Gendersternchen

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jede*r
Das Sternchen als Genderzeichen
zur inkludierenden Abkürzung
der Beidnennung „jede / jeder“

Genderstern(chen), auch Gender-Sternchen oder Gender-Star (von englisch gender [ˈdʒɛndɐ] „soziales Geschlecht“), bezeichnet den Einsatz des Sternchens (Asterisk) als Mittel der geschlechtergerechten Schreibung im Deutschen, um in Personenbezeichnungen neben männlichen und weiblichen auch weitere Geschlechter und Geschlechtsidentitäten typografisch sichtbar zu machen und einzubeziehen (vergleiche Divers, Drittes Geschlecht). Das als Platzhalter bekannte Schriftzeichen wird hierbei genutzt zur Vermeidung des generischen Maskulinums (Künstler), um in der verkürzten Paarform (Künstler/-innen) den Schrägstrich zu ersetzen und die Bedeutung zu erweitern: Künstler*innen. Im Singular kann auch eine Person bezeichnet werden, die nicht männlich oder weiblich ist (nichtbinär): Alex ist ein*e Künstler*in. Unpassend ist das Sternchen, wenn sich nicht zwei einzeln lesbare Ausdrücke ergeben, beispielsweise bei „Kolleg*in“ (Kollege fehlt), bei Umlautungen wie „Ärzt*in“ (Arzt fehlt) oder bei nicht übereinstimmenden grammatischen Bezügen: „ein*e Abgeordnete*r“ (siehe Problemfälle bei Kurzformen). Der Genderstern verbreitete sich ab 2009 als Weiterentwicklung der 2003 vorgeschlagenen Schreibweise mit Gender-Gap (Künstler_innen). Beim Vortragen werden Sternchen oder andere Genderzeichen mit einer „Gender-Pause“ wie ein Bindestrich gesprochen: Künstler-innen [ˈkʏnstlɐˌʔ ɪnən], was einem Glottisschlag entspricht. Der Gebrauch eines Sternchens im Wortinneren ist allerdings nicht Bestandteil der amtlichen Rechtschreibung, aber der Rechtschreibrat beobachtet ihn aufmerksam. Das Wort „Gendersternchen“ wurde 2018 zum Anglizismus des Jahres gewählt.

Ein Teil der Behörden und Verwaltungen im deutschsprachigen Raum empfehlen in ihren Sprachleitfäden die Verwendung des Gendersterns für die interne und externe Kommunikation, etwa die Stadtverwaltung Hannover und die Universität Wien. Mit gleicher Wirkung verwenden die Stadt Lübeck und einige Medien seit 2019 den Gender-Doppelpunkt (Mitarbeiter:innen). Dagegen erkennt die Gesellschaft für deutsche Sprache das Sternchen, andere Genderzeichen oder Gender-Pausen nicht als geeignetes Mittel an, um diskriminierungsfreie Sprache umzusetzen.

Aussprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ʔ
IPA-Lautsymbol
für den
Glottisschlag

anhören: [ˌʔaːʔaˈʔaː]

Um das Gendersternchen oder ein anderes Genderzeichen als Platzhalter für weitere mögliche Geschlechter und Geschlechtsidentitäten zu verdeutlichen, wird es beim Sprechen meist mit einer winzigen Pause angedeutet („Gender-Pause“), vergleichbar einer gesprochenen Wortfuge. Fachsprachlich ist das ein Glottisschlag (stimmloser, glottal gebildeter Verschlusslaut), der im Internationalen Phonetischen Alphabet mit dem fragezeichenähnlichen Lautsymbol „ʔ“ angezeigt wird. Dieser akustische Effekt entspricht dem kleinen Moment, der beim Unterscheiden zweier Silben oder selbstständiger Vokale auftritt, beispielsweise bei der Aussprache des Verbs „beachten“: [bəˈ ʔ axtʰən] be-achten.[1][2] Der Glottisschlag (englisch glottal stop) spielt auch eine Rolle im Gesang, so beginnen viele Vortragende in Popsongs eine Liedzeile aus einem solchen Verschlusslaut (Plosiv) heraus.[3]

Abgekürzte Schreibweisen mit Genderzeichen werden gesprochen wie zwei Wörter mit Bindestrich: Künstler-innen [ˈkʏnstlɐˌʔ ɪnən].[4] Das betrifft den Stern in Künstler*innen, den Gender-Doppelpunkt in Künstler:innen, den Gender-Gap in Künstler_innen und den Mediopunkt in Künstler·innen, manchmal auch zweigeschlechtliche Abkürzungen wie das Binnen-I in KünstlerInnen oder den Gender-Schrägstrich in Künstler/innen. Demgegenüber sind gemäß Duden die beiden amtlich anerkannten Abkürzungsformen mit Schrägstrich plus Ergänzungsstrich (Künstler/-innen)[5] oder eingeklammert: Künstler(innen), als vollständige Beidnennung zu lesen: Künstler und Künstlerinnen.

In den öffentlich-rechtlichen Sendern wird seit der Corona-Krise 2020 ein verstärktes Gendern bemerkt, so ist beispielsweise in den ARD-Tagesthemen oder bei Anne Will stellenweise bei der Aussprache von paarigen Personenbezeichnungen eine Gender-Pause hörbar (siehe Gendern in den Medien).

Vorleseprogramme

Die gängigen Vorleseprogramme (Screenreader) haben 2020 noch Schwierigkeiten mit der passenden Aussprache des Gendersterns und geben beispielsweise wörtlich „Künstler-Stern-in“ aus. Das Zeichen wird unter Umständen aber als „Sternchen“, „Asterisk“ oder „Pause“ vorgelesen, manchmal auch gar nicht, so dass nur die weibliche Wortform ausgesprochen wird (missverständlich als generisches Femininum).[6] Ein Gender-Gap wird vorgelesen als „Künstler-Unterstrich-in“, ein Binnen-I als „Künstlerin“ ohne Pause. Nur der Doppelpunkt erzeugt eine kleine Pause beim Vorlesen: „Künstler: in“.[7]

Zur Barrierefreiheit erklärt im Oktober 2019 die Website des Europäischen Sozialfonds (beim deutschen Bundesministerium für Arbeit und Soziales), dass sich in Screenreadern die Ansage von Sonderzeichen wie Sternchen oder Unterstrich abschalten oder durch ein Leerzeichen ersetzen lasse: Künstler in.[8][9]

Auch Brailleschrift-Displays für sehbehinderte oder blinde Menschen haben diese Mängel, weil sie meist nur die Ausgabe eines Screenreaders verarbeiten. Für beide Programmarten gelten Sternchen und Unterstrich bisher nicht als eindeutig barrierefrei; aus diesem Grund wird der Doppelpunkt in einigen aktuellen Sprachleitfäden empfohlen.

Kritik seitens des DBSV

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) veröffentlichte im April 2019 unter dem Titel Gendern eigene Richtlinien (aktualisiert im Juni 2020). Zum kurzen Punkt Gendern männlich/weiblich heißt es: „Ein vorangestellter Satz, dass Personenbezeichnungen als geschlechtsneutral zu verstehen sind, reicht nicht.“ Um das Vorlesen zu ermöglichen, sollen paarige Bezeichnungen ausformuliert werden (Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter). „Gendern durch Sonderzeichen und Typografie […] ist nicht zu empfehlen“ (Mitarbeiter_innen, Mitarbeiter/-innen, MitarbeiterInnen, Mitarbeiter*innen, Mitarbeiter:innen). Zum Punkt Gendern männlich/weiblich/divers heißt es kurz: „Für einen Beschluss dazu ist es zu früh.“ Hier wird jedoch bei längeren Texten als „Übergangslösung“ ein vorangestellter Satz zur Neutralität ermöglicht.[10]

Kritik seitens der GfdS

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) stellt einen eigenen Redaktionsstab beim Deutschen Bundestag zu dessen Beratung bei allen Sprachfragen, um Texte aller Art auf sprachliche Richtigkeit und Verständlichkeit zu überprüfen, ebenso Anfragen zum geschlechtergerechten Formulieren und zu Stil, Grammatik und Rechtschreibung.

Im August 2020 erklärte die GfdS zu ihrer Ablehnung des Gendersterns (siehe unten), dass auch Gender-Pausen im Allgemeinen problematisch und nicht zu empfehlen seien: „Wird das Gendersternchen oder eine vergleichbare Form beim Vorlesen eines Textes als Zeichen ignoriert, wird die feminine Form gesprochen (Leserin). Diese kann nicht mehr als geschlechtergerecht oder genderneutral betrachtet werden. Eine Gender-Sprechpause zwischen der maskulinen Form und dem Movierungssuffix entspricht nicht den Aussprachenormen. Es sind zudem Fälle denkbar, in denen die maskuline Form und das Movierungssuffix für einen kurzen Moment als separate Wörter – z. B: Spieler und innen (vs. außen) – verstanden werden.“ Zu Computerprogrammen wurde angemerkt: „Asterisken, Unterstriche und Doppelpunkte werden dabei nicht einheitlich interpretiert, die Barrierefreiheit ist eingeschränkt.“ Insbesondere bliebe unklar, wie Gender-Pausen zu verschriftlichen seien:[11]

„Werden in der gesprochenen Sprache Gender-Pausen als Entsprechungen von Gendersternchen oder vergleichbaren Formen verwendet, ist unklar, wie diese verschriftlicht werden sollen (z. B. wenn ein Protokoll einer Rede angefertigt wird). Es ist nicht hörbar, welche Variante (Sternchen, Unterstrich, Doppelpunkt o.  a.) von der sprechenden Person intendiert ist; Vermerke wie Pause sind nicht in allen Textsorten üblich oder erwünscht.“

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon im 19. Jahrhundert entwickelte sich für paarige Personenbezeichnungen eine verkürzende Schreibweise mit Klammern, bei der die weibliche Wortendung eingeklammert an die männliche Bezeichnung angehängt wird: Schüler(innen). Ab den 1940ern verbreitete sich die Schreibweise mit Schrägstrich plus Bindestrich: Schüler/-innen. Im Rahmen der zweiten Frauenbewegung ab den 1960ern wurde der Schrägstrich verstärkt eingesetzt, um Frauen sichtbar zu machen, während allgemein noch der Gebrauch von rein männlichen Personenbezeichnungen zur geschlechtlichen Verallgemeinerung üblich war (generisches Maskulinum: Schüler). Ab den späten 1970er-Jahren entwickelte die Feministische Linguistik das Konzept der „geschlechtergerechten Sprache“ und passende Formulierungsmöglichkeiten, um Frauen auch sprachlich gleich zu behandeln. Befördert wurde diese Entwicklung durch die UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau im Jahr 1979 und den von den Vereinten Nationen 1987 veröffentlichten Guide to Non-Sexist Language (Leitfaden für einen nicht-sexistischen Sprachgebrauch).[12]

1981 war der Vorschlag aufgekommen, den Schrägstrich mit dem nachfolgenden kleinen „i“ zum Großbuchstaben „I“ zusammenzuziehen, als Binnen-I bezeichnet: SchülerInnen. Daran kritisierte in der Folge die Queer-Theorie, dass mit dem Binnen-I nur die Zweigeschlechtlichkeit betont werde, aber weitere Geschlechter und Geschlechtsidentitäten wie nichtbinäre oder intergeschlechtliche Personen sprachlich ausgeschlossen blieben (vergleiche Gender).[13][14] Im Jahr 2003 wurde vorgeschlagen, die zweigeschlechtlichen Abkürzungen mit Schrägstrich oder Binnen-I durch einen Unterstrich zwischen der männlichen Wortform und der weiblichen Endung zu erweitern, um „einen anderen Ort von Geschlechtlichkeit“ zu öffnen: Schüler_innen.[15] Diese genderinkludierende Schreibweise wurde im Anschluss als Gender-Gap oder Gendergap bezeichnet („Geschlechtslücke“).

Aufkommen des Sternchens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Folge wurde der Unterstrich ausgetauscht gegen ein Sternchen (Asterisk). Dieses Schriftzeichen wird seit über 50 Jahren auf Computersystemen als Platzhalter (Wildcard) für eine beliebige Zeichenkette verwendet; beispielsweise zeigt eine Windows-Suche nach *.txt alle vorhandenen Textdateien an, wobei der hochgestellte Stern beliebige Dateinamen repräsentiert.

Sternchen im Schrift­font Times New Roman

Die erste schriftliche Erwähnung als Genderzeichen hatte das Sternchen in der Diskussionsgruppe Gendertalk, die sich regelmäßig in Wien traf und ab 2004 auch verschiedene sprachliche Varianten ausprobierte, um aus der Zweigeschlechternorm auszubrechen. Allerdings war das Zeichen gedacht zur Entgeschlechtlichung der Sprache und sollte als Ersatz der männlichen und weiblichen Wortendungen dienen: „lieb* Les*“ (lieber Leser / liebe Leserin).[13]

2009 findet sich der Stern dann im Leitfaden zum geschlechtergerechten Sprachgebrauch von Beatrice Fischer und Michaela Wolf am Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien, gedacht zur Verwendung in Lehrveranstaltungen und wissenschaftlichen Arbeiten: „Das Gender Gap kann auch mit einem Sternchen * zum Ausdruck gebracht werden.“ Hierbei wird der Unterstrich (Akademiker_in) ersetzt durch den Stern: Akademiker*in.[16]

2010 erwähnt ein Gutachten der deutschen Antidiskriminierungsstelle des Bundes die Schreibweise mit Sternchen in Zusammenhang mit intergeschlechtlichen und Transgender-Personen: „Trans* ist ein recht junger, im deutschsprachigen Raum inzwischen verbreiteter, weit gefasster Oberbegriff für eine Vielfalt von Identitäten und Lebensweisen. Dabei dient der Stern * als Platzhalter für diverse Komposita“ (Wortzusammensetzungen).[17]

Aufkleber auf einem Hinweis­schild in Kiel an der Hörnbrücke (2015)

Zunächst war das Sternchen nur im hochschulischen Umfeld gebräuchlich, ab 2015 trat es zunehmend auch in anderen Bereichen auf,[18] etwa in öffentlichen Verwaltungen und Institutionen.[19] In Dokumenten der deutschen Partei Bündnis 90/Die Grünen ist der Genderstern seit einem Parteitagsbeschluss von 2015 der „Regelfall“, um inter- und transgeschlechtliche Personen nicht zu diskriminieren.[20][21][18] Für offizielle Schriftstücke des Berliner Senats wurde er 2017 eingeführt;[22][23] bereits in der Berliner Koalitionsvereinbarung war er 2016 verwendet worden.[24][25] Auch in einigen Organisationsnamen findet sich der Stern: Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (ab 2013), Berufsverband Bildender Künstler*innen Berlin (ab 2017) oder Internationale Konföderation der Arbeiter*innen (ab 2018).

Wortherkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Gendersternchen“ ist ein neugeprägtes Wort (Neologismus),[26] das sich erst Ende der 2010er-Jahre aus der ursprünglichen Form „Genderstar“ und „Gender-Star“ entwickelte. Diese Bezeichnung für das Schriftzeichen „Sternchen“ war eine Pseudo-Lehnwortbildung aus dem Englischen: gender meint das soziale Geschlecht und star einen Himmelsstern. Es ist kein tatsächliches Lehnwort, weil das Sternchen in der englischen Schriftsprache nicht verwendet wird; im Englischen haben Personenbezeichnungen kein grammatisches Geschlecht und sind geschlechtsneutral (siehe Gendersprache im Englischen).[27]

Anglizismus des Jahres 2018

Das Wort „Gendersternchen“ wurde zum „Anglizismus des Jahres 2018“ gekürt. Damit war nicht seine Bedeutung als Genderzeichen gemeint, sondern nur die Wortbildung; der Juryvorsitzende Anatol Stefanowitsch fasste zusammen: „ob das Gendersternchen eine Bereicherung für die deutsche Sprache ist, bleibt abzuwarten – das Wort Gendersternchen ist es auf jeden Fall.“[28][27]

Rechtschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Umgang mit dem Genderstern ist nicht Bestandteil der offiziellen Rechtschreibregeln.

Rat für deutsche Rechtschreibung

Im November 2018 analysierte der Rat für deutsche Rechtschreibung (RdR) auch die Vorkommen des Gendersternchens in Textsorten und dazu bestehende Leitlinien und stellte zunächst im Vergleich zum Binnen-I fest: „die Frequenz dieser Form ist immer noch um den Faktor 15 größer als die des Asterisks. […] Mit der Frequenzsteigerung des Asterisks geht im Gegenzug die geschlechtergerechte Schreibung mit Paarformen zurück.“[19] In seinem Bericht wollte der Rat noch keine Empfehlung für die Aufnahme in die amtliche Rechtschreibung aussprechen,[29] erklärte aber, dass

„der gesellschaftliche Diskurs über die Frage, wie neben männlich und weiblich ein drittes Geschlecht oder weitere Geschlechter angemessen bezeichnet werden können, sehr kontrovers verläuft. Dennoch ist das Recht der Menschen, die sich weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen, auf angemessene sprachliche Bezeichnung ein Anliegen, das sich auch in der geschriebenen Sprache abbilden soll. Die Beobachtung der geschriebenen Sprache zeigt dazu derzeit […] verschiedene orthographische Ausdrucksmittel wie Unterstrich (Gender-Gap), Asterisk (Gender-Stern) […].“[30]

Der Rat begründete dieses Abwarten: „Die Erprobungsphase verschiedener Bezeichnungen des dritten Geschlechts verläuft in den Ländern des deutschen Sprachraums unterschiedlich schnell und intensiv. Sie soll nicht durch vorzeitige Empfehlungen und Festlegungen des Rats für deutsche Rechtschreibung beeinflusst werden.“[30][29]

Duden

Anfang 2020 nahm Duden online das Wort „Genderstern“ auf und nennt dazu zwei Beispiele: „der Genderstern bei ‚Lehrer*in‘; die Debatte um den Genderstern“. Die Bedeutung wird angegeben als:

„(bei Personenbezeichnungen) zwischen Wortstamm beziehungsweise maskuline Flexionsendung und feminine Flexionsendung gesetzter Asterisk, der der sprachlichen Gleichbehandlung aller Geschlechter dienen soll (z. B. Leiter*innen, Pilot*in)“

Duden online[31]

Das Duden Handbuch geschlechtergerechte Sprache erklärte im April 2020 zur Normierung:

„Aktuell, im Frühjahr 2020, sind diese Möglichkeiten, d. h. Binnen-I, Genderstern, Gendergap, Doppelpunkt und Mediopunkt zwar noch nicht Bestandteil der amtlichen Rechtschreibung, doch sind die drei zuerst genannten als weitverbreitete und legitime Mittel des Strebens nach geschlechtergerechtem schriftlichen Ausdruck durchaus anerkannt und werden auch in den Sitzungen des Rats für deutsche Rechtschreibung zumindest diskutiert – besonders der Gebrauch des Gendersterns wird von Rechtschreibrat intensiv beobachtet.“[32]

Im August 2020 erschien die 28. Auflage des Rechtschreibdudens mit einer dreiseitigen Übersicht Geschlechtergerechter Sprachgebrauch, in der keine Regeln oder Normen vorgegeben, sondern nur Möglichkeiten aufgezeigt werden, die aktuell im Deutschen zur geschlechtergerechten Formulierung zu finden sind.[33] Zum Sternchen erklärt der Duden:

„Vom amtlichen Regelwerk nicht abgedeckt sind Schreibweisen wie die folgenden: mit Genderstern (Asterisk): Schüler*innen […]
Es ist zu beobachten, dass sich die Variante mit Genderstern in der Schreibpraxis immer mehr durchsetzt. Zu finden ist sie besonders in Kontexten, in denen Geschlecht nicht mehr nur als weiblich oder männlich verstanden wird und die Möglichkeit weiterer Kategorien angezeigt werden soll.“[5]

DIN 5008

Die im März 2020 erschienene Ausgabe der DIN 5008 Schreib- und Gestaltungsregeln für die Text- und Informationsverarbeitung listet unter den Beispielen zur Briefanrede eines mit Gendersternchen: „Sehr geehrter Regierender Bürgermeister, sehr geehrte Bezirksbürgermeister*innen“. Unter der Liste mit Beispielen erfolgt ein Hinweis: „Zunehmend ist zum Gendern auch die Verwendung von speziellen Zeichen, wie ‚*‘ oder ‚_‘ gängig. Es empfiehlt sich, die Entwicklung der deutschen Rechtschreibung zu beobachten.“[34] Weil DIN 5008 keine Rechtschreibungsfragen regelt,[35] widerspricht weder die Verwendung des Sternchens noch die eines anderen Zeichens an dieser Stelle den Regeln dieser Norm. In einem Informationsflyer nennt der herausgebende Westermann-Verlag das Sternchen unter anderem „Zeichen für gender-gerechte Sprache“ mit den Beispielen „Lehrer*innen, Kolleg*innen“ (diese Beispiele sind aber nicht wörtlich der DIN 5008 entnommen).[36]

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2001 verpflichtet das Bundesgleichstellungsgesetz (BGleiG) dazu, Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen; es legt in § 1 als Ziel des Gesetzes fest: „Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Bundes sollen die Gleichstellung von Frauen und Männern auch sprachlich zum Ausdruck bringen. Dies gilt auch für den dienstlichen Schriftverkehr“ (siehe Details zum generischen Maskulinum). Nach den Verfassungsurteilen zur dritten Geschlechtsoption „divers“ 2017 in Deutschland und 2018 in Österreich erschienen zahlreiche angepasste Ratgeber und Leitlinien zur geschlechtergerechten Sprache; einige Behörden und Verwaltungen übernahmen nun offiziell das Gendersternchen als Schreibweise. In der LGBT-Szene wird der Stern weiterhin wie selbstverständlich verwendet („Trans*personen, trans* Personen“), um die Diversität der sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten zum Ausdruck zu bringen.[37]

Der Deutsche Frauenrat, die Vereinigung von rund 60 bundesweit aktiven Frauenorganisationen mit fast 12 Millionen Mitgliedern, nutzt den Stern seit Juli 2019 als Hauptschreibweise („Bürger*innen“).[38][39]

Der Europäische Sozialfonds (ESF), angesiedelt beim deutschen Bundesministerium für Arbeit und Soziales, verwendet und empfiehlt den Stern seit Oktober 2019: „Zur Berücksichtigung des 3. Geschlechts (‚Divers‘) und aus Gründen der Barrierefreiheit bevorzugen wir den Gender-Stern.“ In Bezug auf Vorleseprogramme wird erklärt: „Blinde Menschen können außerdem die Ansage von Sonderzeichen wie dem Gender-Stern durch die Software abschalten.“[8] Auf die Empfehlung des Sternchens seitens des ESF bezieht sich auch die Stadt Kiel im Juni 2020.[40]

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) empfiehlt seit April 2020 neben geschlechtsneutralen Formulierungen für passende Textstellen auch Beidnennung und Genderstern.[41][42]

Stadtverwaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hochschulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Berlin empfiehlt die Technische Universität seit 2018 den Genderstern zur „geschlechterumfassenden Benennung.“[57] Die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf empfiehlt im April 2020 möglichst neutrale Formulierungen, andernfalls das Sternchen: „Dadurch wird Raum symbolisiert für Personen, die sich in einem zweigeschlechtlichen System nicht wiederfinden. […] Vielmehr werden diese durch das symbolische Sternchen als Bindeglied dargestellt, das in alle Richtungen ‚strahlt‘“.[58]

In Baden-Württemberg gilt an der Universität Konstanz seit Januar 2020: „Im Ausnahmefall, wenn keine Genderumschreibung möglich ist, kann alternativ der Asterisk – das sogenannte Gendersternchen * – verwendet werden: Beispielsweise Referent*innen.“[59]

In Mecklenburg-Vorpommern nutzt die Universität Greifswald den Genderstern, seit der Senat dies im April 2019 offiziell beschlossen hat.[60]

In Nordrhein-Westfalen schreibt seit 1999 das Landesgleichstellungsgesetz NRW die geschlechtergerechte Sprache für den öffentlichen Dienst vor: Es sollen geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen verwendet werden, oder wenn solche nicht gefunden werden können, die weibliche und die männliche Sprachform (LGG § 4, siehe Gesetzestext). Viele Hochschulen in NRW haben ihre Leitlinien zur gendersensiblen Sprache aktualisiert und einige empfehlen mittlerweile das Gendersternchen:

  • Die Universität Köln verwendet bereits seit 2014 sowohl Genderstern als auch Gender Gap – in der 6. Auflage des Leitfadens ÜberzeuGENDERe Sprache empfiehlt das Gleichstellungsbüro im Februar 2020 das Sternchen: „Denn wir verfolgen das Ziel, alle geschlechtlichen Identitäten in unserer Sprache abzubilden.“[61]
  • Die Universität Bielefeld nutzt den Genderstern, seit er „anlässlich der Änderung im Personenstandsgesetz von 2018 durch das Hinzufügen der Geschlechtsbezeichnung ‚divers‘ im Sommer 2019 von Universitätsentwicklungskommission und Senat ausdrücklich empfohlen“ wurde.[62]

In Österreich empfiehlt Ende 2019 die Dienstleistungseinrichtung Personalwesen und Frauenförderung der Universität Wien: „Um die Realität geschlechtlicher Vielfalt sprachlich sichtbar zu machen, sollte mit Sternchen * gegendert werden.“ Hingewiesen wird dabei aber auf die Probleme mit Vorleseprogrammen.[63][64]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits Ende 2016 beschließt das Onlinemagazin ze.tt, den Genderstern zu verwenden: „Liebe Nutzer*innen! […] Damit Frauen, Männer, Transsexuelle und Andersgeschlechtliche gleichberechtigt auch in Worten zum Ausdruck kommen, haben wir uns in unserer Berichterstattung bewusst für das * entschieden.“[65][66]

Seit Februar 2019 empfiehlt der Norddeutsche Rundfunk (NDR) den Genderstern in seiner internen und externen Kommunikation („der*die Musiker*in“), neben geschlechtsneutralen oder verallgemeinernden Formulierungen: „Anzuwenden auf Texte von Regelwerken, die dienstliche Kommunikation sowie bei Bedarf auf das redaktionelle Texten.“[67][68]

Im Juni 2019 führte die deutsche Frauenzeitschrift Brigitte in ihrer Ausgabe zum 65-Jahr-Jubiläum das Sternchen zum Gendern ein, neben inkludierenden Formulierungen. Die Entscheidung sei bereits im Frühjahr 2019 getroffen worden, erklärte Claudia Münster, stellvertretende Chefredakteurin: „Gendern ist wichtig als Symbol, Botschaft und Beweis für den Gebrauch einer fairen Sprache, die alle Geschlechter gleich einbezieht“. Die Leserinnenreaktionen seien nach wie vor gemischt. Stellenweise werde auch das generische Femininum verwendet.[69]

Anfang 2020 führt der skandinavische Streamingdienst Spotify kommentarlos das Gendersternchen ein: „Künstler*innen“.[70]

Im Februar 2020 macht das Medienunternehmen news aktuell eine Online-Umfrage bei deutschen Pressestellen und PR-Agenturen: 14 % der 415 befragten Kommunikatoren nutzen Gendersternchen. In der Schweiz werden 92 Kommunikatoren befragt: 13 % gebrauchen es (siehe Auswertungstabelle).[71][72]

Zum Weltfrauentag im März 2020 erklären die Redakteurinnen von dieStandard.at, nach 20 Jahren Binnen-I nun den Genderstern zu verwenden, „um mehr als zwei Geschlechter sichtbar zu machen.“[73]

Im August 2020 kündigt der Jugendsender Radio Fritz des RBB an, als erster ARD-Sender eine gendergerechte Sprechweise in seinen Nachrichten zu verwenden und auf Wunsch der Redaktion das Gendersternchen als Zeichen der Vielfalt zu nutzen; es werde mit einer Gender-Pause zum Ausdruck gebracht. Außerhalb der Nachrichtenredaktion sei es den Moderierenden freigestellt, wie und ob sie Geschlechtergerechtigkeit in ihrer eigenen Sprechweise umsetzten.[74]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprachwissenschaftler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch – ein Verfechter geschlechtergerechter Sprache – kritisierte 2015 den Beschluss von Bündnis 90/Die Grünen, den Genderstern einzuführen: Seine allgeschlechtliche Bedeutung sei nur äußerlich zugewiesen und werde nicht getragen von einem allgemein verbreiteten Verständnis des Symbolgehalts; die Verbindlichkeit seiner Verwendung schließe andere Genderformen aus, so auch die seit Jahrzehnten bekannten Schrägstrichformen und das Binnen-I.[21]

Die feministische Sprachwissenschaftlerin Luise F. Pusch – eine der ersten Unterstützerinnen des Binnen-I als geschlechtergerechte Lösung – kritisierte 2019 den Genderstern: „es zerstört eine gewachsene feministische Lösung dieses Problems: das große I […] Die sprachliche Diskriminierung von Frauen betrifft 52 Prozent der Bevölkerung, die Transgender-Community macht weit weniger als ein Prozent aus. Natürlich hat sie auch sprachliche Rechte, und es ist richtig, dass sie in die Debatte um Männer und Frauen eingreift, weil es auch bei ihr um das Geschlecht geht – aber das Gendersternchen ist nicht die richtige Lösung.“[75] Es schaffe die „sprachliche Unsichtbarkeit der Frau“ nicht ab. Genau wie die Schreibung mit Schrägstrich oder Klammern: Lehrer/innen, Lehrer(innen), symbolisiere das Sternchen mit angehängter weiblicher Wortendung, dass Frauen „die zweite Wahl“ seien.[76] Pusch erklärt: „Es zerreißt die Wörter in drei Teile: Maskulinum – Genderstern – weibliche Endung. […] Männer bekommen den Wortstamm und somit den ersten Platz, Transgender-Personen bekommen den zweiten Platz, Frauen wird mit der Wortendung der letzte Platz zugewiesen. Das ist für Frauen nicht akzeptabel.“ Um den „femininen Gesamteindruck“ zu erhalten, schlägt Pusch „das ‚i‘ mit Sternchen bisher nur handschriftlich“ vor: Dabei würde der Stern über dem „i“ der generischen Femininform stehen (etwa: Lehrerîn, Lehrerînnen).[77] Pusch vertritt seit 1984 die alleinige generische Verwendung femininer Bezeichnungsformen, 2018 erklärt sie: „Das Femininum enthält ja auch sichtbar das Maskulinum: Lehrer ist in Lehrerin deutlich enthalten. Das Femininum ist die Grundform, das Maskulinum die Schwundform“ (siehe auch Puschs Kritik am Unterstrich).[78]

Zur Gender-Pause (Glottisschlag) meinte Pusch im September 2020, „vollendet geschlechtergerecht“ sei der „Knacklaut zur ‚Verlautbarung‘ des Femininums mit Genderstern für gemischtgeschlechtliche Gruppen: Expert*innen, Bürger*innenversammlung“, der seit der Corona-Krise in öffentlich-rechtlichen Medienanstalten zu hören ist (siehe Gendern in den Medien).[79]

Gesellschaft für deutsche Sprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) gab im August 2020 in einer Pressemitteilung bekannt, dass „Gendersternchen und Co. mit deutscher Rechtschreibung nicht konform“ seien: „Die GfdS befürwortet zwar grundsätzlich eine diskriminierungsfreie Sprache, das sogenannte Gendersternchen (z. B. Leser*in) stellt aber aus sprachlicher Sicht kein geeignetes Mittel dar, um dieses Anliegen umzusetzen.“ Bei der Verwendung entstünden auch teilweise grammatisch falsche Formen, beispielsweise bei der singularen Personenbezeichnung Arzt*in oder Ärzt*in. Die Kritik und Ablehnung beträfe auch vergleichbare Ausdrucksmittel wie Gender-Gap (Unterstrich), Gender-Doppelpunkt oder Mediopunkt. Außerdem würde die Verwendung solch unterschiedlicher genderneutraler Formen zu einer uneinheitlichen Rechtschreibung führen. Ungeklärt bliebe auch, wie Personenbezeichnungen mit einem Gendersternchen ausgesprochen werden sollten – selbst durch das Einlegen einer Sprechpause zwischen maskuliner Wortform und femininer Endung blieben Unsicherheiten im Verständnis (siehe oben Kritik an Gender-Pausen). Die GfdS fasste zusammen:[80]

„Die orthografische und grammatische Richtigkeit und Einheitlichkeit, die (Vor-)Lesbarkeit und die Verständlichkeit eines Textes stehen jedoch an erster Stelle und müssen auch in einer diskriminierungsfreien Sprache gewährleistet sein. Die GfdS rät daher ausdrücklich davon ab, das Gendersternchen und ähnlich problematische Formen zu verwenden.“

Mitte 2020 wurden die Leitlinien der GfdS zu den Möglichkeiten des Genderings veröffentlicht, in denen detailliert auf Probleme der Schreibung mit Sternchen eingegangen wird; diese Schwierigkeiten stellen sich in ähnlicher Weise auch für andere Gender-Schreibweisen:[81]

„Das Gendersternchen wird von der Gesellschaft für deutsche Sprache nicht empfohlen. Auch der Rechtschreibrat konnte sich bislang nicht darauf einigen, das Gendersternchen in den Duden aufzunehmen. Wie Gendergap und Binnenmajuskel ist es kein Bestandteil der aktuellen Rechtschreibung und verursacht darüber hinaus nicht wenige grammatische Probleme, wenn das Sternchen oder gar die ganze Endung weggelassen wird:
Dies ist der Fall bei Umlautungen – nicht: Ärzt*in, Bauer*in.
[…] bei flektierten Formen – nicht: Kolleg*in, Ärzt*innen, den Schüler*innen.
[…] besser nicht: die*der Schüler*in und ihre*seine Eltern, ein*e gute*r Schüler*in. […] besser nicht: die Schüler*in und ihre Eltern.
[…] besser nicht: Kollegen*, Maler*

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuelle Materialsammlung Portal Frauen: Gendersprache – aktuelle Materialien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2020: Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS): Leitlinien der GfdS zu den Möglichkeiten des Genderings. In: Der Sprachdienst. Nr. 1–2, 2020, Abschnitt e) Gendersternchen (online auf gfds.de).
  • 2020: Gabriele Diewald, Anja Steinhauer: Duden Handbuch geschlechtergerechte Sprache: Wie Sie angemessen und verständlich gendern. Herausgegeben von der Duden-Redaktion. Dudenverlag, Berlin April 2020, ISBN 978-3-411-74517-3, S. 126: Genderstern: „Schüler*innen“.
  • 2019: Vít Kolek: Discourse of Non-Heteronormative Labelling in German-Language Press: The Case of Gendersternchen. In: Slovenščina 2.0: Empirical, Applied and Interdisciplinary Research. Band 7, Nr. 2: Language and Gender, 31. Dezember 2019, S. 118–140 (englisch; doi:10.4312/slo2.0.2019.2.118-140; Volltext: PDF: 270 kB, 23 Seiten auf uni-lj.si).
  • 2019: Gabriele Diewald, Anja Steinhauer: Duden: Gendern – ganz einfach! Herausgegeben von der Duden-Redaktion. Dudenverlag, Berlin März 2019, ISBN 978-3-411-74335-3, S. 29: Schüler*innen: Sternchen (kompakter Ratgeber).
  • 2018: Rat für deutsche Rechtschreibung (RdR): Bericht und Vorschläge der AG „Geschlechtergerechte Schreibung“ zur Sitzung des Rats für deutsche Rechtschreibung am 16.11.2018 – Revidierte Fassung… Mannheim, 16. November 2018 (PDF: 455 kB, 11 Seiten auf rechtschreibrat.com; Pressemitteilung).
  • 2017: Anja Steinhauer, Gabriele Diewald: Richtig gendern: Wie Sie angemessen und verständlich schreiben. Herausgegeben von der Duden-Redaktion. Dudenverlag, Berlin Oktober 2017, ISBN 978-3-411-74357-5, S. 46: Sternchen (Seitenvorschau in der Google-Buchsuche).
  • 2016: Duden-Redaktion: geschlechtergerechter Sprachgebrauch. In: Duden – Das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle: Richtiges und gutes Deutsch (= Duden. Band 9). 8., vollständig überarbeitete Auflage. Dudenverlag, Berlin Dezember 2016, ISBN 978-3-411-04098-8, S. 387–395, hier S. 390–391: Großes I, Asterisk und Unterstrich (Seitenvorschauen in der Google-Buchsuche).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiktionary: Gendersternchen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anatol Stefanowitsch: Gendergap und Gendersternchen in der gesprochenen Sprache. In: Sprachlog.de. 9. Juni 2018, abgerufen am 10. Februar 2020.
  2. Carina Bukenberger: Wie spricht man einen Genderstern? In: leonarto.de. 22. Januar 2020, abgerufen am 19. Juni 2020.
  3. Tutorial-Video von Nicola Milan: How to do a glottal stop for singing auf YouTube, 23. November 2013, abgerufen am 30. April 2020 (3:24 Minuten; englisch).
  4. Felix Stephan: Deutsche Sprache: Die Genderfrage ist in der Phonetik angekommen. In: Süddeutsche.de. 26. April 2019, abgerufen am 30. April 2020.
  5. a b Duden-Redaktion: Duden: Die deutsche Rechtschreibung. 28. Auflage. Dudenverlag, Berlin 2020, ISBN 978-3-411-04018-6, S. 112–114: Geschlechtergerechter Sprachgebrauch, hier S. 112–113 (online auf duden.de).
  6. Universität Wien, Personalwesen und Frauenförderung: Geschlechterinklusive Sprache. In: univie.ac.at. Abgerufen am 20. Mai 2020.
  7. Christine Ivanov: „Mitarbeiter:innen“ – Gendern mit Doppelpunkt. In: sprachbewusst.de. 11. Februar 2020, abgerufen am 29. April 2020.
  8. a b Europäischer Sozialfonds (ESF), Meldung: Warum Sie den Gender-Stern nutzen sollten … In: ESF.de. 1. Oktober 2019, abgerufen am 10. Juli 2020 (Bundesministerium für Arbeit und Soziales).
  9. Daniel Mayr aka. Dr. Sooom: Kommentar mit Erläuterungen zur Einstellungen von Screenreadern bezüglich Sonderzeichen… In: Netzpolitik.org. 14. Januar 2020, abgerufen am 10. Juli 2020.
  10. Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV): Gendern. In: DBSV.org. April 2019 (aktualisiert im Juni 2020), abgerufen am 6. September 2020.
  11. Gesellschaft für deutsche Sprache: Die Position der GfdS zur Verwendung des Gendersternchens. In: GfdS.de. August 2020, abgerufen am 19. August 2020.
  12. UNESCO, Unit for the Promotion of the Status of Women and Gender Equality: Guidelines on Gender-Neutral Language. 3. Ausgabe. Paris 1999, S. 1 (englisch; PDF: 2,8 MB, 58 Seiten auf uni-graz.at); Zitat: „[…] the first edition of the “Guide to Non-Sexist Language” in 1987.“
  13. a b Persson Perry Baumgartinger: Lieb[schtean] Les[schtean], [schtean] du das gerade liest… Von Emanzipation und Pathologisierung, Ermächtigung und Sprachveränderungen. In: Liminalis – Zeitschrift für geschlechtliche Emanzipation. Nr. 2, 26. Juni 2008, S. 24–39, hier S. 24 und 35 (PDF: 183 kB, 16 Seiten auf liminalis.de (Memento vom 31. Dezember 2013 im Internet Archive)).
  14. Beate Hausbichler: Gender/Sprache: Raum für _!. In: dieStandard.at. 26. Oktober 2008, abgerufen am 26. März 2020.
  15. Steffen „Kitty“ Herrmann (alias S_he): Performing the Gap – Queere Gestalten und geschlechtliche Aneignung. In: Arranca! Nr. 28, November 2003, S. 22–26 (online auf arranca.org).
  16. Beatrice Fischer, Michaela Wolf: Leitfaden zum geschlechtergerechten Sprachgebrauch: Zur Verwendung in Lehrveranstaltungen und in wissenschaftlichen Arbeiten. Institut für theoretische und angewandte Translationswissenschaft, Universität Graz, März 2009, S. 5 (PDF; 64 kB, 11 Seiten auf univie.ac.at).
  17. Jannik Franzen, Arn Sauer: Benachteiligung von Trans*Personen, insbesondere im Arbeitsleben. Hrsg.: Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), Berlin Dezember 2010, S. 7 (PDF: 900 kB, 118 Seiten auf antidiskriminierungsstelle.de).
  18. a b Anja Steinhauer, Gabriele Diewald: Richtig gendern: Wie Sie angemessen und verständlich schreiben. Dudenverlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-411-74357-5, S. 46.
  19. a b Rat für deutsche Rechtschreibung (RdR): Bericht und Vorschläge der AG „Geschlechtergerechte Schreibung“ zur Sitzung des Rats für deutsche Rechtschreibung am 16.11.2018 – Revidierte Fassung… Mannheim, 16. November 2018, S. 9–11 (PDF: 455 kB, 11 Seiten auf rechtschreibrat.com).
  20. Matthias Kohlmaier: Kommentar: Gendern in der Sprache – Ein Sternchen für alle. In: Süddeutsche.de. 22. November 2015, abgerufen am 10. Februar 2020.
  21. a b Anatol Stefanowitsch: Revolutionär*innen, die auf Sternchen starren. In: Sprachlog.de. 24. November 2015, abgerufen am 10. Februar 2020.
  22. Wolfgang Schultheiß: Umgangsformen. Lit, Berlin 2019, ISBN 978-3-643-14132-3, S. 14.
  23. Gunnar Schupelius: Der Senat führt heimlich, still und leise das Gendersternchen ein. In: BZ-Berlin.de. 19. Juni 2019, abgerufen am 10. Februar 2020.
  24. Melanie Berger: So wird das Gendersternchen bisher gesetzlich und politisch gehandhabt. In: Tagesspiegel.de. 17. Mai 2018, abgerufen am 10. Februar 2020.
  25. Patricia Hecht: Gendersternchen auf dem Prüfstand. In: taz.de. 7. Juni 2018, abgerufen am 10. Februar 2020.
  26. Worteintrag: Gendersternchen. In: Neologismenwörterbuch. 2019, abgerufen am 10. Februar 2020; Zitat: „Neologismus der Zehnerjahre“.
  27. a b Anatol Stefanowitsch: Laudatio zum Anglizismus des Jahres 2018: Gendersternchen. In: Sprachlog.de. 20. Januar 2019, abgerufen am 10. Februar 2020.
  28. Korpusanalysemethoden: Anglizismus des Jahres 2018. In: IDS-Mannheim.de. 2019, abgerufen am 10. Februar 2020.
  29. a b Meldung: Rechtschreibrat: „Genderstern wird noch nicht empfohlen“. In: Der Spiegel. 16. November 2018, abgerufen am 10. Februar 2020.
  30. a b Rat für deutsche Rechtschreibung – Pressemeldung: Empfehlungen zur „geschlechtergerechten Schreibung“ – Beschluss des Rats für deutsche Rechtschreibung vom 16. November 2018. Mannheim, 16. November 2018 (PDF: 422 kB, 2 Seiten auf rechtschreibrat.com).
  31. Duden-Redaktion: Genderstern, der. In: Duden.de. Abgerufen am 29. März 2020.
  32. Gabriele Diewald, Anja Steinhauer: Duden Handbuch geschlechtergerechte Sprache: Wie Sie angemessen und verständlich gendern. Herausgegeben von der Duden-Redaktion. Dudenverlag, Berlin April 2020, ISBN 978-3-411-74517-3, S. 127: Anmerkung zur Normierung.
  33. Kathrin Kunkel-Razum (Leiterin der Duden-Redaktion), interviewt von Dieter Kassel: Der neue Duden ist da: Anglizismen, gendergerechte Sprache und Veraltetes. In: Deutschlandfunk Kultur. 12. August 2020, abgerufen am 15. August 2020.
  34. DIN 5008:2020-03: Schreib- und Gestaltungsregeln für die Text- und Informationsverarbeitung. Abschnitt 20: Nutzung von Briefvordrucken und -vorlagen. Teilabschnitt 20.9: Betreff und Teilbetreff. Unterabschnitt 20.9.4: Anrede.
  35. DIN 5008:2020-03: Abschnitt 1: Anwendungsbereich. Auszug: „Diese Norm legt nicht fest, ‚was‘ zu schreiben ist, sondern ‚wie‘ ein vorgegebener Inhalt dargestellt wird.“
  36. Westermann Informationsflyer: Neue Themen in der DIN 5008. 11. März 2020 (PDF: 860 kB, 2 Seiten auf schulbuchzentrum-online.de).
  37. Jens Martin Scherpe: Die Rechtsstellung von Trans*personen im internationalen Vergleich. Bundeszentrale für politische Bildung, 8. August 2018, abgerufen am 12. Juni 2020.
  38. Deutscher Frauenrat: Gleichstellungspolitik: Gender-Stern(*) für alle. In: Frauenrat.de. 23. Juli 2019, abgerufen am 1. Juni 2020.
  39. Christine Olderdissen: Luise F. Pusch – Die feministische Linguistik hat ihr Leben bestimmt. In: genderleicht.de. 21. Juni 2019, abgerufen am 1. Juni 2020.
  40. Stadtverwaltung Kiel: Nachhaltiges Kiel: Menschenrecht ist weiblich. In: Kiel.de. Juni 2020, abgerufen am 8. Juni 2020.
  41. Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.: „Sie ist unser bester Mann!“ Wirklich? Tipps für eine geschlechtergerechte Sprache. Hannover/Berlin April 2020 (PDF: 206 kB, 12 Seiten auf ekd.de; Infoseite) .
  42. Meldung (epd): EKD will künftig in geschlechtergerechter Sprache kommunizieren. In: Evangelisch.de. 23. Juni 2020, abgerufen am 25. Juni 2020.
  43. Gabriele Diewald, interviewt von Conrad von Meding: „Sprache ist auch Impulsgeber“. In: HAZ.de. 21. Januar 2019, abgerufen am 29. April 2020 („Frau Diewald, als die Stadt Hannover 2003 das große ‚Innen‘ in ihren Druckwerken eingeführt hat, haben wir alle etwas geschmunzelt. […]“).
  44. Hartmut El Kurdi: Die Wahrheit: Genderkrieg in Hannover*in. In: taz.de. 27. Februar 2019, abgerufen am 22. März 2020.
  45. Meldung (dpa): Kommunen – Hannover: Wirbel um gendergerechte Sprache hat sich gelegt. In: Süddeutsche.de. 11. September 2019, abgerufen am 22. März 2020.
  46. Frederike Kämpfe, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hannover, interviewt von Johannes Döbbelt: Kommunikation – Gender und Sprache: Was Hannover seit 2019 macht. In: Deutschlandfunk Nova. 23. März 2020, abgerufen am 25. März 2020.
  47. Flensburg, Gleichstellungsbüro und Oberbürgermeisterin: Leitfaden Gendergerechte Sprache. 17. Juni 2019 (PDF: 2,8 MB, 6 Seiten auf gleichstellung-sh.de; Infoseite).
  48. Irene Burow: Mitarbeiter*innen: Kreis Segeberg nutzt jetzt offiziell das Gendersternchen. In: LN-online.de. 21. Oktober 2019, abgerufen am 22. März 2020.
  49. Filderstadt, Pressemitteilung: Filderstadt führt den Genderstern ein: Sprache als Wertschätzung aller Bürger*innen. In: Filderstadt.de. 21. Februar 2020, abgerufen am 31. Juli 2020.
  50. Rebecca Anna Fritzsche: Genderdebatte: Filderstadt ist bei diesem Thema Vorreiter*in. In: Stuttgarter Zeitung. 30. Januar 2020, abgerufen am 22. März 2020.
  51. Pressemitteilung: Verwaltungssprache soll geschlechtergerecht sein: Stadt Wolfsburg nimmt die geschlechtergerechte Sprache in die Allgemeinen Geschäftsanweisungen auf. In: Wolfsburg.de. 2. Juni 2020, abgerufen am 5. Juni 2020 (Unterabschnitt auf der langen Seite).
  52. Meldung: Sprache in Wolfsburg soll geschlechtergerecht sein. In: Wolfsburger-Nachrichten.de. 2. Juni 2020, abgerufen am 5. Juni 2020.
  53. Stuttgart, Abteilung für Chancengleichheit und Diversity: Hinweise zur Umsetzung der geschlechtersensiblen Sprache für die Verwaltung der Landeshauptstadt Stuttgart. 28. April 2020 (PDF: 1,1 MB, 10 Seiten auf stuttgart.de; Infoseite).
  54. Südwestrundfunk: Gendersternchen und geschlechtsneutrale Formulierungen: Genderleitfaden im Stuttgarter Rathaus polarisiert. In: SWR.de. 4. August 2020, abgerufen am 12. August 2020.
  55. Kiel, Pressereferat: Leitfaden für Mitarbeiter*innen der Landeshauptstadt Kiel zu gendergerechter Kommunikation. Mai 2020 (PDF: 265 kB, 29 Seiten auf gleichstellung-sh.de).
    Ebenda: Nachhaltiges Kiel: Menschenrecht ist weiblich. 2020, Abschnitt Fair Language – jetzt in der Kieler Stadtverwaltung (Infoseite).
    Ebenda, Konzept: Gendergerechte Kommunikation in der Landeshauptstadt Kiel. Mai 2020 (PDF: 429 kB, 24 Seiten auf gleichstellung-sh.de).
  56. Michael Kluth: Gendergerechte Sprache: Kiel führt Geschlechter-Sternchen ein. In: Kieler Nachrichten. 5. Juni 2020, abgerufen am 8. Juni 2020 (hinter einer Paywall).
  57. Technische Universität Berlin, Koordinationsbüro für Frauenförderung und Gleichstellung: Geschlechtersensible Sprache – Ein Leitfaden. 2., aktualisierte Auflage. 5. Februar 2020, S. 9 (PDF: 946 kB, 28 Seiten auf tu-berlin.de; Erstauflage: 2018); Zitat: „Das Koordinationsbüro für Frauenförderung und Gleichstellung empfiehlt das Gender-Sternchen*.“
    Ebenda: Koordinationsbüro für Frauenförderung und Gleichstellung.
  58. Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf: Empfehlung für die Verwendung gendersensibler Sprache an der Filmuniversität. Berlin, 14. April 2020, S. 2 (PDF: 248 kB, 3 Seiten auf filmuniversitaet.de); Zitat: „Die Empfehlung für die Angehörigen der Filmuniversität (Mitarbeiter*innen, Student*innen, etc.) lautet, möglichst neutrale Formulierungen zu finden und andernfalls das ‚Gender-Sternchen‘ zu verwenden.“
  59. Universität Konstanz: Leitlinie zu inklusiver Sprache. 22. Januar 2020 (PDF: 84 kB, 1 Seite auf uni-konstanz.de).
    Ebenda, Gleichstellungsreferat: Fair sprechen – gendergerecht und inklusiv.
  60. Universität Greifswald, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte: Handreichung zur geschlechtergerechten Sprache. September 2019, S. 2 (PDF: 323 kB, 6 Doppelseiten auf uni-greifswald.de); Zitat: „Der Senat der Universität Greifswald hat in seiner Sitzung vom 17. April 2019 die Umsetzung der geschlechtergerechten Sprache beschlossen. […] ‚Dabei sind bevorzugt geschlechtsneutrale Formulierungen zu verwenden. Sofern das nicht möglich ist, soll der Genderstern* gegenderte und ungegenderte Personenbezeichnungen ersetzen.‘“
  61. Universität zu Köln, Gleichstellungsbüro: ÜberzeuGENDERe Sprache: Leitfaden für eine geschlechtersensible Sprache. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. 19. Februar 2020, S. 19 (PDF: 1,1 MB, 32 Seiten auf gb.uni-koeln.de; 1. Auflage: 2009); Zitat: „Der Gender-Gap ‚_‘ und das Gender-Sternchen ‚*‘ können verwendet werden. […] Das Gleichstellungsbüro der Universität zu Köln bevorzugt aus diesen Gründen das Gender-Sternchen. Denn wir verfolgen das Ziel, alle geschlechtlichen Identitäten in unserer Sprache abzubilden.“
  62. Universität Bielefeld, Abteilung Medien & News: Gendersternchen: Was ist das? In: Uni-Bielefeld.de/Verwaltung. 11. Februar 2020, abgerufen am 26. März 2020.
  63. Universität Wien, Personalwesen und Frauenförderung: Geschlechterinklusiver Sprachgebrauch in der Administration der Universität Wien: Leitlinie und Empfehlungen zur Umsetzung. Wien, 3. Dezember 2019, S. 3 (PDF: 150 kB, 3 Seiten auf univie.ac.at); Zitat: „Um die Realität geschlechtlicher Vielfalt sprachlich sichtbar zu machen, sollte mit Sternchen * gegendert werden. Der sogenannte Genderstern * wird in der mündlichen Kommunikation als kurze Pause gesprochen.“ Im Anschluss wird auf die Probleme von Vorleseprogrammen (Screenreadern) hingewiesen.
    Portalseite der Frauenförderung: Geschlechterinklusive Sprache.
  64. Hans Rauscher: Der Genderstern: Die Universität Wien versucht eine „geschlechtergerechte und inklusive Sprache“ in ihrer Kommunikation umzusetzen. In: DerStandard.de. 6. Dezember 2019, abgerufen am 10. Februar 2020.
  65. ze.tt-Redaktion: Netiquette und Gendern: Warum gendern wir? 2020, abgerufen am 5. April 2020.
    Ebenda: archivierte Version vom 13. November 2016 (Memento vom 13. November 2016 im Internet Archive).
  66. Meike Dülffer: Warum wir nicht gendern. In: Blog.Zeit.de/Glashaus. 7. Februar 2018, abgerufen am 30. April 2020 (Textchefin von Zeit Online).
  67. Norddeutscher Rundfunk, Gleichstellung und Diversity: Sprache schafft Bewusstsein: Anregungen für einen geschlechtergerechten Sprachgebrauch. Hamburg, Februar 2019 (PDF: 107 kB, 8 Seiten auf ndr.de; Infoseite).
  68. Nicole Schmutte (Leiterin Gleichstellung und Diversity), interviewt von Christine Olderdissen: „Beim NDR gendern wir seit zwei Jahren.“ In: genderleicht.de. 27. Juni 2019, abgerufen am 1. Juni 2020.
  69. Daniel Kalt: Fragen Sie Ihre Ärztin oder Apothekerin. In: DiePresse.com. 25. Februar 2020, abgerufen am 5. September 2020 (aus der Print-Ausgabe vom 23. Februar 2020).
  70. Meldung: Gender-Sternchen: Bei Spotify gibt es jetzt Künstler*innen. In: RedaktionsNetzwerk Deutschland. 21. Januar 2020, abgerufen am 10. Februar 2020. Ansichtsbeispiel auf Twitter.
  71. news aktuell – Pressemeldung: Keine einheitliche Regelung: Wie die PR mit gendergerechter Sprache umgeht. In: Pressesprecher.com 7. Mai 2020, abgerufen am 8. Mai 2020.
  72. Redaktioneller Text: Wie die PR mit gendergerechter Sprache umgeht. In: Werbewoche.ch 7. Mai 2020, abgerufen am 8. Mai 2020.
  73. Noura Maan (Redakteurin): Geschlechtergerechte Sprache: Revolution ohne Benimmregeln. In: dieStandard.at. 8. März 2020, abgerufen am 8. März 2020.
  74. Meldung (epd): Jugendsender des RBB: Bald gibt es das Gendersternchen auch gesprochen im Radio. In: Die Welt. 19. August 2020, abgerufen am 21. August 2020.
  75. Luise F. Pusch, interviewt von Nadja Schlüter: Gendern: „Das Gendersternchen ist nicht die richtige Lösung“. In: Jetzt.de. 22. April 2019, abgerufen am 11. Juli 2020.
  76. Luise F. Pusch: Debatte Geschlechtergerechte Sprache: Eine für alle. In: taz.de. 8. März 2019, abgerufen am 10. Februar 2020.
  77. Luise F. Pusch: Gendern – gerne, aber wie? Ein Ritt durch die feministische Sprachgeschichte und praktische Tipps von der Linguistin Luise F. Pusch. In: Neues-Deutschland.de. 23. Oktober 2019, abgerufen am 10. Februar 2020.
  78. Luise F. Pusch: Fühlen Sie sich mitgemeint! In: Emma.de. 12. Dezember 2018, abgerufen am 10. Februar 2020; Zitat: „Die feministische Linguistin Luise F. Pusch plädiert für eine ganz andere Lösung. Nämlich für das ‚generische Femininum‘.“
  79. Luise F. Pusch: Sprache und Geschlecht: Für eine gerechte Sprache. In: Cicero.de. 23. September 2020, abgerufen am 23. September 2020.
  80. Gesellschaft für deutsche Sprache: Pressemitteilung GfdS: Gendersternchen und Co. mit deutscher Rechtschreibung nicht konform. In: GfdS.de. 13. August 2020, abgerufen am 15. August 2020.
  81. Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS): Leitlinien der GfdS zu den Möglichkeiten des Genderings. In: Der Sprachdienst. Nr. 1–2, 2020, Abschnitt e) Gendersternchen (online auf gfds.de).