Facebook

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Facebook
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Facebook ermöglicht es dir, mit den Menschen in deinem Leben in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen.
Eine offene und vernetzte Welt.
Soziales Netzwerk
Sprachen Englisch, Spanisch, Deutsch, Französisch, Chinesisch und 79 weitere
Betreiber Facebook Inc.
Benutzer 2,5 Mrd. monatlich aktive Nutzer[1]
Registrierung ja
Online 4. Feb. 2004–
(aktualisiert Dez. 2019)
https://www.facebook.com/
Logo des Unternehmens seit 2019
Das „F“-Logo
Der „Gefällt mir“-Button hat sich zu einem bekannten Symbol entwickelt.

Facebook (Eigenschreibweise: facebook) ist ein soziales Netzwerk, das vom gleichnamigen US-amerikanischen Unternehmen Facebook Inc. betrieben wird. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2019 einen Umsatz von 70,7 Mrd. USD.[2]

Facebook ermöglicht die Erstellung von privaten Profilen zur Darstellung der eigenen Person, von Unternehmensseiten zur geschäftlichen Präsenz, sowie von Gruppen zur privaten Diskussion gemeinsamer Interessen. Die Profile können durch Freundschaftsanfragen untereinander vernetzt werden, wobei eine unbeschränkte Anzahl von Abonnenten (analog den Followern auf Twitter) möglich ist, die Höchstgrenze von direkt verbundenen Freunden ist jedoch auf 5000 Freunde beschränkt.[3][4] Darüber hinaus bietet Facebook einen Messenger sowie eine Entwicklungsplattform zur Erstellung von Anwendungssoftware.[5]

Das 2004 gegründete[6] Netzwerk zählte nach eigenen Angaben im 4. Quartal 2019 rund 2,5 Milliarden Mitglieder, welche die Seite zumindest einmal pro Monat besuchten. Laut Alexa liegt Facebook im 4. Quartal 2019 weltweit auf Rang 4 (2016: 3) sowie deutschlandweit auf Rang 7 (2016: 6) der meistbesuchten Websites. Noch im Mai 2017 verzeichnete es nach anderen Statistiken in Deutschland 30 Millionen aktive Nutzer,[7] diese Zahl sank bis Ende 2019 aber auf 25,9 Millionen.[8]

Seit seiner Veröffentlichung steht Facebook aufgrund mangelhafter Datenschutzpraktiken in der Kritik, insbesondere von europäischen Datenschützern und Sicherheitsexperten.[9] Der Bundesverband der Verbraucherzentralen in Deutschland riet 2010 gar davon ab, das Angebot zu nutzen.[10]

Facebooks Bedeutung als Nachrichtenkanal wurde für das Jahr 2015 durch das Reuters Institute der Universität Oxford belegt. Demnach bezogen 23 % von 1.969 deutschlandweit Befragten aller Altersgruppen Nachrichten von Facebook. In den USA lag jener Wert bei 41 % von 23.557 Befragten.[11][12] Laut einer Langzeitstudie der TU Darmstadt und der TU Dresden wurden im Jahr 2014 in Deutschland rund 91 Prozent aller Online-Nachrichten der Mediengesellschaften über die Facebook-Like- und Teilen-Buttons verbreitet.[13][14][15] Die Probleme umfassen dabei die Verbreitung, respektive fehlende Eindämmung von Falschmeldungen (fake news) im Netzwerk und die Wirkung dessen Filterblase, einer sich durch automatische Selektion verengenden Informationsbreite.[16][17]

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name bezieht sich auf die sogenannten Facebooks (Englisch wörtlich: „Gesichtsbuch“, sinngemäß: „Jahrbuch“) mit Abbildungen von Studenten, die an manchen US-amerikanischen Colleges verteilt werden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mark Zuckerberg (2005)

Im Jahr 2003 entwickelte Mark Zuckerberg die Website facemash.com, den Vorgänger von Facebook, während seines Studiums der Psychologie und Informatik an der Harvard University. Es handelte sich um ein aufgrund von Protesten nur wenige Tage öffentliches Bewertungssystem für das Aussehen von Frauen.[18] Zuckerberg stellte Fotos von Studentinnen ohne deren Erlaubnis ins Internet und forderte die Besucher der Seite auf, von jeweils zwei zufällig ausgewählten Fotos das attraktivere zu wählen.[19]

Facebook in seiner heutigen Form besteht seit Frühjahr 2004.[20] In Harvard war die webbasierte Version der offiziellen, gedruckten Jahrbücher aufgrund von Bedenken im Bereich Datenschutz nur langsam in Gang gekommen. Das erweiterte Konzept verbreitete sich über die Ivy-League-Universitäten und anschließend weltweit.[19] Die Plattform erreichte im September 2011 rund 800 Millionen Mitglieder weltweit.[21] Neben Mark Zuckerberg waren die Studenten Eduardo Saverin, Dustin Moskovitz und Chris Hughes am Projekt beteiligt. Außerdem stieg 2004 der Mitbegründer von Napster, Sean Parker, als Berater in das Team ein und erhielt sieben Prozent Anteile an Facebook. Nachdem Parker wegen Kokainbesitzes verhaftet worden war, war er dazu gezwungen, Facebook zu verlassen.

Das Unternehmen Facebook Inc. gibt es seit dem 4. Februar 2004. Die am 2. Februar 2012 angekündigte[22] Erstnotierung an der Börse wurde am 18. Mai 2012 in die Tat umgesetzt.[23] In der ersten Woche nach dem Börsengang sank der Aktienkurs von 38 auf rund 33 Dollar. Die Börsenaufsicht warf Facebook vor, Kleinanlegern Informationen vorenthalten zu haben. Diese strengten Sammelklagen auf Schadenersatz an.[24]

Am 19. Februar 2014 kaufte Facebook Inc. den Messenger-Dienst WhatsApp für 4 Milliarden US-Dollar in bar und 15 Milliarden US-Dollar in Facebook-Aktien.[25][26] Im Zuge des Verkaufs zieht WhatsApp-Mitgründer Jan Koum in den Facebook-Verwaltungsrat ein.

Am 25. März 2014 gab Facebook Inc. die Übernahme von Oculus VR bekannt. Für 400 Millionen US-Dollar in bar und 1,6 Milliarden US-Dollar in Facebook-Aktien wurde Oculus VR von Facebook übernommen.[27]

Im Dezember 2015 kündigte der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg an, 99 % seiner Facebook-Anteile zu verkaufen. Am 23. August 2016 veräußerte der Facebook-Chef das erste Aktienpaket im Wert von 95 Millionen Euro, um die Chan-Zuckerberg-Initiative finanziell zu unterstützen. Der Aktienkurs des Unternehmens wurde davon kaum beeinflusst.[28] Da die Chan-Zuckerberg-Initiative keine echte Stiftung ist, sondern eine Limited Liability Company, kann Zuckerberg Steuerabgaben niedrig halten und sich medienwirksam als Wohltäter präsentieren.[29]

Im Frühjahr 2018 rückte das Unternehmen zunehmend in den Blick der Öffentlichkeit, da die Sonderermittlung zur Beeinflussung des Wahlkampfs in den Vereinigten Staaten 2016 ergab, dass Agenten der Russischen Föderation Facebook benutzt hatten, um den US-Präsidentschaftswahlkampf zu beeinflussen.[30] Außerdem wurde bekannt, dass das britische Unternehmen Cambridge Analytica Daten von bis zu 87 Millionen Facebooknutzern missbräuchlich verwendete.[31]

Drei Monate vor der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten im Jahr 2020 kündigte Mark Zuckerberg eine Reihe von Maßnahmen an, um Fehlinformationen und Falschmeldungen bzw. Fake News über Facebook entgegen zu wirken. Eine der vielen Maßnahmen war die Entfernung von Seiten wie QAnon, die Verschwörungstheorien auf Facebook verbreiteten.[32]

Funktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Facebook auf der Ad-tech-Messe in London 2010
Lok der Rhätischen Bahn als Werbeträger

Jeder Benutzer von Facebook verfügt über eine Profilseite, auf der er sich vorstellen sowie Fotos und Videos hochladen kann. Diese Seite ist unter www.facebook.com/Benutzername aufrufbar. Auf dem Profil können Besucher öffentlich sichtbare Nachrichten hinterlassen oder Kommentare zu eigenen Beiträgen des Profil-Inhabers veröffentlichen. Bekannt wurde Facebook aber für den Like- bzw. Gefällt mir- Button, mit dem man mit nur einem Klick äußern kann, wenn man etwas befürwortet. Alternativ zu öffentlichen Nachrichten können sich Benutzer persönliche Nachrichten schicken oder chatten. Für gemeinsame Interessensbereiche kann man Gruppen[33] einrichten, und Freunde können zu Veranstaltungen eingeladen werden. Facebook verfügt zudem über einen Marktplatz, auf dem Benutzer Kleinanzeigen aufgeben und einsehen können.[34]

Die Identität neu angemeldeter Nutzer wird nur anhand der E-Mail-Adresse geprüft. Im Oktober 2010 berichtete ein Angestellter des Nachrichtenmagazins TechCrunch, bei Facebook ein Konto mit dem Namen des Google-Managers Eric Schmidt mit dessen korrekter E-Mail-Adresse erstellt zu haben. Da Facebook Konten, die noch nicht auf die Bestätigungsnachricht reagierten, bereits Aktionen wie das Einrichten des Profils und das Versenden privater Nachrichten erlaubt, erhielt das gefälschte Konto von Eric Schmidt private Nachrichten diverser Bekannter, die das Konto für echt hielten.[35]

Bis 2012 war die Profilseite die Startseite bei Facebook. Um alle Aktivitäten seiner Freunde zu sehen, musste man jeweils die Profilseiten der Freunde einzeln aufrufen. Durch die Einführung des Newsfeed wurden diese Informationen automatisch auf der Startseite angezeigt.

Profil und Chronik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 16. Dezember 2011 wurde die Funktion Chronik (englisch Timeline) freigeschaltet.[36] Damit soll der Nutzer sein Leben chronologisch darstellen oder eine Art Tagebuch führen können. Während die Chronik zunächst optional durch Nutzer freigeschaltet werden konnte, ist sie seit Herbst 2012 verpflichtend und wird auch auf älteren Konten zwangsweise als Facebook-Startseite aktiviert.[37] Hier erscheinen auch alle Mitteilungen des Nutzers, wobei er auswählen kann, wer diese sehen darf.

Facebook-Seiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Facebook bietet nicht nur Profile für Privatpersonen an, sondern auch sogenannte Seiten (englisch Facebook Pages) für Künstler, bekannte Personen, Unternehmen und Marken.[38] Im Gegensatz zu den Profilen der Mitglieder und den Beiträgen aus Gruppen sind Seiten auch für nicht bei Facebook angemeldete Benutzer sichtbar. Folgende Seitenkategorien werden unterschieden:

  • lokales Unternehmen oder Ort;
  • Unternehmen, Organisation oder Institution;
  • Marke oder Produkt;
  • Künstler, Band oder öffentliche Person;
  • Unterhaltung;
  • guter Zweck oder Gemeinschaft.

Viele Facebook-Seiten dienen als Teil des Social-Media-Marketings ode für Public-Relations-Aktivitäten. In der Regel gelingt die Akquisition von Fans auf Facebook einfacher, je emotionaler ein Produkt oder eine Dienstleistung ist.

Ausgewählte Werbekunden (Facebook Business Partners) können seit Oktober 2012 mit einer „Global Page“ mehrere Seiten unter einer einzigen Adresse und einem einheitlichen Dashboard zusammenzufassen. Besucher sehen je nach Sprache und Aufenthaltsort die entsprechenden Inhalte.[39]

Für Unternehmen mit mehreren physischen Standorten kann eine Standortstruktur beantragt werden. Die Facebook-Seiten der einzelnen Standorte sind der Hauptseite untergeordnet, um Inhalte und Nutzerrollen der übergeordneten Seite zu übernehmen. Außerdem kann man individuell Rechte vergeben und Inhalte teilen. Kontaktdaten und Öffnungszeiten können pro Standort festgelegt werden und Nutzer werden über eine Kartenansicht auf Standorte in ihrer Nähe hingewiesen.[40]

Facebook-Gruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeder Benutzer kann bei Facebook Gruppen einrichten, um beispielsweise ein Thema zu diskutieren wie in einem Internetforum. Eine Gruppe kann öffentlich (für jeden einsehbar) oder privat (Beiträge sind nur für Mitglieder sichtbar) angelegt werden. Unabhängig davon kann man festlegen, ob die Gruppe selbst für andere sichtbar ist oder nicht.[41] (Diese Einstellungen hießen bis August 2019 öffentlich, geschlossen und geheim). Es kann festgelegt werden, dass neue Mitglieder sofort, nach Bestätigung eines Administrators oder nach Bestätigung eines jeden Mitglieds aufgenommen sind. Auch ist einstellbar, ob neue Beiträge von Mitgliedern sofort für alle sichtbar sind oder erst nach Freischaltung durch einen Administrator oder Moderator. Viele Gruppen wurden gegründet, um Aktualitäten in einer Stadt zu diskutieren, um Dinge zu verkaufen oder zu verschenken. In Gruppen gibt es einige abweichende Funktionen gegenüber der allgemeinen Nutzung. So sieht ein Gruppenadministrator jedes Gruppen-Mitglied, auch wenn er von diesem mit einer Sperre belegt wurde. Alle anderen Gruppenmitglieder dagegen sehen Profile und Diskussionsbeiträge nur, wenn nicht der jeweilige Teilnehmer den anderen mit einer Sperre belegte. Es können mehrere Administratoren sowie Moderatoren für eine Gruppe benannt werden.[42]

Suche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Facebook besitzt eine Suchfunktion, um Freunde oder Gruppen zu finden. Am 15. Januar 2013 stellte Mark Zuckerberg Facebook Graph Search als neues Suchverfahren vor.[43] Dieses kann als semantische Software Bedingungen deuten statt wie bisher nur Schlagwörter.[44] Facebook will so etwa Anfragen beantworten wie Finde alle Freunde, die gestern in Berlin waren. Graph Search unterstützt Personen, Fotos, Orte und Interessen. Es sollen weitere Inhalte (Beiträge, Kommentare, Veranstaltungen) und Sprachen folgen.[45]

Seit Juni 2013 bietet Facebook die Möglichkeit, auch Hashtags zu verwenden.[46] Diese sollen die Suche aktueller Inhalte erleichtern. Dies beinhaltet auch sogenannte Trending Hashtags, die besonders häufig im eigenen Freundeskreis angegeben werden.

Währung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2008 bis 2013 bot Facebook nach dem Vorbild von Second Life eine eigene Währung an, deren Einheiten Facebook Credits genannt werden. Die virtuelle Währung konnte beispielsweise mit Kreditkarten erworben werden. Sie ließ sich für kommerzielle Anwendungen und Spiele auf Facebook einsetzen, jedoch nicht zurück in echtes Geld umtauschen.[47] Bei jeder Transaktion behielt Facebook einen Anteil ein, anfangs 30 Prozent. Die virtuelle Währung konnte über die Facebook-API auch von Angeboten außerhalb des sozialen Netzwerks akzeptiert werden.[48] Zum 12. September 2013 stellte Facebook die eigene virtuelle Währung wieder ein und setzt seitdem auch in APIs wieder auf lokale Währungen.[49] 2019 gründete Facebook die Firma Libra Networks in Genf, um einen Online-Bezahldienst einzuführen.[50]

Facebook Messenger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter der Bezeichnung Facebook Messenger existiert eine Anwendung für Text- und Audio-Kommunikation für die Betriebssysteme iOS und Android. Es ist mit Facebooks Web-Chat-Funktion integriert, kann aber unabhängig davon als App genutzt werden. Technisch basiert es auf dem offenen Nachrichten-Protokoll MQTT.[51]

In Kooperation mit Skype stellte Facebook am 6. Juli 2011 unter dem Motto „Manchmal sind Emoticons einfach nicht genug“ eine Videokonferenz-Funktion vor. Diese setzt eine Webcam voraus. Das Gespräch lief nach einer Plug-in-Installation im Browser ab.[52] Hinzu kam die Möglichkeit, Kontakte aus Facebook automatisch in Skype anzusehen. Auch Neuigkeiten des Netzwerks wurden dargestellt. Mitglieder des sozialen Netzwerks konnten sich ohne erneute Registrierung bei Skype anmelden.[53]

Anfang 2013 kündigte Mark Zuckerberg an, die iOS-Variante des Facebook Messengers unterstütze nun auch kostenlose Telefonate mittels Voice over IP.[54] Dieser Dienst ist auch für Android in vielen Ländern, auch Deutschland, verfügbar.

Im November 2014 berichtete das Unternehmen von 500 Millionen,[55] im Juli 2016 von bereits einer Milliarde Nutzern.[56]

Am 28. April 2015 startete Facebook in Konkurrenz zu Skype und Facetime eine eigene, kostenlose Videoanruf-Funktion über den Messenger.[57][58]

Facebook Watch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Facebook Watch ist ein Video-on-Demand-Dienst von Facebook für Serien, Shows, Dokus und Nutzervideos, der am 9. August 2017 eingeführt wurde. Verfügbar ist der Dienst auf Mobilgeräten, Computern und in den TV-Apps von Facebook. Dabei sollen die Nutzer mehr sozial mit den Videos interagieren, in dem sie zum Beispiel zusammen schauen, bewerten, kommentieren und sehen was die anderen Nutzer sagen.[59]

Facebook Safety Check[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Safety Check hilft Facebook bei Katastrophen und ähnlichen Ereignissen Angehörigen oder anderen potentiellen Opfern, sich schnell über verbundene Personen zu informieren. Die Aktivierung der Funktion wird von Medien als Merkmal von Katastrophen oder anderen gravierenden Ereignisse wie zum Beispiel Terroranschlägen wahrgenommen.[60][61][62]

Facebook-Apps[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Facebook schuf für die Hauptfunktionen (Feed und Profile) als auch für Unterfunktionen eigene Apps. Diese werden kostenlos über die App Stores vertrieben.

Facebook-App und Lite-Version[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Messenger-App gibt es auch eine reguläre Facebook-App. Für Android gibt es diese auch in der Lite-Version. Diese benötigt weniger Speicher und Datenvolumen als die reguläre App. Dafür fehlen ihr wenig benötigte Funktionen. Am 16. März 2018 erschien die Lite-Version in Deutschland. Auch für den Messenger gibt es eine Lite-Version.[63]

Facebook Creator[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Facebook Creator ging aus der früheren App Mentions hervor. Diese stand nur bekannten Persönlichkeiten mit verifiziertem Profil zur Verfügung. Heute kann die App von jedem Seitenbetreiber verwendet werden. Die Möglichkeit, mit Fans oder Followern in Kontakt zu bleiben, soll somit verbessert werden. Posts lassen sich damit zusätzlich parallel auf Twitter oder Instagram teilen. Weiterhin können Q&A live abgehalten werden. Ein Facebook Creator erstellt Videos für ein Publikum. Statistiken in der App beziehen sich in erster Linie auf die Videonutzung der Zuschauer und Abonnenten. Zurzeit ist sie für Apple- und Android-Geräte verfügbar, in Deutschland ist der Dienst seit August 2014 nutzbar.[64][65][66][67]

Facebook Home[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im April 2013 gab Facebook die Einführung mehrerer Anwendungen für das Betriebssystem Android bekannt.[68] Nach ihrer Installation ersetzte Facebook Home den Sperrbildschirm des Smartphones durch neue Bilder und Botschaften der Freunde. Außerdem war es möglich, ohne Freigabe des Geräts auf Nachrichten und SMS zu antworten.[69] Seit Ende 2013 ist Facebook Home nicht mehr im Google Play Store verfügbar.

Anwendungen von Drittanbietern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 2006 öffnete Facebook seine Plattform für Anwendungen von Drittanbietern über eine Programmierschnittstelle (API). Dabei nutzen Programme nach Erlaubnis der Nutzer deren Daten.[70] Facebook-Mitglieder können diese Programme, etwa Spiele und andere Kommunikationsanwendungen, in ihre Profilseiten integrieren. Im Oktober 2009 waren mehr als 350.000 solcher Applikationen verfügbar.[71] Allerdings erreicht nur ein kleiner Teil davon mehr als 100.000 Nutzer im Monat.

Die Öffnung der Plattform half, die Nutzerzahl zu steigern.[72] Einige Applikationen sind darauf ausgelegt, sich schnell zu verbreiten, und verletzen dabei Datenschutzgesetze. Um dem entgegenzuwirken, können Anwendungen gesperrt werden. Jedoch betonte Facebook im April 2019 bei gerichtlichen Anhörungen zum Cambridge-Analytica-Skandal, dass man durch Nutzung der Facebook-Seite weltweit sein Recht auf Privatheit aufgebe.[73]

Einige Angebote helfen, die Wahrung des Datenschutzes von Fremdanwendungen zu bewerten.[74]

Seit Frühjahr 2012 bündelt das Facebook App Center für Facebook bereitstehende Anwendungen an zentraler Stelle wie im App Store, um die Übersicht zu erhöhen und Facebook für Entwickler attraktiver zu machen.[75]

Werbung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Finanzierung des sozialen Netzwerks erfolgt zumeist durch Werbung.[76] Dies geschieht bei Facebook durch sogenannte Sponsored Stories, die nach dem Vorbild normaler Beiträge im Newsfeed erscheinen und ggf. kommentiert und weitergeleitet werden können.[77] Grundsätzlich kann jede Facebook-Seite, jede Webseite und zum Beispiel auch jede Facebook-Veranstaltung beworben werden. Das Schalten von Werbeanzeigen wird allen Nutzern angeboten,[78] der Preis wird anhand eines verdeckten Auktionssystems errechnet. Aufgrund des Nutzerverhaltens wird das Konzept laufend angepasst: So wurden im September 2017 der Werbeanzeigenmanager und der Power Editor vereint.[79]

Die Wirkung von Werbung auf Facebook wird kontrovers beurteilt. So gibt es Untersuchungen, in denen der Return on Investment größer als bei anderen Medien eingestuft wurde, insbesondere im Vergleich zum Fernsehen.[80] Andererseits gibt es Unternehmen, welche den Zweck von Werbung auf Facebook überwiegend negativ beurteilen. So entschied zum Beispiel der Automobilkonzern General Motors im Mai 2012, Kampagnen auf Facebook zu beenden, da diese Art Werbung in sozialen Netzwerken zu wenig Einfluss auf Konsumenten habe.[81]

Aufgrund von weltweiter Kritik hat Facebook im Bereich der politischen Wahlwerbung mehr Transparenz angekündigt und stellt öffentlich im Facebook-Werbebericht Daten zu Wahlwerbung bzw. Werbung zu politisch oder gesellschaftlich relevanten Themen bereit.[82]

Entwicklung der Nutzerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Facebook-Logo bis Juli 2015
Facebook-Logo bis 2019

Laut Facebook-Angaben loggten sich im Oktober 2012 rund 955 Millionen Mitglieder mindestens einmal ein. Dabei werden persönliche Nutzerprofile gezählt, nicht aber sogenannte Seiten beispielsweise von Musikbands und Unternehmen. Faktisch können einerseits Profile von mehreren Menschen genutzt werden, wenn zum Beispiel ein Verein ein Profil statt einer Seite anlegt, andererseits können einzelne Menschen mehrere Profile anlegen. Nutzerangaben wie Namen, Geschlecht, Alter und Herkunft werden von Facebook meist nicht geprüft und sind nicht in jedem Fall wahr. Allerdings gibt es klare Nutzungsbedingungen,[83] deren Einhaltung in Einzelfällen überprüft werden kann.[84] Facebook selbst schätzte Mitte 2012, dass etwa 5 bis 6 Prozent der monatlich aktiven Profile falsche oder doppelte Profile sind,[85] also rund 50 Millionen. Zum Jahreswechsel 2013 errechnete Facebook 76 Millionen Konten, die gegen Facebooks Richtlinien verstoßen (7,2 % aller Accounts: 5 % doppelte Nutzerkonten, 1,3 % falsch eingeordnete Konten, 0,9 % Spam-Accounts).[86] Bei insgesamt rund 2,2 Milliarden aktiven Nutzern hat Facebook allein in den beiden Quartalen Ende 2017, Beginn 2018 fast 1,3 Milliarden gefälschte Profile gelöscht.[87] Die folgenden statistischen Aussagen stimmen deshalb nicht mit der Zahl der Menschen überein, die Facebook tatsächlich nutzen.

Nutzerzahlen von 2004 bis 2017 in Mio.
Länderübersicht[88][89]
Mitgliederstärkste Länder (Juli 2019)
Rang Land Mitglieder
1. IndienIndien Indien 270 Mio.
2. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 190 Mio.
3. IndonesienIndonesien Indonesien 130 Mio.
4. BrasilienBrasilien Brasilien 120 Mio.
5. MexikoMexiko Mexiko 82 Mio.
6. PhilippinenPhilippinen Philippinen 68 Mio.
7. VietnamVietnam Vietnam 58 Mio.
8. ThailandThailand Thailand 46 Mio.
9. AgyptenÄgypten Ägypten 38 Mio.
10. TurkeiTürkei Türkei 37 Mio.
10. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 37 Mio.

Deutschland rangierte Ende 2011 mit 22,1 Mio. Mitgliedern auf Rang 10, die Schweiz mit 2,73 Mio. auf Rang 49 und Österreich mit 2,68 Mio. auf Rang 50.[88]

* Bei Facebook werden insgesamt 211 Länder ausgewiesen. Die Auflistung spiegelt jedoch nicht das offizielle UNO-Länderverzeichnis wider. Neben einer Vielzahl von Ländern, die von der UNO nicht als eigenständige Länder anerkannt sind, gibt es auf der anderen Seite eine Reihe von UNO-anerkannten Ländern, die bei Facebook nicht zur Wahl stehen: die Elfenbeinküste, Guinea, Iran, Kuba, Liberia, Montserrat, Myanmar (Burma), Nordkorea, Simbabwe, Sudan und Syrien.

2011 verzeichnete Süd-/Mittelamerika mit einem Wachstum von 77,3 % die stärkste Zuwachsrate, gefolgt von Afrika (+62,3 %), Asien (+56,4 %), Europa (+25,7 %), Ozeanien (+10,9 %) und Nordamerika (+6,3 %). Das stärkste absolute Wachstum vermochte Brasilien mit 26,4 Mio. zu verzeichnen, gefolgt von Indien (+24,1 Mio.), Mexiko (+12,7 Mio.), den USA (+10,4 Mio.) und Indonesien (+10,0 Mio.). Deutschland wies mit 8,2 Mio. (+58,8 %) das insgesamt sechststärkste Wachstum auf. In Österreich kamen 421.000 Mitglieder (+18,6 %) und in der Schweiz 244.000 Personen (+9,8 %) dazu.[88]

Im Juli 2012 wurde bekannt, dass Facebook in Deutschland erstmals aktive Nutzer in messbarem Ausmaß verlor.[90] So seien im Mai 23,95 Millionen Nutzer auf dem sozialen Netzwerk aktiv gewesen, im Juni jedoch nur noch 23,75 Millionen.[91] Dessen ungeachtet sind laut Geschäftsbericht von Facebook selbst Ende Dezember 2012 weltweit mehr als 1,06 Mrd. Nutzer aktiv.[92][93]

Traditionell gibt Facebook wenige Informationen über seine Mitglieder heraus. Jedoch wurde im August 2012 mit Facebook Stories eine Plattform geschaffen, auf der ausgewählte Nutzer der Plattform vorgestellt werden. Der Fokus liegt dabei auf unterhaltsamen oder spannenden Mitgliedern. Facebook sucht öffentlich Interessenten für Facebook Stories.[94]

Reichweite[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die weltweite Marktdurchdringung (Verhältnis der Facebook-Mitglieder zur gesamten Bevölkerung) betrug Ende 2011 11,7 %. Im kontinentalen Vergleich weist Nordamerika mit einer Dichte von 50,3 % den höchsten Wert auf, gefolgt von Ozeanien (35 %), Europa (26,1 %) und Süd-/Mittelamerika (24,9 %). Das Schlusslicht bilden Afrika (5,3 %) und Asien (5,1 %).[88]

Länderübersicht[88]
Dichteste
Marktdurchdringung (MD)
Lf. Land MD
1. MonacoMonaco Monaco 103,9 %*
2. IslandIsland Island 66,1 %
3. GibraltarGibraltar Gibraltar 65,4 %
4. FaroerFäröer Färöer 61,7 %
5. BruneiBrunei Brunei 58,3 %
Geringste
Marktdurchdringung
Lf. Land MD
211. China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 0,04 %
210. TurkmenistanTurkmenistan Turkmenistan 0,2 %
209. Samoa AmerikanischAmerikanisch-Samoa Amerikanisch-Samoa 0,3 %
208. NigerNiger Niger 0,3 %
207. BurundiBurundi Burundi 0,4 %

Die USA weisen eine Marktdurchdringung von 50,6 % auf, Indonesien 17,6 % und Indien 3,4 %. Weitere Länderwerte: Deutschland 27,1 %, Schweiz 35,0 %, Österreich 32,0 %, GB 49,3 %, Italien 34,5 %, Japan 4,9 % und Russland 4,9 % (siehe vk.com).[88]

* Im Dezember 2011 haben mehr Personen als die Gesamtzahl der registrierten Einwohner Monacos von dort aus ihre persönliche Facebook-Seite aufgerufen.

Geschlechter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Facebook weist in eigenen Statistiken keine Geschlechter aus. Anhand von Planungstools für Werbeanzeigen kann aber von einer weitestgehenden Gleichverteilung ausgegangen werden.

Mitglieder, die Facebook in US-amerikanischem Englisch nutzen, steht seit 2014 die Möglichkeit offen, aus 50 Geschlechtsbezeichnungen zu wählen.[95]

Alter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Jahr 2017 berichten Medien über Tendenzen, dass Facebook deutliche Einbußen bei jungen Nutzern hat, da diese auch häufig Plattformen wie YouTube, Instagram oder Snapchat verwenden. Unter 14- bis 19-jährigen Facebook-Nutzern sank von 2013 bis 2017 der Anteil von 90 Prozent auf 61 Prozent, während der Anteil der über 60-Jährigen von 47 auf 70 Prozent zulegte. Medial wird die Frage gestellt, ob Facebook bald das soziale Netzwerk für Ältere sei („Senioren-Treff“).[96][97][98]

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Facebook-Netzwerk ist zentralistisch organisiert: Alle gespeicherten Daten stehen unter Kontrolle von Facebook Inc. Dem Unternehmen obliegt auch weitgehend die Kontrolle, welche Daten an welche Benutzer weitergegeben werden. Die direkte Kontrolle durch das Netzwerkmitglied ist eingeschränkt und es gibt keine zwischengeschalteten Stellen. Die Kommunikation zwischen Mitgliedern wird über die zentralen Server vermittelt.

Die eingesetzte Software ist server- und clientseitig proprietär, jedoch wurden umfängliche Teile auch als freie Software veröffentlicht.

Ende 2012 betrieb Facebook über etwa 180.000 Server in zwei Rechenzentren in den USA. Nach Angaben von Facebook bearbeiten sie täglich etwa 500 Terabyte, die sich unter anderem aus 300 Millionen neuen Fotos speisen.[99] Mit Hilfe einer Project PRISM genannten Software werden die Daten gleichmäßig auf mehrere Rechenzentren verteilt.

Am 12. Juni 2013 eröffnete Facebook in Luleå in Schweden eine erste europäische Serverfarm. Die Wahl fiel auf die nordschwedische Stadt, um die Kosten für die Kühlung der Infrastruktur minimal zu halten.[100]

Seit Ende Oktober 2014 ist Facebook über eine eigene Adresse im Tor-Netzwerk erreichbar (https://facebookcorewwwi.onion/), um damit den Zugang für Menschen zu erleichtern in deren Ländern der Zugang zu Facebook durch Zensur erschwert wird.[101][102]

Facebook plant und betreibt derzeit mindestens 12 Rechenzentren. Drei befinden sich in Europa (Irland, Schweden, Dänemark).

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Betriebssystem dient überwiegend das Betriebssystem CentOS. An Stelle des Apache HTTP Servers, der in den ersten Jahren verwendet wurde, dient heute eine eigene Software zur Auslieferung der Webseiten. Die Server-Software verwendet die Programmiersprache PHP, für die der Interpreter HipHop entwickelt wurde, um die Geschwindigkeit zu optimieren.[103] Als Datenbank diente bis Mitte 2011 Apache Cassandra.[104] Es wurde durch eine Kombination aus HBase, HDFS und Haystack ersetzt.[105]

Ein Teil der bei Facebook entstandenen Software wurde als Open-Source-Software für die Allgemeinheit freigegeben.[106] Auch unterstützt Facebook viele Projekte finanziell. So ist Facebook ein Platinum Sponsor der Apache Software Foundation.[107]

Programme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für mobile Betriebssysteme liefert Facebook auf „native“ Anwendungen aus, die der Prozessor des Geräts ohne interpretierende Zwischenschicht ausführt. Bis August 2012 stellte die iOS-App zu großen Teilen eine mit HTML5 umgesetzte Webanwendung dar. Die aktuelle App wurde der mangelhaften Geschwindigkeit wegen neu in Objective-C geschrieben.[108]

Im Zuge der Übernahme von Instagram veröffentlichte Facebook die Anwendung Facebook Camera für iOS, die seit September 2012 auch in Deutschland erhältlich ist. Diese dient der Aufnahme und Freigabe von Fotos im sozialen Netzwerk, wobei man wie bei Instagram Filter auf Bilder anwenden kann.[109]

Facebook war seit Apple iOS 6.0 und Mountain Lion 10.8.2 Bestandteil beider Betriebssysteme.[110] Man konnte sich ohne Installation zusätzlicher Programme bei Facebook anmelden und Mitteilungen erhalten oder absenden. Mit iOS 11 sowie OS X 10.14 (Mojave) entfiel jene Integration.[111]

Open Graph[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Open Graph Protocol ist Nachfolger der Schnittstelle Facebook Connect. Es bietet Entwicklern Zugang zur Facebook-API. Diese können mit eigenen Anwendungen Daten des sozialen Netzwerks nutzen. Während der Entwicklerkonferenz f8 im Jahr 2010 stellte Facebook soziale Erweiterungsmodule (englisch „Social Plugin) als Vorlagen für externe Websites vor. Über jene Plug-ins kann man kleine Anwendungen bei minimalem Aufwand in eigene Portale integrieren.[112]

Verwendet man solch ein Modul mit WordPress,[113] fügen sich automatisch Meta-Elemente in den Header-Bereich von Artikeln und Seiten ein, so dass man Inhalte gezielt im sozialen Netzwerk teilen kann. Einzelne Artikel oder ganze Seiten werden dadurch automatisch klassifiziert und semantisch gekennzeichnet.[114] Social Plugins machen einzelne Artikel oder Webseiten zu einem Graph Objekt mit spezifischer ID. Entwickler können relevante Details über einzelne Objekte über Facebook abrufen.[115] Da einzelne Artikel durch Meta-Elemente klassifiziert werden können, entfällt mit Open Graph die Notwendigkeit, für jeden einzelnen Webinhalt, der auf Facebook geteilt werden soll, eine einzelne Seite anzulegen.

Der Ablauf stellt sich folgendermaßen dar: Man besucht eine beliebige Webseite mit einer „Like-Schaltfläche“. Ein Klick darauf macht die Aktivität in der eigenen „Facebook-Timeline“ sichtbar. Auch Freunde erhalten damit Einblicke diese Vorlieben. Umgekehrt sieht man selbst, welche Freunde Inhalte durch Klicks auf „Like“-Schaltflächen kennzeichneten. Die beliebtesten Social Plugins sind der Like Button, die Like Box und die Facebook Comment Box, mit der Blogs ihre Kommentare auf Facebook auslagern können. Außerdem existieren Anwendungen für Empfehlungen und ein „Activity Stream“.[116]

Im Juli 2010 nutzten über eine Million Websites Open Graph-Funktionen.[117] Besonders Online-Medien integrierten Social Plugins, um mehr Besucher anzuziehen.

Mitteilungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Februar 2010 unterstützte Facebook offiziell das Protokoll XMPP, auf dem auch der Jabber Instant Messenger basiert. Auf diesem Weg konnten sich Anwendungen von Drittanbietern, die nicht von Facebook stammen, mit dem sozialen Netzwerk verbinden und am Facebook Chat teilnehmen. Prinzipiell funktionierte die Integration mit jedem XMPP-fähigen Client, ausdrücklich erwähnt wurden in der offiziellen Hilfe Pidgin, Adium und iChat.[118] Als Benutzername für die Anmeldung diente die von Facebook bereitgestellte E-Mail-Adresse beziehungsweise der Kurzname des Profils. Mit dem Umstieg auf die Graph API v2.0 ab dem 30. April 2015 wurde auch die Unterstützung von XMPP eingestellt und ein Login ist seitdem nicht mehr möglich.[119][120]

Netzwerkdurchsetzungsgesetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Inkrafttreten des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) am 1. Oktober 2017 ist Facebook in Deutschland stärker dazu verpflichtet, Hasskommentare und weitere strafbare Inhalte zu entfernen. Am NetzDG wurde kritisiert, dass Betreiber sozialer Medien aus Angst vor Geldstrafen auch legale Inhalte sperren könnten. Bei Facebook bewahrheitete sich diese Befürchtung im Vergleich mit anderen sozialen Medien kaum. Während Youtube im ersten Halbjahr seit Inkrafttreten 215.000 Beschwerden von Nutzern wegen Verstößen gegen das NetzDG erhielt, waren es bei Facebook 1700 gemeldete Inhalte, da Nutzer auf Facebook wählen können zwischen Beschwerden aufgrund von Verstößen gegen die Facebook-Gemeinschaftsstandards und das NetzDG.[121]

Jugendschutz und Abhängigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 2009 gründete Facebook einen Beirat, um Sicherheitsvorkehrungen für Nutzer regelmäßig zu überprüfen. Dieser besteht aus Vertretern der folgenden fünf Organisationen: Common Sense Media, ConnectSafely, WiredSafety, Childnet International und The Family Online Safety Institute (FOSI).

Damit realisiert Facebook eine weitere Maßnahme, um eine sichere Umgebung für Jugendliche im Internet zu schaffen, nachdem Facebook sich bereits an der Internet Safety Technical Task Force (ISTTF) beteiligt und 2008 mit 49 Generalstaatsanwälten der Vereinigten Staaten und dem Generalstaatsanwalt des District of Columbia Vereinbarungen zum besseren Jugendschutz unterzeichnet hatte. Darin verpflichtet sich Facebook zu folgenden Grundsätzen:

  • Minderjährige vor dem Austausch persönlicher Daten speziell zu warnen;
  • es Erwachsenen nicht zu ermöglichen, in Suchmaschinen Profile von minderjährigen Personen zu finden;
  • Änderungen des Alters im Profil zu erschweren und zu protokollieren;
  • Inhalte besser zu filtern und eine Liste pornografischer Angebote zu führen sowie Links auf diese zu löschen.

Ebenso überarbeitete Facebook im Dezember 2009 die Kontrolle über die Privatsphäre. Nun kann jeder Nutzer bei der Veröffentlichung von Statusmeldungen, Medien oder Links unterscheiden, wer diese sehen darf und wer nicht. Jeder Facebook-Nutzer wurde aufgefordert, seine Datenschutz-Einstellungen zu prüfen. Es kann jetzt zwischen eigenen Kontakten, Freunden der Freunde sowie dem gesamten Facebook-Netzwerk unterschieden werden. Inhalte minderjähriger Nutzer sollen nur für Freunde, Kontakte und Klassenkameraden sichtbar sein.[122]

Außerdem kooperiert Facebook noch mit MTV und der BBC gegen digitalen Missbrauch und Cyber-Mobbing.[123][124] Gleichwohl ist es bereits zu Mordtaten infolge von Mobbing im Netzwerk gekommen, etwa im sogenannten „Facebook-Mord“ in den Niederlanden 2012, dem eine Benutzerin zum Opfer fiel, die Sex-Gerüchte über eine ehemalige Freundin online verbreitete.[125]

Im April 2012 veröffentlichten norwegische Forscher mit dem „Bergen Facebook Addiction Scale (BFAS)“ ein psychologisches Testverfahren, um den Grad der Abhängigkeit von einem sozialen Netzwerk zu bestimmen.[126]

Ausstieg und Ausstiegsbewegungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. Mai 2010 wurde der erste „Quit Facebook Day“ veranstaltet.[127][128]

Eine Studie der Universität Wien aus dem Jahre 2013 untersuchte die Motivationen, aus Facebook auszusteigen. Häufigster Grund waren Sorgen um die Privatsphäre (48 %) vor einem generellen Missfallen gegenüber Facebook (14 %), negativen Erfahrungen mit Facebook-Freunden (13 %) und das Gefühl, süchtig nach Facebook zu werden (6 %). Es zeigte sich, dass Personen, die aus Facebook aussteigen, sich mehr um ihre Privatsphäre sorgen, höhere Internetsucht-Werte aufweisen und gewissenhafter sind.[129]

Eine „Deaktivierung“ des Kontos löscht keine Daten.[130] Bisher mussten Nutzer 14 Tage lang warten, bis ihr Profil samt ihren Daten gelöscht wurde. Anfang Oktober 2018 erweiterte Facebook diese Frist auf 30 Tage.[131]

Kritik und Rechtsverfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datenschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Facebook steht wegen Defiziten beim Umgang mit dem Datenschutz in der Kritik. Weiterhin wurde Facebook für seine Monopolstellung,[132] den Erwerb von Konkurrenzunternehmen[133] sowie die Verbreitung von Falschmeldungen kritisiert.[134]

Im Allgemeinen wird Facebook für das starke Sammeln persönlicher Daten zur Erstellung personalisierter Werbung kritisiert. Insbesondere wurde die Weitergabe von Adressbüchern über die von Facebook erworbene App WhatsApp[135] sowie das Erfassen von Daten über Drittwebseiten mittels des „Gefällt mir“-Buttons, auch von Personen welche kein Facebook Konto besitzen, bemängelt.[136] Mark Zuckerberg musste wegen der Weitergabe von Nutzerdaten an Drittunternehmen ohne die Einwilligung der Nutzer vor dem amerikanischen Kongress und dem Europäischen Parlament erscheinen.[137][138]

Ebenfalls kritisiert wurde die Gesichtserkennungssoftware von Facebook.[139] Facebook forderte Nutzer ohne Hinweis auf die rechtlichen Folgen dazu auf, per Gesichtserkennung aus Gruppenfotos isolierte Porträts mit Namen zu versehen, was ohne Zustimmung der Abgebildeten aber verboten ist. Nach Einschätzung von Datenschützern ist es zudem „bedenklich, dass Facebook für diese Funktion im Hintergrund eine Datenbank zur Gesichtserkennung mit Millionen von Nutzern aufbaut“.[140]

Viele datenschutzrechtlich problematische Neuigkeiten führte Facebook schleichend ein, etwa die Hinweise, welche „Freunde“ gerade wie (mit einer Smartphone-APP oder am PC) oder wann zuletzt online sind/waren. Im Mai 2012 kritisierte die Stiftung Warentest, dass die Facebook-App Teile des Smartphone-Adressbuchs unverschlüsselt und nicht anonymisiert versendet.[141]

In Frankreich wurde Facebook am 16. Mai 2017 wegen seines Umgangs mit Nutzerdaten zu einer Geldstrafe in Höhe von 150.000 Euro verurteilt.[142][143] Am 18. Mai 2017 wurde bekannt, dass die EU-Kommission Facebook aufgrund irreführender Angaben bei der Übernahme des Kurznachrichtendienstes WhatsApp mit einer Summe von 110 Mio. Euro bestraft.[144][145]

Im Februar 2019 verbot das Bundeskartellamt die Zusammenfügung mit Instagram- und WhatsApp-Daten, sofern die Nutzer dem nicht ausdrücklich zugestimmt haben. Facebook legte gegen das Verbot Klage ein.[146]

Im Juli 2019 wurde bekannt, dass Facebook wegen Datenschutzvergehen mehr als fünf Milliarden US-Dollar Strafe zahlen und seine Struktur ändern muss.[147]

Marktstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang März 2016 wurde bekannt, dass das Bundeskartellamt ein Rechtsverfahren gegen Facebook, das irische Tochterunternehmen und den deutschen Ableger in Hamburg einleitete aufgrund des Verdachts, dass Facebook durch die Vertragsbestimmungen bei Nutzerdaten seine Marktstellung missbrauche.[148]

Als Informationsquelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 kursierten Falschmeldungen in Facebook, welche Auswirkungen auf das Wählerverhalten gehabt haben können. Beispielsweise war eine Meldung, der Papst unterstütze Donald Trump, erfunden und wurde millionenfach aufgerufen. Die New York Times kritisiert, dass Facebook abstreitet, einen Einfluss auf Wahlen zu haben. Es gebe ein Problem mit Falschmeldungen und dem Echokammer-Effekt.[149] Die EU-Kommission forderte einen stärkeren Einsatz von Facebook gegen Falschmeldungen.[150]

Wiederholt kritisiert wurde auch die Verbreitung hasserfüllter und politisch oder religiös radikaler Inhalte.[151]

Seit März 2020 kämpft Facebook gegen Falschmeldungen zur Corona-Epidemie, löscht falsche Behauptungen und hat Werbung für Pseudo-Medikamente gegen Corona verboten.[152]

Umgang mit Zeitgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch die Verfahren, Nutzerprofile zu löschen, stehen unter Kritik. So wurde z. B. das Profil des norwegischen Autors Tom Egeland gelöscht, weil er in einem Bericht das weltbekannte Foto The Terror of War, das das damals 9-jährige Napalmopfer Kim Phúc nackt zeigt, verwendete. Wochen später wurde das Profil der größten norwegischen Tageszeitung Aftenposten gelöscht, weil sie über den Fall berichtete. Als die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg einen offenen Brief des Chefredakteurs von Aftenposten an Mark Zuckerberg auf ihrer Facebook-Seite kommentierte und in diesem Zusammenhang ihrerseits das Foto „Terror of War“ postete, wurde das Bild nach drei Stunden ohne ihr Zutun aus dem Post gelöscht.[153][154] Kritik kam u. a. vom Deutschen Journalisten-Verband: „Man muss von Facebook so viel Medienkompetenz erwarten dürfen, dass eine Unterscheidung zwischen einem zeitgeschichtlichen Dokument und Kinderpornografie vorgenommen wird“.[155]

Boykott[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2020 gaben mehrere große Unternehmen, wie Adidas, Aviva, Coca-Cola, Ford, HP, Intercontinental Hotels Group, Mars, Starbucks, Target und Unilever bekannt, dass sie ihre Anzeigen auf Facebook im Juli pausieren, um die Stop Hate for Profit Kampagne zu unterstützen.[156] Diese Bewegung wirft Facebook vor, nicht genug gegen Hassbotschaften vorzugehen.[157] Laut BBC wird der Boykott Facebook kaum treffen, da ein Großteil der Werbekunden kleine bis mittelgroße Unternehmen sind.[158]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Auswahl:

  • Am 24. September 2010 feierte der Film The Social Network von Regisseur David Fincher Premiere. Der Film widmet sich der Entstehungsgeschichte von Facebook. Das Drehbuch basiert auf einem Buch von Ben Mezrich mit dem Titel The Accidental Billionaires: The Founding of Facebook, a Tale of Sex, Money, Genius and Betrayal. Am 7. Oktober 2010 startete der Film in deutschen Kinos. Im Film spielen u. a. Jesse Eisenberg, Justin Timberlake und Andrew Garfield mit.[159]
  • Aufgrund seiner weiten Verbreitung ist Facebook immer wieder Ziel satirischer Werke. Dazu gehört z. B. The Social Network 2 der Nice Piece Productions.[160]

Wissenschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Facebook hat Social Science One gegründet, um die Forschung mit ihren Daten zu fördern. Die Daten von Facebook werden für verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen verwendet. Eine Studie untersuchte, wie Facebook-Nutzer mit sozial geteilten Nachrichten interagieren und zeigte, dass die Entscheidungen des Einzelnen eine stärkere Rolle bei der Begrenzung der Exposition gegenüber Querschnittsinhalten spielten.[161] Eine weitere Studie ergab, dass die meisten Studenten der Gesundheitswissenschaften akademische Materialien von anderen über Facebook erworben haben.[162]

Signale von Facebook werden auch bei der Qualitätsbewertung wissenschaftlicher Arbeiten verwendet.[163]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rundfunkberichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Facebook – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Facebook – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Facebook Reports Fourth Quarter and Full Year 2019 Results. (PDF) Abgerufen am 3. Juni 2020.
  2. Annual Report 2019. Abgerufen am 3. Juni 2020.
  3. Facebook für Anfänger: Profil, Seite oder Gruppe: Was ist der Unterschied? allfacebook.de, abgerufen am 22. November 2015
  4. 5 Reasons to Use a Facebook Profile (Not a Page) to Build Platform, janefriedman.com, abgerufen am 22. November 2015 (englisch)
  5. developers.facebook.com, Entwicklerplattform Facebook für Entwickler. Abgerufen am 1. November 2018.
  6. Timeline. In: Newsroom. Facebook, abgerufen am 17. Januar 2013 (englisch).
  7. Anzahl der monatlich aktiven Facebook Nutzer weltweit vom 3. Quartal 2008 bis zum 2. Quartal 2018. In: Statista, abgerufen am 26. Juli 2018. 
  8. Vivien Stellmach: Wie viele Facebook-Nutzer gibt es denn nun in Deutschland?, in: basicthinking vom 27. Neovmber 2019, eingesehen am 21. Februar 2020.
  9. Datenschutz bei Facebook. (Nicht mehr online verfügbar.) Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationssicherheit, archiviert vom Original am 25. Februar 2013; abgerufen am 3. Februar 2013.
  10. Verbraucherzentrale rät von Facebook ab. T-Online, 7. April 2010, abgerufen am 7. März 2013.
  11. Social Networks and their Role in News, Digital News Report 2015, Reuters Institute der Universität Oxford, digitalnewsreport.org, abgerufen am 22. November 2015 (englisch)
  12. Digital News Report 2015 (Memento vom 11. November 2015 im Internet Archive) (PDF) Reuters Institute for the Study of Journalism, Universität Oxford, abgerufen am 22. November 2015 (englisch; PDF, 15 MB)
  13. Nachrichtenverbreitung in Social Media, tu-darmstadt.de, abgerufen am 22. November 2015
  14. Facebook löst Twitter als Nachrichtenschleuder ab, lead-digital.de, abgerufen am 22. November 2015
  15. Mehr als 90 Prozent Marktanteil für Facebook bei Nachrichtenverbreitung, facelift-bbt.com, abgerufen am 22. November 2015
  16. Olivia Solon: Facebook’s failure: did fake news and polarized politics get Trump elected? In: theguardian.com. 10. November 2016, abgerufen am 16. Dezember 2016 (englisch).
  17. Wohlfühlen im Echoraum, Internationale Politik und Gesellschaft, Friedrich-Ebert-Stiftung, 9. Mai 2016
  18. Internetadresse für rund 30.000 Dollar versteigert. In: Focus. 19. November 2010, abgerufen am 25. Januar 2013.
  19. a b Alan J. Tabak: Hundreds Register for New Facebook Website. 9. Februar 2004, abgerufen am 25. Januar 2013 (englisch).
  20. Kai Biermann: Der Facebook-Chef und seine dunkle Vergangenheit. In: Der Tagesspiegel. 8. März 2010, abgerufen am 21. Oktober 2020.
  21. 800 Millionen User nutzen Facebook monatlich. In: Der Standard. 23. September 2011, abgerufen am 25. Januar 2013.
  22. Marc Pitzke: Facebook-Börsengang: Das Milliarden-Dollar-Face. In: Spiegel Online. 2. Februar 2012, abgerufen am 25. Januar 2013.
  23. Facebook soll am 18. Mai an die Börse. In: Süddeutsche Zeitung. 15. Mai 2012, abgerufen am 25. Januar 2013.
  24. US-Senator knöpft sich Facebook vor. In: Spiegel Online. 24. Mai 2012, abgerufen am 26. Mai 2012.
  25. Facebook kauft Konkurrenten WhatsApp für Milliardenbetrag, Spiegel Online
  26. Facebook übernimmt WhatsApp. Tagesschau.
  27. Facebook kauft Startup Oculus,. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Abgerufen am 26. März 2014.
  28. Sven Krauter: Mark Zuckerberg trennt sich von erstem Facebook Aktienpaket. 23. August 2016, abgerufen am 23. August 2016.
  29. Ronja Ringelstein und Robert Klages: Spende von Mark Zuckerberg löst Kritik aus. 2. Dezember 2015, abgerufen am 1. Oktober 2016.
  30. Anton Troianovski, Rosalind S. Helderman, Ellen Nakashima and Craig Timberg:„The 21st-century Russian sleeper agent is a troll with an American accent“ Washington Post vom 17. Februar 2018
  31. Daten von bis zu 87 Millionen Facebook-Nutzern könnten mit Cambridge Analytica geteilt worden sein In: nzz.ch, 4. April 2018, abgerufen am 5. April 2018.
  32. DER SPIEGEL: Facebook stemmt sich gegen mögliches Wahl-Chaos in den USA - DER SPIEGEL - Netzwelt. Abgerufen am 6. September 2020.
  33. Gruppen bei Facebook, In: zeit.de. Die Zeit, 7. August 2012, abgerufen 13. Januar 2015.
  34. Posten und teilen. In: Offizielle Hilfe. Facebook, abgerufen am 21. Januar 2013.
  35. Christian Stöcker: Facebook-Sicherheitslücke: Blogger gibt sich erfolgreich als Google-Chef aus. In: Spiegel Online. 11. Oktober 2010, abgerufen am 3. Februar 2013.
  36. Facebook-Internet-Netzwerk startet Timeline-Chronik in Deutschland. In: Focus. 15. Dezember 2011, abgerufen am 21. Januar 2013.
  37. Falk Hedemann: Facebook Chronik wird im Herbst zur Pflicht für alle Nutzer. (Nicht mehr online verfügbar.) In: t3n Magazin. 1. August 2012, archiviert vom Original am 2. Dezember 2012; abgerufen am 21. Januar 2013.
  38. Erstelle eine Facebook-Seite, um eine engere Beziehung zu deinem Publikum und deinen Kunden aufzubauen. Facebook, abgerufen am 22. Januar 2013.
  39. Lars Budde: Global Pages: Facebook bündelt lokale Seiten internationaler Marken unter einer URL. In: t3n Magazin. 18. Oktober 2012, abgerufen am 2. März 2017: „Facebook führt sogenannte Global Pages ein, die Besucher in Abhängigkeit von ihrem Aufenthaltsort auf eine lokalisierte Version der Fanseite weiterleiten.“
  40. Die Standortstruktur bei Facebook. Signal, abgerufen am 2. März 2017.
  41. about.facebook.com, 15. August 2019: Facebook vereinfacht Privatsphäre-Einstellungen für Gruppen, abgerufen am 8. Februar 2020
  42. about.facebook.com: Wie aktiviere ich die Bestätigung von Mitgliedern in einer Gruppe, die ich verwalte? Abgerufen auf www.facebook.com am 8. Februar 2020
  43. Neue Suchfunktion „Graph Search“ – Facebook verbündet sich mit Microsoft gegen Google. In: Focus Online. 15. Januar 2013, abgerufen am 19. Juli 2013.
  44. Moritz Stückler: Facebook Graph Search: Das musst du wissen. In: t3n Magazin. 16. Januar 2013, abgerufen am 22. Januar 2013.
  45. David Maciejewski, Luca Caracciolo: Facebook Graph Search. (Nicht mehr online verfügbar.) In: TechnikLOAD. yeebase media, 17. Januar 2013, archiviert vom Original am 21. Januar 2013; abgerufen am 22. Januar 2013.
  46. Andreas Floemer: Hashtags ab sofort auch bei Facebook. In: t3n Magazin. 12. Juni 2013, abgerufen am 13. Juni 2013.
  47. Facebook Credits – Experiment mit virtueller Währung. In: Focus. 17. Juli 2009, abgerufen am 21. Januar 2013.
  48. E-Commerce: Jetzt wird es ernst – Facebook startet eigenen Payment Service. (Nicht mehr online verfügbar.) In: t3n Magazin. 26. Februar 2010, archiviert vom Original am 29. August 2012; abgerufen am 21. Januar 2013.
  49. Facebook Credits werden am 12. September ungültig. 6. Juni 2013, abgerufen am 13. April 2014.
  50. Marc Badertscher: Facebook-CEO Mark Zuckerberg will endlich im Finanzwesen Fuss fassen. In: handelszeitung.ch. 16. Mai 2019, abgerufen am 20. Mai 2019.
  51. Lucy Zhang: Building Facebook Messenger. In: Facebook Engineering. Facebook. 12. August 2011. Abgerufen am 3. März 2013.
  52. Johannes Haupt: Facebook zieht mit Videochat nach. In: Heise online. 6. Juli 2011, abgerufen am 22. Januar 2013.
  53. Videoanrufe an Ihr soziales Netzwerk. Skype, abgerufen am 22. Januar 2013.
  54. Falk Hedemann: Facebook startet kostenlosen VoIP-Dienst in den USA. (Nicht mehr online verfügbar.) In: t3n Magazin. 17. Januar 2013, archiviert vom Original am 22. Januar 2013; abgerufen am 22. Januar 2013.
  55. Facebook Messenger has 500m users. 11. November 2014.
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  60. Facebook startet „Safety Check“ – darum blieb Katwarn stumm. In: Der Westen. 19. Dezember 2016, abgerufen am 20. Dezember 2016.
  61. Safety Check: Facebook erweitert Notfallfunktion. In: Computer Bild. 16. Dezember 2016, abgerufen am 20. Dezember 2016.
  62. Facebook Safety Check: So funktioniert die Sicherheits-Info. In: Chip. 22. Juli 2016, abgerufen am 20. Dezember 2016.
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  65. Facebook Mentions startet in Deutschland: Das müssen Sie über die Promi-App wissen › Meedia.
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  73. Sam Biddle: IN COURT, FACEBOOK BLAMES USERS FOR DESTROYING THEIR OWN RIGHT TO PRIVACY. The Intercept, 14. Juni 2019, abgerufen am 15. Juni 2019 (englisch).
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  89. • Facebook users by country | Statista. Abgerufen am 21. August 2019.
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  92. Geschäftsbericht von Facebook. Abgerufen am 6. Februar 2013 (englisch).
  93. A. Wilkens: Facebook fährt ersten Gewinn seit Börsengang ein. Abgerufen am 6. Februar 2013.
  94. Falk Hedemann: Facebook Stories: Außergewöhnliche Geschichten von und mit Facebook. (Nicht mehr online verfügbar.) In: t3n. 3. August 2012, archiviert vom Original am 5. August 2012; abgerufen am 6. August 2012.
  95. Facebook erlaubt 50 Geschlechtsbezeichnungen. orf.at, 14. Februar 2014, abgerufen am 14. Februar 2014.
  96. Infografik: Facebook wird zum Seniorentreff. Abgerufen am 23. März 2019.
  97. https://meedia.de/2018/02/15/facebook-wird-zum-seniorentreff-neue-studie-sieht-zuwaechse-bei-den-alten-aber-die-jugend-nimmt-reissaus/
  98. Netz-Trends - Facebook bald das Soziale Netzwerk für Ältere? 15. Februar 2018, abgerufen am 23. März 2019.
  99. Lars Budde: Facebook Big Data: Das gigantische Datenaufkommen des Social-Network-Riesen. In: t3n Magazin. 23. August 2012, abgerufen am 24. August 2012.
  100. Jon Brodkin: Facebook opens data center filled entirely with servers it designed. In: ars technica. 12. Juni 2013, abgerufen am 5. Oktober 2013 (englisch): „Facebook today opened a new data center in Luleå, Sweden, making it the company’s first in Europe and the first to use only servers designed by Facebook itself.“
  101. heise Security: Facebook geht ins Tor-Netz.
  102. „Hidden Service“: Tor-Nutzer können nun leichter auf Facebook zugreifen. 31. Oktober 2014.
  103. Alexander Neumann: Facebook will PHP beschleunigen. In: Heise online. 3. Februar 2010, abgerufen am 17. Januar 2013.
  104. Jochen Schnelle: Cassandra – Die Datenbank hinter Facebook. In: pro-linux. 20. Oktober 2011, abgerufen am 17. Januar 2013.
  105. Storage Infrastructure behind Facebook Messages (englisch)
  106. Open Source. Facebook, abgerufen am 17. Januar 2013 (englisch).
  107. The Apache Software Foundation Welcomes Facebook as its Newest Sponsor. In: The Apache Software Foundation Blog. Apache Software Foundation, 12. Januar 2010, abgerufen am 17. Januar 2013.
  108. Lars Budde: Facebook iOS-App: Deutlich schneller dank HTML5-Verzicht. (Nicht mehr online verfügbar.) In: t3n. 24. August 2012, archiviert vom Original am 25. August 2012; abgerufen am 24. August 2012.
  109. Lars Budde: Facebook Camera: iOS-App jetzt auch im deutschen App-Store. (Nicht mehr online verfügbar.) In: t3n Magazin. 6. September 2012, archiviert vom Original am 9. September 2012; abgerufen am 6. September 2012.
  110. Michael Knott: Mit Facebook-Integration: Mac OS X 10.8.2 ist da. In: netzwelt. 20. September 2012, abgerufen am 22. September 2012.
  111. Roger Fingas: Apple strips Facebook & Twitter integration from macOS Mojave. In: appleinsider. 6. Juni 2018, abgerufen am 1. Januar 2019.
  112. Facebook Social Plugins einbinden – Vorsicht Datenschutz. In: Dr.Web. 13. Juli 2010, abgerufen am 22. Januar 2013.
  113. Luca Caracciolo: Facebook veröffentlicht WordPress-Plugin. In: t3n Magazin. 13. Juni 2012, abgerufen am 22. Januar 2013.
  114. WP Open Graph Meta. In: Online Marketing Expertise. Abgerufen am 29. September 2012.
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