Oberhaid (Westerwald)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Oberhaid
Oberhaid (Westerwald)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Oberhaid hervorgehoben

Koordinaten: 50° 31′ N, 7° 43′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Ransbach-Baumbach
Höhe: 242 m ü. NHN
Fläche: 1,92 km2
Einwohner: 389 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 203 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56237
Vorwahl: 02626
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 059
Adresse der Verbandsverwaltung: Rheinstraße 50
56235 Ransbach-Baumbach
Website: www.ransbach-baumbach.de
Ortsbürgermeisterin: Nora Pietsch
Lage der Ortsgemeinde Oberhaid im Westerwaldkreis
Karte

Oberhaid ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Westerwald zwischen Koblenz und Siegen am Rande des Kannenbäckerlandes. Durch den Ort fließt der Kleine Saynbach, der kurz darauf in den Saynbach mündet, der zum Einzugsbereich des Rheines gehört. Zu Oberhaid gehören auch die Wohnplätze Winterroth, Fuchsmühle und Lindenhof.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste urkundliche Erwähnung fand das Dorf im Jahre 1376 als Heide.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Oberhaid besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.[3]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nora Pietsch wurde am 1. Dezember 2020 Ortsbürgermeisterin von Oberhaid, nachdem sie bereits zuvor als Erste Beigeordnete die Amtsgeschäfte geführt hatte.[4] Bei der Direktwahl am 8. November 2020 war sie mit einem Stimmenanteil von 76,2 % gewählt worden.[5]

Pietschs Vorgänger Horst Albrecht Weggel hatte das Amt am 27. Juni 2019 angetreten.[6] Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit 59,63 Prozent der abgegebenen Stimmen für fünf Jahre gewählt worden.[7] Mitte Juni 2020 gab Weggel allerdings bekannt, zum 1. Juli 2020 sein Amt niederzulegen.[8] Weggels Vorgänger war Manfred Sabel.[6]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Oberhaid
Blasonierung: „Von Blau über Rot durch einen silbernen Wellenbalken geteilt, oben ein silbernes Eichenaststück mit drei Blättern und zwei goldenen Eicheln, unten eine silberne Waage.“

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesautobahn 3 und die ICE-Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main verlaufen durch das Gemeindegebiet von Oberhaid. Die nächste Anschlussstelle der Autobahn ist Ransbach-Baumbach (Nr. 38), etwa sechs Kilometer südöstlich des Ortskerns. Der nächste Bahnhof an der Schnellfahrstrecke ist Montabaur; näher liegt jedoch der Bahnhof Siershahn an der Unterwesterwaldbahn.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Oberhaid – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2019, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2020[Version 2021 liegt vor.]. S. 73 (PDF; 1 MB).
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Oberhaid: Ortsbürgermeisterin Nora Pietsch vereidigt. In: WW-Kurier. MVV Medienverlag Westerwald-Sieg UG & Co. KG, Wissen, 17. Dezember 2020, abgerufen am 25. Januar 2021.
  5. Direktwahl 2020: Oberhaid (VG Ransbach-Baumbach). Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, 9. November 2020, abgerufen am 9. November 2020.
  6. a b Konstituierende Sitzung des Ortsgemeinderates Oberhaid. In: WW-Kurier. MVV Medienverlag Westerwald-Sieg UG & Co. KG, Wissen, 31. Juli 2019, abgerufen am 27. Juni 2020.
  7. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Direktwahlen
  8. Stephanie Kühr: Neuwahlen noch in diesem Jahr: Zwei Haiderbacher Ortsbürgermeister treten zurück. Westerwälder Zeitung, 16. Juni 2020, abgerufen am 27. Juni 2020.