Calair

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Calair
IATA-Code: (ohne)
ICAO-Code: DZ
Rufzeichen: CALAIR
Gründung: 1970
Betrieb eingestellt: 1972
Sitz: Frankfurt am Main,
DeutschlandDeutschland Deutschland
Heimatflughafen:

Flughafen Frankfurt

Flottenstärke: 5
Ziele: Westeuropa
Calair hat den Betrieb 1972 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

Calair war eine auf dem Flughafen Frankfurt beheimatete deutsche Charterfluggesellschaft, die ihren Flugbetrieb 1972 eingestellt hat.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Calair (TF) Transportflug GmbH & Co. KG wurde am 17. November 1970 gegründet. Mit fünf vom Hersteller geleasten Düsenflugzeugen des Typs Boeing 720-025, die zuvor bei der US-amerikanischen Gesellschaft Eastern Air Lines im Einsatz standen, war die Aufnahme von IT-Charterflügen im Frühjahr 1971 geplant. Das Bundesverkehrsministerium erteilte der Calair jedoch erst am 6. Juli 1971 die Betriebserlaubnis, woraufhin mehrere Reiseveranstalter ihre Verträge kündigten und dem Unternehmen der größte Teil der Urlaubssaison 1971 verloren ging. Die Gesellschaft führte anschließend Gelegenheitsdienste (Ad-Hoc-Charter) aus und konnte ihre fünf Flugzeuge dadurch nicht auslasten. Aufgrund der fehlenden Einnahmen und den steigenden Verbindlichkeiten verschlechterte sich die finanzielle Situation des Unternehmens bis zum Jahresende erheblich. Die Forderungen der Gläubiger, insbesondere die Leasingraten für die Flugzeuge, konnten nicht mehr beglichen werden. Der Flugbetrieb wurde im März 1972 eingestellt, nachdem der Flugzeughersteller Boeing die fünf gemieteten Maschinen pfänden ließ. Calair meldete am 13. Mai 1972 Insolvenz an.[1]

Eingesetzte Flugzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leisure Airlines of Europe, K. Vomhof, 2001
  2. JP aircraft-markings 72