Pieve Tesino

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Pieve Tesino
Kein Wappen vorhanden.
Pieve Tesino (Italien)
Pieve Tesino
Staat Italien
Region Trentino-Südtirol
Provinz Trient (TN)
Koordinaten 46° 4′ N, 11° 37′ OKoordinaten: 46° 4′ 0″ N, 11° 37′ 0″ O
Höhe 843 m s.l.m.
Fläche 74 km²
Einwohner 667 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 9 Einw./km²
Postleitzahl 38050
Vorwahl 0461
ISTAT-Nummer 022142
Website Gemeinde Pieve Tesino
Panorama von Pieve Tesino
Panorama von Pieve Tesino

Pieve Tesino (deutsch veraltet: Tesin) ist eine Trentiner Gemeinde in der Region Trentino-Südtirol mit 667 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt 38 km östlich von Trient im Tesinotal (Bassa Valsugana e Tesino), einem Untertal des Valsugana, an den Flüssen Grigno und Solcena. Er ist Teil der Talgemeinschaft Comunità Valsugana e Tesino und liegt an der Römerstraße Via Claudia Augusta.

Der Hauptort ist unterteilt in vier Unterbezirke (Colmelli genannt): Angara, Broccati, Grotto und Riba[2].

Zum Gemeindegebiet gehören die Ortsteile

  • Pradellano (862 Höhenmeter, liegt 3 km nordwestlich vom Hauptort)
  • Malene (liegt 4 km nördlich vom Hauptort)

Angrenzende Gemeinden sind Bieno, Canal San Bovo, Castello-Molina di Fiemme, Castello Tesino, Cavalese, Cinte Tesino, Ivano-Fracena, Ospedaletto, Panchià, Scurelle, Castel Ivano, Telve, Tesero, Ziano di Fiemme.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste, 1882 entdeckte, Siedlungen stammen aus der Bronzezeit. Durch die Nähe zu der Römerstraße Via Claudia Augusta entstanden um 50 v. Chr. Siedlungen und Burgen in der Gegend. Hier gehörte der Ort zur Regio X Venetia et Histria (10. Region Venetien und Istrien) der Regioni dell’Italia augustea. Die namensgebende Pieve entstand um das Jahr 125, ist heute aber nicht mehr vorhanden. Seit dem Jahr 750 unterstand der Ort dem Bischof von Feltre[3]. Italiens langjähriger Ministerpräsident Alcide De Gasperi wurde 1881 in Pieve Tesino geboren, als das Gebiet noch zu Österreich-Ungarn gehörte.

Demographische Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chiesa dei Ss. Fabiano e Sebastiano auf dem Hügel Colle di San Sebastiano

Söhne und Töchter des Orts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pieve Tesino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. Gemeinde Pieve Tesino: Geografie. Abgerufen am 25. November 2011 (italienisch).
  3. Gemeinde Pieve Tesino: Ortsgeschichte. Abgerufen am 25. November 2011 (italienisch).
  4. Museo Casa De Gasperi: Luoghi, Simboli, Suggestioni, Fondazione Trentina Alcide De Gasperi, Roncalli 2009
  5. Association Jean Monnet: Offizieller Webauftritt. Abgerufen am 26. November 2011 (englisch).
  6. Europazentrum Robert Schuman: Offizieller Webauftritt. Abgerufen am 26. November 2011 (französisch).
  7. Per Via: Museo Tesino delle Stampe e dell’Ambulantato in Pieve Tesino, abgerufen am 10. Juni 2014 (italienisch)
  8. Silvia Fattore: Villa Daziaro. La Valsugana, abgerufen am 26. November 2011 (italienisch).
  9. Universität Tuscia: Offizieller Webauftritt. Abgerufen am 3. März 2017 (italienisch).

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]