Liste ungewöhnlicher Todesfälle

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Die Liste ungewöhnlicher Todesfälle behandelt einmalige oder sehr seltene Todesumstände, die sich im Laufe der Geschichte ereigneten und die von mehreren Quellen als ungewöhnlich bezeichnet wurden. Die Auflistung erfolgt chronologisch. Einige der Todesfälle sind mythologischen Ursprungs oder nicht durch zeitgenössische Berichte belegt.

Antike[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Illustration des Todes des Aeschylus in der Florentinischen Bilderchronik von Maso Finiguerra (15. Jh.).
  • ca. 620 v. Chr.: Drakon, athenischer Gesetzesreformer, erstickte unter einem Berg von Mänteln und Hüten, die von dankbaren Bürgern in einem Theater auf Ägina auf ihn geworfen worden waren.[1]
  • 564 v. Chr.: Arrhichion von Phigalia, griechischer Pankratiast, starb bei den Olympischen Spielen. Während eines Kampfes war er beinahe schon besiegt, da sich sein Kopf in einer Beinschere seines Kontrahenten befand. Er wollte jedoch nicht aufgeben, daher brach er mit letzter Kraft die Zehen seines Gegners. Dieser gab daraufhin zuerst auf. Im selben Moment erstickte Arrhichion allerdings. So wurde Arrhichion posthum zum Sieger erklärt.[2]
  • 455 v. Chr.: Aeschylus, der große griechische Tragödiendichter. Valerius Maximus schrieb, dass ihn eine Schildkröte erschlug, die von einem Greifvogel fallen gelassen worden war. Der Vogel verwechselte angeblich den Kopf des Aeschylus mit einem Fels und benutzte ihn zum Aufbrechen des Schildkrötenpanzers. Plinius der Ältere fügt in seiner Naturalis Historiæ hinzu, dass sich Aeschylus im Freien aufhielt, weil eine Prophezeiung ihn vor herabfallenden Gegenständen gewarnt hatte.[3]
  • 270 v. Chr.: Philetas, ein griechischer Gelehrter. Nach einem Bericht von Athenaios beschäftigte er sich dermaßen intensiv mit seinem Studium der Debattierkunst, dass er verhungerte.[4] Der britische Philologe Alan Cameron vermutet, dass Philitas an einer auszehrenden Krankheit litt, welche seine Zeitgenossen damals seiner Pedanterie zuschrieben.[5]
  • 210 v. Chr.: Qin Shihuangdi, der erste Kaiser von China, starb durch die Einnahme von Quecksilberpillen in dem Glauben, diese würden ihm Unsterblichkeit verleihen. Kanzler Li Si und Obereunuch Zhao Gao vertuschten den Tod des Kaisers zwei Monate lang, um die Thronfolge beeinflussen zu können. Den Verwesungsgeruch übertünchten sie mit verfaultem und getrocknetem Fisch. Qin Shihuangdi wurde schließlich in einem riesigen Mausoleum beigesetzt, welches heute immer noch nicht vollständig freigelegt wurde. Darin wurden auch all jene Konkubinen eingemauert, die ihm keine Kinder geboren hatten. Zu den Grabbeigaben gehörte unter anderem die berühmte Terrakotta-Armee.[6][7][8]
  • 206 v. Chr.: Laut antiker Darstellung starb der Philosoph Chrysippos von Soloi an einem Lachanfall. Der Stoiker sah, wie ein Esel seine Feigen fraß, und trug einem Sklaven auf, dem Esel Wein zu geben, um die Feigen damit hinunterzuspülen. Dies fand er angeblich so witzig, dass er sich im wahrsten Sinne des Wortes darüber totlachte.[9]
  • 258 n. Chr.: Der Diakon Laurentius von Rom wurde bei lebendigem Leibe auf einem großen Gitterrost gegrillt. Dies geschah im Zuge der Christenverfolgung des römischen Kaisers Valerian. Der Dichter Prudentius schreibt, dass Laurentius mit den Folterknechten scherzte: „Lasst mich wenden! Auf der einen Seite bin ich jetzt durch!“. Der Heilige wird mit seinem Folterwerkzeug, dem Rost, dargestellt; heute ist er der Schutzpatron der Köche und der Feuerwehrleute.[10][11]
  • 336 n. Chr.: Arius, Presbyter von Alexandria, starb angeblich an akutem Durchfall, gefolgt von schweren Blutungen und der Ausscheidung seiner Eingeweide, während er über das Kaiserforum in Konstantinopel ging. Er wurde wahrscheinlich vergiftet.[12]
  • 415 n. Chr.: Hypatia von Alexandria war eine griechische Mathematikerin, Astronomin und Philosophin und wurde oft als letzte Bibliothekarin der Bibliothek von Alexandria bezeichnet, obwohl diese bereits lange zuvor zerstört worden war. Hypathia wurde von einer Schar christlicher Fanatiker ermordet, die sie mit scharfen Muschelschalen häuteten (je nach Quelle wurden auch Dachziegeln oder Tonscherben benutzt).[13][14]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Illustration von Karl II., genannt „der Böse“.
  • 762: Li Bai, chinesischer Dichter und Höfling, ist der Überlieferung nach bei dem Versuch ertrunken, im alkoholisierten Zustand das Spiegelbild des Mondes auf einem Fluss zu umarmen.[15][16]
  • 1063: Bela I., König von Ungarn, starb, als sein hölzerner Thron unter ihm zusammenbrach.[17]
  • 1131: Philipp von Frankreich, französischer König, starb im Alter von 15 Jahren auf einem Ritt durch Paris. Sein Pferd wurde von einem Schwein aufgescheucht, welches aus einem Misthaufen gerannt kam. Philipp wurde aus dem Sattel geschleudert und erlag am darauffolgenden Tag seinen Verletzungen.[18]
  • 1190: Dedo III., Markgraf der Lausitz, genannt der Feiste oder auch der Fette, starb an den Folgen einer Operation, bei der er sich Fett aus dem Leib schneiden ließ, um Kaiser Heinrich VI. auf einem Feldzug begleiten zu können.
  • 1258: Al-Musta'sim, der letzte abbasidische Kalif von Bagdad, wurde von seinen mongolischen Entführern hingerichtet, indem sie ihn in einen Teppich rollten und von Pferden zertrampeln ließen.[19][20]
  • 1327: Eduard II., König von England und Wales. Er wurde von seiner Ehefrau Isabelle de France und ihrem Geliebten Roger Mortimer verhaftet und eingesperrt. Es verbreitete sich das Gerücht, dass er hingerichtet wurde, indem man ihm über ein Horn glühendes Eisen rektal einführte. Er verbrannte von innen heraus, blieb aber äußerlich unversehrt. Allerdings gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis über die Todesumstände von Eduard II. Es wird angenommen, dass diese Geschichte zu Propagandazwecken erfunden wurde.[21][22][23]
  • 1387: Karl II., König von Navarra, ließ sich zwecks Therapierung einer Krankheit jeden Abend in mit Weinbrand getränkte Tücher einwickeln. Eines Abends gelangte ein Diener versehentlich mit einer Fackel an die Bandagen, welche sofort in Flammen standen. Karl II. erlag den schweren Verbrennungen.[24]
  • 1410: Martin I., König von Aragón, starb an einem Lachanfall in Verbindung mit Verdauungsstörungen.[25]
  • 1478: Als der zum Tode verurteilte George Plantagenet, Duke of Clarence, die Art seiner Hinrichtung wählen sollte, entschied er sich dafür, in einem Fass Malvasierwein ertränkt zu werden.[26]

Renaissance[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der dänische Astronom Tycho Brahe, gemalt von Eduard Ender
  • 1518: Die Tanzwut von 1518 in Straßburg begann mit einer einzelnen Frau, die über einen Monat lang unkontrolliert tanzte. Im Laufe der Zeit schlossen sich ihr immer mehr Leute an, bis am Ende 400 Menschen vom Tanzfieber befallen waren. Dutzende von ihnen starben dabei an Hitzschlag und Erschöpfung. Die Ursache dieses Vorfalls ist bis heute nicht bekannt.[27]
  • 1556: Pietro Aretino, ein italienischer Schriftsteller und Dichter, erstickte der Legende nach während eines Lachanfalls.[28]
  • 1567: Hans Staininger, der Stadthauptmann von Braunau, brach sich das Genick, als er über seinen eigenen Bart stolperte. Hans Staininger bewahrte den Bart, der fast anderthalb Meter lang war, normalerweise zusammengerollt in seiner Brusttasche auf.[29][30]
  • 1601: Tycho Brahe war zu einem Festbankett des Kaisers eingeladen. Die Hofetikette untersagte es den Gästen, sich vor dem Kaiser von der Tafel zu erheben. Daher führte eine Harnverhaltung bei Tycho Brahe zu einem Blasenriss, an welchem er zehn Tage später starb.[31][32]
  • 1660: Thomas Urquhart, ein schottischer Dichter und Übersetzer, starb angeblich an einem Lachanfall, nachdem er von der Machtübernahme Karls II. gehört hatte.[33]
  • 1673: Molière, Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker der französischen Klassik, erlitt einen Blutsturz während einer Aufführung der Komödie Der eingebildete Kranke, in der er die Rolle des Protagonisten innehatte. Als Molière auf der Bühne zusammenbrach, glaubten die Zuschauer, dass es sich um eine Einlage innerhalb der Komödie handelte. Der französische Komödiant starb wenig später in seiner Wohnung in Paris.
  • 1685: Thomas Otway, englischer Dramatiker, wäre fast verhungert. Von einer erbettelten Guinee kaufte er sich ein Brot, an dem er erstickte.
  • 1687: Jean-Baptiste Lully, oberster Hofmusiker von Ludwig XIV., starb an Wundbrand, nachdem er sich seinen eigenen (damals noch mannshohen) Taktstock in den Fuß gerammt hatte.

18. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1762: Prinz Sado, Kronprinz von Korea, wurde aufgrund seines exzentrischen Verhaltens als der Thronfolge unwürdig befunden. König Yeongjo ließ ihn daher in eine Reiskiste einschließen, wo er verdurstete.[34]
  • 1771: Adolf Friedrich, König von Schweden, starb am 12. Februar 1771 an einem Schlaganfall, verursacht durch Verdauungsprobleme. Seine letzte Mahlzeit war Hummer, Kaviar, Sauerkraut, Räucherhering, Champagner und zum Abschluss 14 Portionen seines Lieblingsdesserts Hetvägg, serviert in heißer Milch. Schwedische Schulkinder kennen ihn daher als den König, der sich zu Tode aß.[35]
  • 1783: Der US-amerikanische Unabhängigkeitskämpfer James Otis erwähnte oftmals gegenüber Freunden und Verwandten, dass er gern an einem Blitzschlag sterben würde. Sein Wunsch ging am 23. Mai 1783 in Erfüllung, als ein Blitz das Haus eines Freundes traf, in dessen Eingang Otis gerade stand.[36]

19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1816: Der US-amerikanische Politiker Gouverneur Morris starb an inneren Verletzungen, als er ein Stück eines Walknochens in seine Harnröhre einführte, um eine Verstopfung zu lösen.[37][38]
  • 1834: Der schottische Botaniker David Douglas stürzte auf Hawaii in eine Fallgrube, in der sich ein wilder Stier befand. Dieser trampelte ihn zu Tode.[39][40][41]
  • 1837: Der englische Erfinder Robert Cocking baute eine der ersten Fallschirmkonstruktionen der Geschichte. Beim allerersten Testflug mit dem Ballon, von dem er gleich aus 1.500 m Höhe absprang, da er sich seiner Sache sehr sicher war, stürzte er tödlich ab. Er hatte zwar sein eigenes Gewicht völlig korrekt in die Berechnungen einbezogen, doch er vergaß das Gewicht des Fallschirmes selbst, über 100 kg, einzuberechnen.
  • 1841: William Henry Harrison redete am 4. März 1841 im Zuge seiner Inaugurationsrede als US-Präsident über zwei Stunden und zog sich dabei eine Lungenentzündung zu, an der er wenige Wochen später starb, womit seine Amtszeit die kürzeste in der Geschichte der USA wurde.
  • 1867: Mathilde von Österreich-Teschen verstarb an den Verbrennungen, nachdem sich ihr Kleid durch eine versteckte Zigarette entzündet hatte.
  • 1871: Clement Vallandigham, ein Anwalt und Politiker aus Ohio, starb, weil er sich versehentlich selbst erschoss. Im Zuge der Vorbereitung auf einen Mordprozess, bei welchem er den Angeklagten verteidigen sollte, demonstrierte er einem anderen Anwalt, wie das Mordopfer sich selbst erschossen haben könnte. Dazu griff er zu einer Waffe, die er irrtümlicherweise für entladen hielt. Aufgrund dieses Indizes wurde der Angeklagte später freigesprochen.[42][43]

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1920er[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Isadora Duncan
  • 1920: Der US-amerikanische Baseballspieler Ray „Chappie“ Chapman starb, zwölf Stunden nachdem er von einem Baseball an der Schläfe getroffen worden war. Der Pitcher war Carl Mays gewesen. Bis heute ist Chapman der einzige Spieler der Major League, der durch einen Hit by Pitch getötet wurde.[44][45]
  • 1920: Dan Andersson, ein schwedischer Lyriker, starb an Cyanidvergiftung im Hotel Hellman in Stockholm. Vor seiner Ankunft versprühte das Hotelpersonal in seinem Zimmer Cyanwasserstoff (Blausäure), um es von Bettwanzen zu befreien. Danach wurde der Raum jedoch nicht ausreichend gelüftet. Aufgrund derselben Vergiftung starb zusammen mit Andersson der Versicherungsinspektor Elliot Eriksson.[46][47]
  • 1920: Alexander, König von Griechenland, ging durch den Nationalgarten in Athen, als sein Schäferhund von einem Berberaffen angegriffen wurde. Beim Versuch, den Hund zu verteidigen, wurde Alexander von beiden Tieren gebissen. Durch die infizierten Bisswunden erlitt er eine Blutvergiftung, die nach drei Wochen für ihn tödlich endete.[48]
  • 1923: George Herbert, 5. Earl of Carnarvon, war bei der von ihm beauftragten Öffnung von Pharao Tutanchamuns Grabstätte KV62 durch Howard Carter anwesend. Vier Monate später stach Herbert ein Moskito in die Wange. Der Stich entzündete sich durch einen Schnitt beim Rasieren, was zu Blutvergiftung und schließlich zu einer tödlichen Lungenentzündung führte. Bereits zur Zeit um die Öffnung des Grabes verbreitete sich die Vorstellung von einem Fluch des Pharao, dem auch George Herbert zum Opfer gefallen sein soll; wissenschaftlich ließ sich der Fluch jedoch nicht nachweisen.[49][50][51]
  • 1925: Der jüdische Artist und Ringer Siegmund Breitbart wollte während eines Auftritts mit bloßer Hand einen Nagel durch fünf 25 mm dicke Bretter schlagen. Dabei trieb er sich diesen Nagel ins Knie, woraufhin er eine Blutvergiftung bekam. Trotz zehn Operationen und der Amputation beider Beine verstarb er acht Wochen später an den Folgen der Infektion.[52]
  • 1926: Der 16-jährige Phillip McClean aus Queensland in Australien ist der einzige bekannte Mensch, der von einem Kasuar getötet wurde. Als der Junge den Vogel auf dem Grundstück der Familie entdeckte, wollten er und sein Bruder das Tier mit Knüppeln erschlagen. Der Helmkasuar schlug ihn allerdings zu Boden und trat auf ihn ein, wobei er mit seinen Krallen McCleans Halsschlagader aufriss. Obwohl der Junge noch weglaufen konnte, kollabierte er kurz darauf und starb durch den Blutverlust.[53][54]
  • 1926: Harry Houdini, der bekannte Entfesselungskünstler, behauptete von sich, jeden Faustschlag in den Unterleib durch Anspannung seiner Bauchmuskulatur unversehrt überstehen zu können. Am 22. Oktober 1926 wurde er auf eigenes Verlangen hin von dem Studenten Jocelyn Gordon Whitehead in den Bauch geboxt. Houdini hatte jedoch zuvor schon an Bauchschmerzen gelitten, welche durch den Schlag von Whitehead noch verschlimmert wurden. Einige Tage später verstarb Houdini an einem Blinddarmdurchbruch mit daraus resultierender Bauchfellentzündung.[55]
  • 1927: Isadora Duncan, eine US-amerikanische Tänzerin, wollte in einem offenen Amilcar in Nizza spazieren fahren, als sich ihr Schal vor der Abfahrt in den Radspeichen verfing. Durch den Ruck beim Anfahren brach ihr Genick.[56][57]

1930er[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1932: Eben Byers, ein US-amerikanischer Golfer und Industrieller, starb an Krebs, hervorgerufen durch eine Überdosis Radium. Zur Behandlung einer Armverletzung empfahl ihm ein Arzt das Medikament Radithor, welches aus in Wasser gelöstem Radium bestand. Byers trank über einen Zeitraum von drei Jahren angeblich fast 1400 Flaschen Radithor, was unter anderem zum Verlust seines Unterkiefers und zu Gehirnschäden führte.[58][59]
  • 1933: Michael Malloy alias Mike the Durable (Mike, der Langlebige) und Iron Mike (Eisen-Mike), war ein obdachloser irischer Wanderarbeiter aus dem County Donegal, der während der 1920er- und 1930er-Jahre in New York City lebte. Bekanntheit erlangte der ehemalige Feuerwehrmann dadurch, dass er neun Mordanschläge überlebte, die fünf Bekannte (später als „Murder Trust“ in den Schlagzeilen genannt) auf ihn verübten. Durch Versicherungsbetrug wollten sie an die Lebensversicherungen herankommen, die sie auf Malloy abgeschlossen hatten.[60]
  • 1938: Ödön von Horváth, war ein auf Deutsch schreibender österreichisch-ungarischer Schriftsteller ungarischer Staatsbürgerschaft. Ein Wahrsager prophezeite Horváth, dass ihm in den ersten Tagen des Juni 1938 auf einer Reise „das bedeutendste Ereignis seines Lebens“ bevorstünde. Daraufhin benutzte der abergläubische Horváth u.a. keine Fahrstühle mehr. An seinem Todestag traf er sich noch mit dem deutsch-amerikanischen Regisseur Robert Siodmak. Das Angebot der Siodmaks, ihn mit dem Auto ins Hotel zurückzubringen, lehnte er mit der Begründung, dass dies zu gefährlich sei, ab. Auf dem Weg nach Hause wurde er von einem herabstürzenden Ast erschlagen.[61][62][63][64][65][66]

1940er[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sherwood Anderson
  • 1941: Der US-amerikanische Schriftsteller Sherwood Anderson starb an Bauchfellentzündung, verursacht durch einen verschluckten Zahnstocher.[67][68]
  • 1944: Der Chemiker und Erfinder Thomas Midgley erkrankte mit 51 Jahren an Kinderlähmung, wodurch er schwer behindert wurde. Er entwarf ein Flaschenzugsystem, welches ihn aus dem Bett in den Rollstuhl heben sollte. Midgley starb, als er sich im Alter von 55 Jahren in den Seilen der Vorrichtung verhedderte und strangulierte.[69][70]
  • 1945: Harry Daghlian, ein US-amerikanischer Physiker, ließ bei seiner Arbeit am Manhattan-Projekt versehentlich einen Wolframcarbid-Quader auf einen 6,2 kg schweren Plutoniumkern fallen. Das System wurde dadurch prompt überkritisch, und Daghlian wurde einer Strahlenbelastung von geschätzten 5,1 Sievert ausgesetzt. Drei Wochen später starb er an der Strahlenkrankheit und war damit das erste Opfer eines Nuklearunfalls.[71][72]
  • 1946: Louis Slotin, kanadischer Physiker und Chemiker, starb ebenfalls an der Strahlenkrankheit, nachdem er am selben Plutoniumkern experimentiert hatte, der auch Harry Daghlian das Leben gekostet hatte. Slotin umschloss den Kern zu Demonstrationszwecken mit zwei Beryllium-Halbschalen, die vorschriftswidrig lediglich durch einen Schraubenzieher auseinander gehalten wurden. Als dieser Schraubenzieher versehentlich wegrutschte und die Schalen sich berührten, wurde die Anordnung überkritisch, und Slotin erhielt die tödliche Strahlendosis von 21 Sievert, der er nach nur neun Tagen erlag. Der Versuchskern erhielt nach diesen zwei Vorfällen den Beinamen Demon Core ("Dämonen-Kern").[73][74]

1950er[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1953: Ronald Maddison, ein 20-jähriger Soldat der Royal Air Force, ließ sich für 15 Shilling mit 20 Tropfen des chemischen Kampfstoffes Sarin beträufeln und starb trotz sofortiger medizinischer Notfallversorgung.

1960er[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sowjetische Briefmarke zu Ehren von Wladimir Komarov, dem ersten Menschen, der während einer Weltraummission starb.
  • 1960: Bei der Nedelin-Katastrophe auf dem Weltraumbahnhof Baikonur starben zwischen 92 und 200 sowjetische Raketentechniker und Angehörige des Militärs, weil versehentlich ein Schalter betätigt wurde, der die zweite Stufe einer Interkontinentalrakete zündete. Dabei zerriss diese die Tanks der darunterliegenden ersten Stufe und löste eine Explosion aus. Unter den Opfern war auch der Hauptmarschall der Artillerie Mitrofan Nedelin, der acht Meter von der Rakete entfernt auf einem Stuhl gesessen hatte. Von ihm blieben nur sein Orden Held der Sowjetunion und eine Schulterklappe der Uniform übrig.[75][76][77]
  • 1960: Asanuma Inejirō, der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Japans, wurde während einer Wahlkampfrede im Fernsehen mit einem japanischen Kurzschwert (Wakizashi) erstochen. Der Attentäter war der 17-jährige rechtsextremistische, ultra-nationale Otoya Yamaguchi.[78][79]
  • 1960: Der britische Formel-1-Fahrer Alan Stacey verunglückte am Steuer seines Lotus 18 beim Großen Preis von Belgien in Spa, als ein Vogel das Visier seines Helms durchschlug und Stacey die Kontrolle über das Auto verlor.[80][81]
  • 1961: Walentin Wassiljewitsch Bondarenko, ein sowjetischer Kosmonautenanwärter, starb während eines Trainingsaufenthaltes in einer Druckkabine. In der Kammer mit reiner Sauerstoffatmosphäre brach ein Feuer aus, das sich explosionsartig ausdehnte und bei Bondarenko Verbrennungen dritten Grades an 90 Prozent seines Körpers verursachte. Durch den großen Druckunterschied ließen sich die Kabinentüren nicht schnell genug öffnen, um ihn zu retten.[82][83]
  • 1966: Der US-amerikanische Fallschirmspringer Nick Piantanida starb vier Monate nach dem Versuch, den Weltrekord für den höchsten Fallschirmsprung zu brechen, an den Folgen eines temporären Sauerstoffmangels. Während des Aufstiegs öffnete sich in 17 Kilometern Höhe aus unbekannten Gründen seine Sauerstoffmaske (die geplante Endhöhe lag bei 36 Kilometern); der Sprung konnte daher nicht mehr stattfinden. Aufgrund der Unterversorgung des Gehirns fiel Piantanida in ein Koma, aus dem er bis zu seinem Tode nicht mehr erwachte.[84][85]
  • 1967: Die NASA-Astronauten Gus Grissom, Edward Higgins White und Roger B. Chaffee verbrannten während einer Übung in der Apollo-1-Kapsel. Nach einem Kurzschluss breitete sich das Feuer in der Sauerstoffatmosphäre der Kapsel rasant aus. Wie bereits 1961 bei Walentin Wassiljewitsch Bondarenko ließen sich wegen des Überdrucks die Luken der Kabine nicht öffnen, sodass es keine Rettungsmöglichkeit gab.[86][87]
  • 1967: Der Kosmonaut Wladimir Michailowitsch Komarow war der erste Mensch, der während einer Weltraummission starb. Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre öffnete weder der Brems- noch der Notfallfallschirm seiner Sojus-1-Kapsel, und Komarov schlug ungebremst mit 140 km/h auf der Erdoberfläche auf, was seinen Tod bedeutete.[88]

1970er[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurt Gödel
  • 1971: Die Kosmonauten Georgi Dobrowolski, Wladislaw Wolkow und Wiktor Pazajew starben durch ein leckendes Ventil in ihrem Sojus-11-Raumschiff kurz vor dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Der Tod der drei Kosmonauten wurde erst bemerkt, als die Bergungsmannschaft am Boden die Luken der Kapsel öffnete, da die Landung vollautomatisch durchgeführt worden war. Dobrowolski, Wolkow und Pazajew sind bislang die einzigen bekannten Menschen, die außerhalb der Erdatmosphäre starben.[89][90]
  • 1974: Christine Chubbuck, eine US-amerikanische Nachrichtensprecherin, beging am 15. Juli 1974 vor laufender Kamera Suizid. Acht Minuten nach Beginn ihrer Sendung Suncoast Digest auf WXLT-TV schoss sie sich mit einem Revolver Kaliber .38 selbst in den Kopf. Sie starb wenig später im Krankenhaus von Sarasota, Florida.[91][92]
  • 1977: Der britische Rennfahrer Tom Pryce starb beim Großen Preis von Südafrika, als er vom Feuerlöscher eines Streckenpostens im Gesicht getroffen wurde. Der Streckenposten Frederik Jansen van Vuuren hatte gerade die Piste überquert, um ein anderes, in Brand geratenes Fahrzeug zu löschen. Die Unfallstelle lag hinter einer Bergkuppe, van Vuuren war daher für die Piloten auf der Strecke nicht zu sehen. Pryce hatte keine Möglichkeit zu reagieren und erfasste van Vuuren mit einer Geschwindigkeit von 280 km/h. Beide Männer waren sofort tot.[93][94]
  • 1978: Georgi Markov, ein bulgarischer Schriftsteller und Dissident, wurde in London Opfer des sogenannten Regenschirmattentats: Der Attentäter verletzte Markov scheinbar zufällig mit der Spitze eines präparierten Regenschirms. Dabei wurde eine imprägnierte kleine Metallkugel in seine Wade gestochen, die mit 40 Mikrogramm hochgiftigem Rizin gefüllt war. Drei Tage nach dem Anschlag starb Markov an Herzversagen.[95][96]
  • 1978: Die britische Medizinfotografin Janet Parker starb an den Pocken, zehn Monate nachdem die Krankheit in freier Wildbahn ausgerottet worden war. Ein Forscher entließ beim Experimentieren versehentlich einige der Erreger in die Luft des Gebäudes, in dem auch Parker in einer Dunkelkammer arbeitete. Sie infizierte sich und ist der letzte bekannte Mensch, der durch die Pocken zu Tode kam.[97][98]
  • 1978: Der österreichisch-US-amerikanische Mathematiker und Logiker Kurt Gödel verhungerte, als seine Frau wegen eines Schlaganfalls für sechs Monate im Krankenhaus lag. Gödel war extrem paranoid und verweigerte alle Speisen, die nicht von seiner Frau zubereitet waren.[99][100]
  • 1979: Robert Williams, ein Arbeiter bei Ford, war der erste bekannte Mensch, der von einem Roboter getötet wurde, nachdem der Arm eines Industrieroboters ihn am Kopf getroffen hatte.[101][102]

1980er[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tennessee Williams
  • 1981: Boris Sagal, ein US-amerikanischer Regisseur, starb bei Dreharbeiten für die Miniserie World War III. Er lief in den Heckrotor eines Hubschraubers und wurde dabei fast vollständig enthauptet.[103][104]
  • 1982: Der Schauspieler Vic Morrow und die Kinderdarsteller Myca Dinh Le (7) und Renee Shin-Yi Chen (6) starben bei den Dreharbeiten zum Film Unheimliche Schattenlichter. Die drei Schauspieler sollten einen künstlichen Fluss durchqueren und wurden dabei von einem Hubschrauber gejagt. Der Helikopter wurde von einer pyrotechnisch erzeugten Explosion erfasst und stürzte auf die Darsteller, wobei Morrow und Myca Dinh Le von den Rotorblättern geköpft und Renee Shin-Yi Chen von einer der Kufen durchbohrt wurde. Alle drei waren sofort tot, die Hubschrauberbesatzung wurde nur leicht verletzt.[105][106]
  • 1983: Der US-amerikanische Schriftsteller Tennessee Williams erstickte an einer Verschlusskappe für Augentropfen im Hotel Elysée in New York City. Wahrscheinlich hielt er den Verschluss mit dem Mund, während er sich zurücklehnte und die Augentropfen benutzte.[107][108]
  • 1983: Bei einem Dekompressionsunfall auf der Byford Dolphin starben vier Taucher und ein Assistent, als es innerhalb des Bruchteils einer Sekunde zu einem explosiven Abfall des Kammerdrucks von neun auf eine Atmosphäre gekommen war. Einer der Taucher, der dem höchsten Druckgradienten ausgesetzt war, explodierte aufgrund der abrupten Ausdehnung der körperinternen Gase. Alle seine Gliedmaßen sowie Brust- und Unterleibsorgane, einschließlich der Brustwirbelsäule, schossen aus dem Körper und wurden durch die 60 cm große Luke zur Druckkammer geschleudert.
  • 1984: Der deutsche Lebensmitteltechniker Günther Stoll wurde in der Nähe von Hagen um drei Uhr morgens nackt und schwerverletzt in seinem Auto aufgefunden. Die Stunden zuvor waren bereits mysteriöse Ereignisse geschehen: Er schrieb „YOGTZE“ auf einen Zettel, rief zu seiner Frau „Jetzt geht mir ein Licht auf!“ und sagte zu einer anderen Frau, dass in der Nacht ein fürchterliches Ereignis geschehen werde. Der Fall wurde in der Bundesrepublik Deutschland als YOGTZE-Fall bekannt.
  • 1986: Über 1700 Menschen starben am Nyos-See in Kamerun, als der See plötzlich 1,6 Mio. Tonnen Kohlenstoffdioxid ausgaste (eine sogenannte „limnische Eruption“). Das CO2 strömte in zwei nahe liegende Täler und tötete dabei Menschen und Tiere in bis zu 25 km Entfernung. Die Ursache für die Ausgasung ist bis heute nicht bekannt. Bereits 1984 waren am Manoun-See (ebenfalls Kamerun) 37 Menschen bei einem ähnlichen Vorfall ums Leben gekommen.[109][110]

1990er[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1997: Karen Wetterhahn, eine Chemieprofessorin am Dartmouth College, starb an einer Quecksilbervergiftung, zehn Monate nachdem einige Tropfen Dimethylquecksilber auf ihren Schutzhandschuhen gelandet waren. Obwohl Wetterhahn alle Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit der Chemikalie traf, durchdrang diese die Handschuhe und die Haut der Wissenschaftlerin innerhalb von Sekunden. Aufgrund dieses Ereignisses wurden die Verwendung von Dimethylquecksilber als Standard in der Kernspinresonanzspektroskopie eingestellt und die Sicherheitsdatenblätter aktualisiert.[111][112]

21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2000er[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2001: Bernd Brandes ließ sich in Rotenburg freiwillig durch Armin Meiwes töten, um durch diesen verspeist zu werden, was dieser teilweise tat. Meiwes wurde letztendlich wegen Mordes verurteilt.
  • 2006: Steve Irwin, australischer Tierfilmer, starb, als er sich bei Unterwasseraufnahmen einem Stachelrochen auf kürzeste Entfernung annäherte. Als das Tier sich verteidigte, wurde er vom Stachel des Tieres ins Herz getroffen.
  • 2006: Alexander Litwinenko, ehemaliger FSB-Agent, der zum britischen Geheimdienst MI6 überlief, starb an den Folgen einer durch Polonium-210 verursachten Strahlenkrankheit. Das Polonium war ihm vermutlich über kontaminierten Tee verabreicht worden.
  • 2009: Taylor Mitchell, eine kanadische Folksängerin, wurde von zwei Kojoten angegriffen und tödlich verletzt. Sie ist die erste erwachsene Person, die in Nordamerika nachweislich durch einen solchen Angriff ums Leben kam.[113]

2010er[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, Band 1. Leipzig 1837., S. 591, Faksimile auf www.zeno.org, abgerufen am 24. Dezember 2014
  2. Robert H. Brophy: Deaths in the pan-Hellenic games: Arrachion and Creugas. In: American Journal of Philology. Bd. 99, Nr. 3, 1978, S. 363–390, ISSN 0002-9475.
  3. J. C. McKeown (2013), A Cabinet of Greek Curiosities: Strange Tales and Surprising Facts from the Cradle of Western Civilization, Oxford University Press, p. 136, ISBN 978-0-19-998210-3, „The unusual nature of Aeschylus's death...“
  4. Athenaeus, Deipnosophistae, 9.401e.
  5. Alan Cameron: How thin was Philitas?. In: The Classical Quarterly. 41, Nr. 2, 1991, S. 534–8 ISSN 1471-6844.
  6. David Curtis Wright: The History of China. Greenwood Publishing Group, 2001, ISBN 0-313-30940-X
  7. The First Emperor. Oxford University Press, 2007, S. 82, 150, ISBN 978-0-19-152763-0.
  8. Nate Hopper: Royalty and their Strange Deaths. Auf: Esquire.com vom 4. Februar 2013, abgerufen am 24. Dezember 2014
  9. Frank Schweizer: Wie Philosophen sterben. Dr. Bachmaier Verlag, 2003, ISBN 3-931680-42-8
  10. Clemens Jöckle: Der heilige Laurentius : Diakon und Märtyrer. Sadifa-Media, 2008, ISBN 978-3-88786-365-4
  11. Vom Heiligen Laurentius mit seinem Rost. Auf: Lexikus.de, abgerufen am 24. Dezember 2014.
  12. Gregor von Tours: Geschichte der Franken 2.23.
  13. Hypatia biography
  14. Maria Dzielska: Hypatia of Alexandria. Harvard University Press, 1996, ISBN 0-674-43776-4
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