Parteivorsitzender

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Elefantenrunde der Schweizer Parteipräsidenten im Vorfeld der Bundesratswahlen 2011. Von links: Ueli Leuenberger (Grüne), Christian Levrat (SP), Christophe Darbellay (CVP), Fulvio Pelli (FDP.Die Liberalen), Christoph Mörgeli (SVP, in Vertretung von Toni Brunner), Hans Grunder (BDP, verdeckt durch den Moderator Markus Gilli).

Parteivorsitzender – in der Schweiz Parteipräsident, bei bürgerlichen Parteien in Österreich auch Parteiobmann, bei Parteien mit basisdemokratischem Anspruch Bundessprecher – ist der leitende Parteifunktionär, der eine politische Partei nach außen vertritt und faktisch oft auch führt. In der Fach- und auch Alltagssprache wird die Bezeichnung Parteichef synonym oder als Oberbegriff verwendet.[1]

Mögliche Parteiorganisationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parteiorganisationen ohne formellen Vorsitzenden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insbesondere in Staaten mit Mehrheitswahlrecht haben sich die Parteien vielfach aus Zusammenschlüssen von Wahlorganisationen auf Wahlkreisebene gebildet. Im jeweiligen Wahlkreis formierte sich vor der jeweiligen Wahl ein Unterstützerkreis des lokalen Kandidaten. Gleichgesinnte Abgeordnete schlossen sich zu Fraktionen zusammen. Eine eigene Parteiorganisation und damit Parteivorsitzende gab es zunächst nicht. Historische Beispiele für derartige Parteiorganisationen sind die Tories und Whigs im Vereinigten Königreich. Auch die ersten deutschen Parteien – z. B. die Nationalliberale Partei und die Deutsche Zentrumspartei – entstanden zunächst durch ihre Fraktionen. Ab den 1870er Jahren entwickelten sich allmählich Parteistrukturen, die von den Fraktionen unabhängig waren. Die Rolle des Parteichefs (wenn ein solcher überhaupt benannt wurde) blieb aber bis ins 20. Jahrhundert hinein überwiegend unbedeutend. Der jeweilige Fraktionsvorsitzende war der eigentliche Führer der Partei.

Parteiorganisationen mit kollektiver Führung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parteien benötigen nicht zwingend einen Parteivorsitzenden. In den Vereinigten Staaten von Amerika besteht die Führung der beiden großen Parteien Republikaner und Demokraten aus den National Committees, deren Hauptaufgabe die Organisation der Nominierungsparteitage ist. Diese National Conventions wählen die Kandidaten für die Ämter des Präsidenten und Vizepräsidenten und verabschieden das Parteiprogramm. Die Vorsitzenden (Chairmen) dieser National Committees haben geringe politische Bedeutung. Ihre Aufgaben entsprechen denen der Geschäftsführer europäischer Parteien.[2]

Parteiorganisationen mit Doppelspitze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus Proporzgründen verfügen manche Parteien über zwei gleichberechtigte Parteivorsitzende, eine sogenannte Doppelspitze. In Deutschland wird dieses Prinzip von Bündnis 90/Grünen bereits seit der Parteigründung umgesetzt: Qua Satzung besteht eine Doppelspitze nach Geschlecht, in frühen Jahren der Partei waren auch die beiden konkurrierenden Parteiflügel Fundis und Realos an der Parteispitze abgebildet. Zeitweise amtierten dann bis zu drei gleichberechtigte Bundessprecher. Auch die Partei Die Linke verfügt seit 2010 über eine Doppelspitze, die nach Geschlecht und Herkunft aus Ost- und Westdeutschland zusammengesetzt ist.

Parteiorganisationen mit einem Vorsitzenden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parteivorsitzende werden – meist zusammen mit ihren Stellvertretern – auf Parteitagen gewählt, im Regelfall für die maximal zulässige Wahlperiode von zwei Jahren. Die Parteichefs von größeren Parlamentsparteien haben häufig noch weitere hohe Funktionen in Personalunion, wie Regierungschef, Minister oder Fraktionsvorsitzender (in Österreich: Klubobmann). In der Schweiz sind solche Doppelfunktionen selten.

Viele Staaten haben ein Parteiengesetz, das den groben Rahmen für politische Parteien absteckt und oft auch die teilweise Finanzierung der Partei- und Bildungsarbeit (Parteiakademie etc.) durch öffentliche Gelder regelt. In diesem Fall gilt die Verantwortung des Parteichefs und des Finanzreferenten nicht nur parteiintern, sondern auch gegenüber dem Staat und seinem Strafrecht. Die parteiinterne Verantwortung ist durch die Sitzungen des Parteivorstands (bzw. des Präsidiums) und durch periodische Parteitage und die auf ihnen erfolgende „Entlastung“ gegeben. Für die innere Organisation der Partei und die regulären Kontakte zu den Mitgliedern ist jedoch nicht der Vorsitzende, sondern der Parteisekretär oder Generalsekretär zuständig.

Im Regelfall haben Parteichefs schon eine „Parteikarriere“ hinter sich, die sie für ein späteres hohes Parteiamt wie das des Vorsitzenden in Stellung bringt. Die Karriere beginnt vielfach als Studentenfunktionär oder in einer Funktion bei der Parteijugend, bei einer kirchlichen Organisation oder in einer Gewerkschaft.

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Österreich ist der Ausdruck Parteivorsitzender nur bei den Sozialistischen Parteien in Gebrauch: Der Parteichef der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) heißt Bundesparteivorsitzender,[3] ebenso der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ). Die anderen Parteien bezeichnen den Inhaber der Spitzenfunktion als Parteiobmann oder Bundessprecher.

Parteivorsitzende von Bundestagsparteien in der Bundesrepublik Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Aufstellung beschränkt sich auf ausgewählte deutsche Parteien, die seit 1949 im Deutschen Bundestag und dort mindestens in Gruppenstärke vertreten waren.

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parteivorsitz Amtszeit Öffentliche Ämter während der Zeit des Parteivorsitzes Bemerkungen
Konrad Adenauer 1950–1966 Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB), Bundeskanzler (bis 1963), Bundesminister des Auswärtigen (1951–1955) Ehrenvorsitzender
Ludwig Erhard 1966–1967 MdB, Bundeskanzler (1966) Ehrenvorsitzender
Kurt Georg Kiesinger 1967–1971 MdB, Bundeskanzler (bis 1969) Ehrenvorsitzender
Rainer Barzel 1971–1973 MdB, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Erfolgloser Kanzlerkandidat von CDU und CSU bei der Bundestagswahl 1972
Helmut Kohl 1973–1998 Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz (bis 1976), MdB (ab 1976), Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (1976–1982), Bundeskanzler (1982–1998) Ehrenvorsitz ruht seit 2000
Wolfgang Schäuble 1998–2000 MdB, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Angela Merkel seit 2000 MdB, Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (2002–2005), Bundeskanzlerin (ab 2005)

Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parteivorsitz Amtszeit Öffentliche Ämter während der Zeit des Parteivorsitzes Bemerkungen
Josef Müller 1946–1949 Mitglied des Bayerischen Landtags (MdL), Staatsminister der Justiz und Stellvertreter des Bayerischen Ministerpräsidenten (ab 1947)
Hans Ehard 1949–1955 MdL, Bayerischer Ministerpräsident (bis 1954), Staatsminister der Finanzen (1950), Staatsminister für Verkehrsangelegenheiten, Post- und Telegraphenwesen (1951–1952), Präsident des Bayerischen Landtags (ab 1954)
Hanns Seidel 1955–1961 MdL, Bayerischer Ministerpräsident (1957–1960)
Franz Josef Strauß 1961–1988 MdB (bis 1978), Bundesminister der Verteidigung (bis 1963), Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag (1963–1966), Bundesminister der Finanzen (1966–1969), MdL und Bayerischer Ministerpräsident (ab 1978) Erfolgloser Kanzlerkandidat von CDU und CSU bei der Bundestagswahl 1980; im Amt verstorben
Theo Waigel 1988–1999 MdB, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag (bis 1989), Bundesminister der Finanzen (1989–1998) Ehrenvorsitzender
Edmund Stoiber 1999–2007 MdL, Bayerischer Ministerpräsident, MdB (2005) Erfolgloser Kanzlerkandidat von CDU und CSU bei der Bundestagswahl 2002; Ehrenvorsitzender
Erwin Huber 2007–2008 MdL, Staatsminister der Finanzen
Horst Seehofer seit 2008 Bayerischer Ministerpräsident, MdL (seit 2013)

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parteivorsitz Amtszeit Öffentliche Ämter während der Zeit des Parteivorsitzes Bemerkungen
Kurt Schumacher 1946–1952 Vorsitzender des Zonenbeirats der Britischen Besatzungszone (1946), MdB und Vorsitzender der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag (ab 1949) Erfolgloser Spitzenkandidat der SPD bei der Bundestagswahl 1949; Erfolgloser Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten (1949); im Amt verstorben
Erich Ollenhauer 1952–1963 MdB und Vorsitzender der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag Erfolgloser Spitzenkandidat der SPD bei den Bundestagswahlen 1953 und 1957; im Amt verstorben
Willy Brandt 1963–1987 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und Regierender Bürgermeister von Berlin (bis 1966), Bundesminister des Auswärtigen und Stellvertreter des Bundeskanzlers (1966–1969), MdB (ab 1969), Bundeskanzler (1969–1974), Präsident der Sozialistischen Internationale (ab 1976) Erfolgloser Kanzlerkandidat der SPD bei den Bundestagswahlen 1961 und 1965; Ehrenvorsitzender
Hans-Jochen Vogel 1987–1991 MdB und Vorsitzender der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag Erfolgloser Kanzlerkandidat der SPD bei der Bundestagswahl 1983
Björn Engholm 1991–1993 Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtags und Ministerpräsident von Schleswig-Holstein
Rudolf Scharping 1993–1995 Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz (bis 1994), MdB und Vorsitzender der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag (ab 1994) Erfolgloser Kanzlerkandidat der SPD bei der Bundestagswahl 1994
Oskar Lafontaine 1995–1999 Mitglied des Landtags des Saarlandes und Ministerpräsident des Saarlandes (bis 1998), MdB und Bundesminister der Finanzen (ab 1998) Später Vorsitzender der Partei Die Linke (2007–2010)
Gerhard Schröder 1999–2004 MdB und Bundeskanzler
Franz Müntefering 2004–2005 MdB und Vorsitzender der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag
Matthias Platzeck 2005–2006 Mitglied des Landtags Brandenburg und Ministerpräsident von Brandenburg
Kurt Beck 2006–2008 Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz
Franz Müntefering 2008–2009 MdB
Sigmar Gabriel 2009–2017 MdB, Bundesminister für Wirtschaft und Energie (2013–2017), Stellvertreter der Bundeskanzlerin (ab 2013), Bundesminister des Auswärtigen (ab 2017)
Martin Schulz seit 2017 Mitglied des Europäischen Parlaments

Freie Demokratische Partei (FDP)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parteivorsitz Amtszeit Öffentliche Ämter während der Zeit des Parteivorsitzes Bemerkungen
Theodor Heuss 1948–1949 Mitglied des Parlamentarischen Rates Anschließend Bundespräsident (1949–1959)
Franz Blücher 1949–1954 MdB, Bundesminister für Angelegenheiten des Marshallplans (bis 1953), Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit (ab 1953), Stellvertreter des Bundeskanzlers Ab 1956 Mitglied der FVP
Thomas Dehler 1954–1957 MdB, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag
Reinhold Maier 1957–1960 MdB (bis 1959), Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg Ehrenvorsitzender
Erich Mende 1960–1968 MdB, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag (bis 1963), Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen und Stellvertreter des Bundeskanzlers (1963–1966) Ab 1970 Mitglied der CDU
Walter Scheel 1968–1974 MdB, Stellvertreter des Präsidenten des Deutschen Bundestages (bis 1969), Bundesminister des Auswärtigen und Stellvertreter des Bundeskanzlers (1969–1974) Anschließend Bundespräsident (1974–1979); Ehrenvorsitzender
Hans-Dietrich Genscher 1974–1985 MdB, Bundesminister des Auswärtigen und Stellvertreter des Bundeskanzlers (mit zweiwöchiger Unterbrechung 1982) Ehrenvorsitzender
Martin Bangemann 1985–1988 Bundesminister für Wirtschaft, MdB (ab 1987)
Otto Graf Lambsdorff 1988–1993 MdB Ehrenvorsitzender
Klaus Kinkel 1993–1995 Bundesminister des Auswärtigen und Stellvertreter des Bundeskanzlers, MdB (ab 1994)
Wolfgang Gerhardt 1995–2001 MdB, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag
Guido Westerwelle 2001–2011 MdB, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag (2006–2009), Bundesminister des Auswärtigen und Stellvertreter der Bundeskanzlerin (ab 2009)
Philipp Rösler 2011–2013 Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Stellvertreter der Bundeskanzlerin
Christian Lindner seit 2013 Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender der FDP-Fraktion

Bündnis 90/Die Grünen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parteivorsitz Amtszeit Öffentliche Ämter während der Zeit des Parteivorsitzes Bemerkungen
Manon Maren-Grisebach 1982–1983
Wilhelm Knabe 1982–1984
Rainer Trampert 1982–1987
Rebekka Schmidt 1983–1984
Lukas Beckmann 1984–1987
Jutta Ditfurth 1984–1988 Ab 1991 Mitglied der Ökologischen Linken
Regina Michalik 1987–1988
Christian Schmidt 1987–1988
Ralf Fücks 1989–1990
Ruth Hammerbacher 1989–1990
Verena Krieger 1989–1990
Renate Damus 1990–1991
Heide Rühle 1990–1991
Hans-Christian Ströbele 1990–1991
Ludger Volmer 1991–1994
Christine Weiske 1991–1993
Marianne Birthler 1993–1994
Krista Sager 1994–1996
Jürgen Trittin 1994–1998
Gunda Röstel 1996–2000
Antje Radcke 1998–2000
Renate Künast 2000–2001
Fritz Kuhn 2000–2002
Claudia Roth 2001–2002
Angelika Beer 2002–2004 Ab 2009 Mitglied der Piratenpartei
Reinhard Bütikofer 2002–2008
Claudia Roth 2004–2013 MdB
Cem Özdemir seit 2008 Mitglied des Europäischen Parlaments (bis 2009), MdB (ab 2013)
Simone Peter seit 2013

Die Linke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgeführt sind die Vorsitzenden der Partei Die Linke, früher Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS). 2007 trat die Vereinigung Arbeit und Soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative (WASG) der PDS bei; die nunmehr vergrößerte Partei änderte ihren Namen in Die Linke. Die Vorsitzenden der WASG sind nicht aufgeführt.

Parteivorsitz Amtszeit Öffentliche Ämter während der Zeit des Parteivorsitzes Bemerkungen
Gregor Gysi 1989–1993 Mitglied der Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik und Vorsitzender der PDS-Fraktion (1990), MdB und Vorsitzender der PDS-Gruppe im Deutschen Bundestag (ab 1990)
Lothar Bisky 1993–2000 Mitglied des Landtags Brandenburg und Vorsitzender der Fraktion PDS-LL (bzw. ab 1994 PDS)
Gabriele Zimmer 2000–2003 Mitglied des Thüringer Landtags
Lothar Bisky 2003–2010 Mitglied des Landtags Brandenburg (bis 2005), Vorsitzender der PDS-Fraktion (bis 2004), Vizepräsident des Landtags Brandenburg (2004–2005), MdB (2005–2009), Vorsitzender der Europäischen Linken (2007–2010), Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender der Fraktion GUE-NGL (ab 2009)
Oskar Lafontaine 2007–2010 MdB (bis 2010), Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag (bis 2009), Mitglied des Landtags des Saarlandes und Vorsitzender der Fraktion Die Linke (ab 2009)
Gesine Lötzsch 2010–2012 MdB
Klaus Ernst 2010–2012 MdB
Katja Kipping seit 2012 MdB
Bernd Riexinger seit 2012 Erfolgloser Spitzenkandidat zur Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Parteivorsitzender – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Parteichef – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. So gibt die ISCO 08 in der deutschen Fassung unter 1114 Leitende Bedienstete von Interessenorganisationen die beiden Bezeichnungen Parteichef und Parteivorsitzender als Beispiel. ISCO 08 Gemeinsame deutschsprachige Titel und Erläuterungen auf Basis der englischsprachigen Version 1.5a vom April 2011. Stand der Bearbeitung: April 2011, S. 14 (pdf, statistik.at)
  2. Nils Müller: Das Parteiensystem der USA – Ein Überblick, ISBN 978-3-656-03591-6, S. 8 ff.
  3. § 47 Organisationsstatut, Fassung 2010