Wirtschaftsflug

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Wirtschaftsflug Rhein - Main Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Logo der Wirtschaftsflug
Lockheed L-100-30 der Wirtschaftsflug
IATA-Code:
ICAO-Code: WS
Rufzeichen:
Gründung: 1972
Betrieb eingestellt: 1982
Sitz: Offenbach am Main,
DeutschlandDeutschland Deutschland
Heimatflughafen:

Flughafen Frankfurt am Main

Unternehmensform: GmbH
Leitung: Heinz Dieter Hoppenstädt
Mitarbeiterzahl: 40 (1980)
Flottenstärke: 3
Ziele: international
Wirtschaftsflug Rhein - Main Gesellschaft mit beschränkter Haftung hat den Betrieb 1982 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

Wirtschaftsflug, eigentlich Wirtschaftsflug Rhein - Main Gesellschaft mit beschränkter Haftung, kurz WF, war eine deutsche Fluggesellschaft mit Sitz in Offenbach am Main.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaftsflug wurde 1972 durch Heinz Dieter Hoppenstädt gegründet. Nachdem sie ihren Betrieb mit Geschäfts- und Lufttaxiflügen aufgenommen hatte, folgten 1979 IT-Charterflüge mit einer Aero Commander 690 sowie einer von WDL Aviation gemieteten Fairchild F-27.[2] 1980 bot man zudem in Kooperation mit der Zeitung Extra-Tip Flüge von Kassel-Calden zu diversen europäischen Großstädten an.[3][4]

Mit Beginn des Jahres 1980 plante Wirtschaftsflug in das Frachtfluggeschäft einzusteigen. Hierfür erwog man den Einsatz von drei Lockheed L-100-30 und vereinbarte eine Zusammenarbeit mit German Cargo. Die erste der drei Maschinen traf im November 1981 ein und sollte für Frachtflüge nach Afrika, Europa und in den Nahen Osten eingesetzt werden.[5][6]

Zum Ende des Jahres 1982 meldete Wirtschaftsflug jedoch Insolvenz an und stellte den Betrieb ein.[7]

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Betriebseinstellung im Jahr 1982 bestand die Flotte der Wirtschaftsflug aus drei Flugzeugen:[7]

Bei der Lockheed L-100-30 handelte es sich um die einzige jemals in Deutschland registrierte Lockheed L-100-30. Nach ihrem Verkauf flog diese zuletzt für die Transafrik International, bis sie im Februar 1999 in Angola von einer Rakete abgeschossen wurde und abstürzte.

In der Zeit des Bestehens betrieb Wirtschaftsflug ebenfalls Flugzeuge der folgenden Typen:[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wirtschaftsflug – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeinsames Registerportal der Länder (Firmenbezeichnung eingeben und Checkboxen alle Schlagwörter enthalten sowie auch gelöschte Firmen finden aktivieren), abgerufen am 15. November 2015
  2. JP airline-fleets international, Edition 80
  3. a b Flightglobal Archive: Flight International 26 July 1980 (englisch), abgerufen am 15. November 2015
  4. Hessischer Landtag: Antwort des Ministers für Wirtschaft und Technik auf die Anfrage des Abg. Dr. Schlitzberger (SPD) betreffend Flugtouristik vom Regionalflughafen Kassel-Calden Drucksache 9/2827. Drucksache 9/3110, 9. Wahlperiode, 16. Juni 1980, abgerufen am 15. November 2015
  5. Aus der Luftfahrt. In: Hamburger Abendblatt. 5. Dezember 1980; abgerufen am 15. November 2015 (Bei Zugriff über die Wikipedia einloggen notwendig. Zur Umgehung Artikel über Google suchen und aufrufen.).
  6. Flightglobal Archive: Flight International 14 November 1981 (englisch), abgerufen am 15. November 2015
  7. a b Flightglobal Archive: Flight International 2 April 1983 (englisch), abgerufen am 15. November 2015