Clipper Aviation

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Clipper Aviation GmbH
Logo der Clipper Aviation
Cessna 206 der Clipper Aviation
IATA-Code:
ICAO-Code:
Rufzeichen:
Gründung: 2001 (als Himmelsschreiber Azur)
Sitz: Dettingen an der Erms, DeutschlandDeutschland Deutschland
Heimatflughafen:

Flugplatz Flensburg-Schäferhaus

Unternehmensform: GmbH
Leitung:
  • Dietmar Knauer
  • Heiko Harms
Flottenstärke: 3
Ziele: national und international
Website: www.clipper-aviation.de

Clipper Aviation ist eine deutsche Fluggesellschaft mit Sitz in Dettingen an der Erms und Basis auf dem Flugplatz Flensburg-Schäferhaus.[1][2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Clipper Aviation wurde 2001 als Himmelsschreiber Azur von Dietmar Knauer gegründet. Den Flugbetrieb und die Ausbildung übernahm Heiko Harms, ehemals Starfighter- und Tornado-Fluglehrer der Marine. Die Wasserflugplätze der Clipper Aviation befinden sich in Flensburg-Sonwik, am Plauer See und in der Mecklenburgischen Seenplatte. Zudem betreibt Clipper Aviation eine Flugschule in Flensburg die sich auf den Erwerb der Wasserflugberechtigung (Class Ratings SEP) spezialisiert hat.[3][4]

Dienstleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Clipper Aviation führt Rundflüge über dem Hamburger Hafen, den Ochseninseln und der Mecklenburgischen Seenplatte durch.[5]

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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de Havilland Canada DHC-2 der Clipper Aviation

Mit Stand Januar 2014 besteht die Flotte der Clipper Aviation aus drei Wasserflugzeugen:

Flugzeugtyp Anzahl bestellt Anmerkungen Sitzplätze
Cessna 206 1 6
de Havilland Canada DHC-2 1 8
Piper PA-18 1
Gesamt 3

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am 22. August 2009 überschlug sich eine Cessna T206H bei der Landung im Hamburger Hafen. Das Wasserflugzeug setzte mit ausgefahrenen Fahrwerk auf; dabei zerbrach die Frontscheibe und das Flugzeug wurde unmittelbar geflutet. Der Pilot konnte sich aus der Maschine befreien. Die beiden Passagiere konnten durch die Rettungskräfte nach rund 40 Minuten nur noch tot geborgen werden.[6] Der Pilot war im Besitz einer gültigen Verkehrspilotenlizenz und war als Freier Mitarbeiter für Clipper Aviation tätig. Zum Unfallzeitpunkt hatte der Pilot 7141 Flugstunden in seinem Flugbuch verzeichnet, davon allerdings nur 34 in einem Wasserflugzeug.[7]

Aufgrund des Unfalls hatte Clipper Aviation die Flugbetriebsanweisungen und Checklisten geändert und die Wasserflugstation am Boden gibt seit dem Tag auch über Funk eine Bestätigung an den Piloten durch, dass die Räder eingefahren sind.[8] Eineinhalb Jahre nach dem tödlichen Unfall hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Piloten erhoben.[9]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Clipper Aviation – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Handelsregister des AG Stuttgart, HRB 361458
  2. Impressum. clipper-aviation.de, abgerufen am 14. Januar 2014.
  3. Unternehmen am Platz. flensburger-flughafen.de, abgerufen am 14. Januar 2014.
  4. Hamburger Hafenflieger taufen neues Flugzeug. presseanzeiger.de, 27. April 2009, abgerufen am 14. Januar 2014.
  5. Webpräsenz der Clipper Aviation abgerufen am 24. Februar 2017
  6. aerokurierZwei Tote bei Unfall mit Cessna 206 von Clipper Aviation, 23. August 2009
  7. Kai von Appen: Prozess um Flugzeugabsturz –Das vergessene Fahrwerk. In: taz. taz Verlags u. Vertriebs GmbH. 5. Januar 2012. Abgerufen am 14. Januar 2014.
  8. Untersuchungsbericht. In: bfu-web.de. Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, 28. Januar 2011, S. 17, abgerufen am 14. Januar 2014 (pdf).
  9. Anklage nach Unfall mit Wasserflugzeug. In: shz.de. 24. März 2011, abgerufen am 15. Januar 2014.