Bundesautobahn 553

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/DE-A
Bundesautobahn 553 in Deutschland
Bundesautobahn 553
Karte
Verlauf der A 553
Basisdaten
Betreiber: DeutschlandDeutschland Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Autobahnkreuz Bliesheim
(50° 46′ N, 6° 49′ O)
Straßenende: Brühl-Nord
(50° 51′ N, 6° 55′ O)
Gesamtlänge: 13 km

Bundesland:

Nordrhein-Westfalen

[[Datei:
|center||]]

Die Bundesautobahn 553 (Abkürzung: BAB 553) – Kurzform: Autobahn 553 (Abkürzung: A 553) – beginnt am Autobahnkreuz Bliesheim als Fortführung der A 1 in Geradeausrichtung und führt von dort bis an den nördlichen Rand von Brühl. Sie ersetzt in diesem Bereich die Bundesstraße 51.

Die Planung der A 553 lief zeitweilig auch unter dem Titel A 533.

Die ursprüngliche Planung sah vor, die Autobahn bis zur A 4 im Kölner Süden zu verlängern. Auch war eine Querverbindung nach Osten über den Rhein hinweg bis zur A 59 vorgesehen. Zumindest die Verlängerung der A 553 zum Kölner Süden ist nicht mehr in der Planung.

Der Verkehr in den Süden Kölns benutzt weiterhin die stark belastete Bundesstraße 51 durch Köln-Meschenich oder die Brühler Tangente (L 150/Kerkrader Straße), die zur A 555 Köln-Bonn führt. Die L 150 wurde mittlerweile zwischen der A 553 und der A 555 vierspurig ausgebaut[1], um das Stauproblem zumindest teilweise zu entschärfen. Zudem soll die bestehende Bundesstraße 51 als B51n unter Umgehung des Kölner Ortsteils Meschenich zur AS Köln-Eifeltor auf der A 4 geführt und -teilweise 4-spurig- ausgebaut werden und so den Lückenschluss zumindest teilweise herstellen.[2][3] Letzteres ist auch deshalb sinnvoll, da über die A 553 auch der Containerbahnhof Köln-Eifeltor angefahren wird und dies zu erheblichen Belastungen der Bevölkerung durch den LKW-Verkehr vor allem in Köln-Meschenich führt.

War im Entwurf des Bundesverkehrswegeplan 2030 (März 2016) die Fortführung der A 553 vom "AK Köln-Godorf" bis "AD Köln-Lind" noch als Weiterer Bedarf mit Planungsrecht enthalten[4], so erfolgte bis zu dessen Verabschiedung (August 2016) noch eine Höherstufung des Vorhabens in die Kategorie Vordringlicher Bedarf[5][6] Die Fortführung der A 553 bis Köln-Lind soll auch den Bau einer neuen Rheinquerung, mit der die Friedrich-Ebert-Brücke in Bonn und die Rheinbrücke Köln-Rodenkirchen entlastet werden sollen, umfassen. Diese soll entweder als Brücke oder als Tunnel gestaltet werden[7]; zudem soll nach Vorstellungen der Bürgerschaft und der Politik auch eine Querung für den regionalen und überörtlichen Eisenbahn- und Stadtbahnverkehr bedacht werden.[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ausbau der Kerkrader Straße. Am Freitag geht es los. In: Kölnische Rundschau Online, 31. März 2014, abgerufen am 29. Juli 2017 (Bericht über den Baubeginn).
  2. Neue Straßen in Meschenich: Letzten Kilometer zum Eifeltor. In: Kölner Stadt-Anzeiger. Abgerufen am 27. März 2016.
  3. Informationen des Landesbetrieb Straßenbau NRW zum Thema: B51n: Fortführung der Ortsumgehung Köln-Meschenich bis zur A4-Anschlussstelle Köln-Eifeltor. Abgerufen am 29. September 2016.
  4. Entwurf Bundesverkehrswegeplan 2030, März 2016. Website des Bundesverkehrsministeriums. Abgerufen am 11. Oktober 2016.
  5. Bundesverkehrswegeplan 2030, Stand: 3. August 2016. Website des Bundesverkehrsministeriums. Abgerufen am 11. Oktober 2016.
  6. Projekt "Rheinspange 553" auf der Internetseite des Landesbetriebes Straßenbau NRW (Abruf: 30. Juli 2017).
  7. Rheinquerung Tunnel statt Rheinbrücke zwischen Lülsdorf und Godorf? In: Kölnische Rundschau Online, 15. April 2016, abgerufen am 29. Juli 2017.
  8. Rheinbrücke zwischen Wesseling und Niederkassel: Die Chance war noch nie so groß. In: General-Anzeiger (Bonn) Online vom 6. August 2015, abgerufen am 29. Juli 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bundesautobahn 553 – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien