MHS Aviation

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MHS Aviation GmbH
Bombardier Challenger 604 der MHS Aviation
IATA-Code: M2
ICAO-Code: MHV
Rufzeichen: SNOWCAP
Gründung: 1977
Sitz: München, DeutschlandDeutschland Deutschland
Heimatflughafen:

Flughafen München

Unternehmensform: GmbH
Leitung: Andreas Otto (CEO)
Flottenstärke: 18
Ziele: national und international
Website: www.mhs-aviation.com

MHS Aviation ist eine deutsche Charterfluggesellschaft mit Sitz in München und Basis auf dem Flughafen München.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MHS Aviation wurde 1977 gegründet.[1]

Im November 2013 übernahm MHS Aviation im Rahmen einer Kooperation mit der Schweizerischen Sky Work Airlines deren Dornier 328 in ihr eigenes Air Operator's Certificate und betreibt diese nun für Sky Work Airlines.[2] MHS Aviation betreibt bereits mehrere Maschinen dieses Typs.

Seit dem 10. März 2014 führt MHS Aviation im Wet-Lease die Flüge der neu gegründeten Rhein-Neckar Air vom City-Airport Mannheim nach Berlin Tegel durch.[3] Die Strecke wird mit Dornier 328-110 mittlerweile von Montag bis Freitag bedient.[4] Seit dem 14. Oktober 2014 wird zusätzlich die Strecke Hamburg–Mannheim auch mit einer Dornier 328 von Montag bis Freitag bedient.[5][4]

Flugziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MHS Aviation führt Charterflüge für Passagier- und Fracht durch.[6]

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dornier 328-110 der MHS Aviation
AgustaWestland AW109E Power der MHS Aviation

Mit Stand April 2017 besteht die Flotte der MHS Aviation aus 16 Flugzeugen und zwei Hubschraubern:[7][8]

Typ Anzahl bestellt Anmerkungen Sitzplätze[8]
AgustaWestland AW109S Grand 02 Hubschrauber 6
Bombardier Challenger 604 03 12
Bombardier Challenger 605 01 10
Bombardier Global Express 01 14
Cessna CitationJet CJ2+ 01 6
Dornier 328-110 07 31
32
Embraer Phenom 100 01 4
Embraer Phenom 300 01 7
Gulfstream G650 01 17
Gesamt 18

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die betroffene Challenger D-AMSC (2013).

Am 7. Januar 2017 bewirkte die Wirbelschleppe eines auf Reiseflughöhe fliegenden Airbus A380-800 der Emirates, dass eine 300 Meter niedriger in entgegengesetzter Richtung fliegende Bombardier Challenger 604 drei- bis fünfmal um die eigene Achse rotierte. Mehrere Passagiere wurden verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Piloten verloren zeitweilig komplett die Kontrolle über das Flugzeug und konnten es erst 2700 Meter tiefer abfangen und schließlich schwer beschädigt landen. Die Challenger 604 musste abgeschrieben werden.[9][10][11]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: MHS Aviation – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. mhs-aviation.com – Unternehmen abgerufen am 23. Dezember 2013
  2. ch-aviationSkyWork to transfer Do328 fleet to MHS Aviation's AOC (englisch), abgerufen am 19. November 2013
  3. flugrevue.de – Erstflug der Rhein-Neckar Air, 13. März 2014
  4. a b rn-air.de – Flugzeiten
  5. aero.de – Rhein-Neckar Air fliegt nach Hamburg, 23. September 2014
  6. mhs-aviation.com – Leistungen abgerufen am 30. Juni 2014
  7. airframes.org – MHV Fleet (englisch), abgerufen am 4. April 2017
  8. a b mhs-aviation.de – Fleet (englisch), abgerufen am 4. April 2017
  9. The Aviation HeraldAccident: Emirates A388 over Arabian Sea on Jan 7th 2017, wake turbulence sends business jet in uncontrolled descent (englisch), abgerufen am 19. März 2017
  10. aerotelegraph.com – Airbus A380 löst bei Businessjet Sturzflug aus abgerufen am 20. März 2017
  11. Zwischenbericht BFU Mai 2017, S.12-36, abgerufen am 16. Mai 2017