Gemeindefusionen in der Schweiz

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Als Gemeindefusion bezeichnet man in der Schweiz das Verschmelzen zweier oder mehrerer bis anhin voneinander unabhängiger politischer Gemeinden. Die Fusion kann als Eingemeindung in einen grösseren Verband erfolgen, wobei der Name der kleineren Gemeinde(n) untergeht. Bei vergleichbaren Partnern kann ein Allianzname oder auch ein ganz neuer Name gewählt werden.

Der Kanton Thurgau hat in den 1990er Jahren grossangelegte Fusionsprojekte durchgeführt. Der Kanton Freiburg weist mit einer Reduzierung seines Gemeindebestandes um knapp 120 von allen Kantonen die grösste Zahl von Gemeindefusionen auf. Betrachtet man nur die Zeit seit dem Jahr 2000, so wurden mittlerweile im Kanton Tessin am meisten Gemeinden fusioniert. Anteilsmässig stellt die Zusammenlegung der ursprünglich 27 zu nur noch drei Gemeinden im Kanton Glarus die einschneidendste Gebietsreform dar. Erhebliche Anzahlen von Gemeindefusionen wurden ausserdem in den Kantonen Graubünden, Luzern und Bern durchgeführt. Einzelne Fusionen erfolgten in den Kantonen Aargau, Schaffhausen, Solothurn, St. Gallen, Waadt und Wallis.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinden bilden in der Schweiz die erste und wichtigste der drei staatstragenden Ebenen der Demokratie. Das Schweizer Bürgerrecht wird auf der Gemeindeebene vergeben. Im Jahr 1850, zwei Jahre nach der Gründung des schweizerischen Bundesstaates, zählte die Schweiz 3203 Gemeinden, im Jahr 2003 noch 2842. Im Verlaufe von 153 Jahren verlor die Schweiz durchschnittlich pro Jahr nur zwei Gemeinden. Auch im europäischen Vergleich gab es in der Schweiz wenig Gemeindefusionen. Von 1953 bis 2003 ging der Gemeindebestand lediglich um 7 % zurück, während er in Deutschland um 59 % und in Österreich um 42 % zurückging. Die Gründe werden in der grossen Autonomie der Schweizer Gemeinden und in der Zuständigkeit für einen grossen Teil von Aufgaben gesehen. In zehn von 26 Kantonen ist für eine Gemeindefusion die Zustimmung der betroffenen Gemeinden notwendig. Seit 1990 haben Gemeindefusionen, insbesondere in den Kantonen Thurgau und Freiburg, stark zugenommen. Trotzdem ist die Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit nach wie vor die häufigste Reform in den Schweizer Gemeinden.[1]

Gestützt auf das Europäische Raumentwicklungskonzept EUREK, das eine Konzentration der Bevölkerung und der Wirtschaftsaktivitäten in grösseren Zentren (Metropolregionen) und Agglomerationen an den europäischen Hauptverkehrsachsen vorsieht, hat der Bund 1996 seine Regionalpolitik neu orientiert. Die starke Zunahme der Gemeindefusionen seit dem Jahr 2000 ist vor allem auf die Neue Regionalpolitik des Bundes und die gezielte Förderung durch die Kantone mit gesetzlichen Vorstössen (Reform der Kantonsverfassung) und finanziellen Anreizen und nur vereinzelt auf Initiativen auf Gemeindeebene zurückzuführen.

Die Problematik von Zwangsfusionen[Bearbeiten]

Die Zusammenlegung von Gemeinden ist in der Schweiz in der Regel nur möglich, wenn die Einwohner aller beteiligten Gemeinden einverstanden sind. Es gibt jedoch eine Anzahl Gemeinden, die gegen ihren erklärten Willen miteinander fusioniert wurden. Das jüngste Beispiel (2005) ist Ausserbinn, das sich gegen die vom Staatsrat des Kantons Wallis verfügte Zwangsfusionierung zur Wehr setzte und erst vor Bundesgericht unterlag.

Zwangsfusionen sind stark umstritten, insbesondere weil die Gemeindeautonomie in der Schweiz als Grundlage der direkten Demokratie gilt. Die Bundesverfassung schützt die Gemeinden grundsätzlich nicht vor einer Zwangsfusion: Art. 50 Abs. 1 BV garantiert die Gemeindeautonomie einzig nach Massgabe des kantonalen Rechts. Im erwähnten Fall Ausserbinn hat das Bundesgericht denn auch entschieden, dass bezüglich der Bestandesgarantie einzig auf das kantonale Recht abzustellen ist (BGE 131 I 91 E. 2, S. 94). Im Gegensatz zum hier betroffenen Kanton Wallis kennt allerdings mehr als die Hälfte der Kantone (16) eine uneingeschränkte Bestandesgarantie zugunsten der einzelnen Gemeinden (vgl. z. B. Art. 108 Kantonsverfassung Bern - aber auch dort ist eine Zwangsfusion unter bestimmten Umständen inzwischen möglich[2]).

Aktuelle Situation in den Kantonen[Bearbeiten]

Kanton Aargau[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Anzahl Gemeinden im Kanton Aargau

Im Zuge von Massnahmen zur Optimierung der Aufgabenerfüllung im Kanton Aargau plant der Regierungsrat, die grosse Anzahl der Aargauer Gemeinden zu reduzieren. So geht es vor allem um die Stärkung der urbanen Zentren des Kantons, welcher 2004 trotz einer Bevölkerungszahl von 568'000 Einwohnern über keine einzige Stadt von mindestens 20'000 Einwohnern verfügte. Nebst der politischen Vereinheitlichung der Agglomerationen Aarau und Baden werden Eingemeindungen weiterer lokaler Zentren verfolgt. Ferner sollen auch auf dem Land Fusionen in Angriff genommen werden. Dabei sollen die Gemeinden primär über Beiträge zu Zusammenschlüssen angeregt werden.

In symbolischer Anlehnung an den Volkstag von Wohlenschwil von 1830 trafen sich am 20. Februar 2008 die Gemeindevertreter von 110 der 229 Gemeinden des Kantons Aargau auf Einladung des Komitees «Für Gemeindeautonomie und einen solidarischen Aargau» in Wohlenschwil. Von den 110 teilnehmenden Gemeinden unterzeichneten 103 die Resolution von Wohlenschwil, die sich für die Gemeindeautonomie und gegen die Pläne des Regierungsrates für eine Gemeindereform «von oben» einsetzt.[3] Weitere Aktionen dieser Gemeinden blieben seither jedoch aus.

Kanton Bern[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Gemeinden im Kanton Bern seit der Abspaltung des Kantons Jura im Jahr 1979.

Der Kanton Bern fördert Gemeindefusionen grosszügig mit Geldbeiträgen. Durch die bereits durchgeführte Wahlkreisreform von 27 auf 8 Wahlkreise erhalten die grösseren Gemeinden mehr Gewicht. Die auf den 1. Januar 2010 in Kraft gesetzte Bezirksreform hat die 26 Amtsbezirke auf fünf Verwaltungsregionen bzw. zehn Verwaltungskreise reduziert. Damit können ungewünschte Gemeindefusionen umgangen werden, die befürchteten negativen Auswirkungen wie der Abbau der Gemeindeautonomie, weniger Bürgernähe und mehr zentrale Bürokratie sind jedoch dieselben.

Mitte August 2010 hat der Regierungsrat des Kantons Bern beschlossen, Verfassungs- und Gesetzesänderungen anzustreben, welche Gemeindezusammenschlüsse auch gegen den Willen einer Gemeinde ermöglichen sollen, «wenn es kommunale, regionale oder kantonale Interessen erfordern».[4] Vorgesehen ist eine Zwangsfusion, wenn eine Gemeinde nicht mehr in der Lage ist, ihre Aufgaben dauerhaft selbständig zu erfüllen, sowie bei einer Fusion von mehreren Gemeinden, wenn die Mehrheit der beteiligten Gemeinden und der Stimmenden dem Zusammenschluss zugestimmt hat. Zudem soll der Regierungsrat die Möglichkeit erhalten, finanzschwachen Gemeinden Zahlungen aus dem kantonalen Finanzausgleich zu streichen, wenn sie einen vom Kanton als wirtschaftlich sinnvoll erachteten Zusammenschluss ablehnen.

Kanton Freiburg[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Anzahl Gemeinden im Kanton Freiburg sowie die entsprechende Entwicklung bei den Einwohnern je Gemeinde

Der Kanton Freiburg fördert mit seiner Agglomerationspolitik «Quasi-Fusionen» mit Mehrheitsentscheiden. Der Staatsrat legt provisorische Gebietsperimeter fest, die eine Anzahl Gemeinden umfassen. Diese Perimeter können nur mit der Zustimmung von zwei Dritteln der Agglomerationsräte geändert werden. In einem geplanten Perimeter sind insgesamt 39 Agglomerationsräte aus verschiedenen deutsch- und französischsprachigen Gemeinden. Da die einzigen deutschsprachigen Gemeinden Düdingen nur vier und Tafers nur drei Vertreter in die Versammlung delegieren konnten, sind die Chancen dieser Gemeinden, aus dem Gründungsprozess aussteigen zu können, als verschwindend klein zu beurteilen, da ihre Unabhängigkeit vom Bundesgericht nicht geschützt wird.

Kanton Glarus[Bearbeiten]

Hauptartikel: Glarner Gemeindereform

Auch der Kanton Glarus hatte einen harten Kurs angekündigt. Gemäss der Wirtschaftszeitung CASH vom 15. September 2005 sei es die Kantonsregierung leid, sich mit dem komplizierten Geflecht aus Zweckverbänden herumzuschlagen. Sie wollte daher umfassende Gebietsreformen, welche die Zahl selbstständiger Gemeinden von 27 auf nur noch zehn reduzieren. Fusionsunwilligen Gemeinden werde der Geldhahn zugedreht.

An der Landsgemeinde im Mai 2006 wurde überraschend der Antrag einer Einzelperson angenommen, die Anzahl der Gemeinden des Kantons gleich auf drei zu reduzieren. Diese sollen mit den Planungsregionen deckungsgleich sein. Der Entscheid der Landsgemeinde bedeutete für die betroffenen 25 Ortsgemeinden eine Zwangsfusion, weil die Stimmbürger der einzelnen Gemeinden nicht darüber abstimmen konnten, ob sie ihre jahrhundertealte Autonomie bewahren wollen oder eine Fusion wünschen. Nach der Meinung einiger Staatsrechtler verstiess der Fusionsentscheid gegen Art. 23 Abs. 3 der Bundesverfassung, der auch die Gemeindefreiheit schütze, weil niemand (worunter auch Gemeinden zu verstehen seien) zu einer Vereinigung gezwungen werden kann. A fortiori könne niemand gezwungen werden, seine Existenz aufzugeben. Die Frage wurde indessen nicht höchstrichterlich geklärt, da keine der beteiligten Gemeinden Beschwerde gegen den Fusionsbeschluss erhob.

Kanton Graubünden[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Anzahl Gemeinden im Kanton Graubünden einerseits und die Entwicklung der durchschnittlichen Gemeindegrösse in Einwohnern andererseits.

Graubünden war bis 1851 in 48 Gerichtsgemeinden eingeteilt, welche über nahezu die gesamte innenpolitische Macht verfügten. Diese Gliederung musste im Zuge der Gründung des schweizerischen Bundesstaates 1848 aufgegeben werden und entstand die heutige Struktur mit Gemeinden, Kreisen, Bezirken und dem Kanton. Die ursprüngliche Anzahl von 230 Gemeinden sank in der Folgezeit zwar, jedoch war der Rückgang minimal. Ein erster Schritt hin zu einer Neugliederung erfolgte mit der neuen Gemeindesgesetzgebung des Kantons von 1974. Infolgedessen erfolgte eine Reduktion von 220 auf 215 Gemeinden innert zehn Jahren im Vergleich zu einer Reduktion um zehn Gemeinden in über 120 Jahren zuvor.

Die in der Schweiz in den 1990er Jahren einsetzende Fusionswelle hatte vorerst keine Auswirkungen auf den Kanton Graubünden. So zählte man im Jahr 2000 noch immer 212 Gemeinden, davon 35 % mit weniger als 200 Einwohnern. Die durchschnittliche Gemeindegrösse lag bei 875 Einwohnern, einem Drittel des gesamtschweizerischen Wertes. Der Kanton entschloss sich deshalb verschiedene Massnahmen einzuführen, um eine Konsolidierung der Gemeinden in Graubünden zu beschleunigen:

  1. Gemeindefusionen sollen künftig mit erheblich grösseren finanziellen Zuschüssen gefördert werden. Abhängig vom Verschuldungsgrad der Beteiligten, der Gemeindegrösse sowie der Höhe allfällig geringer ausfallenden kantonalen Beiträgen (z. B. aus dem Finanzausgleichsfond) können diese Förderbeiträge unterschiedlich hoch ausfallen. Bei den erfolgten Fusionen seit 2000 schwankten die Beträge meist im siebenstelligen Bereich.
  2. Kleinen Gemeinden, welche nicht fusionieren wollen, können – anders als in anderen Kantonen – kantonale Fördermittel gekürzt werden. Für Gemeinden unter 100 Einwohnern kann das Kürzungen um bis zu 50 % zur Folge haben. Indirekt hätte auch der Neue Finanzausgleich (NFA/Bündner NFA) den finanziellen Druck auf die kleinsten Gemeinden weiter erhöht. Nachdem der NFA jedoch vom Volk abgelehnt wurde, ist unklar, inwiefern sich die Neulancierung des NFA im Jahr 2012 auf die Gemeinden auswirken wird.
  3. Grundsätzlich sind auch Zwangsfusionen möglich. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn bei einer Fusion mehrerer Gemeinden nur eine einzige sich verweigert. Die Kantonsregierung vertritt jedoch den Standpunkt, dass Fusionen nur erfolgreich sein können, wenn sie von unten auch getragen werden. Deshalb wurde dieses Mittel bislang noch nie genutzt.[5]

Diese Massnahme sowie bestehende Probleme der vielen kleinen Bündner Gemeinden wie hohe Verschuldung, hoher Gemeindesteuerfuss (oft die maximal vom Kanton zugelassenen 130 % des Kantonssteuerfusses) sowie Probleme bei der Bestellung von Ämtern führten zu einer grossen Anzahl Fusionen. Von 2000 bis 2008 erfolgte eine Reduktion um neun Gemeinden, alleine auf den 1. Januar 2009 verschwanden 13 Gemeinden und auf den 1. Januar 2010 zehn weitere. Mit ein bis vier Gemeindefusionen in den Jahren 2010 bis 2014 nahm zwar die Anzahl Fusionen etwas ab, jedoch waren mehr Gemeinden je Fusion beteiligt, sodass per 1. Januar 2014 nur noch 146 Gemeinden gezählt werden. Am 23. September 2012 nahmen die Stimmberechtigten ausserdem eine Verfassungsrevision an, die eine umfassende Gebietsreform vorsieht. Dabei soll die Zahl der Gemeinden «50 nicht wesentlich überschreiten».[6]

Kanton Jura[Bearbeiten]

Im Kanton Jura sind grossangelegte Fusionsprojekte erst im 21. Jahrhundert gestartet worden. Per 1. Januar 2009 wurden sieben Fusionsvorhaben umgesetzt. Die Zwerggemeinde Montfavergier hat sich am 12. Juni 2007 mit 10 gegen 9 Stimmen für einen Anschluss an Montfaucon entschieden. Die Fusion erfolgte mit Wirkung per 1. Januar 2009. Zum gleichen Zeitpunkt fusionierten die Kleingemeinden Goumois JU und Les Pommerats mit Saignelégier. Im Bezirk Freiberge gab es ein weiteres und im Bezirk Pruntrut insgesamt vier Fusionsprojekte.

Kanton Luzern[Bearbeiten]

Von grosser Bedeutung im Kanton Luzern ist die Entwicklung der Gemeinden im Raum der Kantonshauptstadt: Am 17. Juni 2007 entschieden sich die Stimmberechtigten für die Fusion der Gemeinden Luzern und Littau im Jahr 2010. Damit wird Luzern mit fast 75'000 Einwohnern zur siebtgrössten Stadt der Schweiz. Weitere Fusionen mit der Stadt Luzern sind in Planung. Langfristig soll mit dem Zusammenschluss der Agglomeration eine einzige Gemeinde mit etwa 180'000 Einwohnern geschaffen werden. Am 25. November 2007 lehnten es die Stimmberechtigten des Kantons Luzern ab, die bereits beschlossene Fusion Luzern-Littau mit einem Beitrag von 20 Millionen Franken zu unterstützen. Gegen die Bestrebungen, ein Gross-Luzern zu schaffen, konstituierte sich Anfang 2008 der Verein Gegen GrossLuzern , der eine «vereinigte Stadtregion» durch die Fusion aller Agglomerationsgemeinden mit der Stadt Luzern bekämpft.

Kanton Neuenburg[Bearbeiten]

Im Kanton Neuenburg stimmte die Bevölkerung am 17. Juni 2007 über die Fusion aller elf Gemeinden des Bezirks Val-de-Travers ab. Da sich zwei Gemeinden dagegen aussprachen, kam der Zusammenschluss nicht zustande. Noch am 3. April haben sich die Gemeindeparlamente einstimmig für einen Zusammenschluss entschieden. Es war vorgesehen, dass die Schaffung der neuen Gemeinde Val-de-Travers vom Kanton mit 20 Millionen Franken unterstützt wird. Am 24. Februar 2008 kam die Fusion der neun zustimmenden Gemeinden (ohne La Côte-aux-Fées und Les Verrières) zustande. Es handelt sich dabei um die umfangreichste je in der Schweiz im ländlichen Raum beschlossene Fusion.

Kanton Tessin[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Anzahl Gemeinden im Kanton Tessin

Mit Bignasco und Aquila ist im Kanton Tessin die Zahl der vom Grossen Rat zu einer Zwangsfusion angehaltenen Gemeinden auf vier gestiegen.

Das Nein der Volksabstimmung der Gemeinde Sala Capriasca (1999) wurde vom Bundesgericht als blosse «Konsultativabstimmung» bezeichnet und für unerheblich erklärt.

Bei der Fusion Media Valle di Blenio (2002) wurde die Gemeinde Dongio zwangsfusioniert. Auch bei den Fusionsprojekten Alta Blenio (5 Gemeinden, 2004) und Media Maggia (3 Gemeinden, 2002) entschied das Bundesgericht im April 2006 gegen die Einsprache führenden Gemeinden. Die Zwangsintegration von Aquila in die neue Gemeinde Blenio und von Bignasco in das neue Gemeindegebilde Cevio ist damit definitiv (BGer-Urteile 1P.242/2005 und 1P.265/2005).

Gegen die vom Kantonsparlament beschlossene Zwangsfusion von Muggio in die neue Gemeinde Breggia hat diese Gemeinde eine Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht.

Die Gemeinde Cadro, welche die Fusion mit Lugano ablehnte, wurde trotz dem Umstand, dass ohne Cadro die zustimmende Gemeinde Villa Luganese zur Exklave wurde, nicht zur Fusion gezwungen. Die Erzielung eines zusammenhängenden Territoriums wäre nach Tessiner Recht eine der Voraussetzungen für eine Zwangsfusion.

Kanton Waadt[Bearbeiten]

Entwicklung der Gemeinden im Kanton Waadt seit 1960. Herausstechend ist die Fusionswelle 2011/2012.

Im Kanton Waadt gab es zwar immer wieder vereinzelte Fusionen, eine Dynamik wie beispielsweise im Kanton Freiburg setzte in der Waadt aber lange nicht ein. Dies obwohl der Kanton mit damals fast 400 Gemeinden bei rund 700.000 Einwohnern – 70 % der Gemeinden wiesen weniger als 1.000 und 50 % der Gemeinden weniger als 500 Einwohner auf – kleinräumig organisiert war.[7]

Die rechtlichen Voraussetzungen für eine grundlegende Reform der Gemeindestruktur wurden einerseits mit der neuen Kantonsverfassung von 2003,[8] andererseits mit dem darauf abgestützten Gemeindefusionsgesetz von 2004[9] geschaffen. In Artikel 151 der Kantonsverfassung wird bestimmt, dass der Kanton Gemeindefusionen begrüsse und finanziell unterstützen müsse, aber auch dass keine Fusion ohne Zustimmung der Stimmbevölkerung der beteiligten Gemeinden durchgeführt werden dürfe. Darüber hinaus wird in den Artikeln 152 bis 154 noch festgehalten, dass die Initiative für Gemeindefusionen von den betroffenen Gemeinden, von einem Gemeindeverband oder vom Kanton selbst ausgehen könne.

Die neue Rechtslage brachte zunehmend Bewegung in die Gemeindelandschaft der Waadt, wie der linksstehenden Grafik entnommen werden kann. Besonders herausragend ist eine Welle von Fusionen auf den 1. Juli 2011 und den 1. Januar 2012, wo in einem halben Jahr der Gemeindebestand von 375 auf 326 verringert wurde.

Kanton Zürich[Bearbeiten]

Anfang November 2007 stellte der Regierungsrat des Kantons Zürich die Ergebnisse des Projekts «Gebietsreform» vor und schickte 24 Leitsätze zur Reform der Gemeindestrukturen in die Vernehmlassung. Kerngedanke ist, dass die Gemeinden in der Lage sein sollen, ihre Kernaufgaben selbstständig zu organisieren. Dies sei bei Gemeinden unter 2000 Einwohnern nicht der Fall, da diese langfristig Mühe bekunden würden, genügend qualifizierte Behördemitglieder zu finden und grosse Infrastrukturprojekte zu finanzieren. Leistungsfähige Gemeinden könnten dem «Trend zur schleichenden Zentralisierung und zur Aushöhlung der Gemeindeautonomie entgegenwirken». Der Schwerpunkt der angestrebten Gebietsreform soll bei den 34 bevölkerungsschwächsten politischen Gemeinden mit 1000 Einwohnern und weniger liegen. Ein neuer Finanzausgleich ohne strukturerhaltende Elemente soll kleine Gemeinden zu Fusionen zwingen.

Ähnliche Strukturreformen werden bei den Schulgemeinden angestrebt. Wenn sie über genügend Schüler verfügen sollen sie sich mit ihrer politischen Gemeinde zu einer Einheitsgemeinde zusammenschliessen. Wenn sie zu klein sind, sollen sie eine Fusion mit benachbarten Schulgemeinden ins Auge fassen.

In den ersten Stellungnahmen von Gemeindebehörden in der Lokalpresse stiess der Vorschlag mehrheitlich auf Ablehnung, weil man an der Gemeindeautonomie festhalten wolle und weil anstehende Probleme bereits heute schon mit Zweckverbänden gelöst werden.[10][11]

Liste der Gemeindefusionen nach Kantonen seit 2000[Bearbeiten]

Rechtsgültig vollzogene, im Bundesblatt veröffentlichte Gemeindefusionen (seit 2000) gemäss den Nachträgen zum Amtlichen Gemeindeverzeichnis der Schweiz des Bundesamts für Statistik:

Kanton Aargau

Kanton Aargau[Bearbeiten]

Im Kanton Aargau haben sich

per 1. Januar 2002:

per 1. Januar 2006:

per 1. Januar 2010:

per 1. Januar 2012:

per 1. Januar 2013:

per 1. Januar 2014:

Kanton Bern

Kanton Bern[Bearbeiten]

Im Kanton Bern haben sich

per 1. Januar 2004:

per 1. Januar 2007:

per 1. Januar 2008:

per 1. Januar 2009:

per 1. Januar 2010:

per 1. Januar 2011:

per 1. Januar 2012:

  • die Gemeinden Belp und Belpberg zur Gemeinde Belp zusammengeschlossen.

per 1. Januar 2013:

per 1. Januar 2014:[12]

Kanton Freiburg

Kanton Freiburg[Bearbeiten]

Im Kanton Freiburg haben sich

per 1. Januar 2000:

per 1. Januar 2001:

per 1. Januar 2002:

per 1. Januar 2003:

per 1. Januar 2004:

per 1. Januar 2005:

per 1. Januar 2006:

per 1. Januar 2011:

per 1. Januar 2012:

per 1. Januar 2013:

  • die Gemeinden Büchslen und Murten zur Gemeinde Murten zusammengeschlossen.

per 1. Januar 2014:

Kanton Glarus

Kanton Glarus[Bearbeiten]

Im Kanton Glarus haben sich

per 1. Januar 2004:

per 1. Juli 2006:

per 1. Januar 2011 (im Rahmen der Glarner Gemeindereform):

Kanton Graubünden

Kanton Graubünden[Bearbeiten]

Im Kanton Graubünden haben sich

per 1. Januar 2002:

per 1. Januar 2003:

  • die Gemeinden Donat und Patzen-Fardün zur Gemeinde Donat zusammengeschlossen. Der Ortsname Donath wurde zu Donat, der Ortsname Patzen zu Pazen und der Ortsname Fardün zu Farden.

per 1. Januar 2006:

per 1. Januar 2007:

per 1. Januar 2008:

per 1. Januar 2009:

per 1. Januar 2010:

per 1. Januar 2011:

per 1. Januar 2012:

per 1. Januar 2013:

per 1. Januar 2014:

Kanton Jura

Kanton Jura[Bearbeiten]

Im Kanton Jura haben sich

per 1. Januar 2009:

per 1. Januar 2013:

Kanton Luzern

Kanton Luzern[Bearbeiten]

Im Kanton Luzern haben sich

per 1. September 2004:

per 1. Januar 2005:

per 1. Januar 2006:

per 1. Januar 2007:

  • die Gemeinden Hohenrain und Lieli zur Gemeinde Hohenrain zusammengeschlossen.

per 1. Januar 2009:

per 1. Januar 2010:

  • die Gemeinden Littau und Luzern zur Stadt Luzern zusammengeschlossen.

per 1. Januar 2013:

Kanton Neuenburg

Kanton Neuenburg[Bearbeiten]

Im Kanton Neuenburg haben sich

per 1. Januar 2009:

per 1. Januar 2013:

Kanton Schaffhausen

Kanton Schaffhausen[Bearbeiten]

Im Kanton Schaffhausen haben sich

per 1. Januar 2004:

  • die Gemeinden Barzheim und Thayngen zur Gemeinde Thayngen zusammengeschlossen.

per 1. Januar 2005:

per 1. Januar 2009:

per 1. Januar 2013:

Kanton Solothurn

Kanton Solothurn[Bearbeiten]

Im Kanton Solothurn haben sich

per 1. Januar 2003:

per 1. Januar 2006:

per 1. Januar 2010:

per 1. Januar 2011:

per 1. Januar 2012:

per 1. Januar 2013:

per 1. Januar 2014:

Kanton St. Gallen

Kanton St. Gallen[Bearbeiten]

Im Kanton St. Gallen haben sich

per 1. Januar 2005:

per 1. Januar 2007:

per 1. Januar 2009:

per 1. Januar 2010:

per 1. Januar 2013:

Kanton Tessin

Kanton Tessin[Bearbeiten]

Im Kanton Tessin haben sich

per 13. April 2001:

per 18. Oktober 2001:

per 4. April 2004:

per 13. März 2005:

per 29. Januar 2006:

  • die Gemeinden Calonico, Chiggiogna, Faido und Rossura wurden zur Gemeinde Faido zusammengeschlossen. (Rechtskräftig gemäss den vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen «Angekündigten Änderungen seit den Mutationsmeldungen 2005» – Ausgabe vom 16. Mai 2006). Die Gemeinden Cavagnago (84 Ew.), Mairengo (513 Ew.), Calpiogna (43 Ew.), Campello (59 Ew.), Anzonico (106 Ew.), Sobrio (85 Ew.) und Osco (125 Ew.) lehnten die Fusion ab - eine Zwangsfusion in absehbarer Zeit ist nicht auszuschliessen, da einige der Gemeinden kaum Ressourcen haben und z.T. vollständig vom Kanton abhängig sind.

per 22. Oktober 2006:

  • die Gemeinden Aquila, Campo (Blenio), Ghirone, Olivone und Torre zur neuen Gemeinde Blenio zusammengeschlossen. Die Bevölkerung von Aquila hatte die Fusion abgelehnt. Im April 2006 wurde die Beschwerde der Gemeinde Aquila gegen die Zwangsfusion durch das Bundesgericht abgelehnt.
  • die Gemeinden Bignasco, Cavergno und Cevio zur neuen Gemeinde Cevio zusammengeschlossen. Die Bevölkerung von Bignasco hatte die Fusion abgelehnt. Im April 2006 wurde die Beschwerde der Gemeinde Bignasco gegen die Zwangsfusion durch das Bundesgericht abgewiesen.

per 20. April 2008:

per 5. April 2009:

per 25. Oktober 2009:

per 25. April 2010:

per 21. November 2010:

per 1. April 2012:

per 14. April 2013:

Kanton Waadt

Kanton Waadt[Bearbeiten]

Im Kanton Waadt haben sich

per 1. Januar 2002:

per 1. Januar 2003:

per 1. Januar 2005:

per 1. Juli 2006:

per 1. Januar 2008:

per 1. Januar 2009:

  • die Gemeinden Assens und Malapalud zur Gemeinde Assens zusammengeschlossen.

per 1. Juli 2011:

per 1. Januar 2012:

per 1. Januar 2013:

Kanton Wallis

Kanton Wallis[Bearbeiten]

Im Kanton Wallis haben sich

per 1. Januar 1973:

per 1. Oktober 2000:

per 1. November 2003:

per 1. Oktober 2004

per 1. Januar 2009

per 1. Januar 2011

per 1. Januar 2013:

  • die Gemeinden Birgisch, Mund und Naters zur Gemeinde Naters zusammengeschlossen.
  • die Gemeinden Turtmann und Unterems zur Gemeinde Turtmann-Unterems zusammengeschlossen.
  • die Gemeinden Mex und Saint-Maurice zur Gemeinde Saint-Maurice zusammengeschlossen. (Die gleichzeitige Fusion der Burgergemeinden wurde in beiden Burgergemeinden verworfen.)
  • die Gemeinden Erschmatt und Leuk zur Gemeinde Leuk zusammengeschlossen.
  • die Gemeinden Sion und Salins zur Gemeinde Sion.

per 1. Januar 2014:

Kanton Zürich

Kanton Zürich[Bearbeiten]

Im Kanton Zürich haben sich

per 1. Januar 2014:

Liste angekündigter Fusionen nach Kantonen[Bearbeiten]

Die nachstehende Liste enthält sämtliche Fusionsvorhaben gemäss den Nachträgen zum Amtlichen Gemeindeverzeichnis der Schweiz des Bundesamts für Statistik.[12]

Es gilt folgende Nomenklatur:

  • Erste informelle Abklärungen, für die noch kein formelles Fusionsprojekt initialisiert ist werden in der Liste des Bundesamts nicht aufgeführt.
  • In Abklärung bedeutet, dass ein Fusionsprojekt initialisiert ist und vertiefte Abklärungen laufen. Der Eintrag in der Liste ist fakultativ (erfolgt nur, wenn dem BFS gemeldet)
  • Beantragt bedeutet, dass Fusionsvorbereitungen im Gange sind, die Abstimmung bzw. der Entscheid der Gemeinden aber noch ausstehend ist. Solche Vorhaben sind in der offiziellen Liste des einzutragen (inkl. neuer Name sofern bekannt).
  • Beschlossen bedeutet, dass die Zustimmung zur Fusion erfolgt ist, die Genehmigung auf Stufe Kanton oder Bund aber noch ausstehend. Es erfolgt die Vergabe einer BFS-Gemeindenummer, sofern der neue Name bekannt ist.
  • Genehmigt bedeutet, dass alle Verfahren auf Stufe Kanton und Bund abgeschlossen, die Publikation im Bundesblatt (Gemeindename) erfolgt und der Eintrag im amtlichen Gemeindeverzeichnis vorbereitet ist.
Kanton Aargau

Kanton Aargau[Bearbeiten]

Im Kanton Aargau sind folgende Fusionsvorhaben am Laufen:

In Abklärung zu einem noch nicht offiziell festgelegten Termin sind:[12]

Kanton Bern

Kanton Bern[Bearbeiten]

Im Kanton Bern sind folgende Fusionsvorhaben am Laufen:

Beschlossen ist zum 1. Januar 2015:

  • der Zusammenschluss der Gemeinden Châtelat, Monible, Sornetan und Souboz zur Gemeinde Petit-Val. Die Gemeinde Rebévelier hatte sich zuvor aus dem Projekt zurückgezogen. Die übrigen Gemeinden stimmten am 16. März 2014 mit folgendem Ja-Ergebnis ab: Monible 100%, Châtelat 60,6%, Sornetan 88,9%, Souboz 57,5%.[13]
  • der Zusammenschluss der Gemeinden Bévilard, Malleray und Pontenet zur Gemeinde Valbirse.[14] Per Abstimmung vom 18. Mai 2014 stimmten die Stimmberechtigten mit folgenden Ja-Anteilen der Fusion zu: Bévilard 64.8%, Malleray 77.0% und Pontenet 63.3%.[15] Die Gemeinde Sorvilier hatte sich zuvor aus dem Projekt zurückgezogen.[16]
  • der Zusammenschluss der Gemeinden La Heutte und Péry zur Gemeinde Péry-La Heutte. Per Abstimmung vom 30. März 2015 stimmten die Stimmberechtigten mit folgenden Ja-Anteilen der Fusion zu: Péry 82.2% und La Heutte 90.3%.[17]

In Abklärung ist per 1. Januar 2015:[12]

In Abklärung ist per 1. Januar 2016:[18]

In Abklärung ist per 1. Januar 2017:

Nicht in der offiziellen Liste des Amtlichen Gemeindeverzeichnisses sind folgende Fusionsvorhaben enthalten:

Kanton Freiburg

Kanton Freiburg[Bearbeiten]

Im Kanton Freiburg sind folgende Fusionsvorhaben am Laufen:

In Abklärung für eine Fusion zu einem noch nicht festgelegten Zeitpunkt ist:[12]

Kanton Graubünden

Kanton Graubünden[Bearbeiten]

Im Kanton Graubünden sind folgende Fusionsvorhaben am Laufen:

Beschlossen ist per 1. Januar 2015 der Zusammenschluss:

In Abklärung auf einen noch nicht festgelegten Zeitpunkt sind der Zusammenschluss:[12]

Kanton Jura

Kanton Jura[Bearbeiten]

Im Kanton Jura sind folgende Fusionsprojekte am Laufen:

Zur Fusion beantragt sind folgende Projekte:

In Abklärung für eine Fusion zu einem noch nicht festgelegten Zeitpunkt sind:

Kanton Luzern

Kanton Luzern[Bearbeiten]

Im Kanton Luzern sind derzeit keine Fusionsvorhaben am Laufen.

Kanton Neuenburg

Kanton Neuenburg[Bearbeiten]

Im Kanton Neuenburg sind derzeit keine Fusionsvorhaben am Laufen.

Kanton Schaffhausen

Kanton Schaffhausen[Bearbeiten]

Im Kanton Schaffhausen sind folgende Fusionsvorhaben am Laufen:

In Abklärung für eine Fusion zu einem noch nicht festgelegten Zeitpunkt sind:

Kanton Solothurn

Kanton Solothurn[Bearbeiten]

Im Kanton Solothurn sind folgende Fusionsvorhaben am Laufen:

Folgende Gemeinden arbeiten derzeit an eine für den 1. Januar 2018 geplante Fusion[36]:

Kanton St. Gallen

Kanton St. Gallen[Bearbeiten]

Im Kanton St. Gallen sind folgende Fusionsvorhaben am Laufen:

In Abklärung für eine Fusion zu einem noch nicht festgelegten Zeitpunkt sind die Fusionen:[12]

Kanton Tessin

Kanton Tessin[Bearbeiten]

Im Kanton Tessin sind folgende Fusionsvorhaben am Laufen:

In Abklärung auf einen noch nicht festgelegten Zeitpunkt sind:[12]

Kanton Waadt

Kanton Waadt[Bearbeiten]

Im Kanton Waadt sind folgende Fusionsvorhaben am Laufen:

In Abklärung auf einen noch nicht festgelegten Zeitpunkt sind folgende Fusionsvorhaben:[12]

Kanton Wallis

Kanton Wallis[Bearbeiten]

Im Kanton Wallis sind derzeit folgende Fusionsvorhaben am Laufen:

In Abklärung für eine Fusion zu einem noch nicht festgelegten Zeitpunkt sind:[12]

Kanton Zürich

Kanton Zürich[Bearbeiten]

Im Kanton Zürich sind folgende Fusionsvorhaben am Laufen:

Beschlossen auf den 1. Januar 2015 ist die Fusion:

  • von Bauma und Sternenberg. Die Stimmbürger beider Gemeinden befürworteten den Zusammenschluss am 24. November 2013[37]

Liste der gescheiterten Fusionen[Bearbeiten]

Schweizerische Eidgenossenschaft

Interkantonale Fusionen[Bearbeiten]

Selten werden auch Fusionen zwischen Gemeinden verschiedener Kantone ins Auge gefasst. Sie sind bisher jedoch ausnahmslos im Sande verlaufen.

  • ein Zusammenschluss von Meierskappel (Kanton Luzern) und Risch (Kanton Zug) scheiterte am Nein der Rischer und dem Widerstand des Kantons Luzern.
  • ein Zusammengehen von Pfeffikon (Kanton Luzern) und Reinach (Kanton Aargau) wurde ebenfalls nicht weiterverfolgt.
Kanton Aargau

Kanton Aargau[Bearbeiten]

Abgelehnt wurde

Kanton Bern

Kanton Bern[Bearbeiten]

Abgelehnt wurde

  • die Vereinigung der Gemeinden Malleray und Bévilard. Ablehnung durch Stimmberechtigte von Bévilard im Jahr 1999.
  • die Vereinigung der Gemeinden Interlaken, Matten bei Interlaken und Unterseen. Die Stimmberechtigte von Matten und Unterseen haben im Jahr 2000 den für die Detailabklärungen erforderlichen Kredit abgelehnt. Am 17. Mai 2009 haben die Stimmberechtigten von Matten und Unterseen die Aufnahme von Fusionsabklärungen erneut abgelehnt.
  • die Vereinigung der Gemeinden Freimettigen und Konolfingen. Die Stimmberechtigten von Freimettigen haben am 30. November 2006 die Fortsetzung der Fusionsverhandlungen abgelehnt.
  • die Vereinigung der Gemeinden Ligerz, Twann und Tüscherz-Alfermée. Die Stimmberechtigten von Ligerz haben am 13. Dezember 2007 die Fortsetzung der Fusionsverhandlungen abgelehnt. Twann und Tüscherz-Alfermée fusionieren miteinander.
  • die Vereinigung der Gemeinden Clavaleyres und Münchenwiler. Die Stimmberechtigten von Münchenwiler haben am 23. Mai 2008 beschlossen, die Fusionsabklärungen abzubrechen. Der Kanton Bern schliesst eine Abtretung der Exklave Clavaleyres an den Kanton Freiburg nicht aus.[39]
  • die Vereinigung der Gemeinden La Heutte, Orvin, Péry, Plagne, Vauffelin und Romont zur Gemeinde Rondchâtel. Die Stimmberechtigten von Péry und Orvin haben die Fusion am 1. Juni 2008 abgelehnt.[40]
  • die Vereinigung der Gemeinden Rüderswil und Lauperswil. Die Stimmberechtigten von Lauperswil haben die Fortsetzung der Fusionsabklärungen am 17. Mai 2009 abgelehnt.[41]
  • die Fusion von Diesse, Lamboing, Nods und Prêles zur Gemeinde Plateau de Diesse scheiterte im März 2012 an der Ablehnung der Stimmberechtigigen von Nods.[42]
  • die Vereinigung der Gemeinden Ferenbalm, Wileroltigen, Golaten, Kriechenwil, Gurbrü und Laupen scheiterte im Januar 2012. An den Gemeindeversammlungen stimmten nur Laupen und Kriechenwil zu.[43]
  • der Zusammenschluss der Gemeinden Arch, Leuzigen und Rüti bei Büren[44], diese haben am 24. November 2013 über die Fortführung des Projekts abgestimmt. Einzig Rüti (59% Ja)[45] sprach sich für die Fusion aus, Arch (63,6% Nein)[46] und Leuzigen (84,9% Nein)[47] stimmten klar dagegen. Am Projekt waren ursprünglich auch Büren an der Aare und Oberwil bei Büren beteiligt,[48] diese verfolgen mittlerweile ein eigenes Fusionsprojekt.[49]
  • Der Zusammenschluss der Gemeinden Loveresse, Reconvilier, Saicourt, Tavannes und Tramelan zur Gemeinde Trois-Rivières.[50] In Volksabstimmungen am 9. Februar 2014 lehnten die Stimmberechtigten von vier der fünf Gemeinden die Fusion ab.[51]
  • der Zusammenschluss der Gemeinden Bévilard, Champoz, Court, Malleray, Pontenet und Sorvilier zur Gemeinde Valbirse.[52] Champoz hat sich inzwischen aus dem Projekt zurückgezogen.[53] In Volksabstimmungen am 22. September 2013 stimmten die Stimmberechtigten von vier Gemeinden der Fusion zu, diejenigen von Court lehnten sie mit 58,4 % Nein ab.[54]


Kanton Freiburg

Kanton Freiburg[Bearbeiten]

Abgelehnt wurde

Kanton Graubünden

Kanton Graubünden[Bearbeiten]

  • Die geplante Gemeindefusion aller Gemeinden des Kreises Surses im bündnerischen Oberhalbstein, welche mit 325 Quadratkilometern die flächengrösste Gemeinde der Schweiz geworden wäre, ist am Volkswillen gescheitert. Sie wurde am 10. März 2006 bei fünf von neun Gemeindeversammlungen abgelehnt. Einzig in Bivio, Mulegns, Riom-Parsonz und Savognin fand die Vorlage eine Mehrheit. Die stärkste Befürwortergemeinde war Savognin mit einem 86%igen Ja-Anteil. Obwohl die grösste Gemeinde sehr klar zustimmte, wurde das Quorum von 85 Prozent in der Oberhalbsteiner Bevölkerung dennoch deutlich verfehlt. Vorgesehen war, die Gemeinden Bivio, Cunter, Marmorera, Mulegns, Riom-Parsonz, Salouf, Savognin, Sur und Tinizong-Rona unter dem Namen Surses zusammenzuschliessen. Die Bündner Regierung hatte die erstmalige Fusion eines ganzen Kreises stark propagiert und hätte die fusionierte Gemeinde mit einem «Fusionsgeschenk» von 9.25 Millionen Franken aus der Kantonskasse unterstützt.
  • Am 24. Februar 2008 scheiterte die Grossgemeinde Domleschg, welche den gesamten Kreis Domleschg mit zwölf Gemeinden umfasst hätte. Bereits 2006 hatten sich fünf Gemeinden gegen eine Grossfusion ausgesprochen.
  • Gespräche über eine Fusion der Gemeinden im Albulatal blieben zunächst konkrete Ergebnisse, was schliesslich zur Fusion der Gemeinde Wiesen mit der Landschaft Davos führte sowie sechs Jahre später zur Fusion der Gemeinden Alvaneu, Alvaschein, Brienz/Brinzauls, Mon, Stierva, Surava und Tiefencastel zur gemeinsamen Gemeinde Albula/Alvra.
  • Der Zusammenschluss von Andiast, Waltensburg/Vuorz und Breil/Brigels wird als abgelehnt gemeldet.[55]
  • Der geplante Zusammenschluss von Guarda, Lavin, Susch und Zernez zur Gemeinde Zernez kam nicht zustande, nachdem die Gemeindeversammlungen von Guarda und Zernez am 22. Juni 2012 knapp abgelehnt hatten.[56]
Kanton Luzern

Kanton Luzern[Bearbeiten]

Im Kanton Luzern platzten folgende Fusionsvorhaben:

Kanton Neuenburg

Kanton Neuenburg[Bearbeiten]

  • Am 17. Juni 2007 platzte im Kanton Neuenburg das Vorhaben, die Gemeinden im Val de Travers zu einer einzigen zu fusionieren. Die zwei kleinen Gemeinden La Côte-aux-Fées und Les Verrières verweigerten die Zustimmung mit 52.8 % bzw 70.3 % Anteil Neinstimmen. Die restlichen neun Gemeinden haben am 24. Februar 2008 beschlossen, sich auf den 1. Januar 2009 zur Gemeinde Val-de-Travers zusammenzuschliessen.
  • Am 9. Dezember 2007 scheiterte die Fusion der Gemeinden Corcelles-Cormondrèche und Peseux am Nein der Stimmberechtigten von Peseux.
  • Am 15. Mai 2011 scheiterte die Fusion der Gemeinden Bevaix, Boudry und Cortaillod zur Gemeinde Pontareuse am Nein der Stimmberechtigten von Bevaix und Cortaillod.[60]
Kanton Schaffhausen

Kanton Schaffhausen[Bearbeiten]

  • Im Kanton Schaffhausen scheiterte die geplante Verfassungsänderung zur Fusion der 34 Gemeinden zu 7 Einheitsgemeinden mit dem Projekt sh.auf bereits in der Vernehmlassung im Frühling 2005 an der eindeutig ablehnenden Reaktion der Gemeinderäte.
  • Beim Projekt SWUK (Verein zur Struktur- und Wirtschaftsentwicklung Unterer Klettgau), zu dem die fünf Gemeinden Hallau, Neunkirch, Oberhallau, Trasadingen und Wilchingen im Bezirk Unterer Klettgau auserwählt wurden, zogen sich im Jahr 2005 Hallau und Unterhallau aufgrund von negativen Gemeindeversammlungsbeschlüssen aus dem Projekt zurück.
  • Die restlichen drei Gemeinden formierten sich im Fusionsprojekt Chläggi neu, über das am 9. April 2008 an den drei Gemeindeversammlungen abgestimmt werden sollte. Am 27. Februar 2008 empfahlen jedoch die Gemeinderäte der drei Gemeinden der Bevölkerung in Zeitungsinseraten, das Fusionsprojekt abzulehnen.
Kanton Solothurn

Kanton Solothurn[Bearbeiten]

Im Kanton Solothurn sind folgende Fusionen abgelehnt worden:

Kanton St. Gallen

Kanton St. Gallen[Bearbeiten]

Im Kanton St. Gallen scheiterten an der Urne

Kanton Tessin

Kanton Tessin[Bearbeiten]

  • Die «Associazione ticinese per l’autonomia dei Comuni» (ATAC) führt das Scheitern der geplanten Fusionen «Terre di Pedemonte» (3 Gemeinden, 2002), «Comune Nuovo» (3 Gemeinden, 2004), «Grande Verzasca» (9 Gemeinden, 2004), «Medio Malcantone» (5 Gemeinden, 2004), und «Media Leventina» (11 Gemeinden, 2004) auf den Widerstand in der Bevölkerung zurück. Letzteres Projekt wurde neu aufgelegt.
  • Am 30. September 2007 lehnten die Stimmberechtigten der Gemeinde Cadro die Eingemeindung in die Stadt Lugano mit 585 gegen 542 Stimmen ab. Deshalb ist das zustimmende Villa Luganese mit der Eingemeindung zu einer Exklave der Stadt Lugano geworden.
  • Am 25. November 2007 scheiterte eine Fusionsvorlage in den Gemeinden Chiasso, Morbio Inferiore und Vacallo.
  • Fusion der mit Rossura, Chiggiogna und Calonico fusionierten Gemeinde Faido auch mit den Gemeinden Cavagnago, Mairengo, Calpiogna, Campello, Osco, Anzonico und Sobrio. Letztere hatten bisher abgelehnt – einige davon stehen aber unter Zwangsverwaltung des Kantons; die Fusion aller genannten ist zu erwarten.
  • Die per 1. April 2012 beantragte Fusion von Giubiasco und Pianezzo zur Gemeinde Giubiasco wurde abgelehnt.
  • Die zwischen Manno und Alto Malcantone vorgesehene Fusion zur Gemeinde Manno wurde in der ersten Jahreshälfte 2011 abgelehnt.
  • Die Fusion von Pollegio, Biasca und Iragna zur Gemeinde Biasca wurde in der Konsultativabstimmung am 5. Juni 2011 von Biasca gutgeheißen, von Iragna und Pollegio allerdings abgewiesen. Damit ist das Projekt gescheitert.[63]
  • In der Volksabstimmung vom 24. September 2011 scheitert eine Fusion der Gemeinden Locarno, Muralto, Minusio, Orselina, Brione sopra Minusio, Mergoscia und Tenero-Contra. Lediglich in Locarno selbst sowie in Mergoscia, das räumlich nicht an Locarno angrenzt, fand sich eine zustimmende Mehrheit.
  • Die Fusion von Ascona, Brissago, Losone und Ronco sopra Ascona wird als abgelehnt gemeldet.[12]
Kanton Thurgau

Kanton Thurgau[Bearbeiten]

Abgelehnt wurde:

  • der Zusammenschluss von Romanshorn und Salmsach zur Gemeinde Romanshorn durch die Stimmberechtigten von Salmsach.[64]
Kanton Waadt

Kanton Waadt[Bearbeiten]

Abgelehnt wurden folgende Fusionsvorhaben:

Kanton Wallis

Kanton Wallis[Bearbeiten]

Abgelehnt wurde folgendes Fusionsvorhaben:

Kanton Zürich

Kanton Zürich[Bearbeiten]

Im Kanton Zürich sind seit der zweiten Vergrösserung der Stadt Zürich durch Eingemeindung 1934 bis ins Jahr 2013 keine Gemeindefusionen mehr zustande gekommen. Folgende Versuche sind gescheitert:

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ursin Fetz, Daniel Bühler: Leitfaden für Gemeindefusionen. HTW, Chur 2005, ISBN 3-9522147-1-X.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatReto Steiner: In 155 Jahren 361 Gemeinden weniger - Gemeindezusammenschlüsse sind in der Schweiz kein Tabu mehr. In: New Public Management. Universität Bern, Juni 2003, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  2. Fabian Schäfer: Zwangsfusion von Berner Gemeinden wird möglich. Berner Zeitung, 14. August 2010, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  3. Aargauer Zeitung vom 21. Februar 2008
  4. Änderung der Kantonsverfassung und des Gemeindegesetzes - Zusätzliche Impulse für Gemeindezusammenschlüsse. Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern, 13. August 2010, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  5. Bündner Gemeinden nach 2000. In: GInfo. Kanton Graubünden, 2000, abgerufen am 28. Dezember 2012 (PDF; 279 kB).
  6. Gemeinde- und Gebietsreform. Kanton Graubünden, 27. November 2012, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  7. Canton de Vaud, Fusions de communes, abgerufen am 31. Dezember 2011.
  8. Kantonsverfassung. Kanton Waadt, 2003, abgerufen am 31. Dezember 2011 (PDF, französisch).
  9. Loi sur les fusions de communes. Kanton Waadt, 2004, abgerufen am 31. Dezember 2011 (PDF, französisch).
  10. Neues Bülacher Tagblatt vom 10. November 2007
  11. Zürichsee-Zeitung, linkes Ufer, vom 9. Nov. 2007
  12. a b c d e f g h i j k l m n o p Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAngekündigte Änderungen 2013. In: Amtliches Gemeindeverzeichnis der Schweiz. Bundesamt für Statistik, 20.6.2013, abgerufen am 25.8.2013 (PDF).
  13. Artikel vom 16.März 2014. arcinfo.ch, abgerufen am 16. März 2014.
  14. Valbirse à quatre. Fusion Valbirse, 25. September 2013, abgerufen am 29. September 2013.
  15. 3 x OUI à la fusion Valbirse. Fusion Valbirse, 18. Mai 2014, abgerufen am 14. September 2014.
  16. Communiqué de presse. Valbirse, 15. Januar 2014, abgerufen am 5. Februar 2014.
  17. Péry et La Heutte fusionnent. Radio Jura bernois, 30. März 2014, abgerufen am 14. September 2014.
  18. [http://www.landshut.ch/fileadmin/dateien-landshut/140518Medienmitteilung.pdf Entscheide der Stimmberechtigten: Weiterführung der Fusionsabklärungen.] Interkommunale Arbeitsgruppe Fusionsabklärungsprojekt untere Emme, 18. Mai 2014, abgerufen am 14. September 2014.
  19. Fusionsabklärungsprojekt untere Emme. Beteiligte Gemeinden, abgerufen am 5. Februar 2014.
  20. Kleeblatt BE. Beteiligte Gemeinden, abgerufen am 5. Februar 2014.
  21. René Frauchiger: Tiefere Steuern und Fusionsgelüste. Berner Zeitung, 9. Dezember 2009, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  22. Communes de Belprahon, Corcelles, Crémines, Elay/Seehof, Eschert, Grandval, La Scheulte/Schelten, Moutier, Perrefite, Roches et Souboz: projet de fusion, demande de prestations complémentaires. In: Beschlüsse des Regierungsrates. Kanton Bern, 4. Juli 2012, abgerufen am 28. Dezember 2012 (französisch).
  23. Projet de fusion « suspendu ». Gemeinden Belprahon, Corcelles, Crémines, Eschert, Grandval, Moutier, Perrefitte & Roches, 3. Mai 2012, abgerufen am 5. März 2013 (PDF; 106 kB, französisch).
  24. Antrag für die Fusion zu zwei Gemeinden im Zulgtal. Berner Zeitung, 9. Dezember 2010, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  25. Fusions-Abklärungen werden diskutiert. Berner Zeitung, 25. Juni 2010, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  26. Fusion im Albulatal kommt zustande. SRF, 1. März 2014, abgerufen am 1. März 2014.
  27. Lantsch/Lenz will doch nicht zu Gemeinde Alvra. Bündner Tagblatt, 22. September 2013, abgerufen am 22. September 2013.
  28. Die Südostschweiz, Fusion im Domleschg wird Realität, abgerufen am 29. März
  29. Sechsmal Ja zur Fusion Scuol südostschweiz.ch, Artikel vom 30. März 2014, abgerufen am 31. März 2014
  30. Weitere Fusion mit St. Martin und Vals geglückt!, Kanton Graubünden: Amt für Gemeinden, abgerufen am 14. Mai 2014
  31. Weg frei für Gemeinde Zernez, SRF, abgerufen am 14. Mai 2014
  32. [1], Kanton Graubünden: Amt für Gemeinden, abgerufen am 14. Mai 2014
  33. St. Antönien/Luzein: Fusion rückt näher, suedostschweiz.ch, abgerufen am 14. Mai 2014
  34. Saas sucht weiterhin den Zusammenschluss mit Klosters, suedostschweiz.ch, abgerufen am 14. Mai 2014
  35. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatPeter Spirig: Die Fusion wurde sistiert. Schaffhauser Bock, Juni 2010, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  36. Fünf Gemeinden arbeiten eine Fusionsvorlage aus. Stadt Solothurn, 1. Februar 2013, abgerufen am 16. Februar 2013.
  37. Bauma und Sternenberg schliessen sich zusammen. Gemeinde Bauma, 24. November 2013, abgerufen am 24. November 2013..
  38. Hubert Keller: Warum Baden Neuenhof nicht wollte – die Analyse. Aargauer Zeitung, 14. September 2010, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  39. Helene Soltermann, Luzia Probst: Interkantonale Fusion wäre eine Premiere. Berner Zeitung, 12. Mai 2011, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  40. Grosse Gemeindefusion in Bern erleidet Schiffbruch. news.ch, 1. Juni 2008, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  41. Stefan von Bergen: Wie enge Grenzen braucht die Heimat? Berner Zeitung, 6. März 2010, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  42. Fusionsprojekt auf Tessenberg-Plateau gescheitert. Berner Zeitung, 12. März 2012, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  43. Renate Bühler: Abfuhr für Fusion im ehemaligen Laupenamt. Der Bund, 31. Januar 2012, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  44. Interkommunale Arbeitsgruppe Rüti, Arch und Leuzigen. Gemeinden Rüti, Arch, Leuzigen, abgerufen am 4. März 2013.
  45. Kommunale Urnenabstimmung 24.11.2013. Gemeinde Rüti bei Büren, 24. November 2013, abgerufen am 25. November 2013 (PDF; 137 kB).
  46. Urnenabstimmung vom Sonntag, 24. November 2013. Einwohnergemeinde Arch, 24. November 2013, abgerufen am 25. November 2013.
  47. Einwohnergemeinde Leuzigen. Einwohnergemeinde Leuzigen, 24. November 2013, abgerufen am 25. November 2013.
  48. Gemeindeversammlung sagt «Ja, aber» zur Fusion. Bieler Tagblatt, 25. Mai 2012, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  49. Fusionsprojekt Oberwil und Büren an der Aare. Gemeinde Büren a.A., abgerufen am 4. März 2013.
  50. Projet de fusion Haut de la Vallée de Tavannes. Fusion HVT, abgerufen am 4. März 2013.
  51. Fusion Trois-Rivières. Fusion Trois-Rivières, abgerufen am 10. Februar 2014.
  52. Historique du projet BVT. Projet de fusion Bas de la Vallée de Tavennes, 13. Dezember 2012, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  53. Valbirse: la votation aura lieu en septembre. Radio Jura bernois, 15. Februar 2013, abgerufen am 4. März 2013.
  54. Valbirse échoue. Radio Jura bernois, 22. September 2013, abgerufen am 22. September 2013.
  55. Fusionsprojekt Andiast-Breil/Brigels-Waltensburg/Vuorz kommt nicht zu Stande. Amt für Gemeinden des Kantons Graubünden, 23. Januar 2012, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  56. Guarda-Lavin-Susch und Zernez fusionieren nicht! Amt für Gemeinden des Kantons Graubünden, 22. Juni 2012, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  57. Abstimmung G4: Entlebuch, Flühli und Hasle lehnen die Fusion ab. presseportal.ch, 13. Juni 2010, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  58. Beromünster lässt die Fusion platzen. Neue Luzerner Zeitung, 15. Juni 2011, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  59. Fusion Sursee: Projekt wird abgebrochen. Neue Luzerner Zeitung, 20. Januar 2012, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  60. Echec de la fusion de trois communes neuchâteloises. romandie.com, 15. Mai 2011, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  61. Susi Reinhart: Fusion: Günsberg will nicht. Berner Zeitung, 17. Juni 2009, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  62. Gemeindefusion in Region Olten gescheitert: Stadt Olten will keine Fusion. Solothurner Zeitung, 17. Juni 2012, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  63. Abbandono del progetto di aggregazione tra i Comuni di Biasca, Iragna e Pollegio. Kanton Tessin, 17. Juni 2009, abgerufen am 12. Juli 2011 (PDF; 124 kB, italienisch).
  64. Salmsacher gegen Fusion mit Romanshorn. Thurgauer Zeitung, 24. November 2013, abgerufen am 27. November 2013.
  65. Le projet de fusion du Mont-Aubert ne se réalisera pas. 24 heures, 20. Dezember 2011, abgerufen am 28. Dezember 2012 (französisch).
  66. Grossfusion Visp scheitert. Walliser Bote, 13. Februar 2011, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  67. Gemeindefusion Andelfingen - Kleinandelfingen aufgeschoben. Neue Zürcher Zeitung, 22. November 2002, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  68. Flaachtaler Fusionsprojekt scheitert. Neue Zürcher Zeitung, 22. September 2013, abgerufen am 22. September 2013.