Sikorsky S-61
| Sikorsky S-61/H-3 Sea King | ||
|---|---|---|
Sikorsky SH-3H „Sea King“ der Staffel HS-15 der U.S. Navy |
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| Typ: | U-Jagd-, SAR- und Mehrzweckhubschrauber | |
| Entwurfsland: | ||
| Hersteller: | Sikorsky Aircraft Corporation | |
| Erstflug: | 11. März 1959 | |
| Indienststellung: | 1961 | |
| Stückzahl: | ca. 1.500 | |
Der Sikorsky H-3 Sea King oder S-61, in seiner SAR-Version auch als Jolly Green Giant bekannt, ist ein zweimotoriger Mehrzweckhubschrauber des US-amerikanischen Hubschrauberherstellers Sikorsky Aircraft Corporation. Er wird von der US-Marine und bei anderen Truppen und Staaten rund um die Welt eingesetzt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Überblick
Sikorskys Sea King flog zum ersten Mal 1959 und war ab Juni 1961 bei der US-Marine im Einsatz. Er war von Anfang an für einen schiffsgestützten Einsatz vorgesehen. Die fünfblätterigen Rotoren können gefaltet werden, um den Platzbedarf des Hubschraubers im Schiffshangar zu verringern. Haupteinsatzgebiet war die Bekämpfung von U-Booten (engl. Anti-Submarine Warfare, ASW), er konnte auch für Anti-Schiffs-, SAR-, Transport-, Kommunikations- und Frühwarn-Aufgaben verwendet werden. In der US-Marine wurde er ab Anfang der 1990er-Jahre in der ASW- und SAR-Rolle durch den SH-60F Sea Hawk ersetzt. Nur noch das US Marine Corps setzen den Hubschrauber zu Trainings- und Testzwecken ein.
Der Sea King wurde in Großbritannien von Westland Helicopters Ltd. in Lizenz gefertigt, die eine speziell modifizierte Version für die britische Royal Navy entwickelten. Diese Variante ist mit britischen Rolls-Royce-Bristol-Gnome-Turbinen sowie britischer Avionik- und ASW-Ausrüstung ausgestattet. Der britische Sea King flog zum ersten Mal 1969 und war ein Jahr später einsatzbereit. Er wurde auch von der Royal Air Force verwendet und in die ganze Welt verkauft. Hubschrauber dieser Variante wurden wiederum in Japan und Italien in Lizenz gefertigt.
Zu den Staaten, in die der Sea King exportiert wurde, gehören Argentinien, Australien, Belgien (Force Aérienne Belge), Brasilien, Kanada, Ägypten, Deutschland, Indien, Japan, Malaysia, Norwegen, Pakistan, Katar, Spanien und Großbritannien.
Bewaffnung und Ausrüstung des Sea King variieren stark mit der jeweiligen Einsatzrolle. Eine typische Bewaffnung besteht aus vier Torpedos, vier Wasserbomben oder zwei Seezielflugkörpern vom Typ Sea Eagle oder Exocet. Im SAR-Einsatz bietet die Kabine Platz für 22 Überlebende oder neun Pritschen und zwei Mann medizinisches Personal. Beim Truppentransport können bis zu 28 Soldaten befördert werden.
Der Rumpf dieses Hubschraubers ermöglicht ihm, auf dem Wasser zu landen und sich im Notfall mit nur einer der beiden Turbinen auf dem Wasser fortzubewegen.
Ein Exemplar eines SH-3D, die Nummer 66 der Helikopterstaffel 4 der US-Marine, erlangte einige Berühmtheit, indem er im Rahmen des Apollo-Raumflugprogrammes der NASA die im Pazifik gewasserten Astronauten barg.
Einige Sea King mit spezieller Ausrüstung und grünem Sonderanstrich dienen als offizielle Hubschrauber des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie werden vom US-Marinekorps betrieben. Das Rufzeichen der Maschine ist Marine One, wenn der Präsident an Bord ist.
[Bearbeiten] Besondere Flugleistung
Am 31. Mai und 1. Juni 1967 gelang zwei Sikorsky HH-3 Jolly Green Giant in 30 Std. und 40 Min. der erste Helikopter-Nonstop-Flug über den Atlantik. Dabei wurden sie neun Mal von Hercules-Flugzeugen luftbetankt.[1]
[Bearbeiten] Sea King der Deutschen Marine
Von 22 beschafften Westland Sea King Mk. 41 der Deutschen Marine stehen beim Marinefliegergeschwader 5 in Kiel-Holtenau noch 21 im Einsatz[2]. Ein Sea King (Taktisches Kennzeichen: 89+59) stürzte am 17. November 1998 in die Nordsee. Er sollte nach einem Hauptgetriebeschaden unter einem Transporthubschrauber des Deutschen Heeres vom Typ Sikorsky CH-53 hängend nach Kiel zur Reparatur transportiert werden. Nach wenigen Seemeilen schaukelte sich der Sea King derartig auf, dass das Transportgeschirr, an dem der Helikopter hing, gekappt werden musste, um einen Absturz beider Maschinen zu verhindern. Beim Aufprall auf die Wasseroberfläche aus rund 100 m wurde die 89+59 völlig zerstört. Ein weiterer Hubschrauber (89+61) wurde zuvor nach einem Unfall durch einen neuen Sea King ersetzt. Die alte 89+61 wird als SAG (Schul- und Ausbildungsgerät) noch in der Techniker-Ausbildung benutzt. Seit 2006 erhalten die Triebwerke der deutschen Sea King eine Leistungssteigerung.
In den Jahren 1972 bis 1975 in Dienst gestellt, sind die Hubschrauber bereits mehrmals modernisiert worden. Dieser Modernisierungsprozess wird die nächsten Jahre weiter anhalten, da der eventuelle Nachfolgehubschrauber MH90-NG, der den Sea King bereits 1997 als NFH ablösen sollte, sich weiter verzögert. Gesetzliche Auflagen und nicht mehr erhältliche Ersatzteile für die teils sehr alten Anlagen und Geräte, machen einen Ersatz dieser gegen neue und modernere Geräte erforderlich. Eine der Hauptaufgaben ist die Seenotrettung. Des Weiteren wird er als Bordhubschrauber der Einsatzgruppenversorger der Klasse 702 eingesetzt. In dieser Rolle waren auch Hubschrauber in Afrika (Djibouti, Horn von Afrika, Elfenbeinküste), in Asien (Tsunamikatastrophe) sowie im Rahmen von UNIFIL vor dem Libanon im Einsatz. Die Bewaffnung mit Lenkflugkörpern wurde abgegeben. Somit besitzt die Sea King nur noch Eigenschutz durch Chaff, Flare und ein Maschinengewehr M3M. Des Weiteren spezialisiert sich das MFG 5 auf Einsätze im Rahmen von KSK-Einsätzen.
Die stetig ansteigenden Instandhaltungskosten für den in die Jahre gekommenden Sea King führen dazu, dass dringend ein Nachfolgemodell gesucht wird. Als potentielle Kandidaten werden der MH90-NG[3], die Marineversion des NATO-Hubschraubers NH90 von NHIndustries, sowie der CH-148, ein militärisches Derivat des S-92 von Sikorsky, offiziell betrachtet.
Allerdings wird von der Marineführung zur Zeit in Betracht gezogen, den Hubschrauber noch bis 2026 weiter zu fliegen. Da mittlerweile sowieso nur noch etwa ein Viertel aller Maschinen einsatzbereit sind, wird dies zwangsläufig zu einer drastischen Reduzierung der Flugstunden führen, da Ersatzteile kaum noch beschafft werden können. Ein „Ausschlachten“ der Hubschrauber kann somit aufgrund der schlechten Haushaltslage zur Realität werden.
Die Verlegung des Marinefliegergeschwaders 5 ist für das Jahr 2012 vorgesehen. Es wird wie das Marinefliegergeschwader 3 in Nordholz seine Heimat haben. Dann werden zwei Geschwader an einem Standort betrieben. Mit der Verlegung des MFG 5 wird auch die 3. Staffel (Sea Lynx) des MFG 3 verlegt. Sie wird zukünftig zum MFG 5 gehören. So wird es dort ein Starrflügler- und ein Drehflügler-Geschwader geben.
[Bearbeiten] Sea King in Kanada
Die kanadische Marine kaufte 1963 41 Sea Kings. Die Hubschrauber waren damals sehr modern und bewährten sich gut, auch bei ihren Besatzungen waren sie beliebt. Die Kanadier entwickelten eine Technik, um die großen Hubschrauber auf kleinen Schiffsdecks zu landen, wobei eine Winde verwendet wurde, mit der die Maschine herunter gezogen wurde. Dies brachte ihnen den Spitznamen Crazy Canucks ein.
Mit zunehmender Betriebsdauer wurden die Sea King unzuverlässiger und schwerer zu warten. Zwölf sind inzwischen abgestürzt, wobei zehn Menschen den Tod fanden. Jeder Sea King erfordert inzwischen 30 Stunden in der Wartung für eine Stunde Flug und ist damit 40 Prozent der Zeit nicht verfügbar. Ende 2003 musste die gesamte verbliebene Flotte für einige Wochen am Boden bleiben, nachdem bei zwei Maschinen innerhalb kurzer Zeit Triebwerksausfälle auftraten.
Versuche, die Hubschrauber zu ersetzen, scheiterten bislang an politischen Verwicklungen. 1992 bestellte die damalige konservative Regierung Hubschrauber des Typs EH-101, um die Sea Kings zu ersetzen. Nach einem Regierungswechsel 1993 stornierten die Liberaldemokraten den Auftrag und bezahlten 500 Millionen Kanadische Dollar Vertragsstrafe.[4][5]
Ab November 2008 sollen die kanadischen CH-124 Sea King durch 28 CH-148-Cyclone-Hubschrauber von Sikorsky ersetzt werden. Diese stellen eine für Kanada entwickelte Marine-Variante der H-92 Superhawk dar.[6]
Kanadische Sea-King-Piloten haben ihrem Hubschrauber ein Lied gewidmet, das zur Melodie des 1970er-Jahre-Hits Seasons in the Sun gesungen wird:
„Goodbye papa, please pray for me
My helicopter’s crashing in the sea.
Refrain:
We had joy, we had fun, we had Sea Kings in the sun
But the engines are on fire and the Sea Kings must retire“
[Bearbeiten] Versionen
[Bearbeiten] S-61 (zivile Versionen)
- S-61L
- Transporthubschrauber für bis zu 30 Personen mit 1350 WPS (1005 kW) GE-CT58-140-Triebwerken, 13 wurden gebaut.
- S-61L Mk II
- Verbesserte S-61L u.a. mit CT58-110-Triebwerken.
- S-61N
- Amphibische Version des S-61L.
- S-61N Mk II
- Verbesserte S-61L u.a. mit CT58-110-Triebwerken.
- S-61 Payloader
- 900 kg leichtere Version des S-61L zum Transport schwerer Lasten.
- S-61 Shortsky
- Umbauten aus S-61L/N, verkürzter Rumpf für mehr Zuladung.
[Bearbeiten] Sikorsky H-3
[Bearbeiten] Sea King
- XHSS-2
- Prototyp eine U-Jagd-Hubschraubers für die U.S. Navy.
- YHSS-2
- Vorserienmaschinen, sieben wurden gebaut.
- SH-3A
- U-Jagd-Hubschrauber für die U.S. Navy mit AQS-10 oder AQS-13-Tauchsonar und 1.250 WPS T58-GE-8B-Triebwerken, 255 wurden gebaut.
- HH-3A
- Umbau von zwölf SH-3A zur Rettung von abgeschossenen Besatzungen im Vietnamkrieg. Ausbau der U-Jagd-Ausrüstung, Einbau einer Panzerung und Bewaffnung mit MGs.
- CH-3A
- Umbau von drei SH-3A als Transporthubschrauber für die U.S. Air Force.
- NH-3A (S-61F)
- Umbau einer SH-3A als Versuchshubschrauber für hohe Geschwindigkeiten.
- RH-3A
- Umbau und Ausrüstung von acht SH-3A zum Minenräumen.
- VH-3A
- VIP-Transporter für die U.S. Army und das U.S. Marine Corps. Acht wurden neu gebaut, eine YHSS-2 und ein SH-3A wurden umgerüstet.
- CH-3B
- spätere Bezeichnung der CH-3A.
- SH-3D
- SH-3A mit 1.400 WPS T58-GE-10-Triebwerken, 79 wurden gebaut.
- VH-3D
- VIP-Transporter für das U.S. Marine Corps, 11 wurden gebaut.
- SH-3G
- verbesserte Transportversion, 105 wurden aus SH-3A/D umgebaut.
- SH-3H
- stark verbesserte U-Jagd-Version, 145 wurden aus SH-3A/D/G umgebaut.
- SH-3H AEW
- Frühwarn-Version der spanischen Marine.
- UH-3H
- Transportversion, Umbau aus SH-3H.
- YSH-3J
- Umbau von zwei SH-3H zum Testen der Sensoren der späteren SH-60 Seahawk.
[Bearbeiten] Jolly Green Giant/Pelican
- CH-3C
- Transporthubschrauber, umgestalteter Rumpf mit Heckladerampe, 46 wurden gebaut.
- CH-3E
- CH-3C mit 1.500 WPS leistenden T58-GE-5-Triebwerken, 45 wurden neu gebaut, 41 CH-3C wurden nachgerüstet.
- HH-3E Jolly Green Giant
- Ausrüstung von 50 CH-3E mit Panzerung, Bewaffnung und Luftbetankungsrohr zur Rettung abgeschossener Besatzungen.
- HH-3F Pelican
- SAR-Hubschrauber für die United States Coast Guard auf Basis des CH-3E, 40 wurden gebaut. 1990 übernahm und modifizierte die USCG, weitere sechs CH-3E der USAF.
[Bearbeiten] Agusta S-61
- AS-61
- Lizenzversion der H-3, insgesamt wurden 93 gebaut.
- AS-61R
- SAR-Version analog der HH-3F, 36 wurden gebaut.
- AS-61N-1 Silver
- S-61N mit verkürztem Rumpf, vier wurden gebaut.
- AS-61VIP
- VIP-Transporter.
- ASH-3A
- Mehrzweckversion ähnlich der SH-3G, Umbau aus ASH-3D.
- ASH-3D
- U-Jagd-Hubschrauber.
- ASH-3TS
- VIP-Transporter.
- ASH-3H
- U-Jagd-Hubschrauber, 14 wurden gebaut.
[Bearbeiten] United Aircraft of Canada CH-124
- CH-124
- U-Jagd-Hubschrauber auf Basis der SH-3A, 41 wurden von Sikorsky produiziert, aber von United Aircraft of Canada montiert.
- CH-124A
- CH-124 mit modernisierter Avionik.
- CH-124B
- CH-124A ohne Tauchsonar aber mit MAD-Sonde; fünf wurden 2005 zu Transporthubschraubern umgebaut
- CH-124B2
- Ausrüstung von sechs CH-124B in den Jahren 1991/92 mit stark verbesserter U-Jagd-Ausrüstung. Durch das Ende des Kalten Krieges entfiel der Umbau weiterer CH-124. später wurden die CH-124B2 zu Transporthubschraubern umgebaut.
- CH-124C
- Umbau einer CH-124 zu Testzwecken.
- CH-124U
- inoffizielle Bezeichnung von vier zu Mehrzweckhubschraubern umgebauten CH-124.
[Bearbeiten] Mitsubishi HSS-2
- S-61A
- SAR-Hubschrauber auf Basis der SH-3A, 18 wurden von Mitsubushi in Lizenz gebaut.
- HSS-2
- U-Jagd-Hubschrauber auf Basis der SH-3A, 55 wurden gebaut.
- HSS-2A
- U-Jagd-Hubschrauber auf Basis der SH-3D, 28 wurden gebaut.
- HSS-2B
- U-Jagd-Hubschrauber auf Basis der SH-3H, 23 wurden gebaut.
[Bearbeiten] Westland Sea King
Die folgenden einziffrigen Baureihen wurden ausschließlich für die Britischen Streitkräfte entwickelt, die letzten Exemplare sollen noch bis maximal 2016 im Dienst bleiben.
- Sea King HAS.1
- U-Jagd-Hubschrauber für die Royal Navy (RN) mit britischer Elektronik, Erstflug 1969.
- Sea King HAS.2
- Verbesserte U-Jagd-Version der RN.
- Sea King AEW.2A
- Umbau von zwei HAS.2 zu Frühwarn-Hubschraubern.
- Sea King HAR.3
- SAR-Version der Royal Air Force (RAF).
- Sea King HAR.3A
- Modernisierte Version des HAR.3. der RAF
- Sea King HC.4
- Truppentransporter der RN für 28 Soldaten mit festem Fahrwerk, ursprünglich für die Royal Marines entworfen.
- Sea King HAS.5
- Verbesserte U-Jagd-Version der RN.
- Sea King HAR.5
- Umbau von HAS.5 zu SAR-Hubschraubern für die RN.
- Sea King AEW.5
- Umbau von drei HAS.5 zu Frühwarn-Hubschraubern für die RN.
- Sea King HU.5
- Umbau von HAS.5 zu Mehrzweckhubschraubern für die RN.
- Sea King HAS.6
- Verbesserte U-Jagd-Version für die RN.
- Sea King HAS.6(CR)
- Umbau von fünf HAS.6 zu Mehrzweckhubschraubern für die RN.
- Sea King ASaC.7
- Frühwarn-Hubschraubern für die RN, entwickelt nach dem Falklandkrieg
Die folgenden zweiziffrigen Sea-King-Baureihen und die Commando-Versionen waren mit Ausnahme der 4X alle für den Export bestimmt und sind (2010) vielfach noch in Dienst.
- Sea King Mk.41
- SAR-Version für die Deutsche Marine, 23 wurden gebaut.
- Sea King Mk.4X
- zwei Hubschrauber für Tests des Royal Aircraft Establishment in Farnborough.
- Sea King Mk.42
- HAS.1 U-Jagd-Hubschrauber für die indische Marine, zwölf wurden gebaut.
- Sea King Mk.42A
- HAS.2 U-Jagd-Hubschrauber für die indische Marine, drei wurden gebaut.
- Sea King Mk.42B
- für die Bekämpfung von Seezielen ausgerüstete Mk.42 der indischen Marine.
- Sea King Mk.42C
- SAR-Version der indischen Marine.
- Sea King Mk.43
- SAR-Version der norwegischen Luftwaffe, zehn wurden gebaut.
- Sea King Mk.43A
- Modernisierte Mk.43.
- Sea King Mk.43B
- Modernisierte Mk.43.
- Sea King Mk.45
- HAS.1 U-Jagd-Hubschrauber für die pakistanische Marine, sechs wurden gebaut (111. Squadron, Mehran)
- Sea King Mk.45A
- ein HAS.1 für Pakistan.
- Sea King Mk.47
- HAS.2 U-Jagd-Hubschrauber für Ägypten, sechs wurden gebaut.
- Sea King Mk.48
- SAR-Version für die heutige Belgische Luftkomponente, fünf wurden gebaut.
- Sea King Mk.50
- U-Jagd-Hubschrauber für die Royal Australian Navy, zehn wurden gebaut.
- Sea King Mk.50A
- U-Jagd-Hubschrauber für die Royal Australian Navy, zwei wurden gebaut.
- Sea King Mk.50B
- Modernisierte Mk.50/Mk.50A.
- Commando Mk.1
- Truppentransporter für Ägypten.
- Commando Mk.2
- Truppentransporter für Ägypten.
- Commando Mk.2A
- Truppentransporter für Katar.
- Commando Mk.2B
- VIP-Transporter für Ägypten.
- Commando Mk.2C
- VIP-Transporter für Katar.
- Commando Mk.2E
- Eloka-Version der ägyptischen Luftwaffe.
- Commando Mk.3
- für die Bekämpfung von Seezielen ausgerüstete Version für Katar.
[Bearbeiten] Technische Daten
| Kenngröße | Daten | |
|---|---|---|
| Besatzung | SH-3H/D | 4 Mann Besatzung (2 Piloten, 2 Sensor-Offiziere) + 3 Passagiere. |
| UH-3H/SH-3G | bis zu 15 Passagiere | |
| Mk 41 | 4 Mann Besatzung (2 Piloten, 1 LOPO (Luftfahrzeugoperationsoffizier), 1 Bordmechaniker) | |
| Bewaffnung | 2 × Anti-U-Boot-Torpedos MK-46/44 | |
| Verschiedene Sonarbojen und pyrotechnische Ausrüstung | ||
| Minigun | ||
| Sea Skua Anti-Schiff Lfk | ||
| Antrieb | SH-3H/UH-3H | 2 × General Electric T-58-GE-402-Turbowellen-Triebwerke mit 1.500 Wellen-PS pro Stück. |
| SH-3D | 2 × General Electric T58-GE-10-Turbowellen-Triebwerke mit 1.400 Wellen-PS pro Stück. | |
| SH-3G | 2 × General Electric T58-GE-8F-Turbowellen-Triebwerke mit 1.250 Wellen-PS pro Stück. | |
| Westland | 2 × Rolls-Royce Gnome (Mks. 1 & 2 H1400-1, Mk. 4 H1400-2) mit je 1.600 Wellen-PS. | |
| Flugleistungen | SH-3D/H-Helikopter erreichen für bis zu 5,5 Stunden Geschwindigkeiten von bis zu 120 Knoten (222,24 km/h). | |
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ s. Le Bec, Seite 50
- ↑ http://www.marine.de/portal/poc/marine?uri=ci:bw.mar.waffenun.flugzeug.skmk
- ↑ www.marinehubschrauber.de - Offizielle Seite zum MH90-NG, abgerufen am 10.Mai 2010
- ↑ CBC News Story: Requiem for the Sea King (englisch)
- ↑ CTV News: PM defends record on grounded Sea King choppers (englisch)
- ↑ Informationen des Herstellers über die CH-148 Cyclone (englisch)
[Bearbeiten] Literatur
- Yves Le Bec: Die wahre Geschichte des Helikopters: von 1486–2005, Verlag Jean Duvret, Chavannes-près-Renens 2005, ISBN 2-8399-0100-5
- Siegfried Wache: Westland Sea King F-40 Flugzeuge der Bundeswehr, BMVD Verlag
[Bearbeiten] Weblinks
- S-61 Daten und Foto auf flugzeuginfo.net
- S-61N Daten und Foto auf flugzeuginfo.net
- WESTLAND SEA KING MK41 – Deutsche Marine marine-portraits.de
- UK Defense Industries Site
- Combat Aircraft
- Wasserlandungen von Sea Kings über Youtube
Hubschrauber der USN/USMC bis 1962: HSL | HSS | HCH | HOE | HOG | HOK | HOS | HO2S | HO3S | HO4S | HO5S | HNS | HTE | HTK | HTL | HRB | HRH | HRP | HRS | HR2S | HR3S | XHJH | HJP | XHJS | HUK | HU2K | HUL | HUM | HUP | HUS | HU2S
USAAF-System 1941 bis 1947: XR-1 | XR-2 | XR-3 | R-4 | R-5 | R-6 | XR-7 | XR-8 | XR-9 | XR-10 | XR-11 | R-12 | XR-13 | R-14 | XR-15
Hubschrauber der US-Army von 1956 bis 1962: HC-1A / HC-1B | HO-1 | HO-2 | YHO-3 | YHO-4 | YHO-5 | HO-6 | HU-1 | HZ-1/(YHO-2)
USAF-System 1948 bis heute (ab 1962 für US-Streitkräfte): H-4 | H-5 | H-6 | XH-9 | XH-10 | XH-11 | H-12 | H-13 | XH-15 | H-16 | XH-17 | YH-18 | H-19 | XH-20 | H-21 | H-22 | H-23 | YH-24 | H-25 | XH-26 | XH-28 | XH-29 | YH-30 | YH-31 | YH-32 | XH-33 | H-34 | XH-35 | CH-37 | XH-39 | X/YH-40 | CH-41 | XH-42 | H-43 | CH-46 | CH-47 | XH-48 | XH-49 | QH-50 | XH-51 | HH-52 | CH-53 | CH-54 | TH-55 | AH-56 | TH-57 | OH-58 | XH-59 | UH-60 | YUH-61 | XCH-62 | YAH-63 | AH-64 | HH-65 | RAH-66 | TH-67 | MH-68 | ARH-70 | VH-71 | UH-72
Parallel verwendetes System der US-Streitkräfte seit 1962: AH-1 / UH-1 | H-2 | H-3 | YOH-4 | YOH-5 | AH-6 / MH-6 / OH-6
Strahlgetriebene Kampfflugzeuge: Eurofighter Typhoon | MiG-29 (ex NVA) | Tornado | Alpha Jet | F-4F Phantom II | F-104G Starfighter | Fiat G.91 | Sea Hawk | North American F-86K | Canadair CL-13 Sabre | F-84 Thunderstreak
Schulflugzeuge: Zielschleppflugzeug Rockwell OV-10B Bronco | Fouga Magister | Lockheed T-33A | Beechcraft T-6 Texan II | Piper PA-18 | Northrop T-38 | Cessna T-37 | Grob G 120A
Verbindungsflugzeuge: Dornier Do 27 | Dornier Do 28 | Piaggio P.149
Hubschrauber: Kampfhubschrauber UHT Tiger | Schulungshubschrauber EC 135 | Transporthubschrauber Piasecki H-21C | Transporthubschrauber Sikorski S-58/H-34G | Transporthubschrauber CH-53G/GS | NH90 | Panzerabwehrhubschrauber BO 105VBH / BO 105P | Westland Mk.88 „Sea Lynx“ | Sikorsky S-61 „Sea King“ | Mehrzweckhubschrauber Bell UH-1D | Bell 47 | Aérospatiale SE.3130 Alouette II | Mil Mi-8 (ex NVA) | Mil Mi-2 (ex NVA) | Eurocopter AS532U2 | Bristol 171 Sycamore | Sud-Ouest SO 1221 Djinn | Saunders-Roe "Skeeter" Mk. 50/51
Transportflugzeuge: Airbus A310 | Airbus A340 | Boeing 707-320 | Tupolew Tu-154M (ex NVA) | Tupolew Tu-134 (ex NVA) | Bombardier Challenger 601 | Lockheed JetStar C-140 | HFB 320 Hansa Jet | VFW 614 | Let L-410 (ex NVA) | Transall | Airbus A400M | Canadair CL-601 | Percival C.MK.54 Pembroke | de Havilland D.H.114 Heron | Douglas C-47B | Douglas DC-6 B | Convair CV 440 Metropolitan | Noratlas
Marineflugzeuge: Grumman HU-16D Albatross | Fairey Gannet | Dornier Do 228 | Breguet Atlantic | Lockheed P-3
Unbemannte Flugzeuge: EuroHawk | Aladin | Luna | KZO | CL-289