Rotorflug

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Rotorflug Aircervices GmbH & Co. KGaA
Logo der Rotorflug
Bell 206B-3 der Rotorflug
IATA-Code:
ICAO-Code:
Rufzeichen:
Gründung: 1972
Sitz: Friedrichsdorf, DeutschlandDeutschland Deutschland
Operative Basen:

9 (siehe Standorte)

Unternehmensform: GmbH & Co. KGaA
Leitung:

  • Georgios Kipros
  • Kai Scheithauer
Mitarbeiterzahl: 37 (2011)
Gewinn: 5,0 Millionen (2010)
Flottenstärke: 24
Ziele: individuell
Website: www.rotorflug.com

Rotorflug ist eine deutsche Fluggesellschaft mit Sitz in Friedrichsdorf im Hochtaunuskreis in Hessen. Sie ist Mitglied im Deutschen Hubschrauberverband.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rotorflug wurde 1972 gegründet. Von 1993 bis 2019 betrieb sie in Zusammenarbeit mit der Johanniter-Unfall-Hilfe einen Intensivtransporthubschrauber am Südstadt-Klinikum in Rostock, der 24 Stunden einsatzbereit war. Im Jahr 2009 wurde auf Mallorca eine Tochtergesellschaft mit dem Namen rotorflug helicopters SL gegründet.

Dienstleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rotorflug führt von ihren Stationen hauptsächlich Arbeitsflüge wie Überwachungsflüge an Hochspannungsleitungen und Pipelines sowie Charterflüge durch.[2]

Außerdem kann man bei Rotorflug die Privatpilotenlizenz (PPL-H) für den Hubschrauber erwerben. Die Instandhaltung der Hubschrauber erfolgt in der Werft in Friedrichsdorf, die auch als AgustaWestland Service Center genehmigt ist.

Im Oktober 2019 wurde die Insolvenz der Rotorflug beantragt, seit dem 24. Oktober 2019 ist ein Insolvenzverwalter bestellt.[3]

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 9 deutschen Standorte von Rotorflug

Deutschland

Spanien

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand August 2019 besteht die Flotte der Rotorflug aus 24 Hubschraubern:[4]

Hubschraubertyp Anzahl bestellt Anmerkungen Sitzplätze[4]
AgustaWestland AW109A Mk II 02 6
Bell 206B-3 09 4
Bell 206L-3 LongRanger III 01 6
Bölkow Bo 105 02 4
Eurocopter AS332 C1 01 Transporthubschrauber
Eurocopter AS 365 N – N2 02 Intensivtransporthubschrauber
Robinson R22 02 1
Robinson R44 06 3
Gesamt 24

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am 25. August 2019 stürzte ein Rotorflug-Hubschrauber des Typs Bell 206L-3 LongRanger (Luftfahrzeugkennzeichen D-HOTT) auf Mallorca nach der Kollision mit einem Ultraleichtflugzeug nahe der Stadt Inca ab, wobei insgesamt 7 Personen ums Leben kamen.[5]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. dhv-org.de – Firmenmitglieder abgerufen am 20. Mai 2011
  2. rotorflug.com – Leistungen abgerufen am 6. April 2017
  3. http://www.insolvenzverwaltungen.de/aktuelles/karina-schwarz-zur-vorl-sachwalterin-der-rotorflug-gmbh-rotorflug-airservices-gmbh-co-kgaa-bestellt/
  4. a b rotorflug.com – Flotte abgerufen am 6. April 2017
  5. Unfallbericht Bell 206L-3 LongRanger III D-HOTT. In: Aviation Safety Network Wikibase. Abgerufen am 26. August 2019 (englisch).

Koordinaten: 50° 15′ 51,5″ N, 8° 39′ 57,8″ O