Wisconsin Automobile Corporation

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U.S. Tractor & Machinery Company
Wisconsin Automobile Corporation
Rechtsform Corporation
Gründung 1918
Auflösung 1923
Auflösungsgrund Bankrott
Sitz Menasha, Wisconsin, USA
Leitung Christ Walter
Branche Kraftfahrzeuge

Wisconsin Automobile Corporation, vorher U.S. Tractor & Machinery Company, war ein US-amerikanischer Hersteller von Kraftfahrzeugen.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1918 in Chicago in Illinois gegründet. Zunächst stellte es Traktoren her. 1919 zog das Unternehmen nach Menasha in Wisconsin. 1922 wurde die Produktion von Automobilen angekündigt. Dazu wurden Baupläne von Winther Motors erworben. 1923 folgte die Umfirmierung in Wisconsin Automobile Corporation. Christ Walter wurde Präsident, während G. D. Harris Vizepräsident blieb.[3] A. B. Jensen agierte als Schatzmeister, J. G. Sailer als Sekretär und A. F. Reinecker als Assistent.[3] Wenig später folgte der Antrag auf Insolvenz. Während der Insolvenz entstanden etwa neun[2] oder sechs bis zehn[1] Personenkraftwagen. Der Markenname lautete Harris Six, benannt nach dem Vizepräsidenten. Der Bankrott folgte.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Traktoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Traktoren wurden Uncle Sam genannt. Die erste Ausführung war der 12-20. Darauf folgte der 20-30. Er hatte einen Vierzylindermotor von der Beaver Manufacturing Company.

Pkw[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Angebot stand nur ein Modell. Der Motor kam von Herschell-Spillman. Es war ein Sechszylindermotor vom Typ Model 40 mit L-Kopf. Das Fahrgestell hatte 305 cm Radstand. Die Aufbauten waren offene Tourenwagen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 679 (englisch).
  • George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 673 (englisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark Jr.: Standard catalog of American Cars. 1805–1942. Digital Edition. 3. Auflage. Krause Publications, Iola 2013, ISBN 978-1-4402-3778-2, S. 679 (englisch).
  2. a b George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 673 (englisch).
  3. a b Christ Walter is new head of Harris car firm (englisch, abgerufen am 7. April 2018)