Sanzeno

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Sanzeno
Wappen
Sanzeno (Italien)
Sanzeno
Staat Italien
Region Trentino-Südtirol
Provinz Trient (TN)
Koordinaten 46° 22′ N, 11° 4′ OKoordinaten: 46° 22′ 0″ N, 11° 4′ 0″ O
Höhe 641 m s.l.m.
Fläche 8 km²
Einwohner 928 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 116 Einw./km²
Postleitzahl 38010
Vorwahl 0463
ISTAT-Nummer 022169
Website www.comune.sanzeno.tn.it

Sanzeno (deutsch nicht mehr gebräulich Sanzinnen, auch Sankt Sinnen[2]) ist eine italienische Gemeinde mit 928 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) in der Provinz Trient (Region Trentino-Südtirol). Sie ist Teil der Talgemeinschaft Comunità della Val di Non.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 32 km nordnordwestlich von Trient auf der orographisch linken Seite des Nonstals oberhalb des Santa Giustina Stausees.

Sanzero von oben

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Archäologische Funde beweisen, dass der Ort schon zur Zeit der Räter bewohnt war. Von ihm hat die Fritzens-Sanzeno-Kultur ihren Namen. 2003 wurde in Sanzeno das Rätische Museum eröffnet, das sich mit der rätischen Kultur beschäftigt.[3]

Im Jahre 397 n. Chr. wurden in dieser Gegend die aus Kappadokien stammenden christlichen Märtyrer Sisinius, Martyrius und Alexander getötet. Nach Sisinius ist die Pfarrkirche benannt. Auch das Ort selbst hat seinen Namen vom Heiligen, da das dialektale San Sesen (Heiliger Sisinius) zu Sanzeno wurde.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Sanzeno führt die Strada statale 43 dir della Val di Non. Im Ortskern biegt auch die Zufahrtsstraße zum Wallfahrtsort San Romedio ab.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sanzeno – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. http://www.steiner-verlag.de/uploads/tx_crondavtitel/datei-datei/9783515099448_p.pdf
  3. Museo Retico. Centro per l'archeologia e la storia della Val di Non. In: archeotrentino.it. 22. Januar 2016, abgerufen am 15. April 2019 (italienisch).