Hapag-Lloyd Executive

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Hapag-Lloyd Executive GmbH
Logo der Hapag-Lloyd Executive
Challenger 300 der Hapag-Lloyd Executive
IATA-Code:
ICAO-Code: EXC [1]
Rufzeichen: EXCELLENCE [2]
Gründung: 1999
Betrieb eingestellt: nach 2013
Sitz: Langenhagen,
DeutschlandDeutschland Deutschland
Heimatflughafen:

Flughafen Hannover-Langenhagen

Unternehmensform: GmbH
Flottenstärke: 2
Ziele: international
Hapag-Lloyd Executive GmbH hat den Betrieb nach 2013 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

Die Hapag-Lloyd Executive GmbH (zwischenzeitlich auch Hapag-Lloyd Express GmbH) war eine deutsche Fluggesellschaft mit Sitz in Langenhagen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hapag-Lloyd Executive wurde 1999 aus der Wiking Flight Service GmbH geformt, die schon zuvor seit 1983 Geschäftsflüge für die Preussag AG durchgeführt hatte. Der Flugbetrieb erfolgte als Mitglied des TUI Airline Managements[3] sowohl für den TUI Konzern als auch für externe Unternehmen.[4]

Im März des Jahres 2013 entschied man sich, eine Challenger 604 zum Verkauf anzubieten und die zugehörige Besatzung zu entlassen; Kostensenkungen im Bereich des Vorstandes galten als erklärtes Ziel. Die andere Challenger 300 betrieb man zu diesem Zeitpunkt für den Energiekonzern E.ON.[5]

Die Gesellschaft trat anschließend nicht mehr nennenswert in Erwähnung: Nicht nur wurde die Internetseite abgeschaltet und das Unternehmen von der Liste der steuerfreien Luftfahrtumsätze gestrichen,[6] auch ist das Luftverkehrsbetreiberzeugnis erloschen.[7]

Flugziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gesellschaft bot von ihren Standorten in Hannover, Düsseldorf und München[8] Flüge zu weltweiten Zielen.[4]

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Challenger 604 der Hapag-Lloyd Executive
Ehemalige Cessna Citation XLS der Hapag-Lloyd Executive
Ehemalige IAI 1125 der Hapag-Lloyd Executive
Ehemaliges Learjet 60 der Hapag-Lloyd Executive

Die Flotte der Hapag-Lloyd Executive setzte sich im März 2013 aus den folgenden zwei Flugzeugen zusammen:[1]

Flugzeugtyp Anzahl Luftfahrzeugkennzeichen
Bombardier Challenger 300 1 D-BCLA
Bombardier Challenger 604 1 D-AHLE
Gesamt 2

Zuvor betrieb man ebenfalls eine Cessna Citation XLS (D-CTLX)[9], eine Cessna Citation Bravo 550 (D-CHAN), ein Learjet 60 (D-CHLE), eine weitere Bombardier Challenger 604 (D-AHEI)[10] sowie eine IAI 1125 Astra (D-CCAT).[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hapag-Lloyd Executive – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b JP airline-fleets 2013/2014, S. 111
  2. a b rzjets.net: Hapag Lloyd Executive (englisch), abgerufen am 29. Mai 2016
  3. TUIfly – Welcome on board. TUIfly Unternehmenspräsentation 2013. In: www.iata.org. Januar 2013, S. 2, abgerufen am 29. Mai 2016 (PDF, englisch).
  4. a b Wir fliegen nicht erst seit gestern. In: www.hl-executive.com. Archiviert vom Original am 12. April 2012, abgerufen am 28. Mai 2016.
  5. Jens Heitmann: Neuer Chef setzt Zeichen – TUI spart sich den Firmenjet. In: Hannoversche Allgemeine. 8. März 2013, abgerufen am 28. Mai 2016.
  6. Bundesministerium der Finanzen: Umsatzsteuer; Steuerfreie Umsätze für die Luftfahrt (§ 4 Nr. 2, § 8 Abs. 2 UStG; Abschn. 8.2 UStAE). 6. Januar 2015, abgerufen am 29. Mai 2016
  7. Liste der vom Luftfahrt-Bundesamt genehmigten Luftfahrtunternehmen (aktive Betriebsgenehmigungen). 20. Mai 2016, abgerufen am 28. Mai 2016
  8. The Locations. In: www.hl-executive.com. Archiviert vom Original am 6. März 2005, abgerufen am 28. Mai 2016 (englisch).
  9. Registration Details For D-CTLX (Hapag-Lloyd Executive) 560 Citation-XLS. In: www.planelogger.com. Abgerufen am 14. Oktober 2016 (englisch).
  10. The Airline. In: www.hl-executive.de. Archiviert vom Original am 15. September 2004, abgerufen am 28. Mai 2016 (PDF, englisch).