Juan Carlos I.
Juan Carlos I. [ˈxu̯an ˈkaɾlɔs] (* 5. Januar 1938 in Rom als Juan Carlos Alfonso Víctor María de Borbón y Borbón-Dos Sicilias; die deutsche Form Johann Karl I. ist im Gegensatz zu historischen Monarchen ungebräuchlich) ist seit dem 22. November 1975 König von Spanien. Der aus dem Haus der Bourbonen stammende Monarch ist Mitglied im Club of Rome und der Bruderschaft St. Christoph.
Er ist der älteste Sohn von Juan de Borbón y Battenberg und somit Enkel von König Alfons XIII. von Spanien. Bekannt ist der spanische König vor allem für seine Rolle während der Transition in Spanien, der Übergangszeit aus der franquistischen Diktatur in die Demokratie nach dem Tode Francisco Francos.
Inhaltsverzeichnis |
Leben [Bearbeiten]
Für die Sicherung der Nachfolge des spanischen Diktators Francisco Franco war bereits 1947 die Wiedereinführung der Monarchie vorgesehen worden. Eigentlicher Thronfolger war Juan Carlos' Vater, Juan de Borbón; dieser war aber seit dem Tod seines seit der Zweiten Republik exilierten Vaters Alfons XIII. im Jahr 1941 von Estoril in Portugal aus insofern zum Gegenspieler Francos geworden, als dass er von diesem unablässig die Restauration der Monarchie in Spanien gefordert hatte. In einer langen Unterredung am 25. August 1948 einigten sich der Diktator und das Oberhaupt des Königshauses darauf, den ältesten Sohn Juans, Juan Carlos, durch Franco zu dessen Nachfolger ausbilden zu lassen und so die Monarchie nach Francos Tod zu restaurieren.
Juan Carlos kam daraufhin im Alter von zehn Jahren nach Spanien, wo er 1952 an der San Isidro Schule in Madrid das Abitur ablegte und danach die Militärakademien von Saragossa (allgemein, 1955–57), Marín (Provinz Pontevedra, Marine, 1957/58) und San Javier (Murcia, Luftwaffe, 1958/59) besuchte. Anschließend studierte er von 1960 bis 1961 an der Complutense Universität in Madrid (Alcalá de Henares) die Fächer Verfassungsrecht, Internationales Recht, Wirtschaftswissenschaften und Besteuerung.
Am 29. März 1956 starb Juan Carlos' 14-jähriger Bruder Alfonso im königlichen Exil in Estoril bei einem Unfall mit einer Schusswaffe.[1] Der damals 18-jährige Juan Carlos war der einzige Zeuge. Die offizielle Erklärung lautete, dass sich während der Reinigung der Waffe ein Schuss gelöst habe. Die Kugel traf Alfonso in die Stirn; er starb wenige Minuten später an den Folgen der Verletzung. Vermutlich handelte es sich bei dieser in Spanien selten erwähnten Tragödie um einen Unfall. Gerichtlich untersucht, wie auch von Juan Carlos’ Onkel Jaime, dem älteren Bruder des Vaters, gefordert, wurde der Vorfall jedoch nie. Es wurde auch nie geklärt, wer von den beiden Jugendlichen den Schuss ausgelöst hatte. Die Waffe, aus welcher der tödliche Schuss stammte, wurde von Juan Carlos' Vater Juan persönlich im Meer versenkt.[2]
Am 14. Mai 1962 heiratete Juan Carlos in Athen die Prinzessin Sophia von Griechenland. Aus dieser Ehe stammen die Kinder Elena (* 20. Dezember 1963), Cristina (* 13. Juni 1965) und Felipe (* 30. Januar 1968). Seit der Eheschließung wohnt und arbeitet die königliche Familie im Zarzuela-Palast nordwestlich von Madrid.
Franco setzte schließlich 1969 per Gesetz fest, dass nach seinem Tod Juan Carlos der Regierung als König vorsitzen solle. Mit dem Tod Francos am 20. November 1975 war der Weg für die Thronbesteigung durch Juan Carlos vorgezeichnet. Bereits zwei Tage nach dem Tod Francos, am 22. November 1975, wurde Juan Carlos zum König proklamiert. Aus legitimistischer Sicht wurde seine Herrschaft jedoch erst 1977 anerkannt, als sein Vater formell auf den Thron verzichtete. In seiner Thronrede betonte Juan Carlos I., dass „eine freie und moderne Gesellschaft die Beteiligung aller in den Entscheidungszentren, den Medien, den unterschiedlichen Ebenen des Erziehungswesens und der Kontrolle des nationalen Wohlstands“ erfordere[3]. Er sah sich, wie er weiter ausführte, als „König aller Spanier, Wächter der Verfassung und Kämpfer für die Gerechtigkeit“[4].
Juan Carlos’ Rolle gilt als wesentlich für die in den Folgejahren stattfindende Demokratisierung Spaniens. 1978 nahm die spanische Bevölkerung mit 88-prozentiger Mehrheit die Verfassung an, die Spanien zu einer parlamentarischen Monarchie machte. Erster Ministerpräsident des demokratischen Spaniens wurde Adolfo Suárez.
Am 23. Februar 1981 versuchten Angehörige der Armee, die der Franco-Diktatur nachtrauerten, unter General Milans del Bosch und der paramilitärischen Polizeitruppe Guardia Civil unter Oberstleutnant Antonio Tejero einen Militärputsch. Tejero stürmte dabei das Parlament, wo Leopoldo Calvo-Sotelo gerade zum Regierungschef gewählt werden sollte. Mit dem entschlossenen Auftreten des Königs als Oberbefehlshaber der Armee, der sich im Rahmen einer landesweit ausgestrahlten Fernsehansprache eindeutig für die Demokratie aussprach und das Militär auf seine Seite zog, konnte der Staatsstreich noch in der Nacht vereitelt werden. Dieses Datum wird von den Spaniern als der „23-F“ bezeichnet.
Spanien profitierte vom EU-Beitritt im Jahr 1986 wirtschaftlich stark. 1992 eröffnete Juan Carlos als spanisches Staatsoberhaupt die Weltausstellung in Sevilla und die Olympischen Spiele in Barcelona.
Im Jahr 1995 wurde ein Attentatsplan der ETA auf den König aufgedeckt. Katalanische Separatisten sehen in Juan Carlos den Vertreter des verhassten Zentralstaates und verbrannten im Jahr 2007 Bilder des Königs. In weiten Kreisen der Bevölkerung gilt der König als ausgesprochen bürgernah und als Freund des direkten Wortes. Sein an Hugo Chávez gerichtetes ¿Por qué no te callas? (Warum hältst du nicht die Klappe?) auf dem Iberoamerika-Gipfel November 2007 in Santiago de Chile machte Schlagzeilen.[5]
Interessen und Hobbys [Bearbeiten]
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Amateurfunk [Bearbeiten]
Juan Carlos I. ist aktiver Funkamateur und Ehrenpräsident der Unión de Radioaficionados Españoles. Sein Rufzeichen ist EAØJC.
Segeln [Bearbeiten]
Ebenso ist er Segler mit eigener Yacht Bribon (51 Fuß IMS Racer) und nahm mehrfach an Regatten teil, u. a. bei der Copa del Rey vor Mallorca und am Sardinia Cup vor Sardinien. Bei den Olympischen Sommerspielen 1972 startete er im Drachen und belegte den fünfzehnten Rang.
Jäger, WWF-Ehrenvorsitzender und Kritik an der Jagd [Bearbeiten]
Juan Carlos ist Jäger. Er befand sich im April 2012 auf einem Jagdausflug in Botswana, wobei er in seiner Jagdhütte über eine Stufe stolperte und einen Hüftbruch erlitt, der im Krankenhaus in Madrid behandelt werden musste; Juan Carlos wurde eine Hüftprothese eingesetzt. Durch den Unfall wurde die Reise öffentlich bekannt. Der König wurde für seine kostspielige Reise kritisiert, insbesondere deshalb, weil sich Spanien in einer Wirtschaftskrise befindet.[6] Auch wurde bekannt, dass er Elefanten jagte.[7] Die spanische Sektion des WWF, deren Ehrenpräsident Juan Carlos ist, sammelte tausende Unterschriften per Online-Petition, die seine Absetzung als Ehrenpräsident forderte. WWF Deutschland forderte Juan Carlos auf, sein Amt niederzulegen.[8][9] Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus entschuldigte sich Juan Carlos für sein Verhalten.[10] Am 21. Juli 2012 wurde der Monarch seines Ehrenamtes enthoben, indem dieses bei einer außerordentlichen Hauptversammlung des WWF Spanien abgeschafft wurde.[11]
Titel [Bearbeiten]
Juan Carlos I. verfügt über eine auch für Monarchien ungewöhnlich lange Titelliste. Da gemäß der spanischen Verfassung auch historische und erloschene Titel aufgezählt werden, ist Seine Majestät Don Juan Carlos I. de Borbón y Borbón
- König von Spanien,
- König von Kastilien, von León, von Aragón, beider Sizilien (Neapel-Sizilien), von Jerusalem, von Navarra, von Valencia, von Galicien, von Granada, von Córdoba, von Jaén, von Sevilla, von Toledo, von Murcia, von Sardinien, Korsika, Algarve, Algeciras, von Mallorca, der Kanarischen Inseln, der West- und Ostindischen Inseln und der Neuen Inseln und Festländer des Ozeans (Amerika),
- Erzherzog von Österreich,
- Herzog von Burgund, Brabant, Mailand, Athen und Neopatras,
- Graf von Habsburg, Flandern, Tirol, Roussillon und Barcelona, Orgaz,
- Herr von Biscaya und Molina de Aragón,
- Generalkapitän der königlichen Streitkräfte und deren Oberkommandierender,
- Großmeister des Spanischen Ordens vom Goldenen Vlies,
- Großmeister der Ritterorden von Karl III., Montesa, Alcántara, Calatrava, Santiago, Maria Luisa,
- Ritter des Ordens von St. Xavier, des Ordens von Anunciada, des Hosenbandordens,
- Großkreuz-Bailli des griechischen Ordens des Heiligen Georg und Heiligen Konstantin,
- Ehren- und Devotions-Großkreuz-Bailli des Souveränen Malteserordens,
- Träger des Großkreuzes der Légion d’honneur,
- Träger des Großkreuzes des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem.
Unter dieser Titulatur kommen auch habsburgische Titel vor. Diese sind ein Relikt aus der Herrschaft der Habsburger bis 1700, das von den nachfolgenden Bourbonen übernommen wurde. Außerdem ist er Träger verschiedener anderer Ordenstitel.
Ehrungen (Auszug) [Bearbeiten]
- Juan Carlos ist Ehrendoktor u. a. der Universitäten New York, Harvard, Sorbonne, Oxford, Bologna, Cambridge, Bangkok und Jerusalem. 1982 wurde er Träger des Internationalen Karlspreises der Stadt Aachen. Am 7. Februar 2007 bekam Juan Carlos in Baden-Baden den deutschen Medienpreis überreicht.
- 1962 Großkreuz mit Collane des Ordens Karls III.
- 1970 Großkreuz des Turm- und Schwertordens
- 1975 Collane des Finnischen Ordens der Weißen Rose
- Die Sonderstufe des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurde ihm anlässlich eines Staatsbesuches am 19. April 1977 vom damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel verliehen.
- 1978 Groß-Stern des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich[12]
- 1978 Collane des Ordens des heiligen Jakob vom Schwert
- 1978 Collane des Ordens des Infanten Dom Henrique
- 1985 Collane des Falkenordens
- 1995 Collane des Ordens des Weißen Löwen
- 1996 Großkreuz des portugiesischen Christusordens
- 2000 Collane des Turm- und Schwertordens
- 2003 Großkreuz mit Collane des Sterns von Rumänien
- 2007 Großkreuz des Ritterordens von Avis
Auszeichnungen [Bearbeiten]
- 1983 Simón-Bolívar-Preis der UNESCO[13]
- 1994 Félix-Houphouët-Boigny-Friedenspreis mit dem ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter
- 1996 Four Freedoms Award, Friedenspreis
Vorfahren und Nachkommen [Bearbeiten]
| Ahnentafel Juan Carlos I., König von Spanien | |||||||||
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| Ururgroßeltern |
Infant Franz d’Assisi von Spanien (1822–1902) |
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Prinz |
Prinz |
König |
Prinz |
Herzog |
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| Urgroßeltern |
König |
Prinz |
Prinz |
Prinz |
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| Großeltern |
König Alfons XIII. von Spanien (1886–1941) |
Prinz Carlos Maria von Bourbon-Sizilien (1870–1949) |
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| Eltern |
Juan de Borbón y Battenberg, Graf von Barcelona (1913–1993) |
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König Juan Carlos I. von Spanien (* 1938) |
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| Kinder |
Elena Maria Isabel Dominica de Silos de Borbón y Grecia, Infantin von Spanien, Herzogin von Lugo (* 1963) |
Cristina Federica Victoria Antonia de Borbón y Grecia, Infantin von Spanien, Herzogin von Palma de Mallorca (* 1965) |
Felipe Juan Pablo y Alfonso de Todos los Santos de Borbón y Grecia, Fürst von Asturien, Fürst von Girona (* 1968) |
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| Enkel |
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Gedenken [Bearbeiten]
Nach ihm benannt wurden das Mehrzweckkriegsschiff Juan Carlos I (L-61) sowie der Juan-Carlos-I.-Preis für Wirtschaftswissenschaft .
Literatur [Bearbeiten]
- Paul Preston: Juan Carlos, El rey de un pueblo. Barcelona 2003.
- José Luis de Vilallonga: El Rey. Conversaciones con D. Juan Carlos I. Barcelona 1993.
- Dokumentation (90 Minuten, Erstausstrahlung ZDF 31. Mai 2011, Film von Annette Baumeister und Florian Hartung)
Weblinks [Bearbeiten]
- Literatur von und über Juan Carlos I. im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Website des spanischen Königshauses
- Un rey golpe a golpe, kritische Biografie (PDF; 1,02 MB) (spanisch)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Der Tierschützer, der Elefanten jagt, in: SpiegelOnline, 15. April 2012.
- ↑ Vgl. Trauriger Prinz, glücklicher König. In: Berliner Zeitung vom 30. Mai 2003], abgerufen am 19. April 2012.
- ↑ zit. nach: Karin Schneider-Ferber, M. A., in: Geschichte 2/2001, S. 40
- ↑ zit. nach: Karin Schneider-Ferber, a. a. O.
- ↑ vgl. Spiegel-Meldung vom 11. November 2007
- ↑ vgl. Spiegel-Meldung vom 15. April 2012
- ↑ Kritik an König Juan Carlos' Elefantenjagd derstandard.at; Kritik an König Juan Carlos spiegel.de, abgerufen am 9. Mai 2012
- ↑ WWF legt König Juan Carlos Verzicht auf Ehrenamt nahe. In: RP Online vom 16. April 2012
- ↑ Offener Brief des Generalsekretärs der spanischen WWF-Delegation an Juan Carlos. Abgerufen am 24. April 2012 (englisch, PDF-Format; 27 kB)
- ↑ König Juan Carlos bittet sein Volk um Verzeihung
- ↑ WWF Spanien entthront König Juan Carlos. In: Spiegel Online. 21. Juli 2012.
- ↑ Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)
- ↑ Ansprache von Amadou Mahtar-M'Bow anlässlich der Verleihung des Simón-Bolívar-Preises, 20. Juni 1985 (PDF; 171 kB), zuletzt abgerufen: 15. Februar 2012
Albert II. (Belgien) | Rossen Plewneliew (Bulgarien) | Margrethe II. (Dänemark) | Joachim Gauck (Deutschland) | Toomas Hendrik Ilves (Estland) | Sauli Niinistö (Finnland) | François Hollande (Frankreich; Mitglied im Europäischen Rat) | Karolos Papoulias (Griechenland) | Michael D. Higgins (Irland) | Giorgio Napolitano (Italien) | Andris Bērziņš (Lettland) | Dalia Grybauskaitė (Litauen) | Henri (Luxemburg) | George Abela (Malta) | Willem-Alexander (Niederlande) | Heinz Fischer (Österreich) | Bronisław Komorowski (Polen) | Aníbal Cavaco Silva (Portugal) | Traian Băsescu (Rumänien) | Carl XVI. Gustaf (Schweden) | Ivan Gašparovič (Slowakei) | Borut Pahor (Slowenien) | Juan Carlos I. (Spanien) | Miloš Zeman (Tschechien) | János Áder (Ungarn) | Elisabeth II. (Vereinigtes Königreich) | Nikos Anastasiadis (Zypern; Mitglied im Europäischen Rat)
Kursiv = Monarch
1950: Coudenhove-Kalergi | 1951: Brugmans | 1952: De Gasperi | 1953: Monnet | 1954: Adenauer | 1956: Churchill | 1957: Spaak | 1958: Schuman | 1959: Marshall | 1960: Bech | 1961: Hallstein | 1963: Heath | 1964: Segni | 1966: Krag | 1967: Luns | 1969: Kommission der europäischen Gemeinschaften | 1970: Seydoux de Clausonne | 1972: Jenkins | 1973: Madariaga | 1976: Tindemans | 1977: Scheel | 1978: Karamanlis | 1979: Colombo | 1981: Veil | 1982: Juan Carlos I. | 1984: Carstens | 1986: Das Volk von Luxemburg | 1987: Kissinger | 1988: Mitterrand und Kohl | 1989: Frère Roger | 1990: Horn | 1991: Havel | 1992: Delors | 1993: González | 1994: Brundtland | 1995: Vranitzky | 1996: Beatrix | 1997: Herzog | 1998: Geremek | 1999: Blair | 2000: Clinton | 2001: Konrád | 2002: Euro | 2003: Giscard d’Estaing | 2004: Cox | 2005: Ciampi | 2006: Juncker | 2007: Solana | 2008: Merkel | 2009: Riccardi | 2010: Tusk | 2011: Trichet | 2012: Schäuble | 2013: Grybauskaitė
Außerordentlicher Karlspreis: 2004: Johannes Paul II.
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
| Francisco Franco (Diktator) | König von Spanien seit 1975 amtierend |
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Juan Carlos I. |
| ALTERNATIVNAMEN | de Borbón y de Borbón, Juan Carlos I. Alfonso Víctor María (vollständig); Johann Karl I. (deutsch) |
| KURZBESCHREIBUNG | spanischer Adeliger, König von Spanien |
| GEBURTSDATUM | 5. Januar 1938 |
| GEBURTSORT | Rom |
- König (Spanien)
- Amtierendes Staatsoberhaupt
- Haus Bourbon-Anjou
- Ehren- und Devotions-Großkreuz-Bailli des Malteserordens
- Karlspreisträger
- Graf (Barcelona)
- Fürst (Asturien)
- Fürst (Viana)
- Mitglied des Club of Rome
- Träger des Ritterordens von Avis
- Mitglied der Bruderschaft St. Christoph
- Regattasegler
- Olympiateilnehmer (Spanien)
- Träger des Bundesverdienstkreuzes (Sonderstufe des Großkreuzes)
- Träger des Groß-Sterns des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich
- Träger des Sterns von Rumänien (Collane)
- Träger des Ordens der Freiheit
- Träger des Turm- und Schwertordens (Collane)
- Träger des Sankt-Olav-Ordens (Großkreuz mit Ordenskette)
- Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Großkreuz mit Ordenskette)
- Träger des Chrysanthemenordens (Großkreuz mit Ordenskette)
- Träger des Finnischen Ordens der Weißen Rose (Großkreuz mit Ordenskette)
- Träger des Ordens des Infanten Dom Henrique (Collane)
- Träger des Ordens des heiligen Jakob vom Schwert (Collane)
- Träger des portugiesischen Christusordens (Großkreuz)
- Träger des Ordens vom Niederländischen Löwen (Großkreuz)
- Träger des Ordens vom Aztekischen Adler (Collane)
- Träger des Ordens des Marienland-Kreuzes (Collane)
- Träger des Drei-Sterne-Ordens (Großkreuz mit Ordenskette)
- Träger des Verdienstordens der Republik Ungarn (Großkreuz)
- Träger des Ordens des Weißen Doppelkreuzes 1. Klasse
- Träger des Ordens des Weißen Löwen (Collane)
- Träger des Ordens des Befreiers San Martin
- Knight des Order of the Garter
- Träger des Weißen Adlerordens
- Träger des Elefanten-Ordens
- Träger des Leopoldsordens (Großkreuz)
- Träger des Seraphinenordens
- Träger des Hosenbandordens
- Träger des französischen Nationalverdienstordens (Großkreuz)
- Träger des Piusordens (Collane)
- Träger des Falkenordens (Collane)
- Mitglied der Ehrenlegion (Großkreuz)
- Großkreuz-Ritter (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)
- Großmeister des Ordens vom Goldenen Vlies
- Ehrendoktor der University of Oxford
- Ehrendoktor der Universität Bologna
- Ehrendoktor der University of Cambridge
- Ehrendoktor der Hebräischen Universität Jerusalem
- Spanier
- Geboren 1938
- Mann
- Träger des Vytautas-Magnus-Ordens