Wirtschaft Berlins

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Konzertflügel der C. Bechstein Manufaktur

Die Wirtschaft Berlins hat nach der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 einen tiefgreifenden Strukturwandel durchlaufen. Das ökonomische Schwergewicht Berlins verlagerte sich vom produzierenden Sektor hin zu mehr Dienstleistungswirtschaft mit höherer Wertschöpfung. Die Industrie selbst durchlief einen Erneuerungsprozess von arbeits- hin zu wissensintensiver Produktion unter Einsatz von Hochtechnologien. Infolgedessen stieg die Produktivität an.

Mit einem städtischen Bruttoinlandsprodukt von 136,6 Milliarden Euro im Jahr 2017 ist Berlin die größte Stadtökonomie im deutschsprachigen Raum und die viertgrößte innerhalb der Europäischen Union.[1]

Zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen in Berlin gehören die Kreativ- und Kulturwirtschaft, der Tourismus, die Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft mit Medizintechnik und pharmazeutischer Industrie, die Informations- und Kommunikationstechnologien, die Bau- und Immobilienwirtschaft, der Handel, die Optoelektronik, die Energietechnik sowie die Messe- und Kongresswirtschaft.

Berlin zählt zu den Weltstädten mit sehr hoher Lebensqualität.[2] Seit etwa 2010 entwickelt sich die Metropole zu den wesentlichen internationalen Zentren für innovative Unternehmensgründer und verzeichnet jährlich hohe Zuwachsraten bei der Anzahl der Beschäftigten.[3][4] Innerhalb Europas ist Berlin seit 2015 eines der wichtigsten Zielgebiete für Wagniskapital-getriebene Investitionen.[5][6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Industrialisierung (1820–1918)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Berlin eine europäische Industriemetropole von internationalem Rang. Lokomotiven der Maschinenbaufabrik Borsig (gegründet: 1837) wurden nach ganz Europa exportiert, in der Elektroindustriewaren die Firmen Siemens & Halske (gegründet: 1847) und AEG (gegründet: 1883) weltbekannt. Die 1864 gegründete Schering AG hatte sich auf dem Gebiet der chemischen Industrie einen Namen gemacht. Sechs Jahre später wurde die heute größte deutsche Bank, die Deutsche Bank, gegründet. Alle diese Unternehmen spielen auch nach über einhundert Jahre langem Bestehen eine bedeutende wirtschaftliche Rolle.

1902 wurde die Industrie- und Handelskammer zu Berlin gegründet. 1903 wurde die Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m.b.H., ein Unternehmen der Funk- bzw. Nachrichtentechnik, gegründet. Durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 brach die Produktion in vielen mittelständischen und handwerklichen Betrieben der Stadt zusammen. Ein Teil der Großunternehmen hingegen konnte, aufgrund der enormen Kriegsproduktion, wirtschaftlich profitieren.

Weimarer Republik und Drittes Reich (1918–1945)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bruttosozialprodukt erreichte erst wieder 1927 das Vorkriegsniveau. Die galoppierende Inflation Anfang der 1920er Jahre sorgte in der Bevölkerung für große Verunsicherung und führte zu einem florierenden Schwarzmarkt. Am 4. November 1923 kostete ein einziges Brot 420 Milliarden Mark.[7] Das vorläufige Ende der Krise wurde dadurch eingeleitet, dass das wertlos gewordene Papiergeld durch eine Währungsreform ab dem 15. November 1923 von der Rentenmark ersetzt wurde.[8]

Eröffnung der Linienverbindung zwischen Berlin und London 1922 durch die D.L.R.[9]

1917 wurde die UFA gegründet. Die Filmproduktionsfirma entwickelte sich im folgenden Jahrzehnt zu den erfolgreichsten Produktionsfirmen der Filmwelt. Am 6. Januar 1926 wurde die Deutsche Luft Hansa Aktiengesellschaft in Berlin gegründet. Der Flugzeugbestand der Fluggesellschaft umfasste am Gründungstag 162 Flugzeuge.[10][11]

Fritz Lang bei den Dreharbeiten für die UFA (1929)

Mit der Bildung von Groß-Berlin 1920 wurden zahlreiche Umlandzentren wie Charlottenburg und Schöneberg in das Berliner Stadtgebiet eingemeindet. Das Steueraufkommen der Stadt wuchs beträchtlich. Berlin wurde zur flächenmäßig zweitgrößten Stadt der Welt. Durch den Verwaltungsakt wurde die Grundlage für die Entstehung kommunaler Betriebe wie der BVG im Jahr 1928 gelegt.[12]

Im Jahr 1925 arbeiteten allein in der Berliner Metallindustrie in 15.000 Betrieben rund 400.000 Menschen. Der Börsenkrach an der New Yorker Börse 1929 löste eine Weltwirtschaftskrise aus, die auch für Europa schlimme Folgen hatte. In Berlin stieg die Zahl der Arbeitslosen auf bis zu 600.000 im Jahr 1932 an, die Arbeitslosenquote betrug rund 30 %. In dieser Zeit gab es bei Arbeitslosigkeit nur eine geringe und während der Krise noch sinkende soziale Absicherung. 1932 war die industrielle Produktion in Berlin auf die Hälfte von 1928 zurückgefallen.

Nach der „MachtergreifungHitlers 1933 wurden viele der jüdischen Unternehmer dazu gezwungen ihre Betriebe an dem NS-System nahestehende Personen zu verkaufen. Andere wurden enteignet, verfolgt und, soweit sie Deutschland nicht rechtzeitig verlassen konnten, in die Vernichtungslager deportiert. Die Verbände wurden gleichgeschaltet.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Berlin mit seiner Elektro- und Maschinenindustrie zur Waffenschmiede des „Dritten Reichs“. In den betreffenden Betrieben mussten auch viele Zwangsarbeiter arbeiten. Wegen der starken Bombardements verlegten viele Konzerne ihre Forschungs- und Entwicklungsabteilungen und später häufig auch die Führungsabteilungen aus der Hauptstadt in weniger gefährdete Gebiete Deutschlands. Der Bombenkrieg und der Kampf um Berlin ließen von den Produktionskapazitäten in der Stadt nicht viel übrig. Nach 1945 wurde durch Demontage ganzer Fabrikanlagen der Bestand weiter dezimiert.

Nachkriegszeit und Teilung (1945–1989)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der großflächigen Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs musste beim Wiederaufbau der Wohngebiete, der Infrastruktur und der Arbeitsstätten vielerorts bei Null begonnen werden. Die politische Teilung der Stadt und die Blockade West-Berlins erschwerten den Neuanfang in den ersten fünf Jahren nach Kriegsende. Für die Westsektoren Berlins stellten der Marshall-Plan der USA sowie die Hilfe der Bundesrepublik Deutschland in dieser Zeit eine Hilfe dar.

Seit 1969 werden im BMW-Werk Berlin Motorräder für den Weltmarkt produziert. (Modell aus dem Jahr 1973)

Viele Jahre war die Berliner Wirtschaft auf Hilfe und Subventionen angewiesen. Vor allem die Subventionen brachten aber auch Mitnahmeeffekte mit sich. Der Begriff der „verlängerten Werkbank“ westdeutscher Unternehmen, die in Berlin nur geringste Teile ihrer Fertigung vornehmen ließen, dafür aber die volle Berlin-Subvention einstreichen konnten, machte die Runde.

Der Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 brachte für die Stadt die nächste tiefgreifende Zäsur mit sich. Die Bewohner Ost-Berlins und der Deutschen Demokratischen Republik konnten nun nicht mehr ausreisen, West-Berlin war zur politischen und wirtschaftlichen Insel geworden. 50.000 Pendler aus Ost-Berlin konnten nicht mehr in West-Berlin zur Arbeit gehen. In den Folgejahren wurde West-Berlin als Industriestandort durch die Umsiedlung ganzer Betriebe, sowie die vielerorts drastische Reduzierung der Arbeitsplätze (nicht nur durch Rationalisierung) geschwächt. Der West-Berliner Arbeitsmarkt wurde immer stärker von der öffentlichen Beschäftigung, der Wissenschaft und dem Dienstleistungssektor geprägt. Ost-Berlin blieb für die DDR-Wirtschaft zugleich weiterhin der Schwerpunkt der industriellen Produktion.

Die zentralistische und ebenfalls hoch subventionierte Planwirtschaft der DDR konnte jedoch keinen wirtschaftlichen Aufschwung erreichen. Veraltete Anlagen sowie Rohstoff- und Devisenmangel verhinderten, dass die DDR-Wirtschaft mit den technologischen Entwicklungen im internationalen Maßstab Schritt halten konnte. Nach der politischen Wende 1989 brachen die Absatzmärkte vieler Ost-Berliner-Betriebe gleichsam mit den politischen Systemen zusammen. Hunderte von Betrieben und weit über Hunderttausend von Arbeitsplätzen wurden in der Folgezeit wegen geringer Wettbewerbsfähigkeit im Ostteil der Stadt abgebaut.

Berliner Republik (seit 1990)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ludwig-Erhard-Haus, Sitz der Berliner Börse seit 1997

Die Isolation West-Berlins wurde durch die deutsche Wiedervereinigung im Oktober 1990 beendet. Somit war die Voraussetzung für die erneute wirtschaftliche Einheit von Ost- und Westteil der Stadt gegeben. Die infrastrukturellen Verflechtungen mit dem Umland in Brandenburg nahmen stark zu.

Das Heizkraftwerk Mitte wird seit 2003 von der Vattenfall GmbH betrieben.

Die industrielle Fertigung verlor in den 1990er Jahren zunächst dramatisch an Bedeutung. Im Zuge des wirtschaftlichen Strukturwandels entwickelten sich die Schwerpunkte in Berlin nach dem Jahr 2000 auf den Dienstleistungssektor und die industrielle Produktion wurde zugunsten innovativer Branchen verlagert.[13]

Die arbeitende Bevölkerung im Ballungsgebiet Berlin wächst seit etwa 2005, innovative Wirtschaftscluster ziehen seit dem Unternehmer an und machten Berlin zur Gründungshauptstadt Deutschlands. Mit einem BIP von 90,6 Milliarden Euro löste Berlins Stadtökonomie 2006 die von Hamburg als führende in Deutschland ab.[14][15] Zwischen 2006 und 2010 lag die Gründerquote in Berlin auf dem deutschlandweit höchsten Wert von 2,67 %. Die Wirtschaftsleistung wuchs in dem Zeitraum um knapp 13 % und damit doppelt so stark wie die des Bundes.

Smartphone von Carbon Mobile, 2021

Im Dienstleistungssektor wurde im Jahr 2010 von etwa 80 % der Berliner Erwerbstätigen ein Anteil an der städtischen Bruttowertschöpfung von über 67 % erwirtschaftet. Das produzierende Gewerbe bot für etwa 8 % der Erwerbstätigen einen Arbeitsplatz, erwirtschaftete jedoch einen Anteil von fast 15 % der Berliner Wertschöpfung im Jahr 2010. Innerhalb der Berliner Industrie lag die Exportquote 2009 bei rund 45 %. Die bedeutendsten Warengruppen der Berliner Exporte waren derzeit pharmazeutische Erzeugnisse, elektrische Ausrüstungen und Kraftmaschinen.[16]

In den Jahren 2020 und 2021 fiel die Berliner Wirtschaft in die schwerste Krise seit der Wiedervereinigung. Durch zahlreiche behördlich angeordnete Einschränkungen in Folge der Covid-19-Pandemie mussten erhebliche Teile der Kulturwirtschaft, der Messe- und Kongresswirtschaft, des Einzelhandels und der Gastronomie ihren Betrieb einstellen. Rund 200.000 Arbeitnehmer wurden in Kurzarbeit versetzt oder wurden arbeitslos. In der Folgezeit brach der Tourismus und der Flugverkehr nach Berlin um mehr als 80 % ein. Durch die ausbleibende kulturelle Anziehungskraft stoppte der Zuzug nach Berlin aus dem In- und Ausland.

Wirtschaftsdaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erwerbstätige & Arbeitslose in Berlin[17]
Jahr AL ET DL PG
1995 15,0 % 1653,7 1279,9 372,8
1997 16,4 % 1593,0 1259,3 332,6
1999 17,5 % 1578,3 1276,4 300,9
2001 17,3 % 1591,2 1324,6 265,4
2003 20,6 % 1544,9 1311,6 232,1
2005 19,3 % 1553,0 1337,0 215,0
2007 16,3 % 1606,7 1397,0 208,8
2009 13,7 % 1665,1 1454,3 210,2
2011 11,9 % 1709,2 1493,3 215,3
2015 09,4 % 1846,3 1624,2 221,2

AL = Arbeitslosenquote
ET = Erwerbstätige in Tsd.
DL = Dienstleistungsbereiche in Tsd.
PG = Produzierendes Gewerbe in Tsd.

Bruttoinlandsprodukt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2017 betrug das nominale Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes Berlin 136,6 Milliarden Euro,[18] was einer Veränderung von +3,1 % gegenüber 2016 bedeutet (Deutschland: +2,2 %).[18] Berlins Wirtschaftswachstum lag damit im sechsten Jahr in Folge über dem Durchschnitt der bundesdeutschen Wachstumsrate. Das BIP pro Kopf betrug im Jahr 2019 etwa 42.000 Euro und lag damit erstmals seit 1990 über dem gesamtdeutschen BIP pro Einwohner von 41.400 Euro.[19]

Berlins städtische Wirtschaft ist im Jahr 2020 gemessen am nominalen BIP nach Paris und Madrid und vor Rom die drittgrößte innerhalb der Europäischen Union.

Im Vergleich mit dem regionalen BIP (in Kaufkraftstandards) je Einwohner erreichte Berlin in der EU (EU-27: Indexzahl 100) im Jahr 2008 einen Index von 99, Brandenburg von 82 und Deutschland von 116. Im Jahr 2016 erreichte Berlin einen Index von 118, Brandenburg von 89 und Deutschland von 124.[20]

Arbeitsmarkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Wiedervereinigung im Jahr 1990 hat sich der Arbeitsmarkt in Berlin stark verändert. Von 1991 bis 2006 wurden etwa 260.000 Industrie-Arbeitsplätze abgebaut.[21] Das Land Berlin hat aufgrund vieler Doppelstrukturen in der Verwaltung und im Öffentlichen Dienst zwischen den Jahren 1995 und 2015 etwa 60.000 Stellen abgebaut.

Die Zahl der Erwerbstätigen in Berlin lag im Jahr 2015 bei 1,85 Millionen Personen. Das sind 35.800 oder 2,0 % mehr als im Vorjahr. Berlin verzeichnete damit zum vierten Mal in Folge die stärkste Zuwachsrate bei der Zahl der Erwerbstätigen unter allen deutschen Ländern.[22]

Die Arbeitslosenquote lag im September 2018 bei 7,9 % (0,8 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr) und erreichte den niedrigsten Stand seit 1991.[23] 16,5 % der Einwohner bezogen im Jahr 2015 Leistungen nach dem SGB II.[24]

Dennoch verspüren Berliner Unternehmen Fachkräfteengpässe – und zwar nicht nur im Bereich der Hochqualifizierten, sondern auch bei Absolventen mit dualer Ausbildung und Weiterbildungsabschlüssen.[25]


Quelle: Statistik Berlin Brandenburg[26]

Land Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Standort der Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung

Im Berliner Landesdienst, der aus Haupt- und Bezirksverwaltung besteht, waren im Jahr 2015 insgesamt 127.035 Beschäftigte tätig. Im öffentlichen Dienst in Berlin waren 193.110 Personen beschäftigt.[27]

Die bereinigten Einnahmen des Landes Berlin betrugen 2017 rund 27,7 Milliarden Euro (2014: 23,8 Milliarden Euro). Die bereinigten Ausgaben im Jahr 2017 betrugen rund 26,6 Milliarden Euro (2014: 23,0 Milliarden Euro).[28] Die Einnahmen des Landes Berlin an Steuern, Länderfinanzausgleich und Allgemeine Bundesergänzungszuweisungen im Jahr 2017 beliefen sich auf 15,4 Milliarden Euro.[29]

Das Land Berlin war 2011 mit etwa 62 Milliarden Euro verschuldet. Die Schulden stiegen insbesondere in den 1990er Jahren an. Aufgrund der guten Konjunktur seit 2012 konnte die Verschuldung auf etwa 59 Milliarden Euro im Jahr 2017 reduziert werden.[30][31]

Import und Export[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2010 wurden physische Waren, die die Landesgrenze der Bundesrepublik Deutschland überschreiten, im Wert von rund 22 Mrd. Euro in Berlin ein- und ausgeführt. Bis zum Jahr 2019 stieg der Warenwert auf rund 30 Mrd. Euro.[32]

Berlin ist wie Deutschland im großen Umfang abhängig von Importen die Dienstleistungen und Produkte der IT-, Software- und internetzentrierten Industrie betreffen. Erhebliche Umsätze machen Warenimporte der Film-, Musik- und Spieleindustrie aus. Rohstofflieferungen, insbesondere für die lokale Energiewirtschaft, zählen ebenfalls zu den größten Importgütern.

Berlin verzeichnete 2016 die höchste Geburtenzunahme seit 1990. (A. Gerst mit Kindern)

Durch die im internationalen Vergleich verhältnismäßig gering ausgeprägte Wertschöpfung und Markenbildung exportieren die in Berlin ansässigen Unternehmen vorwiegend Waren und Dienstleistungen in Nischenmärkten.

Die bedeutendsten Warengruppen der Berliner Exporte waren im Jahr 2019 pharmazeutische Erzeugnisse, elektrische Ausrüstungen und Maschinen.[33] Zum Export von in Berlin erzeugten Dienstleistungen gibt es keine Datenerhebung.

Soziales[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das mittlere monatliche Haushaltsnettoeinkommen lag im Jahr 2014 bei etwa 1750 Euro.[34]

Im Jahr 2017 war in Berlin ein Anteil von 12,6 % der erwachsenen Bevölkerung überschuldet (Deutschland: 10,0 %).[35]

41.087 Mädchen und Jungen kamen in Berlin im Jahr 2016 auf die Welt. Das war die höchste Anzahl an Neugeborenen in der Stadt seit 1990.[36]

Standortfaktoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berlin zählt seit 2011 zu den stark wachsenden Metropolen in Europa und gilt als Weltstadt mit einer hohen Lebensqualität

Berlin ist die Bundeshauptstadt der Bundesrepublik Deutschland, der weltweit viertgrößten Volkswirtschaft. Die Metropole ist Teil der Eurozone und der Europäischen Union, einem der größten Binnenmärkte der Welt. Wirtschaftsgeografisch bildet Berlin den Kern der Metropolregion Berlin-Brandenburg, die etwa sechs Millionen Einwohner umfasst.

Berlin zeichnet sich als Standort durch die Internationalität, die relativ niedrigen Mieten, das vielfältige kulturelle Angebot, die zahlreichen Grünflächen in der Stadt und die Nähe zu verschiedenen Naherholungsgebieten sowie einen gut ausgebauten ÖPNV aus. Durch zahlreiche im Stadtgebiet angesiedelte Technologieparks und die insgesamt 79 wissenschaftlichen Einrichtungen ist Berlin eine Wissenschaftsregion. Die große Anzahl an Hochschulabsolventen bietet vor allem innovativen Unternehmen ein großes Fachkräftepotential.

In den unterschiedlichsten international angelegten Studien wird die Lebensqualität der Stadt Berlin als überdurchschnittlich bewertet.[37] Der Global Power City Index aus Japan listete im Jahr 2017 Berlin im Vergleich der Lebensqualität auf Platz 1 von 44 untersuchten Weltstädten.[38]

Bildung und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Humboldt-Universität zu Berlin ist eine von drei Exzellenz-Universitäten in der Stadt.

In Berlin gibt es 11 staatliche Hochschulen und 22 staatlich anerkannte private Hochschulen an denen rund 180.000 Studenten (Wintersemester 2016/2017) eingeschrieben sind. Im Jahr 2010 schlossen an den Berliner Hochschulen knapp 25.000 Studenten ihr Studium ab. Außerdem sind in der Stadt jeweils sechs Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft, 16 Einrichtungen der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz und circa 18 weitere Forschungseinrichtungen und -verbünde angesiedelt.

So hat Berlin pro Kopf deutschlandweit die höchste Forscher- und Akademikerdichte, insgesamt sind an 79 Einrichtungen etwa 200.000 Menschen in Wissenschaft und Forschung aktiv. In Berlin bestehen Kooperationen von Wirtschaft und Wissenschaft. Ein Beispiel ist das Technologiezentrum Berlin-Adlershof in dem sechs Institute der Humboldt-Universität und etwa 1000 Unternehmen in direkter Nähe zueinander angesiedelt sind.

Die European School of Management and Technology (ESMT) zählt zu den international renommiertesten privat geführten Wirtschaftsakademien.[39]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Berlin treffen sich zehn Bahn-Hauptstrecken, die die Stadt zu einem europäischen Bahnknoten machen. Mit täglich rund 300.000 Reisenden ist der Berliner Hauptbahnhof Europas größter Kreuzungsbahnhof. Hochgeschwindigkeitsstrecken, die mit dem ICE bedient werden, führen nach Hamburg, Frankfurt, Köln oder München. Direktverbindungen nach Dresden, Prag, Wien oder Warschau sind auf EC-Strecken möglich. Nach Amsterdam existiert eine IC-Direktverbindung (Stand:2018).

Flughafen Berlin Brandenburg

Mit S-Bahn, U-Bahn, Regionalbahn, Straßenbahn, Bussen und Fähren hat Berlin einen sehr umfangreichen ÖPNV. Das Netz der Berliner U-Bahn und S-Bahn zählt, gemessen an der zusammengerechneten Streckenlänge, zu den zehn größten schienengebundenen Städte-Nahverkehrssystemen der Welt. Tariflich zusammengefasst ist der ÖPNV Berlins durch den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), dem flächengrößten Verkehrsverbund in Deutschland.

Berlin verfügt seit November 2020 mit dem neuerbauten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) über ein zentralisiertes Flughafensystem. Der ausgebaute Standort in Schönefeld, Brandenburg kann eine rechnerische Kapazität von über 40 Millionen Passagieren im Jahr abfertigen. Je nach Passagierentwicklung soll der Flughafen für bis zu 55 Millionen Passagiere ausgebaut werden.[40]

Berlin verfügte 2006 mit einer Strecke von 200.000 Kilometern über das umfangreichste städtische Glasfasernetz in ganz Europa.[41] Im gesamten Stadtgebiet sind mobile Breitbandanwendungen über UMTS- und LTE-Netze garantiert (Stand: 2017).[42] Seit 2019 wird in der Stadt der Mobilfunkstandard 5G installiert.[43] Außerdem gibt es im Jahr 2020 etwa 5000 kostenfreie WLAN-Orte in der Stadt.

Gründerszene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Factory Berlin, Campus für Gründer an der Bernauer Straße

Die Gründer- und Start-up-Szene Berlins sorgt insbesondere seit den späten 2000er Jahren für einen steten Zuwachs an Arbeitsplätzen, Innovation, Kaufkraft und Internationalität des Berliner Wirtschaftsumfeldes.[44][45] In den Jahren 2018 und 2019 wurden deutschlandweit in Berlin die meisten Start-ups gegründet.[46] 2019 wurde in Deutschland mit 3,7 Milliarden Euro am meisten Risikokapital in Berliner Start-ups investiert.[47]

Einer stadtökonomischen Untersuchung Berlins von 2014 zufolge sei im urbanen Umfeld eine hohe Einwohnerdichte und ein lebendiges Ausgeh- und Kulturleben für die Gründerszene wichtig, die Arbeit und Leben nah beieinander zusammenbringt.[48]

Entscheidend für den Erfolg von Start-ups und Unternehmensgründern insgesamt sei laut einer RKW-Studie von 2015 ein „fruchtbares regionales Gründer-Ökosystem“ bzw. gründerfreundliches Klima, das durch das Zusammenspiel von Talenten, erfolgreichen Unternehmern, Finanzierungsmöglichkeiten, Bildungseinrichtungen, potenziellen Kunden, leistungsfähiger Infrastruktur, die Offenheit für Innovationen, Kreativität und eine hohe Lebensqualität entstehe. In Berlin sei diese Dynamik gegeben.[49]

Standortnachteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Schwächen des Standorts zählt die ineffiziente und wenig innovative städtische Verwaltung des Landes Berlin (Stand: 2018).[50] Von der Parteienlandschaft des Abgeordnetenhauses gehen zudem wenige Initiativen zur strategischen Standort- oder Wohlstandsentwicklung aus. Der seit 2016 im Amt befindliche Senat ist für seine unternehmens- und wirtschaftskritische Haltung bekannt.[51] Sowohl der Berliner Senat als auch die Oppositionsparteien genießen laut Umfragen nur einen sehr unterdurchschnittlichen Rückhalt bei der Wahlbevölkerung (Stand: 2017).[52]

Zu den Schwächen des Berliner Hochschulstandorts zählt die Trennung von Forschungsinstituten und Hochschulen und der daraus resultierenden verminderten internationalen Wahrnehmung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit. Die nach 1945 eingeleitete Abkehr vom Humboldtschen Bildungsideal in Deutschland führte zu einem aufgeteilten Forschungs- und Bildungssystem, dem es im globalen Kontext an Sichtbarkeit und Markenprofilierung fehlt. Spitzenleistungen an Berliner Forschungsinstituten werden deshalb medial nicht mit städtischen Universitäten in Zusammenhang gebracht, was zu Reputationsverlusten führt.

Wirtschaftszweige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den tragenden privatwirtschaftlich und teils staatlich getriebenen Branchen in Berlin zählen u.a.die Bereiche Tourismus, Biotechnologie/Medizintechnik/Pharma, Medien/Informations- und Kommunikationstechnologie, Verkehrstechnik und Logistik, Optik und Photonik, sowie Energietechnik.

Kreativwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dreharbeiten für einen Werbefilm in Berlin

Berlin hat sich seit dem Jahr 2000 zu einer wichtigen europäischen Metropole für die Kreativ- und Kulturwirtschaft entwickelt. 2006 wurde Berlin in das Creative Cities Network der Unesco aufgenommen.[53][54]

Im Jahr 2009 erwirtschafteten in der Kreativ- und Kulturwirtschaft knapp 160.000 Erwerbstätige in 25.500 Unternehmen einen Umsatz von rund 12,8 Milliarden Euro. Gemeinsam mit dem IKT-Sektor erwirtschaftet der Medien-, Kreativ- und Kulturbereich somit rund 16 % des Berliner Gesamtumsatzes (2009).[55]

2014 zählte die Berliner Medien- und Unterhaltungsbranche zu zehn umsatzstärksten Medienstandorten der Welt.[56] Die Branche ist jedoch geprägt durch kleine und mittlere Unternehmen und hat noch keine wesentlich international erfolgreichen Konzerne hervorgebracht.

Innerhalb der Kulturwirtschaft spielt die Musikbranche mit etwa 14000 Beschäftigten im Jahr 2018 eine besondere Rolle. Über 10 % aller Musikunternehmen Deutschlands haben ihren Sitz in Berlin.[57]

Bank- und Finanzwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschäftshaus der DKB

Die Deutsche Kreditbank (DKB) ist ein Kreditinstitut und 100 %ige Tochtergesellschaft der Bayerischen Landesbank. Mit einer Bilanzsumme von 76,5 Milliarden Euro stand die DKB 2015 an 16. Stelle in der Liste der größten Banken in Deutschland.

Die Börse Berlin ist eine Regionalbörse in der Metropole. 2016 verzeichnete die Börse einen Gesamtumsatz von 63,7 Milliarden Euro. Handelsteilnehmer waren 61 Kreditinstitute, 29 Finanzdienstleister, 5 Skontroführer und 6 Market-Maker.

Die Investitionsbank Berlin (IBB) ist das zentrale Förderinstitut des Landes Berlin. Aufgabenschwerpunkt der IBB liegt in der Wirtschaftsförderung kleiner und mittlerer Unternehmen sowie dem Wohnungsbau.

Valentin Stalf, N26-Gründer

Die Berliner Sparkasse ist eine öffentlich-rechtliches Kreditinstitut und hat ihren Sitz in Berlin. Mit etwa 1.7 Millionen Kunden und rund 1,4 Millionen Girokonten ist die 1818 gegründete Sparkasse im Jahr Marktführer in der Stadt.[58] Die Sparkassen-Finanzgruppe, die mehr als 600 dezentral arbeitende Unternehmen im Bereich der Finanzdienstleistungen umfasst hat ihren Sitz ebenfalls in Berlin.

Die Feuersozietät, gegründet im Jahr 1718, ist die zweitälteste Versicherungsgesellschaft in Deutschland. Rund 640.000 Versicherte zählten zu den Kunden im Jahr 2014.

Im Bereich neu entwickelter Firmen der Finanztechnologien hat sich Berlin nach dem Jahr 2015 als eines der innovativsten europäischen Zentren herauskristallisiert.[59] Firmen wie N26, die Solarisbank, Finleap und Trade Republic haben ihre Unternehmen in Berlin gegründet. Die Lloyds Banking Group wertete im Zuge des Brexit ihre Berliner Filiale zur Deutschlandzentrale auf.[60]

Seit etwa 2015 ist Berlin die Stadt mit der größten Anzahl an Wagniskapitalgesellschaften in Deutschland.[61] Etwa 24 % aller Investmentunternehmen im Land haben dort ihren Sitz. Zu den bekanntesten Kapitalgebern gehört Rocket Internet und HV Capital. Das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin stellt seit dem Jahr 2021 im sogenannten Zukunftsfonds rund 10 Mrd. Euro Kapital für Firmengründungen im Hochtechnologie-Bereich zur Verfügung.[62]

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besuchermagnet im Pergamonmuseum, das Ischtar-Tor

Berlin ist eines der meistbesuchten Zentren des nationalen und internationalen Städtetourismus. Im Jahr 2017 wurden etwa 31,2 Millionen Übernachtungen in Berliner Beherbergungsbetrieben von 13,0 Millionen Gästen gezählt.[63]

Dies stellt im Vergleich zum Jahr 2001 (11,3 Millionen Übernachtungen von 4,9 Millionen Gästen) nahezu eine Verdreifachung der Zahlen dar. Hinzu kommen jährlich geschätzt mehr als 100 Millionen Tagesbesucher. Die Stadt ist damit nach London und Paris ein bevorzugtes Reiseziel innerhalb Europas.[64]

Die Berliner Hotellandschaft bestand 2017 aus knapp 800 Unterkünften mit einer Bettenkapazität von rund 143.000. Die Verweildauer der Hotelgäste beträgt im Durchschnitt 2,2 Tage.[65] Internationale Gäste machen etwa 45 Prozent der Besucherzahlen aus. Hierbei liegen Besucher aus Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Spanien und den Vereinigten Staaten von Amerika in der Spitzengruppe. Hauptanziehungspunkte sind Architektur, historische Stätten, Museen, Festivals, Einkaufsmöglichkeiten, Nachtleben sowie Großveranstaltungen, die jährlich mehrere hunderttausend Besucher zählen.

Silvester in Berlin, eines der besucherstärksten Ereignisse in der Metropole

Durch die sehr positive Entwicklung seit dem Jahr 2000 ist die Tourismusbranche in Berlin zu einer wichtigen Säule der regionalen Wirtschaft geworden. Die größten Profiteure des Berlin-Tourismus sind das Gastgewerbe (42,8 % des Umsatzes), der Einzelhandel (40,4 %) und die Dienstleistungsunternehmen (16,8 %).[66]

1996 2006 2014 2016
Gäste in Hotels 3.272.888 7.077.275 11.871.300 12.731.600
Anteil der Gäste aus dem Ausland 24,6 % 32,8 % 38,1 % 45,6 %
Übernachtungen in Hotels 7.519.751 15.910.372 28.688.700 31.067.800

Messe- und Kongresswirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berlin ist einer der besucher- und umsatzstärksten Messe- und Kongressstandorte der Welt.[67] Im Jahr 2011 wurden etwa 115.700 Veranstaltungen mit rund 9,7 Millionen Teilnehmern durchgeführt.[68] Laut ICCA Statistik ist Berlin, gemessen an der Anzahl von Kongressen mit internationaler Beteiligung, auf Rang 4 aller Kongressstädte gelistet.[69]

Die Internationale Funkausstellung auf dem Messegelände

Das Messegelände in Charlottenburg-Wilmersdorf rund um den Funkturm wurde im Jahr 1822 erstmals als Gewerbeausstelungsgelände genutzt und weist heute eine Hallenausstellungsfläche von 160.000 m² und eine Freifläche von etwa 100.000 m² aus. Betreiber ist der zu 99 % stadteigene Veranstaltungsträger Messe Berlin. Das Berlin Convention Office der Berliner Tourismuswerber visitberlin vermarktet die deutsche Hauptstadt als Kongressmetropole.

Eine Vielzahl international relevanter Leitmessen sind auf dem Berliner Messegelände und auf dem Berlin ExpoCenter Airport in Brandenburg etabliert. Hierzu gehören u. a. die Konsumelektronikmesse IFA, die Tourismusbörse ITB, die Luft- und Raumfahrtschau ILA Berlin Air Show, die Schienenverkehrsmesse InnoTrans, die Landwirtschaftsschau Grüne Woche, die Ernährungsmesse Fruit Logistica sowie die Fachmesse für Erotik & Erwachsenenunterhaltung Venus Berlin. Der European Film Market findet während der Berlinale im Martin-Gropius-Bau.

Die Kongresswirtschaft, zu der international, national sowie lokal ausgerichtete Tagungen, Informationsveranstaltungen und geschäftliche Zusammenkünfte aller Art gehören, ist ein weiterer Zweig der Berliner Wirtschaft. Eine Vielzahl von Hotels sind auf Tagungen eingestellt und erzielen hiermit einen wichtigen Teil ihres Jahresumsatzes. Das ICC war das größte Konferenzzentrum Europas.[70] Medizinkongresse und Fachtagungen von mehreren Tausend Teilnehmern konnten in dem 1979 eröffneten Bau abgehalten werden.

Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt waren in Berlin 2009 etwa 226.000 Personen, das sind 13,5 % der Berliner Erwerbstätigen, im Gesundheitssektor mit seinen Teilbereichen Industrie, Handel, Handwerk sowie privaten und öffentlichen Dienstleistungen beschäftigt gewesen.[71] In der Region Berlin-Brandenburg waren 2016 etwa 360.000 Personen in der Gesundheitsbranche tätig. Der Gesamtumsatz des Sektors betrug im selben Jahr rund 23 Milliarden Euro. Das entsprach ca. 12 % der gesamten Wirtschaftsleistung in der Region.[72]

Die Biotechnologie ist eine innovative Querschnittstechnologie, die durch überdurchschnittlichen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gekennzeichnet ist. Die unmittelbare Nähe zu Hochschulen und Universitäten sowie die Einrichtung zahlreicher Technologieparks wie beispielsweise dem berlinbiotechpark Charlottenburg begünstigt Unternehmensansiedlungen. In der Hauptstadtregion sind rund 200 kleine und mittlere Biotechnologie-Unternehmen mit ca. 3.700 Mitarbeitern in Produktion, Forschung und Entwicklung tätig (2010).[73]

Zu den weltweit erfolgreichen Berliner Herstellern von Medizintechnik zählen unter anderem Berlin Heart, Biotronik und Eckert & Ziegler.

Handel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

R. Gentz, Mitbegründer von Zalando.

In Berlin existierten 2014 insgesamt 65 Einkaufszentren.[74] Zu den bekanntesten Adressen zählt das KaDeWe.

Berlin ist Deutschlands umsatzstärkster Standort für den Immobilienhandel. 2016 wechselten Immobilien für 5,4 Milliarden Euro in Berlin den Besitzer. 2015 lag der Umsatz bei 8 Milliarden Euro.[75]

Die Robert Lindner GmbH, gegründet 1950, zählt zu den traditionsreichen Handelsunternehmen aus Berlin. Unter dem Filialnamen Lindner werden in der Stadt an mehr als 40 Standorten Feinkostprodukte verkauft, die aus eigener Herstellung stammen.

Zalando SE, ein internet-basiertes Handelsunternehmen, wurde 2008 in einer Berliner WG gegründet. Mit einem Umsatz von 6,5 Mrd. Euro im Jahr 2019 ist es die umsatzstärkste Firma in Europa, die im 21. Jahrhundert aufgebaut wurde.[76]

IT- und Internetwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Router der IT-Firma AVM

Seit etwa 2005 findet in Berlin ein zunehmend starkes Wachstum der IT- und Internetwirtschaft statt. Ausgehend von der Anzahl und der Popularität der in Berlin ansässigen Internetunternehmen, ist die Stadt seit etwa 2010 einer der wichtigsten Standorte für neue software-basierte Wirtschaftsunternehmen in Europa.[77]

Das in diesem Bereich entstandene Cluster zieht die Aufmerksamkeit von Investoren auf sich und macht Berlin zu einem idealen Standort für Internetfirmen. Die Internetwirtschaft ist durch den starken Gründungswillen der Berliner und neu Zugezogener geprägt. Die Industrie und Handelskammer geht von etwa 1300 neu entstandenen Software-, Web- und IT-Unternehmen in den Jahren von 2008 bis 2011 aus.[78]

SAP betreibt in Berlin einen sogenannten Data Space Standort. Bis 2022 investiert der Software-Konzern etwa 200 Millionen Euro in ein neues Gebäude in dem über 1000 Mitarbeiter zusammengezogen werden.[79] Die Firma Carbon Mobile ist der einzige Hersteller von Smartphones in Deutschland.[80] Die auf Verschlüsselungstechnik spezialisierte IOTA-Stiftung hat ihren Sitz in Berlin.

Verkehrssystemtechnik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In über 400 verkehrstechnischen Betrieben der Region Berlin-Brandenburg sind 2010 etwa 54.000 Mitarbeiter beschäftigt. Von ihnen arbeiten etwa 2000 als wissenschaftliche Mitarbeiter in Forschungszentren. Im Bereich der Verkehrssystemtechnik in den letzten Jahren ein Beschäftigungszuwachs zu verzeichnen. Handlungsfelder der Verkehrssystemtechnik sind die Bahntechnik, Kraftfahrzeugtechnik, Verkehrstelematik/Verkehrslogistik, Luft- und Raumfahrttechnik und der Bereich Binnenschifffahrt.[81]

Berlin-Brandenburg ist seit 2010 eine Modellregion für Elektromobilität. In Berlin bildet dabei die Integration der verschiedenen Arten von Elektrofahrzeugen in das traditionelle Angebot des öffentlichen Nahverkehrs und des Tourismus, Mobilitäts- und Wohnungsdienstleistungen und innerstädtische Verteilerverkehre einen Schwerpunkt. In der Hauptstadt gibt es seit einigen Jahren mehrere Pilotprojekte zu diesem Thema. Beispiele hierfür sind die Kooperationen von BMW und Vattenfall („Mini E Berlin“), die Zusammenarbeit von Eon und Volkswagen („Flottenversuch Elektromobilität“) sowie der Flottenversuch von Daimler („EMKEP“).

Optik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forschungszentrum für Lasertechnologie

Optik wird als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts betrachtet. Im Technologiepark Berlin-Adlershof sind viele Unternehmen der Photonik, Optik, Optoelektronik und Lasertechnologie vertreten. Eine Initiative von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen in der Region ist Optec-Berlin-Brandenburg (OpTecBB) e. V., der die Erschließung und Nutzung optischer Technologien fördern soll.

Die Unternehmen der Sparte optische Technologien und Mikrosystemtechnik konnten in den Jahren 2001 bis 2010 durchschnittlich ein jährliches Umsatzwachstum von etwa 8 % verbuchen, im Jahr 2011 lag das Wachstum sogar bei 12 %. Auch die Beschäftigungszahlen sind in den letzten Jahren jährlich um durchschnittlich 3,5 % gestiegen.[82]

Energietechnik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Photovoltaikanlage auf einem Privathaus Lärm- und abgasneutraler Elektroroller
Photovoltaikanlage auf einem Privathaus
Lärm- und abgasneutraler Elektroroller

Die Energietechnik beschäftigt sich u. a. mit der Effizienz von Energieumwandlung, Energietransport und Energienutzung. Die bundesländerübergreifende wirtschaftliche Kooperation zwischen Berlin und Brandenburg wurde in den letzten Jahren intensiviert. Insgesamt sind in der Region 2016 etwa 600 Unternehmen mit rund 56.000 Beschäftigten in diesem Bereich tätig.[83]

Außerdem beschäftigen sich insgesamt 35 wissenschaftliche Einrichtungen mit energiebezogener Forschung und Lehre. Die Region nimmt damit in Deutschland eine führende Rolle auf dem Gebiet der Energietechnik ein.[84]

Im Jahr 2020 gab es innerhalb des Berliner Rings (Bundesautobahn 10) mindestens 15 öffentlich zugängliche Stromtankstellen mit Schnelladetechnik.[85]

Ernährungswirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werther’s Original, Karamell­bonbonmarke der Firma August Storck

Die Ernährungswirtschaft in Berlin beschäftigte im Jahr 2015 etwa 10.100 Arbeitnehmer in 91 Betrieben. Ein Viertel des Umsatzes in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie erwirtschaftet die Süßwarenindustrie.[86]

Die August Storck KG ist mit einem Jahresumsatz von etwa zwei Milliarden Euro das größte Nahrungsmittelunternehmen in der Stadt.[87] Zu den national und international erfolgreichsten Produkten von Storck gehören u. a. Knoppers, Lachgummi, Mamba, Merci, nimm2, Super Dickmanns, Toffifee und Werther’s Original.

Die Firma Freiberger Lebensmittel mit Sitz im Märkischen Viertel ist Europas größter Produzent von Tiefkühlpizza und anderen Fertiggerichten.

Bauwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe Berlins arbeiteten 2017 rund 64.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in 559 Betrieben. Die Branche erwirtschaftete einen Umsatz von 4,67 Milliarden Euro. Der Wirtschaftszweig ist durch kleine und mittlere Gewerbe geprägt und hat keine Großkonzerne hervorgebracht.[88]

Logistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitfracht Transporter

Die Deutsche Bahn AG (DB AG oder DB) mit Sitz in Berlin ist mit einem Gesamtumsatz von 44 Mrd. Euro im Jahr 2019 das größte Transport- und Logistikunternehmen in Europa. Die DB AG ist zu 100 % im Besitz der Bundesrepublik Deutschland. Unter dem Dach des DB-Konzerns bestehen rund 600 verbundene Unternehmen, die insgesamt über 320.000 Mitarbeiter beschäftigen. Der Schwerpunkt der Konzerndienstleistungen liegt im schienengebundenen Personenverkehr. Im Jahr 2016 wurden rund 4,4 Milliarden Reisende befördert. Die Logistikunternehmen der DB transportierten im selben Jahr im Schienengüterverkehr außerdem 277 Millionen Tonnen Güter.

Die Zeitfracht Unternehmensgruppe besteht aus mehreren dutzend Gesellschaften in den Bereichen Spedition, Transport und Logistik (insbesondere Straßen- und Luftfracht). Die Gruppe erwirtschaftet im Geschäftsjahr 2018 rund 3000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von rund 500 Millionen Euro.

Captrain Deutschland, eine Tochter der französischen SNCF-Gruppe im Güterverkehr, hat ihren Sitz in Berlin.
Zusammen mit der landeseigenen BEHALA betreibt Captrain außerdem die Industriebahn Berlin.

Die Delivery Hero SE ist eine börsennotierte Firma, die weltweit einen internetgestützten Lieferdienst für Essen betreiben. Am Berliner Hauptsitz beschäftigt das Unternehmen über 1000 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von etwa 1,5 Milliarden Euro im Jahr 2019.[89][90]

Landwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2010 gab es 300 Erwerbstätige in Berlin, die in der Landwirtschaft tätig waren. Mehr als zehn Prozent davon waren im ökologischen Landbau tätig. In keinem deutschen Bundesland waren so wenig Menschen wie in Berlin in der Landwirtschaft beschäftigt.[91] Die Betriebe sind hauptsächlich in den Randbezirken Berlins, wie Rudow, Buckow, Marienfelde, Gatow, Kladow, Blankenfelde und Lübars zu finden. Die Fläche wird vorwiegend als Grünland für die Futtergewinnung, meist Heu, und beim Ackerland für den Roggenanbau genutzt. Ein kleiner Teil eignet sich auch für den Gemüse- und Rapsanbau.[92] Die offizielle Statistik für Berlin-Brandenburg verzeichnet, Stand 2015, 3832 Hektar Landwirtschaftsfläche, was einem Anteil von 4,3 Prozent entspricht.

Technologiezentren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wista-Gelände in Berlin-Adlershof:
  Humboldt-Universität
  Science City
  Media City
  Business Park
  Industriezone
  Wohnzone

Berlin hat sich in der Gegenwart zu einem europäischen Zentrum der Spitzentechnologie entwickelt. Die beiden größten und bekanntesten Technologieparks der Metropole sind der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Berlin-Adlershof (Wista), in dem rund 80 spezialisierte Weltmarktführer ansässig sind und der BiotechPark Berlin-Buch. Sie nehmen seit 2010 eine positive Entwicklung und sind in internationale Netzwerke eingebunden.[93]

Adlershof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer der größten europäischen Technologiestandorte ist das unter der Kurzform Wista bekannte Gelände im Ortsteil Adlershof im Bezirk Treptow-Köpenick. Hier werden ein Medienzentrum, ein Technologiepark und ein Universitätsstandort räumlich verbunden, sodass Forschung, Entwicklung und Produktion ineinander greifen.[94] Die Schwerpunkte liegen in der Umwelttechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie und Optoelektronik.

2017 waren auf dem Wista-Gelände 1088 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen (2016: 1041 Unternehmen) angesiedelt, in denen knapp 18.000 Menschen tätig waren (2016: rund 17.000). Hinzu kamen rund 6.700 Studenten und ca. 780 (2016: 870) Auszubildende. Die Umsätze und Haushaltsmittel lagen mit 2,1 Milliarden Euro um 6,6 % über denen des Vorjahres. In der Medienstadt Adlershof arbeiteten 2017 etwa 2.360 Beschäftigte in 147 Unternehmen. Insgesamt befinden sich 2018 sechs Institute der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und zehn außeruniversitäre Institute auf dem Wista-Campus.[95]

Buch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Standort Berlin-Buch hat sich seit 2005 zu einem der größten deutschen Biotechnologieparks und Gesundheitsforschungszentren entwickelt. Auf dem 32 Hektar großen Gelände sind Einrichtungen wie das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), das Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) und ein Biotechnologiepark ansässig. Außerdem bietet ein modernes Kongresszentrum mit integrierten Laboren vielfältige Möglichkeiten für wissenschaftlichen Austausch.

Rund 2500 Wissenschaftler, Ärzte und Angestellte sind auf dem Gelände tätig. Mehr als 50 Unternehmen haben sich dort angesiedelt. Die BBB Management GmbH ist seit 1995 als Entwicklungs- und Betreibergesellschaft tätig.[96]

Charlottenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Satellit der TU Berlin

In Charlottenburg gibt es seit 2008 die Bestrebung am Standort der Technischen Universität sowie der Universität der Künste einen Uni-Campus mit Gründerzentrum zu entwickeln. Dort sollen hochschulnahe Firmen in der Gegend rund um den Ernst-Reuter-Platz ansiedeln.[97]

Siemensstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Berlin-Siemensstadt betreibt Siemens seit 2007 den Siemens Technopark Berlin. Auf dem 480.000 m² großen ehemaligen Werksgelände sind 1950 Menschen beschäftigt.

Schöneberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg um den ehemaligen Gasometer versteht sich als Innovationsort der Energiewende in Deutschland und ist Sitz für Unternehmen aus den Bereichen Energie und Mobilität. In einem engen Austausch und zahlreichen Partnerschaften entwickeln Firmen und junge Gründer sowie forschende und lehrende Einrichtungen Lösungen für die Stadt der Zukunft.[98]

Wuhlheide[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Innovationspark Wuhlheide ist auf technikorientierte Unternehmen aus verschiedenen Disziplinen und Branchen ausgerichtet. Auf dem 53.000 m² großen Gelände haben sich im Jahr 2019 rund 200 meist kleine und mittlere Firmen angesiedelt, in denen über 1.500 Personen beschäftigt sind.[99]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zahlreiche namhafte Unternehmen wie Siemens, Deutsche Bank, Lufthansa, Allianz, AEG, Telefunken, Osram, Knorr-Bremse, Edeka wurden in Berlin gegründet. Auch die großen Banken Deutschlands hatten alle ihren Hauptsitz im Berliner Bankenviertel, damit verbunden auch das Finanzzentrum Deutschlands. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der darauffolgenden Teilung Berlins und Deutschlands gingen sowohl die Unternehmen als auch die Banken in den Westen Deutschlands.[100]

Nach der Wiedervereinigung der Stadt im Jahr 1990 und insbesondere in der Zeit nach 2000 hat sich Berlin zu einem Anziehungspunkt für Gründer aus aller Welt entwickelt, die in der Metropole ihre Geschäftsideen verwirklicht haben.[101] Eine Vielzahl von im DAX notierten Unternehmen haben Innovationslabore in Berlin angesiedelt.[102]

Größte Unternehmen nach Anzahl der Beschäftigten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angaben der Unternehmen (Stand: 2020):[103]

Werksgelände von Siemens
Rang Name Hauptsitz Mitarbeiter
in Berlin
Branche
1. Deutsche Bahn Berlin 20.770 Verkehr/Logistik
2. Charité Berlin 17.527 Gesundheit
3. Vivantes Berlin 16.136 Gesundheit
4. Berliner Verkehrsbetriebe Berlin 14.589 Verkehr
5. Siemens Berlin, München 11.600 Elektronik
6. Edeka Hamburg 10.625 Handel
7. Daimler AG Stuttgart 10.200 Automobil
8. Deutsche Post DHL Berlin 10.000 Logistik
9. Deutsche Telekom Berlin 8.000 Telekommunikation
10. Zalando Berlin 7.300 Digitalwirtschaft

Unternehmen mit Firmensitz in Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitz von Springer Nature, einer der größten Wissenschaftsverlage der Welt

Internationale Unternehmen mit Deutschlandsitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach 1990 haben sich zahlreiche international tätige Unternehmen mit einer Dependance in Berlin niedergelassen.

Sitz von Universal Music Deutschland

Verbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berlin ist der Standort im deutschsprachigen Raum an dem sich die meisten nationalen und internationalen Wirtschaftsverbände konzentrieren. Rund um den Herbert-Lewin-Platz in der Spreestadt Charlottenburg ließen sich seit 2004 u. a. mehrere Gesundheitsverbände nieder und bilden dort das wichtigste Zentrum der Verbände des deutschen Gesundheitswesens. Es sind dies die Deutsche Krankenhausgesellschaft, die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Bundesärztekammer mit der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft und der Gemeinsame Bundesausschuss (Stand: 2010).[104]

Zentralverband des Deutschen Handwerks in Berlin
Hasso Plattner

Auswahl an Verbänden in Berlin:

Berlin

Deutschland

International

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Wirtschaft Berlins – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bruttoinlandsprodukt von Berlin von 1970 bis 2016 (in Millionen Euro). Statista; abgerufen am 22. März 2018.
  2. Quality of Life Survey: top 25 cities, 2017. In: Monocle; abgerufen am 22. März 2018.
  3. Berlin ist Europas Startup-Hauptstadt. In: W&V. 21. Januar 2016, abgerufen am 3. März 2017.
  4. German start-ups attract record investment in 2017. In: Financial Times; abgerufen am 10. März 2018.
  5. Start-ups aus Berlin und London erhalten das meiste Geld. In: Handelsblatt. 20. März 2018, abgerufen am 22. März 2018.
  6. How Berlin has become a centre for European venture capital. In: The Economist. 22. Oktober 2020, abgerufen am 2. November 2020.
  7. rbb Preußen-Chronik | Episode Inflation - Hyperinflation - Rentenmark. 21. Mai 2008, abgerufen am 8. Februar 2021.
  8. Helmut Braun: Währungsreform, 1923/24. In: Historisches Lexikon Bayerns. Abgerufen am 8. Februar 2021.
  9. Uwe Mehlitz: Riesenzigarren und silberne Kraniche über Berlin: Der Luftschiff- und Flughafen Staaken – ein bedeutender Ort der Luftfahrtgeschichte. 2017, Kindle Edition
  10. Gründung vor 90 Jahren: Als die Lufthansa noch Luft Hansa hieß. In: Handelsblatt. 6. Januar 2016, abgerufen am 8. Februar 2021.
  11. Jubiläum: 50 Jahre Lufthansa. In: Spiegel Wirtschaft. 28. März 2005, abgerufen am 8. Februar 2021.
  12. Größe und Größenwahn, Süddeutsche, abgerufen am 3. November 2020.
  13. Monika Kühn: Wirtschaftsentwicklung und Strukturwandel in Berlin und Brandenburg 1991 bis 2006 aus der Sicht der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Zeitschrift für amtliche Statistik Berlin Brandenburg, abgerufen am 8. Februar 2021.
  14. Bruttoinlandsprodukt von Berlin von 1970 bis 2019. In: Statista. Abgerufen am 8. Februar 2021.
  15. Tabelle: Bruttoinlandsprodukt nominal - in Mrd. Euro. In: Deutschland in Zahlen. Abgerufen am 8. Februar 2021.
  16. Berliner Wirtschaft in Zahlen. In: IHK-Berlin.de, abgerufen am 1. Januar 2021.
  17. Lange Reihen Berlin und Brandenburg, Statistik Berlin Brandenburg, April 2014
  18. a b Berliner Wachstum top, Brandenburger Wachstum eher flop. rbb, 28. März 2018, abgerufen am 3. Oktober 2018.
  19. „Berlins Aufholjagd“ – Plötzlich macht die Hauptstadt Deutschland stärker, Die Welt, abgerufen am 29. Oktober 2020.
  20. GDP per capita in 276 EU regions. Eurostat, 28. Februar 2018, abgerufen am 2. März 2018.
  21. Statistischer Bericht: Erwerbstätigenrechnung – Erwerbstätige in Berlin (PDF; 279 kB) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, November 2007.
  22. Berlin hat bundesweit den stärksten Jobmotor. (Nicht mehr online verfügbar.) In: rbb-online.de. 28. Januar 2016, archiviert vom Original am 17. Februar 2016; abgerufen am 17. Mai 2018.
  23. So wenige Arbeitslose wie seit 27 Jahren nicht. rbb; abgerufen am 3. Oktober 2018.
  24. Anteil der Hartz-IV-Empfänger an der Bevölkerung nach Bundesländern im April 2015, statista, abgerufen am 11. Februar 2016.
  25. Fachkräftemonitor der IHK Berlin, Juli 2012.
  26. Lange Reihen Berlin und Brandenburg, Statistik Berlin Brandenburg, abgerufen am 2. November 2020.
  27. Zum Tag des öffentlichen Dienstes am 23. Juni: Anstieg der Beschäftigten-zahlen im öffentlichen Dienst im Land Berlin, Rückgang im Land Brandenburg (Memento vom 18. August 2017 im Internet Archive). (PDF; 184 kB) Pressemitteilung Nr. 153 vom 21. Juni 2016. Amt für Statistik Berlin Brandenburg, abgerufen am 17. August 2017.
  28. Senatsverwaltung für Finanzen: Berlin schließt das Haushaltsjahr 2017 erfolgreich ab, abgerufen am 13. Juli 2020.
  29. Senatsverwaltung für Finanzen: Steuereinnahmen 2017. In: berlin.de, abgerufen am 13. Juli 2020.
  30. Schulden des Landes Berlin: Stetiger Abbau für eine solide Zukunft. 28. Juli 2020, abgerufen am 8. Februar 2021.
  31. Philipp Siebert: Schulden: Berlin ist nicht mehr Deutschlands rote Laterne. 9. Juli 2019, abgerufen am 8. Februar 2021 (deutsch).
  32. Berliner Wirtschaft in Zahlen aktuell (PDF), IHK, Abgerufen am 17. Juli 2021.
  33. Berliner Wirtschaft in Zahlen. In: IHK-Berlin.de, abgerufen am 1. Januar 2021.
  34. Die kleine Berlin Statistik 2015. (PDF; 747 kB) Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 22. Juni 2017.
  35. Schuldneratlas Jeder achte Berliner ist überschuldet. In: Berliner Zeitung. 7. Dezember 2017, abgerufen am 3. Oktober 2018.
  36. Anzahl der Geburten in Berlin von 1990 bis 2017 statista, abgerufen am 3. Oktober 2018.
  37. Mercer Quality of Living Survey – Worldwide Rankings, 2011. Stand: November 2011, abgerufen am 17. August 2012.
  38. Global Power City Index 2017. Abgerufen am 15. Dezember 2017.
  39. Business school rankings from the Financial Times. In: FT.com. Abgerufen am 9. Dezember 2019.
  40. Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH: Jahresabschluss und BER-Masterplan. In: Airportzentrale.de, 7. Juli 2017, abgerufen am 1. Januar 2021.
  41. Berlin als Kompetenzzentrum für TIME (Telekommunikation, Internet, Medien und E-Business) auf dem Weg zum stärksten Anwendungszentrum in Deutschland (Memento vom 11. Februar 2006 im Internet Archive). (PDF; 10 kB) In: timekontor.de, abgerufen am 9. September 2017.
  42. Das Berliner Breitbandnetz. In: breitband.berlin.de, abgerufen am 9. September 2017.
  43. Dominik Bath: 5G in Berlin: Die Hauptstadt wird zur Modellregion der Deutschen Telekom. In: Berliner Morgenpost. 21. Januar 2019, abgerufen am 2. November 2020.
  44. Susanne Köppler: Top Standort für Gründer: Startup-Metropole Berlin. In: Computerwoche. 27. August 2014, abgerufen am 17. Mai 2018.
  45. Berlin kann führende Start up-Metropole Europas werden (Memento vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive), McKinsey-Studie „Berlin gründet“, abgerufen am 5. Dezember 2015.
  46. Startups: Wo am häufigsten gegründet wird. In: Statista. Abgerufen am 9. Februar 2021.
  47. Risikokapital: Investitionshauptstadt Berlin. In: Statista. 14. Juli 2020, abgerufen am 11. Februar 2021.
  48. Kristoffer Moeller (TU Darmstadt): Culturally Clustered or in the Cloud? Location of Internet Start-ups in Berlin. Studie für das Spatial Economics Research Centre (englisch; PDF; 3,8 MB). – Zusammenfassung auf Deutsch: Alex Hofmann: Startup-Karte Berlins. Wo genau liegt eigentlich die Silicon Allee? In: gruenderszene.de, 1. April 2014, abgerufen am 1. Januar 2021.
  49. Neues RKW Magazin zum „Treffpunkt: Gründerökosystem“ (Memento vom 21. November 2015 im Internet Archive). Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft, abgerufen am 20. November 2015.
  50. Michael Garmer: Berlin endlich regierbar machen! In: Der Tagesspiegel. 21. Februar 2018, abgerufen am 15. März 2018.
  51. Warum in der deutschen Hauptstadt nichts funktioniert – Eine Abrechnung von Lorenz Maroldt und Harald Martenstein. In: Die Zeit. 2. November 2017.
  52. Ulrich Zawatka-Gerlach: Zwei Drittel der Berliner sind unzufrieden mit dem Senat. In: Der Tagesspiegel. 8. August 2017, abgerufen am 16. März 2018.
  53. UNESCO-Creative City Berlin | Deutsche UNESCO-Kommission. Abgerufen am 8. Februar 2021.
  54. Berlin ist ganz schön kreativ. In: Die Tageszeitung: taz. 15. November 2005, ISSN 0931-9085, S. 24 (taz.de [abgerufen am 8. Februar 2021]).
  55. Cluster IKT, Medien, Kreativwirtschaft. Auswertung der Wirtschaftsdaten für das Jahr 2009 (Memento vom 5. April 2012 im Internet Archive). In: berlin.de (zum Gesamtumsatz 2009).
  56. Das sind die 10 wichtigsten Medienstädte. In: Absatzwirtschaft.de, 13. März 2015, abgerufen am 10. März 2018.
  57. Musikwirtschaft, BLC, abgerufen am 4. November 2020.
  58. Bericht der Berliner Sparkasse 2020, Berliner Sparkasse in Zahlen, S. 9, abgerufen am 14. Mai 2021.
  59. Warum es Banking-Startups aus aller Welt nach Berlin zieht, FinanceForward, Abgerufen am 8. Juli 2021.
  60. Insider: Lloyds sichert sich Banklizenz in Berlin. orf.at; abgerufen am 10. Februar 2019
  61. Wagniskapital zwischen lokaler Nähe und dem neuen Sog Berlins. (PDF; 536 kB) In: nationalatlas.de, abgerufen am 23. Januar 2018.
  62. 10-Milliarden-Paket: So sieht der Zeitplan für den Zukunftsfonds aus, Gründerszene, Abgerufen am 8. Juli 2021.
  63. Berlin-Tourismus 2017 kaum noch gewachsen. (Nicht mehr online verfügbar.) Berliner Morgenpost, 26. Februar 2018, archiviert vom Original am 26. Juni 2018;..
  64. Tourismuskonzept der Stadt Berlin. Handlungsrahmen 2011+ (Memento vom 28. Oktober 2012 im Internet Archive). (PDF; 3,3 MB) In: service-in-the-city.de, Stand: 2011; abgerufen am 20. September 2012.
  65. Erfolgreiche Tourismus- und Kongressbilanz für Berlin (Memento vom 20. Oktober 2012 im Internet Archive). In: visitberlin.de, abgerufen am 20. September 2012.
  66. Wirtschaftsfaktor Tourismus (Memento vom 13. Oktober 2012 im Internet Archive). (PDF; 2,6 MB) IHK Berlin, Dezember 2009, abgerufen am 6. Mai 2012.
  67. Kongressland Österreich weiterhin ganz vorne. Pressemeldung. In: tourismuspresse.at, 3. Oktober 2011, abgerufen am 6. Mai 2012.
  68. Messe- und Kongressstandort. Business Location Center, Pressemeldung. Abgerufen am 13. August 2012.
  69. ICCA Statistics Report 2002–2011 (Memento vom 30. Juli 2012 im Internet Archive). ICCA, Pressemeldung vom 11. Juli 2012, abgerufen am 20. September 2012.
  70. Internationales Congress Centrum Berlin (ICC Berlin) – Awards. World Travel Awards; abgerufen am 20. September 2012.
  71. Gesundheitscluster. (PDF; 1,66 MB) Überarbeitet. (Nicht mehr online verfügbar.) In: healthcapital.de. Ehemals im Original; abgerufen am 17. Mai 2018 (keine Mementos).@1@2Vorlage:Toter Link/www.healthcapital.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  72. Cluster in Zahlen, IHK Berlin, abgerufen am 23. Januar 2018.
  73. Biotechnologie in Berlin-Brandenburg Cluster KmK (Memento vom 22. Dezember 2013 im Internet Archive). In: Berlin.de.
  74. Die Hauptstadt platzt aus allen Nähten. In: Der Tagesspiegel. 2. Juni 2014, abgerufen am 15. März 2018.
  75. Berlin mit München teuerster Investmentstandort Deutschlands. In: Immobilien Zeitung. 11. Januar 2017, abgerufen am 15. März 2018.
  76. Wie Zalando von der WG-Firma zum größten Online-Modehändler Europas wurde In: Orange by Handelsblatt. 18. September 2018, abgerufen am 2. November 2020.
  77. Martin Weigert: Jeder Vierte Internetdienst kommt aus Berlin (Memento vom 3. Mai 2011 im Internet Archive). In: Netzwertig.com. 28. April 2011, abgerufen am 1. Januar 2021.
  78. Die neue Gründerszene Berlin. In: Tip-Berlin.de, abgerufen am 1. Januar 2021.
  79. SAP Invests More Than 200 Million Euros into Digital Campus in Berlin, SAP, Abgerufen am 9. Juli 2021.
  80. Dieses Smartphone besteht aus einem revolutionären Werkstoff, Welt, Abgerufen am 17. Juli 2021.
  81. Verkehrssystemtechnik in Berlin. Bedeutende Industrieunternehmen in der Region Berlin / Brandenburg. (Nicht mehr online verfügbar.) In: berlin.de. Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, archiviert vom Original am 6. März 2012; abgerufen am 17. Mai 2018.
  82. Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung: Starkes bei Optischen Technologien und Mikrosystemtechnik. Cluster Optik der Hauptstadtregion präsentiert neue Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung. Pressemitteilung. (Nicht mehr online verfügbar.) In: berlin.de. 8. März 2012, archiviert vom Original am 19. Juli 2012; abgerufen am 17. Mai 2018.
  83. Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/www.rbb24.de Wirtschafts- und Innovationsbericht Berlin 2016/2017. (PDF) Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, abgerufen am 8. September 2017 (keine Mementos).
  84. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen: Hauptstadtregion stärkt Vorreiterrolle in der Energietechnik. Pressemitteilung. (Nicht mehr online verfügbar.) In: berlin.de. 11. Januar 2011, archiviert vom Original am 19. Juli 2012; abgerufen am 17. Mai 2018.
  85. Karte von Ladestationen, Chargemap, abgerufen am 4. November 2020.
  86. Die Ernährungswirtschaft in Berlin und Brandenburg. (PDF; 974 kB) In: wveb.de, September 2016, abgerufen am 15. März 2015.
  87. Unsere Geschichte. Storck, abgerufen am 14. November 2017.
  88. Die Bauwirtschaft: Boomtown Berlin, Berlin.de, Abgerufen am 9. Juli 2021.
  89. Delivery Hero. In: Business Insider. Abgerufen am 9. Februar 2021.
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