Arizona Coyotes

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Phoenix Coyotes)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Arizona Coyotes
Logo der Arizona Coyotes
Gründung 1972
Geschichte Winnipeg Jets
19721996
Phoenix Coyotes
19962014
Arizona Coyotes
seit 2014
Stadion Gila River Arena
Standort Glendale (Arizona)
Teamfarben Sedonarot, Schwarz, Wüstengelb, Weiß
Liga National Hockey League
Conference Western Conference
Division Pacific Division
Cheftrainer KanadaKanada Dave Tippett
Mannschaftskapitän KanadaKanada Shane Doan
General Manager KanadaKanada Don Maloney
Besitzer National Hockey League
Kooperationen Portland Pirates (AHL)
Gwinnett Gladiators (ECHL)
Stanley Cups keine
Conferencetitel keine
Divisiontitel 2011/12

Die Arizona Coyotes (IPA: [æɹɪˈzoʊnə kaɪˈ(j)əʊtiːs]) sind ein US-amerikanisches Eishockeyfranchise der National Hockey League aus Glendale im Bundesstaat Arizona. Es wurde 1972 als Franchise der World Hockey Association unter dem Namen Winnipeg Jets gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1972/73 den Spielbetrieb auf. Nach der Auflösung der WHA im Jahr 1979 wurden die Jets gemeinsam mit drei weiteren Teams in die NHL aufgenommen, wo sie zur Saison 1979/80 erstmals antraten. Vor der Saison 1996/97 erfolgte der Umzug nach Phoenix und die Umbenennung in Phoenix Coyotes. Im Dezember 2003 zog das Team nach Glendale, einem Vorort von Phoenix, um. Der Name Phoenix Coyotes wurde dennoch bis zum Ende der Saison 2013/14 beibehalten. Erst vor der Saison 2014/15 nannte sich das Team in Arizona Coyotes um.[1]

Die Coyotes tragen ihre Heimspiele in der Gila River Arena aus und sind das einzige im US-Bundesstaat Arizona beheimatete Franchise der Liga. Bisher konnte sich das Team in seiner Franchise-Geschichte nur selten für die Play-offs qualifizieren und bisher nicht den prestigeträchtigen Stanley Cup erringen. Phoenix ist aktuell eines von sechs Franchises, das zudem noch nie in der Finalserie stand.

Geschichte[Bearbeiten]

Die frühen Jahre (1996 bis 2005)[Bearbeiten]

Nachdem die Winnipeg Jets an die beiden Geschäftsmänner Steven Gluckstern und Richard Burke verkauft worden waren, fand im Sommer 1996 der Umzug des Franchises von Winnipeg nach Glendale statt. Frühere Stars der Jets, wie z. B. Teemu Selänne und Alexei Schamnow, verließen zwar das Team, jedoch wurde Jeremy Roenick von den Chicago Blackhawks verpflichtet. Zusammen mit Keith Tkachuk und Rick Tocchet bildete er fortan die erste Offensivreihe. Zu diesen erfahrenen Spielern kam eine große Anzahl an jungen Talenten, die sich in Arizona etablierten, wie Shane Doan, Oleg Twerdowski und vor allem Torhüter Nikolai Chabibulin, der zum wohl populärsten Coyotes-Spieler der folgenden Jahre wurde und den Spitznamen „Bulin Wall“ trug. Ein weiterer wichtiger Neuzugang war Stürmer Mike Gartner, der von den Toronto Maple Leafs verpflichtet worden war, nach vielen Verletzungen allerdings 1998 zurücktreten musste.

Bis 2002 erreichten die Coyotes mit einer Ausnahme in jedem Jahr die Play-Offs, schieden aber auch jedes Mal im Viertelfinale aus. 1999 geschah dies jedoch erst im entscheidenden siebten Spiel gegen die St. Louis Blues. Seit dem Umzug nach Phoenix hat sich die Popularität des Teams enorm gesteigert, Sympathiewerte erlangte man vor allem 2001, als man zwar 90 Saisonpunkte erreichen konnte, die Play-Offs dennoch als bestes Team in der NHL-Geschichte nicht erreichte. Diesen Negativ-Rekord wurde jedoch nach der Saison 2006/07 an die Colorado Avalanche abgetreten. 2001 kaufte der Geschäftsmann Steve Ellman das Team von Burke, der schon 1998 Gluckstern ausbezahlt hatte. Weitere Anteile an dem Franchise hält seitdem Wayne Gretzky.

In den folgenden zwei Jahren gelang es den Coyotes nicht, an frühere Erfolge anzuknüpfen, sodass man die Play-Offs verpasste. Dies führte zu einem Sinken der Zuschauerzahlen. Zudem hatte ein unvorteilhafter Mietvertrag mit der America West Arena, in der das Team in seinen ersten acht Jahren in Phoenix gespielt hatte, zur Folge, dass das Franchise rote Zahlen schrieb. Hinzu kam, dass die Arena überaltert und nicht auf den Eishockeysport zugeschnitten war und somit die Zuschauerkapazität auf 16.000 herabgesetzt werden musste. Damit spielten die Phoenix Coyotes ein Jahr lang im zweitkleinsten Stadion der gesamten Liga. Nachdem mehrere Renovierungsversuche sowie ein Arenaneubau in Scottsdale scheiterten, entschlossen sich die Coyotes, mit der Glendale Arena (die heutige Jobing.com Arena) ein eigenes Stadion zu bauen, das zur Saison 2003/04 bezogen wurde. Gleichzeitig wurden das Franchise-Logo sowie die Trikot- und Teamfarben geändert, sodass die Coyotes seitdem in gedeckteren Farben auftreten.

Die Gretzky-Ära (seit 2005)[Bearbeiten]

Das neue alternative Logo der Phoenix Coyotes

Am 6. August 2005 verpflichteten die Phoenix Coyotes Brett Hull, NHL-Superstar und Sohn des ehemaligen Jets-Spielers Bobby Hull. Zwei Tage später stellte das Team den Mitbesitzer Wayne Gretzky als neuen Cheftrainer vor, obwohl dieser zuvor noch kein Hockeyteam betreut hatte. Am 8. Oktober wurde der „Coyotes Ring of Honor“ eröffnet und Gretzky sowie Bobby Hull als erste Mitglieder aufgenommen. Eine Woche später erklärte dessen Sohn Brett, dass er seine Karriere nach nur fünf NHL-Spielen für die Coyotes beendet. Am 21. Januar 2006 wurde der ehemalige Jets-Star Thomas Steen als drittes Mitglied in den "Ring of Honor" aufgenommen. Am 13. April desselben Jahres erklärte Steve Ellman, dass Jerry Moyes die Coyotes sowie die Glendale Arena und das National Lacrosse League-Team Arizona Sting übernehmen würde, Wayne Gretzky blieb jedoch weiterhin Mitbesitzer des Teams. Für die Saison 2005/06 planten die Phoenix Coyotes zudem, das alljährliche NHL All-Star Game auszutragen, welches dann schließlich jedoch aufgrund der Olympischen Winterspiele 2006 in Turin abgesagt werden musste.

Am 17. September 2006 kehrte das Franchise in einem Saisonvorbereitungsspiel gegen die Edmonton Oilers noch einmal nach Winnipeg zurück. Im April 2007 wurden die General Manager Michael Barnett und Laurence Gilman, Vizepräsident Cliff Fletcher und der General Manager des Farmteams San Antonio Rampage offiziell von ihren Ämtern entbunden. Die Coyotes beendeten die Saison 2006/07 mit ihrem schlechtesten Ergebnis seit dem Umzug nach Phoenix. Am 29. Mai 2007 erklärte Jeff Shumway, dass Don Maloney einen Vertrag als GM der Coyotes unterzeichnet habe.[2] Aufgrund anhaltender wirtschaftlicher Probleme sowie dem siebten Verpassen der Play-offs in Folge, plante Besitzer Jerry Moyes im Sommer 2009 den Verkauf des Franchises an den kanadischen Geschäftsmann Jim Ballsillie und einen damit verbunden Umzug der inzwischen insolventen Coyotes nach Hamilton, Ontario. Dieses Vorhaben wurde jedoch durch ein US-amerikanisches Konkursgericht am 15. Juni verhindert.[3]

Die Winnipeg Jets bzw. die Phoenix Coyotes sind bis heute das älteste NHL- und zudem das einzige ehemalige WHA-Team, das noch nie im Finale um den Stanley Cup gestanden hat.

Spielstätten[Bearbeiten]

Die Jobing.com Arena ist die aktuelle Spielstätte
Die America West Arena, von 1996 bis 2003 Heimat der Coyotes

Die Coyotes tragen ihre Heimspiele seit 2003 im Jobing.com Arena, einer 17.799 Zuschauer fassenden Multifunktionsarena, aus. In den ersten drei Jahren trug die in Glendale, einem Vorort von Phoenix (Arizona) gelegene Halle den Namen Glendale Arena. Die Namensrechte an der Arena hat seit 2006 die Onlinegesellschaft Jobing.com, diese gelten noch bis 2016. Das Unternehmen zahlt für die gesamte Dauer von 10 Jahren 25 Millionen US-Dollar.[4]

Von 1996 bis 2003 spielte der Klub in der 1992 eröffneten America West Arena, die bei Eishockeyveranstaltungen eine Kapazität von 16.210 Plätzen hatte. Diese Halle ist die Heimat des NBA Teams der Phoenix Suns. Die in Phoenix gelegene Halle war nach dem Umzug aus Winnipeg die nahe liegende Lösung. In der Praxis stellte sich die Arena jedoch als nur eingeschränkt geeignet heraus. Sie ist zu klein für eine Eishockeyfläche. Die Kapazität wurde zwar bei Eishockeyspielen um gut 2.000 verringert, trotzdem war die Sicht von einigen Sitzen so eingeschränkt, dass man nach einer anderen Lösung suchte, die 2003 mit der Glendale Arena realisiert wurde.

Farmteams[Bearbeiten]

Zu den Coyotes, wie zu allen anderen NHL-Teams, gehören auch Mannschaften in niederklassigeren Ligen, sogenannte Farmteams. Im Falle der Coyotes sind dies seit 2011 die Portland Pirates in der American Hockey League und die Gwinnett Gladiators in der ECHL. Die Farmteams werden in der NHL oft dazu benutzt, die Nachwuchsspieler und Rookies auf die NHL-Spiele vorzubereiten. Den Nachwuchs beziehen die Coyotes dabei, wie die anderen Vereine, vor allem über den NHL Entry Draft, über den alljährlich die vielversprechendsten Nachwuchsspieler in die Liga gelangen.

Die Farmteams der Arizona Coyotes seit 1996:[5]

Zeitraum Mannschaft Liga
1996–2004 Springfield Falcons AHL
1998–2001 Las Vegas Thunder IHL
1998–2002 Mississippi Sea Wolves ECHL
2000–2001 B.C. Icemen UHL
2002–2003 Augusta Lynx ECHL
Zeitraum Mannschaft Liga
2004–2005 Idaho Steelheads ECHL
2004–2005 Utah Grizzlies AHL
2005–2011 San Antonio Rampage AHL
2005–2006 Stockton Thunder ECHL
2005–2008 Laredo Bucks CHL
Zeitraum Mannschaft Liga
2006–2008 Phoenix Roadrunners ECHL
2008–2009 Arizona Sundogs CHL
2009–2011 Las Vegas Wranglers ECHL
2010–2014 Arizona Sundogs CHL
seit 2011 Portland Pirates AHL
seit 2011 Gwinnett Gladiators ECHL

Erfolge und Ehrungen[Bearbeiten]

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

Division Championships Saison
Pacific Division 2011/12

Die Coyotes konnten seit dem Umzug aus Winnipeg vor der Saison 1996/97 kaum sportliche Erfolge feiern. Nach 16 Jahren Ligazugehörigkeit gewannen sie in der Saison 2011/12 erstmals einen Divisions-Titel.

Die Coyotes konnten sich bisher acht Mal für die Play-offs qualifizierten. Dabei zogen sie nach sieben Erstrunden-Niederlagen erstmals 2012 in die zweite Play-off-Runde ein.

NHL Awards und All-Star Team-Nominierungen[Bearbeiten]

Auszeichnung Name Saison
Jack Adams Award Bob Francis
Dave Tippett
2001/02
2009/10
King Clancy Memorial Trophy Shane Doan 2009/10
Mark Messier Leadership Award Shane Doan 2011/12
NHL General Manager of the Year Award Don Maloney 2009/10
Second All-Star Team Keith Tkachuk
Ilja Brysgalow
1997/98
2009/10

Seit Umzug des Franchises gelang es zwei Trainern der Phoenix Coyotes einen der individuellen NHL Awards zu gewinnen. Zudem gelang es zwei Spielern in eines der All-Star-Teams gewählt zu werden. 2010 wurde außerdem mit Mannschaftskapitän Shane Doan erstmals ein Akteur mit einer individuellen Auszeichnung geehrt, der aufgrund seinen Führungsqualitäten auf und neben dem Eis und sozialem Engagement herausragte und die King Clancy Memorial Trophy gewann.

Nachdem das Team in der Saison 2001/02 erstmals mehr als 90 Punkte erreicht hatte, wurde Bob Francis als bester Trainer der NHL mit dem Jack Adams Award ausgezeichnet und war damit die erste im Franchise tätige Person, die eine individuelle Auszeichnung erhalten hatte. Im selben Jahr war Sean Burke der erste und einzige Spieler, der unter den letzten Dreien bei der Wahl um eine Trophäe war. Bei der Wahl um die Vezina Trophy setzte sich jedoch Montréals José Théodore durch. Der zur Saison 2009/10 neuverpflichtete Dave Tippett wurde nach seiner Debütsaison in Phoenix als Trainer des Jahres mit dem Jack Adams Award ausgezeichnet. Die Mannschaft hatte unter seiner Führung die bis dahin beste reguläre Saison der Franchisegeschichte absolviert und mit 107 Punkten eine neue Rekordmarke erreicht.

In der zweiten Spielzeit nach dem Umzug wurde Keith Tkachuk in das Second All-Star Team gewählt. Dasselbe gelang auch Ilja Brysgalow nach Abschluss der Saison 2009/10.

NHL All-Star Game-Nominierungen[Bearbeiten]

Jahr Name
1997 Keith Tkachuk
Oleg Twerdowski
1998 Nikolai Chabibulin
1999 Jeremy Roenick
Keith Tkachuk
Nikolai Chabibulin
Teppo Numminen
Jim Schoenfeld*
2000 Jeremy Roenick
Nikolai Chabibulin
2001 Sean Burke
Teppo Numminen
2002 Sean Burke
Paul Mara**
Krystofer Kolanos**
Jahr Name
2003 Ossi Väänänen**
Branko Radivojevič**
2004 Shane Doan
2007 Ed Jovanovski
Yanic Perreault
2008 Ed Jovanovski
Peter Mueller**
2009 Shane Doan
Mikkel Bødker**
2011 Keith Yandle
2012 Keith Yandle

* Teilnahme als Assistenztrainer
** Teilnahme am YoungStars Game

Insgesamt wurden bisher 19 Spieler der Phoenix Coyotes von den Fans aufgrund ihrer Beliebtheit ins All-Star Game gewählt oder aufgrund ihrer Leistungen von den Trainern nominiert.

Keith Tkachuk und Oleg Twerdowski waren die ersten Spieler, die die Coyotes bei einem All-Star-Game vertreten durften. Im Jahr darauf stand Torwart Nikolai Chabibulin, wie üblich, für ein Drittel im Tor der Weltauswahl. Dreimal in Folge vertrat er sein Team, kein anderer Spieler kam zu seiner Zeit bei den Coyotes auf mehr Nominierungen. Erst beim dritten All-Star-Game seit bestehen des Teams 1999 gelang Jeremy Roenick mit einer Vorlage der erste Punkt für einen Spieler aus Phoenix. Ein Jahr später war er auch der erste Torschütze. Bester Scorer in einem All-Star-Game bei den Coyotes ist Ed Jovanovski, der mit zwei Vorlagen beim All-Star Game 2008 sein Punktekonto auf drei aufstockte.

Jim Schoenfeld war 1999 als Assistenztrainer beim All-Star-Game dabei. 2002 wurde erstmals ein YoungStars Game veranstaltet. In den ersten beiden Jahren standen je zwei Spieler der Coyotes im Kader. 2008 war Peter Mueller der fünfte Coyote, der an diesem Spiel teilnahm. Ein Jahr darauf folgte Mikkel Bødker.

Saisonstatistik[Bearbeiten]

Abkürzungen: GP = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen nach Overtime, Pts = Punkte, GF = Erzielte Tore, GA = Gegentore

Saison GP W L T OTL Pts GF GA Platz Playoffs
1996/97 82 38 37 7 83 240 243 3. Central Niederlage im Conference Viertelfinale, 3:4 (Anaheim)
1997/98 82 35 35 12 82 224 227 4. Central Niederlage im Conference Viertelfinale, 2:4 (Detroit)
1998/99 82 39 31 12 90 205 197 2. Pacific Niederlage im Conference Viertelfinale, 3:4 (St. Louis)
1999/00 82 39 31 8 4 90 232 228 3. Pacific Niederlage im Conference Viertelfinale, 1:4 (Colorado)
2000/01 82 35 27 17 3 90 214 212 4. Pacific nicht qualifiziert
2001/02 82 40 27 9 6 95 228 210 2. Pacific Niederlage im Conference Viertelfinale, 1:4 (San Jose)
2002/03 82 31 35 11 5 78 204 230 4. Pacific nicht qualifiziert
2003/04 82 22 36 18 6 68 188 245 5. Pacific nicht qualifiziert
2004/051
2005/06 82 38 39 5 81 246 271 5. Pacific nicht qualifiziert
2006/07 82 31 46 5 67 216 284 5. Pacific nicht qualifiziert
2007/08 82 38 37 7 83 214 231 4. Pacific nicht qualifiziert
2008/09 82 36 39 7 79 208 252 4. Pacific nicht qualifiziert
2009/10 82 50 25 7 107 225 202 2. Pacific Niederlage im Conference Viertelfinale, 3:4 (Detroit)
2010/11 82 43 26 13 99 226 220 3. Pacific Niederlage im Conference Viertelfinale, 0:4 (Detroit)
2011/12 82 42 27 13 97 216 204 1. Pacific Sieg im Conference Viertelfinale, 4:2 (Chicago)
Sieg im Conference Halbfinale, 4:1 (Nashville)
Niederlage im Conference Finale, 1:4 (Los Angeles)
2012/132 48 21 18 9 51 125 131 4. Pacific nicht qualifiziert
2013/14 82 37 30 15 89 216 231 4. Pacific nicht qualifiziert
Gesamt 1360 605 546 94 105 1429 3627 3809 8 Playoff-Teilnahmen
10 Serien: 2 Siege, 8 Niederlagen
57 Spiele: 22 Siege, 35 Niederlagen
1 Saison wegen des NHL-Lockout 2004/05 ausgefallen
2 Saison wegen des NHL-Lockout 2012/13 verkürzt

Franchiserekorde[Bearbeiten]

Hier sind alle Rekorde gelistet, die seit dem Bestehen des Franchise in der NHL aufgestellt wurden, also auch für den Zeitraum von 1979 bis 1996, als das Franchise als Winnipeg Jets agierte.

Karriere[Bearbeiten]

Name Anzahl
Meiste Spiele Shane Doan* 1.317 (in 18 Spielzeiten)
Meiste aufeinanderfolgende Spiele Dale Hawerchuk 475 (19. Dezember 1982 bis 10. Dezember 1988)
Meiste Tore Dale Hawerchuk 379
Meiste Vorlagen Thomas Steen 553
Meiste Punkte Dale Hawerchuk 929 (379 Tore + 550 Vorlagen)
Meiste Strafminuten Keith Tkachuk 1.508
Meiste Shutouts Nikolai Chabibulin
Ilja Brysgalow
21

* aktiver Spieler; Stand nach Ende Saison 2013/14

Saison[Bearbeiten]

Name Anzahl Saison
Meiste Tore Teemu Selänne 76 1992/93
Meiste Vorlagen Phil Housley 79 1992/93
Meiste Punkte Teemu Selänne 132 (76 Tore + 56 Vorlagen) 1992/93
Meiste Punkte als Rookie Teemu Selänne 132 (76 Tore + 56 Vorlagen) 1992/93
Meiste Punkte als Verteidiger Phil Housley 97 (18 Tore + 79 Vorlagen) 1992/93
Meiste Strafminuten Tie Domi 347 1993/94
Meiste Siege als Torhüter Ilja Brysgalow 42 2009/10

Mannschaftsrekorde[Bearbeiten]

Im Trikot der Coyotes sammelte kein anderer so viele Punkte und Strafminuten wie Shane Doan

Die gelisteten Rekorde beinhalten ausschließlich Leistungen, die seit dem Umzug und der Umbenennung in Phoenix Coyotes im Jahr 1996 erreicht wurden.

Karriere[Bearbeiten]

Name Anzahl
Meiste Spiele Shane Doan* 1243 (in 16 Spielzeiten)
Meiste Tore Shane Doan* 347
Meiste Vorlagen Shane Doan* 498
Meiste Punkte Shane Doan* 845 (347 Tore + 498 Vorlagen)
Meiste Strafminuten Shane Doan* 1041
Meiste Shutouts Ilja Brysgalow 21

* aktiver Spieler; Stand nach Ende Saison 2013/14

Saison[Bearbeiten]

Name Anzahl Saison
Meiste Tore Keith Tkachuk 52 1996/97
Meiste Vorlagen Ray Whitney 53 2011/12
Meiste Punkte Keith Tkachuk 86 (52 Tore + 34 Vorlagen) 1996/97
Meiste Punkte als Rookie Peter Mueller 54 (22 Tore + 32 Vorlagen) 2007/08
Meiste Punkte als Verteidiger Keith Yandle 59 (11 Tore + 48 Vorlagen) 2010/11
Meiste Strafminuten Daniel Carcillo 324 2007/08
Meiste Siege als Torhüter Ilja Brysgalow 42 2009/10

Trainer[Bearbeiten]

Abkürzungen: GC = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, T = Unentschieden, OTL = Niederlagen nach
Overtime, Pts = Punkte, Win % = Siegquote

Name Saison Reguläre Saison Playoffs
GC W L T OTL Pts Win % GC W L
Don Hay 1996/97 82 38 37 7 83 .506 7 3 4
Jim Schoenfeld 1997/98–1998/99 164 74 66 24 172 .524 13 5 8
Bob Francis 1999/00–2003/04* 390 165 144 60 21 411 .527 10 2 8
Rick Bowness 2003/04* 20 2 12 3 3 10 .250
Wayne Gretzky 2005/06–2008/09 328 143 161 24 310 .473
Dave Tippett seit 2009/10 164 93 51 20 206 .628 11 3 8

* Wechsel während der laufenden Saison

Kein Erfolg in den Playoffs machte den meisten Trainern der Coyotes in den ersten Jahren nach dem Umzug nach Phoenix zu schaffen. Mit Don Hay setzte man anfangs auf einen Trainer, der im Juniorenbereich erfolgreich gearbeitet hatte, jedoch keine Referenzen in der NHL vorweisen konnte. Nach einer respektablen ersten Saison kam das Aus in der ersten Playoff-Runde und Phoenix holte einen neuen Trainer. Jim Schoenfeld, sein Nachfolger, konnte bereits auf Erfahrungen aus Buffalo, New Jersey und Washington zurückblicken. Auch er konnte in seinen beiden Spielzeiten das Team nicht über die erste Playoff-Runde hinausbringen und wurde daher durch Bob Francis ersetzt. Francis war zuvor Assistenztrainer der Boston Bruins gewesen. Er wurde 2002 zum besten Trainer der NHL gewählt. Zweimal in vier Jahren gelang ihm der Einzug in die Playoffs, doch nach einer Runde war auch unter ihm Schluss. 2004 ersetzte ihn Rick Bowness bis zum Ende der Spielzeit. Von 2005 bis 2009 war Wayne Gretzky, zugleich Mitbesitzer des Franchises, hinter der Bande aktiv. Ihm gelang es nicht, das Team in die Play-offs zu führen. Zur Saison 2009/10 wurde er durch Dave Tippett an der Bande abgelöst.

General Manager[Bearbeiten]

Name Saison
John Paddock 1996/97
Bobby Smith 1996/97–2000/01
Cliff Fletcher 2000/01–2001/02
Michael Barnett 2001/02–2006/07
Don Maloney seit 2007/08


Spieler[Bearbeiten]

Aktueller Kader der Saison 2014/15[Bearbeiten]

Stand: 18. November 2014

Nr. Nat. Spieler Pos. Geburtsdatum in Org. seit Geburtsort
40 KanadaKanada Dubnyk, DevanDevan Dubnyk G 04. Mai 1986 2014 Regina, Saskatchewan, Kanada
41 KanadaKanada Smith, MikeMike Smith G 22. März 1982 2011 Kingston, Ontario, Kanada
23 SchwedenSchweden Ekman Larsson, OliverOliver Ekman Larsson D 17. Juli 1991 2010 Karlskrona, Schweden
33 KanadaKanada Gormley, BrandonBrandon Gormley D 18. Februar 1992 2010 Murray River, Prince Edward Island, Kanada
4 TschechienTschechien Michálek, ZbyněkZbyněk Michálek D 23. Dezember 1982 2012 Jindřichův Hradec, Tschechoslowakei
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Murphy, ConnorConnor Murphy D 26. März 1993 2013 Dublin, Ohio, USA
26 KanadaKanada Stone, MichaelMichael Stone D 07. Juni 1990 2009 Winnipeg, Manitoba, Kanada
20 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Summers, ChrisChris Summers D 05. Februar 1988 2010 Ann Arbor, Michigan, USA
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Yandle, KeithKeith Yandle – A D 09. September 1986 2006 Boston, Massachusetts, USA
89 DanemarkDänemark Bødker, MikkelMikkel Bødker RW 16. Dezember 1989 2008 Brøndby, Dänemark
24 KanadaKanada Chipchura, KyleKyle Chipchura C 19. Februar 1986 2011 Westlock, Alberta, Kanada
44 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Crombeen, BrandonBrandon Crombeen RW 10. Juli 1985 2014 Denver, Colorado, USA
19 KanadaKanada Doan, ShaneShane Doan – C RW 10. Oktober 1976 1996 Halkirk, Alberta, Kanada
10 TschechienTschechien Erat, MartinMartin Erat LW 28. August 1981 2014 Třebíč, Tschechoslowakei
9 KanadaKanada Gagner, SamSam Gagner C 10. August 1989 2014 London (Ontario), Ontario, Kanada
11 TschechienTschechien Hanzal, MartinMartin Hanzal – A C 20. Februar 1987 2007 České Budějovice, Tschechoslowakei
28 FinnlandFinnland Korpikoski, LauriLauri Korpikoski LW 28. Juli 1986 2009 Turku, Finnland
22 KanadaKanada McMillan, BrandonBrandon McMillan C 22. März 1990 2013 Delta, British Columbia, Kanada
18 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Moss, DavidDavid Moss RW 28. Dezember 1981 2012 Livonia, Michigan, USA
8 DeutschlandDeutschland Rieder, TobiasTobias Rieder RW 10. Januar 1993 2013 Landshut, Deutschland
50 KanadaKanada Vermette, AntoineAntoine Vermette C 20. Juli 1982 2012 Saint-Agapit, Québec, Kanada
14 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vitale, JoeJoe Vitale C 20. August 1985 2014 St. Louis, Missouri, USA

Mannschaftskapitäne[Bearbeiten]

Jahr Name
1996–2001 Keith Tkachuk
2001–2003 Teppo Numminen
seit 2003 Shane Doan

In der Geschichte der Arizona Coyotes gab es bisher drei verschiedene Spieler, die das Amt des Mannschaftskapitäns bekleideten. Mit Keith Tkachuk war der Star des Teams und eine der Integrationsfiguren bei den Coyotes erster Kapitän. Nach seinem Wechsel folgte mit Teppo Numminen ein erfahrener Defensivspezialist, der damals zweitältester Spieler im Team war. Nachdem auch er die Coyotes verlassen hatte, wurde mit Shane Doan ein Spieler zum Kapitän, der schon seit dem Umzug aus Winnipeg in den Reihen der Coyotes steht.

Mitglieder der Hockey Hall of Fame[Bearbeiten]

Name Aufnahmedatum Position
Mike Gartner 12. November 2001 Spieler
Wayne Gretzky 22. November 1999 Mitbesitzer
Trainer
Dale Hawerchuk 12. November 2001 Spieler
Bobby Hull 1983 Spieler
Brett Hull 9. November 2009 Spieler
Serge Savard 1986 Spieler

Bisher wurden vier Spieler der ehemaligen Winnipeg Jets sowie ein Spieler der Phoenix Coyotes in die in Toronto befindliche Hockey Hall of Fame aufgenommen. Vier spielten in ihrer Karriere nie für die Phoenix Coyotes, wurden jedoch nach dem Umzug des Franchise von Winnipeg nach Phoenix in den Statistiken übernommen.

Als Funktionär steht Wayne Gretzky als Mitbesitzer und Cheftrainer im direkten Kontakt zu den Phoenix Coyotes. Er wurde jedoch zwei Jahre vor seinem Engagement bei den Coyotes in die Hall of Fame aufgenommen.

Gesperrte Trikotnummern[Bearbeiten]

Nr. Name Sperrungsdatum
9 Bobby Hull 19. Februar 1989
10 Dale Hawerchuk 5. April 2007
25 Thomas Steen 1. April 1994
27 Teppo Numminen 30. Januar 2010
99 Wayne Gretzky 6. Februar 2000 (ligaweit)

In ihrer Franchise-Geschichte haben die Arizona Coyotes bisher eine Trikotnummer offiziell gesperrt. Zudem wurden zwei gesperrte Nummern vom Vorgänger-Franchise Winnipeg Jets übernommen und eine weitere hinzugefügt. Zudem wird eine weitere offiziell nicht mehr vergeben.

Bereits am 19. Februar 1989 sperrten die Winnipeg Jets das Trikot mit Bobby Hulls Nummer 9. Im April 1994 folgte zudem das Trikot mit der Nummer 25 des Schweden Thomas Steen. Trotz des Umzugs des Franchise von Winnipeg nach Phoenix behielten die Coyotes die beiden gesperrten Nummer der Vorgänger bei. Sie sind damit das einzige ehemalige World Hockey Association-Franchise, das dies so praktiziert. Die Banner der beiden erstgesperrten Trikots sind daher in den Vereinsfarben Blau, Weiß und Rot der Jets gehalten. Am 5. April 2007 sperrten sie zusätzlich das Trikot mit der Nummer 10 von Dale Hawerchuk.

Wayne Gretzky ist eines von sieben Mitgliedern im „Coyotes Ring of Honor“

Mit der Nummer 27 des Finnen Teppo Numminen hingen die Phoenix Coyotes am 30. Januar 2010 erstmals ein Banner eines Spielers unter die Hallendecke, der auch für das Franchise in Phoenix gespielt hatte.

Zwischenzeitlich gab Bobby Hull zur Spielzeit 2005/06 die Nummer 9 wieder frei, damit sein Sohn Brett Hull diese tragen konnte. Nach fünf Spielen beendete Brett Hull seine Karriere und die Nummer wurde wieder gesperrt.

Des Weiteren wird die berühmte 99 des Kanadiers Wayne Gretzky nicht mehr an einen Spieler vergeben, da sie seit dem 6. Februar 2000 offiziell durch die Liga gesperrt ist.

Coyotes Ring of Honor[Bearbeiten]

Name Aufnahmedatum Position
Wayne Gretzky 8. Oktober 2005 Mitbesitzer
Trainer
Dale Hawerchuk 5. April 2007 Spieler
Bobby Hull 8. Oktober 2005 Spieler
Teppo Numminen 30. Januar 2010 Spieler
Jeremy Roenick 11. Februar 2012 Spieler
Thomas Steen 21. Januar 2006 Spieler
Keith Tkachuk 23. Dezember 2011 Spieler

In den sogenannten „Coyotes Ring of Honor“, der am 8. Oktober 2005 gegründet wurde, werden Spieler und Funktionäre aufgenommen, die durch ihre Arbeit bei den Winnipeg Jets bzw. Phoenix Coyotes außerordentliche Verdienste für das Franchise geleistet haben. Bisher zählt der „Ring of Honor“ sieben Mitglieder.

Top-10-Wahlrechte im NHL Entry Draft[Bearbeiten]

Name Jahr Draft-Position
Blake Wheeler 2004 5.
Peter Mueller 2006 8.
Kyle Turris 2007 3.
Mikkel Bødker 2008 8.
Oliver Ekman Larsson 2009 6.

Bisher konnten die Arizona Coyotes seit dem NHL Entry Draft 1996 vier Spieler unter den ersten zehn Rechten wählen, jedoch erstmals bei der Ausgabe des Jahres 2004.

Das bislang höchste Wahlrecht besaßen die Coyotes im Jahr 2007, als sie Kyle Turris an dritter Gesamtposition auswählen konnten. Des Weiteren wählten sie in den Jahren 2006 und 2008 Peter Mueller und Mikkel Bødker an jeweils achter Position aus. Für Aufsehen sorgte der fünfte Pick, den Phoenix im Entry Draft 2004 wählte. Das Management schaffte es nicht Blake Wheeler in den vier Jahren nach dem Draft unter Vertrag zu nehmen, da sich dieser weigerte für das Team aus Arizona zu spielen. Die Coyotes erhielten als Entschädigung gemäß den Regularien der NHL einen Zweitrunden-Draftpick im Jahr 2008.

Top-Punktesammler[Bearbeiten]

Die zehn besten Punktesammler in der Geschichte des Teams bis zum Ende der regulären Saison 2013/14 und der Playoffs 2014.

Abkürzungen: Pos = Position, GP = Spiele, G = Tore, A = Vorlagen, Pts = Punkte, P/G = Punkte pro Spiel

Reguläre Saison

Name Pos Saison GP G A Pts P/G
Shane Doan LW seit 1996/97 1241 347 498 845 0,68
Jeremy Roenick C 1996/97–2000/01
2006/07
454 152 227 379 0,66
Keith Tkachuk LW 1996/97–2000/01 332 179 155 334 1,01
Radim Vrbata RW 2007/08
2009/10–2013/14
428 137 151 288 0,67
Keith Yandle D seit 2006/07 495 61 209 270 0,55
Teppo Numminen D 1996/97–2002/03 551 55 214 269 0,49
Ladislav Nagy LW 2000/01–2006/07 321 92 157 249 0,78
Martin Hanzal C seit 2007/08 456 80 142 222 0,49
Daymond Langkow C 2001/02–2003/04
2011/12
316 79 117 196 0,62
Ed Jovanovski D 2006/07–2010/11 332 47 117 164 0,49

Playoffs

Name Pos GP G A Pts P/G
Shane Doan LW 49 15 13 28 0,57
Keith Yandle D 27 3 16 19 0,70
Jeremy Roenick C 18 9 9 18 1,00
Keith Tkachuk LW 25 11 7 18 0,72
Radim Vrbata RW 27 6 8 14 0,52
Martin Hanzal C 23 4 8 12 0,52
Teppo Numminen D 24 6 5 11 0,46
Rick Tocchet RW 13 6 5 11 0,85
Cliff Ronning C 13 1 10 11 0,85
Antoine Vermette C 16 5 5 10 0,63

=== Franchise-Top-Punktesammler ===

Die zehn besten Punktesammler der regulären Saison in der Geschichte des Franchise (Stand: Ende der regulären Saison 2013/14).

Abkürzungen: Pos = Position, GP = Spiele, G = Tore, A = Vorlagen, Pts = Punkte, P/G = Punkte pro Spiel

Name Pos Saison GP G A Pts P/G

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Arizona Coyotes: Staat statt der falschen Stadt
  2. coyotes.nhl.com, Coyotes name Don Maloney as General Manager
  3. Süddeutsche Zeitung Online, NHL-Klub darf nicht umziehen
  4. andrewsstarpage.com, NHL Arena Naming Rights (Version vom 7. November 2010 im Internet Archive)
  5. azhockey.com, Liste der Farmteams der Arizona Coyotes

Weblinks[Bearbeiten]