Dammard

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dammard
Dammard (Frankreich)
Dammard
Region Hauts-de-France
Département Aisne
Arrondissement Soissons
Kanton Villers-Cotterêts
Gemeindeverband Communauté de communes Retz en Valois
Koordinaten 49° 9′ N, 3° 12′ OKoordinaten: 49° 9′ N, 3° 12′ O
Höhe 77–159 m
Fläche 3,41 km2
Einwohner 387 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 113 Einw./km2
Postleitzahl 02470
INSEE-Code

Kirche Saint-Médard

Dammard ist eine französische Gemeinde mit 387 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im Département Aisne in der Region Hauts-de-France (frühere Region: Picardie). Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Soissons, in das sie mit neun weiteren Gemeinden im Jahr 2017 aus dem Arrondissement Château-Thierry wechselte, und ist Teil des Kantons Villers-Cotterêts. Die Gemeinde ist Trägerin der Auszeichnung Croix de Guerre. Die Einwohner werden Dammardois(es) genannt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die auf der Höhe südlich des Ourcq gelegene Gemeinde mit den Ortsteilen Montmarlet und Montêmafroi im Westen wird u. a. über die Départementsstraße D22 an die Départementsstraße D4 angebunden, die das rund sieben Kilometer nordwestlich gelegene La Ferté-Milon mit Neuilly-Saint-Front verbindet, und im Süden vom Bach Ruisseau d’Allan begrenzt. Nachbargemeinden sind Passy-en-Valois im Norden, Macogny im Osten, Chézy-en-Orxois im Süden und La Ferté-Milon im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenktafel an die Kämpfe im Juni 1918

Der Gemeindename wird von der lateinischen Form Domnus Medardus (nach dem Gemeindepatron Medardus von Noyon) abgeleitet. Die Gemeinde hatte unter den Kämpfen des Ersten Weltkriegs schwer zu leiden.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2015
Einwohner 433 461 421 373 441 418 419 396
Quelle: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • vom Ersten Weltkrieg schwer betroffene Kirche Saint-Médard
Die im Krieg beschädigte Kirche

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dammard – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien