Germania Express

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Germania Express
Logo der Germania Express
Ein für Germania betriebener Airbus A319-100 der Germania Express
IATA-Code: L3
ICAO-Code: GMQ
Rufzeichen: CORGI
Gründung: 2011
Betrieb eingestellt: 2012
Sitz: Schönefeld,
DeutschlandDeutschland Deutschland
Heimatflughafen: Flughafen Berlin-Schönefeld
Unternehmensform: GmbH
Leitung: Thomas Wazinski (CEO)
Flottenstärke: 3
Ziele: national und kontinental
Germania Express hat den Betrieb 2012 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

Germania Express (zuvor Flynext) war eine deutsche Fluggesellschaft mit Sitz in Schönefeld. Seit Oktober 2012 übernahm sie den Flugbetrieb für die westafrikanische Gambia Bird im Wetlease, an der sie auch zu 90 Prozent beteiligt war.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo von Flynext

Hans Rudolf Wöhrl − Eigentümer der Intro Aviation GmbH, die bereits Anteile an LTU Austria hielt, die zeitweise ebenfalls Flynext hieß − gab im Januar 2011 bekannt, eine neue Fluggesellschaft mit dem Namen Flynext zu gründen und mit zwei Airbus A319-100 europäische Flüge anzubieten. Hierzu erfolgte eine Beteiligung an der auf Geschäftsfliegerei spezialisierten Firma Alpha Exec mit Sitz in Schwabach.[1][2]

Am 1. Juni 2011 nahm die neue Fluggesellschaft ihren Betrieb auf. Zum Erstflug startete eine A319 der FLYNEXT Luftverkehrs GmbH für die Berliner Fluggesellschaft Germania vom Flughafen Berlin-Tegel zur griechischen Insel Kos. In den folgenden Sommermonaten wollte Flynext zwei A319 exklusiv für Germania betreiben. Ein Jet sollte am Flughafen Bremen stationiert werden, der andere auf dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden.[3]

Am 23. September 2011 wurde bekannt, dass Flynext vollständig durch Germania übernommen wurde.[4] In der Folge wurde Flynext im Juni 2012 in Germania Express umbenannt. Diesen Namen verwendete die Muttergesellschaft Germania früher zeitweise.[5] Am 1. November 2013 wurde die Betriebserlaubnis ausgesetzt.[6]

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Zeitpunkt der Betriebseinstellung bestand die Flotte der Germania Express aus drei Flugzeugen:[7]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gernot Zielonka: Wöhrl gründet "flynext". In: Der Mobilitätsmanager. zi communications inc. / germany – Verlag für Mobilität & Lifestyle, 4. Januar 2011, abgerufen am 21. Juli 2017.
  2. Wöhrl hebt wieder ab. In: airliners.de. 14. Januar 2011, abgerufen am 21. Juli 2017.
  3. Sebastian Steinke: Neue Fluggesellschaft FLYNEXT nimmt den Betrieb auf. In: FLUG REVUE. Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG, 1. Juni 2011, abgerufen am 21. Juli 2017.
  4. Sebastian Steinke: Germania übernimmt FLYNEXT. In: FLUG REVUE. Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG, 23. September 2011, abgerufen am 21. Juli 2017.
  5. Germania Express – Company. In: germaniaexpress.aero. Archiviert vom Original am 20. Januar 2013; abgerufen am 21. Juli 2017 (englisch).
  6. Veröffentlichung der Entscheidungen der Mitgliedstaaten über die Erteilung, die Aussetzung oder den Widerruf von Betriebsgenehmigungen nach Artikel 10 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1008/2008 über gemeinsame Vorschriften für die Durchführung von Luftverkehrsdiensten in der Gemeinschaft. In: Amtsblatt der Europäischen Union. 7. Mai 2014, C137/24 (europa.eu [PDF; abgerufen am 21. Juli 2017]).
  7. ch-aviation.ch – Germania Express (englisch), abgerufen am 23. November 2012.