UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2017

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Jersey rainbow.svg UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2017
2017 UCI Road World Championships logo.jpg
Gastgeber Bergen, NorwegenNorwegen Norwegen
Datum 17. bis 24. September 2017
Teilnehmende Nationen 47
Wettbewerbe 12
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Kurze und lange Innenstadtrunden der Straßenrennen

Die 84. UCI-Straßen-Weltmeisterschaften fanden vom 17. bis 24. September 2017 im norwegischen Bergen statt.

Die Weltmeisterschaften setzten sich aus insgesamt zwölf Wettbewerben zusammen, je einem Straßenrennen, Mannschaftszeitfahren sowie einem Einzelzeitfahren für Männer und Frauen sowie je einem Straßenrennen und einem Einzelzeitfahren für U23-Fahrer, Junioren und Juniorinnen.

Organisation und Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Idee, die Weltmeisterschaften nach Bergen zu holen, hatten drei norwegische Radsport-Enthusiasten, während sie 2011 – dem Vernehmen nach – gemeinsam am heimischen Küchentisch saßen.[1] Mit den Weltmeisterschaften fand die größte internationale Sportveranstaltung in Norwegen seit der Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 1994 in Lillehammer statt. Erwartet wurden rund 1150 Sportlerinnen und Sportler aus rund 50 Ländern. Die Organisatoren rechneten mit rund 500.000 Zuschauern vor Ort.[1]

Die Mannschaftszeitfahren begannen auf der Insel Askøy, um in die Innenstadt von Bergen zu führen. Die Einzelzeitfahren fanden im Stadtgebiet von Bergen statt; das Einzelzeitfahren der Männer – mit 31 Kilometern das bis dato kürzeste – endete mit einer Bergankunft auf dem Aussichtspunkt Fløyen mit einer Steigung von 9,1 Prozent über 3,4 Kilometer bis auf 316 Meter Höhe. Es war das erste Mal, dass das Einzelzeitfahren für Männer bei einer WM auf einem Berg endete. Das Straßenrennen der Männer startete in Øygarden, führte entlang der Küste und beinhaltete den Aufstieg zum Salmon Hill unterhalb des Ulriken, mit einer Steigung von 6,4 Prozent über 1,5 Kilometer.[1]

Am Morgen des ersten Wettkampftages gab der Bund Deutscher Radfahrer bekannt, dass der Fahrer John Degenkolb, der als Kapitän der Mannschaft ausersehen war, aus gesundheitlichen Gründen nicht bei der WM starten könne.[2]

Schlusspunkt der Weltmeisterschaften war das Straßenrennen der Männer am letzten Sonntag der Woche: Der Slowake Peter Sagan gewann den Titel des Weltmeisters zum dritten in Folge; dieser Hattrick ist einmalig in der Radsportgeschichte. Er war damit nach Alfredo Binda, Rik Van Steenbergen, Eddy Merckx und Oscar Freire, der dreimal Weltmeister wurde, aber der erste, dem diese Erfolge in drei Jahren hintereinander gelangen. Sagan widmete seine Sieg seinem im April bei einem Trainingsunfall ums Leben gekommenen Freund Michele Scarponi und dessen Frau.[3]

Zwölf Kilometer vor dem Ziel, auf dem letzten Anstieg Salmon Hill konnte sich der Franzose Julian Alaphilippe absetzen, zu ihm gesellte sich der Franzose Gianni Moscon. Vier Kilometer vor dem Ziel näherte sich eine Gruppe von 26 Fahrern. Aus dieser Gruppe heraus kam es zum Sprintduell zwischen Sagan, Lokalmatador Alexander Kristoff und dem Australier Michael Matthews, das Sagan für sich entscheiden konnte, für sich selbst unerwartet, wie er später sagte.[3] Moscon wurde später disqualifiziert, da er sich über eine kurze Strecke von einem Auto hatte mitziehen lassen.[4] Die ehemaligen Rennfahrer Mario Cipollini und Óscar Freire gaben später zu bedenken, Sagans dominierende Stellung wurzele auch darin, dass es derzeit nicht viele Topfahrer gebe und ihn die anderen Mannschaften gewähren lassen würden.[5]

Erfolgreichste Nationalmannschaft dieser Weltmeisterschaften war die aus den Niederlanden, die vor allem bei den Frauen dominierte: Chantal Blaak gewann das Rennen der Frauenelite, obwohl sie während des Rennens in einen Sturz verwickelt gewesen war, bei dem sich die US-amerikanische Fahrerin Megan Guarnier den Kiefer brach. Blaak gelang es, sich acht Kilometer vor dem Ziel aus einer Ausreißerinnengruppe zu lösen und das Rennen mit einem Vorsprung von 28 Sekunden zu gewinnen. Im Einzelzeitfahren gingen Gold und Silber an ihre Landsmänninnen Annemiek van Vleuten und Anna van der Breggen. Beide Fahrerinnen platzierten sich auch im Straßenrennen in den Top Ten. Der britische Rennfahrer und Straßenweltmeister von 2011 Mark Cavendish bezeichnete das Rennen der Frauen, das von vielen Attacken geprägt war, als „das aufregendste der WM“.[6] Die dritte Goldmedaille errang Tom Dumoulin im Einzelzeitfahren.

Die italienische Mannschaft erreichte – wie schon im Jahr zuvor – besonders mit ihren Juniorinnen Erfolge: Elena Pirrone gewann Straßenrennen und Einzelzeitfahren und belegte weitere Podiumsplätze mit Letizia Paternoster und Alessia Vigilia. Auch bei den Junioren errang mit Antonio Puppio ein Italiener Silber. Insgesamt holte das italienische Team mit sieben Medaillen die meisten insgesamt. Den dritten Platz im Medaillenspiegel belegte das dänische Team, das zwei Goldmedaillen in den Nachwuchsklassen mit nach Hause nahm: Mikkel Bjerg gewann das Einzelzeitfahren der U23, und Julius Johansen, der erst kurz zuvor Vize-Europameister im Zeitfahren geworden war, das Straßenrennen der Junioren.

Die Mannschaft des Bundes Deutscher Radfahrer musste sich mit einer Silbermedaille für den U23-Fahrer Lennard Kämna begnügen, der nach einem beherzten Ausreißversuch noch vom späteren Sieger, dem Benoît Cosnefroy, eingeholt und überspurtet wurde. Kämna war auch Mitglied des Teams Sunweb, das Weltmeister im Mannschaftszeitfahren wurde. Fahrerinnen und Fahrer aus Österreich und der Schweiz konnten sich nicht auf dem Podium platzieren. Der österreichische Junior Florian Kierner belegte Rang sechs im Straßenrennen der Junioren. Der Schweizer Michael Albasini wurde Siebter im Straßenrennen der Männerelite.

Die Kosten für die Ausrichtung der Weltmeisterschaften waren vorab mit 16,6 Millionen Euro veranschlagt worden, die tatsächlichen Kosten betrugen aber 23,4 Millionen Euro. Das Defizit entstand unter anderem durch den unerwarteten Ausfall von Sponsoren aus der Öl- und Gastindustrie sowie den gefallenen Kurs der norwegischen Währung seit dem Zuschlag für Bergen und der Budgeterstellung, weshalb beispielsweise die Zahlungen an den Weltverband UCI gestiegen waren. Der Norwegische Radsportverband steht nun in der Gefahr, in Insolvenz zu gehen. Bei einer Crowdfunding-Aktion kamen innerhalb weniger Tage 3,5 Millionen Kronen (€ 375,000 Euro) zusammen. Dennoch werten die Organisatoren angesichts des enormen Zuschauerzuspruchs die Weltmeisterschaften als großen Erfolg.[7][8]

Wettkämpfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Zeit Wettkampf Distanz (km) Runden Weltmeister 2017 Weltmeister 2016
Mannschaftszeitfahren
Sonntag, 17. September 12:05 Elite Frauen 42,5 NiederlandeNiederlande Team Sunweb NiederlandeNiederlande Boels Dolmans Cyclingteam
15:40 Elite Männer 42,5 DeutschlandDeutschland Team Sunweb BelgienBelgien Etixx-Quick Step
Einzelzeitfahren
Montag, 18. September 10:35 Juniorinnen 16,1 1 kurze ItalienItalien Elena Pirrone NiederlandeNiederlande Karlijn Swinkels
13:05 Männer U 23 37,2 1 kurze + 1 lange DanemarkDänemark Mikkel Bjerg DeutschlandDeutschland Marco Mathis
Dienstag, 19. September 11:35 Junioren 21,1 1 lange Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tom Pidcock Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brandon McNulty
15:55 Elite Frauen 21,1 1 lange NiederlandeNiederlande Annemiek van Vleuten Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Amber Neben
Mittwoch, 20. September 13:05 Elite Männer 31 2 + 3,4 km
Bergankunft Fløyen
NiederlandeNiederlande Tom Dumoulin DeutschlandDeutschland Tony Martin
Straßenrennen
Freitag, 22. September 10:05 Juniorinnen 76,4 4 ItalienItalien Elena Pirrone ItalienItalien Elisa Balsamo
13:15 Männer U 23 191 10 FrankreichFrankreich Benoît Cosnefroy NorwegenNorwegen Kristoffer Halvorsen
Samstag, 23. September 09:30 Junioren 135,5 5 + 40 km DanemarkDänemark Julius Johansen DanemarkDänemark Jakob Egholm
13:15 Elite Frauen 152,8 8 NiederlandeNiederlande Chantal Blaak DanemarkDänemark Amalie Dideriksen
Sonntag, 24. September 10:05 Elite Männer 276,5 12 + 40 km SlowakeiSlowakei Peter Sagan SlowakeiSlowakei Peter Sagan

Ergebnisse Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenrennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit
1 Chantal Blaak NiederlandeNiederlande NED 4:06:30 h
2 Katrin Garfoot AustralienAustralien AUS + 0:28 min
3 Amalie Dideriksen DanemarkDänemark DEN + 0:28 min
4 Annemiek van Vleuten NiederlandeNiederlande NED + 0:28 min
5 Katarzyna Niewiadoma PolenPolen POL + 0:28 min
6 Christine Majerus LuxemburgLuxemburg LUX + 0:28 min
7 Susanne Andersen NorwegenNorwegen NOR + 0:28 min
8 Anna van der Breggen NiederlandeNiederlande NED + 0:28 min
9 Emilia Fahlin SchwedenSchweden SWE + 0:28 min
10 Elena Cecchini ItalienItalien ITA + 0:28 min
24 Martina Ritter OsterreichÖsterreich AUT + 0:28 min
42 Lisa Brennauer DeutschlandDeutschland GER + 1:19 min
43 Ramona Forchini SchweizSchweiz SUI + 1:19 min
49 Lisa Klein DeutschlandDeutschland GER + 2:31 min
51 Trixi Worrack DeutschlandDeutschland GER + 2:31 min
54 Romy Kasper DeutschlandDeutschland GER + 4:01 min

Streckenlänge: 152,8 Kilometer.
Es waren 153 Fahrerinnen am Start, von denen 76 das Ziel erreichten; eine Fahrerin startete nicht. Vorzeitig beendet haben das Rennen u. a. Christina Perchtold und Kathrin Schweinberger aus Österreich; Charlotte Becker und Claudia Lichtenberg aus Deutschland; Linda Indergand und Nicole Hanselmann aus der Schweiz.

Chantal Blaak aus den Niederlanden wurde Weltmeisterin im Straßenrennen.

Einzelzeitfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min) Abstand (s)
1 Annemiek van Vleuten NiederlandeNiederlande NED 28:50,35
(43,899 km/h)
2 Anna van der Breggen NiederlandeNiederlande NED 29:0251 + 12,16
3 Katrin Garfoot AustralienAustralien AUS 29:09,28 + 18,93
4 Chloé Dygert Owen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 29:28,30 + 38,95
5 Ellen van Dijk NiederlandeNiederlande NED 29:42,41 + 52,06
6 Linda Villumsen NeuseelandNeuseeland NZL 29:46,08 + 55,73
7 Ashleigh Moolman SudafrikaSüdafrika RSA 30:08,88 + 1:18,53 min
8 Lauren Stephens Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 30:10,21 + 1:19,86 min
9 Hannah Barnes Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 30:13,77 + 1:23,42 min
10 Cecilie Uttrup Ludwig DanemarkDänemark DEN 30:24,44 + 1:34,09 min
11 Lisa Brennauer DeutschlandDeutschland GER 30:38,65 + 1:48,30 min
16 Trixi Worrack DeutschlandDeutschland GER 30:53,88 + 2:03,53 min
25 Ramona Forchini SchweizSchweiz SUI 31:37,83 + 2:47,48 min
28 Marlen Reusser SchweizSchweiz SUI 31:49,27 + 2:58,92 min
29 Martina Ritter SchweizSchweiz SUI 31:52,70 + 3:02,35 min

Streckenlänge: 21,1 Kilometer

Es starteten 54 Fahrerinnen aus 34 Ländern.

Mannschaftszeitfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Team Athletinnen Zeit
1 NiederlandeNiederlande Team Sunweb Coryn Rivera / Leah Kirchmann / Ellen van Dijk /
Lucinda Brand / Floortje Mackaij / Sabrina Stultiens
55:41,63 min
(45,786  km/h)
2 NiederlandeNiederlande Boels Dolmans Cyclingteam Karol-Ann Canuel / Anna van der Breggen / Chantal Blaak /
Megan Guarnier / Christine Majerus / Amy Pieters
+ 12,43 s
3 DeutschlandDeutschland Cervélo Bigla Pro Cycling Team Lotta Lepistö / Lisa Klein / Cecilie Uttrup Ludwig /
Ashleigh Moolman / Clara Koppenburg / Stephanie Gaumnitz
+28,03 s
4 DeutschlandDeutschland Canyon SRAM Racing Lisa Brennauer / Trixi Worrack / Hannah Barnes /
Elena Cecchini / Mieke Kröger / Alexis Ryan
+ 1:04,79 min
5 DanemarkDänemark Team Virtu Cycling Linda Villumsen / Claudia Koster / Sara Penton /
Pernille Mathiesen / Amber Neben / Christina Malling
+ 2:51,52 min
6 FrankreichFrankreich FDJ-Nouvelle Aquitaine-Futuroscope Roxane Knetemann / Shara Gillow / Eugénie Duval /
Coralie Demay / Roxane Fournier / Aude Biannic
+ 3:23,04 min
7 SlowenienSlowenien BTC City Ljubljana Eugenia Bujak / Hanna Nilsson / Polona Batagelj /
Ursar Pintar / Corinna Lechner / Maaike Boogaard
+ 3:46,58 min
8 ItalienItalien BePink Cogeas Alison Jackson / Olga Sabelinskaja / Katia Ragusa /
Silvia Valsecchi / Ilaria Sanguineti / Francesca Pattaro
+ 4:58,84 min

Streckenlänge: 42,5 Kilometer
Insgesamt nahmen neun Teams teil.

Ergebnisse Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum dritten Mal in Folge Weltmeister: Peter Sagan

Straßenrennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit
1 Peter Sagan SlowakeiSlowakei SVK 6:28:11 h
2 Alexander Kristoff NorwegenNorwegen NOR gl. Zeit
3 Michael Matthews AustralienAustralien AUS gl. Zeit
4 Matteo Trentin ItalienItalien ITA gl. Zeit
5 Ben Swift Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR gl. Zeit
6 Greg Van Avermaet BelgienBelgien BEL gl. Zeit
7 Michael Albasini SchweizSchweiz SUI gl. Zeit
8 Fernando Gaviria KolumbienKolumbien COL gl. Zeit
9 Alexei Luzenko KasachstanKasachstan KAZ gl. Zeit
10 Julian Alaphilippe FrankreichFrankreich FRA gl. Zeit
20 Simon Geschke DeutschlandDeutschland GER gl. Zeit
22 Lukas Pöstlberger OsterreichÖsterreich AUT gl. Zeit
40 Nikias Arndt DeutschlandDeutschland GER + 2:32 min
41 Michael Schär SchweizSchweiz SUI gl. Zeit
44 Stefan Küng SchweizSchweiz SUI gl. Zeit
47 Marcus Burghardt DeutschlandDeutschland GER gl. Zeit
50 Silvan Dillier SchweizSchweiz SUI gl. Zeit
68 Stefan Denifl OsterreichÖsterreich AUT gl. Zeit
69 Tony Martin DeutschlandDeutschland GER gl. Zeit
90 Paul Martens DeutschlandDeutschland GER + 5:49 min
99 Rick Zabel DeutschlandDeutschland GER + 7:33 min
100 Fabian Lienhard SchweizSchweiz SUI gl. Zeit
111 Grégory Rast SchweizSchweiz SUI + 9:24 min
112 Marco Haller OsterreichÖsterreich AUT gl. Zeit
114 Nils Politt DeutschlandDeutschland GER + 10:21 min
116 Jasha Sütterlin DeutschlandDeutschland GER gl. Zeit
118 Johannes Fröhlinger DeutschlandDeutschland GER gl. Zeit

Streckenlänge: 267,5 Kilometer

Es gingen 195 Fahrer aus 44 Nationen an den Start, von denen 62 das Ziel nicht erreichten. Ein Fahrer, der Italiener Gianni Moscon, wurde disqualifiziert.

Einzelzeitfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min) Abstand (min)
1 Tom Dumoulin NiederlandeNiederlande NED 44:41.00
(41,626 km/h)
2 Primož Roglič SlowenienSlowenien SLO 45:38,79 + 57,79 s
3 Chris Froome Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 45:53,90 + 1:21,25
4 Nelson Oliveira PortugalPortugal POR 46:09,52 + 1:28,52
5 Wassil Kiryjenka WeissrusslandWeißrussland BLR 46:09,75 + 1:28,75
6 Gianni Moscon ItalienItalien ITA 46:10,49 + 1:29,49
7 Wilco Kelderman NiederlandeNiederlande NED 46:15,33 + 1:34,33
8 Rohan Dennis AustralienAustralien AUS 46:18,39 + 1:37,39
9 Tony Martin DeutschlandDeutschland GER 46:20,88 + 1:39,88
10 Jan Tratnik SlowenienSlowenien SLO 46:24,45 + 1:43,45
19 Nikias Arndt DeutschlandDeutschland GER 46:57,05 + 2:16,05
25 Stefan Küng SchweizSchweiz SUI 47:26,53 + 2:45,53
35 Jasha Sütterlin DeutschlandDeutschland GER 48:09,07 + 3:28,07
40 Reto Hollenstein SchweizSchweiz SUI 48:15,04 + 3:34,04

Streckenlänge: 31 Kilometer
Es gingen 64 Fahrer aus 41 Nationen an den Start.

Mannschaftszeitfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Team Athleten Zeit
1 DeutschlandDeutschland Team Sunweb Michael Matthews / Søren Kragh Andersen / Tom Dumoulin /
Sam Oomen / Lennard Kämna / Wilco Kelderman
47:50,42 min
(53,302 km/h)
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten BMC Racing Team Stefan Küng / Daniel Oss / Rohan Dennis /
Tejay van Garderen / Miles Scotson / Silvan Dillier
+ 8,29 s
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Team Sky Gianni Moscon / Chris Froome / Wassil Kiryjenka /
Michał Kwiatkowski / Geraint Thomas / Owain Doull
+ 22,35 s
4 BelgienBelgien Quick-Step Floors Bob Jungels / Julien Vermote / Philippe Gilbert /
Yves Lampaert / Jack Bauer / Niki Terpstra
+ 35,20 s
5 AustralienAustralien Orica-Scott Luke Durbridge / Michael Hepburn / Damien Howson /
Daryl Impey / Svein Tuft / Alexander Edmondson
+ 1:03,21 min
6 SpanienSpanien Movistar Team Jasha Sütterlin / Andrey Amador / Gorka Izagirre /
Imanol Erviti / Jonathan Castroviejo / Alex Dowsett
+ 1:19,23 min
7 NiederlandeNiederlande Team Lotto NL-Jumbo Jos van Emden / Lars Boom / Primož Roglič /
Victor Campenaerts / Stef Clement / Gijs Van Hoecke
+ 1:19,59 min
8 PolenPolen CCC Sprandi Polkowice Mateusz Taciak / Maciej Paterski / Jonas Koch /
Jan Tratnik / Lukasz Owsian / Marcin Białobłocki
+ 1:44,05 min
9 SchweizSchweiz Team Katusha Alpecin Alexander Kristoff / Tony Martin / Michael Mørkøv /
Tiago Machado / Nils Politt / Reto Hollenstein
+ 1:45,58 min
10 DeutschlandDeutschland Bora-hansgrohe Patrick Konrad / Maciej Bodnar / Jan Bárta /
Lukas Pöstlberger / Aleksejs Saramotins / Marcus Burghardt
+ 1:55,10 min

Streckenlänge: 42,5 Kilometer
Es gingen insgesamt 17 Teams an den Start.

Ergebnisse Männer U23[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenrennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit
1 Benoît Cosnefroy FrankreichFrankreich FRA 4:48:23 h
(39,739 km/h)
2 Lennard Kämna DeutschlandDeutschland GER + 0:00 min
3 Michael Carbel Svendgaard DanemarkDänemark DEN + 3 s
4 Oliver Wood Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR gl. Zeit
5 Vincenzo Albanese ItalienItalien ITA gl. Zeit
6 Damien Touzé FrankreichFrankreich FRA gl. Zeit
7 Max Kanter DeutschlandDeutschland GER gl. Zeit
8 Michał Paluta PolenPolen POL gl. Zeit
9 Mark Downey IrlandIrland IRL gl. Zeit
10 Anders Skaarseth NorwegenNorwegen NOR gl. Zeit
12 Patrick Müller SchweizSchweiz SUI gl. Zeit
14 Marc Hirschi SchweizSchweiz SUI gl. Zeit
52 Lukas Rüegg SchweizSchweiz SUI + 1:50 min
57 Johannes Schinnagel DeutschlandDeutschland GER gl. Zeit
62 Gino Mäder SchweizSchweiz SUI + 2:50 min
75 Patrick Gamper OsterreichÖsterreich AUT + 6:23 min
87 Florian Nowak DeutschlandDeutschland GER gl. Zeit

Streckenlänge: 191 Kilometer

Es starteten 178 Fahrer aus 56 Ländern, von denen 55 das Ziel nicht erreichten, darunter die Österreicher Markus Freiberger und Benjamin Brkic und der Deutsche Patrick Haller.

Einzelzeitfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min) Abstand (min)
1 Mikkel Bjerg DanemarkDänemark DEN 47:06,48
(47,380 km/h)
2 Brandon McNulty Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 48:12,40 + 1:05,92
3 Corentin Ermenault FrankreichFrankreich FRA 48:23,13 + 1:16,65
4 Tom Wirtgen LuxemburgLuxemburg LUX 48:24,85 + 1:18,37
5 Callum Scotson AustralienAustralien AUS 48:27,73 + 1:21,25
6 Senne Leysen BelgienBelgien BEL 48:28,19 + 1:21,71
7 Kasper Asgreen DanemarkDänemark DEN 48:37,19 + 1:30,71
8 Edoardo Affini ItalienItalien ITA 48:41,71 + 1:35,23
9 Neilson Powless Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 48:43,61 + 1:37,13
10 Scott Davies Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 48:49,50 + 1:43,02
18 Marc Hirschi SchweizSchweiz SUI 49:34,94 + 2:28,46
19 Julian Braun DeutschlandDeutschland GER 49:36,11 + 2:29,63
20 Patrick Haller DeutschlandDeutschland GER 49:45,58 + 2:39,10
29 Martin Schäppi SchweizSchweiz SUI 50:24,48 + 3:18,00
35 Patrick Gamper OsterreichÖsterreich AUT 50:54,18 + 3:47,70
36 Markus Freiberger OsterreichÖsterreich AUT 50:57,64 + 3:51,16

Streckenlänge: 37,2 Kilometer.

Es waren 57 Fahrer aus 39 Nationen gemeldet, ein Fahrer ging nicht an den Start.

Ergebnisse Junioren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenrennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit
1 Julius Johansen DanemarkDänemark DEN 3:10:48 h
2 Luca Rastelli ItalienItalien ITA + 51 s
3 Michele Gazzoli ItalienItalien ITA gl. Zeit
4 Niklas Märkl DeutschlandDeutschland GER gl. Zeit
5 Jake Stewart Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR gl. Zeit
6 Florian Kierner OsterreichÖsterreich AUT gl. Zeit
7 Filippo Zana ItalienItalien ITA gl. Zeit
8 Olav Hjemsaeter NorwegenNorwegen NOR gl. Zeit
9 Jewgeni Fjodorow UkraineUkraine UKR gl. Zeit
10 Jacob Hindsgaul Madsen DanemarkDänemark DEN gl. Zeit
12 Mario Gamper OsterreichÖsterreich AUT gl. Zeit
17 Juri Hollmann DeutschlandDeutschland GER gl. Zeit
30 Mauro Schmid SchweizSchweiz SUI + 55 s
32 Jakob Geßner DeutschlandDeutschland GER gl. Zeit
43 Alexandre Balmer SchweizSchweiz SUI gl. Zeit
56 Marius Mayrhofer DeutschlandDeutschland GER + 3:32 min
57 Valere Thièbaud SchweizSchweiz SUI gl. Zeit
74 Leon Heinschke DeutschlandDeutschland GER + 6:58 min
78 Tobias Bayer OsterreichÖsterreich AUT + 8:00 min
87 Felix Engelhardt DeutschlandDeutschland GER gl. Zeit
93 Florian Gamper OsterreichÖsterreich AUT gl. Zeit

Streckenlänge: 133,8 Kilometer

Es gingen 190 Fahrer aus 63 Nationen an den Start, von denen 60 aufgeben mussten, darunter die Schweizer Alex Vogel und Ruben Eggenberg.

Einzelzeitfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min) Abstand (s)
1 Tom Pidcock Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 28:02,15
(45,156 km/h)
2 Antonio Puppio ItalienItalien ITA 28:14,07 + 11,92
3 Filip Maciejuk PolenPolen POL 28:15,44 + 13,29
4 Juri Hollmann DeutschlandDeutschland GER 28:23.68 + 21,53
5 Igor Chhhan KasachstanKasachstan KAZ 28:25,81 + 23,66
6 Julius Johansen DanemarkDänemark DEN 28:29,76 + 27,61
7 Daan Hole NiederlandeNiederlande NED 28:32,02 + 29,87
8 Andreas Leknessund NorwegenNorwegen NOR 28:34,45 + 32,30
9 Nik Čemažar SlowenienSlowenien SLO 28:37,64 + 35,49
10 Sebastian Berwick AustralienAustralien AUS 28:38,08 + 35,93
13 Leon Heinschke DeutschlandDeutschland GER 28:42,41 + 40,26
22 Mauro Schmid SchweizSchweiz SUI 29:09,91 + 1:04,77 min
27 Tobias Bayer OsterreichÖsterreich AUT 29:30,72 + 1:28,57 min
38 Mario Gamper OsterreichÖsterreich AUT 29:53,23 + 1:51,08 min

Streckenlänge: 21,1 Kilometer
Es gingen 78 Fahrer aus 45 Nationen an den Start.

Ergebnisse Juniorinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenrennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit
1 Elena Pirrone ItalienItalien ITA 2:06,17 h
2 Cecilie Jørgensen DanemarkDänemark DEN + 12 s
3 Letizia Paternoster ItalienItalien ITA gl. Zeit
4 Maria Nowolodskaja RusslandRussland RUS gl. Zeit
5 Jade Wiel FrankreichFrankreich FRA gl. Zeit
6 Pfeiffer Georgi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR gl. Zeit
7 Clara Copponi FrankreichFrankreich FRA gl. Zeit
8 Simone Boilard KanadaKanada CAN gl. Zeit
9 Anne-Sophie Harsch LuxemburgLuxemburg LUX gl. Zeit
10 Evita Music FrankreichFrankreich FRA gl. Zeit
15 Hannah Ludwig DeutschlandDeutschland GER + 1:40 min
25 Franziska Koch DeutschlandDeutschland GER + 4:12 min
33 Hannah Gruber-Stadler OsterreichÖsterreich AUT gl. Zeit
35 Lara Krähemann SchweizSchweiz SUI gl. Zeit
43 Katharina Hechler DeutschlandDeutschland GER + 8:52 min
47 Ricarda Bauernfeind DeutschlandDeutschland GER gl. Zeit

Streckenlänge: 76,4

Es starteten 92 Fahrerinnen aus 38 Nationen; 81 Fahrerinnen kamen ins Ziel.

Einzelzeitfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min) Abstand
1 Elena Pirrone ItalienItalien ITA 23:19,72
(41,408 km/h)
2 Alessia Vigilia ItalienItalien ITA 23:26,10 + 6,38 s
3 Madeleine Fasnacht AustralienAustralien AUS 24:02,04 + 42,32 s
4 Hannah Ludwig DeutschlandDeutschland GER 24:05,17 + 45,45 s
5 Maria Nowolodskaja RusslandRussland RUS 24:28,77 + 1:09,05 min
6 Marit Raaijmakers NiederlandeNiederlande NED 24:40.66 + 1:20,94 min
7 Pfeiffer Georgi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 24:42.31 + 1:22,59 min
8 Shari Bossuyt BelgienBelgien BEL 24:43,18 + 1:23,46 min
9 Letizia Paternoster ItalienItalien ITA 24:49,33 + 1:29,61 min
10 Jade Wiel FrankreichFrankreich FRA 24:50,35 + 1:30,63 min
13 Lea Lin Teutenberg DeutschlandDeutschland GER + 1:45,42 min
22 Lara Krähemann SchweizSchweiz SUI + 2:11,47 min
26 Hannah Gruber-Stadler OsterreichÖsterreich AUT + 2:21,20 min

Streckenlänge: 16,1 Kilometer

Es starteten 47 Fahrerinnen aus 29 Nationen, zwei Fahrerinnen beendeten das Rennen nicht.

Medaillenspiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(ohne Mannschaftszeitfahren)

Nation Gouden medaille.svg Zilveren medaille.svg Bronzen medaille.svg Gesamt
1 NiederlandeNiederlande Niederlande 3 1 4
2 ItalienItalien Italien 2 3 2 7
3 DanemarkDänemark Dänemark 2 1 2 5
4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1 1 2
FrankreichFrankreich Frankreich 1 1 2
6 SlowakeiSlowakei Slowakei 1 1
7 AustralienAustralien Australien 1 3 4
8 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1 1
DeutschlandDeutschland Deutschland 1 1
NorwegenNorwegen Norwegen 1 1
SlowenienSlowenien Slowenien 1 1
12 PolenPolen Polen 1 1
Total 10 10 10 30

Aufgebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bund Deutscher Radfahrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elite Männer

Tony Martin hat als Titelverteidiger ein persönliches Startrecht, darum kann der BDR drei Fahrer in den Wettbewerb schicken.

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Österreichischer Radsport-Verband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Swiss Cycling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2017 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c 2017 UCI Road World Championships - A dream coming true. In: bergen2017.no. 8. August 2017, abgerufen am 11. August 2017 (englisch).
  2. a b Kein WM-Start für John Degenkolb. In: bdr-medienservice.de. 17. September 2017, abgerufen am 17. September 2017.
  3. a b Sagan Makes History With Third Consecutive World Championships Victory. In: uci.ch. 24. September 2017, abgerufen am 29. September 2017 (englisch).
  4. Diadora Tornado Spd-Sl Road Shoes: Watch: Gianni Moscon disqualified from World Championships for taking a tow from team car. In: Cycling Weekly. 24. September 2017, abgerufen am 30. September 2017 (englisch).
  5. Sagans Überlegenheit zeigt, dass das Level nicht hoch ist. In: radsport-news.com. 23. April 2015, abgerufen am 30. September 2017.
  6. Cavendish: Frauenrennen war das aufregendste der WM. In: radsport-news.com. 28. September 2017, abgerufen am 30. September 2017.
  7. Patrick Fletcher: Debt, bankruptcy, and crowdfunding: Bergen's World Championships hangover. In: cyclingnews.com. 29. September 2017, abgerufen am 30. September 2017.
  8. – Norwegische Bevölkerung hilft WM-Veranstaltern mit Spenden. In: radsport-news.com. 23. April 2015, abgerufen am 30. September 2017.