Frisch Auf Göppingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von TPSG FA Göppingen)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Frisch Auf Göppingen (Hauptverein)
Name Turn- und Polizeisportgemeinschaft
Frisch Auf Göppingen e.V.
Vereinsfarben Grün-Weiß
Gegründet 16. Oktober 1896
Gründungsort Göppingen
Vereinssitz Hohenstaufenstraße 142
73033 Göppingen
Mitglieder etwa 2200
Abteilungen 18
Vorsitzender Thomas Lander
Homepage www.fagp.de

Die TPSG Frisch Auf Göppingen ist ein Sportverein aus Göppingen in Baden-Württemberg. Der Verein wurde 1896 als Turnclub Frisch Auf Göppingen (TC Frisch Auf Göppingen) gegründet.

Frisch Auf ist weltweit vor allem durch die Erfolge seiner Handball-Männermannschaft bekannt geworden, die zwischen 1954 und 1972 insgesamt neun Mal Deutscher Meister in der Halle wurde, zudem zwei Mal auf dem Feld und zwei Mal den Europapokal der Landesmeister gewann. Außerdem spielt auch die Frauen-Handballmannschaft von Frisch Auf seit 2009 wieder in der Bundesliga, nachdem diese bereits 2006/2007 ein Jahr lang erstklassig war, den Klassenerhalt damals allerdings nicht schaffte.

Darüber hinaus betreibt der Verein Abteilungen für zahlreiche weitere Sportarten (insgesamt 18 Abteilungen). TPSG steht für Turn- und Polizeisportgemeinschaft.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die TPSG Frisch Auf Göppingen wurde 1896 als Turnclub Göppingen gegründet. Ab 1917 trat der Handball in Göppingen stärker in den Vordergrund, ehe sich Göppingen in den 1930er und 1940er Jahren zur Handball-Hochburg im Filstal entwickelte. 1971 fusionierte der Turnclub Frisch Auf Göppingen mit dem Polizeisportverein Göppingen zur Turn- und Polizeisportgemeinschaft Frisch Auf Göppingen.[1]

Handball Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die große Zeit des Vereins im Handball, als die Kempa-Brüder nach Göppingen kamen; Bernhard Kempa war Anfang der 1950er Jahre die „dominierende Figur im deutschen Handball“.[2] Unter seiner Führung holte Frisch Auf 1953 im Feldhandball seinen ersten von insgesamt zwölf Süddeutschen Meistertiteln bis 1968.[3] Im selben Jahr 1953 gewann der Turnclub auch erstmals die Württembergische Landesmeisterschaft in der Halle, die von da an bis 1966 mit einer Ausnahme immer an Göppingen ging.[4]

Das Jahr des überregionalen Durchbruchs mit Deutschen Meistertiteln in der Halle und auf dem Großfeld war 1954. Es begann mit einem Ereignis, welches den Erfolg der Göppinger zunächst komplett in Frage zu stellen schien: Bei einem Verkehrsunfall auf der Rückfahrt von einem Spiel verletzten sich sechs Göppinger Spieler so schwer, dass ihre sportliche Laufbahn beendet war.[5] Damit mussten sechs Spieler aus der A-Jugend in die erste Mannschaft aufrücken, die gleich beim ersten überregionalen Auftritt die erste Süddeutsche Meisterschaft im Hallenhandball für den Turnclub gewannen.[6] Dennoch wurden der Mannschaft um Bernhard Kempa beim anschließenden Endrundenturnier um die Deutsche Hallenmeisterschaft 1954 wenig Chancen eingeräumt, sie galt schlicht als zu unerfahren – der Sieg im Endspiel über den Seriensieger seit 1950, SV Polizei Hamburg, wurde in der Szene als große Überraschung wahrgenommen; als Sensation galt zeitgenössisch dann der Titelgewinn im selben Jahr 1954 im damals noch wesentlich populäreren Feldhandball.[5] Damit war der Grundstein der Göppinger Erfolgsgeschichte gelegt. Die Mannschaft wurde nochmals 1957 Deutscher Feldhandballmeister, v. a. aber machte Frisch Auf sich einen Namen als spielstarke Hallenhandballmannschaft: Zwischen 1954 und 1967 wurde der Titel des Süddeutschen Meisters 12 Mal gewonnen,[6] 7 Mal wurde Göppingen anschließend Deutscher Meister im Hallenhandball (1954, 1955, 1958, 1959, 1960, 1961 und 1965), außerdem 2 Mal Vizemeister (1957 und 1962) und war damit mit Abstand die erfolgreichste Mannschaft im Hallenhandball vor Einführung der Hallenhandball-Bundesliga zur Spielzeit 1966/67. In den Jahren 1960 und 1962 feierte Göppingen als erste deutsche Vereinsmannschaft internationale Erfolge mit dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister (Name seit 1994: EHF Champions League). Dies war umso bemerkenswerter, als Göppingen zur damaligen Zeit noch keine eigene Handballhalle hatte.[7]

Allerdings verpasste Frisch Auf 1966 zunächst genauso wie die drei anderen „Altmeister“ (THW Kiel, SV Polizei Hamburg und Berliner SV 1892) die Qualifikation für die neu geschaffene Hallenhandball-Bundesliga durch eine 2:3-Niederlage gegen den TSV Zirndorf im entscheidenden Platzierungsspiel der Vorrunde der Süddeutschen Meisterschaft.[8] Erst 1967 gelang der Mannschaft als Süddeutscher Meister, nach einem hart umkämpften 14:13 im dritten Entscheidungsspiel in Dietzenbach gegen den Südwestmeister TV 05 Erbach aus dem Saarland, der Aufstieg. In den folgenden sieben Jahren belegte Frisch Auf immer einen der ersten beiden Plätze der Bundesliga-Südstaffel, in den Finalspielen 1970 und 1972 gelangen die beiden letzten nationalen Titelgewinne, 1973 außerdem nochmals die Vizemeisterschaft. Im Jahre 1984 wurde der Verein zu einem Zwangsabstieg verurteilt, nachdem Göppingen dem Spieler Jerzy Klempel Geld bezahlt hatte, was damals nach dem Amateurstatut nicht erlaubt war. Es gelang zwar der direkte Wiederaufstieg, doch 1989 musste Frisch Auf den sportlichen Abstieg in die 2. Bundesliga hinnehmen.

Nachdem die Göppinger ab 1989 - dabei von 1994 bis 1997 in einer Spielgemeinschaft mit dem TSV Scharnhausen, dessen Spielrecht für die 2. Bundesliga sie nach Auflösung der Spielgemeinschaft übernahmen[9] - zweitklassig spielten, stiegen sie erst 2001 wieder in die erste Liga auf. Im Jahr 2011 gelang dem Traditionsverein nach 49 Jahren ohne internationalen Titel der Sieg im EHF-Pokal gegen den TV Großwallstadt. Diesen Cup konnte Frisch Auf ein Jahr später gegen die französische Mannschaft Dunkerque HBGL verteidigen.[10] 2013 verlor man im Halbfinale des – nach der Zusammenlegung mit dem Europapokal der Pokalsieger – nun EHF-Europa-Pokal benannten Wettbewerbs im Final-Four-Turnier in Nantes gegen die Rhein-Neckar-Löwen.[11] 2016 gewann Göppingen den EHF-Europa-Pokal gegen den HBC Nantes erneut.[12]

Handball Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem die Frauenmannschaft von Frisch Auf Göppingen bereits in der Saison 2006/07 in der ersten Handball-Bundesliga spielte, den Klassenerhalt aber nicht schaffte, gelang in der folgenden Saison direkt der Wiederaufstieg. Somit ist Frisch Auf Göppingen als einziger deutscher Handballverein seit der Saison 2008/09 sowohl mit seiner Herren- als auch mit seiner Frauenmannschaft in der jeweiligen 1. Bundesliga und seit der Saison 2009/10 in den Europapokal-Wettbewerben vertreten.

Ehemalige Spieler/innen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer Handballbundesligamannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frisch Auf Göppingen
FRISCH AUF! Göppingen
Voller Name FRISCH AUF! Göppingen Management & Marketing GmbH
Abkürzung(en) FAG
Gegründet 1993
Vereinsfarben Grün-Weiß
Halle EWS Arena
Plätze 5600
Geschäftsführer Gerd Hofele
Trainer Magnus Andersson
Liga Handball-Bundesliga
2015/16
Rang 6. Platz
DHB-Pokal Viertelfinale
International EHF Europa Pokal
Sieger
Website www.frischauf-gp.de
Heim
Auswärts
Größte Erfolge
National Deutscher Meister
1954, 1955, 1958, 1959, 1960, 1961, 1965, 1970, 1972
Deutscher Vizemeister
1973
Deutscher Feldhandball-Meister
1954, 1957
International Europapokal der Landesmeister
1960, 1962
Europapokal der Landesmeister-Finalist
1959
EHF-Pokalsieger
2011, 2012, 2016
EHF-Pokal-Finalist
2006

Kader 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Nat. Name Position Geburtstag Größe seit Vertrag bis Letzter Verein
12 DeutschlandDeutschland Daniel Rebmann TW 16.01.1994 1,90 m 2012 eigene Jugend
16 SlowenienSlowenien Primož Prošt TW 14.07.1984 1,86 m 31.01.2013 30.06.2018 Montpellier AHB
23 DeutschlandDeutschland Bastian Rutschmann TW 30.12.1982 1,95 m 2015 30.06.2017 Rhein-Neckar Löwen
4 DeutschlandDeutschland Tim Kneule RM 18.08.1986 1,90 m 2006 30.06.2018 TV Neuhausen/Erms
6 DeutschlandDeutschland Jona Schoch RM 02.08.1994 1,92 m 2012
9 DeutschlandDeutschland Manuel Späth (C)Kapitän der Mannschaft KM 16.10.1985 2,00 m 2006 30.06.2017 TSV Neuhausen/Fildern
10 DeutschlandDeutschland Sebastian Heymann RL 01.03.1998 1,98 m 2016 TSB Heilbronn-Horkheim
13 SchwedenSchweden Niclas Barud KM 22.03.1988 1,96 m 2015 30.06.2017 Aalborg Håndbold
15 SerbienSerbien Žarko Šešum RL 16.06.1986 1,95 m 2014 30.06.2019 Rhein-Neckar Löwen
17 DeutschlandDeutschland Daniel Fontaine RL 02.07.1989 1,94 m 2012 30.06.2018 HG Saarlouis
18 DeutschlandDeutschland Lars Kaufmann RL 25.02.1982 1,99 m 2015 30.06.2017 SG Flensburg-Handewitt
21 SchwedenSchweden Andreas Berg LA 09.05.1992 1,90 m 2015 30.06.2017 Önnereds HK
24 DeutschlandDeutschland Marcel Schiller LA 15.08.1991 1,89 m 2013 30.06.2019 TV 1893 Neuhausen
27 DeutschlandDeutschland Marco Rentschler RA 28.12.1994 1,85 m 2015 30.06.2017 SG BBM Bietigheim
28 DeutschlandDeutschland Adrian Pfahl RR 30.07.1982 1,92 m 2015 30.06.2018 HSV Hamburg
30 SchwedenSchweden Anton Halén RA 28.11.1990 1,92 m 2014 30.06.2017 HK Drott
33 DeutschlandDeutschland Jens Schöngarth RR 07.12.1988 2,03 m 2016 30.06.2018 SC Magdeburg
T SchwedenSchweden Magnus Andersson Trainer 17.05.1966 1,80 m 2014 30.06.2018 HK Malmö
AT DeutschlandDeutschland Dieter Bubeck Athletiktrainer 2008
BET DeutschlandDeutschland Peter Heinrich Mannschaftsbetreuer 2004
MED DeutschlandDeutschland Stefan Vollmer Mannschaftsarzt
MED DeutschlandDeutschland Andreas Bickelhaupt Mannschaftsarzt
PHY DeutschlandDeutschland Thomas Hummel Physiotherapeut
PHY DeutschlandDeutschland Christian Müller Physiotherapeut
PHY DeutschlandDeutschland Christian Dekrell Physiotherapeut
PHY DeutschlandDeutschland Christoph Kieß Physiotherapeut

Zu- und Abgänge 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zugänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abgänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu- und Abgänge 2017/18[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zugänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abgänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisonstatistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Liga Platz Spiele S N U Tore Tordifferenz Punkte DHB-Pokal Europapokal
2015/16 Handball-Bundesliga 6. 32 19 1 12 888:820 +68 39:25 Viertelfinale EHF-Pokalsieger
2014/15 Handball-Bundesliga 5. 36 19 4 13 976:961 +15 42:30 Viertelfinale
2013/14 Handball-Bundesliga 12. 34 9 17 8 972:989 -17 26:42 Viertelfinale
2012/13 Handball-Bundesliga 11. 34 15 17 2 950:905 +45 32:36 3. Runde EHF Europa Pokal 4. Platz
2011/12 Handball-Bundesliga 8. 34 15 16 3 901:914 -13 33:35 Achtelfinale EHF-Pokalsieger
2010/11 Handball-Bundesliga 5. 34 20 9 5 941:893 +48 45:23 Halbfinale EHF-Pokalsieger
2009/10 Handball-Bundesliga 6. 34 22 10 2 1001:985 +16 46:22 Viertelfinale EHF-Pokal-Viertelfinale
2008/09 Handball-Bundesliga 6. 34 20 12 2 1015:921 +94 42:26 Achtelfinale
2007/08 Handball-Bundesliga 9. 34 14 17 3 953:958 -5 31:37 Achtelfinale
2006/07 Handball-Bundesliga 10. 34 14 18 2 1003:1018 -15 30:38 2. Runde
2005/06 Handball-Bundesliga 8. 34 17 14 3 989:977 +12 37:31 3. Runde EHF-Pokalfinale
2004/05 Handball-Bundesliga 8. 34 17 15 2 978:963 +15 36:32 Halbfinale
2003/04 Handball-Bundesliga 14. 34 9 23 2 890:954 -64 20:48 4. Runde
2002/03 Handball-Bundesliga 11. 34 11 18 5 881:921 -40 27:41 Halbfinale
2001/02 Handball-Bundesliga 11. 34 11 19 4 824:879 -55 26:42 4. Runde
2000/01 2. Handball-Bundesliga Süd 1. 34 27 3 4 956:738 +218 58:10
1999/00 2. Handball-Bundesliga Süd 2. 34 27 5 2 920:777 +143 56:12
1998/99 2. Handball-Bundesliga Süd 6. 34 20 11 3 901:806 +95 43:25
1997/98 2. Handball-Bundesliga Süd 7. 34 19 14 1 884:840 +44 39:29
1996/97 2. Handball-Bundesliga Süd
Als SG Göppingen/Scharnhausen
4. 34 21 12 1 949:856 +93 43:25
1995/96 2. Handball-Bundesliga Süd
Als SG Göppingen/Scharnhausen
3. 34 25 9 0 894:725 +169 50:18
1994/95 2. Handball-Bundesliga Süd
Als SG Göppingen/Scharnhausen
5. 34 21 10 3 794:742 +52 45:23
1993/94 2. Handball-Bundesliga Süd 17. 34 8 24 2 657:707 -50 18:50
1992/93 2. Handball-Bundesliga Süd 9. 26 546:546 0 24:28
1991/92 2. Handball-Bundesliga Süd 3. 26 543:489 +54 35:17
1990/91 2. Handball-Bundesliga Süd 3. 26 601:546 +55 40:12
1989/90 2. Handball-Bundesliga Süd 4. 26 544:528 +16 30:22
1988/89 Handball-Bundesliga 13. 26 8 15 3 521:574 -53 19:33
1987/88 Handball-Bundesliga 7. 26 12 13 1 522:562 -40 25:27
1986/87 Handball-Bundesliga 11. 26 9 14 3 547:602 -55 21:31
1985/86 Handball-Bundesliga 9. 26 9 14 3 615:656 -41 21:31
1984/85 2. Handball-Bundesliga Süd 2. 28 674:534 +140 45:11
1983/84 Handball-Bundesliga* 7. 26 13 12 1 570:595 -25 27:25
1982/83 Handball-Bundesliga 5. 24 13 10 1 505:491 +14 27:21
1981/82 Handball-Bundesliga 11. 26 8 15 3 453:487 -34 19:33
1980/81 Handball-Bundesliga 4. 26 14 8 4 394:378 +16 32:20
1979/80 Handball-Bundesliga 7. 26 12 12 2 452:427 +25 26:26
1978/79 Handball-Bundesliga 4. 26 16 9 1 467:423 +44 33:19
1977/78 Handball-Bundesliga 8. 26 11 13 2 431:422 +9 24:28
1976/77 Handball-Bundesliga Süd 5. 18 10 7 1 288:277 +11 21:15
1975/76 Handball-Bundesliga Süd 8. 18 6 10 2 291:324 -33 14:22
1974/75 Handball-Bundesliga Süd 6. 18 8 8 2 320:318 +2 18:18
1973/74 Handball-Bundesliga Süd
Halbfinale
2. 16 10 4 2 312:269 +43 22:10
1972/73 Handball-Bundesliga Süd
Finale
1. 14 9 3 2 265:208 +57 20:8
  • Zwangsabstieg in die 2. Bundesliga wegen Verstosses gegen das Amateurstatut[23][24]

Zuschauerstatistik Bundesliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamtzuschauer Durchschnitt Auslastung [%]
2014/15 88.450 4.913 87,7
2013/14 82.000 4.823 86,1
2012/13 79.000 4.647 83,0
2011/12 78.850 4.638 82,8
2010/11 81.000 4.765 85,1
2009/10 84.600 4.976 89,0
2008/09 87.600 5.153 83,4*
2007/08 73.376 4.316 86,1*
2006/07 67.459 3.968 93,6*
2005/06 61.152 3.597 90,4*
2004/05 68.552 4.032 86,0*

[25]

  • Bis 2007 spielte FRISCH AUF! in der damals noch nicht umgebauten Hohenstaufenhalle (3.980 Plätze, heute: EWS Arena) und wich für die Spitzenspiele in die Porsche-Arena (6.181 Plätze) und die Hanns-Martin-Schleyer-Halle (10.000 Plätze) nach Stuttgart aus. Während der Umbauphase in der Rückrunde der Saison 2007/08 sowie der kompletten Saison 2008/09 spielte FRISCH AUF! ausschließlich in der Porsche-Arena in Stuttgart. Seit der Saison 2009/10 spielt FRISCH AUF! nun nur noch in der umgebauten und wesentlich erweiterten EWS Arena in Göppingen (5.600 Plätze).

Fan-Hymne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 2009 veröffentlichte die Band Die Fraktion, die auch schon mehrere Lieder für den VfB Stuttgart schuf, die FRISCH AUF!-Fanhymne "Mit Herz und Hand". Zustande kam das Lied, weil die Großmutter des Gitarristen Marc Lory die Band bat, ein Lied für ihren Heimatverein zu machen.[26]

Liste der Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauen Handballbundesligamannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frisch Auf Frauen
Voller Name Frisch Auf Frauen Bundesliga GmbH
Abkürzung(en) FAG
Spitzname(n) FA Frauen
Gegründet 1923
Vereinsfarben Grün-Weiß
Halle EWS Arena
Plätze 5.600 Plätze
Geschäftsführer Aleksandar Knežević
Trainer Aleksandar Knežević
Liga Handball-Bundesliga Frauen
2015/16
Rang 12. Platz
DHB-Pokal 2. Runde
Website frischauf-frauen.de
Heim
Auswärts


Mannschaftsbus der Frisch Auf Frauen am 12. August 2011

Kader für die Saison 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Nat. Name Position Geburtstag seit Letzter Verein
T DeutschlandDeutschland Aleksandar Knežević Trainer 26.12.1968 2009
12 NiederlandeNiederlande Kristy Zimmerman TW 08.10.1994 2016 SV Dalfsen
83 UngarnUngarn Edit Lengyel TW 04.05.1983 2015 TuS Metzingen
2 DeutschlandDeutschland Anja Brugger RR/RA 01.11.1992 2012 VfL Waiblingen
3 NiederlandeNiederlande Maxime Struijs RL 24.03.1994 2015 DJK/MJC Trier
8 TschechienTschechien Petra Adámková KM 21.06.1991 2016 DHC Sokol Poruba
9 OsterreichÖsterreich Johanna Schindler LA, RM 08.06.1994 2016 Union WBZ Korneuburg
10 DeutschlandDeutschland Prudence Kinlend RL 29.03.1992 2015 Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern
11 TschechienTschechien Michaela Hrbková RA 14.07.1987 2016 Siófok KC
13 SlowenienSlowenien Iris Guberinić LA 11.11.1991 2014 HSG Blomberg-Lippe
32 SlowenienSlowenien Lina Krhlikar RL 29.06.1989 2015 Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern
33 DeutschlandDeutschland Anna Bergschneider RR 02.01.1998 2016 eigene Jugend
44 SlowenienSlowenien Ana Petrinja RM 06.11.1985 2015 CSM Cetate Devatrans Deva
88 PolenPolen Klaudia Pielesz RL 25.10.1988 2015 SG BBM Bietigheim

Zugänge 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abgänge 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ???? - 07/2003 Günter Schweizer
  • 07/2003 - 01/2006 Heike Kemmner
  • 01/2006 - 01/2006 Hagen Gunzenhauser
  • 01/2006 - 10/2006 Olaf Schimpf
  • 10/2006 - 10/2007 Hagen Gunzenhauser
  • 10/2007 - 07/2009 Emir Hadzimuhamedovic
  • 07/2009 - 12/2013 Aleksandar Knežević
  • 12/2013 - 12/2013 Nedeljko Vujinović
  • 12/2013 - 07/2014 Vasile Oprea
  • seit 07/2014 Aleksandar Knežević

Jugendarbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Frisch Auf-Jugendabteilung besteht aus insgesamt ca. 250 Kindern und Jugendlichen ab 8 Jahren. Für die 13- bis 18-Jährigen die Weiterentwicklung von Koordination, Technik, Konditionsaufbau und die Schulung von Wettkampfverhalten, Durchsetzungsvermögen, Wille und Ehrgeiz im Vordergrund.
Die Frisch Auf-Jugendtrainer besuchen dabei regelmäßig Fortbildungen zu Kommunikation, Konfliktmanagement, Gruppendynamik, Sportmedizin und Sportförderung.[34]

Nachwuchscenter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2008 betreibt FRISCH AUF! nach den Lizenzrichtlinien der DKB Handball-Bundesliga ein Nachwuchscenter, das vom ehemaligen Frisch Auf-Spieler Pascal Morgant geleitet wird. Das Nachwuchscenter umfasst neben den Jugendmannschaften auch die 2. Mannschaft von Frisch Auf, die als U23 in der Württemberg-Liga Nord spielt.
Ziele des Nachwuchscenter sind u.a. ein altersgerechtes, leistungsorientiertes Training und ein einheitliches Ausbildungskonzept für die Mannschaften aller Altersklassen. Außerdem sollen die Talente an den Bundesliga-Kader herangeführt werden und sich Frisch Auf als anerkannter Ausbildungsverein etablieren.[35]

Kooperationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frisch Auf Göppingen kooperiert im Handball mit dem TV Bittenfeld, TSV Neuhausen/Fildern, TV Neuhausen/Erms und mit der SG H2Ku Herrenberg. Im Zentrum der Ausbildung für die unter 12-Jährigen steht das kindgerechte Training ohne Erfolgsdruck. Dabei sollen technische und koordinative Übungen geschult und die Integration im Team spielerisch erlernt werden.

Sportstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

EWS Arena[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Heimat der beiden Bundesligamannschaften (Frauen/Männer) im Handball ist die 5.600 Zuschauer (davon 3.678 Sitzplätze) fassende EWS Arena (bis Mai 2008 Hohenstaufenhalle) in Göppingen. Diese wurde von 1964 bis 1967 gebaut und von 2008 bis 2009 umgebaut und erweitert. Während der Umbauzeit trug die Herrenmannschaft ihre Heimspiele in der Porsche Arena in Stuttgart aus, die Damenmannschaft wich in die Neckartalsporthalle in Wernau aus. Der Spitzname der Halle ist Hölle Süd.

Weitere Sportstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Städtisches Frisch Auf Stadion
  • Natowiese
  • Städtischer Allwetterplatz (Kunstrasen)
  • Judohalle Frisch Auf Göppingen
  • Parkhaus-Sporthalle
  • Sporthalle Bergreute Schlierbach
  • Sporthalle Bereitschaftspolizei
  • Turnhalle Bodenfeld
  • Turnhalle Grundschule im Stauferpark
  • Sporthalle im Berufsschulszetrum Öde
  • Turnhalle Hohenstaufen Gymnasium
  • Turnhalle Freihof Gymnasium
  • Turnhalle Werner Heisenberg Gymnasium
  • Gymnastikhalle Werner Heisenberg Gymnasium
  • Turnhalle Schiller Realschule
  • Turnhalle Albert Schweitzer Schule
  • Turnhalle Walter Hensel Schule
  • Wilhelm Busch Schule
  • Fitnessstudio Sport Planet

Abteilungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kempa, Bernhard: Ball ist Trumpf; Vaihingen/Enz: IPa-Buch; 2000
  • Kießling, Thomas; Tilp, Michael (Hrsg.): Monsieur Handball - Bernhard Kempa, die spannende Geschichte der Handball-Legende; Eislingen: M. Tilp; 2007, ISBN 978-3-00-023365-4.
  • Stadtverwaltung Göppingen in Zusammenarbeit mit dem Förderkreis Bundesliga-Handball und der TPSG Frisch Auf Göppingen: Frisch Auf Göppingen, Höhen und Tiefe - 30 Jahre Handballgeschichte 1946 - 1976; Göppingen: Stadtverwaltung; 1976
  • Turn- und Polizeisportgemeinschaft Frisch Auf Göppingen e.V. (Hrsg.): 90 [Neunzig] Jahre Frisch Auf Göppingen, 65 Jahre Handball im Frisch Auf, 40 Jahre Tischtennis im Frisch Auf: Jubiläumsschrift und Frisch-Auf-Nachrichten, Rückblick und aktuelles Sportgeschehen; Göppingen: TPSG FA; 1986
  • Turn- und Polizeisportgemeinschaft Frisch Auf Göppingen e.V. (Hrsg.): 100 Jahre Frisch Auf Göppingen: 1896 - 1996, die wechselhafte Geschichte eines Vereins, 75 Jahre Handball im Frisch Auf; Göppingen: TPSG FA; 1996
  • Turnclub Göppingen: Festschrift zum 75-jährigen [fünfundsiebzigjährigen] Jubiläum des TC Frisch Auf Göppingen und 50 [fünfzig] Jahre Handball im Frisch Auf Göppingen; Göppingen: TC Frisch Auf Göppingen; 1971

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Frisch Auf Göppingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. TPSG Frisch Auf Göppingen e.V.: Historie, abgerufen: 19. August 2011
  2. Eggers (Hg.): Handball. Göttingen 2004, S. 132, ISBN 3-89533-465-0.
  3. Webers (Red.): Meister der Regionalverbände 1946-1975 (Männer/Feldhandball), abgerufen 19. April 2014
  4. Webers (Red.): Landesmeister im Süddeutschen HV 1949-1966 (Männer/Halle), abgerufen 19. April 2014
  5. a b Eggers (Hg.), Handball, Göttingen 2004, S. 124 f, ISBN 3-89533-465-0
  6. a b Webers (Red.): Meister der Regionalverbände 1947-1981 (Männer/Halle), abgerufen 19. April 2014.
  7. Eggers (Hg.): Handball. Göttingen 2004, S. 128f, ISBN 3-89533-465-0.
  8. Reutlinger General-Anzeiger, 80. Jahrgang, Nr. 30 vom 7. Februar 1966, S.12
  9. Frisch Auf war 1994 sportlich aus der 2.Bundesliga abgestiegen und behielt nur durch die Bildung der SG mit dem Erstligaabsteiger Scharnhausen die Ligazugehörigkeit.
  10. IG Handball e.V.(Hrsg.): 34:28 gegen US Dunkerque: Der EHF-Pokal bleibt in Göppingen! 24. Mai 2012, abgerufen am 24. Mai 2012.
  11. Göppingen verliert gegen Rhein-Neckar-Löwen Stuttgarter Zeitung online, 18. Mai 2013, abgerufen am 19. Mai 2013.
  12. FRISCH AUF! Management & Marketing GmbH: FRISCH AUF! Göppingen [Detailansicht.] In: www.frischauf-gp.de. Abgerufen am 16. Mai 2016.
  13. handball-world.com: Jens Schöngarth löst Vertrag mit Lübbecke auf und wechselt zum Ligakonkurrenten, abgerufen am November 2015
  14. handball-world.com: Göppingen sichert sich Rückraumtalent, abgerufen am 11. Juli 2016
  15. handball-world.com: Linkshänder aus Göppingen: Stuttgart mit dem ersten Neuzugang für die nächste Saison vom 4. Januar 2016, abgerufen am 4. Januar 2016
  16. handball-world.com: Nächster Weltmeister für TVB Stuttgart vom 23. Mai 2016, abgerufen am 23. Mai 2016
  17. handball-world.com: Überraschender Transfer: Kevynn Nyokas bleibt in der Bundesliga vom 25. Mai 2016, abgerufen am 25. Mai 2016
  18. handball-world.com: Absteiger Lübbecke verpflichtet Keeper aus Göppingen vom 2. Juni 2016, abgerufen am 2. Juni 2016
  19. handball-world.com: Göppinger Kristensen kehrt nach Norwegen zurück vom 4. August 2016, abgerufen am 4. August 2016
  20. handball-world.com: Bjerringbro-Spielmacher Damgaard mit Bundesliga-Rückkehr vom 7. November 2016, abgerufen am 7. November 2016
  21. handball-world.com: Bagerstedt wechselt nach Göppingen, abgerufen am 29. November 2016
  22. http://www.handball-world.com/o.red.c/news-1-1-1-87801.html
  23. Handball-Bundesliga GmbH: TOYOTA Handball-Bundesliga - Gesamt-Tabelle 2006 - 2011, abgerufen: 13. September 2011
  24. Handball-Bundesliga GmbH: DHB-Pokal 2006 - 2011, abgerufen: 13. September 2011
  25. Quelle: Handball-Statistik.de'7thSENSE GmbH: Handball-Statistik.de, abgerufen: 22. August 2011, Handballworld.com
  26. Die Fraktion GbR: Aus Liebe zur Oma, 6. Februar 2009, abgerufen am: 4. September 2011
  27. handball-world.com: Frisch-Auf-Frauen schließen Lücke im Tor vom 8. Juni 2016, abgerufen am 8. Juni 2016
  28. handball-world.com: Neue Österreicherin für Göppingen vom 30. Juni 2016, abgerufen am 6. Juli 2016
  29. handball-world.com: Frisch Auf Göppingen verstärkt sich am Kreis vom 8. September 2016, abgerufen am 8. September 2016
  30. handball-world.com: Göppingens Spielführerin wechselt in die zweite Liga vom 6. April 2016, abgerufen am 6. April 2016
  31. handball-world.com: Julia Schraml wechselt zu Aufsteiger TV Nellingen vom 4. Mai 2016, abgerufen am 4. Mai 2016
  32. a b c d swp.de: Stammpersonal bleibt Frisch Auf treu vom 4. Mai 2016, abgerufen am 21. August 2016
  33. handball-world.com: Kaderplanungen vorerst abgeschlossen: Trier verstärkt sich doppelt vom 1. September 2016, abgerufen am 1. September 2016
  34. TPSG Frisch Auf Göppingen e.V.: Unser Ausbildungsanspruch, abgerufen: 8. September 2011
  35. TPSG Frisch Auf Göppingen e.V.: Ziele, abgerufen: 8. September 2011