan 2003 waren ursprünglich nur 49,2 Mio. Euro für diesen Streckenabschnitt angesetzt worden. Somit beträgt die Kostensteigerung 42 Prozent.

Ampfing nach Marktl

Der Bundesverkehrswegeplan 2003 enthielt für die im vordringlichen Bedarf eingestuften Projekte folgende Kostenansätze:

  • Ampfing–Erharting: 44 Mio. Euro
  • Erharting–Winhöring: 39,1 Mio. Euro

Somit rechnete man im Jahr 2003 für diese Abschnitte mit Gesamtkosten in Höhe von 83,1 Mio. Euro.

Simbach nach Kühstein

Der Bundesverkehrswegeplan 2003 enthielt für die drei aufgeführten Projekte folgende Kostenansätze:

  • Simbach West–Simbach Ost: 90,1 Mio. Euro
  • Simbach Ost–Prienbach Ost: 23,4 Mio. Euro
  • Prienbach Ost–Malching: 20,5 Mio. Euro

Somit rechnete man im Jahr 2003 mit Gesamtkosten in Höhe von 134 Mio. Euro.

Umgehung von Malching

Insgesamt kostete die Umgehung von Malching 38 Mio. Euro. Die Kosten der zweiten Fahrbahn betrugen dabei 10 Mio. Euro.[14]

Malching nach Kirchham

Die Kosten werden im Bundesverkehrswegeplan mit 81 Mio. Euro angesetzt. Die Gesamtkosten der Umgehung Malching sowie dieses Abschnitts von Malching nach Tuttling liegen damit bei 119 Mio. Euro; der Anteil der bereits unter Verkehr stehenden vierstreifigen Umgehung bei Malching beträgt 38 Mio. Euro. Die Kosten liegen damit um 27 Prozent über dem Kostenansatz des Bundesverkehrswegeplanes 2003 von 93,9 Millionen Euro.

Kostenentwicklung
Streckenabschnitt Kosten nach BVWP 2003 aktuelle Projektkosten Kosten- steigerung
Forstinning nach Pastetten 26,9 Mio. € 50 Mio. € + 86 %
Pastetten nach Heldenstein 247,7 Mio. € 440 Mio. € + 77,6 %
Heldenstein nach Ampfing 49,2 Mio. € 70 Mio. € + 42 %
Ampfing nach Marktl 83,1 Mio. €  ?  ?
Simbach nach Kühstein 134 Mio. €  ?  ?
Umgehung Malching +
Malching bis Kirchham
93,3 Mio. € 119 Mio. €[15] + 27 %
Kirchham nach Pocking

Im Bundesverkehrswegeplan 2003 war dieser Abschnitt mit Kosten in Höhe von 73,2 Mio. Euro angesetzt worden. 2015 waren keine Haushaltsmittel eingestellt, um mit dem Bau beginnen zu können. Eine Fertigstellung vor 2019 erscheint damit unwahrscheinlich.[16]

Alternativtrasse über Haag

Die Kostenschätzung zu dieser Variante lag Ende 2011 gegenüber der Isentaltrasse um 30 Mio. Euro niedriger.[17]

Kosten für das nachgelagerte Straßennetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den direkten durch den Bau der A 94 selbst bedingten Kosten, zog das Projekt auch indirekte Kosten nach sich, die mit dem Aus- und Umbbau des nachgelagerten Verkehrsnetzes im Zusammenhang stehen, um eine bessere Verkehrsanbindung an die A 94 zu erreichen. Hierzu zählen z. B. Kosten, die im Zusammenhang mit den Kreisstraßen Mü 25 , Mü 30 und Mü 40 stehen.[18]

Verkehrsaufkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 2016 entlang der A 94 insgesamt fünf automatische Zählstellen. In West-Ost-Richtung betrug das durchschnittliche tägliche Verkehrsaufkommen in diesem Zeitraum:[19]

Zählstelle Kfz-Verkehr/Tag 2015 Schwerverkehr/Tag 2015 Kfz-Verkehr/Tag 2016 Schwerverkehr/Tag 2016
München–Riem (W) (9985) 66.655 3.223 66.849 3.268
München–Riem (O) (9986) 65.133 3.291 --- ---
Feldkirchen–Ost (W) (9987) 57.642 3.158 --- ---
AK München–Ost (O) (9840) --- --- --- ---
Wimpasing (9984) 20.459 3.937 21.964 4.319

Ausbau im Raum München[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anbindung Messegelände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Verlagerung der Neuen Messe München nach Riem im Jahr 1998 wurde die A 94 zur wichtigsten Erschließungsstraße des Messegeländes und entsprechende Ausbauten wurden vorgenommen: Die Ausfahrt München-Moosfeld wurde neu errichtet und die zwei Anschlussstellen Riem und Feldkirchen-West ausgebaut. Zwischen Feldkirchen-West und dem Autobahnkreuz München-Ost wurde die A 94 auf sechs Fahrstreifen erweitert. Zur Steuerung des Verkehrsflusses wurden Schilderbrücken mit Wechselverkehrszeichen aufgestellt. Der Gleisanschluss des Messegeländes überquert die Autobahn mit einer neu errichteten Brücke, er wurde zur BAUMA 2001 in Betrieb genommen.

Im Herbst 2009 wurde das Autobahnkreuz München-Ost erweitert. Eine Verbreiterung und Verlängerung der Rampe von der A 94, Richtungsfahrbahn Passau–München, auf die A 99 Richtung Norden soll helfen, Rückstauungen in diesem Bereich zu vermeiden.[20] Diese wurde im Herbst 2013 fertiggestellt.

Weitere Ausbaumaßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anbindung der A 94 an den Mittleren Ring in München wurde durch den im Sommer 2009 eröffneten Richard-Strauss-Tunnel verbessert; ein Seitentunnel führt direkt zum Autobahnanfang der A 94.[21]

Im September 2009 wurde die Ausfahrt Markt Schwaben eröffnet und im Dezember 2010 über die Flughafentangente Ost eine Verbindung zum Flughafen München fertiggestellt. Im Bundesverkehrswegeplan ist im weiteren Bedarf der dreistreifige Ausbau je Richtungsfahrbahn des Abschnitts zwischen Markt Schwaben und München-Steinhausen vorgesehen.

Die Planungen für eine Verlegung der Ausfahrt Zamdorf an die Hultschiner Straße, wo die neue Hauptverwaltung des Süddeutschen Verlages steht, werden von der Landeshauptstadt München nicht mehr weiterverfolgt.[22]

Baufortschritt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autobahnende in Pastetten im Jahr 2012
Baustelle Isentalbrücke und Anschlussstelle Lengdorf Oktober 2017

Die Autobahn endet aus Richtung München kommend momentan bei Pastetten (Stand Juli 2015). Der anschließende Streckenabschnitt zwischen Pastetten und Heldenstein war der Gegenstand eines langwierigen Trassenstreits. Zur Debatte standen die Trasse über Dorfen, auch „Isentaltrasse“ genannt, oder eine Trasse über Haag, die im Wesentlichen dem vorhandenen Verlauf der Bundesstraße 12 folgen würde.

Im Dezember 2012 ging Bundesverkehrsminister Ramsauer noch davon aus, dass die A 94 bis 2018 durchgängig bis Marktl am Inn befahrbar sein wird.[23] Im Juni 2014 gab die Autobahndirektion Südbayern bekannt, dass im September 2019 die A 94 von München bis Simbach am Inn durchgängig befahrbar sein soll.[24] Dieses Ziel ist nicht mehr erreichbar, da der Abschnitt von Pastetten nach Heldenstein frühestens zum 31. Oktober 2019 fertig werden soll.[11]

Trasse über Haag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Trasse Haag liegt bereits seit dem Jahr 1991 ein positives Raumordnungsverfahren vor, außerdem ist sie nach wie vor Teil des Bundesverkehrswegeplans. Ein Planfeststellungsverfahren ist trotzdem bisher nie eingeleitet worden. Es wird nur auf der Trasse Dorfen geplant.

Die Alternativtrasse bei Haag hätte einen sukzessiven Ausbau der B 12 vorgesehen.[12]

Trasse über Dorfen / „Isentaltrasse“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abschnitt von Forstinning nach Pastetten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2008 wurde nach langwierigen gerichtlichen Auseinandersetzungen mit dem Bau des 6,2 Kilometer langen Teilstücks zwischen Forstinning und Pastetten begonnen, das die Trasse Dorfen festlegen soll. Die Baumaßnahme stand zunächst noch unter dem Vorbehalt einer ausstehenden Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, das die Rechtmäßigkeit im Dezember 2008 aber bestätigte.[25] Die Eröffnung des Abschnittes fand am 31. August 2011 statt. Eine Nutzung des Abschnitts für den Fernverkehr kommt aber erst nach Fertigstellung der kompletten Trasse Dorfen in Betracht, da die Autobahn bei Pastetten vorerst an einer Staatsstraße endet.

Abschnitt von Pastetten nach Heldenstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autobahnende bei Heldenstein im August 2016. Im linken oberen Bildviertel sind die Bauarbeiten für den Abschnitt Heldenstein-Dorfen zu sehen.

Dieser Abschnitt durch das Isental hindurch ist 33 km lang.[24] Die beiden Teilstücke von Pastetten über Dorfen nach Heldenstein werden als Privatautobahn errichtet. Der Boden in diesem Bereich ist schwierig. Vier Großbrücken und 30 kleinere Brückenbauwerke müssen errichtet werden. Damit die Brücken im Boden Halt finden, müssen Bohrpfähle eingebracht werden.[11] Das größte Bauwerk ist die Isentalbrücke mit fast 600 Metern Länge. Die beiden anderen Großbrücken sind die 420 Meter lange Goldachtalbrücke und die 350 Meter lange Rimbachtalbrücke. Alle drei Brücken sollen im Frühjahr 2019 fertiggestellt sein.[11]

Im Juni 2013 ging Bundesverkehrsminister Ramsauer von einer Fertigstellung im Jahr 2018 aus sofern alles "optimal läuft".[6] Baubeginn[26] für den Gesamtabschnitt war am 5. Februar 2016. Der Zeitplan für die Bauarbeiten sah vor:[27]

  • Februar 2016 - Rodungen,
  • März 2016 - Errichtung von Baustraßen und Behelfsbrücken,
  • April 2016 - Fertigstellung des Infozentrums und Baubüros,
  • April 2016 - Beginn des Baus der noch nicht vorhandenen Großbrücken,
  • Juli 2016 - Einschnitt in das Gelände,
  • Januar 2017 - Baubeginn des Oberbaus der Isentalbrücke.[28]

Insgesamt werden 14 Kilometer Lärmschutzwand aufgeschüttet.[28]

Die Fertigstellung ist für den 31. Oktober 2019 angestrebt.[10][11] Im Juni 2014 war man noch von Ende September 2019 ausgegangen.[24] Beide Abschnitte sollen gleichzeitig für den Verkehr freigegeben werden.[27]

Lappachtalbrücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 2013 startete der Bau der Lappachtalbrücke. Ein Jahr zuvor fand der Spatenstich statt. Die Brücke trennt die beiden Bauabschnitte Pastetten–Dorfen und Dorfen–Heldenstein voneinander. Die Brücke gilt als sogenannte bauvorbereitende Maßnahme. Sie ist ein Schlüsselbauwerk, da über sie später der Erdaushub abtransportiert werden soll.[29] Für ihren Bau mussten eine halbe Million Kubikmeter Erde bewegt werden.[12] Sie teilt bei Dorfen die die beiden Bauabschnitte zwischen Pastetten und Heldenstein. Ursprünglich sollte sie bis Ende 2015 fertiggestellt sein.[8] Bei der Lappachtalbrücke handelt es sich um eine Hohlkastenbrücke aus Spannbeton, die im Freivorbauverfahren erstellt wurde.[30] Sie hat eine Länge von 285 Metern und wurde bereits vor dem eigentlichen Baubeginn errichtet und ist Stand November 2016 weitestgehend fertiggestellt.[11]

von Pastetten nach Dorfen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den östlich an Pastetten anschließenden, 17,4 Kilometer langen und 180 Millionen Euro teuren Streckenabschnitt nach Dorfen erfolgte am 3. Dezember 2009 der Planfeststellungsbeschluss.[31] Am 24. November 2010 wies der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) die Klagen gegen diesen Abschnitt als unbegründet ab, was von den Klägern auch so erwartet worden war.[32] Am 12. Dezember 2012 bestätigte das Bundesverwaltungsgericht die Entscheidung des VGH.[33]

Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens waren verschiedene Trassenvarianten untersucht worden:[34]

  • Raumordnungstrasse GTV,
  • Variante Harthofen,
  • Variante Hammersdorf,
  • Variante Isental-Süd und
  • Variante Parschalling.

Vom Bau dieses Abschnitts sind 585 Grundstücke mit 280 Eigentümern betroffen. Im April 2011 ging man bei der Autobahndirektion Südbayern davon aus, dass bei 40 Prozent davon eine Besitzeinweisung notwendig sein würde.[35]

Die ersten Bauarbeiten auf dieser Trasse begannen am 29. Februar 2012 im Bereich Lappach, südwestlich von Dorfen.[36] Von Seiten der Autobahngegner wird der Ort des Baubeginns als provokant erachtet, da dieser in unmittelbarer Nähe des Lindumer Kircherls, des Zentrums des lokalen Protestes gegen diese Trassierung, liegt. Offizieller Baubeginn für dieses Teilstück war der 13. April 2012.[37]

Hierzu zählten folgende Maßnahmen:[33]

  • Herstellung von provisorischen Umfahrungen der Brückenbaufelder im Zuge der Staats- und Kreisstraße und deren Entwässerungseinrichtungen
  • Herstellung eines Regenrückhaltebeckens,
  • Baufelderschließungen und
  • Vorbereitung kleinerer Vorschüttungen bzw. Baugruben.
  • archäologische Grabungen
  • Umlegung verschiedene Versorgungsleitungen
  • vorsorgliche Absuchung spezieller Bereiche durch den Kampfmittelräumdienst und

Mit diesen Maßnahmen wurde der Baubeginn der Überführungsbauwerke über die Staatsstraße 2086, die Kreisstraße ED 16 bei Haidvocking, einen öffentlichen Feld- und Waldweg am Pausenberg sowie eine Gemeindeverbindungsstraße bei Kopfsburg eingeleitet. Ebenso wurde mit der Schaffung von 13 Hektar Ausgleichsflächen begonnen.

von Dorfen nach Heldenstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Streckenabschnitt von Dorfen nach Heldenstein erfolgte der Planfeststellungsbeschluss am 22. November 2011.[38][39] Die Art und Weise, wie die Regierung von Oberbayern Feststellungsbescheide erteilt, ohne Gerichtsurteile abzuwarten, stößt dabei auf heftige Kritik.[40] Am 8. Mai 2012 einigten sich die Kläger gegen den Planfeststellungsbeschluss mit der Autobahndirektion Südbayern gütlich vor Gericht.[41][42] Somit besteht auch für diesen Abschnitt endgültig Baurecht.[43]

Vom Bau dieses Abschnitts sind 376 Grundstücke mit 180 Eigentümern betroffen. Im April 2011 ging man bei der Autobahndirektion Südbayern davon aus, dass bei 35 Prozent davon eine Besitzeinweisung notwendig sein würde.[35] Im Juni 2014 liefen noch mehrere Grundstückverhandlungen im Bereich Heldenstein.[24]

Abschnitt von Heldenstein nach Ampfing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der weiter östlich befindliche Abschnitt von Heldenstein nach Ampfing wurde am 3. Dezember 2012 eingeweiht und am Tag danach für den Verkehr freigegeben.[23][13]

Baurecht wurde am 8. August 2008 mit dem Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Oberbayern erlangt. Offizieller Baubeginn war der 7. August 2009.[44] Dieser Abschnitt war von jeher vom Trassenstreit zwischen Pastetten und Heldenstein unberührt, da beide Trassenvarianten bei Heldenstein wieder zusammengeführt werden.

Der 4,3 km lange Bauabschnitt wurde mit dem Regelquerschnitt 26 (RQ 26) errichtet.[44] Auf einem 2,8 km langen Abschnitt verläuft sie durch ein Wasserschutzgebiet. Wegen der örtlichen Nähe zur Wohnbebauung bei Wimpasing wurde sie in diesem Bereich auf einer länge von 680 m eingehaust.[13]

Am 14. Februar 2012 wurde vom bayerischen Umweltminister und Mühldorfer Landtagsabgeordneten Marcel Huber bekannt gegeben, dass die Ausfahrt 18 den Namen Waldkraiburg/Ampfing tragen soll. Waldkraiburg, als verkehrlich bedeutenderer Ort, und Ampfing, über dessen Gemeindegebiet die Autobahn führt, hatten jeweils die Bezeichnung für sich beansprucht. Dieser Doppelname widerspricht zwar den Regelungen des Bundesverkehrsministeriums, dieses hat dieser Benennung aber zugestimmt.

Bis Mitte 2013 wurden die provisorischen Verkehrsführungen zurückgebaut; ebenso fanden abschließende Arbeiten an gemeindlichen Straßen und Wegen statt.[13]

Bei den Planungen für diesen Abschnitt ging man für das Jahr 2020 von einer Verkehrsbelastung von 43.800 Fahrzeugen täglich aus.[13] 2016 betrug an der automatischen Zählstelle Wimpasing (9984; A94) das tägliche Verkehrsaufkommen 21.964 Kfz (davon Schwerverkehr 4.319 Fahrzeuge).

Abschnitt von Ampfing bis Marktl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab Ampfing weiter in Richtung Osten ist die Autobahn bis zur Anschlussstelle Burghausen/Marktl ebenfalls auf über 30 Kilometer fertiggestellt.

Abschnitt Marktl bis Simbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Marktl weiter nach Simbach wurde die Strecke auf einer Länge von 17 Kilometern vorerst nur zweistreifig errichtet, aber schon für einen vierstreifigen Ausbau vorbereitet. Die Verbindung ist derzeit als Bundesstraße 12 in Betrieb.

Abschnitt Simbach bis Pocking[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den folgenden, etwa 39 Kilometer langen Streckenabschnitt von Simbach zur A 3 war lediglich der 23 Kilometer lange Abschnitt zwischen Malching und der Autobahn A 3 im Bundesverkehrswegeplan 2003 als vordringlicher Bedarf eingestuft.

von Simbach bis Kühstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den 15 Kilometer langen und im Bundesverkehrswegeplan 2003 als weiterer Bedarf eingestuften Abschnitt zwischen Simbach und Malching wurde die Linienbestimmung abgeschlossen, ein baldiger Baubeginn dieses Teilstücks war jedoch nicht zu erwarten.

Umgehung von Malching[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Malching wurde ein 5,8 Kilometer langer Abschnitt als Ortsumgehung Malching bereits verwirklicht, wurde aber wie der Abschnitt von Marktl nach Simbach zunächst nur zweistreifig ausgebaut und war seit Oktober 2009 als Teil der Bundesstraße 12 in Betrieb. Am 9. Oktober 2012 wurde mit dem Bau der zweiten Fahrbahn begonnen.[13] Der vierstreifige Ausbau wurde am 28. November 2013 für den Verkehr freigegeben.[14]

von Malching nach Kirchham[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein erstes Planfeststellungsverfahren für die an die Malchinger Ortsumgehung anschließenden sechs Kilometer nach Kirchham (Anschlussstelle Tutting) wurde auf Grund von Einsprüchen eingestellt, die Planungen überarbeitet und am 25. März 2013 erneut eröffnet. Mit Planfeststellungsbeschluss vom 27. August 2015 durch die Regierung von Niederbayern wurde das Verfahren abgeschlossen.[45] Das Vorhaben ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 mit vierstreifigem Ausbau als fest disponiert eingestuft. Der Baubeginn war am 26. Juli 2016.[46] Wegen der Realisierung eines Tunnels wird mit einer Bauzeit von ca. 6 Jahren gerechnet.[47]

von Kirchham nach Pocking[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 12,3 Kilometer lange Abschnitt von Kirchham bis zur Anschlussstelle Pocking, die zum Autobahnkreuz Pocking ausgebaut wird, sollte ursprünglich ab dem Jahr 2012 gebaut werden. Das Planfeststellungsverfahren wurde aber erst am 19. Juli 2012 eingeleitet.[48] Da es im bisherigen Anhörungsverfahren Einwendungen gegeben hat, wurden Planänderungen hinsichtlich Ausgleichsflächen, Hochwasserflächen und Straßenverbindungen (Tekturplanung vom 10. März 2016) durchgeführt. Dadurch wird eine ergänzende Öffentlichkeitsbeteiligung notwendig, weshalb die Unterlagen erneut in den Gemeinden Kirchham, Bad Füssing, Neuhaus am Inn, dem Markt Ruhstorf an der Rott sowie der Stadt Pocking zur Einsichtnahme ausliegen werden.[49]

Nachgelagertes Straßennetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge einer besseren Verkehrsanbindung des nachgelagerten Straßennetzes wurde z. B. der Bahnübergang nahe Rampoldsheim (Isentalstraße nach Obertaufkirchen) entlang der Mü 30 beseitigt. Damit sollten die Gemeinden Schwindegg, Obertaufkirchen und Buchbach besser angeschlossen werden. Außerdem wurden die Kreisstraße Mü 25 und Mü 40 neu gebaut. Baubeginn der Neubaumaßnahme Mü 25 war Juli 2011. Im Oktober 2011 waren die Vorverträge für den Neubau der Mü 40 geschlossen worden. Die Fertigstellung der Neubaustraßen war für Juni 2013 vorgesehen.[18]

Ausbauplanung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fortführung in Richtung tschechischer Grenze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Fortführung der A 94 nördlich von Passau in Richtung tschechischer Grenze ist angedacht. Die A 94 soll an die tschechische Autobahn (bis 2015 Schnellstraße) Dálnice 4 in Richtung Prag angebunden werden. Allerdings liegen hierfür weder auf deutscher, noch auf tschechischer Seite konkrete Pläne für eine Weiterführung der beiden Straßen durch den Bayerischen und den Böhmischen Wald vor. Aktuell überqueren im Schnitt lediglich 4600 Fahrzeuge (darunter 520 Fahrzeuge des Schwerverkehrs) pro Tag den Grenzübergang Philippsreut.[50] Hinzu kommen erhebliche naturschutzrechtliche Probleme: sowohl auf deutscher als auch auf tschechischer Seite würden Landschafts- und Naturschutzgebiete durchfahren, teilweise sogar Nationalparks tangiert.

Bundesverkehrswegeplan 2030[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezüglich der A 94 wurden vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr vier Projekte für den derzeit (Stand März 2016) in Aufstellung befindlichen[51] Bundesverkehrswegeplan 2030 (bis März 2016 als Bundesverkehrswegeplan 2015 bezeichnet) angemeldet. Diese sind wiederum in 10 Teilprojekte unterteilt:

  • Projekt 1) A 94 München – A 99 (AK München-Ost)
  • Unterprojekt 1) A 94, AS München-Steinhausen – AS Feldkirchen-West
  • Projekt 2) A 94, A 99 (AK München-Ost) – St 2580 (AS Markt Schwaben)
  • Unterprojekt 1) A 94 AK München-Ost – AS Markt Schwaben
  • Projekt 3) A 94, A 99 (AK München-Ost) – B 12 (Simbach)
  • Unterprojekt 1) A 94 Pastetten – Dorfen
  • Unterprojekt 2) A 94 Dorfen – Heldenstein
  • Unterprojekt 3) A 94 AS Marktl – AS Simbach-West
  • Projekt 4) A 94, B 12 (Simbach) – A 3 (AS Pocking)
  • Unterprojekt 1) A 94 Simbach-West – Simbach-Ost
  • Unterprojekt 2) A 94 Simbach-Ost – Prienbach-Ost
  • Unterprojekt 3) A 94 Prienbach-Ost – Kühstein (OU Ering)
  • Unterprojekt 4) A 94 Malching – Kirchham (OU Tutting)
  • Unterprojekt 5) A 94 Kirchham – Pocking (A 3)[52]

An die Veröffentlichung des Referentenentwurfes schloss sich eine sechswöchige Öffentlichkeitsbeteiligung an. Nach Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen lag ein überarbeiteter Kabinettsentwurf vor. Nach der Ressortabstimmung Ende Juli 2016 hat das Bundeskabinett den Plan am 3. August 2016 beschlossen.[53][54]

ÖPP-Projekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Ramsauer, Bundesverkehrsminister von 2009 bis 2013, kündigte 2012 an, den Neubau im Abschnitt Pastetten bis Heldenstein im Rahmen eines öffentlich-privaten Partnerschafts-Modells auszuschreiben.[55] Dabei werden die Kosten für den Bau, Betrieb, Erhalt und anteiliger Finanzierung an einen oder mehrere private Betreiber übertragen.[7] Das Baukonsortium erhält hierfür eine Anschubfinanzierung und für 30 Jahre ein monatliches Verfügbarkeitsentgelt. Direkte Zahlungen aus der Lkw-Maut wie bei anderen ÖPP-Projekten gibt es nicht,[27] da diese „für die Firmen zu schwierig zu kalkulieren sein“. Die beiden bereits im Bau befindlichen Bauwerke werden dem Konsortium übertragen.[24] Im März 2013 wurde als Beginn der Vertragslaufzeit Anfang 2016 angestrebt.[9] Im Juni 2014 lief die Suche nach dem Konsortium noch. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es vier Bieter, welche jeweils Zusammenschlüsse aus Baukonzernen und Ingenieurbüros waren.[24]

Am 24. November 2015 erhielt ein Bieterkonsortium „Isentalautobahn GbR“ den Zuschlag. Die Vertragsdauer beträgt 30 Jahre. Das Konsortium besteht aus folgenden Unternehmen:[11]

  • der Baufirma Berger Bau aus Passau,
  • der Firma BAM PPP A-Modell Holding GmbH, einem Tochterunternehmen der niederländischen Royal BAM, sowie
  • dem französischen Bauunternehmen Eiffage S. A.

Den Betriebsdienst auf der Isentalstrecke soll sie zum 1. November 2019 übernehmen.[27] Wird dieser Termin nicht erreicht, könnten Vertragsstrafen fällig werden.[28]

Das ÖPP-Projekt selbst umfasst nicht nur den Neubau des Abschnitts Pastetten bis Heldenstein, sondern auch den Erhalt der insgesamt 77 km langen Strecke von Forstinning bis Marktl.[24] Das gleiche Konsortium erhielt auch die Verantwortung für den Betrieb und Erhalt des 77 km langen Autobahnabschnitts zwischen Forstinning und Marktl für die nächsten 30 Jahre. Damit umfasst das Gesamtvergabevolumen einen Betrag von 1,1 Milliarde Euro.[10][56] Sollte die Autobahn während der Vertragslaufzeit nicht verfügbar sein, werden ebenso Vertragsstrafen fällig.[28]

Der Betriebshof der Betreibergesellschaft soll später einmal in Ampfing errichtet werden. Derzeit hat die ARGE ihren Sitz in Dorfen.[11]

Trassenstreitigkeiten zwischen Forstinning und Heldenstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sachlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit den 1970er-Jahren herrscht Uneinigkeit über die Trassenführung auf dem Abschnitt zwischen Forstinning und Heldenstein. Zur Debatte stehen die „Trasse Haag“ und die „Trasse Dorfen“, auch „Isentaltrasse“ genannt. Während die von München bis Altötting grundsätzlich parallel zur Autobahn verlaufende Bundesstraße 12 hier etwas weiter südlich über Haag führt, favorisiert die bayerische Staatsregierung eine 2,5 Kilometer kürzere, weiter nördlich gelegene Trassenführung über Dorfen und durch das Isental. Die Ankündigung, die Autobahn durch das Isental zu bauen, sorgte jedoch von Anfang an parteiübergreifend für heftige Proteste.[57]

Ein Raumordnungsverfahren im Jahr 1977 kam zu dem Ergebnis, dass einzig die Trassenführung durch das Isental geeignet sei. Die Regierung von Oberbayern stellte im Jahr 1985 dann in einer Schutzgutanalyse[58] fest, dass für den Bau „bei allen sieben dem Gesamtvergleich zugrunde gelegten Schutzgütern bzw. Schutzzielen die Trasse Haag eindeutig günstiger […] als die Trasse Dorfen“ einzustufen sei. Ein zweites Raumordnungsverfahren ergab dann am 11. Juni 1991 (Aktenzeichen 800-8255), dass beide Trassen für eine vierstreifige Verkehrsverbindung geeignet sind. Auf der Trasse über Haag wurde im Raumordnungsverfahren von 1991 abschnittsweise von einer Ausführung als vierstreifige Bundesstraße ausgegangen, da eine direkt parallele Führung von Bundesstraße und Autobahn auf diesen Abschnitten nicht zweckmäßig erschien. Allerdings ist auch hier ein durchgängiger Ausbau als Autobahn möglich.

Es existieren eine Reihe von Schutzgutabwägungen, die im Zusammenhang mit dem Trassenstreit ausgearbeitet wurden. Alle Schutzgutabwägungen kommen zu dem Ergebnis, dass die Trasse Haag unter diesem Aspekt eindeutig zu bevorzugen ist. Eine aktuelle Schutzgutabwägung befindet sich im Planfeststellungsbeschluss zur Bundesautobahn 94 selbst.[59] Sie kommt unter Berücksichtigung neuer Trassenvarianten zum Ergebnis, dass die Trasse Dorfen bei den Schutzgütern Wasser, Tiere und Pflanzen, Landschaft und Kulturgüter „ungünstiger zu bewerten ist“.[60] Zudem wird die Trasse Dorfen auch im Hinblick auf die Erholungsfunktion des Isentals für den Großraum München als schützenswerter eingestuft. Für die Schutzgüter Mensch, Boden, Luft und Klima sowie Sachgüter wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Trassenvarianten festgestellt. Eine eindeutig ungünstige Schutzgutabwägung für die Trasse Haag gibt es nicht.

Befürworter und Gegner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einigkeit herrscht über die Notwendigkeit einer leistungsfähigen, vierstreifigen Straßenverkehranbindung des südostbayerischen Raums an die Metropolregion München. Diese Grundvoraussetzung wird von keiner der beteiligten Seiten in Frage gestellt.

Befürworter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die für die Genehmigung von Autobahnplanungen zuständige Regierung von Oberbayern, die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr und die Autobahndirektion Südbayern verfolgen weiterhin die Trassenführung über Dorfen. Dabei werden sie von mehreren Kommunen und Unternehmen, überwiegend aus den Landkreisen Mühldorf, Altötting und Rottal-Inn, die zusammen den Verein Ja zur A 94 e. V. gegründet haben, unterstützt. Als Hauptargument gilt dabei vor allem die starke Belastung der B 12 mit abschnittsweise weit über 25.000 Fahrzeugen pro Tag, die nach Prognosen auf 35.000 bis 55.000 Fahrzeuge/Tag im Jahr 2015 ansteigen soll. Außerdem ist die Trasse Dorfen um rund 2,9 Kilometer kürzer als die Trasse Haag.[61] Der Verein Ja zur A 94 e. V. befürwortet die Trasse Dorfen, weil er eine Verzögerung des Teilabschnittes Forstinning–Heldenstein durch eine Umplanung auf die Trasse Haag befürchtet.

Gegner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gegner der Trasse Dorfen sind die bereits seit den 1970er-Jahren bestehende Bürgerinitiative Aktionsgemeinschaft gegen die A 94 und die im Isental gelegenen Gemeinden (Lengdorf, Dorfen, Buch am Buchrain und Pastetten), die auch vom Bund Naturschutz und von zahlreichen Künstlern unterstützt werden. Ihre Argumente für die Trasse Haag und gegen die Isentaltrasse nahmen sich zunächst dem Isental als einen der letzten, großräumig und unzerschnittenen Natur- und Kulturräume Oberbayerns an.[62] Seit vielen Jahren werden aber auch eine Reihe anderer politischer Argumente gegen die Isentaltrasse ins Feld geführt: So argumentiert die Initiative seit 2010 auf Basis eines Gutachtens des Verkehrsberatungsbüros Vieregg & Rössler, dass die Trasse Dorfen mit etwa 400 Millionen Euro Gesamtkosten doppelt so teuer werde wie die Trasse Haag. Auch das Bundesverkehrsministerium geht mittlerweile von dieser Summe aus.[5] Der künftige Anschluss der geplanten vierstreifigen Bundesstraße 15 neu an die Trasse Haag ist nach diesem Gutachten ebenfalls wesentlich günstiger und schonender möglich, als dies bei einer Realisierung der Trasse Dorfen der Fall wäre. Bei einem Bau auf der Trasse Haag könnte zudem jeder neue Bauabschnitt sofort dem Verkehr übergeben werden und damit insgesamt für einen weitaus schnelleren Ausbau sorgen, während neue Abschnitte auf der Trasse Dorfen zunächst (wie aktuell der Abschnitt Forstinning-Pastetten) „ins Nichts“ führen würden. Es werden noch eine Reihe von anderen Argumenten angeführt.

Chronologie der Auseinandersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 17. Januar 2003 urteilte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig nach einer Klage der Aktionsgemeinschaft gegen die Isentaltrasse, dass der Bayerische Verwaltungsgerichtshof eine Prüfung des Landesentwicklungsplanes in einer Gerichtsverhandlung grundsätzlich zuzulassen habe. Die Klagen der vier Gemeinden Lengdorf, Dorfen, Buch am Buchrain und Pastetten wurden aber im Laufe des Jahres 2003 abgewiesen, es verblieben die Klagen von 23 Privatpersonen und die Klage des Bund Naturschutz. Am 8. April 2005 sollte ein Urteil gefällt werden, es wurde jedoch aufgrund eines noch ausstehenden Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) verschoben, das rechtliche Fragen zu den Fauna-Flora-Habitat-Richtlinien (FFH) klären sollte. Einstweilen wurde durch den Verwaltungsgerichtshof ein Baustopp verhängt. Am 14. September 2006 wurde die Bewertung des FFH-Schutzes für dieses Gebiet vom Europäischen Gerichtshof in die Hände der nationalen Gerichtsbarkeit zurückgegeben. Demnach sind drei potentiell betroffene Gebiete als rechtsgültige Schutzflächen zu behandeln, in denen keine Eingriffe zugelassen sind, die sie „ernsthaft beeinträchtigen könnten.“[63]

Nach Ergänzung des Planfeststellungsbeschlusses, der diese ernsthaften Beeinträchtigungen vermeiden soll, verhandelte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof im Herbst 2007 wieder über die geplante Autobahn.[64] Dieser wies hierbei die Beschwerden der verbliebenen Kläger zurück, bestätigte damit den Abschnitt von Forstinning nach Pastetten und ließ eine Revision beim Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) nicht mehr zu. Nachdem das schriftliche Urteil im März 2008 vorgelegt wurde, legten die Aktionsgemeinschaft gegen die Isentaltrasse eine Nichtzulassungsbeschwerde beim BVerwG ein.[65][66] Am 16. Dezember 2008 wies das BVerwG diese zurück.[67] Damit bestand Baurecht für den Abschnitt Forstinning–Pastetten.

Am 3. Mai 2008 versammelte die Bürgerinitiative über 2000 Menschen nahe Dorfen, um gemeinsam mit der Biermösl Blosn und dem Kabarettisten Gerhard Polt gegen die Trasse zu demonstrieren.[68] Am 23. Mai 2009 wurde diese Veranstaltung wiederholt, diesmal erschienen 5000 Besucher.[69]

In einem Urteil vom 24. November 2010 lehnte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof Klagen des Bundes Naturschutz, der Jagdgenossenschaft und von sieben Grundstücks­eigentümern gegen den Bau des Streckenabschnittes Pastetten–Dorfen ab. Eine Revision gegen das Urteil wurde nicht zugelassen. Der Weg einer Nichtzulassungs­beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht stand offen,[70] die Nichtzulassungs­beschwerden wurden am 9. Dezember 2011 vom Bundesverwaltungsgericht abgewiesen. Nach der Gerichtsentscheidung teilte die „Aktionsgemeinschaft gegen die Isentalautobahn“ mit, dass nach 34 Jahren des Widerstandes der „gerichtliche Weg offensichtlich zu Ende“ sei.[71] Da mittlerweile ein Planfeststellungsverfahren für die Trasse Dorfen erfolgt ist, will man sich nun politisch weiter gegen den geplanten Trassenverlauf wehren.[71] Am 8. Mai 2012 einigten sich die Kläger gegen den Planfeststellungsbeschluss im Abschnitt zwischen Dorfen und Heldenstein gütlich vor Gericht. Somit besteht auch für diesen Abschnitt endgültig Baurecht.

Im aktuellen Bundesverkehrswegeplan 2003 finden sich nach wie vor beide Trassenvarianten als vordringlicher Bedarf. Explizit mit Kostenschätzung ist jedoch lediglich die Trasse Dorfen aufgeführt. Diese und die Trasse Haag sollen nach dem Bundesverkehrswegeplan im Planfeststellungsverfahren gegeneinander abgewogen werden.[72]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autobahnmeistereien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 1. Januar 2016 lagen die Zuständigkeiten für die A 94 wie folgt:[73]

  • im Bereich Anschlussstelle München-Steinhausen (1) und Anschlussstelle Pastetten (13) bei der Autobahnmeisterei Hohenbrunn,
  • im Bereich Anschlussstelle Waldkraiburg/Ampfing (18) und Anschlussstelle Burghausen (25) bei der Autobahnmeisterei Traunstein/Neuötting.

Mautpflicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es besteht Mautpflicht für LKW nach dem Bundesfernstraßenmautgesetz (BFStrMG) auf den beiden fertiggestellten Streckenabschnitten zwischen:

  • Anschlussstelle München-Steinhausen bis zur Anschlussstelle Pastetten (Gesamtlänge 27,1 km) und
  • Anschlussstelle Heldenstein bis Anschluss Burghausen mit Übergang zur B 12 (Gesamtlänge 38,1 km).

Außerdem ist Mautpflicht auf dem 3,5 km langen Abschnitt zwischen den Anschlüssen Malching am westlichen und östlichen Übergang der B 12 zur A 94.[74]

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heimat: Zerstört – Die Isentalautobahn A94. Dokumentarfilm, Deutschland, 2015, 5:42 Min., Buch und Regie: Jan Haft, Produktion: nautilusfilm, online-Video von der Gregor Louisoder Umweltstiftung.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bundesautobahn 94 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. München Wiki: Töginger Straße. München Wiki. 19. August 2014. Abgerufen am 1. September 2014.
  2. innsalzach24.de: Mehr Geld für die A94?, 5. November 2011, online auf www.insalzach24.de, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  3. Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen: Bundesverkehrswegeplan 2003. Grundlagen für die Zukunft der Mobilität in Deutschland. Deutscher Bundestag; abgerufen am 24. Oktober 2012 (PDF; 3,5 MB, Beschluss der Bundesregierung vom 2. Juli 2003; veröffentlicht als Drucksache 15/2050 des Deutschen Bundestages vom 17. November 2003).
  4. A 94: Ab 1. September rollt der Verkehr. merkur-online.de, 12. August 2011; abgerufen am 26. Mai 2015: „Insgesamt schlug das Projekt mit knapp 50 Millionen Euro zu Buche.“
  5. a b c Florian Tempel: Isentalautobahn – Kostenexplosion beim Bau der A 94. sueddeutsche.de, 30. August 2011; abgerufen am 26. Mai 2015.
  6. a b c Münchner Merkur: Lappachtalbrücke „Symbol für eine verfehlte Verkehrspolitik“, 2. Juni 2013, online auf www.merkur.de, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  7. a b innsalzach24.de: A94 wird privat finanziert., 4. Dezember 2012, online auf www.innsalzach24.de, abgerufen am 7. Oktober 2017.
  8. a b Alt-Neuöttinger Anzeiger: A94: Die Fertigstellung wird greifbar. pnp.de, 24. April 2015; abgerufen am 2. November 2015.
  9. a b wochenblatt.de: Isentalautobahn: Kosten von über einer Milliarde sind „ein großes Missverständnis“, 6. März 2014, online auf www.wochenblatt.de, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  10. a b c Pressemitteilung 60/15: A 94 München–Pocking (A3), Neubau zwischen Pastetten und Heldenstein, Auftrag an erfolgreichen Bieter erteilt. Autobahndirektion Südbayern, 24. November 2015; abgerufen am 24. November 2015.
  11. a b c d e f g h Süddeutsche Zeitung: Zäune für Frösche, Flughilfe für Fledermäuse, 14. November 2016, online auf www.sueddeutsche.de, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  12. a b c Süddeutsche Zeitung: Mondlandschaft am Schwammerl, 15. April 2013, online auf www.sueddeutsche.de, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  13. a b c d e f Autobahndirektion Südbayern: Bundesautobahn A 94 München–Pocking (A 3), Neubau zwischen Heldenstein und Ampfing, PDF, online auf www.abdsb.bayern.de, abgerufen am 7. Oktober 2017.
  14. a b A94: die ersten Kilometer in Niederbayern für Verkehr freigegeben. Wochenblatt Pfarrkirchen-Rottal/Inn, 28. November 2013; abgerufen am 28. November 2013.
  15. Deutscher Bundestag: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Stephan Kühn (Dresden), Dr. Valerie Wilms, Oliver Krischer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 18/5832. PDF. Drucksache 18/5989, 14. September 2015, online auf dip21.bundestag.de, abgerufen am 2. Oktober 2016.
  16. A94: Freie Fahrt bei Pocking wohl erst 2019 möglich. Passauer Neue Presse, 13. März 2015; abgerufen am 26. Mai 2015.
  17. innsalzach24.de: Mehr Geld für die A94?, 5. November 2011, online auf www.innsalzach.de, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  18. a b innsalzach24.de: Bessere Anbindung an die A 94, 8.&nbps;Oktober 2011, online auf www.insalzach24.de, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  19. bast - Bundesanstalt für Straßenwesen: Automatische Zählstellen 2015 - A 94 und Automatische Zählstellen 2015 - A 94, online auf www.bast.de, abgerufen am 07. Oktober 2017.
  20. Pressemitteilung M27/09 (PDF; 494 kB) Autobahndirektion Südbayern. 10. August 2009. Abgerufen am 28. September 2009.
  21. Endlich: Der Richard-Strauss-Tunnel ist eingeweiht. merkur-online.de. 18. Juli 2009. Abgerufen am 28. September 2009.
  22. Verkehrskonzept für den Münchner Osten. Stadt München, 16. Februar 2006, archiviert vom Original am 16. April 2008; abgerufen am 25. Mai 2015.
  23. a b innsalzach24.de: „A 94 hat höchste Priorität“, 3. Dezember 2012, online auf www.innsalzach24.de, abgerufen am 7. Oktober 2017.
  24. a b c d e f g innsalzach24.de: A 94 soll September 2019 fertig sein, 4. Juni 2014, online auf www.innsalzach24.de, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  25. Pressemeldung 86/2008: Autobahn A 94 darf im Abschnitt Forstinning-Pastetten gebaut werden:. Bundesverwaltungsgericht, 16. Dezember 2008; abgerufen am 26. Mai 2015.
  26. Ehrlich nur ein Versprecher? Fertigstellung A94 erst 2090 Innsalzach24, 5. Februar 2016, abgerufen am 24. Februar 2016.
  27. a b c d Münchner Merkur: A 94: Bis 2019 die größte Baustelle Bayerns, 4. Februar 2016, online auf www.merkur.de, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  28. a b c d Süddeutsche Zeitung: Hier entstehen 33 Kilometer Autobahn, 13. September 2016, online auf www.sueddeutsche.de, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  29. Deutscher Bundestag: Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 15. Oktober 2012 eingegangenen Antworten der Bundesregierung, Drucksache 17/11095 vom 19. Oktober 2012, PDF, online auf dipbt.bundestag.de, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  30. structurae: Lappachtalbrücke, online auf www.structurae.de, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  31. Aktenzeichen: 32-4354.1-A 94-6: Planfeststellungsbeschluss A 94 München–Pocking, Abschnitt Pastetten–Dorfen, Neubau von km 16+980 bis km 34+423. Regierung von Oberbayern, 3. Dezember 2009; abgerufen am 26. Mai 2015 (PDF).
    Übersichtskarte dazu. PDF. Online auf www.regierung.oberbayern.bayern.de. Abgerufen 26. Mai 2015.
  32. Niederlage für Gegner der Isental-Trasse. sueddeutsche.de, 24. November 2010; abgerufen am 26. Mai 2015.
  33. a b eAUTOBAHN: A 94 Baubeginn Pastetten–Dorfen, online auf www.eautobahn.de, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  34. Autobahndirektion Südbayern: Planfeststellung - Trasse Dorfen - Abschnitt Pastetten–Dorfen, PDF, online auf www.abdsb.bayern.de, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  35. a b innsalzach24.de: Ziel: Bis 2018 soll die A 94 fertig sein, 21. April 2011, online auf www.innsalzach24.de, abgerufen am 8. Oktober 2017.
  36. Mitteilung der Autobahndirektion Südbayern vom 27. Februar 2012 (PDF; 59 kB)
  37. Die A 94 wächst weiter. Passauer Neue Presse, 13. April 2012; abgerufen am 26. Mai 2015.
  38. Regierung gibt grünes Licht für Lückenschluss der A 94 (zwischen Dorfen und Heldenstein). merkur-online.de, 24. November 2011; abgerufen am 26. Mai 2015.
  39. Grünes Licht für Lückenschluss: Hillenbrand: Tür für durchgängige A 94 ist offen! Wochenblatt, 24. November 2011; abgerufen am 25. Mai 2015 (enthält auch eine ausführliche Liste des seinerzeitigen Standes der Planfeststellung für verschiedene Bauabschnitte).
  40. Autobahn A 94 darf weitergebaut werden. sueddeutsche.de, 24. November 2011; abgerufen am 26. Mai 2015.
  41. Pressemitteilung Nr. 232 – A 94: Weg frei für Trasse Dorfen – Gütliche Einigung im letzten Klageverfahren. Regierung von Oberbayern, 8. Mai 2012; abgerufen am 25. Mai 2015.
  42. Gütliche Einigung im letzten Klageverfahren – A 94: Weg frei für Trasse Dorfen. Wochenblatt, 8. Mai 2012; abgerufen am 25. Mai 2015.
  43. Isentalautobahn: Es gibt keine freien Gelder zum Weiterbau. merkur-online.de, 1. April 2011; abgerufen am 26. Mai 2015.
  44. a b Autobahndirektion Südbayern: Information zum Bau der A 94, Heldenstein - Ampfing, Vortrag vom 26. Februar 2009 in Mühldorf (PDF; 1,3 MB), online auf www.abdsb.bayern.de, abgerufen am 7. Oktober 2017.
  45. Pressemitteilung 110/2013 – Neue Planunterlagen für die Autobahn A 94. Regierung von Niederbayern, 25. März 2013; abgerufen am 27. März 2013.
  46. Thomas Röll: A94 wird wieder ein Stück länger. Bayernkurier. 26. Juli 2016. Abgerufen am 26. Juli 2016.
  47. Passauer Neue Presse: A94-Abschnitt bei Kirchham: Für Juli ist der Spatenstich geplant. In: Pocking & Bad Füssing & Bad Griesbach - Zeitung - Nachrichten. Abgerufen am 22. April 2016.
  48. Pressemitteilung 239/2012: Pläne für Bau der A 94 zwischen Kirchham und Pocking werden ausgelegt. Regierung von Niederbayern, 19. Juli 2012; abgerufen am 25. Mai 2015.
  49. Passauer Neue Presse: A94: Geänderte Pläne im Abschnitt Kirchham-Pocking. In: Pocking & Bad Füssing & Bad Griesbach - Zeitung - Nachrichten. Abgerufen am 24. April 2016.
  50. Deutsche Verkehrszahlendatenbank
  51. Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur: Bekanntmachung zur Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen der Erstellung des Bundesverkehrswegeplans 2030 vom 8. März 2016. In: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (Hrsg.): Bundesanzeiger. Bundesanzeiger Verlag, Köln 14. März 2016 (BAnz AT 14.03.2016 B4 [abgerufen am 15. März 2016]).
  52. Bayerisches Staatsministerium des Innern: Bundesverkehrswegeplan 2015 (BVWP 2015) – Projektanmeldung für den Bereich der Bundesfernstraßen in Bayern – Stand: 12. März 2013. PDF. Online auf www.stmi.bayern.de. Abgerufen am 19. Februar 2015.
  53. Kerstin Schwenn: Neuer Bundesverkehrswegeplan. Erhalt geht vor Aus- und Neubau. In: FAZ.NET. 15. Juli 2016; abgerufen am 16. Juli 2016.
  54. Kabinett beschließt Bundesverkehrswegeplan 2030. Pressemitteilung 129/2016. Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur; abgerufen am 3. August 2016.
  55. innsalzach24.de: Teilstück von A 94 freigegeben, 3. Dezember 2012, online auf www.innsalzach24.de, abgerufen am 7. Oktober 2017.
  56. Spatenstich im Februar: A 94-Ausbau geht in die letzte Phase. innsalzach24.de, 24. November 2015; abgerufen am 15. Februar 2016.
  57. Siehe etwa Der Spiegel 40/1986
  58. Aktenzeichen 831-8604-BAB-2/85
  59. Aktenzeichen: 225.4-43541 A 94-3: Planfeststellungsbeschluss A 94, München–Pocking (A 3), Neubau von Forstinning bis Pastetten km 10+755 – km 16+980. Regierung von Oberbayern, 7. März 2002; abgerufen am 26. Mai 2015.
  60. Aktenzeichen: 225.4-43541 A 94-3: Planfeststellungsbeschluss A 94, München–Pocking (A 3), Neubau von Forstinning bis Pastetten km 10+755 – km 16+980. Regierung von Oberbayern, 7. März 2002; abgerufen am 26. Mai 2015., S. 60
  61. Planfeststellungsbeschluss zur A 94
  62. Argumente. Bund Naturschutz in Bayern e. V. – Aktionsgemeinschaft gegen die Isentalautobahn; abgerufen am 30. September 2013.
  63. EuGH-Urteil zu FFH-Gebieten im Isental, Rechtssache C-244/05 (PDF-Dokument; 97 kB)
  64. Webseite des VGH, Pressemitteilung vom 25. September 2007
  65. Juraforum: BayVGH: Isental-Autobahn A 94 darf gebaut werden
  66. A94 nicht im Isental - Was bisher geschah…
  67. Bundesverwaltungsgericht: Webseite des BVerwG, Pressemitteilung vom 16. Dezember 2008. Online auf www.bundesverwaltungsgericht.de.
  68. Die CSU in Not – 50 Prozent minus X; Artikel von Max Hägler in der taz
  69. Anton Renner: Musikalischer Großangriff gegen die A94 im Isental. merkur-online.de, 25. Mai 2009; abgerufen am 26. Mai 2015.
  70. Klagen gegen Isental-Autobahn A 94 auch im zweiten Bauabschnitt erfolglos. Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, 24. November 2010; abgerufen am 26. Mai 2015 (PDF; 44 kB).
  71. a b Aktionsgemeinschaft gegen die Isentalautobahn: Pressemitteilung zur VGH-Entscheidung am 24. November 2010 (PDF; 11 kB), Zugriff am 24. November 2010
  72. Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen-Bundesverkehrswegeplan 2003 S. 89.
  73. Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr: Freistaat Bayern - Straßenübersichtskarte - Zuständigkeiten der Autobahnmeistereien. PDF. 1. Januar 2016, online auf www.baysis.bayern.de, abgerufen am 17. September 2016.
  74. Bundesanstalt für Straßenwesen: Die Mauttabelle 15.2 (BAB). PDF. Online auf www.mauttabelle.de. Abgerufen am 3. Juli 2015.