Hössl & Winkler

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Hößl + Winkler GmbH HW - Air
IATA-Code:
ICAO-Code: HD[1]
Rufzeichen:
Gründung: unbekannt
Betrieb eingestellt: 1982
Sitz: Straubing,
DeutschlandDeutschland Deutschland
Heimatflughafen:

Flugplatz Straubing

Unternehmensform: GmbH
Flottenstärke: 4
Ziele: international
Hößl + Winkler GmbH HW - Air hat den Betrieb 1982 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

Die Hößl + Winkler GmbH HW - Air (im Außenauftritt meist nur Hössl & Winkler sowie hw air) war eine deutsche Fluggesellschaft mit Sitz in Straubing.

Geschichte und Flugziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hössl & Winkler operierte unter dem bayerischen Luftverkehrsbetreiberzeugnis mit der Nummer 003[2] und bot neben Lufttaxidiensten auch Geschäfts- und Frachtflüge an. Zum 1. April 1977 nahm die Gesellschaft eine tägliche Linienverbindung zwischen dem Flughafen Frankfurt am Main und dem Flugplatz Straubing auf.[3] Zur Sommersaison des gleichen Jahres verband man darüber hinaus München mit Elba. Bis 1979 konnten so auf dieser für Riedenauer Reisen betriebenen Verbindung rund 3000 Passagiere gezählt werden.

Im März des Jahres 1980 folgte unter dem Einsatz einer Merlin III die Strecke München – Saarbrücken und bereits im Sommer 1981 flog man zwischen München und St. Moritz, wenngleich sich diese letztgenannte Strecke als äußerst verlustreich erwies. Durch einen Motorradunfall seitens Hössl, der ihm die weitere Mitarbeit im Unternehmen unmöglich gemacht hatte, spitzte sich die finanzielle Situation der Gesellschaft schließlich bis zur Untragbarkeit zu, und demzufolge stellte man 1982 den Flugbetrieb ein; Insolvenz wurde angemeldet.

Die DLT kaufte von der Deutschen Bank aus der Insolvenzmasse der Hössl & Winkler noch zwei Cessna 404, bevor das Unternehmen schließlich zum 21. September 1987 endgültig aufgelöst wurde.[2][4]

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Betriebseinstellung im Jahre 1982 bestand die Flotte der Hössl & Winkler aus den folgenden vier Flugzeugen:[2]

Flugzeugtyp Anzahl Luftfahrzeugkennzeichen
Cessna 320E 1 D-IACK
Cessna 404 2 D-IAAW, D-IAAZ
Fairchild Metro II 1 D-IHCW
Gesamt 4

Zuvor betrieb man ebenfalls Flugzeuge der Typen Fairchild Merlin IIB und Merlin III.[1]

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am 13. Dezember 1979 musste die Cessna 404 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen D-IHUW nach einem Zwischenfall abgeschrieben werden.[2][5]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl-Dieter Seifert: Der deutsche Luftverkehr 1955–2000 – Weltverkehr, Liberalisierung, Globalisierung (= Die deutsche Luftfahrt. Nr. 29). Bernard & Graefe Verlag, Bonn 2001, ISBN 3-7637-6121-7.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b JP airline-fleets international, Edition 81.
  2. a b c d Seifert, 2001, S. 368.
  3. Seifert, 2001, S. 128.
  4. Gemeinsames Registerportal der Länder (Registerart HRB, Registernummer 9157, Registergericht Straubing; Checkbox auch gelöschte Firmen finden aktivieren), abgerufen am 4. Juli 2016.
  5. Unfallbericht Cessna 404 D-IHUW, Aviation Safety Network WikiBase (englisch), abgerufen am 9. Dezember 2017.